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01/11/1907 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

Freitag 1 November 1£M>7

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vEmaqe'w'uh" Notöfionsbnid und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Steindruckerei. 8. Lange.

nächste deutsche Gründung des iolgen und ähnliche Institute Liverpool, Dublin und andc

., wird in Rtünchen er- ter Zeit in Brüssel, Städten inS Leben

3 ihre Heimat,

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Zum Lohn für ihre Treue soll sie jetzt 11; Michelstadt;

Bezu gSy retSr monatlich 7b Ps., viert el- A iährlich Mk. 2.S0: durch Abhole- tu Zweigstellen * monatlich 65 Ps.; durch diePost Dtk.2. viertel- sährl. uusschl. Beslellg. ZeilerwreiS: lokal IbPf, ausmärlS 20 Pfennig.

Verantwortlich tfa den volitischen Teil: E. Anderton- s. Feuüle» ton unb .Vermischtes" V Wittko. für .Stadt

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Tem Siebener Anzeiger werden >m Wechsel mit * )Cm hessischen Landwirt & ite Siebener Familien- |

.achmittag um 3 Uhr , Cgabe des Grab- ;ie Familie des am

politische LngLSfctzcrrL.

Der 8 63 des Hauottsgesehduchs.

Zu dieser viel besprochenen Bestimmung, mit deren Abänderung sich gegenwärtig der Bundesrat beschäf­tigt, hat der Deutschnationale Handlungsgehttscuverband soeben dem Bundesrat eine umfassende Denkschrift über­reicht. Die Denkschrift erläutert den rechtlichen Inhalt des Paragraphen und geht der historischen Entwicklung seines Rechtsinhalts nach. Sie untersucht dann die Ursachen des Ausschlusses der Gehaltszahlung in Krankheitsfällen, die sie in gewissen wirtschaftlichen Neubildungen unserer Tage und in Veränderungen in der Zusammensetzung der Masse der Handelscmgestellreii findet. Lin Abschnitt der Denkschrift beschäftigt sich mit den Unterschieden des Hand­lungsgehilfenrechts vom allgemeinen bürgerlichen Recht in dieser Materie. Die besonders gearteten Anstellungsverhält-, nisse der Handlungsgehilfen rechtfertigen eine andere Be-, Handlung wie bei den gewerblichen Arbeitern. Damit wer­den besonders die Befürchtungen der Reichsregierung ent­kräftet, denen besonders der Staatssekretär Nieberding im vorigen Jahre gelegentlich der Beratung des bekannten Antrages Bassermann Ausdruck gab. Schließlich widerlegt! die Denkschrift die häufig ausgestellten Behauptungen von dem Anreiz zur Simulation, der in der Doppelzählung von Gehalt und Krankenunterstützuug liege. Ter Deutjchnatw- nale Handlungsgehilfenverband kommt zu dem Ergebnis, daß es eine dringende Ausgabe der Gesetzgebung ist, die Rechtsunsicherheit des geltenden § 63 des H. G. B. zu be-

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Reöaftton, Expedition und Druckerei: 7. |Sül- $ w den

Anzeigenteil- h Beck.

gerufen. _

Frankfurt a. M.^3l fand auf dem hiesigen <ynei ;ui venkmals Dion Dr. Karl p *

Ire heutige 'Nummer umfaßt 10 Seite«.

Iic ^ohnö.wcgung der Kkwc llfchasten.

Interessante Einblicke in das Wollen und Können der Gewerkschaften bietet eine soeben ausgegebeue Statistik der ^neralkommission der Gewerkschaften Deutschlands über ste Lohnbewegungen, Streiks und Aussperrungen im Jahre 906. Es darf dabei nicht übersehen werden, daß jene Ge- oeckjchasten in ihren Bestrebungen zur Llufbesserung der 'ohuverhälinisse und Arbeitsbedingungen die am schärfsten usgeprägte Kampfesstellung den Arbeitgebern gegenüber innehmen. Mithin ist es besonderer Beachtung wert, in­wieweit gerade diese ungestüm vorwärtsdrängende Arbeiter- «ewegung aus positive Erfolge zurückzublicken vermag und welcher Art die Mittel gewesen sind, denen sie ihre Fort- chritte überwiegend zu verdanken hat. Denn es handelt ich in den Kämpfen zwischen der gewerkschaftlichen Orga- -.isation und dem Unternehmertum neuerdings keineswegs msschließlich um Streiks einerseits und Aussperrungen anderseits, die Lohnbewegung verläuft vielmehr häufig n den Bahnen friedlicher Auseinandersetzungen zwischen ien beiden beteiligten Parteien.

Lor einigen Jahren noch war über den Umsang und die Zedeutung der auf gütlichem Wege beigelegten Lohndifse- enzen nur wenig bekannt. Es ist daher verdienstlich, daß je Generalkommission nach einem vor drei Jahren zum rsten Male unternommenen Versuch, nunmehr ihre ein- lehenden statistischen Erhebungen auch auf alle ohne Ar- 'eitseinstellung verlaufenen Lohnbewegungen ausgedehnt jar. Wie wichtig eine solche Erweiterung der bisherigen btreikjtatistik ist, erhellt aus folgender Angabe: Im Jahre 906 wurden in 8543 FällenForderungen gestellt". In 10 Fällen wurden die Forderungen zurückgezogen. Von den ilsdann verbleibenden Füllen fanden 4558 = 54.1 Proz.

hre Erledigung durch erfolgreiche Unterhandlungen mit ,cn Unternehmern oder durch jiillschweigende Zugeständ- itjfe seitens der letzteren, während es in 7338 Fällen ---- j.9 Proz. zur Arbeitseinstellung oder zur Aussperrung am. Während an den geltend gemachten Forderungen Be- riebe mit 1260 570 Personen beteiligt waren, haben nach 'ielsach friedlicher Erledigung der Differenzen nur 316 042 Personen oder 25 Proz. derselben an den nachfolgenden Streiks und Aussperrungen tatsächlich teilgenommen.

Bereits früher war sestgestellt worden, daß auf dem Lege der Verhandlungen mit den Unternehmern mehr un­mittelbare Erfolge erzielt wurden als durch den Kamps uittels Arbeitseinstellung. Dasselbe trifft auch auf das Zahr 1906 zu. Bei Angriffsbewegungen und Angriffsstreiks vurden erreicht: 1) an Arbeitsverkürzung: a) ohne Ar- eitse Anstellung für 255 534 Personen 928 804 Stunden ir- Loche, b) durch Streiks für 75 646 Personen 289 882 Stunden jw Woche; 2- an Lohnerhöhung: a) ohne Arbeitseinstellung ür 491878 Personen 852 389 Mk. pro. Woche. Ferner wur- >en korporative Arbeitsverträge adgeschlosfen: a) ohne Ar- iLitseinstellung in 1625 Fallen für 230 247 Beteiligte, b) in- olge Angrisfsstreiks in 616 Fällen für 71361 Beteiligte.

Bei den Bewegungen zur Abwehr von Verschlechte- mngen und bei Abwehrstreiks wurden verhindert- 1) Ar- leitsverlängerung: a) ohne Arbeitseinstellung für 979 Per- onen 4872 Stunden pro Woche, b) durch Streiks für 1065 Personen 4522 Stunden pro Woche; 2) Lohnreduzierung: i) ohne Arbeitseinstellung für 2842 Personen 6197 Mk., > durch Streiks für 4838 Personen 13 471 Mk. pro Woche.

Diese Statistik ist im Hinblick auf die Stärkung des loyalen Friedens allgemeiner Beachtung wert. Sw laßt erkennen, wie häufig verlustreiche Streits durch friedliche

Vereinbarungen sich vermeiden las,en. Die Gesamtausgaben der Gewerkschasten für Lohnbewegungen, Streiks und Aus­sperrungen im Jahre 1906 sind auf die enorme Summe von 13 451 718 Alk. angeschwollen, d. h. noch 21/2 Millionen Mark mehr als im Vorjahre. M an mag hiernach ermessen, welche gewaltigen Opfer die Arbeiterbewegung von ihren Teilnehmern fordert.'

statt ^Di/Mittel für"das Denkmal" ftnd vom Musterschulverein, von' früheren Schülern und Freunden Oppels, sowie auch von weiteren Kreisen der Frankfurter Bürgerschaft ausgeoracht worden. Tas Oppeldenkmal ist von Bildhauer Jov Kowarzrt geschahen. Das Epitaph hat die Form eines egyptiswen Grwbemaanges Als Riaterial ist thüringischer Grämt verwendet^s Bckdms des Verstorbenen ist in Form einer Bronzeplakette angebracht. Bei der Uebergabe des Denkmals sprachen un Namen des Denkmalsausfchusses Prof. Dr. Aug. Knoblauch und für die

ffericMe der Karl Oppel 35 Jahre als Lehrer angehort ^^ d ren Direktor Max Kalter. Ferner sprachen Vertreter vm-chiedener Logen, sowie der Prediger der freireligiösen Gemeinde Karl Oppel war bedeutend als Schriftsteller und Wezrell al- Aeavptologe: zwei seiner Werke,Das Wunderland,der Pyra­miden" und Das Buch der Eltern", und eilt un vorigen ^ahre neu erschienen Im deutschen Logenwesen hat Oppel bis zu

eSRSSt., tt i"ä fMÄVKä.*«

Ieuljcher Kolkswr IschaMicher Verband.

(.Unberechtigter Nachdruck verboten.)

£>. u. H. Berlin, 31. Okt. 1907.

Im Sitzungssaal des Vereins Berliner Kaufleute trat gestern abend der Deutsche volkswirtschaftliche Verband zu seiner 6. Hauptversammlmtg zusammen. Die Verhand­lungen wurden von Landesötonomierat Wöl ding-Berlin geleitet. Er erstattete auch den Bericht übör die Tätigkeit des Verbandes im verflossenen Geschäftsjahr. Im Vorder­gründe der Arbeiten standen die Erhebungen über die Vor­bildung der praktischen Volkswirte. Die Vorarbeiten zur Klärung des Problems fanden durch die Herausgabe des WerkesTie Vorbildung für den Beruf der volkswirtschaft­lichen Fachbeamten" einen gewissen Abschluß. Die Zahl der Mitglieder ist aus 751 gestiegen. Sie verteilten sich auf die verschiedensten gewerblichen Kategorien. Zahl­reiche Korporationen, Handelskammern und gewerbliche Ver­einigungen aller Art haben jich dem Verbände angeschlossen. Der Nachweis von Stellungen für V. lkSwirte nahm einen weiteren Aufschwung. Durch die Stellenvermittlungsabtei­lung des Verbandes werden die wirtschaftliche Lage und die Aussichten für die jüngeren Volkswirte charakteristisch beleuchtet. Von einer Ueberproduktion an wirklich geeig­neten Kräften ist im Berufe des praktischen Volkswirts keine Rede. Besonderes Augenmerk richtete der Verband auf die Eröffnung von neuen Arbeitsgebieten für Volks­wirte. An 200 größere Kommunen wurde eine Eingabe gerichtet, in der die Nützlichkeit der Anstellung von volts- wirtjchastlichen Beigeordneten und sonstigen volkswirt­schaftlich gebildeten Mitarbeitern begründet wurde. Aus diesem Gebiete dürsten die Aussichten für den National­ökonomen zunächst am günstigsten liegen, in den bisher ausschließlich von Juristen besetzten Virwaltungsjiellen zur Geltung 511 kommen. Der praktische Volkswirt ist ein Sauer­teig, der berufen ist, in der Staats-, Gemeinde- und Kolo­nialverwaltung den Juristen, der nichts als Jurist ist, zu ersetzen. Der Fonds für eine Darlehns- und Unterstützungs­kasse erveichte eine Höhe von mehr als 1000 Mk. Die Rechtsauskunftsstelle leistete nützliche Dienste. Auch die Auskunftserteilung über Standes- und Berufssragen nahm einen größeren Umfang an. Das volkswirtschaftliche Hand­buch wird nächstens herausgegeben werden.

An den Geschäftsbericht schloß sich eine kurze Erörterung an. Dr. Krüger-Berlin erklärte, er habe in Magdeburg auf der Hauptversammlung des Vereins für Sozialpolitik eine große Enttäuschung erlebt. Er bedauerte es, daß man dort nicht klar zum Ausdruck gebracht habe, daß der praktische Volkswirt in erster Linie Nationalökonom fei und nicht etwa Jurist. Es sei bedauerlich, daß der Vertreter des Verbandes nicht wenigstens diese Anschauung zum Aus­druck gebracht habe. Professor Dr. v. 5)alle hielt dann einen fesselnden Vortrag über die W i r t s ch a f t s w 1 s s e n - schäft in der heutigen B e-a m t en v 0 r b 1 l d u n g. Er betrachtete zunächst die Schulbildung und Ausbildung der Volkswirte und die Stellung der einzelnen Berufe zueinander. Notwendig sei eine geeignete Vorbildung der Lehrer damit in den Schulunterricht die Gesichtspunkte des modernen Lebens hineingetragen würden. Besondere Lehrer für Volkswirtschaft sollen nicht angestellt werden,

rs. In Anwesenhett einer großen Zahl geladener Gage wurde nm Donnerstag nachmittag in Heidelberg, gegenüber der allen Universität, ein M i l ch p a st e n r i s i e r u n gs 1 n|t 1 tu t eröffnet, das der in den Vereinigten Staaten in loeucn Kreisen bemnnle Rew-Porker Multi-Millionär Nathan Straus 1116 Leben gerufen hat. 'Erschienen waren zu der Eröfsnungsfeler n. a. -Professor Reer Direktor der Universitäts-Kinderklintk, Pro'eßor Flemer Pio- sessor van Koel, Fran August NÖchlmg vom Rlanuheimer Verein jitr Säuglingsmilchküchen und W. Graff vorn Vadischen -bereut zu Bekämpfung der Tuberkulose. Die Einrichtung des Laboratoruuns wurde von Herrn Straus, der sich vorübergehend in Heidelberg amhält, selbst erläutert, und die eigentlichen Vorführungen leite e Tr. Green, der die Slraus'schen Laboratorien m emer Reche groger Stabte eingerichtet hat und in Amerika als tüchtiger Kinderarzt bekannt ist." Die Milch wird von Kühen entnommen, die unter ftci'ibiaer Kontrolle stehen und nut Tuberkulin geimpft üuo. Zur llmvenbun« fldonßt »«3 «crfa()«n des betmmUn -

'titoiefjorS lauem-. Tic Milch wird ui vier Arien pafteiit , für Umber nn Aller von 1 bis 4 Wochen, von 1 bv- 3 lionntcn, von 4 bis'6 Monalen nnd 7 bis 8 Monaten. SieBufammcn- ietzuuq der Miilch -riolgt nach den Rezepteni b°kamiA^arzlicher Autoritäten, wie Prol-Iior Feemann, kosten o'ie §er-

Ctraus betreibt in Newyork bereits leit E die k°stenlolcf 4!e ieilnng pasteurisierter A!,tch an die Bepolkernng. Zurzeit exp eren dor, 17 Stationen von iLIilchverte, ung. Im Jahre 180b ,m>rven 3140 252 Flaschen nnd 1 O7V 4Ov Glaier Milch verteilt 4)ue Sterv lichkcii unter den Säuglingen N-wyorks ist '"'^ge Phtta- bis 1896 von 92,2 auf 55 von Tansend g-Iuuken. ich m ° delpbia, Sl. Louis, i5hieago und °nd°reit a,ne ,ka ischen a°ten bat betfIn&erfve11 n bl.cbe 'DliUionav atjn icb<

Proiesjor a Norden in Wien, der -tMi

iah, iprach den W>i>pch nu4, ön& «i Se I )ian flebürenev chassen iverde. Die er 9lnregimg ist Her «nirrf» -uuächst zu T-nlscher tsl, -geiolgl. In H°>d°lb°rg w.rd d i M Ich i Versi.cheu in der Universuats-Kniderklmit verwenve , i Allgemeinheit unentgeltlich zu9" ,fh 9 ß in Münch

auch soll nicht ein besonderer volkswirtschafllür.er Lehr- ;egenftand in den Schulen eingeführt werden. D:e Lehrer ollen nur bei Gelegenheit die vottowirtschafllichen Ideen betonen. Für die Ausbildung selber soll keine Zwangsnorm geschaffen werden. Es gibt viele Wege, die Bockswirlschaft zu erlernen. Die geeignetste Vorbildung ist wohl die auf der Universität. Für oen Volkswirt ist ei:ie Hochschulbil­dung von großen: dttrtzen. Eine solche ' Hochjchmüildung hat aber der moderne TurchschnittSjurist nicht. Alle Fakul- räten müssen arbeiten, dem Juristen aber gibt» der Herr im Schluß er bekommt alles vom Repetitor. Auch die Volks­wirte sollten mit der juristischen Wissenschajt zum Teil bekannt werden, auch sie sollten ein Examen ab legen, aber vor Examinatoren, die zum Teil akademische Theoretiker, zum andern Teil Praktiker und Spezialsten sind. ~ie Volks­wirte sollen nicht danach streben, eine neue Beamtenklasse zu werden. Denn bann würde es dazu kommen, daß sie sich auch von den anderen Beamtenilassen abschließen, wie sich das am besten ja in kleinen Städten churaAerisiert, wo jede Beamtengruppe ihren eigenen Stammtisch Die Volkswirte dürfen sich nicht absperren las-en von den anderen Beamten, sondern müssen danach streben, mit ihnen in Berührung zu kommen. Sie sollten sich die Möglichkeit verschasjen auch bei den Provinzialbehörden zur Infor­mation zu arbeiten, damit sie mit allen Bedür,nisfen des öffentlichen Lebens bekannt werden. Zum Schlüsse der Hauptversammlung lourde beschlossen, eine >wmiin,s.vlt zu ernennen, die alles Materia: bearbeiten soll, das in der Frage der Ausbildung der volk^.virtjchajrlichLn Beamten vorhanden ist. Die Kommissio:: hat der nächsten 5^>aupt- verjammlung einen eingehenden Bericht darüber vorzu­legen. -

Anstalt ausgestellt.

___ Die Heimatliebe einer Brieftanb e. _Tnhre 1905 Üab ein Mitglied des Briestaubenklubs zu M?chelstad?ün Odenwald eine zweijährige Taube nach Neustadt an der Tafelsichte (N-rdböhwie^ ab MKMWW -WZMWM mt^rurilckaeaeben blieb sie dann dort ivieder nahezu ein

Dock Ende der vorigen Woche machte sie sich aber- matz' auf den Weg zu ihrer Geburtsstätte, und hatte, nun- über ihre Route orientiert, bereits am Sonntag, Thnr (Eintreffen einer brieflichen Mitteilung, die ihren Moana meldZ üt bestem Wohlbefinden erreicht. SBeber bt^inräMiaen Gefahren, noch die harten Strapazen einer jo langÄ wiederhklteu Reife'konnten sie abhalten, immer

Kleines Lenilleton.

5 p u n q e l li e s a iil c ri t a li i s ch e li M i l l i o-

^^i^-^er Schauspieler unb H o m i f e r Georg Enge ls ist nn diesem Donnerstag nachmittag in Berlin g e ft o r b e n, nacb- denf ihn schon am Sonntag ein beftinevJJiiKHei.ja.Jlnutl. ain. Krankenlager gewoisen halte. Ji> Engels tii einer ber beliebtefte t Hontifer der deulschen Bühne, der znicht nainenltich Ni der Rode, des N'ppcs im »Husarenfieber" loiendeii Scimt. ivectte, verschieden., Er ,st 61 Jahrealt geworden. Geboren ist er n.Aüona. Aman^ war er Maier, ging Später auf bie Breiter "vd wurde 1870 m Berlin nm Wollersdorl-Theatcr engagiert. 1872 kam er ans Wallner-Theat-r, 1883 ans Seutidje -r^catcv. Ccit 18-4 wne Eugkls mit in Gastspielen tätig und nahm teilt bleibendes Engage

_ Der vielbeschäskigte Dichter. Detlev von

lassen, die folgenbcn originellen Inhalt hat. ,AzUer ä Mik

fmgW^RÄragem ^^lili^

Festgedichte Stanmch.ichveise, Auwgraphe» usiv- usw, ^nüe^nde bin, auf jede Einsendung, Zuschrift und der- aleichen ^antworten Erlauben Sie mir gütig,t Ihnen in dieser

Das Novemberhest der Neuen Rundschau (Berlin, S. Fischer, Verlag) bringt eine größere ^nzahl^unveroifent- licbter Brief evonFriedri ch Ni etz s ch e. ^n ^emselb^n 5>eft verösjentlicht Christian E oll in eine ^tueii, rttter Ibsens Zusammenhänge mtt den Bewegungen semer Het- mat Eb uard Bernstein spricht unter dem ~uelPo-- litisches Kometeutum" über Wandlungen von deut­schen unb englischen Staatsmännern, v. ttexkn.l hat eine Studie über neue Ernährungsprobleme, .tuet <-atgcr ubvi* moderne Lyrik. Graf E. Keyserling beende: feinen Roman IDumala".