VcL'!nr§ctzte».
meyryeit genügt, Wirb bie Zweite Kammer infolge ihres i Uebergewichts von 18 Stimmen regelmäßig bie Entscbei- n 1 r Ttrr TTt (-\zrtt h fiz»Y'tnt-t ' J~
'düng üt der Hand haben.
Die WerLzrrwachSsteuer.
D 27. Okt. Ter Kaiser Wirb am 26. Nov
jur Hochzeit im Grafenhause erwartet. Tie jüngste Tochter bes Grafen Görtz vermähl: sich mit bem Korvetten- -pllun Otto von Levetzow. Auch bie Bürgerschaft und b'e l;ic;igen Vereine treffen Vorbereitungen zu bem Feste.
w Dotzlar, 27. Oktober. Am Freitag nachinitta.-, fand die Abnahme des neuen städtischen Gaswerkes statt Die Anlage und innere Einrichtung der neuen Gasanstalt geschah unter Leitung des Inspektors Schütte, der bei der Einweihung zum Direktor der städtischen GaS-, Wasser- iind Kanalwerke ernannt würbe.
Ans nn- karzS.
Gießen, 28. Okt. 1907.
Zur Stadtverordnetenwahl. Wie man uns mitteilt, hat Stadtv. Dr. Schäfer auf eine vom Mieterverein an ihn ergangene Anfrage hin erklärt, baß «bei der bevorstehenden Wahl nicht mehr zu kandidieren gebenre.
? i e F elbb ere i n i g u n g, macht in unserem Kreise groge For:jchrrtte. Dieser Tage beschlossen Wieber Lich, Lang-.
Mainzlar, Mu.scheuheim, Eberstabt, Hörgern und Allendorf a. b. ~ba. bie Einleitung ber Felbbereinigungs-
* Uebe rschwernrnuu gen unb Erdbeben in Julien. Alle Flüsse und Bergbäche Veneziens sind übet bie Ufer getreten. Tie niedrig gelegenen Teile der Pwoin- Vieenze mit den Städten Schio, Marostiea und Thiene stehen unter Wasser. Sämtliche Verbindungen sind abgeschnitten In Revigo reicht das Wasser bis zum ersten Stockwerk des Präfekturgebäudes. — Die Insel Marittirne ist durch eine Überschwemmung heimgesucht wurden. Hierbei soll das Dors Szalev echie zerstört und mehrere Gebäude sollen eingestürzt sein. Man spricht von einem Toten und mehreren Verwundeten. Viele Familien sollen obdachlos sein. In der fast ganz zerstörten Stadt Branee Leone ereignete sich ein neuer Erdstoß, der die Bevölkerung in großen Schrecken versetzte, aber fernen Schaden anrichtete. — Auf den Trümmer- haufen Ferruzanos spielten stch unter strömendem Regen herzzerreißende Szenen ab: Überlebende suchen jammernd die Ueberreste ihrer Angehörigen. Während die Soldaten mit unglaublicher Energie arbeiten, verstummt unter den Trümmerhaufen nach unb nach das Stöhnen. Em Händepaar, das ans dem Schutthaufen hervorragte, hörte nach 24 Stunden auf zu zucken; bei rechtzeitiger Hilfe wäre Rettung vielleicht ! noch möglich gewesen. In Saut Eufemia halten die Erd- stoße an unb rufen Panik hervor; auch dort ist alles zerstört. Itan schätzt die Gesamtzahl der Toten, Verwundeten und Vermißten auf 15 000. In San Dilario sind durch den Einsturz eines Hauses fünf alte Frauen getötet worden. Die Ortschaft Zepaldo ist nur noch ein Trümmerhaufen, unter bem sich die Riehrzahl der Einwohner befindet. Es wird sehr beklagt, daß zunächst nur 1000 Soldaten bie Rettungs- arbeiten in Kalabrien in Angriff genommen haben; die fünf» lache Zahl wäre am Platze gewesen, um vielleicht noch viele lebendig zu bergen. Die Geretteten sind zum Teil grausig verstümmelt, vielen mußten Arme unb Beine amputiert werden Das Erdbeben erfolgte bei heftigstem Sturme, der auf dem Meere gewaltige Sturzwellen erzeugte. In der undurchdringlichen Finsternis vermiglückten viele auf ihrer Flucht, andere ertranken in den angeschwollenen Bergströmen. Das schnelle Fortschreiten bar Rettungsarbeiten wird außer durch das Unwetter noch dadurch erschwert, daß beim Bergen ber Verunglückten immer neue Einstürze erfolgen und die Rettergeführden Neueste Nachrichten besagen: Sturm und Regengüsse dauern noch immer an. Die Städte Castell Franco, Padua und Pavia ^find überschwemmt. In Marettino sind elf Häuser eingesturzt und mehrere Personen umgekommen, viele verletzt, .jn jcmijjano ist eine Frau lebend unter den Trümmern ^crvoi'gezogcn worden, unter denen sie drei Tage verbracht hatte — Die letzten Nachrichten aus Jcrruzzano lauten immer grausiger. Ein entsetzlicher Leichengeruch verpestet die ganze Gegend, Um überhaupt arbeiten zu können, müssen sich die Soldaten Mund und Nase verbinden. Dabei regnet es fort- gesetzt in Strömen und ein eisiger Wind läßt das Blut in | Adern erstarren. Leider hatten die Rettungsarbeiten bisher nur wenig Erfolg. Es wurden zwar Hunderte von Leichen geborgen, aber cs konnten nur wenige Menschen lebend aus dem L-chntt hervorgezogen werden. Die Leichen werden in Ermangelung eines Lokals in langen Reihen im Freien nieder- gelegt, wo Wind und Regen die Verivesung beschleunigt Bei dem abscheulichen Wetter ist ein Ausbruch von Epidemien fast unvermeidlich. In Ferruzzano wurden unter den Trümmern eines Hauses 4000 Lire gefunden. Unter einem andere,. Haute liegen noch 40 000 Lire.
Kleine Tageschronik.
Wimnrt^-r° E Staate Missouri wirb gemeldet' Der des
23L ' S sn- r '£ni> ^aliener unb Spanier als Sklaven ^£^>£[11100 erfolgte auf Ersuchen des italienischen
man drei Verftichem^L
spr.echung der Wahlrechtsvorlage bie Mitteilung, daß bie Erste Kammer künftig 50 statt ber seitberioen 34, bie Zweite Kammer künftig 58 statt ber seitherigen 50 Mitglieder zahlen folf. Diese Angabe beruht, «vas bie Erste Kammer betrifft, auf einem offen srmt sich en Jrrtume. Nach ber Reglerungs- bor aQc soll bie Erste Kammer, bie zurzeit 34 Mitglieder < .4' runi 0 Mitglieder vermehrt Werben, nämlich
.eines Mitglieds des großen Senats ber Technischen Hochschule in Darmstabt, sowie von zwei Ver- oretk^- Handels unb ber Industrie, zwei Vertretern ber Landwirts a)aft unb, einem Vertreter des Handwerks, bie bau ben gesetzlich eingerichteten Berufs körper schäften vor- ZeichLagen werben. Die Mitglieberzahl ber Ersten Kammer bemnach st nur 40 betragen gegenüber 58 ber Zweiten Kammer. — Wenn bie „Frauls. Ztg.", von ber vorbezeichneten irrigen Annahme ausgehend, bie von ber Jiegterung vorgeschlagene anderweitige Fassung des Ar- tirelS /5 ber Berfassungsurkunbe einer ungünstigen Kritik unterzieht, indem sie behauptet, baß „schon bei dem Festhalten an ber einfachen Mehrheit die Stellung ber Zweiten Kammer als ausschlaggebenoeu Faktors nicht mehr ganz so unbcjtrttten sein werbe, wie bisher, durch die Statuierung der Zweidrittelmehrheit aber ihr entscheidender Einfluß ein- sach vernrchtet Werde," so wirb diese Auslassung einer Nachprüfung unterzogen werben müssen. Bement sei hierzu nur, bafj bei der zukünftigen Zusammensetzung ber beiden Kammern im Falle gemeinschaftlicher Abstimmung bie Zwei- drittelntehrheit 66 Stimmen beträgt. Nach ber Regierungsvorlage bringt sonach im Falle des Artikel 75 bie Ansicht ber Zweiten Kammer schon dann durch, wenn ihr nur 8 von den 40 Stimmen ber Ersten Kammer zur Seite stehen. Im Falle einer gemeinschaftlichen Abstimmung über das Finanzgesetz nebst Hauptvoranschlag, in dem gemäß Ar- tikel 67 ber VerfassungSurkunbe schon einfache Stimmen-
Diebstähle. Aus einem Gehöfte am Wißmar er Weg wurde am verflossenen Freitag abend ein „Weil"- Z- a h r ra d mit der Polizeinummer 3115 gestohlen. Als kommt ein junger Bursche, anscheinend Maurer- oder Weitzbinderlehrling, in Betracht. — Ende voriger Woche wurde von einem Grundstück in der Frankfurter Straße eine größere Partie Kraut und Wirsing gestohlen. Viel- leicht tragen diese Zeilen zur Ermittelung ber Täter bei. ~ r= enrob, 27. Okt. Der Lagerhalter unseres Konsumvereins Hch^ Schmidt 5. legte dieses Amt kürzlich nieder. An feilte Stelle wurde Landwirt Ludwig Weis
21 Stimmen zum Lagerhalter gewählt. Landwirt Ludwig Seuling erhielt 9 Stimmen.
^Burkhardsfelden, 26. Okt. Am Freitag pmmg liierte cm von hier stammender Steinbrucharbeiter tu einem ^teinbruch bei Rödgen dadurch, daß er von ausgegrabener Erde teilweise verschüttet wurde. Er trug eme Verletzung am Bein davon.
mr r~ E h o i nt, 26. Okt. In der abgelaufenen ^oche sind 76 Kur gaste angekommen, die Gesamt- srequenz bis zum 24. Oktober beträgt 29,394 Personen 1000011 an genanntem Tage noch 370 anwesend waren.' -baber wurden bis zum 24. Okt. 397,604 abgegeben ■
-t- Nie der-Wöll stabt, 26. Dft. ; ’
der Gesangverein und der Turnverein durch Darbringung eiucts Ständchens und in einer geselligen Vereinigung jeder I Verein m seiner Art mitwirktcn. Für heute hatte der für oie ^eier zusammengetrctcne Festausschuß ein Festessen ein- r^' ,nS.Von auswärts und Teilnehmern aus hiesigem
Ort sehr stark (wohl über 200 Personen) besucht war und einen durchaus würdigen und belebten Verlauf nahm. Herr Kreisrat Fey aus Friedberg überreichte mit einer längeren, me Verdienste des Jubilars aufs wärmste hcrvorhebenden Rede diesem bie vom Landesherrn verliehene Ordens- detoration. Namens der Gemeinderäte überreichte Beigeordneter Staudt ein silbernes Eßbesteck in reichster Ausgestattung, ebenso Gcmeinderat Kromm ein Bild mit den Photographien sämtlicher Gemcinderatsmitglieder. Die dankenden Erwiderungen des sichtlich angenehm über- raschteii und ergriffenen Jubilars, sowie eine Reihe sich an- Ichueßcnder Ansprachen, zum Teil recht bedeutungsvoll und von hervorragendem Eindnick, gestalteten die Feier I zu einer glanzenden mit reichem geistigen Inhalt, anae- me**cit ^.stst^stulichkeit und der Bedeutung des Jubilars < 'n ^'lbel, 26. Okt. Bei der gestern hier stattgefundenen Gemernderatswahl siegte die Liste der dienst st ort eien mit großer Majorität über die der Sozialdemokraten. 847 Stimmen bet 965 Stimmen Wahlberechtigten wurden abgegeben, davon entfielen auf bte bürgerlichen Kandidaten Kreispfandmeister Gg. Heraet Schneidermeister Adam Wilhelm Schmidt, Gärtnereibesitzer
; ?“btol0r ^brt, Oekonom Heinrich Fink und Kaufmann Mart ^9 Stimmen. Tie sozialdemokratische
Liste brachte es bis zu 359, die Mehrheit der BürqerliLen betragt also 130 Stimmen. Bei der Wahl vor drei^Jahren pe So^oldemokraten durch ihre damalige besseres
Organyatwn. Inzwischen haben aber die bürgerlichen Par- tn feit kurzem gegründeten Bürgerverein eine ff iBDMl9nto t?efrfefUrnbT' fein entschiedenes Eingreifen so- ' wohl, als dre schwebende elektrische Bahnverbindnngs- unb Gasversorgungsfrage mit ber Stabt Frankfurt a. M. denen HA%n*arbem0-ratr^entetnb6riite unbegreiflicherweise sym- haben nicht zum wenigsten den glanzenden Sieg der bürgerlichen Liste herbeigeführt.
, A. ',l cichclshe i m, 27. Okt. Eine aufregende Siene SÄhiX““’ beu Bahnstrecke Friedberg-Nidda bei funr toarf V“' ber Zu§ von Beienheim ein-
•KMTiÄ.’Ä müde unverletzt unter öem Zug hervor. - In Reickelst
-i" Elektri zi t ä t s w er k fifc eine
-->rte ber Wetterau errichtet werden. Die Vorarbeiten sin> Snen toräe mit ben Bauten be-
r, Rabertshausen, 26. Okt. Die eineinhalb Jahre alte Frieda Dietz, Töchterchen des Hemr. Dietz dahier wurde gestern abend halb 7 Uhr in der an der Stra?:
Kammer ging soeben ber Bericht bes erften Ausschusses zu über die Re g i er un as v o r l a ac den Gesetzentwurf, die W ertzuw a ch s st euer betr., sowie bie Borstellunegn des Darmstädter Hausbesitzervereins des Borstandes des Scyntzverbandes Mainzer Hauseigentümer, Hffusbesitzervereins Darmstadt, und des Darnn stadter Bezirisvereins „Mathildenhöhviertel", erstattet von Frhrn. Heyl zu Herrnsheim. In dem Bericht sind verschiedene abweichende Beschlüsse von denen der Zweiten tosebeL^C9eK--?' denen hauptsächlich der zu Artikel 8 der die Hohe der Steuer betrifft, interessieren -durfte. Hierbei ist beantragt: "
betn ®fa& 1 des Artikels 8 folgende Fässung zu geben: „Die Steuersätze unterliegen der ortsstatutarischen Re- geüing. Sie dürfen den Satz von 20 Pro-, des Wertzuwachses bei einer Wertfteigermia bis 60 Pro- unb ton 30 Proz. des Wertzuwachses als HöchstVetra4 nicht Stufte &te"aUte föcuubitüde- ermäßigen sich die dE Wsatz 2 des Artikels folgende Fassung zu geben- ilto Sfri5^en EiVnwtnswechiel mehr als lö st.. 'L" uc i e o e r - A> ö t l st a d t, 26. Okt. Heute feierte % ber in g dürfen höchstens Bürgermeister Werth fein 2S jähriges Dienst-
Beträgt der feit dest^bheren st°,"afö Bürgermeister, Ortsgerichtstorsteher und
strichene Zeitrauui mehr ak 15 Jahre so dw in ? 111 SefMcn abend hatte bereits eine
ttk Steuersätze weiterhin auf mindfft^s I ^4^"?°s>mden, ber namentlich der Musikverein,!
oie yaifie zu. enna^igsen";
in 3, übereinsttmmenb mit bem Beschluß her ^0^^ Kammer, statt „10 Prozent unb mehr" zu setz em „10 Prozent ober mehr"; J 0 '
unter bes von ber verehrlichen Zweiten Kam-
rner beschlofienen Msatz 4 zu biesem Artikel ben Ast- trkel 8 mit diesen Aenbernngen zu genehmigen.
^Ekel 1 hüt ber Ausschuß bem Vorschlaa^ber Negrerung, baß nur Gemeinben mit mehr als 3000 Rin- Wanern bas Recht zur Einführung ber Steuer
^Ur ^UEinben unter 3000 Einwohnern I tÄttS? SSN», taff8*"b"
NS
’ V? Emanzen erteilt werben. "
6eantt^td 1 2 blC des folgenden Absatzes 3
,Ms Mehrwert eines Grundstücks ist nicht an-ufefipn ber auf einen Gewerbebetrieb mit Rücksicht aus d^e Enn bw fcnbttoft oder das Bestehen eitor K0weMv? n?' fallende Teil des UeNergaiigswerts " 0 ,|tW enl=
füfert5" Begründung hierzu ist folgendes ausqe- besonderen den Wert von Grimdstückeu und Gebäulichkeiten anbelangt bie einem rr
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Grundstücke und Gebäude selbst, nicht aber der GJckäft-weri ÄÄ K«8K-KÄ «EK
dmgs inbezug auf diese Anregung gelwnd Mmacvt daü >er aus dem Eig-entumsübergaiig lastende hoVe^Jmmobilsar- tempel sa)oii dazu fuhren wurde, daß bei Verläufen hpr raguegen Arc ocr Kaufpreis für Gebäuiichiciten und stund ftucte getrennt von bem eigentlichen Gesäch swert zum Aus-
F» teÄÄSÄwS hinreichende Gewähr für die "USchncht, keine
anlagungspraxis bieten eht e^Hhr^3 ber richtigen Ver- 1 5°rhÄSLn."^l°^ ^rbe
t Januar 1908 torgefchlag^u""^^^" Oeä ^-setzes zum I
r a,u V 11 n 3 H uf i o n s f o i r e c hielt gestern
ajenb öerr M erelli im Neuen Saalbau ab. Ter Künstler, .oul guter sJiiif vorausgiug, fyatte ein vollbesetztes Haus, unb Ouj Publikum unterhielt sich bei beu durchweg vornehmen uno, mit großer Sicherheit ansgeführten Kunststücken auss beste, ^a^ gevoiene Programm war rechr vielseitig. Geschickte Ltarteu- luiiststuire luecl))eiten mit bem üblichen Hervorzanbern von Blumen, Pucher wurüm gesärbt, ans Papierschnitzeln Kaffee bereitet, ge- pittte ^asierbehalter aus Tüchern geholt unb Gelb, unheimlich vscl Gelb aus der Luft gegriffen. Man sah babei, baß auch die Zauberer i-en Zeitverhältuiffen Nechnung trägt, beim Taler nW mci<r- r üebrigens ist, wie Herr Merelli bewies, rlC ('?nü'c3 ie9r einfach zu machen, bemt auch ein junger Mann S- ncc^ ic.l,ncr Anleitung sofort fertig. Als Glanzpunkt 00^.. ^ussuhruiig ist wohl Cftta, „das schlafenbe Wunder der '-'tar.abouts , zu bezeichnen. Es ist eine Tome, bic - llei in der Luft schwebt. Weniger ansprechend ist die ^A-ü-iNUtUmer, die als neueste indische Illusion angekündigte itoK“!1? ^^derbelLbung einer Tarne, die denn auch 1,lClL i all echte spitze als Bewunderung erregte. Herr Merelli tritt noch heute und morgen hier aus.
> . ^/.^Srößten deutschen Städte. Die Berufs- und Betriebszahlung vom 12. Juni d. Js. hat für eine Anzahl deutscher Großstädte Uebeoraschungen gebracht. Mit Berlin teilen das Geschick, einen betrachtlichenEin- w o h n e r v e r l u st, wenigstens vorlüustg/erlitten zu haben Hannover, Magdeburg, Elberfeld, Königsberg, Danzig Al- tona, Stettin. Erfurt dagegen hot gegen die letzte Volks- Zahlung von 190o um rund 2000 Einwohner Angenommen, unb ist dadurch in die Reihe der Wirklichen Großstädte, d. h der Sradte mit mehr als 100 000 Einwohnern, ein- Itiinte^rn4Upf eifUrU,aB4n zugenommen ftolrt, Frankfurt a. M, Dusselborf, Breslau, Charlot- ff0"m^s? Rixdorf. Die Zunahme Rirborfs. macht die reichliche Halste des Verlustes Berlins wett. Besondere Beachtung verdient außerdem die Vermehrung, die Köln ausweist. Es hat wie Düsseldorf um etwa 8000 6nfc ^""mmen wahrend Breslau eine Erhöhung der Me- volterungsziffer nur um etwa 2000 zu verzeichnen $reufü.U'sba§stiise 3°^zehnte lang die zweitgrößte Ststt Preußens und die drittgrößte des Deutschen Reiches war das dann 1895 von München und Leipzig und später 190o, auch von Dresden überflügelt wurde, und demgemäß jetzt an sechster Stelle steht, wird wahrscheinlich fcbon bei d-° n°chWolkszühlung 1S10
^bgen Wird, tu die siebente Stelle zurückgedrüngt 36MO Einwohner, 472 000 gegen to°kreäbä?°u fe“ 9Tmt-er Zeil Schlesien tos'eiS^w vulILRlfn11P ‘Rrnhmi v y- »
r -■ . ,■ . T-’—M-nö war, erheblich überflügelt L/J ™tirb flrogte Stadt ber Rheinprovinz auch die eine Anzahl > ®^bt SAiestens überflügeln. Das alte Lied: Der — r‘ Zug nach dem Westen!


