Ausgabe 
7.8.1907 Zweites Blatt
 
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WWer WeitMachVeis Gieße«.

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Es können eingestellt werden:

1 Bauschlosser, 1 Maschinenschlosser, 2 Wagner (ausw.f, 2 Glaser, 1 Schneider (auswärts), 3 Schreiner, 4 Schreiner (auswärts), 1 Drechsler (auswärts), 1 Bäcker (auswärts, 1 Flickfrau, 1 Wasch­frau, 4 Schuhmacher, 3 Installateure, 1 Wärter, 4 Lauffrauen, 3 Dienstmädchen, 4 Hausburschen.

Lehrlinge: 1 Lehrmädchen, 1 Mechaniker, 1 Glaser.

suchen Arbeit: BT/a

1 Gärtner, 1 Tapezierer, 1 Maschinenschlosser, 1 Schreiner, 1 Fri­seur, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Anstreicher, 4 Arbeiter, ein Hausdiener, 1 Haushälterin, 5 Lauffrauen, 2 Putzfrauen, 1 Haus« bursche.

_____Lehrlinge: 1 Lehrmädchen.

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Laasphe, 6. Aug. In der Charlottenhütte zu Niederschelden siel dem Former Gustav Müller ein 25Zentncr schwerer Block auf den Kopf und Lötete ihn auf der Stelle. f -s- Kirchhain, 6. Aug. Beim Baden ertranken sm einem Wasserlache am nahen Langenstein zwei Knaben im Alter von 8 und 10 Jahren.

Wcaterzüge.

Um der weiteren Umgebung Gießens den Besuch des (heuen . Gießener Stadttheaters zu ermöglichen, hatte nach porausgegangener mündlicher Verhandlung die Bürgermeisterei, der Theaterbauverein (G. m. b. H.) und der Theaterverein an die Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. unter dem xl. Juni 1907 ein Gesuch gerichtet, in welchem um Einlegung resp. Verlegung folgender Züge gebeten wurde:

1) In der Richtung Friedberg möge der Personen­zug 798 ab Gießen 1125 nachm. nicht nur Sonntags und an Festtagen, sondern auch Mittwochs gefahren werden.

2) In der Richtung Alsfeld möge Sonntags und Mittwochs ein neuer Zug, etwa 11 Uhr abends ab Gießen, eingelegt werden.

3) Auf der Strecke GießenNidda möge ein Zug etwa 11 Uhr abends ab Gießen verkehren.

4) Der 1008 abends von Gießen abfahrende Zug nach | Betzdorf möge etwa eine halbe Stunde spater beför­dert werden.

Hierauf ist seitens der Eisenbahndirektion unter dem 8. Juli folgender Bescheid eingegangen:

Ad 1) Der Antrag wurde abgelehnt, weil die Direktion glaubt, daß die Bewohner an der Strecke GießenFriedberg nicht zweimal wöchentlich zum Besuche des Theaters nach Dießen fahren werden. Der Zug 1125 ab Gießen wird also, wie bisher, nur an Sonn- und Feiertagen verkehren, so daß die Besucher der Mittwochs-Vorstellung auf die Benutzung des Zuges 1001 ab Gießen angewiesen sind.

Ad 2) Dem Antrag wurde insoweit stattgegeben, als ein neuer Zug (P.-Z. 535) an Sonn- und Feiertagen ab Gießen 1055 abends gefahren werden wird. Der Zug wird jedoch Nur bis Grünberg gehen, wo er 1134 abends ankommt.

Ad 3) Der Antrag ist teilweise dadurch erledigt, daß der täglich verkehrende Personenzug 518, ab Gießen 1113 abends, auch im Winterfahrplan beibehalten werden soll. Der Zug wird jedoch, wie bisher, nur bis Hungen gehen, nicht bis Nidda, wie es erwünscht geivesen wäre.

Ad 4) Dem Antrag wurde nicht stattgegeben, weil sonst der Anschluß in Herborn an den Zug 1383 der Strecke HerbornNiederwalgern hätte aufgegeben werden müssen. Die Einlegung eines neuen Zuges, etwa bis Dillenburg, glaubt die Direktion aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Aussicht stellen zu können, da den bis Wetzlar fahrenden Besuchern der P.-Z. 402, Gießen ab 1153 nachm., zur Ver­fügung steht, eine nennenswerte Anzahl Theaterbesucher von weitergelegenen Stationen aber nicht in Frage kommen dürste (? ?).

Es sind also zwar nicht alle Anträge, aber immerhin ein Teil von Erfolg begleitet gewesen, und es wird nun Sache der umliegenden Ortschaften fein, die obigen Anträge .loieber aufzunehmen, falls sie glauben, mit dem Erreichten sich nicht zufrieden geben zu können. Zweckmäßig wird es sein, wenn von weiter zu unternehmenden Schritten hierher Mitteilung gemacht wird.

_____ Professor Fromme.

VermisrtzLeL»

* Berlin, 6. Aug. Heule übe r fit 5 r ein Geschäfts­automobil eine alle Dame, die eben den Platz über­schreiten wollte und das ©ignal des Wagenführers anscheinend nicht vernommen hatte. Der Wagen fuhr über den Kopf der Frau, die aus der Stelle tot war. Ferner wurde heute die arg ver­stümmelte Letche eines Mannes aus der Spree gezogen. Ein Knabe, der einem Angler zusah, hatte den Körper im Wasser siegen sehen und einen Schutzmann herbeigeholl. Der Kopf des Ertrunkenen hing nur noch lose an den Körper, der rechte Arm war vollständig abgetrennt. Es ist noch nicht sestgestellt, ob ein Verbrechen vorliegl.

* Bremen, 6. Aug. Der neue Schnelldiampfer des'Nord­deutschen LloydKronprinzessin Cecilie", dessen größtes Schiff, tnat heute seine erste Reise bon Bremen nach Newyork an. Ter Dampfer ist in allen Klassen voll besetzt.

* Ringers, 5. Aug. Heule fand die Beisetzung der ersten Opfer der Eisen bahn-Katastrophe im Beisein des Prä­

fekten statt. Minister Barchou ist nach Paris zlH'tz^ekehrt. Zwei weitere Leichen, und zwar diejenige eines 17jährigen Mädchens und eines Knaben, tumben aufgefunden. Wie "es heißt, hat die Untersuchung über die Ur fachen der Katastrophe ergeben, daß dieselbe auf die große Hitze zurückzuführen ist, welche plötzlich eine Ausdehnung der Schtenen verursachte.

" Kleine Ta gc s chro n i Im rheinisch-westfälischen Jn- dustnebezirke mehren sich die Anschläge auf Eisenbahn- z ü g e. In dem Schnellzuge VohwinkelElberfeld wurde eine ^ame durch einen Steinwurf schwer verwundet. Iw Halle sin der Saale, erkrankten bei dem Feld-Artillerieregiment Nr. 75 40 Mann in einer Nacht unter rätselhaften Erscheinungen. Jin ganzen Gebiete der Unterelbe sowie in Mecklenburg gingen schwere Gewitter und Regengüsse nieder. In der Um­gegend von Hamburg wurden 13 Gehöfte durch Blitzschlag ein­geäschert und vier Personen vom Blitz erschlagen.. In Hannover wurde in einem Seifengeschäft eine Ver­käuferin von einem jungen Manne überfallen und gewürgt, sodaß sie bewußtlos zusammenbrach. Ter Täter räumte die Ladenkasse aus, die etwa 150 Mk. enthielt, und entkam. Tas Mädchen ist gestorben. Beim Abstieg vom Matter­horn verunglückte im untersiien Couloir in der Mühe der unteren Hütte ein deutscher Tourist, der, wie es scheint, ohne Führer war. Er hat seinen Tod gesunden. Von der Eivetta- Spche in den südtiroler Dolo mitalp en stürzte der Student Tegäsperia ab und starb an den erlittenen Verletzungen.

Kandel.

th. Gießen, 7. Aug. Der gestrige R in d v i e h m ar r t hatte einen Auftrieb von etwa 1200 Stück Großvieh, sowie 500 Stück Jungvieh und Kälbern. Auf dem Vormarkt waren wieder größere Transporte ostfriesisches Milchvieh, Jungvieh und mehr Fettvieh als sonst zum Verkauf gestellt. Allerbeste Milchware und fette Kühe wurden schon vor dem Markt verkauft, doch mußte der größte Teil des Auftriebs vom Vormarkt den eigent­lichen Markt ablvarten, um unterzukommen. Der Hauptmarkt zeigte daher in Milchware einen starken Vorrat, hierzu kam, daß aus einzelnen Gegenden Klagen wegen schlechter Futter­aussichten einliefen, sodaß der Handel hierdurch nachteilig be­einflußt werden mußte. Nur für beste Milchkühe war der alte Preis zu^ halten, Mittel- und geringe Kühe schlugen um 10 öls 15 Mk. das Stück ab. Jungvieh aus dem Sauerland und Westfalen, das stark an den Markt gebracht war, fand nur recht schwer Käufer, dagegen war diese Viehgattung, ostfriesischer und Simmenthäler Schlag, gut unterzubringen. Der Vorrat von 50 Paar Gangochsen wurde zu guten Preisen nach Oberhessen und Hessen-Nassau verkauft. Fettvieh war nur zu gedrückten Preisen an den Mann zu bringen, besonders fette Kühe wurden recht schlecht bezahlt. Letztere gingen in größeren Transporten nach Koblenz, wahrend die Fettvieheinkäufer der größeren Städte dem Markt ferngeblieben waren. Das Geschäft in Kälbern war sehr ruhig und wollte bis zur Mitte des Märttes nicht recht in Gang kommen. Dann griffen unsere heimischen Metzger in den Handel ein, sodaß der Vorrat unterkam, wenn auch zu gedrückten Preisen, da nun auch die Käufer aus den Lahnstädten sich am Handel beteiligten. Es wurden bezahlt für das Stück frischmelkende und tragende Kühe 1. Qual. 450 bis 500 Mk., 2. Qual. 340 bis 410 Mk., 3. Qual. 260 bis 310 Mc. Gehandelt wurden junge Stiere und Rinder zur Zucht das Stück 130 bis 150 Mk., schwerere Tiere 160 bis 180 Mk., Ostpreußen in Form 2. Qual, bessere Ware 200 bis 225 Mk. Gangochsen gingen das Paar ab 1. Qual. 900 bis 1000 Mk., 2. Qual. 700 bis 800 Mk., leichteres Gangvieh fehlte am Markt. Gehandelt ist worden der Zentner Schlachtgewicht: fette Rinder 1. Qual. 77 bis 79 Mk, 2. Qual. 70 bis 74 Mk. Fette Kühe 1. Qual. 67 bis 68 Mk., 2. Qual. 62 bis 64 Mk. Kälber 1. Qual, (über 50 Pfd. Schlachtgewicht) 75 bis 78 Mk., 2. Qual. (Tiere zwischen 40 und 50 Pfd. Schlachtgewicht) 68 bis 72 Mk., 3. Qual, (leichtere Tiere) 57 bis 62 Mk. Der Markt erreichte erst spät fein Ende. Ueberständig blieb erheblich geringeres Milchvieh und etwas Jungvieh.

ic. Frankfurt a. M., 7. Aug. (Orig.-Telegr. des Anz.") Viehm ar k t. Zum Verkarste standen 00 Kälber, 00 Schafe u. Hämmel, 1445 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 7071 Pf., Lebendgewicht 5555.05 Pf., 2. Qual. 7000 Pf., Lebendgewicht 55.00-00 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg. Kälber 1. Qual. 0090 Pf. Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 0000 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg., Schlachtgelvicht 0000 Pfg. Schafe 1. Qualität 0000 Pfg., 2, Qualität 0000 Pfg, Geschäft bei Schweinen: Markt gut, Ueberstand unbedeutend. Während des Marktes famen noch 150 Schweine.

Sport.

,Go w es (Enghand), 6. Aug. Tas HauptereigniF der dies­jährigen Regatta ist, daß die Jacht des deutschen Kaisers, Müeteor", den Königspok,ül gewonnen hat.

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hessen nm Donnerstag ben 8. August: Meist heiter uiid trocken. Mäßig warn:. Lebhafte westliche Winde.

Berlin, 7. Aug. Der Reichskanzler traf gestern nachmittag hier ein, Höne einige Vorträge und ist dann um ir/s Uhr nach Norderney abgereist.

Berlin, 7. Aug. Neichstagsavgeordneter Nau. mann erklärt, daß entgegen einer Meldung der Frankfurter- Volksstimme" keinerlei Verabredung zwischen ihm unK dem Reichskanzler wegen des preußischen Wahlrechts stattgesunden hat. Die ganze Meldung sei erfunden.

Königshütte, 7. Aug. Infolge umfassender Polizei­maßnahmen zum Schutze der Arbeitswilligen fuhren zur Nachtschicht 100 Proz. Bergarbeiter mehr als gestern ein sowohl auf den viw Schächten der Königsgrube wie auf d-r Gräsin Laura-Grube. Der Bochumer Verband ist zuversichtlich für den Löhnungslag am 15. August. Im ganzen Revier gärt es Gestern wurden 6 Arbeiter verhaftet, die mit Gewalt Arbeits, willige abhielten.

Diesdorf, 7. Ang. Auf dem hiesigen Bahnhof fuhr gestern nachmittag 4ft. Uhr der Arbeiterzug Nr. 63 auf den in Bahnhof stehenden G ü terzug 7815 auf. Ter Lokomotivführer und der Heizer des Arbeiterzuges wurden verletzt. Ter Material- schaden ist mcht bedeutend und der Verkehr ist nicht gestört.

Rom, 7. Aug. Es verlautet, da ß der P r i n z B o r g h e s e der kühne Automobilist, welcher die Fahrt von Peking nack Parts Machte, künftigerBürgermeistervonRom wird Dre Lrberalen wollen ihn als Kandidaten aufftellen und sein- Wahl soll als gesichert gelten.

London 7. Ang. Depeschen aus Casablanca zufolge war das Bombardement sehr wirksam und die Melinit­granaten vom Kreuzerde Chayla" zerstörten vollständig die beidest Strandbatterren. Das Feuer derGalilöe" verhinderte dre Stammesleute, den Rebellen in der Stadt zu Hülfe zu kommen

^püaris, 7. Aug. Auf dem Bahnhof zu Versailles wurde eine rn einen Koffer gepackte zerstückelte weib­liche L e l che gesunden. Ein englisches Ehepaar Goold wurde unter dem Verdacht der Täterschasr verhaftet. Tie Ermordete 'ch cme Schwedin Emma Liewey, die bei dem Ehepaar Goold rn wcoute Earlo wohnte. Tie Goolos geben an, ein junger Mann habe dre L. besucht und mit den WortenElende, du hast mich ruiniert r getötet; er sei daun geflüchtet. Die Polizei lM ores für eine Fpbel und glaubt, die Goolds Hütten die L. an sich gelockt, um fie ihrer Juwelen zu bersauben. In Monte Carlo wurde cm ebenfalls der Tat verdächtiger Mann namens Burke verhaftet. Von dort wird übrigens genreldet, der wirklick» Name der Ermordeten sei Thiwese Williams.

Aug. Der ehemalige preußische Garde-Offizier G r a f B Y l a n d t rst aus dem französischen Staatsgebiet a us- gewreüen luorben. Graf Bylandt war Hauptunternehmer eines Sprelkluds in Dinard.

7. M. A. 55/05.

3. D. Nr. 165/1907.

Im Namen des 5?önigs!

Schaffhausen, Schweiz.

[bs/8

2. daß eine VerrvechSlmrgs- gefahr trotz einzelner Abweichun­gen und trotz Fortlaffung deS Namens Richard Brandt vorliegt;

3. daß den Angeklagten als Apothekern bezw. Chemikern der Schutz des Brandt'scheu Warenzeichens für Schweizer-

Pillen bekannt gewesen sein muß;

4. daß daher die Angeklagten wissentlich Pillen mit dem geschützten, Warenzeichen der Firma Richard Brandt's Nach­folger versehen bezw. solche Pillen in Verkehr gebracht haben, und deshalb wegen Verletzung des dieser Firma für Schweizer­pillen geschützten Warenzeichens gemäß 88 14, 20 des Gesetzes vom 12. Ptai 1894 zu bestrafen waren.

Da meine seit 30 Jahren beim Publikum so beliebten und von keinem neueren Abführmittel übertroffenenSchweizer­pillen" neuerdings vielfach nachgeahmt werden, so bitte ich, stets beim Ankauf genau auf dasWer,re Kreuz im roten Felde" und den vtamenszugRichard" Brandt zu achten und mir, zum Schutze meiner Rechte, vorkommende Nachahmungen sowie Unterschiebungen anderer Präparate bekanntgeben zu wollen.

Apotheker Fr. Mercklina, Apotheker Rich. Brandt's Nachf.

^Weihes Kreuz im roten Felde", in Verbindung mit dem WortSchweizerpilleu":

0/Zweites Urteil innerhalb weniger Monate.")

Die erste Strafkammer des Königlichen Landgerichts Altona hat unterm 13. Dezember 1906 für Recht erkannt:

//Die Angeklagten werden wegen Vergehens gegen das Gesetz zum Schutz der Warenbezeichnungen zu einer Geldstrafe von je 300 M., an bereu Stelle im Unvermogeusfalle für je 10 M. ein ^.ag Gefängnis treten soll, verurteilt."

Das Gericht stellt fest:

1. daß das Warenzeichen der Firma Richard Brandt's Nachf Schasthausen mit der Inschrift

Apotheker Richard Brandt's

Schweizerpillen

für Pillen gesetzlich geschützt ist, und zwar ein

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Bekanntmachung.

Es ist wiederholt die Wahrnehmung gemacht worden, daß so­wohl Eigentümer als auch Mieter Schmutzwasser in die Straßen-1 rinnsteine oder auf die Bürgersteige gießen, damit in die Kanäle abläuft.

Wir machen darauf aufmerksam, daß nach § 3 der Polizei- Aerordnung die Entwässerung von Grundstücken im Anschluß an die stadtlfche Kanalisation in der Provinzial-Hauptstadt Gießen betr. vom 1. August 1904, das Ausgreßen von Haus-, Wirtschafts-, ^stall- und sonmgen Abwaffern in die Straßenrinnsteiue ver­boten und unter Strafe gestellt ist.

Zuwiderbandlungen werden zur Bestrafung gebracht werden.

Greven, den 6. August 1907.

Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

A I. B.: Curschmann. __________B7/8

Benachrichtigung betr. die Firma Christian Wagner zu Gießen.

Der Firmeninhaber Christian Wagner, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wird benachrichtigt, daß die Löschung der Firma im Handelsregister beabsichtigt ist. Zur Geltendmachung eines Widerspruchs wird eine Frist von drei Monaten be­stimmt.

Gießen, den 3. August 1907.

Großherzogliches Amtsgericht. b7/

Telegramms

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