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28/10/1907 Erstes Blatt
 
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Montag Z8. Oktober 15507

L57. Jahrgang

Erstes Blatt

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a a jährlich Mk. 2.20: durch k Abhole- il Zwergstellen

K e- v monatlich 65 Pf.; durch

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Die russischen Lmnawahlen.

^DiUütige Wummer umfaßt 12 Seite».

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partainentarisches aus Scheit.

diePost Mk.2. viertel^ tährl. ausfchl. Bestellg. ZeilenpretS: lokal IbPf^ uuswärtS 20 Pfennig.

Verantwortlich tüt den volitsichen Teil: L. Anderjon; i. Feuille­ton und .Vermiichtes'' P. Wlltko; für ,Htadt u. Land" undGerichts-

Gießener Konzcrtverein.

I. Solistenabend.

BezngSpretsr monatlich 75 viertel-

7. Lnal*: für den

< Anzeigenteil h. Beck.

eine Vergütung für Zeitv e ri aumnij j e in der Form von Laschengewern aus Landesnn-teln gewahrt werde.

Der Grollherzog von Tos Lana ist heule in leidendem Zustande von Lutdau nach Salzburg ge-

Ein bemerkenswerter Beschluß.

München, 26. Dft Die bayerische Abgeord­netenkammer hat heute den liberalen Antrag Cassel- mann angenommen, Frauen zu mAr men - und &at« senpflegeschaftsrat der Äemernden sür Wahl- bar iu erklären. Liberale, Zentrum und Sozialdemokraten nateii dafür ein, die Bündler und Konservativen dagegen mit der Begründung^ das passe für die Stadt, aber nicht ür das Land. Dem trat der liberale Abgeordnete und latholische Pfarrer G r a n d i n g e r in seiner Jungfernrede entgegen und betonte, wie notwendrg gerade für den ehelosen katvolischen Pfarrer aus dem Lande eine weibliche HrkfSkraft in der Armen- und Waisenpflege sei. Der Minister des Innern v. Brettreich erklärte seine Zustimmung zu dem liberalen Antrag. _____________ .

Henri Marteau, der Solist des gestrigen ersten Konzertes, ; ist nicht das, was man gemeinhin unter einem Virtuosen ; versteht, denn er verschmäht das äußere Blendwerk, das man an bcn meisten heutigen Violinisten im Konzertsaale bewundert. Was seine virtuose Technik betrifft, so kann er es nut jedem von ihnen aufnehmen; er bewies es gestern an den technisch äußerst schwierigen Kompositionen von Bach und 9ieger. Marteau findet in dieser äußeren Virtuosität aber nicht sein volles Genüge, wie schon die Auswahl der gespielten Stücke zeigte. Es lunieu durchaus nicht die üblichen Bravourstücke, Die man sonst zu hören gewohnt ist. Gr ist ein viel zu ernster Künstler, uin bloß musikalische Kunsistückchen zu produzieren. Sein Bestreben ist darauf gerichtet, cm musikalisches Kunstwerk so wiederzugeben, wie es üom Komponisten gedacht war und man merkt dem Künstler eine Vorliebe für die alten Meiller an, an denen er sich geschult hat. Mit einer Sonate von Tartini, dein berühmten italienischen Violinisten des^ Jahr­hunderts, eröffnete er das Konzert. Die Zeitgenossen Tartinis rühmen die Reinheit seiner Intonation. Man findet sie^ in höchster Vollkommenheit auch bei Henri Marteau. Sein Ton ill seidenweich und eine jede Note gewinnt auf seiner Geige schönes, eigenes, individuelles Leben. Es ist als wenn der Künstler jeden einzelnen Ton liebkoste und streichelte, während er ihn den anderen anreiht. Die bunte, farbenprächtige Sümmungsmalerer der Tartinischen SonataDidona abban- flonata mutet teilweise geradezu modern an, rind so wie Marteau sie vortrug, vergast man zeitweise förmlich, daß hier aus einem Saiteninstrumente gespielt wurde. Es klang wie voller Orgelton, hinreißend, erhebend, beseeligend. Bei Tartim hat man s. Zt. besonders die Bogeiiführung gerühnit, und eine elegante Bogenführung hat auch Marteau. Sein Bogen liegt anscheinen lose in der Hand und leicht aus auf der Saite, aber sein Ton ist dabei doch bestimmt und sicher uiid scharf umrissen. Auch das Leichte, Graziöse un Zarte, wie es Mozarts Konzert in ^.-dur verlangt, gelang dem Künstler in ganz unübertrefflicher Weise. Besonders ei

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__ Hebei" einen Vortrag von dem demnächst auch in Gießen zu hörenden Professor Gurlitt auS Steglitz, den dieser vor einiger Zeit in Frankfurt über das ^ema: .Er­ziehen wir zur Persönlichkeit?" hielt, schrieb der oo^Der "Frankfurter Verein für Hygiene" und derRealschul-. wänner-Verein" luden gemeinsam zu erneut Vortra g von Gurlitt. Nicht laut und nicht ost genug kann oas, uras Prosessor (Surlüt ausfprach und wie er es nusipvod) ium Ohre aller -l'Jett dringen. Wir wagen nicht, in einem trockenen Bericht das wunberuoUe Sunitroert öiefcS Bortrages zu S°r>Nlck-n. Di- &d)ue, inte sie war, die Schul? wie sic ist, und die Cdjiile, wie wu sie lwff-n erstand IN plegiischer Deutlichkeit. Und uaureullich als Pro'. Gurlitt die Wünsche formulierte, die em tm besten Smn moderner Nlensch in Bezug auf die Umge' cilnmg unseres Lchulwe eiw hegt und hegen muß, wenn wiv(Ud) als ResultatHarmonische Bildung eruelt werden soll, da steigerte sich feine Rede zu dithyrambischem Schwung. Man halte die Empfindung: hier tragt em dichter, begabt zugleich mit ungewöhnlicher rhetorischer Kunst, eines ferner schönsten Werke vor. Alan suche die Gelegenheit, diesen Redner m hören, gewiß einen der stärksten von allen, die deupche Zdeale aus dem Traumlande deutscher Herzen in das helle, klare Licht der Tagesivirklichkeit zu rücken vermögeii. Ter Heine Kreis, der ihn diesmal hat hören dürfen, war lief ergriffen und dankte nut stur- i Mischern Applaus.

bcv^fteh^nden Besuch des Kaiserpaarcs in ä England. . c v

Bei seiner Ankunft in Portsmouth wird dos cutsche Kaijerpaar vom Prinzen von Wales empfangen meldet'. Große Flottenvorbereitungen werden getro sen. ibmical Lord Beresford wird nut einer nnpo>anten Flotte

14 Schlachtschiffen erster Klasse und vier gepanzerten treu,er», mit dem ersten Kreuzergeschwader und 24 Torpedo- wotszerstörern, vielleicht auch mit dem zweiten Kr-uzer- ,eichwader dem Kaiserpaar den ersten Gruß Englands ent- Sn. Die großen Schlachtschifse werden in zwei Reihen Ausstellung nehmen. Die Zerstörer werden eine dritte Linie J der Küste bilden. Die .Hohenzollern wird diese ~imc mSfieren. Der Salut wird von den Landverteidigungswerken Jeuert werden. - Während der Anwesenheit des Kaiser. 'JarcS auf Schloß Windsor am 14. und 16. SlouembE. gerbe» Theatervorstellungen stattfinden. ES werden zwei Ztück- zur Aufführung gelangen, als erstesStille Wasser D0 in der Hauptrolle Sir A. Windham spielt, danach .Die Ärille" mit John Hare als B-njaimn Goldsmith. Die Auf- sührungen finden im Waterloosaal, wo eine gut eingerichtete Bühne geschaffen worden ist, statt.

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Die hessische Bereinigung für Volkskunde hat wie man uns schreibt, einen ausführlichen Fr a g e bog en über inderlied und Spiel ausgearbeitet und. nn fommer d an eine große Anzahl von Vereinen, Anstalten und perlomn verwandt. Ungefähr 6000 Exemplare stnd verschickt worden Augenblicklid) beginnt der Einlauf der Beantwortungen. Uiiter ihnen sind einige, die forgfältig gearbeitet, aus sehr eingehenden liebevollen Studien und Beobachtungen ruhen. Wir nennen nur die Arbeiten von Lehrer Boßler, Klein-Linden, Lehrer Schäfer, Steinbach (Taunus), Pfarrer Ulrich, Meßet und Zehrer A e c , Groß-Felda. "Auch von Anstalten sind reiche^ Sammlungen chon eingelaufen, so von der Präparandenanslalt Wöllstein (Rhemh.) und dem^^Lehrerseminar zu Alzey. Immerhin scheinen die Bestrebungen der Vereinigung noch nicht bekannt genug zu sein, -as zeigen fortlatüendAnsragen von Herren, die gelegentlich Etwas aber nichts Bestimmtes über dte Absicht der Vereinigung erfahren haben. Ber der an dieser Sammlung von möcr Hebern und-. ^Mieten tu Hessen mitarbeiten will, ist herzlich wdlfommeii nab erhalt wenn er dem Vorsitzenden der Vereinigung, Ps. L. Schulte zu Großen-Linden, seine Adresse nnttellt, de» Fragebogen, der ausführliche Erklärung gibt, unentgeltlid) zuge.and..

jr. 253

rid)rln< täglich

außer Sonntags. !em Gießener Anzeiger

rben <m Wechsel mi keMschen Landwirt

je -ietzener Familien-- lättei viermal m der 'nrfie beigelegt und yeimal wöchentlich das reirblall für ben Kreis ,fa(»n Ferns di ech- - ln- «

WM General-Anzeiger für Oberhessen

Hotnfion$bru<r und Verlag »er vrschl'schen Univ.-Buch, und SleindruckerÄ. N. ränge. UedLMon, Lxpeditisn und DruSerei:

i vormittags 10 Uhr. ------

Am 27. Oktober haben die Wahlen der Abgeord­neten rur Duma in 53 Gouvernements begonnen, die zusammen 330 Abgeordnete zu wählen haben. r e rt Die Staroperation beim Gropherzog kann wegen

wurden 47 Abgeordnete gewählt: 16 Abgeordnete, die den ^es zurzeit noch bestehenden Hustens bis auf weiteres rechtsstehenden monarchisttfchen Parteien angehören, 18 vorgenommen werden. Oktobristen, 4 Kadetten und ein Abgeordneter des Verbandes ------ -

der friedlichen Erneuerung, 3 Sozialdemokraten und fünf der

Linken Llngehörige. Unter den Gewählten befinden sich 12 Wien, 27. Okt. Die Rekonvaleszenz im Abgeordnete, die bereits der ersten Duma angehörten, darunter! Befinden desKaisershältan. Schlaf und Appetit der Bischof Eulegins von Cholemsa, fowie der Sekretär bet |tub vorzüglich. Der Husten hat fast ganz aufgehört. Das zweiten Duma, Tfchelnekow. Allgemeinbefinden ist so gut, daß bereits nächster -rage

'' ' ^^onderen Audienzen begonnen werden soll.

Venttz^es rrersy. | Rom, 27. Okt. Die Entgegnung der vom Papste ge-

Berlin, 27. Okt. Den Kaiser wird aus der Eng- Selten Jung-Katholiken ist nunmehr erfolgt. Es ist ein landreise der Gesandte in Darmstadt Dr. Frhr. v. Jenisch ^^onymes Buch erschienen betitelt Programm der Mo- als Vertreter des Auswärtigen Amts begleiten. dernisten, Antwort aus die Enzyklika Pius X.". Die Arbeit

Staatssekretär Dernburg unternahm von Port Eeßt mit folgenden Worten:Unsere Bemühungen sind Said einen Ausflug nach Miro und setzt dann die Reise sichtet, ein neues Bewußtsein von dem nnvergäng-

nach Neapel fort. ^chen Wert des Katholizismus zu verbreiten, die augen-

Die Preise der deutschen Arznertaxe Wer*I Verurteilung schreckt uns nicht. Wir wollen, daß

d-n allmählich von den ba§ Christentum wieder eine Macht des F-ortschritts werde.'

ÖSSÄ ÄVWM« Paris, 27. Okt. Ein vom Kriegsgericht von Belfort heit^verde/üie in einer dem Kultusminister unterbreiteten wegen Spionage und Tesertron verurteilter Sergeant be^ Eingabe enthaltenen Wünsche des Ausschujses der 140. Jnjanterreregunents entwich aus dem Wege vom vreullischen Ap^thekertammern erwogen werden. Gerichtsgebäude nach der Festung.

__Die wissenschaftliche Deputation für das Der in Bendomes mit seiner Geliebten verhaftete M e d i z i n a l w e s e n hat im Kultusministerium unter Vor- Reserveoffizier Verton hat, wie nunmehr ge nchc- sitz des Ministerialdirektors Dr. Förster am 16., 17. und festgestellt worden ist, tatsächlich wichtige geHerme 18. Oktober eine dreitägige außerordentliche Sitzung an eine fremde Macht vertäu,:,

halten. Wie dieN. Z." erfährt, standen. dtef Temata. arzt- Mehrfache Haussuchungen haben stattgesunden.

liches Spezialistentum und zweumaptgste Ernährung der Toulon, 27. Okt. An Bord des Panzerschtjses Säuglinge zur Beratung der evverterten Depucatwn. C b a r l e m a g n e" brach unter der Mannschaft eine M e u -

Eine Audienz beim Kultusmrnrfter Dr._ veranlaßt durch Verabreichung schleu)ter Kost.

Holle hatte der Vorstand ber D b e r I = 6 y r t n n n» 96tcUunq betoaffneter ©0IbatEn mußte an Borv ge- R^ink"und^Vo"le/bestclst ^^iese übeNeichten dem Minister sandt werden, um die Ordnung wieder herzustellen.

: SÄfictaUt a»rttSMe Wünsche der preußischen Oder- Lissabon^?. Okt. (Reuter.) Die Portugiese Re. [etirerinncn zum Ausdruck gebracht sind. Der SJitnifier sagte I gierung beabsichtigt, eine EisenbahnvonMacaonach eine eingehende Prüfung der Denkschrift zu und erklärte,Canton zu bauen.

die Erfüllung einiger der angeregten Wunsche in Aussicht I Christiania, 27. Okt. Eine schwere Erkrankung tes stellen zu können. norwegischen Ministerpräsidenten M i ch e l s e n macht dessen

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Im australischen stritt vom Amte notwendig. Mit ihm scheiden der t Bundesparlament wurde gelegentlich einer Debatte Uder c-Eizminister und der Kultusminister ans dem Amte.

die Vorzugsbehandlung Grollbritanniens be- Belarad, 27. Okt. Ter Kommandant der hauptet, Deutschland differenziere die Australischen Waren & Oberstleutnant Bunjitsch, mit dem

un.üt.et iS« b. Dculichlanb blfferen^lert leb« austrll- hatie, würbe fernes Amtes enthoben unb nach Klar lückw Waren noch schließt es australische Produkte aus. dowa, einer öden Festung, versetzt. Gletchzettig wurde d.r Die gesamte'Einfuhr aus Australien wiro in Deutschland Kommandeur der Gardeeskadron, Maior Pekowitsch, zur nack einer Bekanntmachung vom 22. Dezember ll)0o auj hßerfüqung des Kriegsministers gestellt, dem Fuße der meistbegünstigten Nationen behandelt. I----------------

Aiünchen, 26. Okt. Abg. Dr. lAuller-Hof hat mit Unterstützung der liberalen Vereinigung im bat-erischen Landtag den Antrag eingebracht bie Staatsr-gi-rung zu

Zur ÄZahlrechtvvormge

Zur Wahlrechtsvorlage schreibt die ,,pva^mst.

" ofsiziös: Verscksiedene Zeitungen, so dasiöcatnzer werde^wonachU Ge s'ch'w-o reuen un'd Schö ffen'auch^Iourrn" und dieFranks. Ztg." bringen bei emer^Be.

Ein Kriegerdenkmal in Windhuk.

Es wird beabsichtigt, zu Ehren der während des südwest- tifLitauischen Aufstandes gefallenen deutschen Kriegerem Diilmat in Windhuk zu entrichten. Der Aufruf lautet .Wir beabsichtigen, unsere tapferen Kameraden, die wahrend des vergangenen Feldzuges für Deutschlands Ehre gefallen oder durch Krankheit dayin gerafft worden sind, insgesamt 106 Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte, sowie 16o8 ^Kinnschäften der Schutztruppe und der Marme m Wind- hUt em Denkmal zu setzen. Wir wenden uns daher an die deutsche Armee, an die deutsche Marme und an unsere deutschen Mitbürger, welche unserem schweren Karnpfe warmes Interesse entgegengebracht haben, mit der Bitte, U'i^ du"ch Geldspenden, die das Kommando der Schutz-

Lv)utztruppe jür Sudwestafrrka.

' I bieiEm Mozartschen Stücke kam dem Künstler aber auch die ausgezeichnete Akustik der Neuen Aula zu statten. Auch das leiseste Pianiffnno kam hier noch zur Geltung.

Die Zuhörer waren schon nach diesen ersten Nummern des Prograinms sörmlich enthusiasmiert und mit noch ganz besonderer Freude begrüßte man es, daß der Künstler stch zu einer Zugabe entschlossen hatte. Er spielte auf eine Amati- Brolsche cme Chaconne eigener Komposition. Das Stück atmet zu Anfang tiefe Schwermrck und ist von etwas herber Schönheit, wirkt aber durch seinen stellenweise beinahe orchestralen Klang recht eigenartig.

Von großem Interesse war die darauffolgend- oonatc in Fis-moll von Reger. Sie ist Henri Marteau zugecignet. Es wird dem Zuhörer nicht immer leicht, den recht verschlungenen Gedanlenfüden, dieses Neuerers auf iiiusikatischem Gebiete zu folgen Der Reichtum seiner Erfindung ist überwältigend. Alitunter llingt seine Musik etivas zu laut und nervös, aber dann kommen ivieder Stellen voll zarter ruhiger Schönheit. Dies- Musik ,st aus all- Fülle großzügig. Besonders schon war der Schluß des ersten Salzes. Die techmjchen Schimerigleiten dieser Sonate sind für die Violine und die Klavierbegleitung natürlich ganz außerordentlich groß. .

Herr August Göllner zeigte sich m der Begleitung und auch später in d-n Solostückeu für Pianosorte m I-d-r Weye als vollendeter Meister fernes Instruments. Sem Anschlag ist kiäitla und rein sein Spiel ausdrucksvoll. Eine ganz besonders ch W - ° - fanden be. ihm das Chopu.sch- Noeturne

ov 62 Nr. 1 in H-dur (nicht A-dur, ww es siUMcher Weise auf dein Programm hieß) und die Brahiilssche Nhap- *£.eeS»Vi* «w» »->" mitberum drei Stücke für Violine nut Klavierbegleitung. Die Romanze in E-moll von Sinding mutet recht eigenartig an aber man wird ihr, nach einmaligem Hören schwerlich aar ,u viel Geschmack abgewinnen können. Von großer Klangschönheit waren dagegen zwei Walzer von <zr. H-gar. Tanzen kann man nach diesen Walzerwesien freilich nicht, aber sie zeigen doch, welcher eigenartigen Bearbeitungen der Walzerrhytinus fähig ist.