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Aus S.aSt Mtto Larro.
Gießen, den 13. Juni.
•* Landes Universität. Der ordcnfl. Professor der klassischen Philologie Dr. Alfred Körte in Basel hat den an ihn ergangenen Nus an unsere Landesuniversität angenommen und wird seine Vorlesungen im Winter 1906/07 beginnen..
Der französtsche Ministerpräsident Sarrien verlas am Dienstag in dec Depuüerten-Kammer die Programmerklärung des Kabinetts. Diese erinner einleitend daran, daß eS das Programm des Kabinetts gewesen sei, die Einigung der Republikaner zu ver wirklichen. Die Regierung schlage vor, die gesetzgeberisch Arbeit durch die Bewilligung einer allgemeinen Am ne st l
Deutsches Neteh.
Hannover, 12. Juni. Der Kaiser wird am Freitag eintreffcn und im Ncsidcnzschloß übernachten. Er wird Samstag das Königs-Ulancn-Regiment besichtigen
ralski ist gewählt.
Karlsruhe, 12. Juni. In der zweiten Kammer erklärte Staatsniinister Dusch auf eine Anfrage des Zentrums wegen Ziilassiing von M ünn crklöstern, daß die oberste Kirchenbehörde einen Standpunkt einnehme, der eine Ver- standi gii n q a n Sich l icsie.
8 Sekunden durchfuhr. Der Sieger der vorjährigen Hcrkomer. Konkurrenz, Ladenburg-Mannheim brauchte 3 Minuten 32 Sekunden.
Prinz Heinrich durchfuhr die 5V2 Kilom. lange Strecke der Schnelligkeitskonkurrenz in 3 Min. 54 Sek.
Bei der Schnelligkcitsprüfung stellte sich heraus, daß m- folge der Bewertung der einzelnen Wagen die kleineren Wagen die größten Chancenaussichten haben. Die nienten guten Punkte errangen: Wagen Rr. 155 Tr. Rudolf Stoß- Zwickau, Rr. 152 Karl Westphal-Hamburg, Rr. 154 Georg Betzin-Berlin, Rr. 141 Heinr. Opel-Rüsselsheim, Rr. 151 Kurt v. Ohlendorff-Bcrlin, Rr. 145 Karl v. Axelson-Leipzig Das offizielle Resultat der Herkomer-Konkurrcnz wird erst nrorgen bekannt gegeben.
München, 12. Juni. Abends 6 Uhr traf als letzter i,nd achtundneunzigstcr Wagen bei der Schnelligkeitsprüfung Wagen Rr. 153 (A. Gervais, Antwerpen) ein. Die ganze Fahrt durch den Forslenrieder Park ist ohne Unfall verlaufen, sic wurde nur zeitweise durch starken Regen beeinträchtigt. Ailch bei der heutigen Fahrt von Innsbruck au? soll kein besonderer Unfall vorgekommen sein.
München, 12. Juni. Der Bauer, der in Waldung bei Rosenheiin vm Donnerstag früh 5 Uhr verunglückte, weil sein Pferd .vor einem Automobil der Herkomer-Konkurrenz scheute, ist tatsächlich nun gestorben. Er hinterläßt sieben unmündige Kinder.
Wegen schwerer Brandstiftung vom Schwurgericht freigesprochen.
th. Gießen, 13. Juni.
Gestern verhinderte das Schwurgericht bis abends nach 10 Uhr gegen den am 8 .März. 1878 geborenen Ziegelei- arbeiter Heinrich Möller und dessen am 17. Okt. 18/8 geborene Ehefrau, beide von Schlitz, wegen Brandstiftung. Die Anklage vertrat Gerichtsassessor Dr. H e tz e I. Möller wurde von Rechtsanwalt M e n d e l s o hu , ferne ftrau von Justizrat M e tz verteidigt. Die Anklage legt den Eheleuten zur Last, daß sie am 8. J<muar d. £ einen imt Holz gefüllten Schuppen, der dem Bäckermeister ^ungblut gehört gemeinsam vorsätzlich tn Brand gesetzt haben Nach der Anklage brannte abends 10 Uhr der Jnngblutsch Schuppen voNständig nieder und das daneben hegende Wohnhaus, das an dem Schuppen angebaut war, rn dem außer der Witwe Kruppat im 2. Stock dre Angeklagten mit ihren drei Kindern wohnten, würbe ebenfalls vom Feuer ergriffen, indem die nach der Brandstelle W gelegene Holzwand des Hauses, sowie ein Teck vom Gebalke anbrannten. Die Anklage erklärt, daß nach der Lage des abgebrannten Gebäudes und nach Art des Brandherdes es nur von der Möllerschen Wohnung aus möglich war, das Feuer cmzu- legcn. Ms Motiv wird angenommen, daß cs den Angeklagten darum zu tun war, durch das Feuer auch das Wohnhaus einzuäschern, um von der Gememde Quartrev im Armenhaus zu bekommen.
Möller, ein etwas beschrankter Mensch, erklärt, er sei an dem Brande unschuldig. Darauf aufmerksam ge- macht, baß er früher in der Voruntersuchung einmal ge- äußert habe, er wolle die Sache auf sich nehmen, und besser
würdig einzuleiten. ,
Die Erklärung erinnert sodann an die Darlegungen über , die auswärtige Politik, die die Regierung bei der > Bildung des Kabinetts gegeben habe, eine Politik, die den 1 Geist der Gerechtigkeit und des Friedens gekräftigt habe, indem Frankreich die verschiedenen der Ration gestellten Probleme ins Auge faste. Namentlich in der Marokkofrage habe sie die Genugtuung gehabt, von allen die Loyalität Frankreichs und sein Gefühl der gegenseitigen Rechte und Pflichten der Nationen anerkannt zu sehen. Die Regierung gedenke diese Politik fortzusetzen, deren Weisheit die für alle ehrenvolle und glückliche Lösung der Konferenz von Algeciras bewiesen habe. Dank der auswärtigen Politik der Negierung werden wir das Bündnis und die Freundschaftsverhältnisse aufrechterhalten und befestigen, die für uns so wertvoll gewesen sind und deren Ziele sich im Einvernehmen befinden mit den Zielen unserer eigenen Politik. Dank ihr werden wir in Zukunft die Gefahr von Störungen und Konflikten verringern und uns in der glücklichen Lage befinden, Schwierigkeiten in gerechter Weise zu lösen, indem wir unser ganzes Vertrauen auf Heer und Flotte setzen, deren Tapferkeit und Stärke Frankreich seine Sicherheit voll verbürgen und ihr den Rang sichern, der ihm in der Welt zukommt. Frankreich hofft, daß, wie es selbst, die übrigen Nationen stets weitere Lösungen erstreben werden, die auf der Achtung vor dem Recht begründet sind, und wünscht, daß der Fortschritt der allgemeinen Meinung nach dieser Richtung, zu dem Frankreich auf diese Weise beigetragen haben wird, den Nationen gestatten werde, die Verminderung der militärischen Lasten als möglich anzusehen, welche die auf der Friedenskonferenz im Haag vertreten gewesenen Staaten für so überaus wünschenswert für die Zunahme der Wohlfahrt der Menschheit in materieller und moralischer Hinsicht hingestellt haben.
Die Erklärung wurde mit großem Beifall ausgenommen. DaS Haus trat in die Beratung der verschiedenen Interpellationen über die Politik der Negierung ein.
Jaurös (Soz.) wirft der Negierung vor, sie befolge gegenüber der Arbeiterpresse eine Politik der Unterdrückung. Er gibt zu, daß, wenn bezüglich de§ Besitzes
politifd?e Tagesschau.
eme hessische „Landtagskorrespondenz".
AuS Darmstadt wird gemeldet, es sei beantragt, den | Präsidenten der Zweiten Kammer zu ersuchen, die Herans- gabe' einer Landtagskorrespondenz diirch das Bureau der Zweiten Kammer der Landständc zu veranlassen und die Vorbereitungen hierzu so zu beschleunigen, daß diese m der diesjährigen Herbsttagung der Zweiten Kammer bereits erscheinen kann. Der Vorstand der Zweiten Kammer berichtet zu dem Antrag, die Kammer wolle dem Antrag stattgeben.
Welchen Zweck soll denn diese „Korrespondenz" haben? Glauben die Herren Antragsteller etwa, daß die hessischen Zeitungen von einer solchen Gebrauch machen würden? Das wäre ein schwerer Irrtum. Selbstverständlich wurde nach wie vor jede hessische Zeitung, die etwas auf sich halt, ihre eigene Berichterstattung aufrecht erhalten und keine Beachtung schenken einer Korrespondenz, durch die die Herren Abgeordneten gern das verbreitet haben möchten, was sie nach reiflicherer Ueberlegung bester gesagt hätten, als waS sie gesagt haben, und die jedenfalls mancherlei für diesen oder jenen Redner Charakteristisches und für das Publikum darum besonders Wistenswertes verschweigen würde. Denn eS ist doch wohl die Korrespondenz so gedacht, daß sie jedem Redner vor ihrer Versendung an die Presse zur Uebc-r- arbeitung vorgelegt werden soll, der natürlich alles 'hm Mißliebige aus ihr entfernen würde. Oder wie denkt sich der Antragsteller sie? r, ...
Der Abg. R einhart hat, rote wir nach Niederschrift des Vorstehenden hören, diesen Antrag eingebracht Von diesem Manne wird niemand annehmen, daß er beabsichtige, die Oeffentlichkeit der Kammervcrhandlungen durch eine solche Korrespondenz einzuschränken und durch frisierte Berichte der Oeffentlichkeit Gand in die Augen zu streuen. ^ie H-rage aber bleibt nun um so mehr offen: was will denn sonst eine solche Korrespondenz?
Ausland.
Madrid, 12. Juni. Eine Familie, bestehend aus Mann, Frau und Kind, die bei dem B o mb c n - Att en t at verletzt worden ivaren, sind jetzt an diesen Verletzungen gestorben. . c . .
Nom, 12. Juni. Wie cs heißt, wird eine D reib u nd- Kundgebung geplant. Die an der Krönungsfeier in Norwegen teilnehmenden Fürstlichkeiten sollen sich in einem deutschen Hafen treffen. Der König von Italien und der österreichische Kaiser sollen ihre Zustimmung
der Produktionsmittel die Gesellschaft an die Stelle der Kapitalisten gesetzt werde, die Interessen der »nittleren Klassen geschützt werden müsten und dielen Klaffen em gewisses Aequivalent zu geben sei. Jaures spricht dann von der allgemeinen Enteignung des kapitalistischen Eigentums und erklärt, cs sei ihm unmöglich, zu sagen, ob diese Enteignung mit oder ohne Entschädigung sich vollziehen werde.
In der Kammer verlas der Minister des Innern Cle- menccau die Erklärung der Negierung, die auch hier mit großem Beifall aufgenommen wurde.
tne für die Wohnungsgelbzuschüsse aufzubringendc Summe . -rKSUKSAKid» «- M--: ftellung unserer Beamtenschaft sei.nicht nur e-n° Forderung Lr Billigkeit, sondern liege auch tnt Interesse dev Staates
der Regierung. Sie stelle sich den jetzigen Anforderungen durchaus freundlich gegenüber und habe auch entsprechende Erklärungen schon im Finanzausschuß abgegeben, ^ie Unzufriedenheit verschiedener Beamtenkategorren betulich der Wohnungsgelder sei auch begreiflich, wenn man ch^f die Nachbarländer Baden und Württemberg, eventuell auch Sachsen blicke. Dort sei hinsichtlich der -whnung^ nelder bereits viel mehr geschehen, als trt Hessen. Die Regierung habe schon häufiger die Versetzung von Beamten in 0die größeren Städte nicht durchfuhren können, weck Me persönlichen Verhältnisse den Beamten ein Wohnen m den teueren Städten nicht gestatteten. Dauere dieser Zustani. fort so würde er sich zu einem Privileg der wohlhabenden Beamten geftalten m bcn .©tabten ^u wohnen, und damit zu schweren Schädigungen fuhren. Ueber die Art der zu gewährenden Wohnungsenischadigungen könne er jetzt nur bemerken, daß die Regierung die Absicht habe, die Entschädigungen nach u n t e n st e i g e n d zu gestalten, sodaß also der kleinere Beamte prozentual mehr Zuschuß erhält als der höhere Beamte: diese Wohnungsgeldzuschusse sollen' aber nicht pensionsfähig sein. Ae Regierung sei entschlossen, die für die Wohnungsgeldzufchusse erforderlichen Mittel ohne Steuererhohung aufzubringen, und sie werde die Aufbringung auf anderem Wege sich angelegen sein lassen, worüber er indessen heute noch nichts Näheres sagen könne. Es solle das der Vorlage der Regierung Vorbehalten bleiben. ,
Da inzwischen die Mittagsstunde herbeigekommeri ist, wird die Fortsetzung der Debatte auf Mittwoch früh 9 Uhr vertagt.
(Schallendes Gelächte'-.) , m . Y o
Beuthcn i. Obecschl., 12. Ium. In der Ncichs- tagswahl im Wahlkreis Beuthen-Tacnomitz erhielten: Berg- mspektor Muschallik (Ztr.) 8861, Redakteur Rapieralski (Pole) 28 264, Bergrat Remy (deutsch-national) 7809 und Arbeitersekretär Scholtystek (Soz.) 6903 Stimmen. Napie-
bann nach Hamburg fahren. ri t
Breslau, 12. Juni. Auf dem hier stattsindcnden Allgemeinen Fürsorge-Erziehungstage führte u.a. Lizentiat Dembowski (Carlshof, Ostpreußen) aus: Man solle die landwirtschaftliche Arbeit nicht unterschätzen. Er stamme aus einer alten Bauernsamilie. Sein Großvater sagte einmal zu seinem (des Redners) Vater: „Junge, Du bist zum Landwirt zu dumm, Du mußt studieren.'
gegeben haben. . . , ,
__ ES verlautet, daß das K önigsp a ar im September eine Reise nachLondon unternehmen wird. In politischen Kreisen will man wissen, daß die Eventualität eines englisch-italienischen Vertrages ernstlich erwogen wird. Tittoni habe Schritte zu einer solchen Allianz während seiner Anwesenheit in London begonnen und wird sic fortsetzen.
Mailand, 12.Juni. Die Polizei verhaftete hier einen 11WW, . ..
Anarchisten, welcher sich mit dem Plane trug, die baran tuc die Tat zuzugestehen, bleibt er d«bm, baß der Londoner Untergrundbahn in die Luft 8" Brand nicht von ihm angelegt sei, und er mcht wisft, wie svrenacn das Feuer entstanden ist. Der Vonitzende macht Moller
Wien 12 Juni. Aus Sarajewo wird gemeldet: darauf aufmerksam, daß er dem die Untersuchung fuhren Der Vertreter des Gencralstabschefs Grafen Beck, Feld- Beamten Zrrgeständnisse gemacht mrtmge^
marschall-Leutn. Votieret, hielt bei der SuWtouW w « tobe Häufig
des Grafen eine Aufsehen erregende Ansprache. an «Stonibcl und Kopfschmerz' Er wolle zugestehen, daß
betont, daß das was der Generalstab geworden, ausschließlich P Voruntersuchung manches gesagt habe, m3 ni#
das Verdienst Becks sei, fuhr er fort: Wenn dem Eraseu entspreche. Die Ehefrau Möller bestreitet
bisher auch nicht das Glück zuteil wurde, als oberster Führer L re^t ^wandter Weise, eme Schuld an dem Brande zu einer Schlacht die Früchte seiner Arbeit zu gemeßen, so magc T>aben Wenn ihr Ehemann sie int Laufe des Verfahrens ihn Gott doch den Tag erleben lassen, an dem die belastet habe, so sei dies nur darauf Mruckzufuhren, daß er Armee und der Gencralstab in erfolgreichem blutigen häufig mehr schwatze, ate er Ucruntlwrtcn NinnVn die Schuld gegen den obersten Kriegs- unwahr, fic hätte am Brandabend das T=rtn und gcge?d°n Ch-f d-S GencralstabS a6tragen könne. Wmpchen vom '^n^la^wie chr Mnun ge-
Das sei der höchste und beste Wunsch des General- st brann^ ausg^ehnte Beweisaufnahme ergibt, daß st ab es am heutigen Tage. ~~ allerdings die Angeklagten verdächtig sind, den Brand ver- ----Ein- itali-nifch- R-gi-ruugs-rttäruns. bMÄ
In der römischen Kammer gab am Dienstag der ge^ ch^b Rollers als die allein in Frage
Ministerpräsident Giolitti un Namen der Regierung Er- xommenden Brandsttfder, auch sonsttge Momente der Be- klärungen ab: Drei Bedingungen seien sur einen raschen ^eisaufnahme unteerstützten den Verdacht. Den^Geschworenen. : Fortschritt auf dem Reformwege unumgänglich nötig: uric‘3c werben bie Fragen wegen bes Verbrechens der Brandsnf-' • nach Außen hin, Ordnung im Innern und fcitgcfügte Finanzen. I ^ng gegen jeden der Angeklagten, ev. ob üerde gemeinsam l Der Friede ist uns, so erklärt Giolitti, glücklichcrweise ^ehanbelt haben,vorgelegt,ebenso bre Frage nach mrlbern- hurch Bündnissc g s chert, denen wir entschlossen gen Umständen. Auf Antrag des Vertreters de:Swats- ; ttVu^b®iben mVrben, fömie durch die herzlich-F-rund. b^rbe w^auch noch bi-Frage wZen s-chrl-ss.g-Brand- - schäft, die uns mit allen Mächten verbindet, insbesondere s f^ng vorsätzlichen Brandstiftung ungemein schwer, nit denjenigen, mit denen unsere Beziehungen häufiger und U zu überführen, weil'es meist an einem unmittel-
traditioneller sind. (Vom Dreibund also keine Rede!! r Zeugen fehle, man sei meistens auf Jndizren an- D. Red.) Im Innern werden wir die Ordnung nut strenger ^.^fesen, um bie Schulb eines Brandsttfters nachzuweisen. Achtung vor dem Gesetz und allen Volksfreihcitcn mit großer Staatsanwalt plädiert bann auf schuldig. Falls dm Unvartcilichkcit im Kampfe zwischen Kapital und Arbeit auf- Geschworenen nicht zu der Ueberzeugung von der Schuld rcchtcrhalten. Die Finanzlage ist vortrefflich, aber der Angeklagten kommen könnten, so -rege zwerfeckos em die größte Sorgfalt ist nötig, um das Budget festgefügt zu fahrlässig begangene, Sranbftiftung
Xu” - L ewjs's ass
st ’S« ääx-u emew® »F? können, das vom Frelheitsgeiste und der ausrichtigstcn ~iebe eülftc Lampe umgesallen und dadurch das Feuerent- rur Arbeiterklasse erfüllt ist. . standen sei. Rechtsanwalt Mendelsohn pud Fusnzrctt
Die Erklärungen wurden von der Kammer mit lebhaflem Metz plädierten auf Freisprechung. Es sei richtig, day Beifall aufgenommen. Im weiteren Verlaufe der Sitzung gegen die Angeklagten Vevdacht vorliege, aber em Beweis wurde über die Erklärungen verhandelst Crispi bringt sei dafür nicht erbracht. Dw Tatsache, daß d^ Ortsgespräch ein: Die Kammer würdigt die Angeklagten als die Brandstifter bezeichne, genüge tn KSÄw- >--->.-1.°.. -«Sä*« “Äft» zur Tagesordnung über. Diese Tagesordnung wird mit 262 Mmnenten «u
gegen 99 Stimmen angenommen. nage angenommene Grund sei in der Hauptverhandlung
- '1- hinfäNig geworden. Besonders der Rechtsanwalt Mendel-
Das Kcrkomer-Aennen. .ohn führte aus, daß auch eine fahrlässige Brandstiftung!
VIII. nicht erwiesen sei. Die Geschworenen verneinten schtteß-
Innsbruck, 12. Juni. Insgesamt sind 28 Auto- ^ch nach ^ftünbiger Beratung sämtliche Schuld- niobist von hier abgefahren. fragen, sodaß der Gerichtshof auf Freisprechung
Zirl 12. Juni. Der Zirler Berg wurde, abgesehen beider Angeklagten erkannte und die Kosten dep von kleinen Störungen, von allen Wagen genommen. | Staatskasse auferlegte. , ,
M ünchc n, 12. Juni. Von den bisher cingetroffenen
Wagen bat das beste Resultat Wagen Nr. 78 (Ncu- , maier-Erle, 40-Bcnz), der 113/60 Punkte erzielte.
M ünche n, 12. Juni. Von den ersten 20 Wagen, welche bis 2 Uhr 5 Minuten die Strecke der Schncllig- kei tsPrüfung passiert hatten, hat das beste Resultat Wagen Nr. 18 (Pög e), der bie Strecke in 3 Minuten


