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Ni. 208 Erstes Blatt.
155. Jahrgang
Dienstag 5. September 1905
Amts- M Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien hlÜtter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'sehen Univers.-Buch-u.Stein- druckerei. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei:
Schulstratze 7.
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MetzenerAmeiger
*"* General-Anzeiger a
Bezugspreis: monatlich75Ps.,viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Avholc- u. Zweigstellen monatlich 6ö Pf.; durch diePost Mk.2.—Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg.
Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Wittko- für „Stadt und £anb" und „Gerichtsjaal": August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck.
Aie tjeutige Wummer umfaßt 8 Leiten.
Bekanntmachung.
Das Proviant-Amt fett den freihändigen Ankauf von loggen, Hafer, Wiesenheu und Roggcnstroh diesjähriger Ernte zu den gangbaren Tagespreisen fort. Es werden selbst die kleinsten Mengen angenommen.
Die Einlieferung der Naturalien kann ohne vorherige Anmeldung und an jedem Wochentage von 8—12 Uhr vormittags sowie von 2—4 Uhr nachmittag? erfolgen.
Hanau, den 2. September 1905.
Königliche? Proviant-Amt.
Sekanntmachung.
Finanzaspirant Schulz ist während der Beurlaubung Le? Großh. Bezirkskassiers Rendanten Müller zu Grün berg mit der Versehung der Dienstgeschäfte der Großh. Bezirkskasse Grünberg beauftragt.
Gießen, den 1. September 1905.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
___________I. V.: Dr. Wagner.______________
Amtliche Nachrichten über Viehseuchen.
Die Rotlaufseuche unter den Schweinen des Joh. Jost Becker in Hermershausen, Kreis Marburg, ist erloschen. Die Gehöftssperre ist aufgehoben. Der gemeinsame Austrieb der Schweine in Hermershausen ist wieder gestattet.
Marokko.
Beunruhigende Nachrichten kommen aus Marokko. Einwohner aus dem Innern des Landes, welche mit dem wachsenden Einfluß der europäischen Mächte unzufrieden sind, drangen bis drei Kilometer vor Tanger, wo sie die Dörfer plünderten, die Bewohner mißhandelten. Die Auf- ständigen erbeuteten große Viehherden. Der Ausbruch solcher Unruhen in der nächsten Nähe von Tanger ist bezeichnend für den Zustand des Landes. In Tanger wurde ein jüdischer Einwohner, der französischer Untertan ist, nach kurzem Streit ermordet
Wie der „Köln. Ztg." vom 4. ds. aus Tanger gemeldet wird, ist der gestrige Markttag dank der Maßnahmen der Negiertlng ruhig verlaufen, heute ist jedoch eine weitere Zuspitzung des Verhältnisses zwischen Leuten vom A n g e r a- stamme und Leuten Raisulis zu befürchten, da erstere das geraubte Vieh nicht zurückgeben wollen und letztere Vergeltung dafür üben. Als der Vertreter der Londoner Zeitung „Times", Harris, trotz dieser Sachlage heute nach seinem eine Stunde entfernten Hause ritt, wurde von Angeraleuten zweimal auf ihn geschossen, ohne daß er jedoch getroffen wurde. Eine Lesart, nach der der Maghzen selbst bei dieser Angelegenheit beteiligt ist, verdient keinen Glauben.
Nach einer Tangerer Meldung der „Agenca Hcwas" brach auf dem Markte von Tanger am 4. d. M. unter den Leuten vom Stamme Beni Mesuad eine Schlägerei aus. Ein Mann wurde getötet. In der Stadt herrscht starke Panik. Alle Läden sind geschlossen. Die Leute Raisulis benutzten die Unruhen, um eine Anzahl Leute vom Angera- Stamme zu verhaften.
Nach einer Oraner Privatdepesche kam es vor Udjida zwischen dem Chef der Sultanstruppen, welche diesen wichtigen Posten zu verstärken bestimmt sind, und den bisher sultanstreuen Reitern des Kaid von Taha zu einem heftigen Streit. 50 Reiter suchten das Weite. Vermutlich desertierten sie zum Prätendenten, welcher in Aium Sidi Molck nei.: Anhänger wirbt und den Augenblick zum Angriff auf Udjida abwartet.
Der französische Gesandte, Graf Taillandier, hat in -em Ultimatum dem Sultan eine Frist gestellt, welche heute, am 5. ds., abläuft. In Paris wird versichert, der englische Gesandte in Marokko habe den Befehl erhalten, zugleich mit dem französischen Gesandten Fez zu verlassen, wenn der Sultan die Forderungen des französischen Ultimatuins, nämlich Geldbuße, Bestrafung des schuldigen Kaid und öffentliche Entschuldigung nicht erfüllt.
Die letzte französische Note in der Marokko-Ange- kegenheit ist am Samstag in Berlin eingetroffen, und man geht gewiß nicht fehl, wenn man annimmt, daß sich der Reichskanzler während seines kurzen Aufenthalts in Berlin hauptsächlich mit dieser Angelegenheit beschäftigt hat. Eine unmittelbare schriftliche Antwort auf diese Note wird, wie verlautet, nicht erfolgen, weil sich herausgestellt hat, daß vorher noch besondere mündliche Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen notwendig oder wenigstens nützlich sein werden. Von ihnen erwartet man dann die endgiltige Verständigung über das dem Sultan und der Konferenz vorzuschlagende Reformprogramm, sodaß dann wohl Deutschland und Frankreich über die wesentlichen Punkte einig auf die Konferenz gehen würden.
Der Iriedensvertrag
ist nach den heutigen Reuter-Meldungen au? Portsmouth fertigte ft eilt und am Montag nachmittag 3 Uhr unterzeichnet worden. Er besteht aus 17 Artikeln und einer kurzen Einleitung. Ein Auszug aus dem Friedensvertrag wurde telegraphisch nach Petersburg und Tokio übermittelt, während der tatsächliche Wortlaut den Regierungen in ben1
beiden Hauptstädten erst nach der Rückkehr der Friedensunterhändler bekannt werden wird. Die japanischen Bevollmächtigten hoffen, Portsmouth heute, die Russen am Mittwoch verlaßen zu können.
Die Ratifizierung des Friedensvertrages durch beide Monarchen muß innerhalb 50 Tagen, von der Unterzeichnung an gerechnet, erfolgen, während der Waffenstillstand sofort nach der Unterzeichnung beginnt. Die Mitarbeit amerikanischer Kalligraphen wurde von beiden Missionen abgelebt, da der Vertrag vorläufig als geheimer, nur die beiden Kontrahenten angehender betrachtet wird. Deshalb wird die Reinschrift von einem russischen und einem japanischen Sekretär besorgt.
Von Washington kamen in Portsmouth zwei lederne, goldverzierte Schatullen an zur Aufnahme der Exemplare für den Zaren und den Mikado.
Nach Privatmeldungen aus Portsmouth wurde die Frage der Räumung der Mandschurei erst nach längerer Diskussion erledigt. Es wurde beschlossen, daß beide Teile die Mandschurei längsten? in 18 Monaten zu räumen haben. Die Zahl der Eisenbahntruppen, die Rußland in der Mandschurei halten darf, wurde auf 10 Mann per Kilometer festgesetzt.
Auf dem Kriegsschauplätze scheint inzwischen noch keineswegs die Waffenruhe eingetreten zu sein. Linewitsch telegraphierte vielmehr noch am 3. Sept, an den Zaren:
Am Vormittage des 1. September warf unsere Abteilung in Korea mehrere energische Angriffe von sechs japanischen Bataillonen mit zwölf Geschützen zurück. Gleichzeitig ergriffen die Japaner die Offensive gegen die Abteilungen bei Kiankeregui im Defilö von Petschugulien.
Es ist aber doch wohl anzunehmen, daß diese Kämpfe vor Eintreffen dec Friedensmeldungen auf dem Kriegsschauplätze stattgefunden haben. Nach Einstellung der Feindseligkeiten aber tritt jetzt die Frage auf:
Was fangen nun die Russen in Sibirien au?
Sollen die elenden Zeiten, wie sie unter dem Vizekönig Alexie ff grassierten, wieder einreißen, soll Korruption und krasse Unsittlichkeit triumphieren, dann würde die Lehre, die uer Zarenstaat in so nachdrücklicher Weise von dem un- liebenswürdigen kleinen „gelben Emporkömmling" erhalten hat, in sich selbst „verpuffen" und rein nutzlos gewesen sein.
Eine Antwort in gewissem Sinne scheint da eine Meldung britischer Blätter zu geben, welche mitteilt, daß
Linewitsch Vizekönig von Sibirien werden soll. Das ist ein deutlicher Fingerzeig über die Pläne, die der Zar verfolgt. Daß „Papascha Linewitsch" für allerhand kniffige Verwaltungsvorgänge, soweit sie nicht etwa an Intendantur-Geschäfte streifen, weniger als Null ist, liegt wohl auf der Hand; aber — er ist vielleicht der einzige höhere Soldat, der reine Hande hat und auch „reines Herzens ist". Er würde also den Augias-Stall der Bestechung und der Ausschweifungen nach Möglichkeit auszukehren suchen. Aber das würde für den ruhelosen alten Herrn keine ausreichende Beschäftigung, nur eine nebensächliche Aufgabe sein. Linewitsch ist ein „Kommisknopf", mehr Haudegen als Feldherr, aber Soldat bis in die Schuhsohlen, und gerade deshalb dürfte man ihn für da? Vizekönigtum in Aussicht genommen haben. Persönlich, vorbildlich soll er die Regeneration im Osten vorbereiten, aber seine Hauptaufgabe ist militärisch. In Wladivostock, wo er langjähriger Gouverneur war, und Festungswerke dort und am Turnen, stärker als Port Arthur, geschaffen hat, wird er residieren, und den Japanern wird auf ihrer Halbinsel Sachalin, die im Winter durch Eis mit dem Festlande verbunden ist, ein ständiger bewaffneter Friede oktroiert werden. Linewitsch hat jetzt Monate lang die vollen Sorgen des Krieges gegen Japan getragen, er wird seine Natur nicht so völlig ändern, daß er jetzt mehr auf friedlichem Gebiete tätig sein sollte. Seine Person allein schon bedeutet: das Programm der bewaffneten Verteidigung.
Revolution in Japan?
Nom, 4. Sept. Die „Tribuna" berichtet aus Tientsin über die Unzufriedenheit n Sapan wegen des Friedensabschlusses, daß eine revolutionäre Bewegung tatsäcblich im ganzen Lande begonnen habe. Die Zerstörung des Kabels wird dieser Bewegung zugeschrieben.
Unser Handel in Ostasien.
Die vielgenannte „ge.be Gefahr" ist für Deutschland gegenüber der „schwarzen G e f a h r" in den Hintergrund getreten. Der gelben Gefahr mag die politische Bedeutung wohl im wesentlichen genommen sein dadurch, daß Japan' auf Kosten Rußlands territorialen Gewinn einstreicht. In wirtschaftlicher Beziehung fteilich dürfte der Wettbewerb zwischen der weißen und der gelben Rasse sich verschärfen, da Japan die größten Anstrengungen machen wird, die Vorherrschaft des europäischen Sb an b eß in Ostasien zu brechen. Für Deutschland ist es deshalb von Wichs- tigkeit, eine gesicherte wirtschaftliche Position besonders in China zu besitzen, um dort gegen die vordrängende japanische Industrie sich behaupten zu können. Diese Position kann sich Deutschland nur schaffen durch Abschluß eines Handelsvertrages mit China, dem umso weniger Schwierigkeiten entgegenstehen dürften, als ja die politischen Beziehungen zwischen beiden Ländern gut sein sollen. England und die Vereinigten Staaten stehen bereits seit einigen Jahren im Handelsvertragsverhältnis zum Reich der Mitte.
Ein Todesfall.
Der Militärschriststeuer und Keiegskorrespondent Haupt
mann a. D. Baron Binder von Krie gl stein ist in Charbin infolge eines Unglücksfalles gestorben.
Glückliche Börsenspekulation.
Ein englischer Spekulant, Namens Mr. E. G. Bawden, der an der Londoner Börse mehr als vierzig Millionen Mark am Tage nach dem Friedensschluß durch glückliche Spekulationen verdiente, hat zwei Millionen Mark für Wohltätigkeitszwecke gespendet.
Bürgschaft für Rußland-
Man kann sagen, daß durch die gestern von uns dbge*- druckte Notiz von wenigen Zeilen, die am Samstag an der Spitze der offiziösen „Nordd. Alla. Ztg." stand, die Politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Rußland in eine fast demonstrativ Helle Beleuchtung gerückt find. Nicht die Verteidigungsreden des Reichskanzlers im Reichstag, nicht die „wohlwollende Neutralität im ostasiatischen Krieg, die Ausweisungen der „Schnorrer und Verschwörer", nicht einmal der Königsberger Zarenbeleidigungsprozeß: das alles hat Deutschland nicht in so naher Freundschaft mit Rußland gezeigt, wie jene Kundgebung, die nur einem Buche aalt. Der Negierungsrat im Kais. Statistischen Amt Dr. Rudolf Martin kann"sich, wenn er will, etwas darauf einbilden, durch sein Buch eine Auslassung von hoher politischer Bedeutung hervorgerufen zu haben.
Martin hatte, worauf bereits vor kurzem an dieser Stelle hingewiesen wurde, dem russischen Reiche den Staatsbankerott prophezeit. Wenn unter dem nicht abzuleugnenden Eindruck, den die Ausführungen Martins in der Oeffentlichkeit machten, zunächst die Rede davon war, ebenso sachliches Material den Angaben und Berech» mm gen des Buches entgegenzustellen, Material, das die russische Finanzverwaltung den Vertretern ihrer Interessen in Berlin liefern würde, bann hätte sich gegen diesen Weg nichts einwenden lassen. Der Kritik stand die Gegenkritik gegenüber, das Publikum, soweit es russffche Werte besitzt, konnte beide Stimmen hören und sich ein Urteil bilden. Statt dessen geschieht das Ueberrafchende, dasi die deutsche Regierung das schwere Geschütz ihrer Autorität für die russischen Finanzen auffährt. Und zwar direkt für die Güte der russischen Finanzen. Die Regierung, oder richtiger vielleicht in diesem Falle das Auswärtige TCmt, mochte immerhin erklären: es handelt sich um eine Arbeit, die selbstverständlich nicht im amtlichen Auftrag verfaßt ist. Die vorgesetzte Behörde konnte ferner etwa Herrn Dr. Märtin eröffnen, daß ein Feldzug eines faiferE Reg-ierungsrats gegen die russischen Finanzen kein wünschenswertes und glückliches Unternehmen sei. Daß aber die offiziöse Mitteilung ausdrücklich und bestimmten Tones von „haltlosen Voraussetzungen" und „abenteuerlichen Prophezeiungen" des Mariinschen Buches spricht — das ist nur dann verständlich, wenn man politische Momente in Betracht zieht.
Die Kundgebung besagte nicht mehr und nicht weniger, als daß zur Beunruhigung über russische Werte kein Grund vorliegt, daß es ein „abenteuerlicher" Gedanke ist, die Möglichkeit einer Zahlungseinstellung Rußlands zu erörtern. Solche starken Bürgschaften für den Kredit Rußlands haben wir während der ganzen Zeit des ostasiatischen Krieges, in der die russischen Werte lebhaften' Angriffen ausgejetzt waren, die durch eine überaus geschickte Finanzkunst der Russen-Banken abgeschwächt würden — die Inhaber des Berliner Russen-Hauses erhielten verdientermaßen glänzende Ordensäuszeichnungen — nicht einmal von dem mit Rußland verbündeten Frankreich übernehmen feben. Im Gegenteil, die franz. Regierung ist zum Verdruß der leitenden Männer in Petersburg eher mit geheimen Warnungen geschäftig gewesen, Rußland noch mehr ftanz. Geld anzuvertrauen. Wir meinen nun zwar auch, daß die Voraussage eines russischen Staatsbankerotts kühn ist — wie jede Prophezeiung, weil eben niemand weiß, was die Zukunft bringt —, aber daß ein gewisses Maß von Vorsicht am Platze ist gegenüber den Finanzen eines Reiches, das in der Tat, wovon Märtin ausging, sehr abhängig ist von einem so rmsicheren Faktor ttne dem Gedeihen der Landwirtschaft, das keine nennenswerte Industrie hat und durchaus nicht am Ende der inneren Krisen an gelangt ist: das kann und darf ohne jede lieber- treibung gesagt werden. Unseres Erachtens hat Die deutsche Regierung eine allzu große Verantwortung auf sich geladen, indem sie gewissermaßen die Sicherheit der Russen- werte attestierte. Diese Meinung wird vielfach in der Presse ausgesprochen. Passiert einmal etwas, dann hält sich das Publikum an die Regierung.
Daß, nachdem von deutscher autoritativer Seite aus die Inschutznahme der russischen Finanzwirtschast erfolgt ist, die Petersburger Telegraphenagentur, wie wir gestern auch schon mitteilten, eine „objektive und erschöpfende Besprechung" des Martinschen Buches durch „kompetente russische Finanzkreise" ankündigt, will, nicht viel heißen. Dieser Schritt mußte der erste sein. Nunmehr können sich Die kompetenten russischen Finanzkreise auf die Auffassung berufen, die an unseren amtlichen Stellen gehegt werde.
Wir bemerkten, die Kundgebung gegen die Veröffentlich» ung eines kaiserlichen Beamten habe eine hohe politische BeDeutuna. Das ist, wenn man will, ein „mildernder Umstand". Vielleicht, daß wichtige Gründe vorhanden sind. Gründe auf dem Gebiete der internationalen Politik, um gerade zurzeit die Verbindung mit Rußland zur Warnung für Gegner Deutschlands als eng erscheinen zu lassen.
Au? Frankfurter Börsenkreisen:
Das Buch des Negierungsrats Martin über die Zukunft Rußlands findet in der Fachpresse der Börse, was übrigens nicht anders zu erwarten war, allgemeine Verurteilung. Dem Buche Martins fehlt jedenfalls die Objektivität und auch die Zahlen find zum Teil nicht richtig. So heißt es z. B., Rußland werde nach dem Kriege 8V2


