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Paris, 8. Jan. Senat. Der Alterspräsident Fayard führt den Vorsitz und gibt in einer Ansprache seiner Freude darüber Ausdruck, daß der russisch.japanische Krieg
ein Gewinn non I ^"Geständnisses der Genannten erhob die Staatsanwaltschaft ■ 'v ™ Anklage wegen Stimmenkaufs. Trotzdem die Aussagen der An-'
Bei der im September v. I. stattgefundenen Bürger^ ; fr » h, « a r ^"--is-Münzenberg siegte der neu* iptt I mirh iottorrnn«« (,' l , ° r‘V ~r r “•• i uuigc|KLiie nanmoar isorr gegen den Mtbürgermeister Tag mit
ofptt I , ! T ® * gegeben, sich über den Inhalt einer Mehrheit von drei Stimmen. Die unterlegene Partei focht • .en cinc§ -patentes zu unterrichten. Um auch auswärts wohnenden die Wahl an, indenr sie eine große Anzahl von Wahlbeein^ i ist 1 t u s s u n g e n angab. Tas Kreisamt sah sich veranlaßt, die ' ' 2lngelegenheit dar Staatsanwaltschaft mitzuteilen, die auch Er-
", . Der Pferdehändler I. L>. St. und bet ^gaben bei ihrer Vernehmung zu, sich geeinigt
Gewinne von je 400 Mk. auf beglaubigt und, bestritten sie in der Verhandlung deren Richtig- Ifeit- St- will W. nur den Taglohn versprochen hal^n, damit c.,™ <ro.Xu. „..air.r— -ts . <.■?
75417 79614. (Ohne Gewähr.) . . o „ ---- - —-m---»um».
- In der Gesellschaft für Erd- und Länder, der Gemeinde fern Wahlrecht ausübe. Da die
LLart egg aus Luzern über die Entwickelung des nord, der erforderlichen Grundlage, zum Freispruch, wobei aber amerikanischen Westens (mit Lichtbildrn). Der Vor- I keineswegs die Richtigkeit des von der Staatsanwaltschaft errich- trag findet in der großen Aula der Universität statt und he- K -Protokolls an gezweifelt wurde. — Im November v. I. ginnt pünktlich um 8* ; Uhr 1 ’ nach 6 Uhr die AröeiterinnL
« „ « - «. rn deni Konsettionsgeschäfte des E. F. zu Bad-Naubeimt
Ortsgruppe Gießen des Deutschen noch arbeitend angetroffen, wahrend nach einer Kaiserlichem Flotten.Vereins macht tm Anschluß an einen kurzen Verordnung bereits um y26 Uhr die Arbeit hätte eingestellt Artikel tm politischen Teile unserer Nr. 7 darauf anhnerfmm mu.U,en’. .Qud> Hlte m der WerMätte der vorgeschriebene
daß 6 Kreuzer -'N d'°R'g»mng fiwft XtX Sw
Ser Slottenücrem ro“nfd)e nur emen schnelleren Ersntz ber L> 6 Wart ©el&afe „„urteilt, «’renb
minbcrroeritflen ©djiffe durch vollwertige, den jetzigen eng- lttolt9erIä Beweises Freisprechung eintrat, da^der Wn- lischen Neuheiten näherkommende. J ^klagte augab, dre Arbciterinuen haben ohne sein Wissen und
Willen über die Feierobendstmide IjinauS gearbeitet. Auf Ve-^
r-) ef f i f rh ,h ri n n; f ZI, zk f 7*‘ ar derartige Handlungen hart bestraft werden, ging er anr
, „ 6 V og11 d)c Staatslolterie. Am Wahltag früh zu W. und erklärte ihm, er möge ohne Rücksicht
heutigen zweiten Ziebungstage der 2. Klasse der 7. Lotterie ?uf die getroffene Vereinbarung, wählen wen er wollte, händigte fiel die Prämie von 75 000 Mk. auf das zuletzt mit 1000 Mkk W ÄT dabei den Wahlzettel seiner Partei ein. Auf ©runbi gezogene Los Nr. 79047 (nach Gotba'I ein Gewinn non -der Genannten erhob die Staatsanwaltschaft
2000 Mk aus Nr 5609t Jl W mkn Z von Anklage wegen Stimmenkaufs. Trotzdem die Mssagen der An-' Nr 54810 85105 85916 ' ra era Hne Don ,ie ^000 Mk. aus geklagten von ihnetlunterschrieben und von der Staatsanwaltschaft „c* 04810 85105 85216/ Gewinne von le 400 Mk. aus beglaubigt und, bestntten sie in der Verbandluna deren Ri
, . .. . cTTlt,mRr4ml»n 9lmf Ibcenbet iR- Redner spricht dann den Wunsch aus, daß für " Gießener Stadttheater. Ohnefs Schauspiel
sind heute hier durch den Direktor 'm° » ,Zrder Rußland mit Hilfe von liberalen Reformen eine bessere „Der Hütten besitzer4, Latte die Theaterbesucher gestern
Wirkl. Geh.Rat Dr. v. ^^rner rmd den Schlisch- Feit anbrechen möge. Fayrand erinnert weiter an die abend recht zahlreich angelockt. Das sentimentale und darum
hiesigen fürstlich bulgar. diplomatisch - 9 ' ' Schreckenszcit 1870, verdammt die verbrecherischen Lehren, die immer noch bühnenwirksame Stück wurde auch diesmal wieder
Manow, ausgewechselt Horden. Veröffentlichung weist es leugnen, daß es ein Vaterland ilnd eine Pflicht der Ver- mit starkem Beifall aufgenommen, an dem die geschickte .. “ p"L 9tuö an f Tarif- teidigung gibt, begrüßt die Armee als die Tochter der ge- Inszenierung und die tm ganzen recht lobenswerte Dar-
die ,Berl. ^rr. nochm ' o0r(tarifS nicht samten Nation und hofft, daß der Tag nahe sei, wo alle stellung der Hauptrollen wohl gleichmäßigen Anteil hatten^
Anwenduna finden die bis zum Ablauf des Völker ihre Zwistigkeiten dem Schiedsgerichte Im Mittelpunkt des Interesses stand die Darstellung dec Y« Eb^i906 bie ^ollarenze überschritten ^haben, sondern unterbreiten: der Krieg werde dann nur noch eine Er- Claire durch Frau Vayr Hamm er, die in Spiel und Rede Zö‘ l’e?r*. . . *um 28. Fcbr. einschließlich bei innerung sein und Recht werde in Wahrheit vor Gewalt gleich anerkennenswert war und auch durch ihre schicken
nur aut lf!c”'9Cn'0QftcQc .uc Verzollung, zur Absertigung gehen. — Die Kammer wählte Doumer mit 287 Stimmen Koktüme Bewunderung erregte. Namentlich in den Szenen aus BeolMchein 2 oder zur Anschreibung' auf Privatkredit- pnn Präsidenten gegen Sarrien, der 269 Stimmen er- mit ihrer Nebenbuhlerin und ihrem Gatten wußte sie den laoer anaemelbet und zur Abftrtigung gestellt werden. Aus hielt: zu Vizepräsidenten Lockroy, GerviNe-Reache, Guillain leidenschaftlichen Ton, der uns den widerspruchsvollen Frauen- der aeseklichen Vorschrift ergibt sich u. a., daß alle Waren, und Doumergue. Der Alterspräsident Bourgeois sprach zu- charakter allein erklärlich macht, in bester Weise zu treffen, die bei Beginn des 1. März 1906 in öffentlichen Nieder- nächst seine Vesriedigung darüber aus, daß der Frieden Nicht ganz gleichwertig mit ihrer Leistung war die Wieder- lagen, Privattransit- oder PrivatteilungSlägern mit oder ohne durch die Besuche der Souveräne und durch die Annäherung gäbe des Derblap durch Herrn Goll, dessen Auffaffung der amtlichen Diitoerschluß oder in Bestanden fortlaufender Konten der Völker untereinandee gefördert wurde, und hob dann Rolle zu wenig dramatisch war, um tieferes Interesse zu er- vorhanden sind, desgleichen alle Waren, die zwar vor dem hervor, man dürste trotzdem nicht den Spruch vergessen, wecken. Die Athena'is der Frau Maurice war sehr na- 1. März auf Begleitschein 1 oder Begleitzettcl abgefertigt, ,si vis pacem, para bellum“. Der Red ncr richtete einen türlich und anmutig und auch bei ihr erregten die geschmack- aber erst nach dem 28. Febr. zur weiteren Abfertigung an- Aufruf an alle Bürger, sich um die Fahne der Vater- vollen Kostüme das Entzücken der Damenwelt. Das gleiche gemeldet und gestellt werden, den Tarifsätzen und Vorschriften landsliebe zu scharen, und schloß: An dem Tage, wo gilt von der Darstellung der Baronin von Pröfont durch de§ neuen Tarifs unterliegen. der Feind unsere Grenze bedrohen sollte, würden Fräulein Tonecker, die eine sehr lobenswerte Leistung bot.
Düsseldorf, 8. Jan. Sämtliche kaufmännischen wir einmütig z u sammen stehe n, unter dem Feldge- Frau Millar gab der Marquise einen zu sentimentalen
Vereine erklärten sich für die absolute Sonntagsruhe schrei: „Es lebe das Vaterland!" In den Wandelgängen Anstrich, der sich in einem wenig anziehenden weinerlichen
von Samstag abend bis Montag früh. der Kammer wird von radikalen Deputierten erklärt, daß an- Ton äußerte. Dagegen war Frl. Schellenberg als
Essen, 8. Jan. Der Vorsitzende des Gesamtvorstandes gesichts der geringen Mehrhest, die Doumer errang, die Suzanne durchaus an ihrem Platze. Den Charakter beS der evangelischen Arbeitervereine, Lic. Weber-Gladbach, Wahl Falli 6 res zum Präsidenten der Republik reichen und dabei beschränkten Emporkömmlings wußte Herr forderte die Arbeitervereine zu einer Petition an da? als gesichert angesehen werden könne, da Fallieres so Lippert vorzüglich zu treffen und auch Herr Mendel war ReichSamt deS Innern auf, in der man um Beseitigung alle Sarrien zugefallenen Stimmen und überdies auch auf als Notar recht gut. Weniger befriedigend war der Octave des Ucbelstandes ersuche, der darin liege, daß den Ver- ungefähr 200 Senatsstimmen rechnen könne. des Herrn Nanninger, denn er benahm sich sogar als
sicherten, welche in den Genuß der Invalidenrente Belgrad, 9. Jan. Der „Starpa' zufolge sind in glücklicher Bräutigam noch recht schülerhaft und das öfters treten, derAnspnich auf das S terb egeld ver l oren gehe, der staatlichen Waf fe nfa brik in Kragujevaz große vorkommende Versprechen wirkte sehr störend. Die Herren Bei den bevorstehenden Arbeiten zur Reorganisation der Ver- Waffendiebstähle entdeckt worden. Die Diebstähle sind Herrscher und Steinmann trugen in ihren kleinen Rollen sicherungsgesetze möge diesem Verlangen Rechnung getragen angeblich irn Einvernehmen mit dem Fabrikdirektor verübt, das ihrige zu dem guten Gesamteindruck der Vorstellung bei, werden. Die entwendeten Gewehre wurden zu hohen Preisen an E. H.
Metz, 9. Jan. Laut „Metzer 3tg/ leitete das elsaß- Albanesen verkauft. Der Direktor sowie ein an den Dieb- •* Die Lahn ist zur Zeit über ihre Ufern getreten und lothringische Ministerium wegen Deffnung der reichs- stählen beteiligter Büchsenmacher wurden verhaftet. überschwemmt die Niederungen zwischen Gießen und
ländischen Grenze wenigstens für eine beschränkte Ein - Washington, 9. Jan. Auf Verlangen Frank-Wetzlar.
fuhr französischer Schweine mit dem Reichskanzler reich? wird der amerikanische Gesandte Russell *• Die Drahtseilbahn des Brauneisenstein- Erfolg versprechende Verbandlunaen ein. energische Vorstellungen beider venezolanischen bergwerkes wird gegenwärtig abgebrochen, da die
ä Regierung erheben, da Präsident Castro den französsischen Förderung der Erze nach den Eisenbahnwagen jetzt auf
Gesandtschafts-Sekretär Taigny bei dem Neujahrs-Empfange elektrischem Wege an einem Nebengeleise der Gelnhausec fa SelqiS rSrn fm iöH Ten Sef?ibifUn I "'$* Obgleich d,esc Vorstellungen nicht unbedingt Lahnstreckc bewerkstelligt wird.
Stell ungsordrc zugesmiki mit der Aufforderung! im 2"^!' U t'm °tum gletchkommen, so lasien sie doch fernen XL in d e nst rn t h , 9. Jon. Der hiesige Krieger- Jolle einer Mobilmachung sich am folgenden Sage £rocl[“ I. ernsten Slblichten Frankreichs, „cre,n hielt am Samstag, 6. d. MtS., in der Wirtschaft
bet ihren Rearmentern zu stellen. Tas Blatt behauptet, ~1C ftlrnzöNsche flotte wartet m Weslindien den Ausgang ab. Luv Traube seine Generalversammlung ab und er* daß ähnliche 'Aufforderungen an die in Belgien lebenden "------------ ------~ . r-------- nannte in derselben den Veteran Herrn Peter Zinn kann
deutschen Reserve o ffiriere eraangen sind. (??) Aus Staut ur.u Kano. zum Ehrenmitglied. Derselbe steht im Alter von 78 Jahren
_ ü »*•.,, .... ... ... 's- -»■ 3— >»««. K'ÄÄÄÄ'Ä--
Petersburger ,'Trmes"-Äorrc,pondent meldet, dre -Ihren 9 0. Geburtstag feierte gestern in vollster Echzell, wollte den hiesigen E b e r nach Lich an die Bahn ver- P^"^_h^de Informationen erhalten, wonach ! geistiger und körperlicher Frische unsere verehrte Mitbürgerin I bringen. 500 Meter vom Torf wendete sich plötzlich der Eber.
r 3 r e n geplant sei, das aus- Fräulein Bertha v. Grolmann. Fahllos waren die Glück- ü'ng aus seinen Begleiter los, sodaß derselbe an der Hand ver- gefuhrt werden soll, sobald der Karser Zarskoje Sselo ver- c.r,^ nt1s. •< , . wundet wurde und Rock und Hut zerrißen gingen. In diesem
läßt. Infolgedessen bleibe der Zar ein Gefangener in- . tstagSangebinde, die ihr von nah unb 13ufhuti> kam der Bedauernswerte ins Dorf "zurück. Es waren
seinem eigenen Heim^ und das Schloß werde außerdem I IS01 cnlße9en9eljrad.it wurden. Das erste Geschenk kam von I gleich eine Anzahl hilfsbereiter Männer zur Stelle, welche sich mit mit der größten Sorgfalt überwacht Tie Schuhmaßregeln bem Großherzog, der sein Bild, versehen mit eigen- ordentlichen Knütteln versehen, aus den Kampfplatz begaben, wo ess
welche dort durchgeführt werden, hatten ganz besonderen sandiger Unterschrift, mit einem herfiichen Gratulation?- ^^?er^^ ^lang, durch zwei
^kter q r S ' feiten «berfonbt.. Sm ftufhaj ber *»«„„. Rir^cmrinb, 3
<r . - rufspchen Weihuachtsfeiertage sind in überbrachte Pfarrer Schwabe herzliche Glückwünsche. In geben. Dieser gab den hilfsbereiten Männern drei Mack.
Petersburg ruhig verlaufen. Viele Arbeiter sind nach der Mittagsstunde brachte unsere Rcgimenlskap.lle auf Ver- Darmstadt, 9. Jan. Der letzte Akt der Tragödie vor ?^bhrz«hl der Fabriken anlaffung des Generals v. Grolmann in Darmstadt dem CheliuS spielte sich am Sonntag auf dem Friedhöfe ab«
Allmählich be^nnt^ der W für hie einJqreifen Geburtstagskinde ein Ständchen dar und nachmittags Die Leiche des Geh. Oberbergrats Prof. Dr. CheliuS wurde
zuberufende „Gossudarstwennaja Duma'" in Fluß zu kommen K U?r fanb m Anwesenheit zahlreicher Verwandter und Be- 'n einem Rethengrabe beigesetzt. Pfarrer Weiß g erber Immerhin ist die Stellung der Parteien — speziell der . nntcr I)er Dame eine besondere Feier des TageS im Neben- hielt in der Friedhofskapelle, wo der mit Palmen- und Linken — noch teilweise ungeklärt. Wenn indes die An-1^al des Gesellschaftsvereins statt. Geh. Justizrat Bai st Blumenspenden reich geschmückte Sarg aufgebahrt war, eine zeichen nicht trügen, so werden die So zi a ld c m o kr a t en öberreidite dabei im Auftrag deS „Fettstübchens^ unter Herz- Trauerandacht, zu der außer der Witwe und Tochter de? sich auch an der erweiterten Duma nickt beteiligen, sondern Lichen Worten ein prachtvolles Bukett, und auch sonst war Verstorbenen Verwandte und Bekannte, sowie Dozenten und Versucher, sie durch einen allgemeinen Boykott zu vereiteln, die Anzahl der dabei ausgeiprochenen Glückwünsche recht Studenten der Technischen Hochschule, im ganzen etwa 100 öem fia) eventuell auch die Sozialrevolutionäre anschließen groß. Fraulern v. Grolmann sprach zum Schluß des an- Personen erschienen waren <Nr Geistliche bedauerte in werden. Tie „konstitutionellen Demokraten" regend verlaufenen Teeabends in woblaesetzter Rede ihren I <n k J ra r s. » <n tvj < - , f <
haben ebenfalls ihre Stellung zu der neuen Duma noch nicht Dank für die zahlreichen Bewerfe von Liebe und Verehrung I orn des Verblichenen und empfahl ihn der
festgelegt. Aber es ist fast als sicher anzunehmen, daß ous und lud die Anwesenden sämtlich zur Feier ihres 100. 21,, dlllmachtigem Cm kurzes Gebet an der offene^ sie sich schließlich für die Leteiliaung aussprechen werden. Geburtstages ein. Erwähnt mag noch werden, daß bie ^te üille ^eier.
Am 4. Jan. hat sich in Petersburg die erste deutsche Dame mit ihren beiden Nachbarinnen bei dem Fest auf Weilburg, 9. Jan. Die Beisetzung des Groß^ politische Gruppe konstituiert. Sie nahm das Pro- ^vs stattliche Alter von zusammen 253 Fahren zurückbticken IHerzogs Adolf von Luxemburg in der hiesigen gramm des ,^rbandes vom 17. Oktober" an. Tie süd-1 rann. Auch wir wünschen der alten Tarne, daß sie in ihrem Familiengruft findet Ende Juni oder Anfang Juli statt. — russischen deutschen Kolonisten stellen dagegen eigene Kan- w den Neuen Bauen gelegenen Elternhaus noch eine statt- Gerüchtweise verlautet, Kaiser Wilhelm wolle das großh. wollten, wurden von Mderrern getötet. Zwischen emer Patentschriften. Seit dem Jahre 1877 befindet sich in städtische Saal, der für Eheschließungen, kleinere Versamm- ymzukommenden KosakenversLartung und der Arbeiter- den Räumen der Großh. Zentralstelle für die Cs^mcrhr I st'ugen, Gemeinderatssitzungen usw. dienen soll, dieser Tage seiner
menge kam es zu einem regerrechten Gewehrfeuer. Drei Darmstadt Neckarstr 3 eine 9hi?rcneftnnp snr r ■ Bestimmung übergeben. — InNidda hat sich ebenfalls ein Orts-
Kosaken und drei Arbeiter wurden getötet eme Auslegest lle der vom Kaper- ausschuß zur Unterstützung der notleidenden Deutschen in
-- 5 I uchen ln Berlin herausgegebenen Patentschriften Rußland gebildet.
Ausland. Idie in den Patentklassen 1—89 voin 1. Juli 1877 ab —e7 >
London, 9. Jan. (Reuter. > Eine Wohltätigkeitsgesell- erteilten Patente, beginnend mit Nr. 1, die an jedem Werk- Gießener Strafkammer.
kchaft, deren Miigliederzahl annähernd eine Million beträgt, tage in der Zeit von 10—12 und 3—5 V$ Uhr (Sams- X Gießen, 9. Januar 1906.
faßte eine Resolution, in der sie ihre Mißbilligung tag mittag ausgenommen) von jedermann unentgeltlich be° -V
her ’। ± betrat,mronften | L
Deutschland und England Feindseiigkeite
hervorzurufen. Tie Geseüschast bittet darum daß K a i s e r! ullü,0WU3x
Wilhelm, König Eduard, sowie die anderen Leiter der Einsicht der Patentschriften zu errnöglnhen, t
Politik sich ermutigt fühlen mochten, das gute Ein- Ä.Abgabe einzelner Ruinmem aus kürzere Zeit Mittelungen vornahm,
vernehmen zwilchen beiden Nationen zu fordern und!?, , ^ te ncu erscheinenden Patentschriften werden den Sattler W. W. gaben ferne den vornehmlichsten Interessen der Mittelklassen end- Auslegestellen vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in ein- Su haben, daß St. den W., der auswärts arbeitete,' unb toegen gegengesetzte Politik zu begünstigen. Abschriften dieser Reso- wöchentlichen Zwischenräumen überwiesen und dem Publikum i>er Wahl keinen Tag versäumen wollte, den Tagelohn bezahl^ lutron wurden an Kaiser Wilhelm, König Eduard und den alsbald nach ihrem Erscheinen zuaänalick aemackt toemt er den Altbürgermeister wähle. Ms St. rum Bewußtsein-
deutschen Reichskanzler, ferner an den englischen Premier-' " 7. 'kam. daü
Minister, an Balfour und andere gesandt. Auf die Resolution ist folgende AntwortvonderdeutscheuBot- schaft eingelaufen: In Beantwortung Ihres Briefes bitte uh Sie, Ihren Verein davon in Kenntnis zu setzen, daß ich nut Vergnügen Ihre Resolution S. M. dem lkaiser und dem Reichskanzler Übermitteln iverde, und daß td) der Ueberzeugung bin, daß die Gefühle guten Einvernehmens zwischen unseren beiden Völkern, wie sie in der Resolution der Foresters zum Ausdruck kommen, von Ihnen geteilt werden. Gez. Graf Wolff-Metternich.
Brüssel, 8. Jan. Hier tritt wieder einmal und zwar mit größter Bestimmtheit das Gerücht auf, König Leopold von Belgien werde in allerkürzester Zeit auf den Thron verzichten. Der König, der schon mehr als einmal diese Absicht gehabt haben soll, ist in derselben durch den Tod seines Bruders des Grafen von Flandern, sehr verstärk, worden.


