Ausgabe 
17.9.1907 Zweites Blatt
 
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**Zum Geburtstag unserer Groß Herzogin.

heutigen Tage vollendet I. K. §. die Großherzogin

Eleonore ihr 36. Lebensjahr. Mit besonderer Treue und

Verwendung futbcn, wo sie Gelegenheit haben, das Versäumte nachzu^len. Aber den Lehrern, deren große Vdehrhett ihr ganz-es ^-eben fern von den Brldungszentrcn auf dem Lande zubringt, sollte nran wahrend chrcr Ansbildungsz-eit alles bieten >

Getreidewochenbericht des Deutschen Laudwirtschaftsrats. l.0. bis 16. September 1907.

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er zu Hause bleiben wolle. Als Neuroth dann

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Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Hamburg Düsseldorf

sprach zum Schlüsse der Vorlesungen dem Vortragenden den herzlichen Dank der gesamten Lehrerschaft aus, die sic vor allem für die empfangene geistige Anregung schulde.

»-?c?cd Lehrerseminar. Ausl Lehrer kreisen wird uns geichrieben: Die wiederholte Blättcrmeldung, daß als Sih oes künftigen, vierten Lehrer,eminars kleine und mittlere Orte mbetrachtkämen, hat in Lehrerkreisen schr beftemdet. Darüber U >U?och klar, daß vom pädagogischen Standpunkte aus für die) e Anstalt iiur eine der größten hessischen Städte gewählt

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reizen 1UU )xg. 20.00-00 00 Wil loggen 100 Mq, 20,75-21.00

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irvelvvrol 2 Ätg. öö 'p,g. iSchwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.

(d.) Frankfurt a. M., 15. Sept. Gestern gingen die von Prof. Dr. Joh. Nehncke-Greifswald gehaltenen Vorlesungen zu Ende. Von dem hiesigen Lchrcrverein ins Leben gerufen, waren die Vorträge wohl von mehreren hundert Lehrern und namentlich auch Lehrerinnen besucht, von denen eine große Zahl auch aus den benachbarten

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Weizen 230 (-

sammlung ab, in l_, .......

i l überCharakterbildung" sprechen wird.

. . ' e r Heinratpflege ist die diesjährige Haupt­versammlung der Gesellschaft zur Verbreitung von Volks­bildung gewiomet, die vom 28. bis 30. Sept, in Hannove r stattfiudet. Tie Verhandlungen sollen die wichtigsten Be­ziehungen zwischen der Heimat und den freiwilligen Bil- oungsbehrebungen zur Darstellung bringen. Es werden u. a. Vorträge gehalten werden über die niedersächsische! Heimatliteratur (mit Deklaniationen und Gesanasvorträaen^ ^ntffa6tlfVCratU^Knb Volksbüchereien, Heimatsgeschichte und Boitsbiloung Haus und Heimat (mit Lichtbildern), sowie Uber heimatliches Naturleben. '

Der Umstand, daß dre zu Anfang der Berichtswoche ein- getretene sa-one Witterung die Aus,ichtcn der Kartoffelernte in weniger ungünstigem Licht erscheine ließ, übte zunächst eim» park verstauenden Einfluß auf den Getccidemarkt aus. Natürlich kann von einer Beerung nur dort die Rede sein, wo die Ernte durchras vielfach vorkommende Faulen der Knollen nicht bereis uneinbringlichen schaden erleidet; nur mit Vieser Einschränkuna wird man sich der günstigeren Auffassung anschließen könne/ ! Dw gleichzeitig aus eine Verinehrung des inländischen Angebots S^fCtmp^!?USi9eA sich jedoch Hrur in bescheidenem Maße Äa- oUrct} Verzögerung der Ernte im Rückstand

^blsebencn Beftellungsarbeiten vorerst die meisteii Arbeitskräfte .^spruch nehnien Allerdings konnte dein Drusch in der letzten Zett etwas mehr Aufnierk,amkeit geschenkt werden, aber es war Fall, wo feucht cingcbrachtes Getreide dec BeaÄieitung auf dem Boden bedurfte. Damit stimmen auch die zahlreichen Klagen über die zu Markt gebrachten Quaw

. 'Uberem, und sofern sich bei der Verwertung der Ware Schwierigkeiten ergaben, waren es meist auch qualitative Be- Preisdruck noch verschärften. Guter Weizen sand F crnn?aW-tc4 Preisen bereitwillige Aufnahme. Die ameri- kamichen PreiSsordcrungen vernrochten die zeitweise 912 Mk. Ser<mcr Prejse nur vorübergehend zu beeinflussen vielmehr brachte die neuerliäD Erhöhung der ausländischen Ofsertei'i intt'Pri1 nln^rr-airl9pln^ ber ungünstigeren Beurteilung der ameri- 1 kanpchen ^vuhmhrsweizenernte und eine Schätzung, die für Rus- wiid gegeniiber dem Vormhre einen Minderertrag von 1,8 Milt lItr stellt, die rückläufige Bewegung zum StiU-

Vu gleichen Erfolg hatten bei Lioggen fortgesetzte Rück- SnSa !)!?! Firmen. Auch findet das keineswegs dringliche ^nlands-Ang^bot^ in den teuren und spärlichen Offerten Ruß- Ms krine ernste Konkurrenz, bei den Mühlen dagegen leb^ hastere Nachfrage. Unter der festeren Stimmung der letzten Tage konnten Roggentermnie ihren vorwöchigen Stand bis aur 1% Mk jvieöer erreichen. Auch für Hafer könnte zuletzt eine Erholung durchgreifen, da Abgeber unter Hinweis auf von England vor­liegende Nachfrage in ihren Forderungen weniger nachgiebig waren Braugerste wurde in fernen Qualitäten zu letzten Preise nX fadj iwmgesetzt. Futtergerste wurde von Rußland nur norüfaj kiUiocr angeboten. Das Maisangcbot bleibt knapp und

r fr6 t16, c?Cpt Heute nachmittag fvurde der Metzgergefelle Wilhelm Lipp er aus Wolsenbüttel, der am 24. ^uli das Hausmädchen Marie Becker erschoß, zwecks Beob- achtung semes Geisteszustandes nach der Landesheil- anstalt^ gebracht. ^n der hiesigen Klinik starb infolge

I ftetnen Ludwig war durch einen Schlag die ganze §trn Wale zerschmettert worden. Nach der Bluttat nahm Mörder den Komodenschlüssel aus der Schublade Utlh U7E <^en tn Komode vorhandenen Betrag von 34a Mark Der Mörder muß die Mordtat gleich nach dem Wes, gang Neuroths ausgeführt haben, denn er kam, nachdT blutigen Hosen entledigt und ein Paar bräunt Lhcvwthosen Neuroths angezogeu hatte, schou bald nack 10 Uhr tn die Wrrtjchaft von Vierheller in Rodau und s trant mehrere Glas Bier und sprach mit einem dort an wesenden Gendarmen, der bemerkte, daß Martin in Pan toffeln ohne Strümpfe ging. Auch in der Wirtschaft von Merz tn Groß-Bieberau ist der Mörder in der NaUu gesehen worden; uni 4 Uhr morgens wurde er in Reinheim beobachtet und um 6.25 hat er sich dann aller Wahrschein üchkett nach mit dem Zuge nach Darmstadt begeben' Der htestgen Poltzei ist es noch nicht möglich gewesen de Raubmörders habhaft zu werden,' doch hofft man da ferne Personalien sofort durch die Staatsanioaltschaft be kaunt gegeben wurden, daß seine baldige Festnahme ae' f lingen wird.

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Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Sept. 224.25 ( 6 2o\ Dez. 223.75 ( 2.75). Budapest Ott. 195.05 ( 0,30). Varls Sct)t- 191-a5 (+ 0.65). Liverpool Dez. 177.70 ( 0.75) Ehieaao Sept. 145.40 (- 3.00), Dez. 151.05 (- 4.15)/ Roggen: BeUm ^ept. 206.00 (- 1.50), Dez. 196.75 (- 1.75). Hafer: Ber i'l Seil 173.50 (- 1.75), Dez. 173.50 (- 1.75) Mark. Cpt

Märkte.

1 b,eon S/ ^uf heutigem Woebenmaikte Ä 11 ynn\r-Pl* ^201-30 Mk., Hühnereier 1 St. 8-9 Pfa..

2 6£r; f00-°a0 *'«-. ®an(ceier 10-00 Psg., Enteneier 8 P!g Räfe | Vv. Stck. 68 Pf., Lasemalte 2Stck. 5-6 Pfg., Erbsen v Pid 18-24Pia Tairben pr.Pr.M-l.MHühners 1,001,60 Alk., Hahne pr. Strick 0,801,80 Alk., Enten ur Stück Ia807h2|? Mk Gänse vt.PId 00-00 Pfg., Ochsen fleisch vr. PId. 82-88 Pfg ^llh-,und Nlndsieisch pr. Pfund 8082 Pfg., Schweine- rr1 VV u nn Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd.

88 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 80-90 Pfg., Hammelfleisch pr. W ß n^-cI,,clicpev yunb Kartoffeln pr. 100 Kg. 60 Wik., Zrvrebeln pr. Ztr. 6,007,00 wck., Ptilw »er «ifpr 20 Pfg., Nr'isse 100 Stück 5000 Psg., per Ztr. 000 Mk., Weiß' frflut per Stuck 10-20 Pfg., per Zentner Mk. 0.000.00 Marktzeit von 82 Nhr.

, Ä av t o f f c l m a t f i - © c v i t vom 9. Sept. Für Kar- 0^m Wagenladungen von 10 000 Kiloqr. ist bezahlt worden m M'ark für 50 Kilogr.: Köln a. Rh.: Magnum bonum 250 weiße runde 2.30, Nieren, Paulsens Juli 2.40-2.65, Holländer,' Borgers 2 30 Frankfurt a. M.: Rosen (frühe) 225 frühe weige Kaiserkrone 2.50, Frühgelbe 2.75. M a n n h e i m I Magnu wN'nn 2 40-2.50 Gelbfl-.schige 3.00-3.20. Fr ä7k° nt Hal 1 aa 4 °ei1 (n-uhe) 2.00, Rtagnmn bonum 2.00 weiße runde 2.00, Gelbfrühe 2.65, Wiesbaden: Rosen (fniße)2.00 &aXum bonum 2.15, Gelbsteischige (rote) 2.15. z *

Tie Marktpreise für Bich und Frucht und 6tc Gießener Fleisch, und Brotpreise am 16. September 1907.

Berohrung richten sich die Gedanken des hessischen Volkes deshalb heute nach dem stillen Wolfsgarten, wo die hohe Frau im Kreise ihrer Familie ihr Wiegenfest begeht. In den 21/2 Jahren, in denen Großherzogin Eleonore jetzt an der Seite ihres hochsinnigen Gemahls diesem nach schweren ,

Schicksalsschlägen und vielen Dagen des Leids'ein leitteS I ?ineS Sturzes der Schuhmächer'B a'tte fe"l d aüsUänkcn- uod schönes Familienglück bereitet, hat sie durch ihre I W?r b u r^^sür l ba

Pewrunende Art und ihre verständnisvolle Anteilnahme an werden. h n b e t r te b eingerichtet

allem, was des hessisckfen Volkes Seele bewegt, sowäe durch ^i^chhain, 16. Sept. In dem benachbarten

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fehgen und Beladenen srch m den weitesten Kreisen der Be- uicht versichert, während das Gebäude bei der Hessischen völkerung aufrichtige und große Sympathien erworben Brandversicyerung versichert war. - Die hiesige Stadtver- A-« l.mNNWNN*m««»n.« «.*«**, «1 -'N«uÄS jRSVtgä'jSL," Vor. wahres, als fte dem Gemahl den ersten Prinzen lugung zu stellen. ; 5 ^er'

littb dem Lande den heißersehnten Thronerben schenkte .---T"

UAd damit das Band zwischen sich und dem hessischen .Volk lUl HdtNwalV.

noch enger knüpfte. Möge der edlen Fürstin an diesem B. Darmstadt, 16. Sept. Die furchtbare Heranwachsenden Sohn allezeit Freude und Glück beschert w^rd leid^^"alle"

und Es möge ihr vergönnt sein, in ihm dem hessischen Volke s ch e n o p f e r fordern, denn auch die Fr"ai unedle Tochter° ernen Fürsten zu erziehen, der seinem Vater gleicht. In bes Muhlenbesitzers Neuroth sind von dem Mörder so diesem Sinne bringen wir der verehrten Landesfürstin un-1 fürchterlich mit Beilhieben zugerichtet worden, daß die Aerzte sere aufrichtigen Glückwünsche dar. aIIe §°Tfnun9 auf Erhaltung ihres Lebens aufgegeben

. ** Die hiesigen Schulen haben gestern wieder den gestern von uns gegebenen Personalien

mrt^ dem Unterricht begonnen. Gleichzeitig lvurde die ^roers wird von der Staatsanwaltschaft noch ergän- Bezrrksschule, die in dem früheren Gebäude der höheren ^merkt, daß der Mörder einen starken duntel- und erweiterten Mädchenschule eingerichtet wurde, in Be-^^n den Schnurrbart trug und daß ihm auf dem Nutzung genommen Sehr ergötzlich gestaltete sich, wie uns men Arm das WortSamoa" eintätowiert war

Anz." mitteilt, derUmzug" der Ueber die näheren Umstünde und den Heraana der Mord- )Ute lU ,KUCS ®Cim' bcr mit st°t könurn wir folgendes berichten: Der vls ein steWger

Ä 5 pv Q t, M ehrsamer Mann betanute Mihlcnbesitzer Phil Ludw Netag, 28. Sept., nachmittags ?uf der Li'ebigsK e^e V^r' deVKneckt'G 7 ber '>rtc=ge zur Heimat"

ber Universitätsprosefsor DQ W Georg ^zos Martiii gedungen, der am vorigen

erbilduna" svrecken wird. ' I ^^nstag seinen Dienst antrat. Am Freitag erhielt Neuroth den Bejuch eines Kaufnianns, dem er auch eine Rechnung von 65 Mark, bezahlte. Martin war dabei und sah, wie Neuroth zu diesem Zweck aus der Tischlade einen Schlüssel nahm und eine Komode öffnete, aus der er einen Geld­beutel mit ea. 800 Mark Inhalt entnahm, worauf er ueu Beutel mit dem übrigen Geld wieder in die Komode steckte. Am Sonntag war in Asbach Kirchweih und Neuroth befuchte sie am Nachmittag gemeinsam mit dem Knecht. Beide kamen um 7 Uhr wieder zum gemeinschaftlichen Ubendessen zuruck. Nach 9 Uhr ging Neuroth noch einmal

Am Sonntag, 15. d. M., ^hl aus geschäftlichen Rücksichten zur Kirchweih und

Es stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten swÖrr'Ä ln pro 1000 Kilogr. je nach Qualität, wobei bas Mehr (+) bezw. Weniger () gegenüber der Vorwoche in Klain- rnern Q beigesugt ist, wie folgt:

r.v. < ^0^0 g r aphische s. oumnag, 10. 0. '»JJC., I 7'7* uuuu|Liyieii zur

t)iclt der Bez in Gwsten im Rhein-Main-Verband der Gabels- forderte auch Martin zum Mitgehen auf berger,chen Stenographenvereine in Bad -Na uhe i m unter ktärte, daß c- ~ j b

SÄtÄÄM-Ä? Wn 77 Uhr allein wieder zurückkehrtl'und ie7»7 Woh- Bereine warm sehr gut vertreten. Ans den'Bernhren"der Seine b°t fta) rhm em fürchterlicher Anblick dar. Vertreter war zu entnehmen, daß nicht nur ein sehr reacs ? s9 blutubcrgromt int Bett, wies ihn aber

Leben m den einzelnen Ortsvereinen herrscht, sondern auch b T ."»deren Bett hm, wo die 12jährige Tvchtcr

durch das große ^uicrcsse, was der schönen Kunst bes ebenfalls m ihrem Blute schwamm. Der Mörder Mepter Gaoeisverger aus allen Bolksichichten cntgesen^ Jatte nut c,ncm Beil, das später unter der Komode ac- ^bracht wrrd, ein lanoiges Steigen der Zuht der Anhänger Hunden wurde, mit vier Hieben erst der Frau den Schädel (Mar ,nnr, sU au, oie Lmsachheit 7r öcrirümmert, dann den neben der Frau im Bette licantd'n

SÄÄÄÄä&Ä'eaÄ ä iS

itt den «lbteilungcn für 80 Silben: Otto Keßler, Steno- eJex»' 1 ^ei§ "Nb Adolf Rühl, Stenographen- 7°"^-gleichwertigen Arbeit auch den r Itu«10? ®tIbeu: Karl Plank, Gesellschaft, 1. Preis ÄrÄ 1' ^rem, 3. Preis; 120 Silben: Max Wolfs Gcfcllschast, 1. Preis, Eduard Rademaker, Gesellschaft ^uch den Verhandlungen hielt Prof. Dr. Pitz- ~ r- .v ,, euren imt großem Beifall auf genommenen Vortrag.

ÄDrten des Großherzogtums Hessen erschienen waren. Prof, ^uschließend hieran wurde unter Leitung einiger Nauheimer Rehncke las in der vergangenen Woche täglich von 6 bis Herren eine Besichtigung der Salinen und der Badehäuser 8 Uhr in der Aula der Musterschule über Materialismus,

Idealismus und Monismus. Vor seiner kritischen (Sonbe bcu Sl^eL' Tonwerken pro-

tonnte keine der drei Weltanschauungen vollauf zu Recht während ber neieMirbPn1 n n 8 bxrcd) ««c b-stehc-u In gedrängter Kürze brachte er in verständlicher nähme des leigen ©tabtoolfton^S cine $VSö ae t un6a 2Geife bie inaterialistischen Anschauungen von Demokrit erlitten. Die Gebäulichkeiten sollen im Norben ber^Stabt in und Epikur, von Hobbes, Larnettrie, Moleschott und Ludwig etwa 40 Meter Entfernung zwischen der Gießener und Grün- Büchner; zeigte dann den Idealismus von Platon, Leibnitz, berger Straße errichtet werden. Mit Rücksicht auf die Nähe Berkeley, Fichte, Hegel und Ostwald, sowie die Erkenntnis- Stadt, der hiesigen St. Marienstistskirche, der sogen, theorie von Kant, führte sodann seine Zuhörer ein in die I ^1^7 ^ tn ber ^w-ei Knabenklassen untergebracht sind, monistischen Ideen von Giordano Bruno, Spinoza und unseres schönen Rathauses, das die übrigen

Schelling, beschäftigte sich besonders eingehend mit Häckel Maßt Ü bi^ einen Beschluß

und bot dann in kurzen Strichen ein Bild seiner eigenen der durck den ?^oltsvehorde um Begutachtung

Anschauung. Der Worsitzenbe des hiesigen Lehrervereins ersucht werben soll? Da nörblN"bes'^Pr°^ktiEen"Ofen7 le der Vorlesungen hPm größere Erdmassen lagern, die dadurch leichter erschlossen

nttht bnachtett?g Verlegung dem Projekt durchaus

! Weickartshain, 16. Sept. Heute fand hier Ge- ,m e V?b'e 1 aJ) ^ ftatt. Von 78 Wahlberechtigten mach-

f Wahlrecht Gebrauch. Es wurden wieder-

gewahlt Schneidenneister Johaimes Trüller VI. mit 53 und!

........ w ^-andwrrt Wilhelm Peter mit 55 Stimmen. Neugewählt Wöben Eann, di« den Söolingen Mt, I und La^wir?«^^n"^ ®od 46

stunden einen Vortrag, ein Kvnzcrt oder eine gute Theatcrvor- i Truller I. mit 40 Stimmen. Die Wahl

srellung besuchen zu können. Sicher haben derartige Erwägungen verlief sehr ruhig. '

bestimmend mitgewirkt, als man vor wenigen Jahren das'neue ,X Bub in gen, 16. Sept. Der Großh. Ortsein- wehrerinnenscnltnar in die Residenz verlegte. Uitb hier würden uehmerei Bübingen ist bie Befugnis zur Ausiertiauna b0i) »«hl weniger ausschlaggebmd gewesen sein, von U e b e r g a n gs sch e in c n über^^Bier Weüi und M wnl bic Lehrerinnen mciftLns in größeren nnb mittleren etäbten I wein erteilt worben. '

Vesoenbung ftnbcw wo sie Gelegenheit haben, bas Vcrsänmie fr Main' it; Rom t>. q nachzuholen. Aber den Lehrern, deren große Däehrheit ihr ganzes '5'1 Finthen würbe gestern

Leben fern von ben Bildnngszentren ins dem Linde znbrwgtz» ' 7 oef ^6°» Pfarrer Kemp ein,

sollte man wahrend chrcr Ansbildungszcit alles bieten, was 1» begangen. Der dem Trünke ergebene

und Gemüt fordert. Außerdem bildet die größere Stabt st^^ahre alte ^akob Schottler drang, während Pfarrer Kemvi itfiere Eharatzer, da zweifelhafte Elemente sich hier eher in ihrem,I) Kaplan Lcinbcrger allein beim Breviergebet in der SS?ficn und.noch rechtzeitig abgcswßen werden können. Kirche weilten, in sie ein und stach mit einem Dolckimesscr ?a rfEmen Otte bie AnsbildungS-kosten blindlings mehrere Male durch den am IE

ÄnJ^ Äenbe ,17^ L Lchg^beblobwlbn Ä9' ?? A

lachen stnd auchGwßh. Regierung bekamtt und die Hess. Lchrerschaft .Spöttler mit dem Messer. Kaplan

teste Vertrauen zu ihr daß sie eine derartig wichtige wandt, und wehrte ihn ab. Nunmehr'

Ene der Lehrerbildung, nicht vom einseitigen In- M Schottler gegen oen Kaplan und versolgte ihn,

tereßenstandpunkte einer Kommune aus löst. unter Drohworten durch die Kirche. Pfarrer Kemvi fiVtr

indessen Männer herbei, die den gefährlichen Menschen dinq- AUS StaSt v't und Der Gendarmerie übergaben. Schottler ist

bem Trünke ergeben ; er hatte früher ein hübsches seMögeu.

Gießen, 17. Sept. 1907. L. sc. Bingen, 16. Sept. Das Sperrgebiet in der Gemarkung Kempten beträgt 38 Morgen Wein, bfrge burchwe« bessere Lagen. Ein Reblaushcrd von solcher Dimension war noch nicht ba. Es wird vorgeschlagen d» n-? verseuchten Weinbergen unter strenger Aufsicht im Herbst zu ernten und dann Den Most zu ver­steigern. ö

Höchste Cchlachtviehpreise m F r a 11 k f u r l a. Ri.

Fleischpreise in Gießen

Ochsen

Üä'lber

Schiveine

50 Kg. Schlachtgewicht 84-86 Mk.

'/2 ^g.Schlachtgeiv. 9295 Pt.

lk^-_______»__6700

7. Kg. 82-88 Psg.

7. . 84-90 , 7t , 76-90

Gctrcideprcisc in Mannheim

Brotprcise in Gießen