Ausgabe 
13.6.1906 Erstes Blatt
 
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3>ie Ycutige Kummer umfaßt Ist Seiten.

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.45254 145260 145518 i46889 147282 147397 148793 149076 149216 H vom 1. Oktober 1904 ut Einlösung gelangen, i 2°/o iger DtpositalM

er Kasse, au§roäiti bA rtbbrieje und Kommunal-

'Mi, 1906.

ZUM Butzbacher Trachtcnfell

ist nun auch noch eine zweite litterarische Festgabe, und zwar im Verlage von C. Schneider in Butzbach erschienen. Seinen besonderen Wert erhalt dieses Fe st buch durch die reiche Fülle seines illustrativen Schmuckes. Es offenbart sich in der Auswahl der Illustrationen zumeist ein für das Malerische, zum mindesten für das Aparte empfänglicher Geschmack. Die traulichen Bauten aus dem mittelalterlichen Butzbach, die uns von der ganzen gemächlichen Behäbigkeit einer vergangenen, langsamer lebenden Zeit erzählen, heimeln unS Söhne einer immer flüchtiger sich gestaltenden, rastlosen Epoche nicht ohne eine gewisse Wehmut an. Ein ganz besonders typischer Zeuge der wohlgefälligen Biederkeit jener grauen Jahre ist das Butzbacher Rathaus (Seite 23) mit seinem in drei Bogen sich allmählich zuspitzenden Giebel und seinem prächtig zum ganzen kleide passenden hölzernen Hute über dem ernsthaft mahnenden Stundenzeiger. Die Bilder aus der Umgegend von Butzbach bieten de§ Anziehenden noch mehr. Das von W. Boller in Langgöns ausgenommene Bauernhaus in Ober- kl een (S. 66) z. B. gehört zir den schönsten oberhessischen Bauten überhaupt. Hübsches bringen auch die Aufnahmen von dem Darmstädter Prof. Walbe. Das Beste, am Festbuche aber sind die Abbildungen der Volkstrachten. Da sehen wir z. B. eine stattliche junge Fran in der sehr kleidsamen, bimt» blumigen Hochelheim er Tracht (Seite 61) am Spinn­rocken, ein paar schwarzbekappte fleißige junge Eber§- göngerinnen (S. 65) mit ihren hübschen Handkörben, die ganze Trachtenpracht einer Hochzeit in Nieder- Eleen (e. 69), auf der nur der Bräutigam mit seinem langweiligen schwarzen AlleriveltSrock und seinem elegischen Zylinderhiit eher wie ein trauervoller Leichenbitter als wie ein hoffnungsfroher Bräutigam auSschaut. Ein paar niedliche Mädels in Hüttenberger und Kirchhainer Tracht, Jung und Alt aus Hochweisel, eine reichgekleidete Abe,id- mahlSjungfrau aus Langgöns re. re. sie alle blicken uns aus den glänzenden Blättern deS FestbucheS recht ein­ladend an. Die ersten Blätter bringen die wohl gelungenen Porträts unseres Großherzogspaares und des Fürsten von Llch, <

Die Regierungsvorlage toito darauf nach dem Ausschuß­antrage einftimmig angenommen.

R^ch einer kurzen Pause wird die Regierungsvorlage, betr. den Vorauf des fiskalischen Gebäudes zu Darmstadt, Hugestr. 31/32, und Erwerb eines Bauplatzes für ein Dienst- und Wohngebäude für das Steuerkommissariat und die Be- Kt^kskasse I mit allen gegen 10 Stimmen angenommen, nachdem sich 2lbg. Erk gegen die Vorlage ausgesprochen

Bei Beratung der Vorstellung des Hessischen Richter- Vereins und des Vereins mittlerer Justizbeamten auf teie Dienstwohnungen ober Gewährung angemessener

Wohnungsgeldznschüffe an alle Staatsbeamten beantragt der /Ausschuß mit allen gegen eine Stimme: " -Regierung zu ersuchen, bereits im nächsten Vor­anschlag des Staatshaushaltes eine angemessene Beihilfe ,ur die Wohnungsbedürfnisse der Beamten vorzusehen und 2. hiermit die Vorstellungen der erwähnten Vereiniauna-'n ür erledigt zu erklären." 9

2C&g. Dr. Gutfleisch befürwortet als Ausschußbericht' erstatter diesen Antrag. Die Finanzlage des Landes ae- itatte leider nicht, allen Wünschen der Zahlreichen Beamten- fategonen gerecht zu werden, andererseils aber dürfe man wenigstens nicht die dringendsten Anforderungen auf un-

Me Gießen.

Men Pfandbriefe gegen m Tageskurs besorg! mfetet Pfandbriefe über, welchen die Bedingung nasstcllen bezogen werden. hvn/t ithekenblmt^

. Die übrigen Abänderungsbestimmungen des Gefetzeiitwursü roerden, nachdem ein Antrag Bähr redak­tioneller Natur nach Austunftserklärung des Ntinisterial- prä^sidenten Braun wieder zurückgezogen worden ist, ohne Debatte einstimmig angenommen.

Es folgt die Beratung des GesetzenttvurfS, betr. die Abänderung des Berggesetzes

vom 28. Jan 1.8 76 in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Nov. 1899, in Verbindung mit dein Antrag Noack, nach welchem das Bitumen ebenfalls dem Staate Vor­behalten bleiben soll.

Abg. Noack bedauert, nicht an der Ausschußberatung über diesen Gesetzentwurf mir teilgeitommen zu haben, er würde auch noch verschiedene andere Wänderungsanträge ui Vorschlag gebracht haben.

Abg. I o u tz ist mit dem ganzen Gesetzentwurf nicht einverstanden; derselbe sei vollständig überflüssig und nur geeignet, die Privattätigkeit auf diesem Gebiete zu unter­binden.

Abg. Braun dankt im Gegensatz zum Vorredner der Regierung dafür, daß sie so rasch und prompt eine Regel­ung der so schwierigen Materie herbeigeführt habe. Tas Recht auf Abtretung an Dritte bleibe ja der Regierung jederzeit Vorbehalten.

Abg. Schönberger macht einige Bedenken gegen die Vorlage geltend, womit die Generaldebatte erledigt ist.

In der Spezialdebatte werden die Art. 13 debattelos angenommen. Bei Art. 4 erhebt

Abg. Dr. Fulda Widerspruch gegen die Bestimmung, dap, den Standesherren das Recht der Zustimmung Vor­behalten bleiben soll. Seine Partei behalte sich die Stellung eines Abänderungsantrages vor.

Ministerialpräsident Braun bemerkt dem Vorredner gegenüber, daß sich die Regierung bei Abfassung der betr. Vorschriften streng an die Versassungsbestimmungen ge- rnnmmimMaihi...... n ihmmmMm

in solchen Wandertagen"

bock) arge Einbrüche in das mit liebevoller Sorgfalt zu umhegende Gebiet der deutschen Lyrik.

Aber man erfährt aus dem Buche manches recht Wissenswerte, dem Durchschnittsleser bisher nicht Bekannte. Man erhält z. B. einen wenn auch knappen, so doch ganz wertvollen Einblick in die Wetterauer Dialektdichtung, m die Poesien von Karl Weigandt, Dr. Karl MöbiuS,' dem früheren Gießener LandgerichtSrat, und Peter Gei bei' Während Storchs Festspiel Blüchers Besuch auf dem Butz, bacher Marktplatze zum Ziele hat, sagt er hier vorsichtig, daß Blücher Ende 1813 Butzbach besucht habenfoll*. Histo­riker behaupten, daß der alte Marschall Vorwärts damals von Gießen direkt nach Weilburg gegangen sei, also ohne Butzbach berührt zu haben. Der nicht oberhessische Leser erfahrt, daß dos hessische Amt Hüttenberg auS 7 Ortschaften einst bestand mit dem Hauptortc Langgöns. Der historische Teil bringt überhaupt manches Interessante. Leider findet man aber in dem ganzen Festbuch nichts direkt auf das Fest Bezügliches. Das Buch enthält vielmehr textlich nur historische und ethnographische Abhandlungen über Butzbach und Um­liegend. Daher auch der, zu sehr an vergilbte Clauren'sche Romantik erinnernde, wenig charakteristische TitelLieb Heimatland". Als ein mit selbstgefälliger Breue sich ergehender Führer durch und um Butzbach einst und jetzt wird das Buch aber auch für die Zukunft seinen Wert behalten. P. W.

Aus Butzbach wird uns heute geschrieben:

Stach der mit bestem Erfolg am Sonntag in Szene ge­gangenen Premiere des Volksschauspiels .Die Hütten- bcrger" ist die Nachfrage nach Theaterkarten so groß, daß für den 13. und auch zur Festvorstellung am Sonntag der voraussichtlich der S. K. H. Groß Herzog mit Ge. m a h l i n beiwohnen wird, das Haus a u s v e r k a u f t ist. Von allen Seiten kommen Nachfragen und es liegt von größeren Crtcn der weiteren Umgebung eine Unmenge telegraphischer Vorausbestellungen vor, die für die beiden nächsten Vor» Itellungen keine Erledigung finden können. Für den Haupt­festtag stehen den auswärtigen Besuchern noch verschiedene lehenswerte Aufführungen bevor. Es wird eine Anzahl jugendlicher Turner in der Festhalle einenSchwerter, tanz^ aufführen. Darüber berichtet der Verfasser der Fest­schrift in seiner Beschreibung über frühere Sitten und Ge­brauche:Eine besondere Art von Neigen war in Butzbach der aus altgerman. Zeit stammende Schwertertanz. Gewandt bewegten sich zwischen Schwertern und Lanzen muntere Ge- feflen. Während im Jahre 1495 als Tänzer Bürgerssöhne genannt iverden, scheinen 1560 Schuhmachergesellen den Reigen aufgeführt zu habend Kleine Mädchen werden in schmucker Tracht einenErn ter eigen" tanzen. Mädchen und Burschen aus Pohl-und Kirchgöns werdenHüttenberger Tänze" vorführen. Nach dem gesamten Festprogramm zu urteilen, durfte es an mannigfachsten Unterhaltungen nicht fehlen.

. J $ Aormser Rofcnfest. Christine Hebbel, die be2§ Achters, bat als Tank für die Einladung der ^^dt WoimS und zur Erinnerung an die diesjährige Feier an d"' Oberburßenneilicr Kohler das Bild Hebbels und das ihriae mit lo gender Widmung gcjandt: ,2em Herrn Oberbürgermeister oon 2^0^15. Benn schönen Rosenfeste im allen Worms möchten Hebbel und jemc Christine im Bilde ivemgstens gegenwärtig sein" der Z^'^ravhlen sind mit ihren Namenszügen ?e?sehen, wahrend der Rahmen die Verse Hebbels trägt: J

treu imb fest sich Mann und Weib umarmen.

M em Kreis, da ist der Kreis ge[d)lo|len 3n dein die höchsten Menschenireuden lüoijneiu*

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1 bestimmte Zeit hinausschicbcn, und so habe sich der Aus- : schuß mit der Regierung tahin verständigt, daß zunächst - den dringendsten Erfordernissen mit Hilfe des Wohnungs­geldzuschusses entsprochen werde. Der vorhandene Notstand

: betreffe nicht nur die Beamten in der Stadt, sondern auch die auf dem Lande, und da die Stellung von Wohnungen für alle Beamten nicht möglich sei, müsse es Pflicht der gesetzgebenden Faktoren sein, durch die Wohnungögeld- zulagen die größten Ilngleichh-eiten auS der Welt zu schaffen, soweit es unter den gegenwärtigen Verhältnissen möglich sei. Dte Regierung habe sich auch im Finanzausschuß schon bereit erklärt, im nächstjährigen Etat Mittel für diese Wohnungsgeldzuschüsse oinzustellen, und es seit somit auf diesem Wege doch eine Besserung für die Beamten zu er­hoffen. Es werde damit ein großes Stück von llnzufrieden- heit in der Beamtenschaft beseitigt werden. Mit Ausnahme des Widerspruchs des Abg. Hirschel habe im Ausjchuß völlige uebcreuifümmimg über die Notwendigkeit der Gihaltsauf- bcsserung geherrscht, und er hoffe auch, daß die große Mehr­heit des Hauses dem Ausschußantrag zustimmen werde. Es sei ja keine angenehme Aufgabe, Beamtcngehälteverhöhungen zu beantragen, aber hier liege eine dringende Notwendigkeit Dor. «uc Kammer müsse den Schutz, den sie jüngst für die Singvogel beanspruchte, auch auf ihre Beamten ausdehnen. (Heiterkeit und Beifall.)

Abg Molthan verliest namens seiner Parteifreunde eine Erklärung, wonach dieselben im Prinzip sich für die Gewahruna von Wohnungsgeldzuschüssen aussprecherr, sie

, 11 ' looock) ihre nähere Stellungnahme darüber Vor­behalten, bis sie Kenntnis von der diesbezüglichen Regier­ungsvorlage gewonnen hätten. Es seien hierbei für die zwei GesichtSpunkre maßgebeiid, 1. daß in der zu erwarten- besonders die kleinen Beamten entipredjenb be- ruckjichtigt würden und 2., daß die den Volksschuklehrern im Jahre 19OO gegebene Zusage hinsichtlich der Aufbesserung ihrer Gehalter gleichzeitig eingelost werde.

... Abtz- Dr- Heydenreich fragt an, welche Summen für die Wohnungsgeldzuschüsse erforderlich sein würden und aus welche Weise die Regierung in dieser schweren Zeit die Mittel aufzubringen gedenke.

Abg Reinhart weist darauf hin, daß bereits in der Generaldebatte zum Haushaltsetat die Frage der Besser- steuung der Beamten von feiten seiner Partei eine sehr wohlwollende Behandlung erfahren habe. Im Fincmzaus- schutz sei eine eingehende Besprechung mit der Regierung darüber erfolgt uno auch bie Dringlichkeit der sofortigen Ausbesserung mit allen gegen eine Stimme anerkannt fooröen. Er und feine Freunde würden deshalb dem Aus- schutzantrag mit Freuden zustimmen. Er spreche dabei die Hoffnung aus, daß die Großh. Regierung in ihrer Vorlage auch besonders auf eine Besserstellung der weniger bemittel- ten Beamten bedacht sein und die Wünsche derselben zu erfüllen sich bestreben werde.

. Ulrich ist ebenfalls mit dem Ausschußantraa einverstanden, moajte aber noch über denselben hinaus­gehen und gleichzeitig die Forderung stellen, daß auch eine Revision der Arbeitslöhne in den Staatsbetrieben erfolge und besonders die niederen Beamten berücksichtigt toÜTbem ^ayet durch eine höhere Progression der Eintommensteuer unschwer zu ermöglichen. Auch er wünsche, daß die den Volkvschullehrcrn seinerzeit gegebenen Versprechungen jetzt auch erfüllt werden. Nach seiner Berechnung würde sich

spätere auch die Bildnisse der Vorsitzenden des Festes, des Verfassers des Festbuches und des Festspieles, sowie die WeidigS und des volkstümlichen Zeitungsmannes Kuhl.

Der Text, dessen Wiederholungen und stilistische Uneben- heilen nicht zu übersehen sind, ist eine fleißige Kompllationsarbcit Storchs. Die Festfreude hat den Verfasser zu allzuviel superlativischen Ausdrücken hingerissen und zumeist nicht sonderlich glücklich ist er in seinen Zitaten in gebundener Rede. Stümpereien wie die auf Seite 56 abgedruckteTaunus­wanderung" mit den Schlußversen:

»Hier unter Schatten, tief und breit, von Finken hell umschlagen, wird laut auch unsre Munterkeit

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Swcite hesstsche Kammer.

Regierimgstische: Staat^ninister E n> a /d Fiiimiz- ft^ia räte^eV V?'s Ministerialpräsident Braun/ Mini- liermi-rate Best und Usinger.

Das H§ eröffnet die Sitzung um l(P/2 Uhr.

^sort in die Tagesordnung ein: Spezial- oeratung über den Gesetzentwurf, betr. V 9

. oo Aeuderung d:s Feldbereinignngsgesetzcs

1887A $ci ^rt 1 1 (Art. 7, Ws. 6) beantragt SteNe des Regierungsentwurfs folgende !U k® * "Gehört ein Grundstück zum Gcsamtgul, so be- )t- bCl Zustimmung der Frau. Gehör ein GriNidsttick zum eingebrachten Gut der Frau, so bedarf diese nicht der Zustammung des Mannes "

. Staatsminister- Ewald legt die Anschauung der Re- 6?erung über diese Fwage näher dar, die sich schon durch L??L^Sen.des bürgerlichen Gesetzbuches reguliere. Der Unterschied zwischen der Bestimmung der Regierung und der Fassung des Ausschusses sei nicht von solcher Vedeurung, daß der Gefe^entwurf daran scheitern müßte, er bitte aber doch, es bei der Fassung der Regierung zu belassen.

Die Abgg. Kohler und Leun treten für den Aus­schuß antrag ein, der darauf einstimmig an genom­men wird.

I halten habe, welche lautet: Insoweit den Stcmdesherren ein vorzubsweises Recht auf Benutzung von Mineralien zusteht, wird hieran durch die B^sttmmungen dieses Ge­setzes nichts geändert."

Tie einzelnen Artikel des Gefetzes werden darauf ohne Debatte angenommen.

Weiter genehmigt das Haus die Regierungsvorlage, betr. die Forderung von insgesamt 48 760 Mk für die ^"^^'r^nanstalt Philipps ho spi tal, ebenso ohne Debatte wird die Regierungsvorlage, betr. die Regel­ung des Besolbungsdienstalters der K'reisamtsbureauvor- sicher Griesheimer u. Gen. und die Vorstellung der Kreis- amtsvorsteher Gengenbach in Oppenheim und Hach in schotten nach dem Anrrag des Ausschusses angenommen.

lieber die Regierungsvorlage, betr.

die Gruppenwasserverforgung hat

Abg. Hirschel schriftlichen Bericht erstattet. Der Aus- sihußantrag lautet:2. Kummer wolle genehmigen, daß für

Anlage der Gruppeinvasserversorgung von Lauterbach nach Bad Nauheim 1867 OOO Mk. im Wege des Staatskredits unter den gleichen Bedingungen, wie sie in Art. 3 des Finanzgesetzes vom Jahre 1306 angegeben sind, flüssig qe= macht werden." " ö 9

Abg. Brauer richtet an die Regierung die Anfrage ob sie für die Entschädigung der Müller genügende Mittel zur Verfügung habe.

F-inanzniinisrer Dr. Gnauth erklärt, die Regiemna habe erhebliche Mittel dafür in Aussicht genommen unö auch solche Müller entschädigen, die keinen direkten rechtlichen Anspruch darauf hätten.

Abg. Schönberger meint, es sei zu beklagen, daß die Regierung nicht auch schon früher in ähnlichen Fällen eine jo entgegenkommende Haltung angenommen habe.

Abg. Dr. Weber spricht sich ebenfalls für eine volle Entschädigung der Trieowerksbesitzer aus und ist der Mein­ung, daß die Kammer, wenn die in der Vorlage zu be- toilhgenben Mittel nicht ausreichen sollten, auch zu nach­träglichen Bewilligungen für Entschäbigungszwecke gern bereit sein würde.

Blatt IS«. Jahrgang Mittwoch 13. J«ni 1906

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