Ausgabe 
9.9.1907 Zweites Blatt
 
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handele. Während der Staatsanwalt sich auf den Standpunkt

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TraSe Unions-Kongreß.

R. B.

T Emstadt, 9. Sept. (Tel.) Die Wieder-

Spichria« der »errmigteu ^Frankfurter HtadttheaLer.

Sieichsgerichtsbrief.

(Nachdruck verboten.)

Der Kongoftaat.

Brüssel, 8. Sept. Das Amtsblatt des Kongostaates veröfsentlicyt heute den Wortlaut eines Abkom-

sernannt worden. Stolypin verbleibt Kabinettschef. Der freue Minister wird als reaktionär bezeichnet.

Petersburg, 8. Sept. DemRufs" zufolge plant die Regierung, um sich während der Wahl-Campagne die notwendige Unabhängigkeit zu sichern, die Ausnahme einer .Anleihe in Form von kurzfristigen Schatzanweisungen.

Die Meldung auswärtiger Blätter, daß Großfürst iNikolai sein Amt niederlegeu und der Kriegs- ch in ist er Rödiger durch eine andere Persönlichkeit ersetzt werden soll, wird unterrichteterseits als nicht Len Tatsachen entsprechend bezeichnet.

London, 7. Sept. Nach einer Reutermeldung aus Kanton brachen in dem Ort Fingcstung im Distrikt Auen- chow Unruhen aus, wobei ein Beamter mit seiner Fa­milie ernwrdet und ein Amtsgebäude zerstört wurde. ,Bon Kanton ist ein Brigade-General mit vier Regimentern nach Fingestung unterwegs.

UttL^ersitats-NachrichteLr.

s - o Amckich wird die Ernennung des dlshengeu Ersten Sekretärs des Staiietiiclj deutschen Archäologischen JustUMS m Wuin, Prof.

2l«rs Sic,St tuti* LanS.

Gießen, 9. Sept. 1907.

** Hülfe für Herbstein. Bis heute vormittag gingen cm: Hofmöbelfabrikant Theodor Brück 10 Mk., E. St. 5 Mk., Kommerzienrat Schaffstacdt 60 Mk. Zusammen mit den früher quittierten 4750,58 Mk. bis jetzt 4 825,58 2)if.

Unsere Geschäftsstelle nimmt gern weitere Spenden zur Uebcrm.ittelung nach H-rbstein entgegen.

Die Stadt Offenbach stiftete 1000 Mk. sür die Ab­gebrannten in Herbstein.

zu ermöglichen, gelangte das Gericht zu einem freisprechenden Urte lt unter Belailung der Staalstasse mit den Kosten auch der Verteidigung, Das Urteil wiirde damit begründet, daß ein Eier- teigwarentyp nicht be,lehe, daß also für die Frage, ob Slachmachunq oder Fälschung vorliege, nur in Betracht komme, ob handelsübliche Ware zu handelsüblichem Preise in Verkehr gebracht worden sei.

Wien, 7. Sept. Im Prozeg gegen die ruthenijchen Stu­denten wurden lieben Angeklagte zu je einem Monat Kerker, einer zu achttägigem Arrefl verurteilt, bie_ iibrigen frei gesprochen.

Opernhaus.

Dienstag den 10. September*): ^Margarethe/ Mittwoch ' -, abends 6 Uhr: Dec Rmg des Nibelungen. Siegfried." Donnerstag Yen 12. September: ^Hofs- manns Eizählungen." Freitag den 13. September, abends halb 8 Uhr:Die lustige Witwe." Samstag den 14. September: Norma/ Sonntag den 15. September:Don Juan." Alontaa den 16. September, abends 6 Uhr: Ter Ring des Nibelungen. Dritter Tag:Götterdämmerung/

mens, das zwischen Baron Baeyens, Baron Goffinet, Notar Dubost, Herrn Frokel und der Krone getroffen wor­den ist, und wonach sich die Kontrahenten verpflichten, innerhalb des Zeitraums von vier Monaten eine Gesell­schaft mit beschränkter Haftung zu gründen, die den NamenGesellschaft für Entwicklung des G e b i e t e s des B e ck e n s der S e e n L e o p o l d II." führt. .Der unabhängige Kongostaat verleiht dieser Gesellschaft die statuarisch festgelegten Rechte und Privilegien zur Durch­führung des Zweckes der Gesellschaft. Das Grundkapital der Gesellschaft ist auf 1 Million Frs. festgesetzt. Die Ge­sellschaft wird verwaltet von einem aus 4 Mitgliedern bestehenden Verwaltungsrat. Die beiden Kommissare der Gesellschaft find: Senator Sai?r. Wiener und Baron de Fierlant Dormer. Diese Gesellschaft bedeutet tatsächlich die Umgestaltung der viel angefo ch Lenen Kron - domäne in eine Privatgesellschaft m. b. H. Durch ihre Bildung sollen die Schwierigkeiten umgangen werden, die anläßlich der Beratung der Frage der Ueber- nahme des Kongostaates durch Belgien zu gewärtigen standen. Die Meldung von der Gründung der Gesellschaft dürfte in Belgien großes Aussehen erregen mit) Beran-! lassung zu lebhaften Rechtsdebatten geben.

Ein für die T ei g w a r e n ° I n d u st r i e wichtiger Prozeß, in dem die Frage zur Entscheidmig steht, welchen Ewehalt eme Ware haben muß, nm noch alS Eternndel bezeichnet ' werden zn können, wurde vor dem Landgericht zu F r a n k s ur t a.M m die Wege geleitet. Ta im Gegensatz zu einer Reihe freisprechender Urteile aus verschiedenen Gegenoen Deutschlands, nach denen für die Entscheidung, dieser Frage der Handelsbrauch maßgebend ist neuerdmgS Entscheidungen ergangen sind, die sich den Beschluß der freien Bereinigung von Nahrungsmittelchennkern, daß dazu mmbeftens 2 Eier auf 1 Pfund SUleljl erforderlich feien, aneiquen fo Ijnt der Bordand Deuischer Xeigivatenfabi'itamcn das pveuBiiche Zuflizunuiflcriun, gebeten, eine Anklagefache in 1. Instanz vor das zuständige Landgericht zu verweisen, um eine Reichsgerichtsent- süstldung herbeizusühren. Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher 4. ei g w ar en 1 a b r lt a u t e n, Theodor Haller m Friedrichsdorf, hat des- hat eine Selbstanzeige gegen von ihm hergestellte War! ergeben

CI ) PIT mikPibpfii ii r .... v .. m . a J

Cln.lstian Mönch zu einer Gefängnisstrafe von 1 Iahr 3 o n a i c ii. -ionch hatte am 7. Juli in einer Wirtschaft Streit bekommen unb das Wlcffcr gezogen. Als der am Streit gänzlich unbeteiligte Burckhard hinzukam, wandte sich der Angeklagte plöt> lich gegen ihn und versetzte ihm einen tiefen Stich in den Rücken wodurch eine Verletzung der Lunge entstand, die heute noch nicht Ä Ocheilt ist.^ '2115, Mönch nach der Bluttat flüchtete, lief Umt öer Portesemller orledrich Wagner nach, entiuaubt ihm das Mes er und blaute ihn nut einem Knotenstock tüchtig durch. Für diesen litt von Lynchjustiz wurde Wagner unter Zubilligimg mildeurder Umstande zu 20 Mk. Geldstrafe verurteilt.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Trotz der strengen Kon­trolle mehren sich die M i l ch s ä l s ch u n g e n von Tag zu Tag. Heute waren wieder angeklagt der Milchhändler Joh. Fuchs aus Großkarben, der Händler Georg Ebel und die Händlerin Marie Baumann. Fuchs war der Lieferant der Milch, Ebel und Baumann bezogen von ihm die Ware zum Weiterverkauf. Fuchs rahmte, die Milch ab und verkaufte sie als Vollmilch weiter, der Ebel und die Baumann verschlechterten die Milch noch mehr, indem sie mitunter im Torbogen noch eine weitere Entrahmung vornahmen. In der Zeit vom Februar bis April wurden bei den drei Angeklagten 21 Milchproben entnommen. In allen Fällen enthielt die Milch, da sie abgerahmt war nur ein Drittel bis zu einhalb des üblichen Fettgehalte/ Das Urteil lautete gegen Fuchs und Ebel/die wegen Milch­fälschung bestraft sind, auf sechs Wochen bezw. einen Monat Gefängnis. Außerdem erhalten beide je 300 Mk. Geldstrafe. Frau Baumann kam mit 50 Mk. Geldstrafe davon.

Bath, 6. Sept. Ter Trade Unions-Kon ar nahm heule mfituimiy eine Resolution an, durch die verlangt wird, daß^ im nächsten Budget eine Alters- Pension von wöchentlich 5 sh. sür alle (Sed.nimilhriaor, vorgesehen werde. Tas parlamentarische Bureau louroe an- gewlefen^, m eine lebhafte Agitation hierfür einzutreten ^bensallv angenommen wurde eine Resolution zu Gunsten der achtstündigen Arbeitszeit in Bergwerken und mlüeren Jndustrrezwergen. Eine Resolution, die das Prinziv der Anrufung eines Schiedsgerichtes in gewerkschaftlichen Strei- ^sspncht, wurdc mit groper Mehrheit abgelebt Ebenso verwarf der Kvngreh eine Resolution, die verlangte daß Streitigkeiten einem Vermittelungsamte unterbreitet werden sollen, bevor ein Streik erklärt werde "

Schauspielhaus.

Dienstag den 10. September, abends halb 7 Uhr:Faust/ förfter Teil. Mittwoch den 11. September*): Der Dieb" Donnerstag den 12. September:Em Wintermärchen." Freitag den 13. September:Der Dieb.' Samstag den 14. September: ,,(£111 Blitzmädel." Sonntag den 16. September, nachmittags halb 4 Uhr:Erdgeist." Abends 7 Uhr: /Robert und Bertram." Montag den. September: .Der Dieb/ Dienstag den 17. Sep. tember: Neu emstudiert:Die Frau vom Meere."

/- Anfang, inenn nicht anders bemerkt, abends nm 7 Uhr.

3. Leipzig, im August.

«Ein Wasferprozeg eines Nt ü h 1 e n b e s i tz e r s gegen eine Gemeinde.

m Ter Klager besitzt in Dederstedt am Lawekebach eine Wassermühle, die schon vor dem Zahre 1843 in Betrieb gewesen i|t. Er behauptet letzt, daß durch die un Fahre 1902 von der Ge­meinde Deder,iedt angelegte Wast'erleitung der Niiihle täglich un- geialjü 115 cbm nötiges Betriebswasser entzogen werden, imb klagt deshalb auf Unterlaßimg und Schadenerstitz gegen die Gemeinde | Dederstedt. Die Wasserabnahme un Lawekebach soll nach Dar­stellung des Klagers durch eine Verringerung des Wassergehalts des Boriibachs entstehen, der oberhalb der klagerischen Awhie von Westen her tn den Lawekebach mündet. Der Bornbach, der noch weiter oberhalb die Zimmermamische Atühle treibt, gabelt sich von Sw au in zwei aus dem Bornbachtale kommende

Wasserlaiüe, deren nördlicher Flutgrabeii genannt wird. Nördlich non diesem flutgrabeii liegt die Wasserleitung der Gemeinde, die unterirdisch in Zementrohren neben dem Flutgrabeii in einem Ab- stände von 3,104,40 m (von Mute zu Ntitte gemessen) herläust, ctiva J5 Schntt unterhalb der Fauichenguelle beginnt und nach

,, leuev - I ^."oefnhr 80 w iii em mit einer Pumpvorrichtung verbundelies

erofsuwng des Hof-Theaters hat aesteru afaenh ^hh$berfeit Ulhn. Die Rohre sind streckenweise oben nut bei cmtbesucotem <naui> ., ..0 ^chlitzoffmiugeu versehen, liegen tiefer als die Sohle des Flm-

grabens auf einem Landslreiieii, den die Gemeinde zu die em Zweck von dem Ackitler Zimmermann angekanst hat. Der Klager behauptet nun, daß die Leitung Wasser aus der Famchenaiielle, der Adamsquelle und der Dorfquelle, die früher in geregeltem Lauf nachdem plutgraben abgestossen seien, abl ette und jeöenlalls durch I oie dtirchiastigen Wände des Sammelbeckens auch Wasser aus I o e 'N l u t g r a 1) e n selbst änzie h e. Die Beklagte hat dies bestritten; sie behauptet, die Leitung führe nur Wäger ab, das '"^ch nicht.zu Tage getreten, jedenfalls nicht vorher schon m ge- -1 regelten Abflüssen abgeflossen sei. u

Landgericht und Oberlandesgericht Naumburg scheu die

$ Bom Bogetsverg, 8. Sept. Obwohl es fort- gesetzl geregnet ijui, i|t Douj das Erdreich troaen, so daß oas Pflügen große Mühe macht. Die Muhwäche haben viel­fach Wassermangel, so oatz mehrgängige Mühlen nur einen Gang gehen lassen rönnen. Unter der Trockenheit des Erd- bodenv leiueit besonders die Bohnen und Gurten. Ihr Er­trag rft sehr genug. Arieroings rft auch die niedrige ^empe- ratur hieran fchuco. Zn der Donnerstagnacht trat ein lerch ter ^-ro sc ein, oer bei Grebenhaul, .verchenhain Hartmannsham und Umgegend in oen Gemüsegarten Frost- fchadeu verursachte. Die Landwirte sind in den Ernte- urbeiten 14 Tage zurück gegen ein normales Jahr. Bald! werden sich die Arbeiten sehr häufen, denn die Grummet- ernte har begonnen und oie Karrofselernte sieht vor der Ture. Tie Ernteserien sind verstrichen, ohne bau die Äwber lnel Helsen tonnten. In mehreren Orten hat der Orts- und Schulvorstand bereits um Notstanoferien nachgeucht. ' '

ANK

Ttsrche und SehuLr.

0 Marburg, 8. ^ept. Am iu. uitd 11. Oktober findet ein Kongreß derFreunde der christlichen Wett" aus Deutschland und der Schweiz statt. Verhandlungsaeaen- stande sind:Der Bremer theologische Raditälismus" und moüerne teligionSpiydjoIogie'-. Am 10. Okwber spricht mitterfaal des schloffes Pros. Tr. Lenz aus Berlin über das rn d-efem Lokal im Zahre 152ü abgehalteue Marburger Religwnsgesprach zwrfcheu Luther und Zwingli

Der 6. Bericht 6e5 Berliner Komitees sür deutsche evangel.fche S e e m a n n s m i f j i o n, der die Set oom I. 3uni 190Ö tiiä 31. Ma, 1907 umfaßt, ist erfch,ee , Aus den, Bertcht ist zu entuchmen, dast d,e Arbeit des j omi eeä auf seu,en zahlreiche,, Siationen oorwärls gegangen ist. Neue ,-U'0,\cmbcü und Svarlöstaden entstände,!, Mar- feille, laIpataifo und Antwerpen haben ihre lllrben bedeutend cr- we.ter, töenua und Petersburg sind iu den Besitz eigen Heime gelangt, und m tolettm, Buenos-Aires unb Shields sind die Be.

H°'n.e ihrer Verwirklichung nabet

r? e der. Seemaimspastoren und-Missionare suchte dte Angehörigen unserer seefahrenden Bevölkerung sittlich unb religiös gu beemflussen unb sie zugleich vor den mannigfachen Gefahren nhPr^mCrhh. ^U.. Hafeuorteii drohen, zu bewahren. Sie diente S afUC1\ö?c öiniorge für das soziale Wohl unserer Seeleute £e i fie diesen gutes Logts verschaffte, Heuerstellen einrichtete und Gelder aufbewahrte resp. m die Heimat sandte. Durch diesen Geld- uberweliungsdienst wurde fast eine halbe WhUion dem Naüoncck- vermögen et halten und zugleich die Verbindung mit der tieimai neu geftarkt und belebt. Großbritannien sandte z. B. 126 ObO Mk Antwerpen 73 611 und Marseille öl 224 Fres Die Sclnssäi»..,7»»? Meldestelle des Komitees bewahrte Viele bei 'ihrem (Smtritt in^ben ^üiannlscheii^Beruf vor Uebervorteilung und Entläiischung.

bei gutbesuchtem Hause stattgefunden. Zur Aufführuna gelangte u/carschners romantische OperTempler und Jüdin" in neuer Einsiudierung. Ter^ Großh^r-og, die Prinzessin Ludwig von Battenberg mit dem Prinzen ^eorg und Prin­zessin Viktoria zu Schleswig-Holstein wohnten dec Aus­führung bei. Heute begab sich oas Großyerzoas' p a ar zu mehrtägigem Aus enthaci nach F r i e o b e r m Ihn.

Mainz, d!-Sept. Ein sonoerbarer Spitzbube treibt seit noch

kurzer Zeit m Ntombach sem Unwesen. Er stiehlt näm- tich nur weibliche Unterhosen, alle übrigen Wäsche-

Loche läöt er unberührt. Äe I Angabe,, ^ber Beknien fiir^r^'7n .mb ^an.U«."dLA aus

m r ? b ] ) öwei solcher sonoerbarer Diebstähte Abweisung der Klage. J 1

ooilfuyrt. Gegen das Urteil des Oberlanbesgerichts Naumburg hatte der

a. y a n a u, 8. Sept. Vor geraumer Zeit gründete fMi h aSevk » n. beuu Reichsgericht eingelegt. Der V. stüil- eme Gesellschaft m. b. H.Kontordia", die, unterstützt durck! Le»ttl a?e§ Reichsgerichts ertannte aber auf Zurückweisung öteftflc Emwoyner, üas frühere Lanüratsamtsgeb?ude am '.° v > f' o u.___

Paraoeplatze, bas Eeburlshaus der Brüder tzirünm an­kaufte, un, es zu einem Bo lksgeseklschastS Hauke umzugestalten. Vie Gesellschaft hat Um- und Neuvauten.

vornehmen lassen und emen tzaalbau erbaut Am SamsLä s /--nslag den abend wurde der ^.aalbau elngewecht und dan.it ff « " 1L §cf,ie,ub-er.

toefen (einer SelUmnmng übergeben/ Es ist da u peM^ ^ag :- eine Tratte zu (ein, m oer die nationalgeftnnL, ArbLüer hd; zur Forderung ihrer Interessen zusammenfrnüen tonnen, zugleill) soll es geselligen Beranstalwnge./chei, l- werden. Zum Weiheakte hatteii sich oie Spitzen

der Behoroen oie GeifUichkeit beider Konfessionen und Ver­treter fast aller Vereine eingefuiiden.

Marburg, 8. Sept. Den ersten weiblichen juristi- r»n °fft0 f ° bCC hiesigen Universität hat Fräulein Alice B>estertauip gemacht, die Tochter des Uküfefinrä

ße.term der Zraucn-Siechlsschutzslelle ,.. Frankfnrt ». a». ift

-..1-13.. 6cn lurisUfche,. Doktorgradmagimm cum laude. '

Auszeichnung. Bei der Versammlung der Bohr- ingenieure und Bohrtechniker in Hamburg wurde dem Vor­sitzenden, Geheimen Bergrat Tecklenburg- Darmstadt, in Anbetracht seiner hohen Verotenste um die Tiefbohrtechiiit eine goldene Medaille überreicht.

** Erledigt ist eine Lehrer stelle an der evang Schule zu Lampertheim. Ihrem Inhaber kann ein Teck des O^ganistendienstes übertragen werden.

, Baugenossenschaft des evangeli-

chen Arbeiterve re iiis zu Gießen hielt am vergange­nen Samstag abend im Saale der Elifabeth--Kleintinder- schule hier ihre diesjährige Gen er a l v e r s a mmlu n a ab. Kommerzienrat H ey lrgenstacdt eröfsnete als Vor- itzenber oes Äufsichtsrates Die Versammlung und erteilte zum geschäftlichen Teile Direktor Doering das Wort. Letz­terer führte aus, daß per tstanb der Mitgtieder zurzeit 112 betrage, daß ferner die Ptäne uno Einrichtungen oer Ge- noffeuschast auf der Tubertulofe-AuSsteilung iu Giesieii bc,a)Mt waren und die Baugenossensa-ast auf der Ans- teilnng für Wohnungsresorm in teipzig mit einem Eliten- ^rplou. vedacyt morgen fei. Auch die Baugenossenschaft des evangek. Arbeitervereins in ÄAarburg habe fich die Ein- richtung und Rechnungsführung der hiesigen Baugenossen- fchast zum Muster genommen. Hierauf erstattete Direktor Doering den biechenschaftsberichr von 190b; eS wird die geprtiste Rechnung von der Verfainmlung gutgeyeißen und oem Rechner, Koni roll cur Haas, Entlastung erreilr. In den Vorstand dezw. Aufsichtsrar werden die ausscheidenden Mit- gueoer Direktor Doering und Kommerzienrat Hchligenstaedt durch Zuruf wieder gewählt, lieber bie Bebauung des der Genossenfchast gehörigen Geländes ain Erdtauterweg be­richtet Herr Hehr igensmedt namentlich, daß der Bebauungs­plan seilens des Stadtbauamies in Bearbeitung sei er

^^ker zur Vorlage lommen. v»- ycycn vun ujm yergeiieute ituare ergehen

Kerfammlung bedauert, augerbem i,t die gleiche Ware von der Nahrungsnuiiel- daß durch die -oerfetzung ocS Pfarrers Euler nach Darm- "l Magdeburg beanstandet luorben. Tas Lanbaericht ]taot oie GenossenfLyast einen tüchtigeii Förderer ibtet lVnil^ure-a ^nlie Holge dessen über die Frage zu verhandeln, gemeinnützigen Befiredungen verlieren muß. ob ,cn^AeiQlvave' welche etwa 1/t Ei auf 1 Pfund Mehl enthalt.

"Die gemeinnützigen Bau vereine für ^k>ss- Gierteigware bezeichnet werden bars. Lils Sachverständige

"T r7» .........»»ÄqÄBSÄÄ'SSÄyg

Versammlung unter dem Vorsitz des Verbandsbirektors, \wxbt Fabrikant Degerdon aus Straßburg. Der erstgenannte Each- LaudeswohniiugSiuspcklor Gretzschel, abhalten. Vortiäae werdei steckte sich auf Den Standpunkt der Vereinigung der

halten Über die Geldbeschafsung für bic aemeümükiae IHnn die übrigen ivarcn der Ansicht, Day nur

H^7!^u-A,gcshe...i, über aWa&i« b« »4?^ 7 XÄÄS Sclbsthulfe zur Beschaffung von Geldmitteln für die Bail- Während der Staatsanwalt sich auf den Standpunkt

vereine Sparlafscnditeltor Döring-Gießen, über pix ^appellers stellte, um die gewünschte Reichsgerichisentscheidung Wohnung und das Heranwachsende Geschlecht ^Pfarrer Lic Prn,nnl,rhPn '"***'**

FuchS-Rüsselsheim.

Unb sewiß ist das der Weg, auf dem sich jedenfalls das nteiftp wrrd erreichen lasseti, wemi die Liebe zur Natur und das Ä

T^Se- Schönheit schon der Jugend nahegebrackn wird Was die Erwach enen anlangt, fo umßte hier bie A

wäre ein reiches

bunbortsgruppe, wenn man alle diese asthetischeti Swwi^-^.u und Dkrkglichkeiten überblickt. Biellkicht, 0.1» un/er Lur? und lchonerungsv«ein, odcr unser Bortragsverein olff DD

aftem^feto

beruhigter wurde man bann auch dem wahr-rru <11,0

über fliefajite und andere ÄtU Ä*^ä

iM-Nk« iLMÄKLs ein beionberer Wahlbezirk für sich wäre unb fn r-1 1

ÄÄUÄrjssagfeg«

ä; «UNLSSkVSs?.i *&sr asttaj'C

arbeic nt unfer augenblickUmes, vermlwcw - 1, ?^chun-gs- Beremstoesen zurzeit in feiner Weise ZX

1° "E-l belfer werden. Darüber !ün°7n5Ae?Mai mehr "1UB * Dr- Strecker.

rusolge, 6ns (i'n Uaf q efVu/bif äum Sire

öücfev itirnstgewerbeschule berufenen Heuers bei- "Llinel" Künfllertolome, Pros. Olbrich Lb geleint Pro!

carauilm, eine Audienz beim Grohherzog nach'gefucht!' ° ,

§ Klein-Linben, 8. Sepk. Wagnermeister und Lanb- !ivirt Ldilhelm Germer und seine Ehefrau, geb. Jimg feierten heute das Fest der silbernen Hochzeit Der Gesangveietn ,Arion" brachte dem Paare abends ein Ständchen.

X. Gelnhaar, 8. i^pt. Hier erschoß sich vor den Augen seiner Geliebten der 17jährige Arbeiter Karl Rohr ausLiebeskummer".