Ausgabe 
31.1.1905 Zweites Blatt
 
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Zu den neuen Kandclsveriragcn.

ferbe). Saugfohlen find frei 30 Mk. gegen bisher 10 Mk.

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-ei), andere 5 Mk. (bisher frei).

ftettragszölle der roichtigften Er«

zw. 1,20); weich 0,12 oder 0,72

erbich, geschlachtet 14 Mk. (12);

(früher 50) Kgr. 15 Mk. (15 Mk.).

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der bezeichneten Art für Milchkuraristallen. Alles übrige

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erwähnten Rassen unterliegt der Verzollung nach Lebend,

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Nk. (bisherige Zollsätze int einzelnen nicht

15, 20). Jutegarn ein- oder mehrdrähtig

bisherige I >actt oder |

eroehaaren 5 All'. (frei

Nicyt besonders

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Mitte Februar bis Ende Juli Weißkohl, Wirsingkohl 2,50 M.

(bisl-er frei), Pflanzen in Töpfc ohne Erdbällen 6 Mk. (bisher

)0 Mk. (135). Baumwollgarn eindrähtig n über 32 bis 102 englisch gestaffelt 18,

gestasfelt nach der Fadenzahl 80, 100, 100, 125, 150 Mk.; zugerichtet, gebleicht

Lebendgewicht (gegen einen d Kühe von 9 Mk., Jungvieh Mk.); außerdem Zugeständnisse chase zahlen einen Lebend­bisherigen Stückzoll von 1 Mk.

J .Holz, hart 0,72 oder 5,76 Mk. der 4,32 Mk. (0,80 oder 4,80); der 1,92 Mk. (0,30 oder 1,80),

lspitzen 300 Mk. (350). Leinengarn, ein- tsnummerlt 5,50; 6; 6,50; 9,50; 12 Mk.

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Lebendgewichtzoll für Rindvieh allgemein auf 8 Mk. fest? gesetzt. Ties bedeutet für Ochsen ungefähr eine Verdoppel­ung, für Schlachtkühe mehr als eine Vervierfachung des bestehenden Zolles. Ta auch für Schafe 8 Mk. festgehalten find und für Schweine der Gewichtszoll auf 9 Mk. normiert ist, so ist die deutsche Viehhaltung ausreichend geschützt.

Ter Schweiz wurde für Hartkäse in Mühlenstein förmigen Laiben der bestehende Satz von 16 Mk. weiter gewährt. Das Zugeständnis ist aus Schweizer Hartkäse und auf vier italie- nische Käfeforten befchränkt. Tie Herabsetzung des Stück? gewichts auf mindestens 40 statt 50 Kilogramm ist unbe­denklich. Ter Schstveiz wurden keine Zugeständnisse für frische Milch gewährt, aber Zollfreiheit für sterilisierte oder peptonisierte Milch ohne Rücksicht auf den Eingang in luft­dichten Behältnissen. Für ungezuckerte ein ge diu le Milch in solchen Behältnissen wurde der Zoll aus 20 Mk. er-

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mäßcht. Besotldere Zugeställdnisje ersocglen für Milch in

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nur in Fässern und Säcken von 50 Kilo eingehende Ware wird heimische Interessen nicht schädigen. Ter Schwer­punkt in den Verhandlungen mit Belgien waren die Pferdezölle. Erhebliche Zugeständnisse waren unabwers- bar, aber die Zugeständnisse wurden aus reine Kaltblut der als Vlamländer, Brabanter und Ardenner bezeichneten Schlüge einschließlich der Kreuzungsprodutte untereinander beschränkt. Tie Ausdehnung auf Warmblüter war aus- ge chlossen, wodurch das Zugeständnis für Belgien wert­voller und für unsere Pferdezucht unbedenklich war. Ter eingeräumte Zollsatz von 50 Mk. für Tiere bis 1000 Mk. Stuckwert und 75 Mk. für Tiere bis 1500 Mk. Stuckwert schützt die einheimische Kaltblutzucht ausreichend und schä­digt die Interessen der Verbraucher nichft Tie gleichen Zugeständnisse find für die Pinzgauer Kaltblutrafse ge­macht worden, die Zollerhöhuug für Warnrblutpferbe ist I dagegen auch gegenüber Oesterreich und Rußland aufrecht erhalten worden. Belgien stimmte der Zollerhöhung leben­der Gewächse zu und erlangte Zugeständnisse bei gedörrten und gebrannten Zichorien, das heißt die Beibehaltung des bisherigen Zustandes. Gegenüber Belgien und Oesterreich bleibt die Zollfreihert von Palmen, Lorberbäumen, indischen» Azaleen und Forslpflanzen bestehen, für die große Mehr­zahl der Gärtnereierzeugnisse konnten ausreichend hohe Zollsätze festgehalten werden. Italien gestand die Erhöhung, des deutschen Zolles für eingestampfte Trauben der Wein­lese von 4 auf 10 Mk., des Zolles für rode Verschnttt- r zu, beides zweifellos zum Vor- raues. 'Der Zehnmarkzoll für

roh für Feinhettsnumm

22, 25, 28 Mk. (18V.'). ^Ausgeschntttencr Baumwottsammt, ge­bleicht oder gefärbt 130Mk. (120). Baumwollene Plattstichgewcbe unverändert, andere Ba mvollgewebe roh wiegend 4080 Gramm auf den Quadratmeter gestaffelt nach der Fadenzahl 80, 100, 120 Mk., unter 40 Gr Rohgewebezoll plus 50 ". .. ______ ______ ........u . .......

vergleichbar 80, 100, liv Mk.). Bauuuvollene Uniert leider 80 Mk. (95). Gestickte Bauntw drahtig roh nach Feinh.rv,^»^«^».^ v,mV , u,.jm , m*«..

(frei, 5, 6, 9, 12); eck wuhtig gebleicht, gefärbt, bedruckt 12 Mk. (13), 16, 21 Mk. (12 ~ ........

roh Staffelzölle naci;

12). Krollhaare aus Per behaaren 5 Alk. (frei). Richt besonders genanntes Halb- vderu^itzgares Leder im Stückgeivicht von über

Mlchsnchen wolle und müsse, so scheidet diese Frage aus. Dir fönSunö begnügen, wenn in § 3 dleBcsttmmung emgefügt wrr , tzir wir in der Kommission vereinbart Haden.

Nun noch Einzelheiten. Der Herr Abg. Dr. Müller-Sagau hat gesagt c5 würde einen schlechten Eindruck machen, twnn mn b?c Ättck der Ausschreitungen in den Kolonien Sozialdemokraten überlassen. Ja, daran denkeri toi: ja Wir wollen die Ausschreitungen garmcht ent.schuldtgen. Wlr l wahren un§ dagegen, daß von Herrn Bebel einzelne Tatsachen ye ausgerissen und als Beispiel dasiir hrngestevt werden, daß man du Eingeborenen in der grausamsten Weise ^m Aufstand ^reizt habe. DaS heißt unsere ganze Vcrwalttmg diskreditieren.

reckstS.s Wir billigen nicht die Auslchreitungen. wir wollen ste auch nicht entschuldigen, eS berechtigt aber nichtschaden Urteil über imfcrc Verwaltung, wie ^err Bebel cd gefallt hat. J dürfen nicht vergessen, daß es Mele pflichttreue, brave Beamte um Soldaten in unseren Kolonien gibt und gegeben hat, denen wirder vollen Dank deS Vaterlandes schulden, ^.d umeren Kolomcit ist unendlich viel gutes getan. Sicht eS denn in den englischen um französischen Kolonien besser auS? Im ^blande bezeug man uns überall, daß wir in den Kolonien Hervorragendes geleistet haben. Freilich, eine gewisse Strenge den Eingeborenen gegenüber, ist not­wendig. Die Engländer sind da§ erste Kulturvolk der Welt, aber auch sie beherrschen ihre Neger streng.

Auch wir wollen die Herero erhalten und sic als friedliche Arbeiter in den Kolonien verwerten. Die Ovambo-^ragc scheidet aus und hoffentlich wird der Aufstand nun bald zu Ende ficlbcn. Eine? müssen wir jedoch im Auge behalten. Es nnd schwere gebracht worden für Südw-stafrrl-, cs 'st gutes dcut>chcS Blut dorr geflogen, für deutsche Ehre und für den deutschen Nmnen ist schwer gekämpft worden. Dieses Land, in dem das gescheben ist ist nun für alle Zeiten mit uns unverbrüchlich verbunden. lBegall rechts.)

Llb/ Lattmann (Antis.) wünscht, daß man bei der Besiedelung

Andere Vertragszölle: Nchl, außer Hafermehl, 10,20 Mk. (7,30); Baumöl in Fässer!! frei (2 Mk.); Milchzucker 40 Mk. (frei). Gewöhnliches Backwes 10,20 Mk. (7,30); Feinwaren 15,50 Mark (13,50). Schokolade p0 Mk. (80). Mineralische Schmier­öle 6 Mk. (10). Schwerbei^in zum Motorenbetriebe 2 Mk. (6); Gasöl zum Ntotorenbetrieo/3 Mk. (6). Roher Tafelschiiefer 1 Mk. (0,50); Tachschiefer 0,65 M. <0,50). Kasein, Käsestoffgummi rc. 6 Mk. (frei). Gerbstosfabugc von Eichenholz, Fichtenholz, Ka­stanienholz flüssig 2 Alk./frei), fest 4 Mk. (frei); andere flüssig 4 Mk. (frei), fest 8 Mk. (frei). Rohseide ungefärbt, zweimal gezwirnt 120 Mk. (140)/weiß gefärbt 120 Mk. (140), anders gefärbt 140 Mk. (140). Aidenzwirn aus Florettseide für Einzel­kauf 50 Mk. (frei bis 36 Mk.). Seidensammt, Seidenplüsch 750 Mark (600). Dichte Gestbe. anderweit nickst genannt, ganz aus Seide 350 Mk. (450). Ganzseidene Wirkstoffe und Wirkwaren 500 Mk. (600), teilweiseaus Seide 400 Mk. (450). Wollene Fußbodenteppiche geknüm 150 Mk. (100), gewebt 100 Mk. (100). Wollene Gewebe im (Hvicht von mehr als 200700 Gramm auf den Guadratmeter

schiedenste zurücktocisen. Wie der Vorredner die Vorwurfe, die et gegen die Regierung und speziell gegen den Reichskanzler erhoben hat, überlegt hat. das mag daraus hervorgehen, daß zu der Zeit, als die Expedition nach Ostasien ausgerü)tet wurde, Graf Bulow noch garmcht Stelle eines Reichskanzlers hatte.

Abg Graf v. MielzvnSkl (Pole) erklärt, daß die Polen gegen den Nachttagsetat stimmen würden. Von der Einbrinm-ng, der Jn- demnitätsforderung seien die Polen nicht gerührt, es sei eme Miß­achtung deS Reichstags, daß diese Forderung erst vom Reichstag er- hobeit werden mußte, lieber bte Schwäche des Parlamentarnsmus wolle er sich iiicht äitßcrn, weil man im Ztmmer des Kranken nicht von dessen Leiden sprechen solle.

?lbg. Bcbel (Soz.) bemerkt, daß die von ihm erwähnten Emzel- fälle zum Teil aus der Denkschrift der Regierung selbst, zum Teil arts Leitungen geschöpft seien, die seiner Partei absolut fern standen. Die Vehmivttmg des Kolonialdirektors, daß allen Ausschrettungen mit der Strenge des Gesetzes entgegengetrcten fet, ist einfach nich^. wahr. Auf die Untersuchungen ist nicht Mel zu geben, denn es werden damit diesewcti Beamten betraut, welche die emzelnen Miß­griffe zitgelassen oder selbst begangen haben. Ich gebe deshalb mich nicht allzu viel mif die Feststellungen der Mtlitmarzte, die zwischen dem Tode des Negers und seiner Mißhandlung durch Kossak keinen Zusammenhang gefunden haben.

Hiermit schließt die Diskussion.

8 1 des Nachttagsetats wird hierauf mit großer Mehrhett angenommen.

Avg. Dr. Sattler (nl.) macht darauf aufmerksam, daß, da die mündlichen Berichte des Referenten über die Kommissionssitzungen oft nur sehr schwer zu verstehen seien, doch in Zukunft über so wich­tige Fragen schriftlicher Bericht erstattet werden möge

Hierauf vertagt das Haus die weitere Beratung auf Dienstag 1 Uhr. Außerdem Etat des Reichsamts des Innern.

Schluß 6% Uhr.

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das Land direkt an die Ansiedler abgebe und cS m^cht erst großen Ve- siedelungsgesellschaften zuweise, die daraus erhebliche Gewinne er- ttclen Eine erfolgreiche Kolontalpolittk lüirb sich erst dann be- treiben lasten, tuenn die Spekulation der Lnndges-Nschaften aufhort und der Gegensatz zwisck)en der Mission und den Ansiedlern über. brUdVba. Schrader sfr-ist Vcrgg,, sehr schwer verständlich): Die Vcrtvaltung mutz so geführt werden, daß auch die, Eingeborenen etlvar davon haben. Reckt und Gerechtigkeit auch für di- Schwarzcnt Konflikte mit den Eingeborenen muffen nach Möglichkeit vermieden werden. Die Berhätknisse sollen solche tvcrden, dah da» Land zur Einwanderung verlockt. Die wirtschaftliche Entwicklung muß so ge­fördert werden, baß die natürlichen Reichtümer des Landes, die gar nicht so gering sind, gehoben werden. (Lebhafter Beifall.,

Abg. Dr. Südckiim (Soz.) führt aus. daß die Regierung schon 1901 das Recht bc5 Reichstages Mit Fugen getreten habe, da sei es naiv, auzunehmcu,, dah die jetzige einmütige Forderung de» Reichstags nach Indemnität die Regierung veranlasstn konnte ähn­liche Vorfälle i.i Zukunft zu vermeideu. Solche Willkürlichkeiten, fo!d)e Verstehe gegen daS Budgctrecht dürften überhaupt mäst vor- kommen. Unbegreiflich sei es, dah öcr Re,chs,chatzsekretar seine Zu- slimmung zu den Ausgaben fiir die Lüdwestafrtka-Expcdttton geben konnte. Von den Anschuldigungen, die Bebel heute erhoben, sei keine einzige widerlegt worden. , . _

Schatzsekretär Frhr. v. Stengel: Der Vorredner hat in seiner Rede gegen bk Reichsvermaltnng die schwersten Vorwürfe erhoben Soweit diese Vorwürfe gegen meine Person gerichtet stnd uno gegen meine Amtsführung, verzichte ich darauf, dem Vorredner zu erwidern. Ich bin mir bewußt, bei dem, hxi3 ich getan, was tcy unterlassen habe, in gutem Glauben gehandelt zu haben. Wenn nun aber der Vorredner in feinen Ausführungen soweit gegangen ist, davon zu sprechen, baß ber Reichskanzler die Rechte des Relchs- tages mit Füßen getreten habe, so mutz ich einen solchen Vorwurs als Vertreter des Reichskanzlers auf bas nachdrücklichste und ent-

ieinheitsnummeru 4, 5, 7 Mk. (4, 5, 9,

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. Oesterreich Zölle in bi mir bei 3tah allebem ba», leutjtblanb um mrtschaft.lii ; en en Tarif. ' mit ebenso «

TieNordd. Mlg. Ztg." gibt heute einen Uebcrblrck | Kfeer die Veränderungen des deutschen Zoll- rrr i f s nach den neuen Handelsverträgen. Für die Haupt- gx. dreibcarten sind in den. Verträgen mit Rußland, Rumä- ni en, Serbien und Oesterreich-Ungarn für Roggen und Hafer 5 * tkt. für den Doppelzentner, fitr Weizen und Spelz 5.50, für Malz und Gerste 4 Mk. festgesetzt, wodurch bte Der- tra> ^mäßige Sicherung des für den heimischen Getreidebau erforderlich erachteten Mndesrschutzes im vollen Umfange erre icht ist. Zum Ausgleich für die Mehrbelastung der Aus^'-uhr des Auslandes konnten die industriellen Zölle bei Atttßland, Rumänien und Serbien wenig, bei Oesterreich nur in beschränktem Maße in Frage kommen. Es mußte deshalb auch bei einigen wenigen landwirtschaftlichen Er- zeugnü ssen eine Herabminderung der Zollsätze erfolgen. Er­höh: u mrden die Zölle fiir Speisebohnen, Hopsen, Hopfen- inehl, Pferde, Rindvieh, Schafe, Schweine, lebende Hühner, Fleisch) geschlachtetes Federvieh und Butter bei Rumänien und Seiüiien; für Hirse und Mais, bei allen für Rot- und Weißkochl, frisches Obst und nicht lebende Kctrpfen bei Ruß- Land, Rsimänien und Serbien. Für Gerste mit Ausnahme von Malzgerstc wurden 130 Pfg. für tzen Doppelzentner, 70 Pfg. vüedriger als jetzt, vereinbart. Die Herabsetzung ist damit gerechtfertigt, daß iveite Kreise der landwirtschast- -lichen Bewetterung an wohlfeiler Futtergerste lebhaft inter- cn'tert finb, umsomehr, als Mais durch die Zollerhöhung weine von 10 auf 15 Mk. z verteuert llmrde. Zur Unterscheidung der^Malzgerste und der \ teile des deutschen Weinb , .

Futteraersttt ist ein Hektolitergewicht von 65 Kilo als Grenze ! eingestampfte Trauben wurde auch Oesterreich gegenuberi für die Fiitterqerste vereinbart worden uiid daneben ein behauptet. Tie Bedingungen für bett Bezug oer -x-erschnitt- Freifein von' ftemden Beimischungen vorgesehen, sowie fest- meine bleiben unverändert. Bet euigestampsten Ketter- qciebt wor^ Li, daß das Vorhandensein von 30 Prozent trauben darf die Gärung begonnen Ijübcn, aber 111^1 oe» Körnern mi t einem Hektoliter gewicht von 67 Kilo ober enbet sein. Die bisherige vertragsmäßige Zollb e lun g

mehr einen höheren Zollsatz begrünben. Bei Meinungs- für Tafeltrauben und frische Werntratib^i bleibt bestehen^ verschiebenheft^n zwischen bem Einbringer unb ber Zoll- ebenso bas jetzige Vertragsgefetz sür Wern behürbc und iWi sonstigen Zweifeln finb bie Abfertigungs- bereitung unter Kontrolle sowie pur beine Fässern ober beamten Mr ^tthebutrg bcs höheren Zollsatzes befugt, falls Kesfelwageti bis 14 Proz. Weingeistgehalt, sondere Zu­ber Einbrinacw es abiehnt, die Gerste in einen ihre Ver- gestcmbnisse würben für Marsalawein und Wermutwem ge- toenbung zur Mälzerei ausschließenben Zustanb zu ver- macht. Der Zoll trockener berartiger Wemhefe würbe be­setzen. Lierburi is ist ausreichenb Vorkehrung getroffen wor- seitigt. Tie Italien gemack)ten Zugeständnisse für ben gegen bie (Einbringung zum Mälzen bestimmter Gerste Obst würben Oesterreich gegenüber noch erweitert. Gletch^- zum nieberen isollsatze. Tie Gerste, welche nachweislich, wohl bebeuten die Obstzölle eine siihlbare Verbesserung, zum Vermälzen trngeeignet ist, zahlt einen niederen Zoll- ! des '.g'egenwärtigetl Zustanbes. Tie Zugeftänbnisse, welche satz ohne RücksiLhit auf bas Hektolitergewicht. Tie Kosten Italien erlangte, finb bie Bemessung bbs Einhettszolles eines etwaigen attf Ausschließung ber Mälzbarkeit gerich? I für Wallnüsse und Haselnüsse auf 2 Mk., Zollsrerheit frijajer teten Verfahrens /reffen nicht die Wareneinbringer. Hier- Zitronen, die Festfetzrmg des Zolles auf Apfelsinen auf durch ist das Jft ttresse des Handels gewahrt. Bei der 3.25 Mk. und anderer frischer Südfrüchte auf 2 Mk., statt Wahl des Mittels tzierzn, welche der Zollverwaltung zusteht, I bisher einheitlich 4 Mk., die Ermäßigung des Zolles ge- tvird diese sich den ^ Zünschen des Einbringers tmd der Zweck- trockne'ter Mandeln von 10 auf 4 Mk. Ter bisherige Zu- beflimmung ber Mare unpassen. Außer bei Futtergerste stand bleibt für anbere getrocknete Südfrüchte (ausgenommen war bei keinem wich tigeren landwirtschaftlichen Artikel ein Korinthen, Rosinen ntib Datteln), ferner für polierten Reis Herab gehen unter die derzeitigen Zollsätze erforderlich, und einzelne fette Oe le, wogegen reines Baumöl (Speise- Hingegen wurde ein»' Herabsetzung des Gewichtszolles für I Del) zollfrei ist, statt wie bisher 3 Mk. Tie italienischen Rundholz auf 12 Psä.., statt bisher 20 Pfg., unb beS Zolles Käs es orten werben wieder bem schweizerischen Hartkäse für in ber Längsrißttrng beschlagenes Holz auf 24 Psg.,! gleichgestellt. Tie Schweiz erlarigte Zollbefreiung aus Gall- statt bisher 30 Pfg., ft n Ruhlanb, Rumänien, Serbien unb I äpsel unb Ermäßigung bes Zolles für Obstwein in Fässern Lesterreich-Ungarii zuft eftanben. Aufrecht erhalten würbe auf 3 Mk. Ferner würben ber Schweiz bejonbere Stückzölle babei bie Unterscheibuii g harten umb weichen Holzes, sowie zugestanben für Rinder von großem Hohenfleckvieh und die Gleichstellung bewa l brechteten unb beschlagenen Holzes. I Braunvieh, welche minbestens 300 Meter über bem Meeres- Ter Zoll auf Eisenbahn schwellen würbe auf 24, statt bis- spiegel aufgezogen würben unb alljährlich minbestens eine her 30 Pfg., herabgesetzt. Eine Benachteiligung ber heimi- einmonatige Sömmerung in einer Höhenlage von minbestens scheu Forstwirtschaft jei um so weniger zu befürchten, als 1800 Metern burchmachten. Tiefe Stückzölle werben im Ver- bie berzeitigen Verhälln isfe ber ProbuktionSgebiete eine I wattungswege auch für Zugbullen bei staatlich genehmigter bejonberc Ein fuhr steigern ng sticht erwarten lassen. Diel Einfuhr bewilligt. Feiner finb Stückzölle bewilligt von bisherige Spannung zwis^ Heu Rohholz unb Sägeware in 20 Mk. für Kühe unb Kalbinnen, von 12 Mk. für weibliches Höhe von 60 Pfg. per Tvp pelzentner ist beibehalten. Dem- Jungvieh, beibes zu Zugzwecken in lcmbwirtschaftlichen Be- gemäß ist Oesterreich-llnga.^ cn ein Satz von 72 Pfg. für ge-1 trieben. Tie gleichen Stückzölle würben gewährt für weib- sägtes Holz zugestanben. T« w beutschen Sägeinbustrie bleibt I llches Nutzvieh beim Lczuig durch, Landwirte bestimmter also ihr bisheriger Schuh ei! halten. Bei einer erheblicheren bayerischer Grenzgebiete zur Verwendung im eigenen Be- Anzahl von Bodenerzeugniss en wurde auf die gegenwärtige I triebe unter geeigneten Kontrollen. Sonst ist eine allge- Zollhöhe zurück gegangen, mi mlich für trockene Erbsen und meine Begünstigung nur erteilt für Kühe und Kalbinnen Linsen, Futterbohnen, Lupin *n, Wicken, Raps und Rübsen, 6^.,- [üv Alfts übrig:

Dotter, Lelrettigsaat, Heden', chsaat, Sens, Leinsaat, Hanf-1 weibliche Nutzvieh und weibliche Schlachtvieh der beiden saat, Rotkleesaat, Weißckleesac tt, andere Kleesaaten, Gras- ' ft" / ft ftft^l c ft'^""5 faat, Gerbrinde, lebende Gäns e, Haarwild, Federwild, Ka- gewicht von 9 Mk. Gegenüber Oesterreich-Ungarn ist der Dior, Schmalz, schmalzartige Fette, Eier und Bettfedern. I x«-----**q wo* f°rL

Tie meisten für diese Erzeug'.^ isse festgesetzten Zollsätze des allgemeinen Tarifes waren ü. ; erster Linie als Verhand- lungsoibjekte geeignet Für den Verzicht auf einen höheren I Eier zoll war daneben auch unser Bedarf an Massenware be- ftimmter, dessen Deckung im Jlr, '.ande nicht ohne Preisgabe erstrebenswerterer landwirtschast licher Ziele erreichbar war. Ülehnliche Erwägungen führten zur Belassung ber Zoll- fretheit lebenber Gänse.^ Was bi( föerbrinbcit anbelangt, so fürchten bie Deutschen Schälwaltt i ^efitzer bie Konkurrenz ber auslänbischen Eich en lohe wenig; die geforderte Zollbelast- ,ung gegen sonstige fremde Gerl mittel ist in den neuen Verträgen anertannt. Ftür den 211 -atragsbeschluß mit Ser­bien war bie Aufrechterhaltung d c s beziehenden Zustandes bei getrockneten Pflaumen von llscheidenbec Bedeutung unb fiel auch bei Oesterreich ins < Gewicht. Ter Zolljatz von 4 Mk. in Befchränkum g auf unverpackt

Blocken zur Schokolabefabr^ation unter lleberwachung. Ge­trocknete Milch ist von ber Begünstigung ausgenommen. Für Schokolabe ist ber Schweiz eine Zolleftnäßrguug von 80 auf 50 Mk. ein geräumt. Der Zoll füi Zuckerwerk würbe herabgesetzt, solange bie Sckstveiz una Deutschland beim Brüsseler Vertrage angehören. Bei Wwfall biefer VorauK- fefeun\g erhöhen sich ber SchokolabezAl unb ber Zuckeri- waretlzoll um 10 Alk. Aus ben Deftereid) gemachten Zw- aeständnifsen finb jene für Gerstenm ' und Mehl hervor- ?u heb en. Für den Mehlzoll ist bie BifisWeizenzoll mal 185" (statt bisher mal 2.1) gewährt, feer Mehtzoll i|t auf 10 20 Mk. festgesetzt. Dies ist bur die Erhöhung des Weizenzolles ermöglicht. Bei dem oll für Gerstenmalzi würbe (unter Festhaltung eines ben bisherigen Zoll über- steigenden absoluten Satzes, clbet ter Vereinigung dev bisherigen Spannung zum Malzgenlenzoll aus 5.75 Mk. herabgegangen. Von öslerreich-mngchtscher Serke war an­fänglich ein wesentlich miebrigeret Satz verlangt.

deutsche Mälzerei Wirb auch unter ^n neuen Verhalttnffest lebenskräftig bleiben, zumal Oeftetteich-Ungam ben Wegi- süll ber bisherigen Eifenbahn-Refo/tien in Aussicht stellte^ w^oburch einer lebhaften Klage unserer Interessenten ob-

Jlt (bisher 15 ober 17 Mk.).

6). Rotwein unb Notweinmost auiu «aiuHuu .h 0). Margarine 20 Mk. (bisher

16). Speisebolmen 2 Mk. (bis! r IM frifÄe ^rtoffeln vmv v,?. K-n-tv' QuTff 1 Mk. (bisher frei), Rotkohl- (bisher frei l Rosen 12 Mk. 10 Mk. (bisher frei), Pflanzen.

geholfen Wirb.

Nachstthenbe Zusammenstellung I$t für bie wichtigsten land- wirtschaftlichen Erzeugnisse erkennen, was gegenüber dem bis­herigen Vertragszustanb durch bie iruen Verträge erreicht ist: Roa^cn nach den neueren Verträgen ö Mk. (nach ben alten 3,50 Marti, Weizen unb Spelz 5,50 tz,5i), Malzgerste 4 (2), andere 1,30 (2), Hafer 5 (2,80), Mas 3 (1,60), Malz aus Gerste 5 75 Co- 60), Hopfni Rohgeivicht 20 14), Weintrauben m FässM oder Ke.b'elwageu 10 (4 Mk.); Pstrdi reinen Kaltblutes StuckEe. 50 Mk. ö)is 1000 Mk. Stückwert, 72Mk. bis 1200 Mk. Stuckwett, 75 Mk 1500 Mk. Stückwert, 12(6)11 bis 2500 Att. Stuckwerft andere'Pfiirbe 72 Mk. bis 1200 Mk/Stückwert, 120 Mk bis 2o00 Mark Wert (gegen den bisherigen poll von 10 Mk. bis zu zwei Jahren und 20 Mk. für ältere wie bisher, abgeseßte Fohlen zahl Rindvieh 8 Mk. per Toppelzen bisherigen Stückzoll für Bullen 5 Mk., Kälber 3 Mk., Ochsen 2, für bestimmte Schweizerrassen, gewich-tszoll von 8 Mk. gegen ein

Schwein zahlni für Ledmdgewint 9 Mk. bisher einen Stückzoll von 5 MI. Hühner und Fcdntieh per^ Toppelzentner 4 Mk. (bisher frei). Fleisch, frisch 27 -s'~ tn'

Butter, frisch 20 Mk. (bisher zum Verschnitt 15 Mk. (bisher

Zusammenstellung der neuer ------- _ zcugiiijfe der Forstwirtschaft - ütc Vertrugszölle m Klammern: Bau- und Nutzholz, rohes, hart b-r Doppelzentner 0,12 Mk. okt per J-estmeter 1,08 Mk. (0,20 üw. 1,20); weich 0 12 oder 0,72 Mark (0,20 oder 1,20); beschl lenes Holz, hart 0,24 ober L92 Mark (0,30 oder 1,80); gcsiig s Hv.lz,.hart,0,72 oder 5,76 Mk. (0,80 oder 4,80) weich 0,72 Eisenbahnschwellen, hart 0,23 - - v, -

weich 0,24 oder 1,44 Mk. (0,3/ oder 1,80). Quebrachoholz 2 Mk. (frei) Galläpfel unb Sumach ftei (frei); anbere bahm fallenbs Gerbstoffe 2 Mk. (ftei). / . , _r f cm. /<«*

Ticrische Erzeugnisse: ? ft ft. . . ?

nicht lebcnbe Karpsen 10 M (tret). <Lttachmokäie Gorgolipola, Fontina, Parniesankäse 30 Pk. bezw. 15 Mk. (15),^Hartkäse^im Stückgewicht von minbestens re~Jl * "*c kYne ,A c *