Stffisii¥®E@er<iiaetenwalileit!
Dr. Magn. Bieimer, Universitätsprofcffor,
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2öir bitten deshalb unsere Mitbürger, mit aller Entschiedenheit für die Wahl vorstehender Männer einzutreten.
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Gießen, den 7. November 1907.
Der grwählte Bürgfrschaftsansschrch.
Seine vielen Freunde.
Der Borstand des Bereins der Hausstesitzer.
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Kandidaten. Sie gehören folgenden Bern 1 Versicherungs-Inspektor, 2 Fabrikanten.
vr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn Max Friedberger, Kaufmann, Arrg. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn. Friedrich Habenicht, Kaufmann, Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn. Wilhelm Loder, Rentner, Stadtverordn. Wilhelm Plank, Gerbermeister,
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und drei vom Bürgerausschuß bereits vorgeschlagenen 2 Kaufleute, 1 Arbeiter (national), 1 Rechtsanwalt,
9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter,
10. Heinrich Schaffstiidt, Kommerzienrat, Stadtverordneter,
11. Georg Simon, Oekonom,
12. Lonis Troß, Ziegeleibesitzer,
13. Karl Wimmenauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter,
14. Heinrich Wüm, Banunternehmer.
Werkführer Wilh. Werner, Fabrikant Ad. Klingspor, Weißbindermeister L. Petri III., Rechtsanwalt W. Grünewald, Ziegeleibesitzer L. Trotz, General-Agent Ad, Schmidt, Rechnungsrat Ferd. Mentzel.
Die Mittelstaudsvereinigmrg
Dicnsrag, den 19. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich, Neustadt 55, dahler gegen Baaräahtung:
1. 3 vollständige Berten und 2 eintourige Kleioerschränke,
2. 3 DrehbänLe, 1 Büffelt, ein SpiegetfchranL und andere Sachen. i7161
Versteigerung zu 1 findet be- stimmt statt.
Bor u, Gerichtsvollzieher.
Da befürchtet werden muß, daß ein Teil der bis jetzt in Vorschlag gebrachten Kandidaten unsere berechtigten Forderungen nicht genügend vertreten wird, empfehlen wir besonders folgende Kandidaten:
Fabrikant Christian Jndcrthal, Ingenieur Georg Koch, Rechtsanwalt Ludwig Raab, Kaufuiann Alexander Ringel.
Wir sind überzeugt, daß diese von uns dorgeschlagenen Herren unparteiisch und in ernster Pflichterfüllung ihr Bestes für die gedeihliche Weiterentwickelung unseres Gemeinwesens einsetzen werden.
StiifirreriirtniMlIti!
Mitbürger!
Was hat eigentlich unser Mitbürger Stadtverordneter Philipp Euler IV verbrochen boB seine Eigene Partei ,hn als Kandidalen hat fallen lassen? Will man sagen, Herr Eulei yabe wahrend seiner neunjährigen Amlsperiode weniger geistreiche Reden gehalten als Ändere, er sei bei öffentlichen Veranstaltungen nicht im Zplmdcr und Frack erschienen und habe Versammlungen bezw. VeremLsitzungen zu wenig besucht. Freilich, dies alles ist dem biederen, einfachen Wesen unseres Philipp Euler zuwider, weshalb ihm auch der Titel .L-tadtrat" nicht in den Kopf gestiegen ist. Dagegen hat Euler seine Pflichten als Stadt- verordneter stets treu, gewissenhaft und unermüdlich erfüllt; in uneigennützigster Weise hatte Euler sein Grundstück der Stadt zu einem wesentlich billigeren Preise zur Verfügung gestellt als ihm dafür von anderer Seite geboten worden war, im Gegensatz zu anderen Anliegern die einen dreifach höheren Preis gefordert hatten.
^n der letzten öffentlichen Stadtverorduetensitzung war es Herr Euler, der das Wort na9,1T' "n\ 3"r Sprache zu bringen und zil geiffeln, die geeignet waren, die Ehre
und das Ansehen Einzelner Stadtverordneten in höchstem Mabe zu diskreditieren und zu Aus vor,tehend angeführten Gründen sollten alle vorurteilsfrei denkenden ein. ichtigen Wähler ihre Stimmen vereinigen auf unseren bewährten 7170
Philipp Euler IV.
. . ber gestrigen Versammlung des von dem Bürgervereia, dem freisinnige» Verein, dem nationalliberalen Verein, dem Nordoffvoreiu gewählten und durch außerhalb der Vereine stehende Bürger ergänzten Vürgerschastsausschusscs wurden folgende Personen als Kandidaten für die diesjährige Stadtverordnetenioahl gewählt: 1 J ■P«P«en aw
mb die NrbeiterfchafL berücksichtigten. - ÄmmmtoSt f Ätr w'Sl“? Gewerbe, di- Kaufmannschaft, auch den Großbetrieb Vereinigungen, die keine Parteipolitik getrieben bat und iuä&rmi hip <rv vohl alle treiben, dagegen sind wir die einzige der im Wahlkampf vorgchenden S SKÄÄt @iC in unserer'Liste alle ParteiciL^'Let:r der
~ . .Wir Bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daff die Frredhöfc vom 16. November bid 15. Februar 1908 von morgens 8 bid abends 5 Nllr geöffnet sind.
Die Schtieffung des Friedhofes wird durch Läuten der Fried- hossalocke angezelak. Bei Bemnn des Läutens muff der Friedhof owrt vertanen werden. Eine Biertetstunde nach dem Läuten werden die Fnedhvfstore geschlossen.
Gieffen, den 15. November 1907.
Groffherzogtiche Bürgermeisterei Gieffen.
____________Wi ecum. bi6/u
Tcleg^-Sekretär P. Fnchs, Fabrikant A. Gabriel, Landwirt Gg. Sima«, Bäckermeister 'P. Pfeiffer, Oberbibliothekar Dr. Heuser, Kaufmann Wilst. Homberaer, Gastwirt Ph. gleistet,
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