Mk. 2.60—3.00. Alles per 50 Kilo. Tendenz: flott.
Frankfurter Börse. 10. Januar. 1.15 Uhr.
Oberhessen
Portugiesen Serie I .
97.60
126.90,
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Verkauf nur gegen Bar
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Modewarenhaus A. Fangmann, Giessen, Bahnhofstr. 29
NB. Herren-Strohhüte zum Uniformen nach den neuesten diesjährigen Formen werden jetzt schon angenommen.
Kd
100.40
88.60
100.40
88 70
100.20
Die Kleiderborden, Spitzen und Kurzwaren sind zur gefl. Ansicht ohne Kaufzwang auf Tischen aufgelegt.
Harpener Bergwerk Laurah iitte . - Lombarden E. B Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . -
Berliner Handelsgoa. . Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank .
Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . .
Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . .
Lombard. Eisenbahn . Gestern Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn
. 175.60
. 147.60
. 241.30
K
I
. 244.30
. 133.00
ES können eingestellt werden: \
1 landwirtschaftliche Magd, 1 Kunstschlosser, 2 Buchbinders 1 Schneider, 1 Hilfslaternenwärter, 5 Tienstmädchen, 2 Lauffrauen^ ES suchen Arbeit: B,0/t'
1 landwirtschaitl. Knecht, 2 Sattler ob. Polsterer, Wasch- oder. Putzfrauen, 1 Installateur. 1 Erdarbeiter. 1 Fabrikarbeiter, 1 Lagers arbeiter oder Packer, 2 Ausläufer, 1 Kellner.
Frau 7 Kinder. „ t 3%°/0
sh) Frankfurt a. M., 10. Ian. Der Redakteur
Quint von der Frankfurter Volksstimme wurde heute wegen Beleidigung des Kolonialdirektors a. D. Stübel, begangen \%% durch einen Artikel „Konto K" zu 5 Monaten Gefängnis! 31L°/a
ein Dragoman. , m<„ .
Essen, 9. Jan. 9(iti der Kruvpschen Eisensteinzeche Glucke- brunnen int Siegerland ist. die Belegschaft (200 Mann) in den A u s st a n d getreten. Tie Ausständigen gehören dem Gewerk- verein an.
Kirchliche Nachricht en. Evangelische Gemeinde.
Donnerstag, den 11. Januar, abends 8 Uhr, im Markus- aal, Kirchstraße 9: Bibelstunde. (2. Korinther-Brief, Kap. 3.) Pfarrer Schwabe.
Beichsanlcihe do.
Konsols do. . .
Hessen . .
Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte......
Nordd. Lloyd . . . • - Oberschles. Eisen-Industrie
TtDiWer WeitsmEkiers Gieße«.
Gartenftraße Rr. 2, Zimmer Nr. 2.
100.25
100.65
96.60
105.80
68.80
68.10
92.70
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90 20
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52.80
89.70
137.501 131.00, 262.10
223 50
164 70
215 20 246.00
126.50
130.70
171.10
147.60 24180
183.00, 188.40,
Auf sämtliche anderen von mir geführten Waren vergüte während des Ausverkaufs einen
Kassenskonto von 10%
Saarbrücken, 10. Jan. Der Taglohner Schneider au« Friedrichsthal unternahm heute aui seine eigene Tochter einen R a u b a u s a I I. Als daS Mädchen sich weigerte, das seines Herrschaft gehörige Geld herauszugeben, feuerte er drei Schüsfq aus seine Tochter ab und verletzte sie IcbcnSgeV fährlich, darauf tötete er sich so l b st. , m
Liverpool, 9. Jan. Prennernmniter Eanipbel! Bannern einer Rede, die von Daliour gegen die Liberalen
Tendenz: still.
Berliner Börse, 10. Januar, Anfangsknrse
Markt gut, kein Ueberstand.
fc. Frankfurt a. M., 9. Jan. öeu- und Stroh- markt. Man notierte: Heu Mk. 3.50 bis Mk. 3.90, Stroh
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«S iS 7 7 «eineti» Äb«i * 2 bes 7n,s Wichte Hm 7'"°nde,w7- "b der Dclan, '* H foflor «l6 7 * d«? 5ftnJ f“5'* A- 6tmi "'tanfenm Steen [ d-r B°chete, bei.
E. H. e diem getreten unb Men Gießen unb Brauneisenstein, "brochen, da die "linwagen jetzt auf ieise der Gelnhauser hiesige Krieger.
S-, in der Wirtschaft ■ hing ab und er« । Peter Zinnkann fc von 78 Jahren düng an.
Gin Handelsmann von Ach nn die Bahn Der- ich plöhlid) der Eber, elbe an der band oer- n gingen. ßn diesem an Mirüd. bS waren : Stelle, welche sich mit ivwlan begaben, wo es Loh gelang, durch zwei i betäuben. An einen ermann wiebet Über» n drei Mack.
M btt Tragödie dem Friedhöfe ab, Dr. CheliuS wmde :omt Weißgerber t mit Palmen« unb aufgebahrt mar, eine twe und Tochter bt? , sowie Dozenten unb m ganzen etwa 100 >Wche bedauerte in und empfahl ihn der Met an der offen«, Atzung deS Groß- g in der hiesigen lnfang Juli statt. lt wolle das großh- °SeH-n °«d d» -b würbe der neue 6'iäSS S.'ÄÄ
Werkstätten in den Flammen aufgmgen.
Paris, 10. Jan. ,Mo be Paris" null erfahren habens daß -wischen den Vertretern her Firma Kr u vp m E ssen una der Firma Schneider in Creuzot Unterhandlungen tm Gange seien, welche eine V e r st ä n d i g n u g beider Ftrmens bezweckten für den Fall. dasi die nt " rokkanis che Regt er«* ung einer der beiden Firmen e"--n Auftrag erteilen sollte, Tie Nerhandl"nam sei"" dem W '"sse nahe.
Nom , 10. Jan. Viseontr V e n o st a wurde nor ferner Abreise noch Algeciras vom Könige in einer Audienz empfangen- welche über eine Stunde dauerte. Der König setzte Venosta ttti Kenntnis von einem Telegramm des deutsch en Kar s e rs. worin dieser dem Könige seine Befriedigung über die /rahl Penosias Ritm Delegierten Italiens bei der Konferenz ausdruSU Venosia hatte alsdann noch Unterredungen mit den Botschaftern von Frankreich und Deutschland.
Krigmas-Drahimr'sdnngen. I komm i ssa? Ä^k a h' a s'b^t'eilt^niit/"J(?pa>i welche binnen'kurzes
SSsSSSSSSs’Ä
nicht Rit vermelden gewesen fei. u _ ____ —*
(ff.) Mainz, 10. Jan. In einer hiesigen Lackwdnk fiel ---------- , - -__
gestern abend der mit Reparaturen beschäftigte 46 Jahre alte Te!e^©!^SSC§18 SkUPS^eruC
Arbeiter Ludwig Becker aus Bürstadt in einen Kessel mit des Giessener Anzeigers, mita-eteilt von der Bank für Handel kochendem Schellack. Er erlitt so schreckliche Brandwunden, | und Industrie. Glossen,
datz er bald darauf starb. Becker hinterläßt außer ferner
. 165.70 . 213.00
. 115.40* . 197.00 . 2390 . 143.2& . 127.5^
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scheinen bei der in der Zeit vom 1. März 1906 bis zum 28. Febr. | 30^ Mexikaner 1907 stattfindeilden Ausfuhr von Roggen, Weizen, ©Peh. 4%°/0 Chinesen . Hafer, Buchweizen und Speisebohnen die vor dem 1. März 19061 Aktien geltenden Vertragszollsätze zu Grunde gelegt. Soweit aber Bochnm Guss . bei der Ausfuhr durch die Bescheinigung nachgewiesen ivrrd, Buderug e. W. daß vorbezeichnete Waren nach dem 28. Februar 1906 zum Zollsätze, der nach dem 1. März 1906 gilt, eingefsihrt wurden, werden der Wertbesttmmung der Einsuhrscheine die neuen Verkragszollsatze, p R zu Grunde gelegt. Ein gleiches gilt für im Zollgebiet aus den ^naaa . ... . genannten Fruchtarten hergestellten Mullereierzeugmfse nach Maß- r)PnfCChe Bank gobe des ? 11 Ziff. 3 des Zolltarifgesetzes. TTninn c
Hallle a. d Saale, 10. Jan. Die Wilderer Weichem ^rtmuvler steller Wäldchen und die Bergleute Decker! und Hildebrandt wurden '
wegen Ermordung des F ö r st e r s Grunert zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt. . .
Köln, 9. Jan. Die „Köln. Ztg." meldet, der zur Zett ut Berlin weilende Eesandte, Eraf T a t t e n b a ch, der bekanntlim zum zweiten deutschen Delegierten auf der Marokkokonferenz ernannt wurde, trete am 10. Januar seine Reise von dort aus über Müuchen nach Algeeiras an. Den beiden deutschen Delegierten werden ferner beigegeben, Geh. Legattonsrat Klehmet vom Auswärtigen Amt und Legationssekrelär von Radowitz sowie
Offeriere soweit Vorrat wegen Aufgabe des Artikels:
Mehrere tausend Meter
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Günstige Einkaufsgelegenheit für Schneiderinnen und Wiederverkäufer.
kasse aufcrlegte.
ßisenöahn-Zeitung.
Das Wachstum unserer Eisenbahnen. Im Jahre 1884 hatten die preußisch-hessischen ^taatsenenbahnen 19 »71 Liitumeter Betriebslänge, int Jahre 1894 26150 Kilometer und im Jahre 1904 3.3 635 Kilometer. In diesem gewalttgen Wachs- tu'.u des Eisenbahnnetzes spiegelt sich der nnrtschastltchc ttus- schwung, die zunehmende Jndustriealisierung wieder, „letzten Jahre ist auch der Verkehr gegen das Voriahr noch bet^chtttch gestiegen. So wurden Fahrscheinhefte ^-^9 62 c vder lZ7 Prozent i:tehr als int Vorjahre ausgegebcn, Gepächtucke 11,8 Mtll. gegen 112 Mill, befördert. m
Die Gesamteinnahmen aus der Personen-Beförderung des Verbandes der p r e u ß i sch - h ess t s ch e n Staatseiscnbahnen haben im Jahre 1904 425 52a443 Mark gegen 404 658 545 Mk. im Vorjahre, somtt 5,16 Proz. mehr betragett. An diesen Einnahmen sind betetligt bte 1. Wagen- llasse mit 16 875 547 Mk. M.04 ProzJ der Gesamteinnahme, dtc •2. Wagenklasse mit 89 351602 Mk. (21,40 Proz.), die 3- Wagenklasse mit 168 604 948 Mk. (40,37 Proz.), hie 4. Wagenklasse mit 142 766 116 Mark (34,19 Prozent!. Dazu kommen dann noch 7 926 330 Mk. aus der Militärbeförderung. Danach brachte also die 3. Wagenklasse die größte Eitmahme. Zugleich hat sie rn ihr auch die verhältnismäsiig größte Mehreinnahme zu danken. Rach der Gattung der Fahrkarten brachten der Verkehr auf em- fache Fahrkarten 201 737 387 Mk. (47,41 ProzJ ein. die Milttar- besörderung 7 926 330 Mk. (1,86 Proz.), der Rückfahrverkehr 197 283 025 146,36 Pro;.), die zusammengeftellten Fahnchmne 13 595 536 Mk. (3,20 Proz.), der Schlafwagenverkehr 1-^67 74o Mark (0,32 Proz.), der Verkant von Platzkarten 3 604 520 Mk. (0,85 Proz.t. Die Gesamtzahl der verkauften Rückfahrkarte n betrug 83 835 048. das sind gegen das Vorjalw 7,37 Proz. mehr. Davon entfielen 72.10 Proz. ans die gewöhnlichen Rückfahrkarten
nach dem NormaÜaris, 11,08 Proz. auf Arbeiterwochenkarten, 6 11 Proz auf Sonntagskarten, 5,88 Proz. auf Arbetterrucktahr- karten, 2,42 Proz. auf Zeitkarten, der Rest auf den Ortsverkehr der loambnrg-Mtonacr Verbindungsbahn, auf Sonderzugkartcn und 'auf Schülerkarten. Die Gesamtzahl der beför ' - r tcro Personen betrug 719 747 820 gegen 661299132 im Vr-igbr;
s'- mm** * ........... ■* -
----.(------- noch vernünftig sein, eine Verringerung der Rüstungen ab* Märkte. Izulehnen. —, ,
Seb® VoO-Oor' 1C ^Duät 77 W? SrtXeÄ nemalHae G r HoVio n'“3 » e l’«< U n'° e r bta n n t e
| 60 00-00 Psg. 3. Qual. 70—72 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pi., sBrenueude Schifistrümmer entzündete eine Weist, au der mehrer^
Lebendgewicht 00-00 P-o., 2. Qual. 00-00 Psg., Lebendgewicht' ---------
00-00 Psg., Cchlachtgew'cht 00-00 Psg. Schale 1. Qualität Schlachtgewicht 00-00 Psg., 2. Qualität 00 - 00 Pfg. 64eschätt:
verurteilt. A m £ . . 3^°/n Oberhessen . . .
Berlin, 9. Januar. Dem Reichstage ging em vierter 4^ Oesterr. Goldrente. . Nachtrag zum Kolonialetat zu, derselbe fordert Mk. 30,600000 41/^Oesterr. Silberrente zur Deckung des Mehrbedarfes für S ü dwestasrika. Dem Reichs- 4^ un£rar. Goldrente . .
tage ging ferner ein Gesetzentwurf betreffend die Reichsgarantie 4% Italien. Rente . . .
für den Bahn bau von Tuala nach den Manengu babergen Portugiesen Serie I .
zu. Danach leistet das Reich der neuzubildenden Kameruneisenbahu- Portugiesen „ III
gesellschaft erstens eine 3°„ige Zinsgarantir für die Anteile ber 4^% russ.Staatsanl. 1905 Reihe b in Höbe von 11 Mill, und zweitens für die Zahlung deS 4^«n japan. Staatsanleihe um 20 °/0 erhöhten Nennbetrages der jeweilig gelosten Anteilscheine Conv. Türken von 1903
der Reihe b. Dem Reichstage ging auch ein Gesetzentwurf be-1 Türkenlose ..... treffend die Wertbestimmung der Einsuhrscheine im Zoll- 4% Griech. Monopol-Anl. . verkehr zu. Danach werden der Wertbestimmung von Einfuhr- 4% äussere Argentinier . scheinen bei der in der Zeit vom 1. März 1906 bis zum 28. Febr. I 30/ Mexikaner .... 67.10
Während des Ausverkaufs obiger Artikel vergüte um zu räumen auf das noch gut sortierte Lager
in ^CmdeHconfektion: flO°/0 Kassenskonto K K in Pekwarasi! §5°/0 Kassenskonto Damen- und Kinderhüte werden zu bedeutend ermässen Preisen abgegeben.
rufung der Staatsanwaltschaft, kam das Gericht zur Verurteilung 1 des Anncklagten zu einer Geldstrafe von 15 Mark, rndem es ousführte, daß der Arbeitgeber bajitr verantwortlich sei, daß die Vorschr f en befolgt wvrden. Er fei schon Itrafbar wenn ei nicht dafür sorgt, daß die Arbeit rechtzeitig emge-tefft wird. — ^erMetzger S. B. von Schotten wurde zu G ö tzen beim Vieh- aufkauf das nicht zbm Schlachten, sondern zum Weiterverkauf bestimmt war, betroffen. Im zuletztgenannten.^alle muß^er enL weder tm Besitze eines W a n d e r g e w erb e 1 ch c ins oder doch einer Legitimationskarte sein. , Er konnte dem ihn anhaltenden Steueraufteher weder das eine noch das andere vvr- rcigcn: auch machte er dem Beamten verschiedene unwahre Angaben. Durch die Steuerbehörde erhielt er einen ^trawejcheid in Höbe von 8 Mark; auch soll er die vorenthaltenc ■steuer von 4 Mm:k Nachwahlen. Er trug gerichtliche Entscheidung an, worauf Bestätigung des Strafbescheids durch das Lchönengeriwt erfolgte. Er focltt das Urteil an mit der Behauptung, daß das Vieh zum Schlachten bestimmt gewesen sei, in welchen) ivattc weder Gewerbeschein noch Legitimatton nötig sei. ^ic Beweisaurnahme crg"b aber, daß das Vieh ziim Wiederverkauf beft-imint war, | weshalb seine Berufung verworfen wurde. Naw emer Polizeiverordnnng für die Stadt Bad-Nauheim müssen Wirtschaften mit Damcnbcdienung um 10 ^st^obends gc- Sofien werben. Tn Wirt B. I. Wt. da cr -lN-mstch-nd war, ein Mädchen angenommen, das auch ab und ZU den Gasten Getränke verabfolgte. Trotzdem ihm mehrfach um 10 Uhr F^iera^nd geboten wurde, hielt er die Wirtschaft bis nach 12 Mr geoftnet. er erhielt deshalb Strafbefehle, bte er Mit der Begründung anfocht, daß sein Mädchen keine Kellnerin ser, l.-mdern die Stelle einer Hausfrau vertritt. Nach der Polizeiverordnimg dürfen zwar Frauen der Gastwirte und nahe Angehörige dieser, sowie Frauen und nahe Angehörige der Stellvertreter der Gaw wirte int Wirtschaftsbetrieb verwendet.werden Nickt aber Stellvertreterinnen der Frauen. Das Schölfengericht wtes demaemaß seinen Einspruch zurück. I. ,erhob Berufting, aber die Strafkammer bestätigte das Urteil.
und ö £>. von Rödgen gingen unter der Anschuldigimg, datz sie als Handwerker einen Ban auffuhrten offne ,rm ,B esitze eines genehmigten Bauplans zu sem, ie om Stra^ befehl tm Höhe von 10 Mark zu. Sw begründeten ihven Emsvri-ck d^mit daß sie mcktt als Banhandwerkcr tm Stnne des Gesetzes anzusehen seien, da sie doch im Auftrag ihres Meistes arbeiteten. Das Schöffengericht war der Ansicht, daß der strafbar sei,, der trotzdem er weiß, daß eine Genehmigung notig ist, ohne solcke arbeitet. Bezüglich des £>. hielt es die Voraussetzungen Nicht für vorliegend und erkannte auf Freisprechung, wahrend es bet PI diese für vvrliegend erachtete. Es hielt aber die Strafe sur zu' hoch und setzte sic auf 1 Mark herab. Bon dem Verurteilten und von der Staats Anwaltschaft wurde das Urteil angefockten; ersierer um qäntticke Freispreckimg und letztere um Verurteilung beider herbeizuführen. Da das Gesetz nur vom Vauhandwerker spricht womit nur ein Untertiehmer der im Vertrag^verhaltnis mit dem Bauherrn (Eigentümers steht, gemeint sem kann und die Angeklagten nur unselbständige GeseNen lind, die iw Auftrag ihres Meisters gearbeitet haben, wies das Gericht die Beruftmg h-r Staatsanwaltschaft zurück und sprach auch den Angeklagten W frei, indem es auch die Kosten der Verteidigung der Staats-


