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Der 25. Januar hat eine Entscheidung, wer hier in Znknnft unfern Wahlkreis im Reichstage vertreten soll, nicht gebracht! Es muß Stichwahl statlsinden zwischen dem seitherigen Neichstagsabgeordueteu (liberal) und dem Autisemiteu-
Bauernbüudler Köhler-Laugsdorf.
Wer nicht wählt, vernachlässigt eine heilige Bürgerpflicht und hilft indirekt dem arbeiterfeindlichen Köhler zu dem vou ihm ersehnten Rcichstagsmandat.
Arbeiter! Seht Ench die beiden Kandidaten, die zur Wahl stehen, genau an! Prüfet und erwägt, welcher von beiden Euer Interesse am besten wahren wird, welcher von beiden Euere Bedürfnisse ans eigener Ersahrnng kennt, welcher vou beiden die Garantie bietet, daß er das, was er verspricht, auch halten kann und halten wird. — Und wenn Ihr die umstehende Erklärung unseres Kandidaten Hehligcnftacdt gelesen habt, kann Euch die Entscheidung nicht schwer fallen.
Der Arbeiter, der Kleinbauer, der Heute Beamte und Kleiugewerbetreibcude kann bei reiflicher Ueberlegung nnr seine Stimme für
heyligenstaedt
abgebcn. — Sein Gegenkandidat, Herr Köhler, will und wird einseitig nur die
Interessen des reaktionären Antisemitismus
Vertreten zum Schaden des auf seiner Häude Arbeit angewiesenen Arbeiters, kleinen Beamten und Bürgertums, und zur Schande der heutigen Generation!
Köhler wird bei seinen reaktionären Grundsähen nur die zu erwartende reaktionäre Mehrheit, bestehend aus Konservativen, Zentrum und Autisemiten noch verstärken und allen Bestrebungen, welche der allgemeinen Wohlfahrt, der freien Entwicklung von Handel «nd Industrie, dem frciheitlicheu Ausbau unserer Verhältnisse dienen sollen, entgegen treten!
Arbeiter! Wenn Ihr Encre Interessen im künftigen Reichstage wirklich vertreten sehen wollt, dann geht am 5. Fcbrnar Mann für Mann zur Wahlurne und gebt Enre Stimme dem aus dem Arbciterstande hcrvorgegangenen und Ench am nächsten stehenden liberalen Kandidaten
t. heyligenstaedt in Gießet
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