Aus StaOt tinO Cattö.
Maximilian Harden.
Harden hat dem Berliner Korrespondenten des „Petit Parisi en" erklärt, er werde bei einer etwaigen zweiten Verhandlung seines Prozesses vor der Berufungsinstanz nicht nur alle in der ersten Verhandlung nicht verhörte Zeugen wieder vorladen, sondern noch weit mehr. Er habe nichts dagegen, wenn Graf Moltke sich dieser Eventualität aussetzen wolle und sei von einem neuen Freispruch überzeugt. Daß er keine gute Presse habe, kümmere ihn wenig, da er die beabsichtigte Wirkung erreicht habe.
In einer vorgestern in Essen abgehaltenen Versammlung hat der Reichstagsabgeordnete Dr. Böhme übrigens angekündigt, daß der Prozeß Moltke-Harden der Wirtsch. Vereinigung Veranlassung geben werde, im «Richstage die Vorgänge im Gardekorps zur Sprache zu bringen und von der Regierrmg zu verlangen, daß ohne Rücksicht auf Rang und Stand aufs schärf st e ein geschritten werde gegen alle, die sich derartige Verfehlungen zu schulden kommen lassen. Inzwischen hat der erste Staatsanwalt am könig-
Winter-Kampagne gesundheitlich gewachsen zu sein. In 14 Tagen wird Naumann wieder in seinem Heilbronner Reichs- tagswahlkreis referieren.
Rußland.
Bisher liegt das Ergebnis von 343 Dumawahlen vor. Darnach sind gewählt: 166 Rechte und Monarchisten, 103 Oktobristen und Gemäßigte, drei friedliche Erneuerung, 26 Kadetten, neun polnische Nationalisten, sechs Mohame- daner, neun Sozialdemokraten, 20 Linke und ein Wilder. Das Ergebnis der gestern in Petersburg und Moskau stattgehabten Wahlen ist noch unbestimmt. Vorläufig ist nur bekannt, daß in Petersburg ein Oktobrist gewählt wurde Mut) daß mehrere Stichwahlen stattgefunden haben.
Die „Boss. Ztg." meldet aus Warschau: Die Polizei entdeckte zwei von Damen bewohnte Verschwörerlokale, in denen die Mitglieder einer Kampsorganisation sich verbargen. 17 Personen wurden in diesen Lokalen verhaftet. Sodann fanden in der Stadt Mass en-Verhaftungen statt.
Ter Berl. Lokalanz. meldet aus Petersburg: Nach Privatmeldungen aus Wladiwostock wurde das meuternde Minenboot „Skory" von drei kaisertreuen Minenbooten eingekreist. Es erfolgte eine Kessel explosiv n. Der „Skory" ging mit der gesamten Besatzung unter; nur drei Mann wurden gerettet. Bei dem Bombardement Wladiwostocks durch die meuternde Besatzung des „Skory" verloren auch mehrere Amerikaner ihr Leben.
** Abschiedsabend für General von Lin d e n a u.
Au-Land.
Salzburg, 31. Okt. Das Befinden des Großherzogs von Toskana hat eine Wendung zum Besseren genommen, die tagsüber anhielt. Der Patient brachte am Nachmittag einige Stunden außerhalb des Bettes im Rollstuhle zu. Appetit, Stimmung und Nahrungsaufnahme sind den Verhältnissen entsprechend gut.
Rom, 31. Okt. Ter Papst ernannte den neuen Nuntius in M ü n ch e n, Pater F r u e w i r t h, zum Titular- bischof von Er eg li.
Paris, 31. Okt. Gerüchtweise verlautet, daß die französischen Bischöfe vom Papste neue Instruktionen erhalten haben hinsichtlich der Organisation der Kultusvereine.
— Ter Pariser Korrespondent der „Jndependance", der kürzlich den Rücktritt dreier ftanzösischer Bischöfe angekündigt hatte, berichtet, daß noch weitere Maßnahmen gegen de n f ranzösischenEpiskopat bevorständen. Ter Papst wünsche auf den französischen Bischofssitzen nur ihm vollständig ergebene Persönlichkeiten.
Gießen, 1. Noo. 1907.
** Vom Großherzoglichen Hofe. Der Groß, erzog und die G ro ß h erz o g i n, sowie Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen besuchten am Donnerstag abend das Hoftheater und wohnten der Aufführung des .Husarenfieber" von Kadelburg bei. Am Morgen hatten sich der Großherzog und Prinz Heinrich niittclst Auto- inobils von Wolfsgarten ziir Fasanenjagd beim Oberst- leutnant Frhrn. v. Heyl nach dem 9t o n n e n b u s ch bei Worms begeben.
i ~ Aus dem Bureau des St a dttheater; Auf die morgige Volksvorstellung von „Nordisch Heerfahrt" sei ausdrücklich hingewiesen, da es die letz. Aufführung des interessanten Werkes ist. — Es sei h dieser Gelegenheit mitgeteilt, daß die Sonntagsvorstellun von Raben stein er in wegen des Nachmittagskonzertk ausnahmsweise erst um 8 Uhr beginnt.
** Zum 70jährigen Stiftungsfest des „Lieder kranz" fei, um Irrtümer zu vermeiden, bemerkt, daß zu den Sonntag, 3. Nov., nachmittags 5 Uhr stattfindenden Konzert selbstredend alle eingeladenen Herren berechtigt sind, ihr D a m e n mitzubringen. Das sich daran anschließend Banket ist jedoch des beschränkten Raumes wegen al Herrenabend gedacht.
Deutsches Reich.
Berlin, 1. Mv. Der Kaiser ist leicht erkrankt. Es handelt sich um eine Erkältung, die sich bereits seit mehreren Tagen fühlbar machte und den Monarchen veranlaßt, zur rascheren Wiederherstellung während eines Teiles des Tages das Bett zu hüten.
— preußischen Finanzministerium rechnet man schon damit, daß infolge der durch die neuen Steuern bedingten Abwanderung in die unteren Wagenklassen die Einnahmen aus dem Personenverkehr der preußischen Staatsbahnen im laufenden Rechnungsjahr um mindestens 40 Millionen hrnter dem Voranschlag Zurückbleiben werden.
— Zur Erstattung staats- und verwaltungsrechtlicher Gutachten rst ^Professor Dr. H ätsch ek von der Posener Akademie in das Kultusministerium berufen worden. Gleichzeitig wird er in der Vereinigung für staatswillenschaftliche Vorlesungen über den „modernen
un^ seine Einrichtungen" Borträge halten. Er ist deshalb von seiner Lehrtätigkeit in Posen für das lausende Winterhalb)ahr entbunden worden.
Köln, 31. Okt. Wie der „Köln. Ztg." aus Bonrn telegraphiert wird, haben die katholischen Verbindungen sich dem Beschluß der anderen studen- tischen Zwrporationen in Bezug auf den Professor ^r. Schroers angeschlossen. Sie verurteilen das Vorgehen des Erzbischofs gegen den Professor und erklären dab fte sich an den Ovationen für den Professor beteiliaen
imb sich auch dem Massenbesuch seiner Vorlesungen anschließen wollten. ' 1
* Schulpersonalien. S. K. 5-. der Großher- ,zog haben den prov. Lehrer an dem - Lehrerseminar zu ! Friedberg, Lehramtsassessor Dr. Wilh. Schäfer zum Oberlehrer an dieser Anstalt ernannt. In den Ruhestand ver- l^t wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Ilbenstadt ^os. Hillebrand wegen Krankheit. Erledigt sind- Eine mit emem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Hilleäyeim. Mit der Stelle kann —rganistendienst verbunden werden; eine mit einem lath. rcr P ^eU^en<e Lehrerstelle an de'' Gemeindeschule zu Elsheim. Mit der Stelle kann Organlstendienst verbunden werden; zwei mit iäth. Lehrerinnen zu besetzende Lehrer innenstellen au der Gemeindeschule zu O b e r - M ö r l e u
* Justizpersonalien. Amtsanwalt Neuro th wurde von Lauterbach in gleicher Eigeuschast an das Amtsgericht Friedberg versetzt.
’ ** a n bh). Genossenschaftsjubiläum. Der Gros; Herzog hat das Ehrenpräsidium des nächst- stattfindenden Deutschen landwirtschaftlichen Ge nossenschaftstages übernommen, mit dem die Feier des 2v)äh.rigen Bestehens des Reichsver- verbunden'landwirtschaftlichen Genossenschaften
Ehren des Generals v. Lindenau in der Turnhalle statt- sindenden Bierabend eine sehr rege Beteiligung zu erwarten. ... eJ Landwirtschaftskammer-Ausschuß sur Oberhessen beabsichtigt seine diesjährige Herb st - versammlung gegen Mitte 9öovember in Gießen ab- i itc CIL Sieger Versammlung soll am Tage vorher, nachm. t Uhr beginnend, eine allgeineine Versammlung voraus- gehen, zu welcher a l l e o b e r h e s s i s ch e n L a n d w i r t e soweit sie Mitglieder der Kammer fini), eingeladen werden lollen In dieser Versammlung sollen die Absichten und Bestrebungen. des Kammerausschusses bezw. seiner Kom- nlissionen besprochen werden. Die betreffenden Verhand- lungen der Hauptproduktionsgebiete: Ackerbau, Viehzucht i Obstbau werden durch besondere Referenten eingeleitet und hieran sollen sich Besprechungen anschließen, in welchen jedem Kammermitgliede Gelegenheit gegeben ist, seine Wunsche^ und Absichten auszusprechen.
c * * 3 n u t) i e n 5 empfangen wurden von S. K. H dem Groß Herzog am Mittwoch u. a.: Lehrer Dr. Phil" & n n au§ Friedberg, Maschinenmeister Albrecht aus Gießen und Amtsgerichtsdiener Dreher aus Friedberg. u
vcrmischteA.
* Ueber di^ Erdbeben-Katastrophe in Karatag Bmn^CU(^Mbonfr s%raxtcr5 ergänzende Einzelheiten aus Peter/ bürg. Es scheint, daß das Erdbeben mit einem Vulkan-Ausbruch Sie pan^f. Umgebung ist mit Asche mih braunem
hrn, c>g.L^ ' • S»mx zu bet Ansicht, daß die Stadt lick Clw5rpLr ü^f)Cnen Vulkans ausgcbant war. Plöv-
lich erwachte der Vulkan zu neuem Leben. Tie Stadt wurde durch den Ausbruch in die Lust gesprengt. Man hofft, daß eurige
Glau brecht -Gedenktafel. Zu dem gestrigen Oescr-Gedachtmsartikel werden ivir nm die Ailtteilung ersucht daß der jetzige Besitzer des Geburtshauses von O. Glaubrecht nicht Agent, sondern Inhaber einer Mineralwasserhandluna en gros und einer Kartoffelhandlung ist.
"Unterricht im Zeichnen und Malen für die Studierenden und Hospitanten der Landes-Universität wird ailch im bevorstehenden Wintersemester wieder von Kustmcil-r W. Barthel ertetlt. Der Untericht findet int Anschluß nn die kunstgeschichtlichen Vorlesungen statt und soll deren Hörern Gelegenheit geben, ihre künstlerische Bildung -u bereichern. Ente Befprechting der Interessenten findet am eamätag mittag im Archäologischen Institut statt.
'' Jugend von heute. Aus dem Lager einer Holr-
,, l0^lcnl)nnbhmg auf dem Hainni waren m letzter rseit n bcn bort lagernden Briketts bemerkt ivorden
Am 30. Okt., abends, wurden nun sechs junge Bürschchen un Alter von 12 bis 15 Jahren ertappt, wie sie, jeder mit einem Sack versehen, Briketts aus dem Lager entwendeten L,ret davon waren über die 2 Mieter hohe Bretterwand in das Lager cmgestiegen und reichten den draußenstehenden die -orüetts zu, die sie dann in die Säcke brachten Sie ec. griffen unter Zurücklassung der Säcke die Flucht, wurden aber ermittelt und zur Anzeige gebracht.
s-s eschichtchcn. Von einem Freund
des Gieg. Anz. m einem Nachoarort wird uns folgendes mit» geteilt: Daß es auch noch in unserer Gegend Leute gibt die vn die Wliiiderkuren des Schäfers Ast glauben, beiveist folgender Vorfall: Ein junger Dtann hörte von dicseii, Wohltäter der lLicnschheit erzählen, schnitt sich sofort am Nacken Haare ab und schickte fic mit einem Schreiben an den heilkundigen Lchafer. Prompt erhalt er von tiefem die Antwort, er leibe an Magen-, Leber» und Siierenverschleimungen. Die znr Behebung dieses Leidens erforderliche Arznei tolle 2 50 M unb werde unter Nachnahme geschickt werben. ' Von bieser l“'"'1 fublt bc"'1 aiich der junge Mann ein schweres
Sä.”* “i “
ura- M-, 31. Okt. Nach einer heutigen! c Cn^ ^er Flcischerinnung ist ein kleiner A b'-I IJA;akes Schweinefleisches zu verzeichnen, -c Gestern nachlnittag brach ein an einem Gebäude der Lah-' meyerschen Fabrik angebrachtes Hänge gerüst, auf dem, drei mit Anstreicyer-Arbeiten beschäftigte Weißbinder stau- c den. Die Arbeiter stürzten von der Höhe des 1. Stockes in r H^en ™ Wurden schwer, einer leicht verletzt. -
X)er P^bß-Aus schuß für das deutsche Turnfest erläßt' folgendes Ausschreiben: Die Künstler von Frankfurt und Umgebung werden eingeladen, sich an dem Wettbewerb zur Öelmnnung von Entwürfen für Titelblatt und c 19 nette der Festzeitnng zu beteiligen und ihre Entwürfe bis zum 25. November an den Preßausschuß für' das deutsche Turnfest (Schöne Aussicht 16) einzusenden. - In einem Abteil 3. Klasse des Darmstadt-Fnank- furter Personenzuges wurde gestern abend einem Herrn aus Darmstadt von zwei Mitreisenden, während er eingeschlafen war, das Portemonnaie mit 450 Mk. ae*5 st0 hlen. Als der Bestohlene mit polizeilicher Anzeige sj Ä ^ben sie freiwillig 200 Mk. zurück. Die fehlenden
Mk konnten trotz einer von der Polizei vor genommenen L Leibes-Visitation nicht mehr zur Stelle gebracht werden, c o nJ fu r t a. M., 30. Okt. Der gestrige Vortrag
^osesfors G u r l i t t über die Frage „E r z i e h e n wir b,ur Per sonlichkeit?" war geradezu als ein Ereignis » btefet Saison zu betrachten. Der Redner verneinte bit 3-rage und begründete dies sowohl durch allgemeine Aus- suyrungen über die Erziehung, als auch durch zwei treffend au.geführte Beispiele, nämlich den Religionsnirterricht und den ui der deritschen Sprache. Ilm dem Gießener Abende nicht vorzugrcrfcn, soll auf den Inhalt hier nicht einae- t gangen sondern nur noch mitgcteilt werden, daß der aroßc ° Saal des SaalbaueS, der größte Frankfurts, mit allen K feinen Lvgen und Galerien bis auf den lehten Platz gefüllt war und daß den Redner nicht nur langaiihattenber Bei- jal( am Schluffe seiner Ausführungen lohnte, andern daß unterbracht^ ‘aiCbCT unb 1DlcbcL' in freudiger Zustimmung 1
Posen, 1. Nov. Dem Bürgermeister Knap- TPita m ber Bürgermeisteramt dort be
reits seit drei Zähren inne hatte und jetzt einstimmia wiedergewahlt worden war, ist die Bestätigung versagt worden. - ä
München, 31. Okt. Wie die „Alla llta" aus w berläsfiger Quelle erführt, hat das erzbischö fliche Or-
ar rat München den bekannten Schriftstell^ und! latholrschen Geistlichen Dr. Josef Müller Gründer und des JJ “ .und einer der markantesten Vertreter
©tuHguTt 31 aruS Briefen.
„Nationalliberalen StomJün^P^u6cC bec Meldung der fchwererErkranknn^ üon Naumanns
: mnn selbstz daß es bei I "^ckarzeitung" von
“ Tresben sich lebigl im Weißen
......
Lich, 1. 9too. Die feierliche Einweihung de Neubaues der landwirtsch. W i n t e r s ch u l e findet Qt] Mittwoch, 6. November, statt. Nachmittags li/4 Uhr erfolg I die Uebergabe der Schule durch die Stadt an den ^ui i^chtsrat der Schule und von diesem an den Schulvorstehe Es folgen Ansprachen, Besichtigungen der Schulräumlich keilen und der Lehrmittelsammlung, sowie die Eröffnun des Winterkursus 1907/08. Anschließend daran findet ei' gemeinsames Mittagessen im Holländischen Hof statt.
-d. Hun g en, 31. Okt. In große Trauer wurde heut, eine h^sige Familie versetzt. Jyr 22jäyriger Sohn, Hex ^mann Nickel der m der Gegend von Marburg an^ Dreschmaschine bcscyastigt war, wurde gestern mit der Bab» sHwer erkrankt hierhergebracht und starb heute unt- typhusahnlichen Erscheinungen.
t Darmstadt, 31. Oft. Der Brudermörde' "i Biebesheim seinen Bruder durch U volversckMge lotete, ist heute vormittag von der Staatsanwalt, sckMt im Beuem des Psychiaters Kreisarzt und Medizinalr iudenborn aus Grov-Gerau vernommen worden, wöbe
Machten verfolgt werde, und alles, was passiert, sei deren Wer!
Mord in der Schnakenmühle rc. Er sieht fid Überall von finden verfolgt und trug deshalb stets einen L l^OOO1 ܰhein väterliches Vermögen voi fL1t7 °?° dNk. durchgcoracht und wohnte bis zum 18. Okwber hie b ^ub$t9Jtra^- Seitdem hatte er Aufnahme^ lemem Bruder in Biebesheim gefunden. Sein Bruder hielt ibi I 5U' sich eine Beschäftigung zu der
fd^eint seinen Zustand verschlimmert zu haben 9lUs llk odier Zett fast immer mit einem geladener n?nr hpr bei seiner Verhaftung in Slockstad
^er Revolver schon wieder geladen, und es ist als eü 5U ^birachten, daß der Mörder dabei nicht noch mch ^"Abrichtet hat. Er ist der Meinung, daß er durchaus hpr^pk« asl ^atfcUtTb wollte sich nach seiner Behaupluiii lelber der Behörde melden. Er hält seine Tat für ganz korrek hatte- ep^^tnbreL rUC^ rfcine üon Reue. Auf semm Brudei weck dieser ihn angeblich verfolgte, vier Schüsse abgegeben bfphP?^nbe dNun-d, m den Leib und ins Herz
Mw ^sp,- ^lne Schuß wäre tödlich gewesen. Tas unglüä 7Ä^V-e^or .Wahnsinnstat war verheiratet, 41 Jahre al ^ei Kinder. Es unterliegt keinem Zweifel, das der Mörder einer r re nan st a l t über wiesen werden wird N p/a armftabt, 31. Oft. Stadtverordnetensitzung. Di W i der Bevölkerung über die durch den neue: ■
I npffi ! V a 11 Elektrischen Straßenbahn herbei ! gesuhrve Beschränkung der Fahrzeit veranlaßte die Bürgermeistere i huwhpV m(a? wit dem heutigen Tage im allgemeiner!
I r. die Sommerfahrzeit eingerichtet habe. Zu dem geplanter! Elektrischen Straßenbahn vom Böllenfallto, ! ?ach Nicderramstadt wird auf das Gesuch der in Frag, kommenden Gemeinden der Beschluß der betr. Ausschüsse bckann gegeben, nach dem man die Strecke wohl int Auge, behalten wolle Ar.* wegen anderer wichtiger Projekte, welche die Stad F ^wster Zeit noch auszuführen hat, nicht möglich sei, vorerf w n?^'er treten. Verschiedene Einwendungen geger den Bebauungsplan sür die Gartenstadt Tieburgerstraße-Hohler. weg werden teils anerkannt, teils zurückgewiesen. Tie für Er Weiterung der Kinderltation im Pfründnerhaus verlangten Br z^rden gutgeheißen. In der nicht öffentlichen Sitzung wird das Gesua) des L a n d e s v e r e i n s Hessisch er Zei- LVI'V6 Gewährung eines Zuschusses zu
den Kosten des W o hl t a t i g ke i t s f e st e s am 26. Oktobers genehmigt.
lichen Landgericht! Berlin durch Erklärung vom gestrigen Tage die Strafverfol- gunginSachendesGrafenKunoMoltkewider Maximilian Hardenüberno mm en. Damit hat das Privatklageverfahren sein Ende gefunden.'
Die Börsengesetz-Novelle
steht nunmehr in ihren Hauptpunkten fest. Die Verbündeten Regierungen glauben auf Grund folgender Vorschläge zu feiner Verständigung zu gelangen. Ter Widerstand der agrarischen Parteien gegen die Börsengesetznovelle soll überwunden werden dadurch, daß der Ter mi n h a n d e l an Getreid e und Futtermittel nicht nur nach wie vor verboten bleibt, sondern daß die Strafen für eine Umgehung des ^Verbots in einer Weise erhöht werden, die eine künftige Überschreitung als völlig ausgeschlossen erscheinen lassen. Man hofft durch diese rigorose Bestimmungen die Getreidepreise in einer den Agrariern annehmbaren Höhe halten zu können. Dafür soll der Ter m in h a n d e l in Börsenpapieren und sonstigen Judustrie- werten völlig freigegeben werden.


