Ausgabe 
6.8.1906 Zweites Blatt
 
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Der Kur-

inDungen. Jetzt bekommt vaterstädtischen Anstrich:

Darmstadt. Abends im Saale Tanz. Bei gutem Wetter nach- mittagS Konzert der Kapelle des 1. Hess. Feld-Ärtitlerie-Reaiinents auf der -Leichrnsel. Abends Lainpionsbeleuchtung auf der Teich- hallsterrasse. Freitag, 10. August, nachmittags und abends aus der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends Operetten-Vorstellung ^Fatiintza". Samstag, 11. Aug., nachmittags und abends auf der ^erraffe Konzert der Knrkapelle. Abends Wagner°Konzert unter Leitung von Hans Winderstein. Abends Theatervorstellnng: 9Ut- veidelberg. Sonntag, 12. August, Konzert der Kapelle des Jn- fanterle-Regiments Nr. 116 aus ließen. Montag, 13. August der gutem Wetter italienische Nacht im Park.' Donnerstag,' 16. August, Konzert der Knrkapelle mit Einlagen des Deutschen Manner-Doppel-Quartetts.

saure (flüssige) 1, Konditoreiwaren 30, Konservierungsmittel für Holz 2, Küchengeschirre 9, Krabben 3, Margarine 10, Marmeladen, Gelees 4, Medikamente 2, Metallventil 1, Milch (Marktmilch) 69, Milch (Stallproben) 7, Mineralwasser (natürliches) 3, Mörtel und Mauerverputz 9, Obstwein 6, Oele 9, Papier 4, Petroleum 34, Pflanzenfette 6, Sand 1' Schokolade 1, Schweineschmalz 34, Seifen und Seifenpulver 19, Seifenunterlaugen 52, Servietten 2, Spielwaren 8, Syrup 1, Tapeten -und Buntpapiere 30, Teigwaren 2, Ter­pentinöl 2, Tierleiche 1, Ton 1, Traß 1, Wäschezeichentinte 1 Waschpulver 1, Wasser 84, Wein 50, Würste 203, Zement 1' Zinnfolie (Umhüllung für Käse) 2, Zinn-Eßlöffel 3, zusammen 1048.

Von diesen Gegenständen gingen ein: aus den Kreisen Alsfeld 158, Büdingen 91, Friedberg 170, Gießen 378, Lauterbach 78, Schotten 61, Orten usw. außerhalb der Pro­vinz 112.

Wie wäre es Mittags mit Mondamin- Fruchtflammeris ? AlsNachspeise erfrischend und köstlich im Geschmack.

Natürlich nur Mondamin verwenden, Mondamin" überall zu haben in Paketen L 60, 30 u. 15 Pf.

Zu Beanstandungen gaben 89 Objekte gegen 63 im Vor- jahre Veranlassung, darunter Brot 1, Dörrobst 1, Eier- nudeln 1, Essig 5, Farbkreiden und Pastellstifte 3, Gewürze 1, Graupen 5, Himbeersyrup 9, Käse 1, Kaffeeabsuü 1, Krabben 2, Küchengeschirre 2, Marmeladen, Gelees 3, Milch 24, Mörtel 1, Serviette 1, Wasser 11, Wein 2, Wurst 15.

Die Einnahme ans den an-geführten Untersuchungen ergab 5006.85 Mk., im Vorjahre 4433.32 Mk.

Die regelmäßige Kontrolle der Nahrungsmittel, Genuß- nnttel lind Gebrauchsgegenstände fand in der mit den verschiedenen Behörden vereinbarten Weise gleich wie in früheren Jahren Itatt. _ Jedoch wurde mit dem 1. April 1905 die Einrichtung getroffen, daß, gleich wie im Kreise Gießen seit 1904 auch nn Kreise Schotten die Entnahme der Proben nicht mehr durch die Großh. Bürgermeistereien, sondern durch die Großh. Gendarmeriestationen erfolgte.

Gleich wie in früheren Jahren, so fand auch im letzt­verflossenen eine chemische und bakteriologische Untersuchung des Wassers sowohl aus der neueren, wie aus der älteren Wasserversorgungsanlage der Stadt Gießen, ersteres aus den Quellen zu Queckborn, letzteres ans denjenigen bei Großen- Buseck und im Licher Wald stammend, statt. Die Entnahme sämtlicher Wasserproben und die für die bakteriologischen Untersuchungen erforderlichen Vorarbeiten an Ort und Stelle der betreffenden Wasserentnahmestellen wurden durch den Berichteritatter persönlich ausgeführt. Ein Vergleich der dies­jährigen Untersuchungsresultate mit den vorjährigen ergibt, daß die chemische Zusammensetzung und die physikalische Be- chaffenheit des Wassers in beiden Jahren fast die gleiche ist. Es entspricht dasselbe daher in Bezug auf die chemische lind physikalische Beschaffenheit auch in diesem Jahre wiederum den an ein von der Hygiene an ein gutes Genuß- und Halls­gebrauchswasser zu stellenden Anforderungen vollkommen und kann daher wiederum als vortrefflich geeignet zur Speisung einer öffentlichen Wasserleitungsanlage bezeichnet werden.

Die bakteriologische Untersuchung des Wassers hat er­geben, daß die Zahl der entwickelungsfähigen Keime in 1 ccm bei der letztjährigen Untersuchung besonders bei der am Saugbrunnen in Queckborn entnommenen Probe ein wesentlich niedriger war, als im Vorjahre, ein Umstand- welcher sich vermutlich dadurch erklärt, daß die im vorigen Jahre zurzeit der Probeentnahme in der Nähe des Saug- brunnens 'tattsindenden Erbohrungen neuer Quellen bei der Entnahme der letztjährigen Proben bereits abgeschlossen waren. Unter Berücksichtigung des in früheren Jahresberichten in Bezug aus die Vermehrung von Keimen in einem mehr oder weniger in Ruhe befindlichen Wasser Gesagten, können die gefundenen Keimzahlen als für ein im hygienischen Sinne reines Wasser normale betrachtet werden, sodaß sie zu Be­denken sanitärer Art keine Veranlassung geben. Die chemische Untersuchung einer in gleicher Weise wie in früheren Jahren gewonnenen Wasserprobe aus der älteren Wasserversorgungs­anlage der Stadt Gießen (Quellen bei Großen-Buseck und im Licher Walde) lieferte das Resultat, daß das unterslichte Wasser auf Grund der diesjährigen Untersuchung wiederum als von großer Reinheit im hygienischen Sinne und wohl- geeignet zur Speisung einer öffentlichen Wasserleitungsanlage zu bezeichnen. Bezüglich der bakteriologischen Untersuchungen bemerken wir, daß es infolge baulicher Veränderungen der Fassung der Quellen bei Großen-Buseck nicht möglich war, eine Wasserprobe aus dem alten Stollen gesondert zu ent­nehmen und zu untersuchen. Es konnte'neben einer be­sonderen Probe aus dem neuen Stollen nur eine Probo der Mischung des Wassers aus dem alten mit dem Wasser aus dem neuen Stollen entnommen und untersucht werden. Von dem Wasser der Quellen am Hubertusbrunnen konnte aus dem vorhin erwähnten Grunde eine für die bakteriologische Untersuchung einwandsfreie Probe ebenfalls nicht erhalten werden. Soweit die Anzahl der entwicklungsfähigen Keime sich bei den verschiedenen Proben hat feststellen lassen, ist sie als eine recht günstige in sanitärer Hinsicht zu betrachten. Bei dem Wasser aus der Sammelstube am Annaberge konnte em bakteriologisches Resultat nicht erhalten werden, da die Platten bereits zerflossen waren, bevor eine Zählung der Kolonien möglich war. Es dürfte indessen auch dieser'Um­stand zu sanitären Bedenken keine Veranlassung bieten, umso- niefjr, als das Wasser des Niederdruckbehälters einen ver­hältnismäßig sehr niedrigen Keimgehalt aufgewiesen hat.

Laiirttien-Nachrrchten.

V e rl o b te. Fräulein Hedwig Trapp, mit Herrn Kurt Bmdernagel Friedberg. Fräulein Bertha Strauß, Marburg, mit Herrn Gustav Eckstein, Thale a. H. - Fräulein Clara Franke, Butzbach, nut Herrn Wilhelm Kunz, Gießen.

für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet

u.beseitigt:Diarrhoe, Brechdurchfall, Darmkatarrh.

-Und so rote ich nn Süden vom alten Chattenstamm, Rub, amcn wirkt im Norden, der treue schlichte Mann, Und wie er einst vor Jahren für Freiheit und Vaterland Gestritten und gekämpft hat mit wackrer Turnerhand, So wirkt' er später im Stillen, zu bilden der Jugend Kraft, Um sie mit Lust zu erfüllen für unsere Turnerschast. Und Gießens Jugend zeigte sich ihres Vaters ivert, Der ihr das schönste der Feste, das I u g e n d f e st beschert. Tort kommt er selbst mit seinen Mädchen, seinen Jungen, Mit denen er so oft des Tiinsbergs Höh' bezwungen." Der Turnvater Gießens, Christoph Rüb sa men, erscheint inmitten einer Schar festlich gekleideter Diaben nnh Mädchen und führt uns ein prächtiges Stück Jugend- sest vor. Den Worteii Rübsamens:Drum zeiget jetzt der deutschen Vorzeit Helden, wie Mut und .Kraft noch stets tirt frohen Turnspiel gelten", folgen Fahnen- und Kranz- rergen der Gießener Jugend. Die Handlung leitet über in die Zeit, da deutsche Turner und Jünglinge die deutsche Einigceit erkämpften, in der sie aber auch nicht vergaßen, daß Heldenkraft und Kampfesmut auf dem Boden gedeihen, da edle Tumerei gepflegt wird, damit

Wenn dereinst sich wieder naht die Stunde, In der ein Feind bedroht die deutschen Gauen, Germania kann auf ihre Söhne bauen."

Die Turner schlossen sich zu einer prächtigen Pyramide auf, die Eckart und Siegfried mit den Worten begrüßen: -Die Söhne machen ihrem Meister Ehre", und Felsing: ,Bleibt so, dann könnt ihr Deutschlands Feinden wehren."

Den Schlußworten Rodensteins:

r Alsfeld, 5. August. In Verbindung mit der nm 19. August stattfindenden Einweihung der Gedenktafel für Großherzog Ludwig IV. veranstaltet der Veteranen- und Kriegerverein vom 18. bis 20. August Aufführungen desWerningschen Kr iegsfestsp iels von 1870/71". Dabei wirken cn. 100 Personen, sowie die gesamte hiesige Musikkapelle mit. Herr Werning aus Berlin ivird die letzten Proben, sowie die Aufführung leiten.

Mainz, 5. Aug. Die Bürgern,eisterei hat die Ein­leitung einer Disziplinär Untersuchung gegen Beamte des hiesigen Polizeiamts beschlossen. Wie nämlich kürzlich dieVolksztg." berichtet hatte, sollen Poli­zisten säumige Schulkinder des morgens statt sie von der elterlichen Wohnung aus direkt zur Schule zu führen, zuerst auf den betr. Polizeibezirk transportiert und dort körperlich gezüchtigt haben. Auch in der letzten Sitzung des Schulvorstandes kamen diese Fälle zur Sprache, worauf der Oberbürgermeister die Untersuchung ankündtgte.

3. Marburg, 4. Aug. Gestern nachmittag fand hier eine allgemeine Gastw i rte -V e rsa m m lung statt, die nach längerer Debatte folgende Resolution faßte:

Die vereinigten Gastwirte von Marburg und Umgegend haben nach genauer Prüfung der Verhältnisse die Ueberzcugung gewonnen, daß es ihnen unmöglich ist, einen Bierauf- Schlag von Seiten der Brauereien auf ihre Schultern zu übernehmen und vorläufig eine abwartende Stellung einzunehmen."

Zur weiteren Bearbeitung der Frage wurde eine Kommission gewählt. Der Schreiner streik ist be­endet. Die Gesellen haben sich bereit erklärt, die Arbeit be» dingungslos wieder aufzunehmen.______________

Der Bericht des chemischen Untersuchungsamtes für Oberhessen

verzeichnet für das Geschäftsjahr 1905/06 im Auftrage von Behörden 847, von Privaten 201, zusammen 1048 Unter­suchungen. Es wurden untersucht: Absatz aus Schmieröl 1, Benzin 1, Sier 12, Branntwein (Rum) 1, Brot 2, Butter 69, Dörrobst 7, Eigelbkonserve 1, Erbsen 4, Erze, Erden und Mineralien 4, Essig 71, Farben 1, Farbkreiden 3, Flecke auf einem Taschentuche 1, Fleisch und Hackfleisch 8, Flüssig­keiten 2, Forensische Objekte 4, Fruchtsäfte und Fruchtsyrupe 32, Futtermittel 4, Gewebe 1, Gewürze 54, Getreidemehle 2, Glyzerin 5, Glyzerinwasser 27, Graupen 5, Gummimnnd- stücke für Saugflaschen 9, Harn 1, Harz und Harzpräparate 2, Hausschwamm 1, Käse 2, Kaffeeabsud 1, Kakao 1, Kohlen-

sich zusammendrängenden Zuhörerschaft fand. G» uuuuqu- i» - ,..............«.ruiyuni.

öe§ Aufgebots aller mit der Aufrechterhaltung der Orbnung ^ou Em ist eine Vereinfachung sehr nötig. Dru Kur- betrauten Organe, insbesondere der Festleitung, um dem nun ^waltimgS-Ausschuß in seiner jetzigen Form wäre aufzulösen folgenden turnerischen Festspiel: und durch einen Bürgerausschuß, bestehend aus Aerzten Stadt-

und durch einen Bürgerausschuß, bestehend aus Aerzten, Stadt- Deutsche Helden und Turner I verordneten und Badeindustriellen zu ersetzen.

ungestörten Verlauf zu sichern. Da§ von Ernst Heß bem 7 ad - N a u h e i m, 5. Aug. Unterhaltungen. Dienstag, 'TI "CrfQ6,e ^.spiel' boutkrÄ. "Ö9l

c "L aus auf der Sage deutschen Heldentums "Fw Banne des Vesuv" von Emil Gobbers. Mittwoch, 8. Aua frühester Zeit. Die markige Gestalten des getreuen Eckart und ^")ttug§ und abends auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle' Siegfrieds sind es, die das hohe Lied alter deutscher Tugenden fS?!. Winderstein. Theatervor-

erfHn UnQ .zum Kampfe um Volkstum und Heimat mittags,' auf"de7 Terrasse" Konzert der Kurka^lle. Ab^nds^Konz^

erklingen lassen. Die sich entrollenden Bilder führen uns die £er Kapelle des 1. Hess. Jeld-Artillerie-Regiments Nr. 25 ans Anfänge körperlicher Kraft und Behändigkeit in einem Ning- " ' "" ~ ~

kämpfe vor, dem sich als Gegenstück friedlicher Art ein Neigen- ton3 germanischer Frauen anfügt. Was Hebung im Spiel unb Trachten nach Vervollkommnung im Waffengebrauch zu- nadjft in unserem engen Vaterlanbe bewirkten, zeigt sich im folgenden Auftritt des Rodensteiners mit seinem Jagdgefolge. Wohlan, zum Schwertertanz tretet an, ihr Knaben, zeigt ihnen, daß wir nichts verlernt haben", ruft Nodensteiner feinen Gefährten zu, und er gibt damit das Zeichen zur Vor- führung einer zeitgemäßen Kampfesart, dem Fechten.

Dem Waffengang mit dem Schwert zollt Siegfried seine Dnevkennung, und Eckart fährt fort in der Schilderung der Zerriflenheit und Ohnmacht unseres deutschen Vaterlandes, vis mit dem Einsetzen des Chors nach der Weise-Zu Mantua in Banden" das Erscheinen Vater Jahns ver­kündet wird. Dieser ringt mit der Vorführung turnerischer Hebungen am Reck den alten Mannen Siegfried, Eckart und dem Rodensteiuer die Bewunderung über das Ge­sehene ab.So etwas hat gefehlt uns alten Knaben", ruft entzückt Nodensteiner, und Siegftied ruft:Wie die in der Gewalt den Körper haben." Jetzt erschallt kräf­tiger Mannergesang:Bahn frei" und der Turnvater un- lerer Lchwesterprovinz Starkenburg, Felsing, betritt mit seinen Turnern den Plan:Zeigt, Turner, wie wir unsere Kraft erzielten unb unferm Vaterland die Treue hielten" feuert Felsing feine ^Lchar an. Blinkende Stäbe schwingen in den gestählten Stauen feiner Jünger in harmonischen, W beifällig aufgenommenen Windungen. Jetzt bekommt das Spiel einen herzerfreuenden vaterstädtischen Anstrich - Felstng verkündet: 1

Turner und Gäste des Turnvereins, die JI>r k .Ta kann ich fchlalen, brauch nickst mehr zu reiten.

rintg ftets, U in eure R-ih'n,

«feMte.. beä&reU Siefen/ indem Ne mttm» einstimmen worauf Rubscmtcn auffordert-

'N den Riis: dem Jubiläumsverein ein dreifach Gut Heil haltet treu und fest zu eurem Turnverein.

Machttg durchbrausten die Gut Heil-Rufe und das Lied Nun stimmt mit ein, es bringt die Turnerschar

Turner, auf zum Stteite" den Platz, der sich mittlerweile "G'" Heil" dir Germania, dar."

mit sausenden von Besuchern gefüllt hatte Mshald begann . z016 Twrsteller schließen sich zusammen zur Huldigung

das der Germania und von der Bühne herab erschallen die er-

allgemeine Schau- und Musterriegenturnen. hebenden Weisen der Wacht am Rhein".

das bei den umsichtigen Anordnungen des Turnausschusses , Rauschender Beifall lohnte die Darsteller und damit den unter dessen Vorsitzenden Müller Leitung ohne Störung Verfasser des Festspiels, das heute abend wiederholt werden soll, verlief Zunächst erfolgte ein sehr hübscher Aufmarsch zu Lange nach beendigtem Festspiel bewegte sich die oen allgemeinen #r c iu b u n g en. Die Freiübungen wur- Menschenmenge auf dem Festvlatze, in der Festhalle und -8,1 Turnern ausgeführt, gingen recht gut und fn den immer dickt besetzten Wirtschaften. Während in gewahrten den zahlreichen Zuschauern ein prächtiges Bild, der Festhglle die Musik unserer 116er konzertierte, spielte 3m Xouffdjntt räumten sodann die Turner den Platz und draußen die Kapelle der 24. Dragoner zum Tanze auf «Vr Q7a«S°'ort ufr erri eg en turnen, an dem I bis auch die Festeifrigsten in vorgerückter Morgenstunde

sich 37 Riegen aus 31 Vereinen beteiligten. Die meisten slch auf den 5>eimweg begaben.

Riegen turnten am Barren, daneben war noch das ' -' ~.

giü vertreten, während nur zwec Riegen Reck gewählt hatten. AttS Sta&t Und LavsH.

^te TOannemege Turnvereins beteiligte sich am Wett- Gießen, den 6. Aug 1906

unb bicDamenriege mit .Wend " P o st - P e r s o na ln a ch r i ch te n. Versetzt sind- u^d man Slen Ernten ^Mch mit Eifer Ober-Postassistent Kuhl von Büdingen nach Darmstadt; die

nachstehende Resultat des Wettb^rbs^erAbt,^das^noch am (Rhein) nach Büdingen,

Abend durch Tumwart Müller verkündigt wurde. Die 2f? ° »on 9lieber.9Boa|tabt nach Crereld, Wall von Alten­ausgezeichneten Vereine erhielten Kranz und Ehrenurkunde. nach Gießen, Heinrich Wolf von Bad-Nauheim nach Die Reihenfolge der Riegen ist: Mulhenn (Rhein). Angenommen sind: als Telegraphen-

Ki^ii T. W, Stabübungen, 23,08. 2. ? Wetzlar, gehilfinnen Marie Bornmann und Emilie Klingelhöffer in 2. T V Barren. 21^ 4. Buvbach, Alsfeld, Lina S.nninqer in Giefen. Fr-iwillia aus. jarten: ^50. '7 3'1 °"f* * Wahl in Schotten.

Barren 19 66. 8. Gießen M. T. V. (Zöglinge), Barren 19 50 , Ein Bubenstück wurde m der Nacht vom 3. auf 9. fRibba, Sarren 19,17; Ufingen, Barren, 19,17. 10. Heuchel August am Realgymnasium und der Oberrealschule von ^L$®ebrb 18 92n i3^^sämnrbV8991°' inbm »-nsterfcheiben

ä Diplome erhielten:' 14 Ockershausen, Banen 1866 15 x . ©mnmhtng emgeroorfen wurden. Gtück-

^euuSinbcrt, Reck, 18,58. Gießen T. V. Damen, Note recht gut ^erroci^e ftnb kerne Apparate zertrümmert worden, jeden- | Z""orod Barren, 18,50. 17. Lang-Göns, Pferd, 18,42. wäre aber eine exemplarische Strafe der zu ermittelnden 5aTn'J8'33- 19- Frankenberg, Barren, Uebeltäter am Platze.

1^- Kurdirektor o. lSroll-

heim, Barren, 17^66. 23. Großen-Linden «Zöglinge^, Pferd, i.7,50 m0nn. rl^ nm Oktober d. I. von seinem Posten 24. Leihgestern, Pferd, 17,00. 25. Gambach, Pferd, 16,91. 26 Mu- zurück. Für die Wiederbesetzung der Stelle eines Kur-

16.42: Wetzlar- direktors besteht der Wunsch, die Regieruna möae die

28. Ufingen?Z°Le>^^Pf-rd^16^°.'^^29.^B^r7en' ISÄ man bnS Prinzip der Besetzung noch

Waldgirmes, Barren, 15,33. ' ' Anciennitat nicht für empfehlenswert hält. Die Bedeutung

Mit Eintritt der Dunkelheit nahm der Andrang auf dem Nauheims erfordert es, unter allen Umständen nur einer »^platze gewaltig zu; er erreichte seinen Höhepunkt in der hochintelligenten und toleranten Persönlichkeit diese Stellung <5 esthalle, wo Meister Krautze bas Zeichen zum Beginn des -^u übertragen. Der Umstand, daß etwa 9000 Ausländer Programms mit einem Fanfaren-Marsch gab und hierdurch Ehrlich hier anwesend sind, erfordert, daß auch auf eine sowie in Darbietung vorzüglich ausgeführter weiterer treff- sprachgewandte Persönlichkeit gesehen wird. Freudig begrüßt licher Kompositwnen zunächst^ den Beifall der immer enger ,üücbe es, wenn gelegentlich der Neubesetzung der Stelle der ). Es bedurfte I lionze Nauheimer Verwaltungsapparat reorganisiert würde.