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11.11.1907 Erstes Blatt
 
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I hatte.

Heinrich Belloff II. zu Gießen betreibt im Hause I Alicestraße Nr. 20 eine Schankwirtschaft. Ter Eingang zu dieser Wirtschaft war seither durch den im gleichen Stock befindlichen Laden, woraus sich verschiedeue Mißstände er­gaben. Außerdem genügte das Lokal durchaus nicht den Anforderungen in gesundheitlicher Beziehung. Belloff nahm deshalb eine bauliche Veränderung vor, durch die das Wirtszimmer auf die doppelte Größe gebracht und außerdem mit einem besonderen Eingang versehen wurde und suchte um Genehmigung zur Ausdehnung seines Wirt­schaftsbetriebes auf den hinzugekommenen Teil nach. Tie Stadtverordnetenversammlung verneinte die Bedürfnis­frage, da sich bei dem seitherigen Wirtschaftsbetrieb Miß­stände verschiedener Art ergeben hätten (gemeint sind hier besonders von der Nachbarschaft behauptete nächtliche Ruhestörungen durch die Gäste der Belloffschen Wirtschaft). Das Großh. Polizeiamt schloß sich dem an, und der K'reis- ausschuß des Kreises Gießen lehnte das Gesuch mangels Nachweises des Bedürfnisses ab. Ter Provinzial-Ausschuß, dem die Sache infolge des erhobenen Rekurses zur Ent­scheidung erwuchs, erkannte heute dahin, daß die nach­gesuchte Erlaubnis zu erteilen sei, da die stattgehabte Ver­änderung sich als eine Verbesserung darstellt.

Bereits am 2. Mai 1906 hatte der Provinzial-Ausschuß ! über das Gesuch des Karl Valentin zu Gießen, der I um die Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause | Schützenstraße Nr. 18 nachsuchtc, entschieden, indem er das Gesuch mangels Nachweises eines Bedürfnisses ablehnte. Dieses Urteil war vom Großh. Ministerium des Innern bestätigt worden. Nun hat Valentin wiederholt um die fragliche Erlaubnis nachgesucht, indem er behauptete, daß eine wesentliche Aenderung der Verhältnisse zu seinen Gun­sten inzwischen eingetreten, sei. Tie Stadtverordneten­versammlung, in der das Gesuch gleichzeitig mit dem der Karl Euler IV. Witwe, die Schützensiraße Nr. 15 Wirtschaft betreiben wollte, zur Verhandlung kam, sprach sich dahin aus, daß für eine neue Wirtschaft in der Schützeustraße ein Bedürfnis bestehe, indem sie die Frage offen ließ, wem von den beiden die Konzession zu erteilen sei. Das Großh. Pvlizeiamt sprach sich gegen die Genehmigung des Ge­suches aus. Trotz umfangreicher Beweiserhebung vor dem Kreisausschuß konnte dieser sich von beni Vorhandensein eines Bedürfnisses nicht überzeugen und lehnte das Gesuch ab. Tie Anwälte des Gesuchstellers verfolgten gegen diese Entscheidung Rekurs an den Provinzialausschuß.' Jedoch auch dieser beschied das Gesuch abschlägig, da er der Ansicht war, daß eine Aenderung der Verhältnisse seit seiner (htte scheiduug vom 2 Mai 1906 nicht eingetreten sei.

Tibet.

(Vortrag in der Gesellschaft für Erd- und Völker- künde zu Gießen.)

^teht auch Tibet jetzt nidjt mehr so int Vordergründe des p m Y- I?lc damals, als im November 1904 Tr. Wegener aus Berlin seinen noch in bester Erinnerung stehendcii Vortraa über den geheimnisvollen Priesterstaat hielt, so hatte doch der Name auch diesmal genügt, die alte Aula der Uniterfitüt bis Ü T-r Vorsitzende der Gesellschaft

Prof. Tr. Sievers, sah sich daher genötigt, vor Eröffnung der Klaren, daß der Vorstand sich bemül-en werde, t y <nUf Aula zu gewinnen und damit den fülü- , Ohne Zweifel ist die Gesellschaft der^wpularstc Verein Gießens, der jede Empfehlung überflüssig

SUrbc diesjährige Vorttagsreihc durch einen Oberleutnant im großen Generalstab zu Berlin über seine im Jahre 1904 ausgeführte be$ nordöstlichen Tibet. Dabei wird die Mehrzahl {tZhr .ErdUlys nicht auf seine Rechnung gekommen

^ namentlich int ersten Teil des Vortrags. Denn dieserbe- E» Xfan1* köer ^dekhode Filchners zur kartographischen rbc^ Sanb^' Erörterungen, die t^hl nur Fachleuten

Lankau ^^Erniochtetr Die Reise selbst ging über Shang- nÖfx A'umg-su, wo das bequeme Hausboot ver- Sffe top^e und die eigentliche Expedition ihreti Anfang nahm ra?MrcP Europäer, Arzt und Geologe, bestand die n^^«^!)^0eselltchaft aus eingeborenen Dienerii, Dolmetschern und einer Anzahl Soldaten, die die chinesische Regierung zur Ver

We Es handelte sich darum, einen Vorstoß in 9CblCt bl$ '^oang-ho, der in seinem Oberlauf Matschu m Unternehmen und so in den Rücken des gefürchteten sMMYUUMLMFSÄS

rt

Hause Will) elmstra ß e 49. . .

* Phonolakonzert. Em recht eigenartige-. Klavierkonzert tuurbe am gestrigen Sonntag von Herrn Wi h. Rudolph, dem Inhaber des bekannten Gießener Planosorte- lager, im Saale des Gesellschafts-Verems vemnstaltet. Es war außerordentlich interessant, in diesem Konzerte eine Anzahl der bedeutendsten Klaviervirtuosen zu Horen, wie Wilhelm Backhaus, Eortot, d'Albert, Gobrilowitsch, Godowsky und Delafosse. Natürlich waren alle diese berühmten Herr­schaften nicht persönlich anwesend, aber der außerordentlich interessante und geheimnisvolle Apparat, genannt Phonola,; qab das Spiel dieser Künstler geradezu verblüffend getreu wieder. Selbst das Spiel des kürzlich verstorbenen Grieg wurde mit all seiner spröden Eigenart vorzüglich wieder gegeben. Die Phonola hat, das kann man nach dieser Probe sagen, eine gewaltige Zukunft und sie ivird sicherlich bald m keinem Hause fehlen, ivo Milsik, gute, klassische Munk, getrieben wird. Welchen eminenten Wert dieser Apparat für das Studiiim der schwierigsten Kompositioneii eines Ehopin, Liszt, Dvorak und Tschaikowsky hat, kann jeder selbst ermesseli, der das Spiel gestern gehört hat. _ Die Phonola giebt die leisesten Rüanzierungen und Finessen der großen Klavier« virtuosen ivieder, so daß es geradezit erstaimlich wirkt. 9)taii I hat dabei kaum den Eindruck, daß es nur eine tote Maschine ist, die uns so viel schönes hören läßt.

** Krankenpflege a u f dem Lande. Ani 7. l. Mts. fand auf Einladung des Kreisrat Fey von Friedberg eine Besprechung wegen Errichtung einer Krankenpflegestation für Hoch-Weisel und dessen Umgebung (die Orte Bodenrod, Fauerbach v. d. H., Maibach, Münster und Ostheim) statt. An der Besprechung nahmen Dekan Schrimpf von Butzbach, sowie die Geistlichen und Bürgermeister der genannten Orte Anteil. Allseitig wurde der große Segen einer solchen Ein­richtung für die Landorte anerkannt und beschlossen, eine Krankenpflegestation für mehrere Schwestern zu errichten, sowie in Hoch-Weisel unter Verwendung von Mitteln einer dortigen Stiftung ein Haus für die Station durch den Kreisbauinspektor erbauen zu lassen. Die Errichtung noch einiger weiteren Krankenpflegestationen im Kreise Friedberg in nächster Zeit ist bereits geplant und zum Teil schon im Gange.

cP Friedberg, 10. Nov. Drei für unsere Stadt und zum Teil auch für die Umgebung wichtigeAngelegen- h eiter und Projekte bewegen gegenwärtig unsere Ein­wohnerschaft und beschäftigen die maßgebenden Behörden: das geplante Volks bad, Kanalisation und die Ver­hütung d e s F i s ch st e r b e n s in Ufa, Wetter und Mdda. I lieber alle drei Fragen sanden Versammlungen statt. Für das Bad hat sich eine Aktiengesellschaft gebildet, in deren 1 Vorstand Bürgermeister Stahl und zwei Stadträte gewühlt ' wurden. Tas Kanalisationsprojett beschäftigte eine Wer- sammlung des Bürgervereins, die folgende Resolution faßte: Ter Bürgerverein ersucht in Anbetracht der unhalt- j baren Zustände die Stadtverwaltung, die Abfuhr der Fäkalien möglichst bald zu regeln und die Mißstände an der Südseite ' der Stadt und in der Barberavorstadt sofort zu beseitigen. ' Im übrigen wird die Stadtverwaltung gebeten, die Frage 1

^Volksbildung und Vo lks crziehun g nrcht rück­wärts , sondern vorwärts s ch r e 1t c n w t II, m n p f-ic das neue Seminar in einer g r o ß c r e n Stadt errichten. Universitätsprofessor Tr. Kinkel rrHarte seine völlige Uebereinstimmung mit den Aiwfl>yrun- ,2n seines Vorredners. Nach kurzen Ansprachen des Lehrers & y l- Wieseck und Schulrat Scherer- Büdingen brachte -Lebrer V. Müller eine Resolution zur Abstimmung, ote sich mit der in Bensheim und Worms gefaßten /ast volUg deckt und an den Vorstand des Hauptverem^ ba^Ersuche stellt, bei der Großherzoglichen Regierung um Errrchtung des neuen Seminars in einer größeren >-tadt voreilig zu werden. Tie Resolution sand einsttmmtge ^n i n a h m e.

** Eine Sitzung des Provinzial-A u s s ch ns ses findet Samstag, 16. d. M., nachm. 3V2 Uhr wrt folgen- der Tages-Ordnung statt: 1. Gesuch beS Souv. Ru° ibel zu Rodheim uni Erlaubnis S»m Betriebe einer > Gastwirtschaft. 2. Veranlagung des Architekten^ Hubert Kratz, zurzeit in Liegnitz, zur Gemeindestueer in 0 r t e berg. 3. Gesuch des Gustav Laichinger Greßen um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwtrt)chast int

der Kanalisation reiflich zu prüfen. Ae Versanimlung «- sucht ferner den Vorsitzenden des Burgerverern-,, s I rak als schätzbares Material zrt veröffentliche^und badurch eine Klärung der Frage herberzustihren. Ter f sprach sich für Abfiihr der Fäkalien aus. d-e für dre ^and^ wirte der Wetterau willkommenen Dünger bo .

mänaelt wird es allgemein, daß der neue suoliche Teil noch ohne jede Kanalisation ist. - Am Mittwoch fand auf Eiiiladung des Kreisrats .eine: ^sammlung

von Bürgermetstern, Aerzten und Sachkmidig s. , die Verhütung des Fischsterbens in den Flüssen der Lve - terau besprach und sich entschieden gegen die St I qiing durch Fabriken und anderer Jndustmeunternehm äuf-eeie. _______

Sitzung des Provirrzial-Ausschusses.

L. Gießen, 9. Nov.

Johannes Flohr von Eifa bei Alsfeld bcabstchtigt am sogenannten Hombergerwald, etwa 3A stunden Alsfeld entfernt, in seinem neuerbauten Hause eine >Schankwirtschaft zu errichten. Sein dessallsiges Ge­such wurde von dem Gemeinderat der Stadt Alsfeld befür­wortet. Ter Großh. Bürgermeister sprach sich jedoch da­gegen aus, und zwar weit eine polizeiliche Ueberwachung der Wirtschaft infolge der großen Entfernung von Als­feld aus nicht möglich sei. Ter Kreisausschuß des Kreties Alsfeld erkannte dieses Bedenken als berechtigt an, hielt aber ein Bedürfnis auch nicht für vorliegend und lehnte demgemäß das Gesuch ab. Ten gleichen Erfolg hatte das Gesuch in der heutigen Sitzung des Provinzial-Aus- schusses, an den der Anwalt des Gesuchstellers rekurriert

seiner Städteordnung ist ein solches kreisamtliches .Ver­fahren auch ganz gewiß nicht.

Haupterfordernis und Vorbedingung zu allem andern freilich wäre, daß sich d i e B ür g e r s ch a s t v i e l m e h r um die Fragen der kommunalen Politik be­kümmerte. Gar zu häufig wird das Stadtparlament nur als Gelegenheit betrachtet, private Interessen zu ver­fechten, statt daß man in ihm die wichtige Institution er­kennt, in der das gemeinsame Schicksal einer größeren Gemeinschaft nach weiten, vernünftigen Gesichtspunkten gestaltet werden soll. Dr. S t r e ck e r.

Zur Shakespeare-Frage. Karl Bleib tr eu hat soeben etne größere Arbeit beendet, von der er Bruchstücke in der neuen Berliner ZeitschriftMorgen" veröffenllichte, in der er nach Shakelpeare-Hypothese begrünten und Nachweisen will

Puht der in Stratfort am Avon geborene Schauspieler Willi­am Shake,Pear oder Shaffper, wie er sich selbst schreibt, der Verfasser ter ifym zugeschrtebenen Dramen ist, daß auch ganz unmöglich Bacon, wie der Leipziger Lokalhumorist Bormann mit ^^schaftlichen Getue behauptet, neben seinem Staats 5^und philosophischen Studien rene dramatisck-en Meisterwerke ver­saßt haben kann, ientern daß ter Dichter in ter Person des Lord Ro- oa- SU suchen tei, auf welchen alleiir das ideale Bild in allen Zugen zutrepe, das man sich von dem Schöpfer dieser Tramen machen mutz. ;

Ein neues Heilmittel gegen Diphterie dos Zf Bepringsche Heilserum/ wird

von Pro,e,,or Emmerich ui ter letzten Nummer der Münchener medizinischen Wochenichryt empfohlen. Das Mittel nennt sich Lyozyanaie und stellt ein Stoffwechselprodukt des Bazillus

Bazillus des blauen Eiters) dar, das sich in Flüssig-^ lcitskulturen die,es Bazillus bildet. Die Ppozvmiafe die den k'/nken Kmtern mehrmals in den Rachen ein^bW 'wird, ve?-> mchtet die Diphtheriebazillen in der tzchleirnhaut und in ten

88VB,Sä? »t wir-d. -uiinutcn energisch Pyvzyanase eingeftiubt

w^s-nten die Eiilwohncr und ihre Däichtlmg? zu tnn,chcn i:nV auch oelegentlichcn Uebersällen der vev.Aage- ii '.'.golok glück, sich zu entgehen. Das änderte sich ledSch nut entern Schlag beim Betrcken des östlichen, buddhipiichen Teils von Tibet. Den Qama als weitgereisten und vtelersahrenen Leuten, löniite der wahre Charakter 'und ihrer Expedition niid ihrer Leiter nicht ver­borgen bleiten. Als daher durch eine eigenmächtige Befehls- auslegung des einen Dolmetschers die Karawöne noch das Miß­geschick hatte, auf den Hanptort der Ngoloken, Knaba, ;,n stoßen, ha erreichte die Expedition ein jähes Eridc. Unter Zurücklassung alles minder wichtigeil Gepäcks und aller Tragtiere, teil Yaks, mar der Forscher gezwungen, fluchtartig nach Nörten aus'.ubiegep, um auf dem kürzesten Wege Sung-pan-ting zu erreichen. Trotz großer Beschwerden und Gefahren, besonders durch die andauernd meuterndeSicherheits"-Eskorte hervorgerufen, kam die Expedition ohne Menschenverlust in diesem Orte an, nm von dort an den Ausgangspunkt Si-ning-fu zurückzukehren. Tie wissenschaftlicl)e Ausbeute war vollständig gerettet und kommt im Laufe der näch­sten Jahre in umfangreichen Karten- und vielbändigen Text, werken zur Veröffentlichung. Ein Teil des bereits erschienenen Sammelwerks, nebst den in Truck befindlichen Karten lag während des Vortrags aus, während die angenommenen Photographien im Lichtbilde vorgeführt wurden. cs.

* Zum Ung l.ü ck auf derBlücher". DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Die vorläufige Untersuchutig über das so folgenschwere Unglück auf der Kasemen-.HulkBlücher" hat, wie wir von unterrichteter Seite erfahren, ergeben, daß die Expl sion d.s Va b rd-Acht?ren K ssels durch F hier entstanden sein muß, die anscheinend mit einer Reihe unglücklicher Zufälle im Zusammenhang steht. Die letzte spezielle Untersuchung des ,.Blücher"-Kessels und die Kaltwasserdruckprobe mit doppeltem Druck hatte am 24. Juni ds. Js. stattgefunden und einen be­friedigenden Befund ergeben. Der havarierte Kessel war zu-- letzt vom 1. bis 22. August in Betrieb und seitdem m nassem Z stände konserviert worden. Am Tage des Unglücks sollte dec K fiel wieder von neuem für Dampfheizung und elektrisches Licht in Betrieb genommen werden, als beim Anheizen die E'-Plosion stattfand. Es ist vergessen worden, die festgesetzten Sicherheitsventile und die geschlossenen Manometer-Hähne nach Anzünden des Kessels zu öffnen, sodaß ein Ueberheizen des K ssels cintreten mußte. Am Samstag fand in Flensburg t>i feierliche Beisetzung der Opfer der Blücherkatastrophe statt. Am Grabe legten die Admirale v. Usedom int Auftrage des Kaisers, und von Prittwits im Auftrage der Kaiserin Kranz- spenden nieder.

elusjug bus den Stflnirsmuloreaiflern der Stadt Kietzen.

Ansgcbotc.

November, 2. Hermann Weicker, Kaufmann, mit Henriette Wilke, beide dahier. Peter Hurter, Taglöhner in Müden, mit Margareta Keisenheim, dahier. Karl Sommer, Ziegeleiarbeiter in Watzenborn, mit Sophia Lepper in Steinberg. 4. August Lieberknecht, Dr. raed., approb. Arzt in Posen, mit Anna 63c()ecb, Dr. med., approb. Ärztin dahier. 5. 9luguft Schmidt, Tagiöhncr, mit Ehristiane Weitzel, beide dahier. 7. Ludwig Bechthold, Maurer, mit Elisabeth Krug, geb. Kreiling, beide dahier. Karl Walther, Metallgießer, dahier,mit MariaGüntherinSchetlnhausen.8. s)lndreas Eiffert, 9) t mir er in Rixfeld, mit Louise Hofmann dahier. Friedrich Krömmelbein, Kaufmann dahier, mit Greta Auguste Louise Gardu in Parchiin.

Eheschließungen.

November, 2. Christoph Steil), Streckenarbeiter, mit Auguste Deckmann, beide dahier. Otto Uhlenhaut, Tabakspinner, mit Maria Reitz, beide dahier. Hilmar Krause, Streckenarbeiter, mit Karoline, gen. Luise Kleh, beide dahier. Leonhard Wagner, Metzger, mit Frieda Winzenburg, beide dahier. Heinrich Reh, Schlosser, mit Elisabethe Wagner, beide dahier. Georg Heinrich, gen. Wilhelm Steeb, Bahnarbeiter, mit Marie Mattern, beide dahier. Karl Schlitt, Stationsdiätar in Bad-Münster a. Stein, mit Minna Rinn dahier.

Geborene.

Oktober, 27. Dem Former Otto Fiedler eine Tochter, Elisabeth Dorothea. 28. Dem Schneider Karl Heinrich Roth ein Sohn. November^ 1. Dem Bureauvorsteher Wilhelm Bintz ein Sohn. 3. Dem Schlosser Daniel Paul ein Sohn, Wilhelm. Dem Dach­decker Heinrich Weber ein Sohn, Hermann.

Gestorbene.

Oktober, 31. Heinrich Revp, 2 Mon. alt, Bahnhosstr. 32. November, 2. Emilie Schmidt, 4 Jahre alt, Steinstr. 52. 3. Johanna Margarete Stumpf, 2 Jahre all, Kaiser-Allee 32. 5. Susanne Weidig, geb. Hilgardt, 69 Jahre alt, Westanlage 7. Lud­wig Schmitt, 8 Mon. alt, Weserstr. 15. Heinrich Otto Huhn, 10 Mon. alt, Sonnenstr. 31. Heinrich Tron, 23 Jahre alt, Atnskeuei der 8. Komp, des Infanterie-RegimentsKaiser Wilhelm" Nr. 116. 6. Marie Schreiner, 8 Aton. alt, Löwengasse 28. 7. Heinrich Leib, 6 Aton. alt, Atarktplatz 20. Marie Oswald, geb. Wagner, 40 Jahre alt, Henselstr. 10. 8. Emilie Katz, geb. Samuel, 53 Jahre alt, ^chillerstr. 19.

Telefonische

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.

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3 XA°/0 Reichsanleihe . . 92.70 3% do. . . 82.25 3>i0/e Konsoh .... 92.80 3% do.....82.25

3^% Hessen.....92.30

3^°/o Oberhessen . . . 92.40 4% Oesterr. Goldrente . 96.50 4l/6% Oesterr. Silberrente 96.-10 4 :'6 Ungar. Goldrente . , 91 60 4%' Italien. Rente . . . 101.00 3 ?o Portugiesen Serie I . 60.60 3% Portugiesen III 62.00 4XW, russ.Staatsanl. 1905 91.40 japan. Staatsanleihe 86.75 4 z6 Conv. Türken von 1903 92.30 Türkenlose......139.60

1% Griccb. SIonopol-Aul. . 46.35 äussere Argentinier . 81.00 3°/0 MexiKaner ..... 62. 4>i°/0 Chinesen .... 92.80

Aktien:

Bochum Guss..... 194 75

Buderus E. W.....111.70

Tendenz: matt.

11. November, 1.15 Uhr.

Elektriz. Lahmeyer . . 113.00 Elektriz. Schnckert . . . 99 3u Eschweiler Bergwerk . . 203 25 Gelsenkirchen Bergwerk . 189.25 Hamburg-Amerik. Paket*. 120.00 Unrpener Bergwerk. . . 192 25 Laurah litte ...... 216.Ul) Nordd. Lloyd.....107.30

Obeischles. Eisen-Industrie 98 50 Berliner Handelsges. . . 148.75 Darmstädter Bank . . . ]23.10 Deutsche Bank .... 221.70 Deutsch-Asiat. Bank . . 136« l Diskonto-Komuiandit. . . 166 50 Dresdner Bank .... ]3590 Kreditaktieu.....195.20

Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn.....81.SO

Gotthardbahn.....

Lombard. Bisenbahn . . 26 90 Oesterr. Staatsbahn . . . 136 00 Pnuce-llenn-Eiseubahn . 115.50

ISerliner Börse, 11. November. Anfan2skurse.

Canada E. B......141.75

Darmstädter Bank . . .

Deutsche Bank .... 221.50 Dortmunder-Union C. . .

Dresdner Bank . . . 135^70

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