AmlUcher Teil
Bekanntmachung
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o! Betr.: Wie oben.
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Griedel (Hofgut), den 29. Oktober 1907.
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verlassen muß.
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SJZ o b e m b e r d. I s., n a ch- U h r anberaumte Pserbemuste- vormittags verlegt wirb und
8.45 Uhr für bie Gemeinden
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ci Kreisblatt Nr. 78) bringen wir rj eiligten, baß bie auf den 6. re n i t t a g s 2.40 Uhr und 3.45 'n rung und Fahrzeugprüfung auf nunmehr wie folgt stattfinbet:
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für tzesseu am Samstag ben 2.-November: Wechselnde Bewölkung. Trocken. Teinperatur wie heilte. Schwache nörblid)e Winde.
Familie Karl Walther.
Beuern, den 1. November 1907.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. November, nachmittags 2 Uhr in Beuern statt. 083Ju
Jer Sirtrtg »on Proscisor 8mlitt muß pünktlich um sy2 Uhr beginnen, da starker Besilch von auswärts zu erwarten ist, der bei den mangelhaften Abendzugverbindungen den Saal schon gegen 9!/2 Uhr wieder
Wie „Dassy ChwmcL" aus Walto erfahrt, waren vov- gest-em iu ^unis sechs Erkrankungen an Bubonenpest 'zu verzeichnen, von denen zwei tödlich verliefen
Todes-Anzeige.
Heute morgen verschied nach kurzem, schweren Leiden unser liebes Töchterchen und Schwesterchen
Mariechen
im 14. Lebensjahre.
Banksagung.
Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Beerdigung unseres lieben, unvergesslichen Bruders, Schwagers und Onkels
ta Bender
sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und Herrn Pfarrer Egelhoff für die trostreiche Grabrede sagen allen tiefgefühlten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
I. d. N.: Familie Bender.
in Kenntnis zu setzen.
I. V.: Dr. Merck.
Ketiannlmüchung.
Betr.: Herstellung elnes Personenhaltepunties Göbelnrod Zwisch'N
Kilometer 20,3 und 20,5 der Bahnstrecke ^eßen-Fulda.
Bezugnehmend auf unsere Bekanntmachung vom 18. 11. Mts. bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß der Erörterungsternnn auf Sonntag, den 9. November lf. Fs., nachmittags 3 Uhr, verlegt worden ist.
Gießen, den 30. Oktober 1907.
Großherzogliches Krcisamt Gießen.
I. L.: Dr. Merck.
Beste prima Rock-Wolle ä Pfund . . - • Mk. 3.90
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Seltersweg 20
1. In Lich vormittags
Lich mit Albacher Hof, Hof Kolnhausen und M ü h 1 s a ch s e n , Birklar, N i e d e r - B e s s i n g e n
fcta. UsM für Wilir- u, Heifkande.
Sektion für Naturkunde.
Haw.ptvei*sammiäirBg
Mittwoch, den 6. November, abends 8‘A Ubr, pünktlich im physikalischen Jmtrtut.
1. Vortrag des Herrn Prof. Kauer: Die 'Hcreunft des Mmeral- aebaltS in den mittcldcuttchcn MrncralaueUcn. (i>ut ucpi bildern.) — Gäste willkommen. "
2. Vorftandömahl. Berichterstattung. Rechnung->ablmte._________
Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme ■ nn dem Hinscheiden unserer lieben Frau, Mutter, g Tochter und Schwester
ICrugeä*
sngen wir hiermit unseren innigsten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen: Familien Kruger und Küchel
nitroWt sich gerettet Haven. Dte russische Regierung hat [e Maßnahmen angeordnet, um eventl. Flüchtlüige zu unter- ,0cn und den Umfang der Katastrophe festzustellen
*^^darsevalsche Ballon wurde gestern vormittag gen 11 Uhr der Berliner Abteilung des B e r e i n s D e u t s ch e r n g e n l e u r e mit einer kurzen Demonstrationsfahrt vorgeführt. :i lebhaftem Winde wurde der Tegeler Schießplatz einmal um- 1 eist, worauf bie Landung erfolgte und zwar infolge Aussetzen I s Motors etwa 300 Meter vor der beabsichtigten Stelle ent- J ritt. Das Luftschiff wurde dann von den bereitstehenden Mann- * gasten des ^ustschiffer-Bataillons in Empfang genommen und I iversehrt in die Halle zurückgebracht.
Kleine Tageschronik.
j Die erste Berliner Drosch ken-Chauffeuse hat .< onnerstag vormittag aus bent Polizeipräsidium den Fahrschein s isgehänbigt erhalten. Sie bestteg sogleich eine Automobil-Droschke t tb trat ilM erste Fahrt an.
Dem Bert. Lokalanz. zufolge ist in der Nähe der Station ü kör s he im ein 18 jährig es Mädchen aus Hochheim m einem Bah nzuge überfahren und tot aufgefunden , orden. Tas Mädchen ist bermutlich aus dem Zuge gesprungen, * i cs glaubte, über das Ziel hinausgefahren zu sein, und ist 41 ibei verunglückt.
Bei dem Kommunion-Hütten-dlmte in Oker ist in der ver- t; angenen Nacht ein S ch me l z t i e g e l aus Platin int Werte von y 5 000 Mk. g € sto hle n worden.
"l In Köln sind in den letzten Tagen sieben Typhuser- t<rankungen vorgekommen. Unter den Erkrankten befinden L ch mehrere Kinder aus dem städtischen Waisenhause; ein Mädchen L avou ist bereits gestorben.
Der kroatische Arbeiter Szarmatz, der den Schacht- Geister Sertik in Solingen erstochen hat und dann flüchtete, 1 t gestern in Hagen verhaftet worden. Die Solinger Polizei ^at den am Bahnbau beschäftigten kroatischen Arbeiter Josef l>l )Aevik, der an dem im Herbst vorigen Jahres Xn Hainersdorf ei Gera ausgeführten Raubmord beteiligt sei soll, verhaftet. cUm wegen dieses Raubmordes zu zwölf Jal-ren Zuchthaus Ber- ; rtcilter hat im Zuchthaus Orlevik als Mitschuldigen und zwar rj( ls den, der den tätlichen Stich ausgeführt hat, angegeben.
Der langgefuchte Mordbrenner Sternickel 'ist bei Olrmtz er haftet uptb in Hirschberg eingeliefert worden.
Der Chefredakteur des „Pester Lloyd", Leo Veigelsberg, 1 sich gestern abend im Redaktionszimmer erschossen.
, An der Küste von Berwicks hirc (London), wo stürmisches Zitter herrscht, wurden Schiffstrümmer an das Land ge-
10 chwemmt, darunter eine Rettungsboje mit der Auffchrift „M i r a Flensburg".
In Branca Leone erfolgte am 31. Oktober, mittags, l stedcrum eine Erderschütterung. In Ferruzano stürzte , in Gewölbe ein, wobei zwei Pioniere verwundet wurden.
i Ter populärste Komiker Newyorks, Raymond Hitch- ock ist seit vorgestern verschwunden. Man glaubt, daß i u Selbstmord begangen habe oder nach Europa geflohen sei, da B eit einiger Zeit gegen ihn ein gerichtliches Verfahren wegen ^ittlick)er Verfehlungen schwebt.
!eJ Tas Verl. Tgbl. meldet aus'New York: Hier wurde ein Armenischer Revolutionär verhaftet, der schwere Erpressungen gegen einen hier lebenden Landsmann und n Nillionär begangen hatte. Er erzwang von ihm die Zahlung 1j ,xoßer Summen unter der Drohung, daß er heimlich Bomben in die t Wohnung des Bruders in Konstantinopel legen und diesen dann n cks Verschwörer anzeigen werde.
;i) Das Gioßfjermgliche Krcisamt Gietieu an die Großh. Bttrgernieistereicn der nach vorstchcndcr BckanuLmachung in Betracht kommenden Gemeinden.
Wir machen Sie auf vorstehende Bekanntmachung aufmerksam und empfehlen Ihnen dieselbe sofort ortsüblich veröffentlichen zu lassen, sowie die Pferde- und Fahrzeugbesitzer hiervon besonder^
18etr.: Pferdevormusterung und Fahrzeugprüfung im Kreise d| Gießen pro 1907.
< Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 16. d. M. hiermit zur Kenntnis der Be-
Briefkasten der Acvaktio«.
Stadtverorduetenwahl betr. Die Antwort auf die Anfrage, ob eine tm ^tnfachen Konkurs befindliche Person bei der Stadt- verordnetenwahl wählen kann, finden Sie in dem gestrigen Artikel » er ^Xr. ^^^lverordnetenwahl wahlberechtigt?" Danach kann die S-ttmmbercchtigung von jemand, über dessen Vermögen Konkurs erkannt worden ist, während der Dauer des verfahrens nicht ausgeübt werden. ____________
GrigittaL-DrahtmeLdringen.
ö l n, 1. 9iov. Aus der B r o h l t a 1 b a h n ist gestern abend bei Oberzissen der letzte Zug vom Viadukt mit sämtlichen Wagen ab gestürzt. Riehrere Personen sind tot und viele verwundet. Nach der Mayener Zeitung betrug die Zahl der Toten 6, die der Verwundeten 15.
Nürnberg, 1.^ Nvv. Die Strafkammer verurteilte den S ch a u f p i e 1 c r H o r f chc l, den Helsersl)etscr des vcrschwun-. denen Juwelendiebes Lütte wegen Beihilfe zum Betrug und Begünstigung unter Zubilligung mildernder Umstände zu sechs Monaten Gefängnis, wovon 2 als durch die Untersuchung vervüsst erklärt wurden.
London, 1. Nov. Die Elyde-Werft hat von der Regierung ben Auftrag erhalten, Entwürfe für den Bau eines neuen Typus von Kriegsschiffen nach Art des Dreadnought einzureichen, die aber etwas größer sein sollen. Auch Vorschläge betreffend Lieferung von Kesseln nach einem neuen Typus sollen gemacht iverden, die jedoch von einer anderen Firma geliefert werden sollen.
London, 1. 9iov. Die „Times" meldet aus Sto ck Holm: Die schwedische Regierung wünschte den Vertrag betteffend die Garantie der Integrität ^Norwegens zu unterzeichnen, die norwegische Regierung widersetzte sich ober diesem Verlangen. Tie (übrigen Mächte befinden sich in dieser Meinungs-Verschieden- heit in einer heiklen Sage.
London, 1. Wie die hiesigen Blätter berichten, scheinen die Eisenbahngesellschaflengeneigt zu sein, den Eisenbahnern alle möglichen Konzessionen zu machen mit Ausnahme der Anerkennung ihres Syndikats, lieber die letzte Frage herrscht keine Einigkeit unter den Gesellschaften, deren Haltung je nach der Anzahl ihrer syndizierten Arbeiter dem Verlangen der Angestellten mehr oder minder günstig sei. Die Arbeiter aber legen nach wie vor den größten Wert auf die Anerkennung ihrer Orgamsatwn. Aus der Tatsache, daß für heute eine neue Konferenz der Eisenbahn-» Direktoren im Handelsminislerimn anberaunU ist, schließt man, daß die Möglichkeit einer Verständigung nicht ausgeschlossen ist.
Paris, 1. Nov. Mit einer gewissen Befriedigung bringen hiesige Blätter folgende Nachricht aus London: Die sozialistische Wochenschrift „Justice" verössentlicht einen äußerst heftigen Artikel, in dem der Verfasser berman gegenden bevor st ehendenBe suchdesdeutschen' Kaisers in London loszieht. Ich sehe nicht ein, so schreibt der Verfasser, weshalb die Bevölkerung Londons' den Friedensstörer und Champion der Reaktion in Europa nicht mit Pseisen und Johlen empfangen sollte. Ich hoffe, daß ihm dies nicht erspart bleiben wird, wenn er die Straßen Londons durchfährt.
Paris, 1. Nov. Ter Schriftsteller Jules Renan ist gestern zum Mitglied der Akademie Concourt gewählt roorben.
Tunis, 1. 91ov. Wie festgeftellt würbe, ist bie Pest, die bereits zwei Opfer gefordert hat, von einem aus Oran kommenden Tampser ein geschleppt worden.
Kamelhaar-Strick-Wolle, sehr weitüi, speziell für Fussleidende ä Pfund Mk. 4.b»
Ober-Bessingen;
2. Auf der Straße Butzbach-Lich bei Hof Güll vor- mittags 10 Uhr für die Gemeinben Torf-Gill, E b e r st a d t mit Arnsburg, M u s ch e n b e i m mit H o f Güll, Ober Hörgern.
Gießen, ben 31. Oktober 1907.
Gronherzoguchc^ ->o.i^iamt Gießen.
I. V.: Dr. Merck.
Gießen, ben 31. Oktober 1907.
Wegen Sterbefalls ist das den Erben Bender zu Holzbauscu - im Ulnitale - gehörende größere
Geschäfts- unb Gasthaus
teiluns bereit unb nimmt schriftliche @e?ote bis »um 16. 3iot.br., im MMe& den 30. Oktober «-/„
Gemeinde-Rentmeister.
- A. Holterhoff
• Söhne
Bettenhausen, den 31. Oktober 1907. 6838
Prima« beste StricIc^Wollen« =•
« um«, wo ihm 325 1
Die Dachdeckerarbcitcn, sowie die Zreacl- und Latten- liekcruna zum 9Zeubnu einer Navpreßantage am Grube WeckeS- beim bei Weckesheim, Oberhessen und zu. vergeben. Refleklamen wollen bis zum 12. November d. Js. schrntliche Osterle einreichen; Unterlagen können bei der unterzeichneien Verwaltung eingesehen WClbCn5Bi6unfelb, den 31. Oktober 1907. DVn
Fürstlich Solms-BraunselS'schc Bcrgverwaltuug.
Gcrichtssaal.
Karlsruhe, 31 Oki. Der Schriitstelicr" Karl Waßmann hafte «^OEsterli vor dem Schöffengericht wegen Beleidigung zu verantworten, ^er 21 Jährige hat sich schon in allerlei Berufen versucht. Er ist mit den Gerichten schon vielfach in Berührung gekonuiien, weil er bei einen Reisen die Angewohnheit hat, bie Lotelrcchnungen nicht zu bezahlen. Waßmann machte große Vortragsreisen, bis nach Frankfurt, Heidelberg :c., veranstaltete literarische und dramatische Abende und veröffentlichte m den Zeitungen große Ankündigungen ohne je einen Pfennig dafür zu bezahlen. Später betätigte er sich als Hungerkünstler und weiterhin als Ausrufer bei einer Lustschaukel Alls dem Hauprozeß versuchte er auch Geld zu schlagen und dichtete ein Drama „Thfter Hau oder der rote Schalten". In diesem Drama, das auf die Sensationslust der niedrigsten Schichten spekulierte, ist von einer Verlobung des Staatsamvalts Dr. Bleicher mit Fräulein Olga Molitor die Rede. Waßmann hielt in Karlsruhe einen Vortragsabend ab und zitierte dabei jein Drama. Er behauptete dabei, daß er den Staatsanwalt Öfter mit Olga Molitor zusammen gesehen habe. Ferner stellte er die Behauptung am, daß Hau unschuldig und Fräulein Olga Atolitor die Täterin sei ivosür er Beweise habe. Die Presse nahm gegen Waßmann Stellnng' was diesen zu heftigen Angriffen gegen einzelne Zeitungen veranlaßte. Tie Verhandlung nahm mehrere Stunden m Anspruch, er gab die Beleidigung ruhig zu und behaupteie ferner noch, daß Fräulein Olga 'lUolitor schuldig sei. Wegen dieser Beleidigmig ist bereits eine neue Klage gegen ihn eingeleitet. Seine Behauptung, daß er den Staatsanwalt mit Fräulein MoUtor zusammen gesehen habe, stellte sich als uiiwahr heraus. Seme früheren vielfacheii Versehlungeii gestand Waßmann em, ohne die Spur von Neue zu zeigen. Das Gericht verurteilte ihn wegen Beleidigung zu drei Wochen Gefängnis.
Eingesandt.
(Für Form^ unb Inhalt aller unter bie)er Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Lollar. Allgemein ist man sehr unmutig über das zu langsame Fortschreiten ber Arbeiten an der hiesigen Wasserleitung. Sck-on 14 Tage befindet sich die Bahnhofstraße in einem Ja ft unpassierbarem Zuftanb. Es wäre boch im Interesse des Ortes sowohl als auch der vrelen unseren Ort besuck>enden Fremden gelegen, ivcnn die Straße baldigst wieder in den früheren Zustand versetzt würde.
Markte.
fc. Frankfurt a. M., 1. Nov. Schweinemarkt. (Org.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 393 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 62—63 Pfg., Lebendgewicht 48,50 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 60—61 Pfg., Lebendgewicht 48,0 Pfg.; 3. Qual. 52-^54 Psg. Geschäft'.Markt gedrückt, Überstand unbedeutend.
tc. Frankfurt a. 1UI., 1. Nov. Heu- u nd Stroh markt. (Org.-Tel. d. Gieß. Anz.) Angefahren waren 12 Wagen Heu, 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.40 bis Alk. 3.70, für Stroh Mk. 2,50 bis Mk. 2.60.
Bekanntmachung.
Aus Kreisen von Handel und Industrie ist an uns das Ersuchen gerichtet worden, auf bald mögliche Einrichtung von verschließbaren Abholungsfächern hinzuwirken. Auf eine entsprechende Eingabe hat sich die Kaiserliche Postverwaltung bereit erklärt, der Einrichtung solcher Abholungsfächer, für welche jedoch nur das Postamt 1 in Frage kommen kann, näher zu treten, sofern von unserer Seite eine sichere Unterlage über die zu erwartende Beteiligung an großen Fächern zu 18 Mk. und kleinen zu 12 Mk. jährlicher Miete beigebracht wird.
Wir fordern hiermit diejenigen Firmen, welche sich durch Uebernahme eines Abholungsfaches an dieser Einrichtung beteiligen wollen, auf, uns in Kürze hiervon Mitteilung zu machen.
Die Grundsätze für die Ueberlassung verschließbarer Abholungsfächer nebst Formularen zu Anträgen auf Ueberlassung von Schließfächern, Anweisungen über das Leerungsverfahren und Beitrittserklärungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen.
Gießen, den 1. November 1907. B/u
Die Großherzogliche Handelskammer.
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