Ausgabe 
3.10.1907 Zweites Blatt
 
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wo er sich bettel, vis nnrh sn».

gelegt waren.

Gietzcncr Strafkammer.

<__c ~ 7 v~'i Wulf jLiLu^ncui ^yeucr,ALons

m^rP,. ^s Wetzlar Pfarrer Günther; aus Oberkleen

Pfarrer Hartmann und yrau; aus Marburg Direktor Dr Hesse t£U; DEenourg Pfarrer Sachs, Äminarlehrer SEer

Unb ?bmmarlehrer Schußler; aus Brandoberndorf Pfarrer ^rouer. aus Evpa Pfarrer R. Müller.

Verein für Sozialpolitik.

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Aus dem Vogelsberg, 2. Ott. Alliäbrlick um diese. Zeit MiKaetistag) findet das Verdingen des

O »Deute früh 9 Uhr versammelten sich die Teilnehmer zu der 2. Mitgliederversammlung des etiang. Bundes im Fcsthause, die mehrere interesiante Berichte über Fortgang und Förderung der evangelischen Sache brachte, lieber die Lage unter den öfter« reichlichen Deutschen berichtete Pfarrer H och ste t t er- Neun-

. q sprach Kirchenrot 0. M,e h e r - Zwickau i. ®. ü6er- ^a und auf der Wartburg und das

^E'ch^dangelischen Mannes." Obwohl die Versamm- lungsftatle die Äerfallsausbrüche herabdäiiipste, kam doch freudiae Zuhrmmuhg aus den Reihen der T-us-ndm zu dem Redn °

!?2sw.DaS E^Eer wieder: Jesuckalleint Höchstes cMicLmas- rur deichch-evangelttche Frauen muß sein, selbstünd gc P°r- sbnlichkeiten heranzubilben, die den Mut Lben, ßir Hr7im ernst-n Rmxn «worbenc Ueberzeugung einzutrrten und dazu lZ en Bei'aller Dutdnna^ae^?^^ ^Äs?wsen Dingen zu überwinden.' «öet Er Dullmng gegen fremde Art muß groß bleiben und stark

l GjL^ G'L-ber evangelische:: Sache.

nsbach-Lenznerch trug darauf eine kraftvolle Grützen Dich, Martin Luther." Einleiterch arischen des Posaunenchors vom evan-

^uglmgh-verein, Gesänge des evangelischen

Woäns^^langverems von 9ceuHausen inib des evang. Kirchenchors

~ f , X Gießen, 1. Okt. a

~ m Der versehte Apparat. '

&±£S"" «SfSS2©»: ZMWMUM-Lßt Lmmlr$--f?TanE^rtcr Pfanbhause für 5 Mk LsZ würde MÄWWGZ--

^ugUch t>ier Wochen Untersuchungshaft verurteilt/ " 9 "

t Die zärtlichen Verwandten.

Tie Steinbrucharbeiter K. und P. K. von R a i n r o d b fonnteix infolge. Regenwetters nicht arbeiten weshalb sie m die am Steinbruch befindliche Schmiede begaben. Sie 2 k c? amei^ Wortwechsel, in dessen Verlauf P K seiwvi

L?ewemer schweren Eisenstange auf den Kopf schlu« k

CIne Verwundung davontrug Als er ibn nun- r noch packte und zu Boden warf, erfaßte K K. einen Kf arbt"?^?^ ,r.hn feinem Gegner auf die Stirn, so baß ei arbeitsunfähig wurde. Auf gegenseitigen Sh-nf; mlObs Staatsanwoltschaft Anklage liegen KörNmleZ

hnFn9?1'-^ t,Eru?eiIte icdl-n zu 20 Mtt Gcldsttck Ä. X. focht das Urteil an, indem er sich auf Notwehr hrrilt achabt^a?s°d'm^o9b" Augenblick nichts anderes zur Hari gehabt als dlm Hammer, um seinen Vetter von sich zu halten

^bdecholt angegriffen habe. Tie Staatsanwaltschai! hielt eine straflose Ueberschreitung der Notwehr*- vorliegend und < beantragte, der Berufung ftattSugeben.

entsprochen und unter Aufhebung des Urteils der geklagte freigesprochen. " 9 üej Urteils i>ei vln«

i bret lenken, das sich in nächster Nähe in unserer Nachbar-

gmetnbe Mer au befindet. Do5 sprtteln auf de^ auf der früher das Merlauer Schloß, eine Wasser­

burg, gestanden, sehr zahlreiche und starke Quellen her­

vor. Sie harren noch ihrer Verwertung

? Schlitz 2. Oft. Anläßlich der 75jährigen

Jubiläumsfeier der Leinenweberei Gg. Langbein- rrch wurde gestern durch Kreisrat ti. Bechtold im Namen Sr. K. H. des Großherzogs das allgemeine Ehrenzeichen I für treue Arbeit überreicht den Webern: Georg Guiß-s schlitz Adam Heres-Rimbach, V. Schäser-Schlitz und ^ohs. Eu r i. ch - Fraurombach. Werter wurden an 28 Ar­beiter, die ununterbrochen 25 Jahre bis zu 40 Jahren im Dienst der Firma stehen, von der Zentralstelle für Ge­werbe in Darmstadt Diplome verteilt.

Dusek-Kolm berichtet hierauf über die Lage der ftchechifchen^Evangelifchen. An dritter Stelle berichtete Pfarrer H o^f f e t -Straßburg i. E. über den Stand des Protestantismus m v-rantreich hierauf sprach Pfarrer Fritze- Nordhausen über bie <evangeli,che Bewegung in Belgien.

r t,..?? öer ?5,'?re$.ling über diese vier interessanten Referate ® ;C= Afarrer Mahler- Ostrowv die Tüchtigkeit

de^ Hilfvauvlchusfev für die aus Rußland eingewanderten Deutschen im cheittichen Osten. Verlagsbuchhändler Lehmann-München

JlnterMung bc§ Wehrschatzes, ebenso Justizrat Gen- >el-Leipzig, Hofprediger a. D., Rogge-Potsdam gab einen lnteresianten Ueberblick der Arbeit des Gustav Adolf-Vereins in ven in Bettacht kommenden Gebieten.

Kttchenrat D. M e y e r -Zwickau, der Vorkämpfer der 9iom-Bewegung" in Oesterreich schilderte die vergeb­liche Arbeit der Gegner, die machtvolle Bewegung einzndam-

Bedeutung der Sache erkenne man gerade aus diesen Abwehrbestrebungen. Alle nur denkbaren Maßregeln würden druoen angewendet man schrecke selbst vor Beschimpfungen und Verleumdungen nicht zurück. T'' ' ' * 12 ' -

"Ge s inde s statt, während dar Dienstantritt erst am brit# Weihnachtsfeiertag sich vollzieht. Vor einem Mensches bekam em ordentlicher Knecht 30 Gulden, eine erste 12 Lulden Lohn, heute steht sich letztere auf 300 bis 35g ersterer auf 400 bis 450 und 500 Mk. Trotz dieser b < Lohne ist die Lust zum Dienen auf dem Lande geworden. Insonderheit ist der Zug nach den StS>^ 1 bet der weiblichen Jugend stark hervortretend.

()d.) Dar m st a d t, 1. Okt. Der ans der - Aosheim i. Stieb während eines Spazierganges im 1 brucrerwaid durchgegangene Geisteskranke ist b51C, tionsverwalter E. Lang aus Lengfeld, der seiner^? eigenes Kind mngebracht hat. Der seit dem 1 0°, ver>chwundene Ghoinasiast 2l b r i e wurde nunmehr unrCC' I gen -Lagen in Bentheim entdeckt, wo er sich lL?' Herumtrieb. Er war mit dem G-lde bis nach gelang bort waren ihm aber seine übrige Barschast s?. «eine Effekten gestohlen worden. Er fand nun noch Olt &S£'?t E" m,b beide beschlossen nach ein?m h iS 2 Wyu marschieren, da sie ohne jede Bafwf/ m Bremen nicht weiter kommen konnten. In wurden sie ausgegriffen und alsbald fc« gougns benachrichtigt, der ihn dann in Bonn in

= Dutenhofen, Kr. Wetzlar, 2. Okt. Wie in - - allen größeren Orten in der Nähe der Städte itlä t)wc. bie aS ohnungsfrage in den letzten Jahren br-, K nenb geworden Die Nachfrage nach Wohnungen war - weise ,o groß, daß den Anforderungen mitunter nicht er F werden konnte. Erfreulicherweise hat man dst? Bedürfnis durch entsprechende Neubauten abzuhelsen * fud^t, aoer dennoch konnten nicht alle Wünsche berucklick 6 T Werben. Dio Eisenbahnbehörde hat zwar fähiS neue ®0Jnungen hergerichtet, aber für unsere Lehrer sib » v 1sn't an ^chon. Ganz besonders drängt attl R die Wohnungsnot dazu, daß der beschlossene Schuld S >?m 10 eher zur Ausführung gebracht werden She P^dfrage soll in aller Kürze erledigt und der * im nächsten Jahre vollführt werden. &

w. Wetzlar, 2. Okt. Um der Säuglinassterbli^k. aeftelü t,at bn ^"uenverein es sich zur Ausiab t

sJrr>V r?en ®(lmcn umsonst, den Geringbegüterten im,,. Selbstkostenpreis und den Wohlhabenden gegen

^"lgelt Sauglingsmilch zu verabreichen. || eC^bet ^ch ani Kornmarkt und steht unt, 1 Aufsicht des Kreisarztes Braun, der wöchentlich einm, ' uneiitgeltlich eine Sprechstunde für minderbegüterte i» k deude und stilleiide Mütter abhält. 8

ii

S. u. H. Magdeburg, 1. Oft. cttenU,T?f,ia^ei§e--Beteiligung, von Sozialvolitikern ans eilen -tuen des oiew>es trat gestern der deutsche Ler-in für H11 -SEliu!ta. des Berliner Universitäts-Pw- *e,.Jry CijmolItr zu feiner diesjährigen Generalversammlung öuiammen. Staatliche und kommunale Behörden, sow?e v^ wandle Körperschaften waren zahlreich vertreten

Jit erjtcr stelle Itand die berufsmäßige Ausoil- düng der volkswirtschaftlichen Beamten

M M 5 =56 ^Ä«B$Srä$l"5äS': IM s£^:££ -=¥?* ,** ?««« nhm* e, ren d (Magdeburg). taut her Quellen zu Jnherden lehrt, siuv heute derartige

. ^die Referate schloß sich eine ausgedehnte Diskussion an I v »qmf recht wertvoll. Wir möchten desluttb

bie weltgehenditen Vorschläge gemacht wurden. Ein Bc- ^lllsnierriamteit auf ein sehr quellenreiches G der volkswirtschaftlichen-

f<,f A «vchaiiolungstag kam das Thema: Vcr- P 9 5 - und Verwaltungsorganifation her

e ö"! Behmdlung.^ Als erster behandelte das Mitglied des Pt.-. Herrenhan?cs Prof. Löning (Halle) diese wichtiac

J-tteresse, der Sozialpolitik an städtischen Verwaltungs- und Versafmngssragen klariegte. Er wies aus iLTtA2lF(fa-Cüe Kerems hm, dafür zu sorgen, daß die großen Kvnmrunen in Deutschland, Oesterreich und der ^chw.i^ ]ia) mit Sozialpolrttr besassen. Diese Aufgabe, Sozial-

t

i,t ^wl ^u erreichen, wenn Staat und Gemeinde sicki ver­einen zur Erfüllung eines sozialen W'll-n^ (ÖL J kann aber nur sozial miueii, wenn ft- P ^Cniin^

t|L Im mchsten Jahre ist cs 100 Jahre "xr feit bar von titem den Preußischen Städten chr üniimun^s^

Geudarmen-Beseidigung. E

w ^^gentlich einer Unterredung mit dem jetzigen Bürgermeiflei ß

Bürgermeister £> K. van Calbach geäußert k bekommen' Sn 3 Tübingen habe in Mütel-Gründau Schlag! | °3'ltn eigenen Helm hat er kriegt." (St '

Lte Bemerkung, daß er es ihm gönne u. a. iu. >' Men ^nb athna 8 r*?11«6 °C°e.n Anklage wegen Beleidigmi- das Schvfscngericht verurteilte ihn zu 10 Mk. cr.^ob Berufung, indem er behauptete, der Bürger* I^rh Unwahrheit gesagt. Er suchte ihm Umval)rheiteü

und Unregelmäßigketten ,ui seiner Amtsführung nachzutychen, im

, -__i, hinter

Hb em.ÄoÄ

aSS* Tem^m^?nYi^5ntere^ bmzrlner Kreise in der Stadt ^5' Verständigung m-kt der ^ozurldemottatie in der ^nmrunalen sozialen ^ortschreitens ist> fast unmöglich ^ttmn, die ^vzialdemokraten in kommunale >'nit .fte praftische Arbeit leisten können Heinen stadttlchen Republiquen ist auch uu- nvoglich. Gemeindegeist und selbständiger Bürgersinn, die Gvund- städtischen Lebens können aber nur iu der Freiheit ^den. Der,Redner besprach dnnn :mch die Zulaßung d^r vrauen zu städtqchen Aemtern und empfahl, die Frau niwt nur. m der Armen- und Waisenpflege, sondern auch m andern iwzulassen. Die polittsche und wirt- W/astliche Gerechtigkeit erfordert einen erhöhten Wahleinsluü für I bie drittc stÄchlerklasse. Das polittsche gleiche Wahlrecht sollte I ^^lntIen tonten. Das0^,N^cht io Ittel

Eiw.ohMrn der Städte zugebüligt werden, sofern sie eine Reibe I von Jahreir m der Kommune leben. Die echz^nen ?.pPcn 11 w9^ abgesrufte Rechte haben. Eine organische Ver-

-tTt KMMune ist aber nicht zu empfehlen da sie die Beripe zuiammensühren würde, und diese zuerst ihre eigenen Unteren en vertreten wür-dm, vor denen der Allgeineinheit D^s jogenannte Hausbeiitzerprivileg, wonach die Hausbesitzer die Hälfte Sitze in der ^tadtverordneteiiverfammlung haben, sei ein WHes anKn/°^^° VmWnduiÄosigkeit, ein tertJ M Sch-iwc ÄbRmmung bei den Wahlen fei zu cm-fehlen octreffä de-, Berhaltnisscs zmtzchcn Staat und Stadt führt der Staat der Stadt die Bewegungssieiheit laffAt muffe'. soweit das das Interesse des Staates zulasfe Es Berleuniduugen nicht zurück.' Tie HäuptiÜLÄ' leijü'd^'Bo»ö I' daß. gegenüber dem Aufsichtsrecht des Staates bei der °>K^i *fCrall' 5r dw Sewegung ein eigenes Bonifatiusblatt daz^Nerw^l^Ä^a"e9IitTtiSbeamter als darüberstehende Instanz geichapen habe, ^.er sittlichen Kräftigung der Uebergctretcnen 1 Wngiere. Ter Staat habe noch genug

mchsc die Hauptarbeit gewidmet werden. Die hinausgefandten Sttck miirStadtverordnctenvcrfammluüg ufm K kare seien außerordentlich fleißig. Ter Redner gab daun ein ^lll9 wurden diese Rechte nur m seltenen Fällen ausgeübt, Z°^dcr Arbeit des tzauptaus>chus,es, dessen größtes Bcrdieust st^. b^erli» ziemlich ftei schalten. Es sei ,

Bewegung zu einer religiösen Angelegenheit ( b ^r Verwaltung und der Bcauf-s

gestalt ei habe Was die geforderte Unterstützung der Tschechen sti? Schulen lediglich dem Staat überlassen sei, bej 1

anlangc, io könne der evangelische Bund nicht direkt für faie HMfe Bureaukratie und der geistlichen Aufsicht über-s

T>chcchen eintreteu, weil er ein Bund zur Wahrung der deutsch-h°!' ä-;<si-^.?°^uen hatten nur das Recht zu zahlen. Auch protestantischen Interessen sei, aber der Arbeit unter ihnen stehe 5;L[L8nnauzen seien von der Bevormundung der Re­ber Bund durchaus freundlich gegenüber. Eine Verständigung Ta ia die eatadt, wenn sie mehr als 100 Vroz

m dem nationalen Widerstreit werde wohl erst dann zu er- «^,iݰÄ^wmensteuer als Gemeindesteuer erhebe, erst den

l'slmnn Deutsche und Tschechen auf dem gemeinsamen aden Minister um Genehmigung anrufen

61e7rc!IllSt. seien., Vikar Lehmann-Königsberg der staatlichen Kontrolle

(Lger) bat um Unterstützung )einer m überraschender SntttricH - Ü ^-r ^iudteordnung ist etn neuer sozialer Geist

lmrg begrisfenen jimgeii Gemeinde. die Kommunen eingezogen. Die Forderung nach wittschast-

^r.er Niemöller-Elberfeld empfahl die Unterstützung ^aln: Betätigung macht sich immer mehr gelterid.

aller ^msporagebiete. J J.IIer drangt die Entwicklung vorwätts. Möge dieser Eifer

.. Pfarrer Ammer- Eupen sprach für Belgien und enttfaM me «^.^ömen. (Lebh. Beifall.)

au? Deutschland eingewandetten jungen Verfaftuna^un^Walz (Heidelberg) schilderte die städt. Kaufleute, Dienstmädchen usw., vor allem auch eine Beobachtung I ^^tt'Mig der suddeutzchen Städte. Er machte

der jungen Mädchen, welche in belgische Pensionate geschickt wer- ^^p^rkiam, daß in Suddeutschland die Gemeindeordnung den, ohne daß man sich nach deren konfessionellem Charakter Landgemeinden meist die gleiche sei. Er wies

erkundigt J ^?Qr-asf blaB ef unumgänglich notwendig sei, daß der

ltimmtc schließlich der von £>rn. von Bam- Ä^l°^ Kommunalverwaltung so gestellt sei, haß er sich n»£rf5?3efito4/fcn 1 o I u i t o n zu, in welcher die Weitere O/«" 6ewc9en tonne. Unter allen Umständen

Unterstützung aller Bestrebungen gewünscht wird, welche die Dia- ^eie autonome Selbstverwaltung für die Städte ge-

verschiedenen Ländern im Auge haben. Damit

^ die Vormittagsfttzung. P ., ^tadttat H-l e, ch (Frankftrtt a. M.) behandelte die Schwierig-

ft',(ben die praktische soziale Arbeit in den städtischen

mV"16 Obcrhe sseu nahmen an der Daguna teil: Pfarrer bcuttgen rechtlichen und Mirtschaftlichcn

^mger,.LillertD.msen b. Alsfeld! Pfarrer Die Becker, Mfeü»; «SsS, fn^f6% A U-nt^x dm .alten Formen sei keine Pfarrer Büchner, Zelters; Lehrer Debus, Eiirartshausen Pfarrer \o%vnk Arbeit möglich. Tie Aenderung der Kom-

Dieseiibach und Frau, Eudorf b. Alsfeld; Otto ^eri' Sb - ^age der Zett. Es sich eine

Pfarrer Fmitag, Holzheim b. Gießen; ^e«^^ Iaffcn' blc mehr den modernen sozialen

Fritsch, Ruppertsburg; Gymnasiallehrer Gerhard, ____ __________________

M <yS^2.L Arauiia), Nieder-Bessingen; Pfarrer Hepding, Hausen

bei Qj.Cbvn, ^>,arrer Her,nann, Nidda; Neallehrer Hermann, Als-! Itttd Scdtlö*

@?.L= le-r- ^-ttfel, Altenstadt: Lehrer Höchst, Lauterbachg Gieben< Oft iqn7

Sttueruommistar Korfmann, Nidda' Pfarfer ^rnnirr1 I ** re m ± oiegen, o. Uri. 1907.

®. Kirchenrat Pros. Dr. Krüger/Gießen; GymuasialoNlehrcr \<-rfcr 1 n? 3". bester geistiger und körper-

Lamp-s,.Fr.eLb-rg: Pfarrer Nies, Ettingshausen: Pfarrer $cters om 6" 'O£to&lr der Ä-ndarmerie-

TOh-:ngrIIIte/toa(,.ter Groß-Felda: Lehrer Römer, öattew e r in Darmstadt feinen 80. ®e=

S. mf/1 nt?~5icl ^"dda: Dekan Saucrwein, Als- trat 1848 seinerzeit in die 4. Schwadron des

£rg- Direktor Prost Schäfer, Fried- ^°ulegers-Regts. in Butzbach, jetzt Garde-Drag.-Regts.

tz-cutldge, Friebverg: LandgerlchtSrat Schmecken- 23, em und ging nach zehn Jahren rnr 6»andarmai-ie Ä' Ä; Hirzenhain: S. Schulz/tzeideU Wer; er war bann in

Laubach; Dekan Wagn«' GE«^°G^^S^r"Wa^' erfaßte? stationiert bis zu feiner im Jahre 1891

fc ff MAÄ.t.'*.

X Aus dem Ohmtal, 2. Okt. Die Teuerung,

^ore aufzer Brot und Fleisch viele andere zur Leibes Nab- ?Ub gehörende Dinge ergriffen hat, macht

noch teuren Stillstand, sondern tritt immer wieder von neuem auf bet diesem oder jenem Produtt. So ist es dre Serfe, die doch gewiß ein viel gebrauchter Ge- Haushaltung ist; während man früher Pf6- kaufen konnte, kostet es jetzt 34 Pfg.;

0 -pfg- Aufschlag. Auch unsere Kleinen bekommen die Ehrung zu spuren. Mit gar verdutzten Gesichtern er- der Mama, der Kaufmann gäbe

£e/fn 9tlxctü>n Sa-okolade mehr für 5 Pfa., eS kostete 7 Ma also beinahe 50 Prozent mehr. '

b Vater und Söhne.

cAr rJp ^^^lL.kjner A. Pf. von Staden war mitgeleilt wordcn ^er Daglöhner W. P. mißbilligend über seine Söbnr, ! s11^ .yJHXJ1 Lwammen arbeitet, ausgesprochen hatte. Pf nelüt deshalb d-darüber zur Rede und es entspann sich ein Wortwecbsel. der Äoch^scbl^ai>^ einem Bastein nach seinem Gegner wm r l^ooaj fehl ging. Tie beiden packten sich nun und rnnnpn bietLbie Söhne des Pf., die Maurer August uni

I L ^tc tIjrem Bnler zu Hilfe und mm

I<^Iugen ^batcr und Sohne gemeinschaftlich auf P ein bis a öusammenbrach und zum Arzt gebracht werden mudte alle Anllage wegen Körperverletzung erbest und das Schöffengericht verurteilte den alten Pr. 3U rwei^Mo- *- 10ftm Sohn August kam mit 14 und Lg m 19 -^agcn Gefängnis durch, während P. von der Anklaae bei GcGstrafe^m^?//^""^^'^ '»egen Werfens zu 10 Mk urtfiltm 1 .Xie toC9en Körperverletzung Bcr- '

urteilten fochten das Erkenntnis an und baten um Herabsetzung bnrf?16' ^lC blelt aber die Strafen nicht £

I£r schloß sich diesem Rechtsmittel an. ttnter

^n9UH? he* Vorstrafen des alten Pf. wurde die Strafe^ auj o Monate erhöht; im übrigen blieb es bei dem UrteiL

Hascufutter.

s _ ^..Schneider L. Pf. von Bad-Nauheim hat ein Urteil 5. nach dem er wegen Tiebstahls zu 4 Tagen

M^9^<n^"^itt worden ist, angefochten. Er hat auf dm £ Jiartt zu Bad-Nauheim Gemüse entwendet. Nachdeni er in erßer ? mifnpn3 * * gegeben hatte, er habe nur Abfall für seine Stallhasen kam er in der Berufungsinstanz mit der AusÄe, e 9s5abt' bie Sachen mitzunehmen. Da weder § urteUung anb^re Elg war, blieb es bei der Ver-

Geschichte lehrt, däß diese Enttvicklung Prei^isck^^^^? rar Mittelalter, freien Städte von ben 4-reutzvchen Königen vorbereitet worden ist Aber seit d-r

L trug BS«'-Politik SebS ien < ^ltts für, nichts durch das Volk. Jetzt ist es anders nachdem der Geist Steins die Kommunen gelehrt hat, selbständia toTeÄv s®ic Regierung ist bestrebt? durchge' vEie- ^Eeordnungen den sozialen und wirtschasttichen' Verhcilt- ftnd Die Rechte der Stadtverordneten

Stadteordnung geschmälert, die Rechte des ^aqi^ Anftckst die Beschlüsse sind mchr von ter

tel ddhangig gemacht worden. Mch

beschneidet die Rechte der Mirger. Toch <-taatsr^giermig von einem chrer Rechte, dem Aussichts- s^ wenig Gebrauch gemacht, und zwar zum Nutzen

&* Bestätigungsrecht der LmmwaftSJ uUy oen vcerpen Oer Taufenden zu dem Redner brr übt i?r??st??> ? binzelnen Fullen ablehnend ausge-

SV. ssÄtetoft ifet»ssÄ