Ausgabe 
5.9.1905 Erstes Blatt
 
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Kassel, Erfurt, Frankfurt a. M., Hannover

zutauschen.

die Homburger Kaiser tage bei Niedcr-Eschbach, die nicht nur

verzustellen. Die Tribünen sind ziemlich vollendet und die Plätze bis mtf die hintersten Reihen verkauft. Die vordersten Sitzreihen sind für das Generalkommando, und höhere Gäste reserviert, dann folgen die gepolsterten Sitze der 1. Klaffe, beide werden mit einem Zeltdach versehen, während die Sitze 2. Klaffe unbedacht sind. Die Tribüne ist nach Osten nach dem Dorf Nieder-Erlenbach geneigt, vor dieser Seite findet die Parade statt. Zu der Tribüne, welche 89000 Menschen saht, führen 8 Treppen. Unter der etwa 8 Meter hohen Westseite der Tribüne sind Wagenhallen eingerichtet. Eine etwa 100 Mann starke Abteilung der 18er Pioniere ist damit beschäftigt, das Paradegeländc und die dahin führenden Wege einzufriedigen. Der Kaiserweg, welcher vom Paradeplatz in ast gerader Richtung nach dem s/4 Stunde entfernten Ober- Eschbach führt, ist fcrtiggestellt. Die Kriegervereine werden nördlich von der Tribüne in der Richtung Ober-Erlenbach ausgestellt. Im Interesse des Publikmns und des Militärs, owie der großen Erwartungen, die sich an die Kaisertage knüpfen, wäre ein wirkliches Kaiserwetter zu wünschen.

Unterdessen nehmen auch die militärischen Vorbereitungen zu den Kaisertagcn ihren Fortgang. Die ca. 2000 Musiker des gesamten 18. Armeekorps haben sich in Mainz versam­melt, um dort im Kasernenhof der 117cr Probe zum großen Zapfenstreich abzuhalten, am 6. und 7. Sept, sind weitere Proben im Kurgarten zu Homburg. Ter große Zapfenstreich findet am 8. Sept, abends nach der Kaiscrparade im Kur­garten statt, daran schließt sich ein großes Feuerwerk. Am 9. Sept, ist Denkmalsenthüllung, am 10. Sept, großer Feldgottesdienst, am 11. Sept, findet die Kaiserparade zu Urmitz bei Koblenz über das 8. Korps statt. Am gleichen Tage nehmen die Truppen Aufstellung zum Kaiscrmanöver.

Radfahrer mit Tribünen oder Stchplatzkarten für die Kaiser­parade werden daraus ausinerksarn gemacht, daß besondere Ein- riebtungen zum Abstellen von Fahrrädern aus den zur Tribüne gehörigen Plätzen nicht getroffen werden fonnten und daß eine Gewähr für dort abgestellte Räder nicht übernommen werden kann. Den Radfahrern wird daher empfohlen, ihre Räder in den dem Paradefelde benachbarten Orten in Verwahr zu geben. Für Motor­räder, deren Fahrer mit Tribünen- ober Stehvlatzkarten versehen sind, ist zwar ein Platz an der Ehaussee Ober-ErlenbachNieder» Efchbach neben dem Automobilhalteplatz vorgesehen, woselbst die Motorräder, wenn nicht vorgezogen wird, sie vorher in den Ort­schaften in Verwahr zu geben, an den Drahlzaun durch die Fahrer angeschlosseii werden können, eine Gewähr für die mif diese Weise befestigten Motorräder kann jedoch ebenfalls in keiner Weise über* nommen werden. Die Anschlußketten und Schlösser müssen tm letzteren Falle die Motorradfahrer selbst mitbringen.

Gestern haben die Divisionsmanövcr begonnen, doch kam es noch nicht zum eigentlichen Gefecht, dieses beginnt heute. Eine größere Anzahl der Bataillone bezog Vorposten-Biwack. Die 41. Brigade hat auf der Linie Köppern-Lochmühle-Saal- burg mit der feindlichen 42. Fühlung genommen. Die 88er und 87er liegen im Kreise Usingen, der von der 41. Brigade stark besetzt ist, in dem Städtchen Usingen liegt der Vrigade- nab und zirka 1300 Mann, in Wehrheim 800 Mann. Die 42. Brigade hat ihr Quartier beibehalten. Zum ersten Male trat gestern die Telcgraphenabtcilung Nr. 3 in Tätigkeit, die im Gefechtsgelände eine Leitung legte.

Die 2 5. (hessische) Division hat sich gestern in und um Wiesbaden konzentriert. In Wiesbaden selbst liegen die Stäbe und die Regimenter 115 (Darmstadt), 118 (Worms) und 168 (Butzbach-Offenbach), die 116er und 117er liegen in den umliegenden Orten. Das Gefecht dieser Division spielt sich zwischen Wiesbaden, Frankfurt und Soden ab. Heute rückte die ganze hessische Division westwärts. Die 115er kommen nach Maffenheim, Weilbach, Wicker, die 116er nach Soden, die 168er nach Schwanheim und Umgegend. Das Regiment 168 kommt vom 6. bis 11. September nach Offenbach zu liegen und wohnt von hier aus der Parade bei.

Der Stab der hessischen Ka v a l l er i e-Br i g adi liegt in Gießen, das Dragoner-Regiment Nr. 23 tftin -llbam, Bersrod, Burkhardsfelden, Lindenstruth, Reiskirchen, Steinbach, das Dragoner-Regiment Nr. 24 in Ettingshausen, Harbach. Hatten- rod, Lim lRegts.-Stab, Quecll'oru, Ober- und Nieder-Bessmgen cinquarticTt. Der Stab der badischen 28. Brigade liegt iit öimgen, ebenso der Stab der badischen 21. Dragoner. Dieses RelttEiit liegt in Hungen. Die 20 er bad. Dragoner liegen um Muschen- heim, Holzheim, Oberhörgern und Münzenberg. Die bayrischen Ulanen liegen: das 1. Regiment um den Dunsberg, Lollar, Fel­lingshausen. Rodbeim, das 2. Regiment im südlichen Teil deS Kreises Gießen. Laug-Göns. In Gießen liegen: Kavalleric-Divisiousstab. der Stab der bayr. Ulanen Nr. 1, Stab der Artillerie Nr. 11 Fritzlar und eine Maschinengewehrabtell- ung Nr. 2. ,

Jur AMschtcur-rung.

Die Sch u tz r o m m i s f i o n der Berliner Gast­wirt s v e r e i n i g u n g e n hat sowohl dem Hanbelsminister Möller wie dem Landwirtschaftsminister v. Podbielskr die Petition des Deutschen Gastwirtsverbandes um Maß­nahmen zur Verringerung der Fleischnot persönlich über­reicht. Ueber die von den beiden Ministern gewährten Audienzen wird folgendes gemeldet:

Handelsminister Möller erklärte den Herren zunächst, er spüre die Fleischteuerung selbst und fühle daher mit ihnen. Ter Grund liege in der schlechten Futter ernte deö vorigen Jahres. Das Heu, das 1904 mit 3,50 Mk. bezahlt wurde, koste jetzt 1,50 Mk. Kartoffeln, die 4 Mk. und 4,50 Mk. kosteten, würden jetzt mit 1.75 Mk. bis 2 Mk. bezahlt. Man müsse auch bedenken, daß sich der allgemeine Wohlstand gehoben habe. Handwerkerund Arbeiter hätten jetzt das Dop- peltc des früheren Verdienstes. (?? Wo unb_fett wann? D. R.) Damit feieit ihre Bedürfnisse gestiegen. L>tatt zweimal wöchentlich, wollen sie jetzt täglich Fleisch essen. (Selbst wenn das wahr wäre, könnte man das irgend icmand ver­denken? D. R.) Der gesteigerte Konsum stehe aber tu keinem Verhältnis zur Entwickelung der Land- wirtschaft. Der Minister riet den Gastwirten, ihre sämtlichen Preise um 10 Pfg. zu erhöhen. So billig wie in Berlin, esse man nirgends in den Restaurationen, (Das stimmt! D. R.) ob­wohl des Fleisch in Berlin am teuersten sei. Ms Obermeister Vogel (Gastwirteimiuug) darauf aufmerksam machte, daß. bei ihm junge Leute und Beamte äßen, denen eine tägliche Mehrausgabe v o n 10 Pfennig, (also monatlich 3 Mark' für Mittagessen schon schwer falle, bedauerte der Minister, daß gerade die Gehälter der Kaufleute und Beamten die seien, die seit Jahren dieselben geblieben waren. Es wäre wünschenswert, ivenn wieder mehr junge Leute sich dem Handwerk zuwenden würden.

Wegen der Oeffnung der Grenzen befragt, meinte der Minister, eine Oeffnung der östreichischen Grenze fei der in Oester­reich und Ungarn herrschenden Seuchen wegen ganz un- möglich. Der plötzlick)e Preissturz, der mit großer Dietz- entfuhr verbunden sein würde, sei auch nicht wünschens­wert. Die Regierung würde, aber den Ursachen der Fleisch­teuerungauf das sorgfältigste nach forschen".

Wenn der preuß. Handelsminister zugibt, daß er selb«

Milliarden Schulden aufnchmen müssen. In Wirklichkeitl Heute haben in Magdeburg die Verhandlungen aber wird sich Rußland mit vielleicht einem Drittel dieser Ides 5. Verbands tageS der deutschen Milchhändler- Sunrme vollauf begnügen. Dann liege gar kein Grund I Vereine ihren Anfang genommen. Ter Verband, der bei vor, an der sicheren Funktionierung des Zinsendienstes ctnxx 4000 Mitgliedern 40 Zweigvereine zählt, ist durch ®?Q?t§Wic 3U äroctW gSJ« b^er eine delegierte aus allen Teilen des Reiches vertreten, besonders bfe W«. dns ja mehrere Mlch^ndler-Vere.ne und -wnr die

Weiter wird darauf ausmetksam gemacht, daß Martin stärksten, aufweist, und auch zahlreiche Abgeordnete repra>en- außer Acht ließ, daß Rußland noch enorme Reserven an trert, ebenso Hamburg, Leipzig, Dresden, Bremen, Mainz,

dem Vermögen dertoten Hand" hat unv daß cs tatsächlich Halle, Breslau, Kaffcl, Erfurt, Frankfurt a. M., Hannover

in den letzten Jahren vor Ausbruch des Krieges bereits usw. Mit dem diesjährigen Verbandstag ist eine in ilch-

aus den Kredit des Auslandes verzichtete. Ja, Rußland hat hygienische Ausstellung, und zwar die erste in

sogar das große Reformwerk der sibirischen Eisenbahn, deren Deutschland, verbunden. Die Verhandlungen gipfelten Bau Milliarden von Rubeln verschlang, aus eigenen Mitteln I m ^en Beschlüssen: Die agrarischen Milchringbestrebungen gebaut. * auf Ausschaltung des Zwischenhandels 1. durch weitere Für-

Wie ans Petersburg berichtet wird, ließ Kaiserhng be8 ®enof{enfMtSn>e(enS unb 2. burdj SquflHm* Wilhelm dem bärtigen Leibgarde-Regiment, besten sch" und holländischer Milch ab zuw eh re n. In einer Sqlutz- Ches er ist, anläßlich des RegimentssesteS aus ein BegrüßungS. molutwn^sprach der Verband sem Bedauern darüber aus, ielegramm die folgende Drahtantwort zugehen: daß der Verein trotz aller gegenteiligen Verstcherungen alle

.Ich danke aufrichtig für den Gruß, der mir vom Regiments- Bestrebungen de^ Bundes der Landwirte fördere, die fommanbeur General v. Becker übermittelt wurde, und erwidere häuf Vernichtung des Mittel ft andes (hier der Much-

Kaserne aufgestellten Maschinengewehre lockten heute früh eine

w. , w große Menge Schaulustiger an. Eine Anzahl der im Innern

I Deutschlands disloeierten Armeekorps entbehrt zum Teil noch Berlin, 4. Sept. Heute unternahm der Kaiser einenIbiefer Waffe. Rach den guten mit den Gewehren gemachten Spaziergang, hörte den Vortrag des Chefs des Zivilkabincts, Erfahrungen ist aber eine Vermehrung der Abteilung mit Wirkl. Geh. Rats Dr. v. Lucanus, empfing den General- Sicherheit zu erwarten. Die in Gießen einquartiert gewesene leutnanr v. Trotha zur Vorlegung von Entwürfen für das Abteilung garnisoniert in Bitsch im Elsaß und ist, wie die Clausewitz-Denkmal in Breslau und nahm die Meldungen meisten bis jetzt bestehenden, einem Jägerbataillon zugeteilt, des Militärattaches Major Frhru. v. Senden und des Die Maschinengewehre waren, wie man uns berichtet, bis Marineattaches Korvettenkapitäns Hebbinghaus entgegen, auf eines, das hinter den Piwtzen und Lafetten zwecks einer Diese beiden Herren waren zur Frühstückstafel aeladen. kleinen Reparatur aufgestellt war, in einem Seitenbau unter»

<n aas gebracht. Die neue Masse wird von zwei schützen und zwei

Prinz Andreas von en land nebst Ge- Munitionszuträgern bedient. Die Bedienungsschützen smd meit

mahlin traf gestern hier em und fuhr nach Darmstadt Lernte Schlosser und Mechaniker. Mit dieser Masse können in xueiter der Minute 600 Schuß auf 2000 Meter treffsicher abgegeben

Auf die Mitteilung des Landesökonomierats Cimbal werden. Die Patronen Hegen in Metallstreifen zu je 250 neben- _, .. x sa^ av I cinander. Durch den Rückschlag der aufgefangenen Pulvergase

m Fromsdorf (Schlesien), daß er einer von ihm gebuchteten Selbstladung und Entwdung vor sich. Der Lauf liegt

neuen Weizenart den Namen Für st-Bulow-Weizen ge- einem dicken Stahlmantel, der kaltes Wasser enthält, um dem qeben habe, antwortete der Reichskanzler mit folgendem, aus bei dem rasenden Feuer heiß werdenden Laufe Abkühlung zu qinrhernen datiertem Schreiben' bringen. Jedes Maschinengewehr kann von zwei Mann von

Jioröcrnei) Datiertem c 9 der Lafette gehoben werden und wird iamt den Protzen von vier

. . oblqeboren Q 99 h w Pferden gezogen, sodaß die Batterie schneller als die Artillerie

?anfe ADe-5mbh^ b -n,.nA hn ^ nen^ben haü PiT'h^mder Kavallerie folgen kann. Die Kosten des äußerst kompliziert

Gern habe ich meine Zustimmung dazu gegeben, onn Cie dem in ^bauten Maschinengewehrs belaufen sich ohne Protzen und La- emfter Arbeit von Ihnen neu gezüchteten Weizen meinen Namen 9 , 32 000 R^rk

geben. Die Anerkenmmg, welche meine Bemühungen f ur I '

die Landwirtschaft dadurch gesunden haben, daß mem Name

mit einer Ihrer ehrenvoll bekannten Züchtungen verknüpft worden ^mmer nayer ruacn ist, hat mir eine besondere Freude bereitet. I und die Kaiserparade

In vorzüglicher Hochachtung «jeden ehemaligen Soldaten, sondern auch weite Burgerkreise

Euer Hochwohlgeboren mit freudiger Erwartung erfüllen. Auf dem Paradeplatz bei

anstich g erge ener !Meder-EßLbacb ist man eifrig daran, die letzten Arbeiten

denselben von ganzem Herzen. Meine wärmsten Glückwünsche I Händler) abziele.

geleiten das Regiment in diesen schweren Tagen. Mögen in.

demselben nach wie vor seine Traditionen und der Geist forUcben, welche einst unsere alte Waffenbrüderschaft schulen,

deren höchster Ausdruck in grenzenloser Ergebenheit für den Zaren Stockholm, 4. Sept. Von den Wahlen der zweiten Kcm- auf Tod und Leben besteht. EinHurra" dem ruhmvollen Regi- mer sanden bisher 29 statt, davon gestern 21. Von den bis ment! Wilhelm." jetzt abgehaltenen Wahlen waren 21 Wiederwghlen. Die Nen-

Auch diese Kundgebung ist von besonderer Bedeutung wählen brachten der Rechten und damit der pr 0 Porti 0- -Mtrcb die Wahl der Worte. nalen Wahlmethode einen Verlust, der auf 3 bis 5

J J » l Sitze geschätzt wird. Die So z ial dem0 kr a te n g e w a nn e n

m r « l < O rcA <»« I einen Sitz in Helsingborg. Unter den Wiedergewählten befindet

Der Petersburger Korrespondent des .Echo de Paris' ^ch der neue LandwirtsEsminister Peterson. Tie Wahlbeteilig- will erfahren haben, daß der Vorstand des Semstwo in Moskau Ung ist bisher sehr lebhaft.

eine Mitteilung erhalten habe, wonach die Einberufung Barcelona, 4. Sept. Nach den letzten Zeitungsmeldungen bet Dumainfolge neuer Schwierigkeiten- um ein oder würben durch die gestern gelchleuderte Bombe mehr alK

. r v 9 , , J 60 Personen verwundet, die meisten schwer. Zwei

zwei Jahren vertagt werden soll!. «Frauen wurden getötet. Nach den von der Polizei vor-

Jn Moskau fand in der Wohnung des Semstwo- genommenen Ermittelungen war die Höllenmaschine in einen Mitgliedes Sojen off eine Ausschußfitzu ng der Städte Gipswürfel eingeschlossen. Die Nachforschungen blieben bisher ftah 6e9Ornncn t,Qttc'.tratcn ÄÄä tataÄtt

mit dem Befehl des Generalgoiiverneurs ein, um die Ver- serfvtitteTt wurde, auf die Volksmenge fiel.

sammlung zu schließen. Als die Versammelten sich weigerten. Petersburg. 4. Sept. Der S cha h v 0 u P er sien be- dem Befehl zu folgen, trotzdeni die Polizisten mit Anwendung suchte gestern die Gärten in Peterhof. Nachmittags stattete er oon Gcwaltinaßregeln drohton, wurde schließlich di- Er.^itKd^d^ka,s-rlrchen^i^-men^uch i-nds laubnis zur Fortsetzung der Versammlung unter der Be- welchem der Kaiser die folgenden Worte auf die Gesundheit dingung erteilt, daß ihr die Polizei beiwohnen könnte. I des Schahs ausbrachte:

Rach offiziellen Berichten begangen gegen 5 Uhr nach-Ich wünsche lebhaft Ew., Majestät die ganze F-reude zu w nm 2. September- in Baku streikende armenische

Straßenbahnangestellte Ruhestörungen, indem sie auf die nrfyen Gesinnung für Ihre erhabene Person und meine besten Soldaten schossen, welche sic auf den Trambahnwagen ersetzten. Wünsche für das Gedeihen Persiens zii erneuern. Ich 'trinke Darauf begann das Feuer auf die Truppen aus den auf die Gesuiidheit Ew. Majestät des Schahs."

Fenstern und von den Dächern der Häuser. Die Soldaten Die Munk wielie die versuche Hchnne. Der Schah ant- erwiderten dasselbe. Am folgenden Morgen wurden die Ruhe- ^ehr gerührt von den liebenswürdigen Wünschen, welche störungen eingestellt. Bis 1 Uhr nachmittags waren verzeichnet Ew. kaiserliche Majestät mir gütigst zürn Ausdruck brachten, an Toten 8 Mohamedaner, 1 Russe, 3 Armenier; betrachte ich es aks eine angenehme Pflicht, Ew. Majestät

an Varmnndatan 1 Vasi-fikannnissar 11 Arm-miar 2 Russen meine tiefe Dankbarkeit für den mir in den Grenzen Ihres

n * V E o r < »V JUl11 n' Reiches und besonders in Peterhof bereiteten gastfteundlichen

7 Mohamedaner. Am Abend des 3. begann das ^euer von I marrnen Empfang auszudrücken. Die koslliaren Erinnerungen

neuem mit Heftigkeit, doch blieben die Angriffe auf die Truppen an diese Reise werden unauslöschlich in meinem Gedächtnis

ergebnislos. Am 2. September wurde 4 Werst von Gori bleiben und toerben an die Stelle derjenigen an meine früheren

Regen treten. Gestatten mir Ew. Maiestat. auf die Gkfuubbeit ber ^ichnam des Geschaft^sichi.ers, pursten ^flow, g f . Ew. kaiserlichen Majestät unb auf Ihrer Ntajestäten der ,.Kai Am 3. wurde m Gon der Polizeikommiffar durch fünf j ftrinnen und der ganzen kaiserlichen Familie zu trinken, sowie Schuffe getötet. I auf das Gedeihen der Größe des Reiches."

.....r.n | Die Musik spielte die russische Nationalhvmne.

AcuLsch-Kstaftika. c -------

In den Kämpfen, zu denen es mit den Aufständischen Utto ^>a)UU.

tn Deutsch-Ostafrika bisher gekommen ist, haben unsere Laibach, 4. Sept. Die Landeslehrerkonferenz veschloß Truppen offenbar immer verhältnismäßig leichtes Spiel wegen Verschleppung der Gehaltsregulierung den sofortigen gehabt. Die dortigen Rebellen sind im Kriegshandwerk Streik aller Lehrer in Kram.

nicht so weit vorgeschritten wie ihre schwarzen Brüder in ,

Westafrii'a, und nur, wo s'e m Massen schutzlose Ansiedler | &CCT tltlb Alotte.

ober Missionare überfallen, müssen sie als ernste Gegner! . 5» ö ; r , .

betrachtet werden. Heute meldet ein Privatkabeltelegra.mm .. Nach einem Vortrag des Kilegsniiniflers hat der aus Dar-es-Salaam, daß Oberleutnant von der Marwitz Kaiser Spr ot tau als Ort der für den Osten der Monarchie von der ostafrikanischen Schutztruppe die Rebellen im «geplanten Reitschule bestimmt.

Hinterland von Kilw a gründlich schlug. Ter I -ey. '> w

Feind hatte 40 Tote sowie zahlreiche Verwundete. I 0tS lo. A(Meellt) V9.

----- - ~ (Original-Artikel des Gießener Anzeigers.)

Kngüsche Kstseetage.

Gießen, 5. Sept.

frt Gestern und heute entwickelte sich in den Straßen

WWW ein lebhaftes militärifch-s Willen. Die ai.S «n.°tz

wcrfttircktor Kapitän z. See B. Basse, der Kominandant von des Kaisermanöi>erz zusammengestellte Sa u n II e r t c t> iu m o n Danzig, Generalmajor v. Sepdlitz-Kurzbach, mit ihren Da-«passierte auf dem Marfch von dem Exerzierplatz auf der men, sowie die Gemahlin des kommandierenden Generals Senne, wo sie bereits von dem Kaiser besichtigt worden war, v. Braunschweig teilnahmen. nach dem Manövergelünde unsere Stadt. Die'kombinierte

Danzig, 4. Sept. Heute nachmittag veranstaltete der!Division besteht aus unserer hessischen und einer badi- SchwimmklubNeptun" ein Wasserballspiel. Es star- sch^n Dragonerbrigade, der bayerischen Ulanen- teten sieben Mann vomNevtun" gegen sieben englische ^j ^e, mehreren reitenden Batterien und 3 Maschinen- Matrosen. Sieger wurde die deutjche Mannschaft!-' hra bteilunaen mit zwei Goals gegen eins der englischen. Den englischen 9 9 .

Matrosen wurde ein Ertnnerungsbccher überreicht. Besonderes Aiiff-hen erregte eine so^hc Maschinengewehr-

Kiel, 4. Sept. Prinz Heinrich von Preußen 6egi6t I obtedung, die gestern in Gießen im Quartier lag. 3uni sich in seiner Eigenschaft als Stationschkf nach Flensburg, ersten Male hatten die Einwohner Gießens Gelegenheit, diese um mit dem englischen Äldmiral Winsloe Besuche aus-.neue Spezialwaffe hier zu sehen. Die im Hof der alten