Der Kaiser kommt!
Horch, horch, welch wunderbar Getön Wie Schlag von Rosseshufen, Wie Wogenrauschen, Sturmgedröhn Und wie Fanfarenrusen!
Und iah erbebt vom Glockenschall Ter Lüste »veiles Meer.
Mein Herz jauchzt auf, eS kennt den Hall
So voll, so laut, so l)ehr:
„Der Kaiser kommt, der Kaiser!" Dort saust heran ein Bubenschwarm.. Hei, lvie die Spatzen flitzen' Die bunte Mütze schwingt der Arm, Die blanken Augen blitzen!
Mit Hurraruf aus Herzensgrund Im Sturme geht's vorbei. Und immer wieder jauchzt der Mund Den Hellen Heroldsschrei:
„Der Kaiser kommt, der Kaiser!" Da reifet s die Men mächtig nach. Geschwindschritt rings und Traben Zm Dauerlaus; es hemmt kein Bach, Kein Balken und kein Graben.
Dort steht die Menge festgekeilt. Ein froh lebend'ger Wall, Und laut von Mund zu Munde eilt Der Jubelwiderhall:
„Der Kaiser kommt, der Kaiser!" Trompetenschmettern, Paukenkrach, Ansturm von Hurrawogen.
Als würden Siegesdonner wach. So kommt es angeslogen.
Ein einz'ger Leib, |o bebt und schwingt Der Menschendvppelhag, Und heU'aer Wonne Schauer ringt Sich jauchzend an den Tag:
„Der Kaiser hoch, der Kaiser!" Sei Gott gegrüßt, du Friedensl-ort, Du Stolz und Glück der Demen! In Treuen weißt du fort und fort Uns alle doch zu einen!
Sieh her, wie jedes Auge flammt.
Wie jeder Arm sich streckt.
In Feuer, das vom Himmel stanimt,
Zum Schwur emporgereckt:
„Mit Gott für Reich und Kaiser!" Vielteurer Herr, dein Auge strahlt, Tein kühnes Antlitz leuchtet: Du kennst des Hochgefühls Gewalt, Das uns die Augen feuchtet!
Geliebt vom Volk und im Geleit Der stolzen Landeskrast, — Was kommen mag, bu bist bereit Zu höchster Heldenschast!
„Gott segne dich, mein Kaiser!"
Vorbei der stolze Kriegerzug, Vorbei die Menschenfluten — Ein Bild so hehr »vie Adlerflug In Morgensonnengluten!
Vorbei, und allgemach verwehn Kriegsmarsch und Hurraschrei!
Berrgott, vernimm mein- heißes Flehn
n Gnaden steh uns bei
,Ln Streit für Reich und Kaiser!" _ Gießen. Albert Kleinschmidt.
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Tie Vorarbeiten zum würdige»» Empfang S. M. des Kaisers und S. K. H. des Großherzogs sind inzwischen auf das eifrigste betrieben worden. Die Spuren der
reden heißt es ja dann freilich anders; in ihnen aber spricht nicht das Herz, sondern der auf das Praktische gerichtete, doch allzu oft nur irre geleitete Kopf. Ihre mehr oder minder geklärten Protestempfindungen stoßen sich zum größten Teil an Verwaltungsmaßnahmen oder an unliebsamen Ereignissen int ArbeitSoerhältnis und haben mit Monarchie und Nationalität einfach gar nichts zu tun. Berechtigte oder auch nur eingebildete Unzufriedenheit mit allein Möglichen ist unausrottbar, ebenso aber auch die ursprüngliche, dem deutschen Volkscharakter innerlichst eigene Liebe zu Kaiser und Reich.
Es ist ja klar, der bevorstehende Fürstentag wird ohnehin »em ganzen Leben und Treiben der Stadt einen hohen, vater- ändisch anklmgenden Aufschwung verleihen, wobei der ge- chäftig-feslliche Elan unter dem Begleitmotiv der wehenden Fahnen und nationalen Sinnbilder nicht immer tieferes Gefühl zil sein braucht. Dagegen wird gewiß gar mancher einfache ArbeitSmann, gar manche Tag um Tag in der Fabrik tätige Frau morgen ihren Heben Jüngsten hochhalten, wenn der Kaiser im flinken Kraftwagen vorübersaust, und ihm den Mann mit Ehrfurcht weisen, in dessen Händen deS Reiches Geschicke ruhen. Und sie werden, wenn der Kleine, angestecki von Nebenstehenden, Hurrah schreit, ihm den Ruf nicht wehren, sondern in ihn einstimmen in dem blitzartig auf. tretenden Bewußtsein, daß auch der Kaiser ein Arbeiter ist, und zwar ein Arbeiter von rastloser Treue und un- erschütterlicher Kraft am festgefügten Bau und an dem AuSbau des Deutschen Reiches. Gilt doch auch fein Besuch morgen der Arbeit am Schwertschmiedehammer zur Sicherung beß Friedens des Reiches, der Welt!
Persönlicher Besuch ist stets mehr als alles Andere ge- eignet, das Band zwischen Herrschern und Bolt zu festigen. Fürstentage gehören allenthalben zu den bleibenden und be- deutsamsten Erinnerungen. U>»d so wird den»» auch Gießens 1907er Kaisertag wieder ein außerordentlicher Festtag werden.
AufS ehrerbietigste grüßt Gießen den kaiserlichen Herrn und seinen Landesfürsten. Wilkommen und Heil unfern» Kalser Wilhelm und unserm Großherzog Ernst Ludwig!
schon heule gesagt iverben kann, daß der gcrqujer morgen denselben freundlichen Eindruck von der Stadt Gießer» gewinnen wird, wie im vorigen Jahr. Tie Spuren der Kanalisation, die in anderen Fällen leicht lästig und ge- ährlich hätten werden können, sind in den zu passierenden Straßen beseitigt und die St raßen schmü ckun g, wie die Schmückung der Kasernen ist im Gange. Jnsbcso»»dere die Frankfurter-Straße vor dem Selterstor und die Südanlage am neuen Stadttheatergebä»»de werden hübsche Dekorationen durch Fahnenmasten, Fichtenbäume, Girlanden usw. erhalten. , , .
Die Ankunft des Kaisers erfolgt, wie schon mll- geteilt wurde, um 11 Uhr auf dem Trieb. Dement- prechend werden für den Fuhrverkehr von 10i/j Uhr ad ge- perrt die F-rankfurter-Straße, Süd-Anlage, Garte»»straße und Grünberger-Straße. Nach beendigter Uebun& also etwa um 1 Uhr, begibt sich S. M. der Kaiser an der Spitze der Fahnenkompagnie durch die Grünberger-Straße, Ludwigsplatz, Gartenstraße, Ost-Anlage und Senckenbergstraße zur alten Kaserne, ^ier erfolgt die Absperrung von 12i/s Uhr ab. Die Senckenbergs traße nimmt die spalierbtldeuden Schülerinnen und Schüler aus. Die A b s a h r t d e s K a i s e r s erfolgt im Automobil durch die Se n ck e n b e r g st r a ß e, Ost-An läge, Süd-Anlage und Frankfurter-Straße. Sre ist frühestens gegen 3 Uhr zu erwarten, weshalb von 2i/2 Uhr ab der Fuhrwerksverkehr in den genannten Straßen einzustellen ist.
Aus Anlaß des AlonarchenbesuchS treffen heute hier ein der Korpskommandeur General der Infanterie Exzellenz von Eichhorn, der Divisionskommandeur Generalleutnant Exzellenz v. Str an tz und der Brigadekommandeur Generalmajor v. Hartmann, sowie einige Generalstabsofiiziere und Adjutanten. Die Herren nehmen im Hotel Großherzog von Hessen Wohnung.
Die Mitglieder der an der SpalierVtldung teilnehmenden Vereine (Kriegervereine, Turnvereine usw.) werden sich voraussichtlich recht zahlreich ein» finden und sich rechtzeitig an den sür sie vorgesehenen Plätzen einfinden, damit bte Aufstellung ohne Störung er-
Nr. VS Erstes Blatt 157. Jahrgang Mittwoch S4. April 1V07
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ES General-Anzeiger sür Oberhessen WZZ
Verlag u. Expedition 61 V " -GenchiSsaaf; Ernst
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3>te heutige Mmmer umfaßt 12 Seite». j Aer Kaiser und Kroßherzog in Hießen.
-o. Gießen, 24. April 1907. 1
Wieder steht unserer Stadt die hohe Freude bevor, den ’ Kaiser in ihren Mauern begrüßen zu dürfen auö Anlaß der ] Besichtigung seines stolzen hessischen Regiments und zur Emkehr । im Kreise seiner Offiziere. Die Einwohnerschaft von Stadt und Provinz aber faßt diesen Besuch als einen auch ihr in gewisser Welse geltenden auf. Gehören oder gehörten doch ihre strammsten Söhne zu diesem Regiment, und ist dadurch doch das Regiment ebenso das unsere wie daS beß Kaisers, der ja auch der unsere ist wie wir beß Kaisers sinb.
Abermals wirb ber Kaiser bie goldene Wetterau burchfahren, bi« sich ben ersten Hellen Blütenschmuck beS jungen Lenzes anlegt, und bie hessische Lanbschaft wirb ihn in ihrer ganzen Eigenart grüßen. Der Kaiser hat Sinn für bie Natur unb er besitzt auch ein warmherziges BerstänbniS für die charakteristischen Eigentümlichkeiten jedes deutschen VolkS- slammeS. DaS weiß auch jeder Gießener Infanterist und darum sieht er mit besonders freudig erregtem Herzen dem morgigen fiaifertage entgegen. In Gemeinschaft mit dem jstegiment wißen Stadt und Land »hm ehrfurchtsvollen Dank für feinen erneuten HuldbeweiS unb begrüßen ihn in aufrich. tiger unb aufrechter Hessentreue als Schirmherrn deS Reiches und dessen führenden SlaateS, mit dem der Deutschen Ge- schicke untrennbar verknüpft sind.
Auch S. K. H. der Groß Herzog wird morgen vormittag gegen 11 Uhr nut der Bahn hier eintreffen und zwar so zeitig, daß er beim Empfang des Kaisers bereits anwesend ist. Der Landesfürst wird bis zur Abreise des Kaisers hier verweilen.
Kaiser und Großherzog werden also gemeinsam der leuchtenden Augen der Gießener und ber nach unserer Stadl morgen strömenden Oberhessen sich freuen. Die Provinz und ihre Hauptstadt strahlen ben beiben Herrschern ihre Verehrung entgegen. Nicht nur die Fürsten fühlen sich eins, sondern daS Volk fühlt sich eins mit feinen Fürsten und wird das morgen zum Ausdruck bringen in jubelnden Huldigungen kotz allen AlltagSgetiiebeS.
Wir leben in einer etwas unruhigen Zeit. Die Tage von Cartagena und GaSta, die deS Königs von England AdrüstungSvorschlag in um so seltsamerem Lichte erscheinen lassen, als daß britische Parlament aller Welt kund und zu wissen tut, in welcher unüberwindlichen, der ganzen Welt trotzenden Welt seine Kriegsflotte erhalten wird, haben selbst unsere vorsichtigen Ofsiziösen zu ziemlich unzweideutig spitzigen Wachsamkeitsversicherungen aufgerüttelt. Immer aber noch sind die ca. 350 Regimenter Kaiser Wilhelms ein gesürchteter und vollwichtiger Faktor im weltpolitischen Getriebe unserer Zeit und deshalb auch eine Gewähr für den Frieden. Kaiser Wilhelm II. hat es sich zur Lebensaufgabe gestellt, zu erhalten und Werke des Friedens erstehen unb erblühen zu lassen unter trutzigem Waffenschutze.
Alle Welt hört immer ausß neue Versicherungen beß fnebsarnen Sinnes unseres Kaisers, von zu solchen Erklärungen mehr ober minber Berufenen. Infolgedessen ließ denn selbst der französ. Ministerpräsident Clemenceau vor em paar Monaten den Satz drucken: „Guillaume est un pacificiste.“ König Eduard sprach m Pans: „Wilhelm wird nicht die Mobilisierung des deutschen Heeres befehlen^, und Jules huret, ein französ. Journalist, ber im Auftrage des Pariser »Figaro* jüngst Deutschland bereiste, behauptete, er habe in Potsdam gehört, der Kaiser wünsche, unter dem Namen Wilhelms des Friedfertigen in der Geschichte zu leben.
Vor l1/, Jahrzehnten sprach man anders. Da hielt man ben jungen Kaiser für einen Heißsporn und Eisenfresser, der vor allem Andern Knegsruhm zu erwerben gesonnen sei. Nun weiß die Welt es besser. Sie wird eß aber auch wohl nie vergessen, daß in Kaiser Wilhelms II. Kindheitstagen bie Siege von Wörth und Sedan erfochten wurden und daß keines Hohenzollern, keines Deutschen Herz hinter dem Slahl- panzer, der daß Reich sichert, furchtsam zittert vor einem blutigen Waffengange. Deutschland ist stark genug zur Wahrung seines Erbes gegen eine Welt von Waffen.
Unser Kaiser betrachtet es als seine vornehmste Pflicht, nicht nur zu regieren, sondern die Sorgen des Reiches allesamt zu tragen. Seiner Verantwortung hat er weitestes Feld eingeräumt. Begrenztere Auffassung von seinen Obliegenheiten würde daß Meiste auf die Schultern seiner Minister ab- wälzen, wie das ja auch bie Verfassung vorsieht. Darum aber ist unser Kaiser mehr als alle andern Monarchen der Welt in Aller Munde. Sein Feuergeist hat sich bie Herzen unzähliger Ausländer unterjocht, und es gibt nicht wenig Franzosen, ber geistigen Elite unseres Nachbarreichcs angehörend, bie, von dem bestechenden Eindrücke seiner Persönlichkeit hingerissen, zu seinen glühendsten Verehrern zählen.
Und wer sich in die deutsche Volksseele einsenkt, der nimmt grabe aus manchen kleinen, unscheinbaren, aber doch höchst charakteristischen Zügen, aus flüchtigen Bemerkungen, nebensächlichen Aeußerungen wahr, daß selbst in jenen Kreisen, bie von ihrer echt jozialdemokratischen Gesinnung fest über* leugt sind, nicht nur ein starkes Nationalgefühl wurzelt, "onbern gar vielfach auch eine schlichte Zuneigung zu dem »erhabenen Reichsoberhaupte. In kalt erklügelten Protest
folgen kenn.
Auch bie zum Kreis Gießen aehörigen Orte, b-ie der Kniser auf seiner Hierherfahrt berührt (Lang-Göns, Großen- unb Mein-Linden), haben Vorbereitungen getroffen, ihm einen festlichen Empfang zu bereiten. Schulen und Bereute nehmen an ben Ortseingängen Aufstellung unb bie Ortsstraßen werben geschmückt. Der Unterricht fällt aus.
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Im Interesse eines ungestörten Verlaufes des Fürstenbesuchs sei bas Publikum aus einiges aufmerkscun gemacht, dessen Beachtung jedenfalls dazu beitragen wird, ben hohen Gästen ben Aufenthalt hier möglichst angenehm zu machen. Eine ber bei solchen Gelegenheiten üblichen gewiß gut gemeinten Aufmerksamkeiten, die leicht lästig und unangenehm wirken können, ist das allzu reichliche Werfen mit Blumen, namentlich, wenn sie mit Drahtstielen versehen sind. Ebenso wird es gut sein, das übermäßige Tücherschwenken zu unterlassen, da hierdurch leicht die Pferde scheu gemacht werden. Daß Hunde nrcht auf den Trieb gehören, wenn dort eine Besichtigung stattfindet, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Da aber beim vorjährigen Kaiserbe such mebrfach solche vierfüßigen Bealeiter sich unangenehm bemerkbar machten, sei ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß dadurch ebenfalls leicht die Pferde scheuen und auch sonst Störungen verursacht werden können.
Schließlich sei noch mitgeteilt, daß den Weisungen der Absperrungsmannschaften unbedingt Folge zu leisten ist, wenn nicht unliebsame Störungen ber militärischen Hebungen eintreten sollen, was doch gewiß keiner der Zuschauer wünscht. Die Posten haben Anweisung, mit aller Höflichkeit vorzugehen unb so weit es nur gebt, das Zusehen zu erleichtern unb zu ermöglichen. Dies sollte durch willige Befolgung der gegebenen Anweisungen vom Publikum anerkannt werden, damit es auch in Zukunft hier bei solchen Gelegenheiten so bleiben kann._________________
Brittische Landesverteidigung.
London, 23. April. Unterhaus. Im Verlauf der Beratung über das Heeresgesetz erklärte der Redner der Arbeiterpartei Mc-Donald, er hege bie Besorgnis, daß bie neuen Vorschläge bie erste Etappe zu ber all* gerne inen Aushebung bilben. Die Regierung möge versuchen, bie Militärsrage nicht burch fortwährenbe Steigerung b e r 8iü |t u n ge n, sondern burch ein internationales Abtommen über bie Beschränkung derselben zu lösen. Die Arbeiterpartei lehne das Gesetz ab, weil es ben Zivilcharakter ber Freiwilligen beseitige unb, wenn es Haldans Vorsü)lägen nicht gelingen sollte, eine freiwillige Armee zu schaffen, so sei bas Lanb ber Korruption verfallen. Kriegsminister Haldane wies darauf hin, dass, bie Premierminister ber Kolonien vorgeschlagen hätten, biese Vorschläge für bie rOganisalion ihrer eigenen heimatlichen Streitkräfte als Muster zu nehmen, sodaß nicht nur bie 300 OuO Mann, die bie englische Territorialarmee bilden, vorhanden sein würden, sondern daß im ganzen Reiche eine Kette von Territorial st reitkräften bestehen würbe, was einwirklichesGefühlvonSicher- heit verleihen könnte. (Beifall.) Die zwette Lesung ber Vorlage würbe mit großer Mehrheit angenommen.
— Der Zentralstab, besten Schasfung in der heute von ber Kolonial-Konferenz angenommenen Resolution als notwendig auertannt würbe unb der aus Offizieren ber Streitkräfte bes ganzen Reiches zusammeng^f^.'.t jein soll, soll berufen jein, die Verleidigungspüine vor- zubereiten und Vorschläge bezüglich der Ausbitdung unb ber Kriegsorganisation ber Truppen der Kolonien in jedem


