Ans SiaOt nnS Land.
parlamentarisches aus Neffen.
Der vierte (Petttions -) Ausick> ub s iner beabsichtigte, zur Erledigung einer Anzahl kleinerer
Vermischtes.
* Eine gerichtliche Untersuchung, die gegenwärt in Elwood, in den Vereinigten'Staaten, geflchrt wird, zeigt, fr eine hübsche Frau niemals mit im Dienst befindlichen Weichei i stellern und Streüenwurtcrn flirten darf, wenn sie nicht d Ursache einer Eis en b a hn ka t a.strophc werden will. A' i g^ltellte der Lake Erie and Western Railroad, die durch ih Unachtsamkeit den Zusammenstoß zweier Züge verschuldet habt sollen, führen zu ihrer Verteidigung so etwas wie „LiebeshyM tismus" an. Als sie die Weichen umstellen sollten, sei gerat eine Schar junger Mädchen mit schmachtenden Blicken vorübe gezogen: durch das Feuer dieser schönen Augen seien sie so De wirrt worden, daß sie für einen Augenblick ihre Pflichten vc gaßen. Sie wollten infolgedessen als „temporär unverantwor ■ lich" freigesprochen werden. Wenn das Gericht sich diese eigei artige Beweisführung zu eigen machen - sollte, dürften in Ämerü i ' ür Kutscher, Chauffeurs, Zugführer usw. herrliche Zeiten konrmo denn jede Katastrophe wird sich schließlich auf Liebe zurückfWe i ' lassen!
* De r Sp atz. In der Allg. Tierschutz-Zeitschrist (her ausgegeben vom Tierschutzverein für das Großherzogtur Hessen) schreibt A. I. Resler: Der Spatz, der Gassenjunö unter den Vögeln, ist von 50 Jahren in Amerika eü
untergebracht und im Frühjahr 1853 steigelassen. Im Jahr 1857 aber wurden englische Sperlinge direkt von Eurotz nach verschiedenen Staaten versandt. Seitdem haben fit t)ic Spatzen über das ganze Land verbreitet, was am nicht zu verwundern ist, da sie überall einen reichZedeckte
x Bönstadt, 17. Okt. Ter langjährige Förster unst - KommunalsorsLwarter wurde zum 1. Dezember in den Ruhcsta verseht und ihm der Charakter als Förster verliehen .„Darmstadt, 17. Oft. Mit Beginn des Wintersemesüi ollen die Erweiterungsbauten an der Technisch,^ Hochschule der Benutzung über geben werden I gern neuen Gebäude sind eine Anzahl großer Hör- und Zeichens Raume für eine Materialprüfungsanstalt und Wasserbau- u : - Masll)inenbau-Laboratorium untergebracht. Nach der Fertigst lung der jetzigen Neubauten belaufen sich die für die Tc j nische Hochschule von Stadt und Staat aufgewendeten Kosten c 6 120 000 Mk.
Mainz, 17. Okt. Wie die „Mainzer Neuesten Nach > melden, wird sich für die St ad t v e r o rd n eten w ahle anfangs Dezember nachstehende Gruppierung ergeben: d t Zentrum, die Nationalliberalen und die Deutsch-Freisi» nigen werden einen gemeinschaftlichen Wahlzettel ausgeb V und ebenso die vereinigten Demokraten und Sozialdem traten. Der Wahlkampf wird sich demnach auf die Walk Vorschläge der beiden Gruppen konzentrieren.
fc. Frankfurt a. M., 18. Okt. (Telegr.) Ter Kass des Verbairdes für Turnsport, Theo Kirchheim, der a 1 der städtischen Zahlstelle I beschäftigt ist, hat dem genanm Verband 2 6 0 0 Mark unterschlagen. Er ist geständ- _ h. Frankfurt a. M., 17. Okt. Die Heilgehilfen Frick Schmidt und Adam M ü ck von der Frankfurter steiwillig Rettungsgesellschaft erhielten von dem Regierungspräsidenten vZ Wiesbaden eine Staatsprämie für W iederbelebung: versuche für künstliche Atinurig, die Schmidt an einer n > Morphium vergifteten Frau und Mück an einem Kinde, d j in den Main gefallen war, ausgeführt haben. Beide <
gehilfen sind schon mehrfach mit Staatsprämien ausgezeichv : worden.
*2 Verein hielt gestern unter
dem Vorsitz dev Jnstizrats Metz seine Generalversammlung im Hotel Ernhomr bei sehr gutem Besuch ab. Der vom Schrift,uhrer Staütv. Eichenauer erstattete Jahresbericht liuf die Reichstagswahl ein. Sodann wurden Mitteilungen über die beabsichtigte Neuorganisation der frei)innigen Wähler des Reichstagswahlkomitees gemacht die noch in diesem Herbst durch Laudes-Partch'etretär Ku hl- mann unter Mithilfe hiesiger Parteiaugehvriaer in Anariff genommen werden soll. Das Halten der vom Landesaus- jchuß herausgegebenen „Hess. lib. Wochenschrift" wurde drin- gendempfm)len. Auf eine Anfrage hin wurde noch vom Vorsitzenden mitgebeilt, daß der ursprünglich für Gießen vorge)ehene ^andesparteitag dieses Jahr in Rheinhessen
9i. B. D armstadt, 17. Olt. Der So ii der-Aushub für die Revision der Verwaltungs- gesetze hat nach seinen nahezu 30 Sitzungen, die er im tauf der gegenwärtigen Landtagstagung abhielt, nun am Mittwoch die Beratung der L a n dg e m e i n d e o r d n u n a Hum Abschluß gebracht, und am Donnerstag eine 1 Besprechung über die Vorlage, betreffend die Kreis-und ^Provinzialordnung abgehalten, ohne jedoch schon in die materielle Beratung derselben einzutreten. Es wurden heute eingehende Erörterungen über die zukünftige Gestaltung des Polizeiwesens und die Frage der Beitragsleistung den Kreiskosten gepflogen und die ‘ 99- ~r- Glassing und Dr. F r e n a y mit den näheren Vorarbeiten betraut. Dann vertagte sich der Ausschuß bis zur Fertigstellung derselben. lieber die Beratung der L a n d g e m e i n d e o r d n u n g ist zu berichten, daß zwar in den meisten Punkten die Ausschußmehrheit mit der Re- gierung einig geht, daß aber trotz des Abschlusses des Ausschußberichtes noch verschiedene nicht unerhebliche Differenzpunkte zwischen Ausschuß und Regierung unausgeglichen sind, so in den Artikeln 2, 11, 14, 18 20 43 45 und namentlich in Art. 85. In diesem wird/wie'seither, das Bestätigungsrecht der Bürgermeister und Beigeordneten dem Ministerium Vorbehalten, während die Aus- schußmehrheit dieses Recht dem Provinzialausschuß zu- weisen will, und die Sozialdemokraten überhaupt jedes Bestätigungsrecht beseitigt wissen wollen. Die Regierung hat auch dem Verlangen des Ausschusses nicht nachgegeben das Gesetz über die sog. Ortsbürgernutzungen in bie Vorlage mit hineinzunehmen, schon um sie nicht zu umfangreich zu gestalten; das Gemeindenutzungsrecht soll vielmehr den Gegenstand eines besonderen Gesetzes bilden.
or bemerkenswert ist ein Zusatzantrag des Ausschusses zu Art. 43, wonach in Gemeinden mit mehr als 1000 Ein- fcurcf) Ortsstatut bestimmt werden kann, daß die Wahlen z um Ge m e i n d e r a t nach ben^runb- t brCer Verhältniswahlen zu erfolgen aUiVe 8u Art. 47 bestimmt, H
aitibe Staatsbeamte §ur Annahme des Amtes eines ^nemderats der Einwilligung ihre/vorgesetzten Behör8
gewandert, nicht aus freien Stücken, sondern auf besondei Einladung; er war unter Kontrakt importiert wordei *. nm die Insektenplage beseitigen zu helfen. Der englis^ Sperling war schon einmal, im Jahre 1852, nach den Vc- einigten Staaten importiert worden; es waren acht Pcv ' chen, die aber nicht gediehen. Die zweite Partie kam Ent des Jahres an, und 50 der Importierten ließ man n 'j New Yorker Hafen und an den Narrows fliegen, der Re j l^urde im Turm der Kapelle des Greenwood Cemeter I
(Srlebigt sind: Eine mit einem evangel. Lehrer rn bejetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Erzhausen und dre nut einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an dec Gememdeschule zu L'Utters Hausen.
** «in erfolgloser Selbstmordversuch. Eine recht bedauerliche Selbstmordversuchaffäre, die glücklicher- weise niemand das Leben kostete, wurde uns von einem Be- ricycerstatter mitgeteilt. Ein hiesiger, in den 50 er Jahren stehender Einwohner, der wegen seines Geisteszustandes und seiner Verschwendungssucht unter Vormundschaft steht, schuldete einem älteren Mann, einem Varbier, eine Summe von 6000—7000 Mark, die b^ser, der mit der langjährigen Haushälterin des ersterwähnten Mannes verwandt ist, und hierdurch schon viele Jahre mit dem Schuldner bekannt war, ihm nach und nach geliehen hat. Der Barbier, der im vorgerückten Lebensalter steht und in seinem Beruf nichts mehr verdienen kann, Hütte sein Geld dringend nötig gehabt und der Auszahlung hätte auch nichts im Weg gestanden, wenn nicht die Vormundschaft des Schuldners^ widersprochen hätte. Der Vormund 'hätte nichts gegen die Auszahlung einzuwenden, da das Geld wirklich^ früher entliehen wurde und der Schuldner in solchen finanziellen Verhältnissen ist — er besitzt ein größeres Burvermögen und bezieht außerdem die Zinsen eines großen Kapitals —, daß ihm die Rückzahlung nichts ausgemacht hätte. Auch seine Verwandten und ev. Erben befinden sich durchweg in so guten Verhältnisse^ daß ihnen au der Summe nichts zu liegen braucht. Wie dem auch sei, beide, Schuldner und Gläubiger, setzten sich die Sache so in den Kopf, daß sie beschlossen, gemeinschaftlich aus dem Leben zu gehen. In der Wohnung des Schuldners schnitt sich der Barbier mit einem Rasiermesser die Pulsadern durch. Als der andere Selbstmordkandidat das Blut sah, schwand ihm der Mut seine Absicht auszuführen. Er rief vielmehr um Hilfe und die herbeieilenden Leute vermochten weiteres Unheil zu verhüten. Sie nahmen den beiden ihre Waffen weg (der andere wollte sich mit einem Revolver erschießen) der Barbier wurde in die Klinik gebracht, wo er schwer verletzt darniederliegt. Da anzunehmen ist, daß die beiden ihre unheilvollen Selbstmordideen wieder aufnehmen, wäre es wohl ratsam, die leidige Affäre auf irgend eine Art aus der Welt zu schaffen, wenn man in dem vorliegenden FE nicht dem kalten starren Recht folge, sondern Nachsicht und Menschlichkeit walten ließ. —
** Zur Stadtverordnetenwahl. Gestern abend tagten im Cafe Ebel Vertreter der Post-, Eisenbahn-, Staats- und Kommunalbeamten, sowie der Lehrerschaft, um seitens der gesamten hiesigen Beamtenschaft, die etwa 1000 Wählar auf sich vereinigt, Stellung zu den bevorstehenden Stadtverordnetenwahlen zu nehmen. Es wurde einstimmig beschlossen, sich e n e r - gisch an der Wahlbewegung zu beteiligen und eine Kommission ernannt, die analog dem Vorgehen übriger Vereine Anschluß an den zu bildenden Bürgerausschuß anstreben wiro.
Vorlagen am nächsten Dienstag zusammenzutreten. Jetzt wurde die Wiederaufnahme der Beratungen bis zur über- nachiten Woche verschoben.
n. _ r r* ~ a r 9 e & H iS der MannheimerObstaus- HinVUdiehessischen Aussteller ist, wie )chon mitgeteilt, wurde, sehr gut. Nahezu 100 Auszeichnungen sind auf die von der Landwirtschaftskammer vertre- lenen hessischen Aussteller gefallen, darunter die große pS ^laatsmedaille, die badische und die hessische ^taatsmedaille, der 1. bayerische Staatspreis, zahlreiche ^venpreise und Medaillen, außerdem für ungefähr 3000 Mk ^r?rVlle’ tlc gute Leistung der hessischen Abteilung wurde überall anerkannt. Die Aussteller dürften in Mannheim
ru 9roßem Umfange gute Geschäftsverbindungen an- gelnupft haben Es hat sich jedenfalls sehr bewährt, daß
Landwirtsckwttskammer unter Bewilligung größerer Geldmittel die hessischen Aussteller zu einer gemeinsamen ^eranstaltung bereinigte, die in ihrer einheitlichen Ausstel- !uu9 und namentlich ui dem von der Landwirtschaftskammcr selbst durchgesuhrten repräsentativen Aufbau sehr vorteilhaft wirkte und das in Mannheim nunmehr überall bc= tannt gemachte „hessische Obst" zur besten Geltung brachte.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und dc N a ch b a r st a a t e n. Zu dem GerMeinsturz in der Zementfab! 1 in Weisenau wird noch gemeldet, daß auch d«s d r i t -■ Opfer, der verheiratete Schlosser Humm aus Hechtsheim, g' i storben ist. — In Offenbach hat sich die Frau ein < Eisendrehers, der von einer anderen Frau nachgescrgt tmiri sie hätte Kohlen aus dem Keller gestohlen, im Main ertränkt. • Wie aus Homburg gemeldet wird, wurde bei einer Treibja, in der Gemarkung Oberstedten der Pächter, Zwieba. ~ fabrikant Pauli aus Kirdorf durch einen Schuß ins Ges« ' erheblich verletzt. Pauli hat sich während des Treiba von seinem Stande entfernt, so daß er von der Kugel, die e anderer Schütze auf einen Hirsch abfeuerte, getroffen wurde. !
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Deutsches Aeictz.
^^rkm, 17. Ott. Der Kaiser traf gestern vor- Hubertusstock kommend, mit Automobil im Vellevue ein, wo die Prüfung des Prinzen Joachim anläßlich seiner für heute bevorstehenden Ein- segnung stattfand. Der Kaiser begab sich dann gegen 1 Uhr Berliner Königlichen Schloß, wohin im Lause oes 3cachmittags die ganze Kaiserliche Familie üb-ersiedelte.
Oskar, der an den Windpocken leicht erkrankt ist, bleibt einstweilen noch im Schlosse Bellevue. Gestern c traf das Prinz enpa ar von Hessen mit den s wch» Prinzen in Berlin ein. Der Kaiser und die Kaiserin hatten sich nach dem Bahnhofe begeben, empfingen dort die prinzlichen Herrschaften und geleiteten sie zum Schloß.
— Die „Kreuzzug." meldet: Dem Veriiehmen nach wies der'evangelische Oberkirchenrat die Konsistorien an, in den Kirchen ihres Aufsichtsbezirks eine kirchliche Fürbitte für die glückliche Entbindung der" Kron Prinzessin abhalten zu lassen.
. —Dem Kronprinzen wurden gestern im Ministerium des Innern durch Minister v. Atoltke die Beamten -des Ministeriums vorgestellt. An die Vorstellung schloß sich em Rundgang durch das Ministerium.
-.Dem Bundesrat ist nunmehr auch der Entwurf über die anderweite Regelung der Haftung des Tierhalters für den von seinen Tieren angerichteten «Äiaden und zwar in unveränderter Fassung wieder zugegangen
— Zu den Erwägungen, die an amtlichen Grellen zurzeit über das Steuerprivile g der Staatsbeamten schweben und die nach einer Meldung bereits zu Vorarbeiten eines Gesetzeuttourfes geführt haben sollen, erfährt die „M-Z", daß ui dieser Materie bis jetzt an tatsächlichem urchts weiter vorliegt, als lediglich eine vertrauliche, zwischen den beteiligten Ressorts eingeleitete Korrespondenz, keineswegs aber etwa schon eine Stellungnahme der Staatsregie- 5^3-sich eine solche aus den im allerersten Stadium befindlichen Erwägungen überhaupt herausarbeitet, erscheint noch sehr fraglich und für den Augenblick ist es qam ungewiß, welche Lösung das Problem einer etwaigen Aufhebung des erwähnten Privilegs einmal findet.
Berlin, 18. Okt. In Sachen der Strafverfol- gungdes Schriftstellers Adolf Braud wegen Beleidigung des Reichskanzlers ist Brand jetzt die Anklage zugegangen Da die Angelegenheit mit Eile betrieben wird rst dem Beklagten nur eine Einspruchsfrist von 3 Tagen be- touligt worden, nach deren Verlauf Termin zur Hauptver- Mndlung angesetzt werden wird. Die Anklage stützt sich $.en angeblichen Vorwurf der Homosexuellität des pursten Bülow und des Geheimrat Scheeser. Da der Borwurs der Homosexuellität als ehrenkrüukend auqesetzen .wird, ist die Klage aus Grund des § 186 erhoben worden
Chemnitz, 17. Okt. Wie die „Chemnitzer Allg. Ztg." -ns parlamentarischen Kreisen erfährt, ist zum Nach so l- 8.®1 , .3„irt absehbarer Zeit von seinem Amte zurücktrelenden Staatssekretärs des Reichs-Justizamtes Dr. Nie b erd in a des Oberlandesgerichtes in Breslau, Wirkt ,Geh Oberin,trzrat Dr. V ie r h au S in Aussicht genommen
Karlsruhe, 17. Okt. Heute sanden in WalSSkmt- Sacktngen und tn Lvrrach-Land La n d ta g s n a ch w a hl e n fiatt. Gewählt wurden die seitherigen Abgeordneten gerrchtsdirektor Bi r k m a y e r (Ztr.) und Landgcrichisdirek- tor Obkrrcher (natL).
.. Dresden, 17. Okt. Der Landtag ist heute mittag Mit einer Thronrede vom Könige eröffnet worden . ^Stuttgart, 18. Okt. Die „Neckarzeitung," meldet, daH der König von Sachsen, der vorgestern seinem Schwager, dem Jmrsren Hohenlohe, in Bartenstcin einen Bestich machte auf dem dortigen Schloß die Prinzessin Pia Monica unterbringen wollte. d
Glktzen, 18. Oft. 1907.
Zn Audlenz empfangen wurden von Sr. Kol Hoheit dem Groß Herzog am Mittwoch u. a. Direktor -öl’. Hcnse ll, Professor D. ©tarn m und Architekt Meoer von Gießen und Geh. Baurat Tr. Eser von Bad Nauheim
'» Lehrerpersonalicn. Sc. König!. Hoheit der Großherzog haben den prov. Lehrer an dein Seminar für Bolksschullehierinnen zu Darmstadt Wilh. Pickert zum Lehrer an dieser Aiistalt ernaunt. — Uebertragen wurden den Lehrern Hch. Jochem zu Klein-Steinheun und Jak. Sans zu Biebeln- henn Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Weisenau dem ^ehulaintsaspiranten Wilh. Schmitt aus Enshe.m' eine Lehrerstelle an dec Gememdeschule zu Nieder-Saulheim. — 3n den Ruhestand wurde versetzt der Oberlehrer an der Ge- memdeschule zu Mainz-Vtombach Jak. Fan st mann auf fein . lach,uehen unter Anerkennung feiner langjährigen treuen Dienile und ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2 Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen; der Lehrer an der Gemeindeschule zu Gau-Odernbei'n Johs Sommer aus fein Nachsuchen, unter AneUe-.. . ..g seiner langjährigen treuen Dienste, und ihm an5 diesem An'laß die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großniütigen verliehen.
"die Verhängung der Todesstrafe über Ungläubige, Frauenverführer und Ehebrecher aus. Jtifolge dieser Ausführungen erhob sich ein solcker Lärm, ba|3 die Versammlung ausgehoben worden mußte. Es ist Line^neue Versammlung anBeraumt worden, die sich mit der ö'ragc der Ausstoßung des intransigenten Pastors aus , dem Verein befassen soll.
fotI' toä^Tcnb für das nächste Jahr Äussicht genommen wirb. Ter vom Ssadtv sX n l“9™e. Kasienbemcht verzeichnet bei 690.53 Mk. gJ??. einen Uebcrschn?; von 149.26 Mr. Anoesichts der •» 'n 1 ^aitung des Parteisekvetariats übernommenen Berviti^ gen wurde die Leistung fte'wMacr Beiträae u geringen Mitgliederbeitrag erbeten. Die^Z or^ ! lu a i ergab Wiederwahl der seitherioen Vorstand '-mit^1 ^11^) 3uruf SOdami erstattete der Vorsitzende Bericä " mff Stadtverordneteruvahl, wormts
mit den anreceii bürgerlichen Vereinigungen abgeschliß
ernsthmmig gutgeheißen wurde Ms ÄiV oes Wahlausschusses wurden Justizrat Vietz Stadu? c' bach L-tadtv. Eichenauer, Rentner W. Herbert und Lughardt gewählt, als Erlatzmitglieder Fabrikat unb toufmnnn Stug. Noll. Wie der Äorsi^nL bemer bestand aus freisinniger Seite keine Abgencigtheit, die Sn- ! demokratie in das Abkommen einzubeziehen. Doch fei? gegenstandslos geworden, nachdem jene beschlossen eme rein« Parteiliste anfzustcllen. Nachdem ’ schloßen »vordcn war, dag die regelmäßigen Donncrs-a zusammenlimfte auch m Zukunft wieder ftattsinden sou j rourfac tom Schriftführer noch mitgeteilt, datz die freiim I Parielliteratur in der Lesehalle aufliegt. Mit I
rbat3 Ccm Verein ncucrdiiigs auch E I Mitglieder aus Arbciterkreisen angoschlrffen btz !
- Aus dem Lureau des Stadttheaters die zahlreichen Anfragen sei auch an dieser Stelle mitaetp 1 baß bic Posse „Dieschöne Ungvri n", die am Sonn in Szene geht, im Abonnement nicht wiederholt wird. , , **s2 r2ue ^/beit. Se. Kgl. Hoh. der Großher- 1 ujaben der -(nna Helene Juliane 6 a ur elfen in Manu ? Sieniten der Siegm. Herz Witwe zu Mainz, das Allaenu Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit- verlieb I ... ‘ s k art en Frankfurt-Gießen. Die S' I
“ Urgen El enbahndirektion, wonach Inhaber von k | SchiE^uge 4^/46, ab Frankfurt 12.08 mittn M ab Gießen 5-v5 nachmittags, auf der Strecke Frankfurt-Gi-" unä umgekehrt, ohne den Schnellzugszuschlag zu zahlen - nutzen konnten, ist aufgehoben. Seit Dienstag nmssen bei ' [ Nutzung der genannten Züge auch die Inhaber von Zeükar Sa)nellzugszuichlag entrichten. — Tie „Segnungen" der >' - ■ -tz^^uentarilreform werden immer größer. Anstatt Verk.-ki erleichterungen und Verbilligungen gibt es immer mehr EM rungen und Verteuerungen, so daß der eigentliche Zweck i t z - le ^lusmacherei, im Laufe der Zeit ünmer oü sichtlicher wird. 111


