Ausgabe 
3.1.1906 Erstes Blatt
 
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In erster Cinto ist eine Vor.

Verkehr zu erschließen.

viel Schwierigkeit, die dadurch weichst, daß in

DicS macht

631 Frauen,

1. Klasse

Kauft nur

o,r c.

9,2" C.

sollen als Fruhstucksgetränk 5® <* rdy o a a*t i bi . k ao

trinken 1 Büchse M. 2.50 in den Apotheken.

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83 , 10

S^ietcorolofltfdie E^eobochtnngen der Station Gießen.

Familien Nachrichten.

Gestorben. Frau Elisabethe Bommersheitn, Bußbach. Frau Johanne Sophie Meier, geb. Hobnstädter, Marburg. Fräulein Cina Klöifier, Akarburg. Herr Gottlieb Krait, Lauterbach. Herr Johannes Born V., Homberg a. O. Herr Seb. Schmidt, Bermuthshain.

Verlobte. Fräulein Anna Muth, Erbach i. O., mit Herrn August Koeb, Alsfeld. Fräulein Elisabeth Schmidt, mit Herrn Baut Lausch. Alsfeld. Fräulein Käthe Fisch, mit Herrn Willy Heß, Bad-Nauheim. Fräulein Einma Rehm, Aichaffenburq, mit Herrn Joseph Haberl, Bad-Nauheim. Fräulein Emilie Kaiser, Dillenburg, mit Herrn Arthur Waldschütz, Frankfurt. Fräulein Emilie Vöhl, Gedern, mit Herrn Mar ChambrL, Lich. Fräulein Marie Gop, mit Herrn Willy May, Heldenbergen.

Hopfmannsield, im Kreise Lauterbach; dem Schullehrer Eduard Volk heim er zu Zellhausen eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Heldenbergen; dem Schulamtsaspiranten Joh. Angele aus Stuttgart eine Lehrerstelle an der Ge­meindeschule zu Friesenheim, im Kreise Oppenheim. In den Ruhestand versetzt wurde der Schiillehrer Franz Veith zu Ockstadt, im Kreise Friedberg, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner mehr als 50 jährigen treuen Dienste.

Säuglingsfürsorge und Säuglingsmilch- küchen, ein gegenwärtig in Gießen besonders interessterendeS Thema, behandelt ein in den heutigen Gießener Familien-; blättern befindlicher Aufsatz von Dr. med. H. Koeppe hier, worauf besonders aufmerksam gemacht sei.

* Der stä dtische Seesischma rkt, der vorige Woche wegen der Feiertage ausgefallen war, wird nächsten Freitag in den Marktlauben in gewohnter Weise abgehalten werden. Sonach ist die Erwartung der Gießener Fischhändler, daß das Ende des Jahres 1905 auch das Ende deS städtischen Fischmarktes bringen werde, nicht in Erfüllung gegangen.

Gießener Volksbad. Im Dezember wurden 9022 Bäder verabreicht gegen 9118 im November 1905 und 8349 im Dezember 1904, oder im Durchschnitt pro Tag 291 Bäder gegen 304 im November 1905 und 269 im im Dezember 1904. Der Besuch hat sich im einzelnen wie folgt verteilt:

Schwimmbad 4793 Männer, darunter 947 zu 10 Pfg.,

rsur echt mitDreieck-Marke auf der Sohle,

Dampf, und Heißluftbäder l sowie Massage zusammen 157 Männer und 25 Frauen, Brausebäder

Wannenbäder 1. Kl. 253 Männer, incl. 15 kohlensaure Bäder, 97 Frauen, , 12 , r

Wannenbäder 2. Klasse 710 Männer, 427 Frauen,

.. ^IC 3'khung II. Klasse der 7. und letzten Hessisch* ^.ynringrschen Staatslotterie findet am 9. und 10. Januar o. I. sinkt. Auf die Notwendigkeit rechtzeitiger Loöerneueruna wird aufmerksam gemacht. ss24/h

557 Männer, 88 Frauen, Brausebäder 2. Klasse 1131 Männer, 153 Frauen. Die Personenwage wurde von 180 Personen benutzt und das Bad von 3 Personen besichtigt. Die Frequenz des Bades im Jahre 1 905 stellt sich wie folgt (die in Klammern gesetzten Zahlen sind die deS Vor. jahreS): Abgegeben wurden überhaupt 117 930 (118 679) Bäder. Es entfallen hiervon auf Schwimmbäder 73 441 (74 216) und zwar für Männer 37 547 (36 887), für Knaben 11 212 (12 261), für Frauen 7008 (6847), für Mädchen 4712 (5503), sowie VokSbäder: Männer 10 192 (9697), Frauen 2770 (3021)., Wannenbäder: 18 743 (18 626) und zwar 1. Klasse: Männer 3328 (3181), Frauen 1392 (1190), 2 Klasse: Männer 8243 (8163), Frauen 5773 (6070), zu ermäßigten Preisen 7 (22). Brausebäder 23 551 (23 789), Männer 19 968 (20 640), Frauen 3583 (3149) Heilbäder 2195 (2048), davon entfallen auf römisch.irische und Dampfbäder: Männer 1680 (1547), Frauen 359 (296), Massage und Douche: Männer 125 (173), Frauen 31 (32). Die größte Frequenz hatte daS Bad im Juli mit 15 753 Bäder, während im Januar die wenigsten, 7274, Badende die Anstalt benutzten. Die Einnahme hat sich auf der Höhe des Vorjahres gehalten, so daß ein Zuschuß zu den Betriebs, kosten von der Stadt nicht geleistet zu werden braucht. Es gingen ein 1905 36 185 Mk. 25 Pfg., 1904 36 043 Mk 60 Pfg., 1903 32 758 Mk. 71 Pig.

x. Büdingen, 1. Jan. Interessante Betrachtungen lassen sich bei dem Vergleich der Volkszählungen von 1 8 6 4, 1885, 1900 und 1905 in unserem Kreise anstellen. Von 18641900 kann man eine stetige Ab­nahme in der größten Anzahl her Gemeinden beobachten. So zählte Dauernheim 1864 857 Einwohner, 1900 nur 780, Heuchelheim 259, jetzt 188 Einwohner. Von 1900 auf 1905 ergibt sich wieder eine kleine Zunahme im Durchschnitt. Die größeren Gemeinden wie Berstadt, Büdingen, Düdels­heim, Nidda zeigen jedoch seit 1864 eine stetige Zunahme. Eine Ausnahme hiervon macht Echzell in der Wetterau. Dieser Ort zählte 1864 = 1638 Einwohner, 1885 = 1553, 1900 1631, und 1905 = 1587 Einwohner. Die Land- flucht scheint demnach in unserem Kreis im Rückgang be. 'griffen.

fc. Frankfurt a. M., 2. Jan. Bei aller »Gutartig­keit*, welche die diesjährige Sylvesternacht gegen die früherer Jahre auszeichnete, haben die N e t t u n g s st a t i o n e n doch viel Arbeit gehabt. In mehr als einem Dlitzend Fällen spielte das Messer eine Rolle. Dabei wurden drei Personen lebensgefährlich verletzt. Ein Mann wurde mit 24 Messerstichen in einer großen Blutlache aufgefunden. Ein Anderer hatte 8 Messerstiche erhalten, 2 Personen, darunter eine 60jähr>ge Frau, wurden in den Anlagen fast erfroren aufgefunden.

s) Aus dem Kre ise Biedenkopf, 2. Jan. Seit langen Jahren besteht b eka nntl ich de r Wun sch, das bahnarme Hinterland durch neue Bahnen mehr dem

Für die notleidenden Deutschen in Rußland gingen ferner ein:

Bei Prof. Krüger: Prol. K. G. 40 Mk. Pros. N. N. 50. Pro­zessor E. B., I. B., N. H., I. G., 9L L., P. G. jn. 20. Dr. % Gr 40, Prof. S. E. 5, Prof. R. S., K. E. 10, H. H. 10, Prof Br £>* Pro'. Fr. B. 3, Dr. 9(. D. 3, Dr. Noese 5, Pros. H. Gr. 5 Mk.' nA Bel dem Bankhaus Aron Heichelheim: Albert' Heichelheim 20 Mk., v. B. 20 ^rau Th Heß 10, B. W. 10, Kommerzienrat Emmelius 30, Julius Schulhof 3 Mk.

dsr Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers: Fabrikant Adolf Noll 2o Mk., Gartner 50 Pfg., Dr. Hb. 4 Mk F E. 1 Karl S. 10 Mk. ' '

- . Kunll und Mi en schäft

tastischerweise n L Telegraph" meldet phan-

den PlanlClot)orf- Cl£ Syndikat tnncr. Zeitungen habe

bols -ii emcn .ncuen Versuch zur Erreichung des Nord­

pols ou unternehmen mit einem l e n kb a r e n N i c s e n-L u f t-

VaNvrt, Der "trnirme M, Nch 30 ^n<ye m den Eiiften zu er­halten. Ms Leiter der Expedition ist föerr Wuhmann aus- erschen, der bereits mehrere Reisen nach dem nördlichen Eismeer unternommen hat. Der Ballon wird in Paris unter der Auf- sicht von Santos Dumont gebaut werden. Im Juni soll dry Reise nach Spitzbergen angetreten werden.

Gießener Strafkammer.

)( Gießen, 2. Januar.

Die Staatsanwaltschaft batte gegen den Landwirt P. L. von Weiters Hain wegen falscher Anschuldigung und Nö­tigung Anklage erhoben. Als der Landwirt P. den Angellagten und seinen Knecht wegen eines Feldftcvels hatte anzeigen lassen, ließ er diesem mitteilen, wenn er die Anzeige nicht znrücknähme, )o wurde er seine Frau wegen Betretens fremder Wiesen anzeigen.

einer strafbaren Hcmblung von feiten seiner Fa:au nt"t bewußt war, lehnte das Ansinnen ab, ioorauf L. Anzeige erhob. Frau P. wurde auf ihren Einspruch fteigesprochen; sie war zwar über ftemde Wiesen gegangen, hatte aber einen all­gemein benutzten F-ußpftd eingehalten. Die Staatsanwaltschaft nahm an, L. habe, trotzdem er sich bewußt war, daß eine straft bnre Handlung nicht vorliege, Anzeige erhoben, wobei er dem erlaubten Verhalten der Frau P., den Anschein einer Straftat verliehen habe. Tie Veweisauftlahme ergab, daß man vielfach oer Ansicht war, der von Frau P. benutzte Pfad sei verboten, weshalb das Gericht zu der Annahme gelangte, daß auch der Angeklagte, dieser Ansicht gewesen sein kann. Hiermit entfiel £*r ^tbessand der falschen Anschuldigung, desgleichen berienige a L-u 1170§ Freisvruch zur Folge hatte. Wegen

Zechprellerei wurde her Taglöhner I. R. aus Simmern zu " ? Gefängnis und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt Er kam mittellos in eine Wirtschaft zu Belt ers- nain und ließ sich für 20 Pfg. Schnaps geben. Ms er zum onfopforbert wurde, erklärte er, daß er kein Geld habe. Lr entwischte m unbewachtem Augenblick und begab sich nach Gr ü n- verg, wo er sich ähnliche Handlungen zu schulden kommen ließ. Der 1, lahrige Metzgerlebrling W. L. von Allendorf l £q .^aT2 gelegentlich seiner Geburtstaasfeier in mtt Kameraden in Streit, in dessen Verlauf er lein ^chch^umester zog und einem Kameraden einen Stich versetzte, ^r;£bÄni'r c.yie ^ine Verletzung verursachte. Tas Schöffen- tl£rtC -c)m r1T^gcn Körperverletzung 4 Monate Gefängnis /^ort in Haft. Er erkannte das Urteil als

2 0N doch ,em Vater glaubte, die Strafe sei zu hoch nprirfi* k ^brnfung em Die Strafkammer mer wie das Schössen- pe! T^^^Olnung, daß mit Rücksicht auf die Gefährlichkeit M SS*!?!'S Messers, eine erhebliche Strafe am Platze

Lt- h!r t r Qr De.ru sung , was zur Folge hatte, w tlSÄ bc§ ^lieklagten die Kosten der Beriif.ingsinstanz wurd! ^sbat. - Tie Witwe K'. Sch. von Bad-Nauheim dUissagen ihrer mit ihr verfeindeten un ^Atocnter durch_b'5 Feldgericht zu 30 Mark Geldstrafe S'l. n m verurteilt. Sie soll einem Nachbar Berufung erf!if3tJ n b g e s ch n i 11 e n haben. Auf ifyrc

Freisprechung, da die Velastungszeugin siir unglaubwürdig erachtet wiirde.

Biedenkopf eine starke Strömung dafür herrscht, daß die Bahn dort und nicht in Wallau einmündet. Nack» dem Voranschläge sind zur Deckiing der Geländeunkosten 600000 Mark nötig, die man wie folgt zil verteilen gedachte: Kreis Biedenkopf 50 Proz., Dillkreis 25 Proz., Stadt Dillenburg 3 Proz., Stadt Biedenkopf 2 Proz., Hessen-Nassaliischer Hüttenoerein 10 Proz. und Privatinteressenten 10 Proz. Der letzte Kreistag des Kreises Biedenkopf hat nun be­schlossen, nicht mehr als 250000 Mk. einschließlich der Leist­ungen deS Komn'nnalverbandes und der Gemeinden inkl. her Stadt Biedenkopf zur Stellung des Gesanitgeländes zu leisten: außerdem gab mon der Linienführung nach Wattan iien Vorzug. Die Stadt B edenkopf macht große An- itrengungen, nm die Führung der Bahn nach Biedenkopf durchzusetzen und unter dieser ausdrücklichen Bedingung be- willigte die Stadtoerordneten-Versarnmiung 2 Proz. der Kosten deS Geländeerwerbs.

A Freiens een, 2. Jan. Bei dem letzten Zuge'Mücke nach Laubach verunglückte zimschen der Station Weickarts- tzam und der hiesigen der Zugführer Spengler aus Lau- bach. Als er bei den auf der Plattform stehenden Passagieren Ordnung schaffen wollte, glitt er vom Trittbrett aus; noch etwa auf eine Strecke von 30 Meter suchte er sich festzu­halten, dann ließ er sich fallen. Dabei trug er Verletzungen an der Brust, einen Hand und einem Fuße davon. Die un­gefähr 9 Kilometer weite Strecke nach Laubach legte er in I nahezu 5 Stunden zurück, wo er um 3 Uhr morgens ankam Und sofort sich zum Arzt begab. Zum Glück sind die Ver­letzungen nicht bedenklicher Art.

Noch einmal das Eisenbahnunglück bei Spremberg.

Der Ev. kirebl. Blaukreuzverein in Kvtlbus feierte die Jahres­wende. Pastor Haberland, der der GeriMsverhandlnng in Sachen des Spremberger Eisenbahnunglücks als Zuschauer beiwvhnte, sprach über die Verhandlung.

Der Redner ist mit dem Urteil einverstanden, dem Haupt- angellagten Stullgvs hat ja jede böse Wsickst ferngelegen. Aber der ^atz im Urteil:Es ist als erwiesen anzusehen, daß der Angeklagte St. nickst irgendwie unter irgendwelchen Einwirkungen des Mkohols gestanden hat", beweise die Unkenntnis des Gerichts^ Hofes über die Nachwirkungen des Mkohols aus die Denk- und Leiiiungssäbigkeit des Menschen. Falsch sei vvn diesem Gesichts- pimkte aus auch die Auffassung des Obergutacksters Geheimrats Piernay, derdie du rchs chwä r in t e N a ch t als v e r z e i h l i che schwäche darstellte, wie sie jedem einmal passiere. Der Hauptangellagte hat auch Gedankenschwäche dadurch gezeigt, daß er den Nachzug vollständig vergessen und mehrfach 'falsch tele­graphiert hatte. Daß St. nicht sichtbar betrunken war (er ver­trägt nach eigener Aussage ziemlich viell. nrr viel gefährlicher für seinen Dienst, als wenn er offenkundig betrunken war, denn dann hätte man ihn nicht in den Dienst gelassen.

Dr. med. Meinert aus Dresden, der der Verhandlung im Zuschauerraum beiwohnte, schreibt in b-r Sozial-K'orresp. Folgen­des:,Von ber durch die moderne Mkoholftrschung erwiesenen -Tatsache, .daß jederTrinkfeste" ein Mkoholiker und jeder nach reichlichem Mkoholgenuß nochDirektion" Bewahrende ein Be­rauschter ist, der in seiner durch Dressur verfeinerten Bezeckstheit größeres Unheil anzuricksten vernrag, als der leicht erkennbare und mehr oder wenigm: gelähmte knmtal Betrunkene davon hatte man in Kottbus keine Wnung."

den Oberslhofmarschall, den ©cneratnbiutantm, ble ücnfl-1 ®' r Mj r i tt * 1'n n,it dem Cabntale durch eine tuenden und A la suite flehenden Flüe;el«diu unten, den Endung des bi6 Station W-rllau

prdonnonzosfizier, die Oberhoichareien, den Hosj iierm i . , Marbura-Kreuztal vorqesehen. Um dies Sßrojeh

den Vorstand des Kabinetts, den Ob°rhosp« en er Ba^ Mmbnr^Nre. z, ^chj^ene Versamm.

Generaldirektor deS HostheaterS und der Hof'nnsi , <x fiÄ in eingehender Weise mit der Bahn be-

Divisionskommandeur, die Brigade» und^m'en ' a . von Oberscheld aus, bis wohin eine Sackbahn

deure p. p. der Garnison Darm,ladt, den Kommandanten der ,cyastm e .f bQ§ industriereiche Schelde- und

Residenz, den Kommandeur deS Großh. ^ndarmerte- P , st f ^^itenbackier Grund entlang in das obere

den Direktor der 4. Wallau -wischen Biedenkopf und Laasphe

Mln'ster, den j>cn Presidenten der Zweiten münden soll. Da der Staat sich bereit erklärt hat. die Bahn bei

Präsidenten der L°ndesk°ll q '^n Dannstadt. freier Gelandestellun-, zu erbauen, ,st dies die emziste

Am Di^Staa '2. Januar, fand anlästlich des Neu. Schwierigkeit über welche sich d°S Hmterland-, der Dillkreis, tahrSscsteS Gal a fel im Neuen Palais statt, der u. a.j und d.e in Betracht skomn.enden Gemeinden nmgen müssen, der Prinz und die Prinzessin Kranz Joses von Battenberg.

Kürst und Fürstin zu Erbach-Schönberg. der Vertreter Oester- reichS am Grosth. Hose, Frhr. Pereira.Arustem, bei- wohnten. Im ganzen waren an 100 Einladungen er­gangen. Die Musik stellte die Kapelle des 1. Großh. Feld- Art.-RegtS. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps).

* Personalien. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministerlums deS Innern wurden die Referendare Hugo Kröll in Darmstadt und Dr. Paul Lahr in Darmstadt zu Negierungsassessoren ernannt. Uebertragen wurden dem Schullehrer Joh. Daum zu Schneppenhausen eine Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Klein-Geiau, dem Schullehrer Joh. Etling zu Reuters, im Kreise Lauterbach, eine Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Storndorf, im Kreise Alsfeld; dem Schulamtsaspiranten Herrn. Walter aus Obbornhofen, im Kreise Gießen, die Lehrerslelle an der Gemeindeschule zu

SpidplaK der vereinigten Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Mittwoch den 3. Jamiar, nachmittag? halb 4 Uhr:Prinzeß Tailsendhänbchen." Abend? halb 8 Uhr: ^Frühlingsluft/ Doiiners- tng den 4. Januar"):Die Afrikanerin." Freitag den 5. Jaiinar aefchlossen. Samstag den 6. Janiiar, nachmittags halb 4 Uhr: Prinzeß Tausendhäudcben." Albend? 7 Uhr:Die Regiments- toctiter." Hierauf:Der verlorene Groschen." Sonntag den 7. Januar, nachmittag? halb 4 Uhr: .Prinzeß Tausendhändchen." Abeiids 7 Uhr: ,Nienzi." Montag öen 8. Januar, abends halb 8 Uhr,' .Tie Geisha."

Schauspielhaus.

Mittwoch den 3. Januar"):Der alte Vürgerkapitä'n." Hieraus: Der rote Schornsteinfeger." Zum Schluß:Dodgeschosse." Donnerstag den 4. Jannar, abends halb 8 Uhr: .Medea." Frei­tag den 5. Januar:Der Kaiisinann von Veitedig." Samstag bf*n 6. Jannar: ,,?llt-Heidelberg." Sonntag den 7. Jannar, nach­mittags halb 4 Uhr:Telephon-O^eheiinnisse," Abeiids 7 Uhr: Der Kaiifmaiiii vo>i Venedig." Moiitag den 8. Janiiar; Z u ry ersten Alale:Der Helfer" von Felix Philippi.

") Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

Fusjny eB0 örn ^IßnöroanTißmiflern ötr Aled! iti-tthrv.

2lusgebote.

23. Dezember. Heinrich Wießner, Pssasterer in Annerod, mit Liiia Steller daselbst. 28. Julius Naltmann, Zigarrensabrikanj dahier, mit Marie Klose bierselbst.

Eheschließungen.

23. Dezember. Heinrich Steininüller, Taglöhner dahier, mit Christiane Braunstein, geb. Koch, Hierselbst. Wilhelm Gerftcnberg, Händler dahier, mit Anna Frieß hierselbst. Otto Schaaf, Sanitäts- stldwebel dahier, mit Auguste Bergemann hierselbst. 27. Kars Schwarz, Sergeant dahier, mit Sophie Petermann in Nidda.

Geborene.

19. Dezember. Dem Gastwirt Gustav Ballmann ein Sohn, Gustav Hans Rudolf. Dem Eisenbahuwagenwärier Friedrich Kalesky ein Sohn, Balthaser Fritz Christian. Dem Küfer Johann Sitter eine Tochter, Olga Nlartha Ottilie. Dem Bnreauvorsteher veriirich Nolhe ein Cohn. 22. Dem Eisenbahnassistenten Ludwig Dickel ein Colm. 24. Dem Schuhmacher Heinrich Prescher eine Tochter, Luise Therese. 26. Dem Fuhrknecht Philipp Nlöbiis eine Tochter, Marie Elisabeth. 27. Dem vrakt. Arzt Dr. Karl Richter ein Sohn, Reinhard Georg Ferdinand.

Gestorbene.

23. Dezember. Ludwig Friedrich Bücking, 90 Jahre alt, Neiitner dahier. 24. Heiiirich Karl Gerdes, 4 Monate alt, Sohn des Schneiders Heinrich Martin Gerdes dahier. Philippine Erb, geb. Roll, 79 Jahre alt, Witwe des Bauaussehers Johannes Erb, dahier.

töchste Temperatur am 1.2. Januar klebrigste , 1.2.

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