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Grüningen, den 28. Januar 1905. föilbect, Bürgermeister.
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Wetzlar, 25. Jan. 1905.
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Mittwoch den 1. Februar L I., vormittags ^12 Uhr, sollen zwei herrenlos eingesangene Hunde, cm gelber Dackel, sowie ein langhariger Spitzhund, auf der Polizeiwache merftbietend verweigert werden.
Gießen, den 31. Januar 1905. Der Polizenvachtmeister
Holzversteigerung.
Freitag den 3. Februar 1905, vormittags 10 Uhr, soll in dem Rödgener Gemeindewald Distrikt Bergwald, Alten- ield nachverzeichnetes Holz versteigert werden:
Gießen, den 30. Januar 1905.
Grotzherzoguaic Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
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Gießen, den 30. Januar 1906.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Eurschmann.
Wir haben mit der Ausgabe einer neuen
Feigen Serie 20 unserer ^fandöriefe, nicht verlosöar und vor 1915 «jcht Kündöar, zunächst im Köchstöetrag von Wk. 20,000,000.- begonnen und für diese Serie sowie für Erweiterungen der früheren
4Voigm Serie 17, nicht rückzahlbar vor 1910, um Wk. 20,000,000.-
und der
sy,"/oigen Serie 19 um Wk. 10,000,000-
dir Zulassung zum Handel und zur Notiz an der Frankfurter Börse veranlaßt. Bei Serie 20 findet Verlosung einzelner Nummern nicht statt; nur die ganze Serie oder einzelne Jahrgänge derselben können seitens der Bank und zwar erst vom Jahre 1915 ab zur Rück- Zahlung nach 3 Monaten gekündigt werden; spätestens zum 1. Januar 1965 muß solche Kündigung erfolgen. Die Stücke dieser Serie tragen dre Nummern 170,001—180,000.
Die Pfandbriefe der Serien 17 und 19 können unsererseits zur Rückzahlung nach 3 Monaten verlost oder gekündigt werden; bezüglich der Serie 17 ist Rückzahlung vor 1910 ausgeschlossen. Längstens innerhalb 56 Jahren muffen die Pfandbriefe durch Verlosung, Kündigung oder freihändigen Rückkauf aus dem Verkehr gezogen werden. Die Stücke der Serie 17 tragen die Nummern 122,00-1—130,000 und 160,001—170,000, diejenigen der Serie 19 die Nummern 140,001—150,000.
Die Pfandbriefe der 3 genannten Serien haben Zinsscheine per 1. Januar und ft Juli und sind eingeteilt in Stücke von Mk. 5000 (Lit. H), 2000 (Lil. N), 1000 (Lit. 0), 500 (Lit. P), 300 (Lit. B), 200 (Lit. Q). Die Pfandbriefe lauten auf den Inhaber; die Umschreibung auf den Namen eines bestimmten Berechtiglen kann nach Maßgabe der Be- stimmungen in Art. 18 des preußischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche verlangt werden und erfolgt kostenfrei. Seitens de§ Inhabers sind die Pfandbriefe unkündbar. Kündigungen und Verlosungen der Bank sind in den Gcsellschaftsblättern bekannt zu machen. Die Einlösung von Zinsschemen sowie rückzahlbaren Pfandbriefen erfolgt in Frankfurt a. M. an der Kaffe der Bank, auswärts bei den jeweils bekannt zu gebenden Stellen.
Die Bank wurde am 28. Februar 1863 in das Handelsregister eingetragen. Das qjrivHeg zur Ausgabe von Jnhaberpapieren wurde ihr damals erteilt, neuerdings anläßlich der Erhöhung des Grundkapitals durch gemeinsamen Erlaß des Herrn Finanzministers und der Herren Minister für Landwirtschaft usw., der Justiz und des Innern vom 2. Mai 1902 auf Grund Allerhöchster Ermächtigung bestätigt. Das jetzige Statut bindet die Bank hin- Hchtlich ihres Geschäftsbetriebs einfach an die Bestimmungen des Hypothekenbankgesetzes und beschränkt das Recht zur Ausgabe von Pfandbriefen und anderen Schuldverschreibungen unter Verzicht auf die für ältere Banken in § 48 dieses Gesetzes gegebenen Uebergangsbestimm- ungen lediglich gemäß §§ 7, 41 und 42 des Gesetzes dahin, daß der Gesamtbetrag ausschließlich der Kommunalobligationen den 15 fachen und einschließlich derselben den 18 fachen Be- trag des eingezahlten Grundkapitals und des gesetzlichen Reservefonds nicht übersteigen darf.
Ende 1904 betrugen das Grundkapital Mk. 18,000,000.—, die Reserven und Gewinnvorträge zusammen Mk. 12,206,134.67, der Hypothekenbestand Mk. 396,425,450.22, -bec Pfandbriefumlaus Mk. 379,325,000.— An Dividende sind für bie letzten 5 Jahre S1/^ 9, 9, 9, 9°/0 verteilt worden.
Die Pfandbriefe der Bank werden von der Reichsbank in Klaffe 1 beliehen und find deshalb gemäß § 59 deS Gesetzes über die privaten Verstcherungsunternehmungen zur Anlage von Prämienreserven der Lebensoersicherungsgefellschaften, sowie gemäß § 108 des Gewerbeunfallversicherungsgesetzes zur Anlage von Beständen der Berufsgenossenschaften verwendbar. Im Großherzogtum Hessen sind dieselben zur Anlage von vormundschaftlichen und pflegschastlichen Geldern zugelaffen. Die Kommunalobligationen der Bank können in Preußen zur Anlegung von Mündelgeldern verwendet werden.
Die Pfandbriefe gelangen durch uns und durch unsere Verkaufsstellen zur Ausgabe.
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Das den Eheleiiten Earl Schleenbecker sen. und Elisabethe geb. Aiaus zu Krofdorf gehörige, in Krofdorf belegene Wohnhaus Nr. 243, früher Nr. 55, soll am 18. Februar 1905, nachmittags 6 Uhr, in der Gastwirtschaft von Moos zu Krofdorf freilvlllig versteigert
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Wir sind genötigt, daraus hinzuweisen, daß nach § 10 des Kinderschutzgesetzes Anzeige bei uns zu erstatten ist, bevor ein Kind in irgend einem Betrieb beschäftigt wird.
Diese Anzeige ist auch zu erstatten, wenn Kinder ihren Eltern beim Austragen von Waren, Milch, Zeitungen rc. für dritte Perjoneu helfen.
Die Unterlassung dec Meldung und Lösung einer Arbeitskarte zieht Bestrafung nach sich.
6 Gießen, den 29. Januar 1905.
Großherzogliches Bolizeramt Gießen. '
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Bekanntmachung.
Die Rechuung der Stadt Gießen für 19U3 nebst Ver- waltnugsbericht, sowie die Rechnung des Stadterweiterungsfonds, des städtischen Elektrizitätswerks, sowie des städtischen Gas- und Wasserwerks für 1903 liegen in Gemäßheit des Artikels 87 der Städteordnung vom 31. d. Mts. ab während 8 Tagen aut der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — zu Jedermanns Einsicht offen.
Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Bemerkungen zu denselben m der gleichen Frist bei uns emgereicht roerben können.
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Rödgen, den 31. Januar 1905.
Großh. Bürgermeisterei Rödgen.
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portofrei bis zum 13. Februar 1905, vormittags 11 Uhr, an uns einsenden.
Die Oeffnung der Angebote erfolgt zur angegebenen Zeit in Gegenwart der erschienenen Bewerber. B“/1
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Frankfurt a. M., 28. Jan. 1905.
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Montag, 6. Februar 1905, vormittags 91/, Uhr begiuueud werden tm Gießener Siadtwald in den Distrikten FörsterS- bruuueu, Steinrutsche und Lache versteigert: B“/1
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