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18/10/1907 Erstes Blatt
 
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157. Jahrgang

Erstes Blatt

K A jährlich Mk. 2L0-. durch u. ßnxigftelkn M monatlich 85 Pf.; durch

Die Kaiseriu in Lebensgefahr

Wenn die

Dubget. Ministerpräsident ClLmenceau erftattete Bericht Wer die ans Marokko eingegangenen Telegramme sowie über das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem franzö­sischen Gesandten und dem Sultan. Jnbezug aus die finan­zielle Lage teilte der Frnanzministcr mit, daß das Budget jur 1907 trotz der marokkanischen Ereignisse und bjr Ereig­nisse in Südsrankreich ohne Defizit abschliepe; auch das nächstjährige Budget werde voraussichtlich ohne Fehl­betrag abschließen, üijne daß es notwendig werden würde, neue Steuern eirrznfüh-ren oder turziristige An.eihen anszu- nehmen. Kultusminister B r i a n d machte alsdann den Vor­schlag, alle in den französischen Kirchen zurzeit noch besind- lichen wertvollen Kunstgegeiistände einem historischen Mu­seum einzuverleiben und zwar mit Rücksicht auf die üt jüngster Zeit vorgekommenen Diebstähle solcher Geräte.

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en eigenen Taschen 3 bis 4 Millionen aufbringen, um c sich das exklusive Vergnügen zu haben, sestzustellen, scher Wagen oder welches Wägelchen besser rollt, jo darf in diesersancta simpiicitas" nichts in den Weg legen, ln es ist ja, wie ein russisches Sprichwort sagt, ganz gleich, t was btL-j 5ltnd sich amüsiert. Die Herren mögen es auch nn ganz unter sich ansmachen, wo in Deutschland die Bahn baut werden soll, vorausgesetzt, daß keine allgemeinen er irgend weiche Verkehrs Interessen dabei gefährdet rden.

Das Befinden des Kaisers von Oesterreich.

Wien, 17. Olt. Die Korrespondenz Wilhelm erhält die folgende Mitteilung über das Befinden des Kai­sers: Der Kaiser befindet sich seit vier Tagen entschie­den besser. Die Temperatur ist, abgesehen von zeit­weiligen mäßigen Steigerungen, normal. Äe Heiserkeit erscheint vollständig beseitigt, so daß der Kaiser ohne An- strengui.g und sehr deutlich und mit heller Stimme spricht. Die Herztätigkeit und der Krä ft ezu stand sind seit dem Beginn des Unwohlseins befriedigend. Der Puls ist kräftig und regelmäßig. Infolgedessen ist der Kaiser bei bester Stimmung. Auch sein Aussehen ist seit vier Tagen frischer und beruhigender. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Monarch sich allmählich erholt. Der Husten ist bedeutend lockerer geworden. .Heute früh fühlte sich der Kaiser frisch. Der Appetit hat sich seit zwei bis drei Tagen merklich gehoben. Somit ist das Bild subjektiv und objektiv ungemein günstig.

ArrS dem französischen Mimsterrate.

Paris, 17. Okt. Der heutige M i n i ste r r a t befaßte sich ausschließlich mit der maroUcmsschen gtnifle und dem

Freitag 18. Oktober 1907 9Ve»ug»pret»r monatlich 75 viertel-

Ein Prediger der Todesstrafe.

Philadelphia, 17. Okt. Der Prediger der presbh- terianischen Kirche, 'Robert Patterson, sprach sich in vjjent- licher Rede vor dem Verein nichtjektiererijcher Prediger für

Amerika und Japan.

New York, 17. Okt. DieSun" veröffentlicht eine dreispaltige Depesche aus Washington, die das Thema er­örtert, ob RooseveltVorbereitun gen zum Kriege m i t I a p a n treffe. Das Blatt behauptet, die ganze Kriegs­flotte werde nach den Philippinen gehen, wohin jetzt schweres Geschütz und Seeminen geschickt würden. Die Marinen Amerikas und Japans entwickelten eine fieberhafte Tätig­keit. Das Blatt sagt, Roosevelt treffe dieselben Maßregeln, die er vor dem spanischen Kriege McKinley anriet. Indessen steht dieSun" vereinzelt mit ihrer Beröfsentlichung da, denn andere Blätter bringen keine Zeile über die japanische Frage, außer einer Depesche aus Tokio, daß die dortigen chauvinistischen Blätter die neuerliche Schlägerei in San Francisco aufbauschteu.

Es war im Anfang auch beabsichtigt, mit Privatmittelu - Bahn zu bauen und dabei war es besonders der Berliner iwbFriedländer-Fould"', der seit Juni d. I. in allen altem Deutschlands sich als derdeux ex machina", als s r splendide Geldgeber und (yrünber widerspruchslos feiern !> Alle Welt mußte bei dem Verhalten des .Herrn '.edländer a«nehmen,, daß er einen leichthin geäußerten 'ich Sr. Maj. des Kaisers realisieren wolle. Bekanntlich ! den die vielen Unglücks- und Todesfälle sowie die Be­rgung der Bevölkerung gelegentlich des Kaiserpreis- ineus i.nd oes vorhergegangenen Trainings unfern Kaiser 7un.aßt, zu lsünschen, daß solch blutige Schauspiele in ckunjt auf Spezialrennbahnen abzuhalten seien, ein uns n, den jedermann als eine phllantropische Kundgebung !s Kaisers nur schätzen und begrüßen kann. Jetzt, wo l re L-nzayl Projekte für den Bau und die dazu gehörigen 8 schönten Zuknnsts-Aentabilitätsberechnungen vorliegen,

2 ährt man plötzlich, daß die Millionen des Herrn Fried-

3 rdcr ruhig im Kasten liegen bleiben und daß noch kein

3 en sch weiß, wer das notwendige Geld hergeben soll. Z so eine Buto-Kapuzinaoe und tzarlekincrde in des Wortes g dien Hastester uno modernster Bedeutung. Das einzige, g b^re Ergebnis der Vorarbeiten war lediglich, daß atle g *U nun weiß, daß es in Berlin einen Auto-Mäcen, namens 3 red land er gibt, von dessen Existenz man vorher in deut-

5 on Gauen wenig oder nichts ahnte. Die Zulunft wird, 9 nn es überhaupt zur Erbauung der Bahn konnnen sollte, : 'tätigen, daß an eine dauernde Rentabilität absolut nicht denken ist. Und bas, was man hauptsächlich bei der stee erwartet, daß nämlich der.Automobilsport aus seiner 11111-3en 2lgonie wieder zu kräftigem und ärgerniserregen- m Leben erwachen solle, wird eben gerade nicht erfolgen, ideen die Aueomobilrennbahn wird dem sterbenden Auto- - rnsport nur die Augen zudrücken. In dem Momente, » man uen unfähigen Autler zwingen wird,hinter Schloß - - Riegel" zu starten und ihn wegen seiner offenkundigen igung zu verkchrstechnischen Exzessen von der Allgemein- ' it iso-ieren wird, dürften alle Herrenfahrer in des Wortes r kl ich er Bedeutung jeder Art von Herkomerei oder Raso- cmic entsagen und die Bahn den Auto-Händler-Kavalleren d den Moderverkäufern von Pneus und Oel überlassen, r ja ohnel/in sich schon seit langem in der Geschichte der ulschen Automobiliudujtrie als die Bannerträger und reu Rekordbrecher den ersten Platz gesichert haben. 5 sieht natürlicherweise dann zu befürchten, daß man den « isrui'.gea dieser sonst ehrenwerten .Herren nur mit ge- Z lter Aufmerksamkeit folgen wird, geteilt deswegen, tveil § l großer Teil des Automobilpublilums überhaupt nicht ; chc als Zuschauer und Bewunderer in Betracht kommen t ed, sc:; xen vielmehr nur jene soziale Unterschicht der w ctosporlsgemeinde, die mit dem geimnnten HÜndlertum i. l^end einem AUeressenkmmex steht. Es ist dann Z greislicherweise ganz 'gleich, ob die Autorennbahn an der x lgischen, russts-chen oder tiroler Grenze gebaut wird, denn ! vieren ? «rd jte sich nirgends, da das in Betracht kom- prnOe ,AljuerpuÄikum jährlich nur einen Bruchteil jenes pitals an die Arrtorrnnbahn zahlen wird, welches not* nbig wäre, ein Anlagekapital von 34 Millionen Mark | verzinsen und nach Abschreibung aller Kosten auch einen I tngewinn zu gxwährlcisten.

Auf leinen Fack darf aber zur Durchführung eines der- ! tigen, g.enmgiei. mentes auch nur ein Groschen Von 6 cralsmUloln bewilligt werden. Bideant ciWj^cs!

Das Ende der Friedenskonferenz.

Haag, 17. Olt. In der am Abend abgchaltenen Plenarsitzung der Haager Friedenskonferenz setzte Renault de:c Generalbericht über die Redakrion der Schlußkonventioneu fort. Sodann wurde die Schlußakte ein­stimmig, abgesehen von einer Reserve der Schweiz, geneh­migt. Tie Konferenz wird in einer morgen nachniittag 3i/2 Uhr stattfindenden Schlußsitzung geschlosjeu werden. Die Unterzeichnungen erfolgen morgen abend oder am Samstag. Am Sonntag oder Montag reisen fast alle Delegierten fort.

Lärmszenen im österreichischen Abgcordnetenhause.

DerBerl. Lokalanz." meldet aus Wien: Im Abgeord­netenhause erklärte bei der Beratung des Dringlichkeits­antrages wegen der Verhältnisse der Eisenbahner der Sozial­demokrat Ellenbogen, er werde leere demagogische Dringlichkeitsanträge unterstützen. Der Deuischradikäle Kroy polemisierte daraus heftig gegen die Sozialisten, die ihn deshalb fortwährend unterbrächet!. Es entstand schließlich ein heftiger Wortwechsel, der zuletzt in heil­losen L ä r m überging. Später gerieten die Ehristlich- sozralen und die Sozialdemokraten aneinander. Als den ersteren der ehemalige Sozialdemokrat Sincon Starck zu Hilfe kam, riesen ihm die Sozialisten zu:Schäbiger Kerl! Bestochenes Subjekt!"

-m. Friedberg, 17. Okt. Der Fall Philippi hat hier das größte Aufsehen erregt, sowohl wegen der Tat selbst, als auch wegen des Motivs dazu. PH. wurde allgemein für einen reichen Mann gehalten, bis man heute morgen aas Gegen­teil erfuhr. Er war wegen seines biederen Charakters, jonfj seines munteren Wesens in der ganzen Stadt beliebt. Schrecklich war der Jmnmer der verwaisten Kinder mitanzusehen, die aus der Schule zurückkehrend, ihre beide Eltern tot auffanden. Das Mitleid mit der Familie ist allgemein.

-m. Aus der Wettcrau, 17. Okt. Schon seit mehreren Jahren imitbe in der Ufa, Wetter, sowie in der Nidda Fisch- fterben beobachtet, ohne daß man jedoch bis jetzt die Ursache feststellcn konnte. In solcher Ausdehnung, wie das Fischsterben jedoch in den letzten Tagen wahrgenommen wurde, hat es sich noch niemals gezeigt. Von den zuständigen Behörden wurden einaehende Ermittelungen über die Ursache der Erscheinung ange* stellt. Die in der Nidda bei Vilbel und Dortewcil beobachteten toten Fische sind allem Ansck-ein nach ioeitcr oberhalb des Flusses zugrunde gegangen, und bei starker Strömung weiter getrieben. Es steht fest, daß die Vorkommnisse nur du.rch Zuflüsse cl»emischer Subsdanzen herrülwen können, und cs wäre erlonuscht, wenn endlich einmal die Urfachen festgcstellt würden, um ihre Befeiti- gung zu ermög-lick-en.

Russisches.

DieBoss. Ztg." meldet ans Petersburg: Großes Aufsehen erregt hier ein Gerücht, daß die Mos kaue r Kr i- minalpolizei sich an zahlreichen Raubüber- jällenin hervorragen dem Maßebeteiligt habe, so daß dies nicht mehr länger verheimlicht werden könne. Man spricht davon, daß die Entlassung des Chefs der Mos­kauer Kriiuinalpolizei und vielleicht auch des Moskauer Stadthauptmannes zu erwarten fei.

Petersburg, 17. Okt. (Pc.ersb. Tel.-Agentur.) Nach dem Projekt des Ministerialdcpart^ments für Bergbau betr. die Regulierung der Naphthagewinnung durch Privatpersonen können Ausländer unter den glei­chen Bedingungen wie die Russen zum Betriebe der Naphthaindustrie zugelajsen werden.

Lodz, 17. Okt. Heute morgen wurde der Kassierer der Warensiation der Lod7)er Eisenbahn, der von Kurieren und zwei Kondukteuren begleitet war und 22 000 Rubel mit sich ,ührke, um sie bei der Lodzer Handelsbank abzuliefern, von 15 Bewaffneten überfallen. Die Räuber nahmen dem Kassierer das Geld ab; einer der Räuber wurde getötet; ein Polizeibeamter wurde schwer verwundet.____________

Die neueste Affäre des serbischen Kronprinzen.

Belgrad, 17. Okt. Ueber die Affäre zwischen dem Kronprinzen und dem Gardekommandanten Major Dun-^ jowitsch verlautet folgendes: Kronprinz Georg beargwöhnte, mit Grund oder nicht bleibe dahingestellt, daß gegen ihn zu Gunsten seines Bruders Alexander eine Partei gebildet werde. Zu dieser soll er auch den Gardekommandeur Major Dunitsch gezählt haben und deswegen ist er auf ihn nicht gut zu sprechen.

lieber den bereits gemeldeten Zusammenstoß desi Kronprinzen mit dem Gardekommandanten wird noch gemeldet: Nachdem zwischen dem Kronprinzen und dem Gardekommandanten Dunjowilsch während deK Hofdiners ein Wortwechsel stattgefunden hatte, begegnete der Kronprinz nach dem Diner dem Kommandanten beim Palaistor. Dunjowilsch erkannte den Kronprinzen, der im Wagen saß, nicht und grüßte deshalb nicht. Der Kron-, Prinz sprang aus dem Wagen und stellte den Komman­danten zur Rede, der sich damit entschuldigte, daß er In­der Finsternis den Kronprinzen nicht erkannt habe, worauf ihn der Kronprinz anschrie:Marsch, belle hier nicht, du Hund." Dunjowilsch erwiderte:Geben Sie Acht, wasj Sie sprechen, ich bin Kommandant", worauf der Kron^ priuz einige Schimpfworte gebrauchte und weiterfuhr.

: Vor einigen Tagen ging eine, augenscheinlich vom Kais, ü; tvmobtlkü'.b inspirierte Notiz durch die deutsche Presse > :> Inhalts, daß die AutomoVilrennbahn irr der Eifelgegend ?' baut werden solle und man beantragen werde, daß die - "ünprovinz nicht nur das notwendige Kapital von drei

. ckionen Riork vorschießen, sondern auch die Zinsgarantie 5 c den Fall üHeruehnren solle, wenn das Unternehrnen sich ,2 s unrentabel erweisen würde. Auch mutete man der 3 -ünprovinz zu, die yollständige Unterhaltung und alle lxcndigen Reparaturen der Rennbahn kostenlos zu über» 1)1111'0. Wenngleich auch hier, wie so oft, der Wunsch der a uct des Gedanörns war, so muß man sich doch fragen, ob : ie derartige Zumutung noch mit dem Prädikatnaiv" zeichnet werden kann. Vvm staatsrechtliehen Standpunkt 0 ist die Forderung der Llutosportskeute ebenso unerfüll- § r als nniiug. Denn mit demselben Rechte könnte jeder wrisverein die Müssigmachung von Staatsgeldern für L ne Zwecke verlangen und das Geld der Steuerzahler für A 'ort und Tand verläppern. In dieser Forderung spiegeln i: 1 deutlich die Vorstellungen ab, welche die Herren Auto- p 'bilisten über die verfassungsmäßigen Rechte und Pflich-

1 des Staates haben. In einer Zeit der fühlbarsten * idruappheit, in welcher die Einnahmen des Staates kaum g r Befriedigung feiner kulturellen Ausgaben ausreichen, Z nmt man mir solchen Wünschen an die Oeffentlichkeit -'s d hat Zeit und Mut übrig, vor dem Forum des ganzen ätschen Volkes Staatsmittel für ein ebenso unvernünftiges z-i > unrentables Unternehmen zu verlangen. Wenn

ctomobitklubs Deutschlands für die Autorunstrennbahn

Berlin, 18. Okt. Die Kaiserin ist gestern mit knapper Not einer folgenschweren Automobil-Kollision entgangen. Die hohe Frau fuhr kurz nach 3 Uhr nachmittags mit dem Prinzen Joachim in einer offenen Hof-Equipage von der Kaiser Wilhelm-G-edächtniskirche durch die Tauentzinstraße. An der Nürnberger Straße bog das kaiserliche Gefährt nach Norden um und hatte gerade den nach dem Zoologischen Garten zu belegencn Damm erreicht, als mit rasender Ge­schwindigkeit die Autodroschke 9314 von Osten kommend heransauste. Die Kaiserin erhob abwehrend die Arme, Prinz Joachim sprang im Wagen auf und beugte sich über seine kaiserliche Mutter. Im letzten Augenblick gelang es dem Droschkenkutscher, sein Automobil zum Stehen zu bringen, so daß nur das rechte Trittbrett des Wagens der Kaiserin beschädigt wurde, die hierauf ihre Fahrt nach dem Schloß Bellevue fortfetzte.

Die Einberufung des preußischen Landtages.

Berlin, 17. Okt. Tie Frage, ob der preußische Landtag noch vor Weihnachten einberufcn wird, soll, wie die Berliner Neuesten Nachrichten erfahren, in der nächsten Woche sogleich nach der Rückkehr des Fürsten Bülow ent­schieden werden. Es läßt sich annehmen, daß die Entscheidung dahin gehen wird, den Landtag Anfang Dezember zu eröffnen, obwohl der Etat erst im Januar zur Vorlegung gelangen wird. Tenn es wird beabsichtigt, die Ostmarken- Vorlage noch vor der Etatsberatung zu verabschieden, da die Tätigkeit der Ansiedelungs-Kommifsion durch die Erschöpfung deS Ansiedelungs-Fonds brach gelegt ist. Es wird daher bic Ostmarken-Vorlage jedenfalls den ersten Be­ratungsstoff des Landtages bilden.

* die Post Mk. 3. vitttel-

jährl. außfchl. Besteüg. RL Zeilennre^: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig, Verantwortlich

für den politischen Teil:

/ 5le Heutig« Ulummer umfaßt 10 Seite« : -------j--- ------

Staatsmittel für den Automsßil-Sport.

Au^ Oftasreu.

DerBerl. Loralanz." meldet aus London: Dem Globe" wird aus Hongkong telegraphiert, dort verlaute, der Kaiser von China Tsai Ti en sei an einem ernsten L u n g e n l e i d e n e r k r a n k t. Er habe ein oder zwei An­fälle von Luugenblutung gehabt.

Soeul, 16. Ort. (Reuter.) Der Kaiser und der Kronprinz von Korea reiften nach Tschcmulpo und be­grüßten dort aul Nachmittag den japanischen Kron­prinzen bei seiner Landung. Die Stadt ist ausgeschmuckt. Die Gesellschaft begab sich sogleich nach Soeul, wo toreanische Beamte und eine große Volksmenge den japanischen Kron­prinzen auf dem Bahnhose begrüßten. Der Kronprinz von Korea stattete darauf dem japanischen Kronprinzen einen Besuch ab, den dieser erwiderte. Soeul ist illuminiert.

Haag, 17. Okt. Aus Niederländisch-Jndieir wird berichtet, daß bei einer nach der Insel Flores unter­nommenen Expedition 19 8 E i n g e b o r e n e g c t ö t e t wur­den. Sämtliche Führer der Aufständischen an der Küste von Rokka haben sich u n t e r w 0 r f e n.

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Gießener Anzeiger eTb«n im Wechte! Mit tu chtfffchei, Soweto < ckctzEs KamMsN' Du*rmal in der ixu-be betgelegt und p kinrai wöchentlich das rdsbiatt ftis den Kreis jetzev. ftornturech-An-

General-Anzeiger für Oberhessen m

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