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25 Kilos
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?^ief^nbcnJür ihre Entwicklung möglich sei mit möglichst großen Mengen Trockensubstanz zu erhalten w bie Tiere lncrdnrch widerstandsfähiger gegen die meisten Kranb Ijeiten wurden. UBl*
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eine Wertüemessung ■ Dieses Bewertungssystem,
Neuerungen auf dem Oevicte der Ticrernäyiuug und -Kuliung.
Dr. Kleb e rg c r, Södel.
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Wie schon früher augedeuret, hatten die Forschungen Liebigs 11110 Deunebergs neue Grundlagen geschaffen, auf denen die Bewertung einzelner Futtermittel erfolgen konnte. Die Untcr- fncyungen Wolffss sowie Mhns gaben allmählich der Praxis die Mittel tu bie Hand, die zur Beurteilung der Futtermittel nach thrend Gehalt an Nährstoffen absolut notwendig waren, indem Ne eine große Zahl von Untersuchungeir landw. Futtermittel machten und hierdurch dem Laubwirte die Zahlen für die dnrcl)- schmttlich etwa Vorhandene Zusammensetzung der Futtermittel lle,erten. Ich will hier durchaus nicht weiter auf den Streit an Irscher über den Wert Von Durchschnittszahlen, ivie
sle Wolff aufstellte, oder Von Maximal- und Mintmalzahlen, me sie Kuhn für richtig hielt, eingehen: beide Forsck)er haben sich durch ihre Verdienste in der Geschichte der deutsckten Land- wirtfchaft sick-erlich unsterblich gemacht. 1
Da nun aber der Z veck der verschiedenen Nährstoffe im Tierkörper ganz Verschieden ist, so mußte man je nach dem Vor- handeineln und der Ausgiebigkeit der einzelnen Nährstoffe in eitlem Futtermittel dieses Verschieden schätzen. Als besonders wichtig envicd sich hierbei neben dem absoluten Gehalt eines Futtermittels an Nährstoffen, das Verhältnis ber Nährstoffmengen in einem Futtermittel oder einer Futterratwn zueinander. !
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Dlerbei Mußte ganz natürlich auf die Proteinstoffe als eigentliche Bau stosse des Tierkörpers besonders Rücksicht genommen werden und )o kam es, daß man sie ins Verhältnis setzte zu den Stickstoff freie» Stoffen, zu den Köhlehhdraten und Fettem die in ihrer physiologischen Wirkung ähnlich sind. Den Fetten! tonnte jeborf) insofern eine besondere Stellung eingeräumt werden, als sie bei der Verbrennung im Tierkörper etwa 2,4 mal so viel Warme zu erzeugen vermögen, als Stärke nnb die übrig eit Kohlehydrate. Demgemäß summierte man nicht etwas einfach, die Zahlen für das in einem Futtermittel vorhandene o^tt mit den Zahlen für die vorhandenen Kohlehydrate, sondern man multiplizierte die Menge des vorhandenen Fetts zunäM ^nd addierte sie dann zu den Kohlehydraten. Wichtig ylervei, daß nur die wirklich ordentlichen, wahren Proteinstoffe als Einheit in Verhältnis gebracht werden zu den stickstoffreien Extraktstoffen inklusive Fett X 2,4. — Die stickstoffhaltigen Amid- substanzen eines Futtermittels sind den Kohlehydraten zuzurechnen. . Als praktisches Beispiel diene das Folgende: Die Ration einer Milchkuh enthalte 0,2 Kilogr. Fett, 7 Kilogr. stickstoffreie
Wenn wir uns hier mit Neuerungen auf dem Gebiete der Tierernährung und -Haltung befassen wollen, so scheint es wohl an- gebracht, zunächst einen Blick auf die seitherigen Grundlagen ber 1lerlscl>en Ernährung zu werfen.
-Suerü war es Thär, der, um einen Maßstab für den Wert >er käuflichen Kraftfuttermittel zu haben, chnf, die er als Heuwert bezeichnete.
Jvie der Name andeutet, als Grundlage ^ne" gewisse ^Gewichtseinheit Heu mittlerer Qualität annahm, konnte sich nur so lange halten, als die Chemie noch ungenügend entwickelt war. — Mit der Feststellung des schwankenden Nährstoffgehaltes des Heues durch Liebig und Henneberg mußte die Bewertung nach Heuwert als abgetan gelten und die Bewertung nach Nährstoffgehalt platzgreifen. — Die oben genannten Forscher hatten er- boß es im wesentlichen drei Stossgrnppeii seien, die für in Betracht kämen und demgemäß den Üuttcrßoffc mismachten. Sie zeigten an der Hand exatter Versuche, daß bie Protein- ober Eiweißsubstanzen bas 8,um Aufbau des Körpers lieferten, während Fette und Kohlehydrate. zur Bildung von Wärme resp. von Reserve- Iwssen im Tierkörper verbraucht wurden.
vicht allein der Gehalt an diesen früher genannten ^to fgruppen ist maßgebend für die Bewertung der Nahrung durch den Tierkörper, sondern es haben die späteren Versuche und besonders die Versuche von Zuntz bewiesen, daß dem ^tertörper, wenn er sich normal entwickeln soll, gewisse Mengen trockener Substanz, „Trockensubstanz", ivie der 1er- mmng technikus hierfür lautet, zugeführt werben müssen. — Henneberg glaubte biefe Zahl am einfachsten und richtigsten in Bruchteilen des Lebendgewichts ausziidrücken und erklärte, daß F11™ ^wa /40 des Lebendgewichts dem Tierkörper stets pro Tag tn Gehalt Von Trockensubstanz der Nahrung zugeführt werden H|e' wenn er slch „normal erhalten und entwickeln solle. — KülM bellte diesbezügliche weitere Untersuchungen an, als deren Resultate er folgende Daten ansührte: „dem jungen, säugenden ^icre ist Vso des Lebendgewichts an Trockensubstanz des Futters angemessen". Mit ber allmälstichen Entwicklung des Lteres wird zweckmäßig nach und nach trockenes Futter gereicht, sodaß die Trockensubstanz desselben mit Ablauf des ersten Jahres /io des Lebendgewichts beträgt. Für ältere produzierende Tiere find in mittleren Verhältnissen V33-V40 des Lebendgewichts an ^rockensubitanz 111 erträglichen Futterrationen angebracht. — Junb, der schon früher erwähnte Forscher, berichtigte diese Zahlen dahm, daß er erklärte, es könne, wie seine Ersuche anstandslos bewiesen, mit der Fütterung der jungen Tiere derartig verfahren werden, das; schon nach Mlauf des ersten Jahres die ^rockenfubstanz ca. V35 des Lebendgewichts betrage. Ja es zeigten sich durchweg die früher mit ausgiebiger Menge Trocken- substanz eniahrten Tiere als besonders leistungsfähig inbezug auf Zucht- und Ktäftleistung. Ganz besonders aber betonte’ öuiib mit Vollem Rechte, daß richtig erscheinen müsse, alle jungen ।
Kote. Also fort mit dieser schlechten Handelsware, der Landwirt set Geflügelzüchter, nicht nur Geflügelhalter.
Die Austvahl der Bruteier wird ganz besonders erleichtert durch die Klappuester, die ganz genau kontrollieren lassen, welches Huhn ein Ei gelegt hat und welches Huhn ein guter Leger ist. Ein Huhn, welches nicht 120 Eier legt, ist Von der Zucht ausgeschlossen, alle unter 100 Eier sondern in den Suppenkessel. Später verwendet inan nur Eier vou Tieren, die 140 bis 150 Eier legen und so erzielt man nach und nach einen Stamm, der iTere ergibt, die im Durchschnitt bis 200 Eier legen. Solche Tiere aber rentieren sich schon. Zu einer rentablen Zucht gehört aber auch die Ausnutzung des Fleischwertes. Die überzähligen .Hühnchen lasse man nicht bis zum Verkaufe herumlausen, sondern bringe sie noch 2i/2 Wochen in einen ziemlich engen Lauf- raum, gebe ihnen reichlich Filtter und verkaufe sie als Masthahnchen. Sie haben vielleicht 20 Pfg. mehr gekostet, bringen aber das Doppelte und Dreifache ein. Will man sie etwas länger halten und auf etwa 2 bis 3 Pfund heran- mäslen, so erhält man ebenfalls sehr schöne Preise und durch guten Berkaus ber Hahnen wird die Rentabilität der Zucht bereits ganz gelvaltig erhöht. Aber auch die Hühner, die im Legen nicht inehr ganz auf der Höhe stehen sperre man acht Tage ein, füttere tüchtig und dann' bringen sie als Fleisch- und Suppenhühner noch schöne Preise. Es dürfen aber keine abgelebten Greisinnen sein Köchin und Geflügelhändler wissen das schnell heraus- zufinden und sie danken höflich oder unhöflich, je nach ihrem Temperament.
(Schluß folgt.)
Verfahren wohl den Beifall dec meisten Praktiker finden, oa- gegen wird bezüglich dec Milchtiere und' Masttiere nnb ihrer ei re ft Vollen -irocfenfütterung mancher Zweifel laut werden, llnh bod) bestehen eine ganze Reihe von Versuckfen, die beweisen daN wir auch hier ohne schaden für die Produktion Trocken- futterung emruhren tonnen. Gunther nnb Reede, die »Mer Kirchners Leitung in Leipzig arbeiteten, haben in ihren Ver- »(^eTgebnmcn gauj fiar bewiesen, baß bei Verabreichung der- elbcn ö'iittcritoffe, einmal trocken, das zweitemal als Tränke, die Ausnutzung durch Milchtiere im ersten Falle die bei weitem
W a5.;ü?r '^rden von den mit Trinke gefütterten Tieren 1 /2—2°/0 Milch mehr gegeben, während dec 3 Monate Verfuclis- jcit, dagegen war die stofilick>e Zusammensetzilttg der Milch bei den ttoaen ernährten Tieren weitaus bie beste und es zeigte sich, baf; namei 1111 d) ber ^-ettgehalt im Durchschnitt bei ihnen um erroa /2—7<o/o hoher war.
Bezüglich ber Mast ergibt sich aus den Versuckml von»^,. 1, verschiedenen Autoren unter denen auch Kellner, Hofmeister 11. JFJr ,ich befiiiden, daß ;ede größere Wassermeiige im Tierkörper als st' 11 nnötiger Balast angesehen werde» muß mtb nur als Berlust- bringenb angesehen werde» kau». — Wir werde» also auch hier bei Trockenfuttermig die beste» Resultate erziele». — I
■ ^»tcreffa»t sind i» dieser Hinsicht die Ausführungen von Hagemann, ber erklärt „es ist völlig unzulässig, de» Bedar- eines Tier.s au Trockensubstanz durch eine ganz bestimmte haltiiivzal-l aiüsdruckeii zu wollen. Am gedeihlichsten und de- ausgiebige» Produktio» am förderlichsten ist immer die Ver^ »brcichuna a (er Futtermittel in möglichst trockenem Zustande selbstverständlich ohne jebcit Wasser Zusah. Tränken crscheüm! nur wahrend der .sugenb des Tieres als teilweiser oder vollst Lriab ber --Muttermilch, sowie bei einzelnen Erkrankungen innerer Organe am Platze. — Bei normaler stofflick^r Beschaffenheit unt> rid)tiger Zufammensetznng des Futters wird bei trockener N?r, abreichuiig die Ausnutzung durch den Tierk-örper in der Reael bedeutend erhöht. Diese bessere Ausnutzung der Nährstoffe des Futters durch den Tiertorper kommt namentlich bei de» Protein- reiche» Futtermitteln besonders deutlich zu Tage; sie kann ßOt bis zu Vs betragen." —
.. bedcutcn die Ergebnis^ dieser neuen Forschungen jur me Praxis, so ist man fast unwillkürlich zu fragen geneigt. — Die Antwort Jicgt auf der Hand. Sie legen der Praxis bie Aufgabe auf, alles an bie Tiere verabreichte Futter in möglichst trockenem öiiltaube zu geben und mit ber Trockenfütteruug zn beginnen ^balb b-er ^nerkörper iiber das 1. Jugendstadium hinaus ist. —' imnen Mir Tiere, die vorwiegend zur Zucht benutzt werden, jvirb dieses «ettacht


