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Nach dem Vortrage einiger Gesangs Vorträge des Lollarer Gesangvereins und einer Ansprache des Mitgliedes der freiwilligen Feuerwehr, Beigeordneten Schmidt, der die großen Verdienste des Jubilars als Gründerder freiwilligen
Negierung richte: deshalb an das Parlament und an das ganze Land die Bille, sich ihr anzuschließen, um nn vaterländischen Interesse die Erinnerung an unsere Zwistigkeiten zu verwischen; denn die Negierung ist test entschlossen, sich nicht von der Arbeit abwendig machen zu lassen, die vollbracht werden muß, wenn man nicht an das Ende der Legislaturperiode gelangen will, ohne den: Lande eine einzige der versprochenen Reformen gegeben zu haben. Nach langer Debatte schlug der radikale Sarrien eine Tagesordnung vor, welche das Vertrauen ausdrückt, daß die Negierung durch die Einigkeit der republikanischen Parteien die demokratischen und sozialen Reformen verwirklichen werde. Diese Tagesordnung tvurde mit 410 gegen 107 Stimmen angenommen. Die Rmniner bewilligte noch das provisorische Stenerzwolitel für Februar und März.
New-Orte ans, 27. Ian. Nach Blättermeldiingen ist in Santo-Domingo eine Revolution ausgebrochen; es findet ein heiliger Straßenkams statt. Der amerikanische Kreuzer .^Dixie" iü mit mehrere hundert Marinesoldaten von Colon nach Santo- Domingo gegangen.
Braunschweig: „Portrait Sr. Exz. des Generalleutnants z. D. Häster-Verden, stud. med. Max Budde - Duisburg, Privat,
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der Direktion. Des weiteren sei erwähnt, daß „Anna von dessen. Er hat ein Alter von 64 Jahren erreicht.) —
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dicht-rischcr Empfindung-, und GcsialtungSkmft zu erweisen: I daß es in derWvhnuug des Arbeiters Bar thbrenne Drei - '■ - - * * • - «* i Schutzleute eilten sofort dorthin. D«as vre rjayrrge
.... — — Der Schutzmanns
Ans Stadt und Land.
Gießen, den 28. Januar 1905.
"Aus dem Regiment. Fehr. v. Zedlitz und Neukirch, Oberst», beim Stabe des Ins-Rgts. Kaiser Wilhelm (2. Grotzh. Sess.s Nr. 116, unter Ernennung zum Kommandeur des 6. Weßpreuß. Jnf.-Rqts. Nr. 149 zum Obersten befördert. — u. Canta, Oberstlt. und Bats.- .Kommandeur im Garde-Gren.-Rgt. Nr. 5, zum Stabe des sJnf -Rgts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116 ver- letzt. — Schroeder, Oberlt. im Jnf.-Rgt. Kaiser Wilhelm 2. Großh. Hess.) Nr. 116, zum überzähl. Hauptmann befördert. — Moeller. 2t. in deins. Rqt., ein Patent seines Dienstgrades vom 19. Oktober 1903 verliehen.
" Oberhessischer Geschichtsverein. Ein Kabinettstückchen seltener Art war, so berichtet man uns, der Vortrag über „Gelegenheitsgedichte des 17. und 18. Jahrhunderts, den Oberbibliothekar Tr. Fritzsche am vergangenen Donnerstag den Mitgliedern und Gälten des Vereins bot. Ter Redner unternahm nicht den Versuch, diese literarischen Gewächse ästhetisch zu retten, und verzichtete nicht daraus, durch gut gewählte Beispiele den völligen Mangel
erhalten. Die Geschichte der Heldin dieses Romans aus dem Leben beginnt damit, daß an einem Weihnachtsabend in dem Hause ihrer Mutter ein geheimnisvoller Fremder erschien, der einen Siegelring vorzeigte und sie, die damals noch ein Kind' war, mit sich fortnahm mit den Worten: „Es ist der Wille^ des Prinzen." Später erfuhr sie, daß Georg IV., der zw jener Zeit noch Prinzregent war, ihr Vater war. Sie suchte ihn in Carlton House auf und teilte ihm nach einem stürmischen Auftritt mit, die Schande ihrer Geburt bestimme sie, ihr Geschlecht zu verbergen. Sie würde von nun an nicht mehr Joan Fitz Roy, sondern James Borry sein. Joan studierte }n Edinburg, wo man ihr wirkliches Geschlecht nicht ahnte, und bekam bann eine Stellung in der Kapkolonie. Von einem mächtigen geheimen Einfluß gestützt, stieg „Dr. Barry" bis zur Stellung eines Generalinspekteurs der Militärlazarette aus. Einmal verliebte sie sich in eine schöne Holländerin, um !die sich ein anderer Offizier, Leutnant Mannering bewarb.
„Dr. Barry" eroberte sie schließlich und verhöhnte Mannering, der der verkleideten Frau ein Weinglas ins Gesicht warf. In dem nun folgenden Duell wurde die Heldin der Geschichte leicht verwundet. Am folgenden Tage sagte sie Mannering, sie hätte das Mädchen nie geliebt, und die wankelmütige Kapholländerin heiratete schließlich den Leutnant. Ein anderes mal sagte ein Offizier, der mit ihr ritt, plötzlich zu ihr: „Sie sehen wahrhaftig mehr wie eine Frau als wie ein Manu aus!" Dafür bekam er einen Peitschenhieb über da§ Gesicht, und auf seine Beschwerde beim Gouverneur wurde er nach Tristan d'Aeunha versetzt. Erst nach dem Tode wurde das Geschlecht des Doktors bekannt.
(„B. R. Anz.".)
Die Liga der alten Jungfern. Aus der Rot eine Tugend gemacht haben eine Anzahl unverheiratet gebliebener Damen in Bristol, die eine „Liga der alten Jungfern" gegründet haben. In der konstituirenden Versammlung, die dieser Tage stattfand, predigte die jetzige Sekretärin des Bundes die Anschauung, daß das Ledigbleiben der Weg zur Glückseligkeit wäre. Man nahm darauf folgende Statuten an: „1. Alle Mitglieder müssen in dein Alter von 17 bis 30 Jahren stehen, lange Kleider tragen und sich flut frisieren. Die Mitglieder werden ersilcht, sich so anziehend I als möglich zu kleiden und in ihrem Benehmen in bestem
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Hessen" in Anbetracht der besonderen Verhältniffe, da aui Chauffeur Baumbach, der kürzlich zwischen Gultavsbiirg Wunsch des Autors Frl. Rottm ann in allen Aufführungen Bischofsheim au§ dem Opel'schen Automobil heraiisgeschleiidert
in Gießen wie Marburg die Titelrolle spielen ivird, ivi I und schwer verletzt wurde, ist in Mainz seinen Verletzungen Wochentags-Abonnement nicht zur Aufführung gelangen kann, erlegen. — Die Stadt Mainz hat eine Schuldenlast von Für die Premiöre des Stückes in Marburg am Montag dem 29 575 242.34 Mark. Ihr steht ein Vermögen von 30. Januar ist das Haus, wie uns eben gemeldet wird, bc- 57 454 221.02 Mk. gegenüber, wobei das Verniögen der reits ansverkauft. städtischen Sparkaffe (3 721 906 Mk. 51 Pfg.), das Reseve-
** Promenadenkonzert findet morgen Sonntag um vermögen des Pfandhauses <31 516.84 Mk.), sowie die Dar-
12 Uhr in der Südanlage mit folgendem Proarainm uatt: (eben des Stadterweiterungsfonds an die Vermögensrechnung 1. Hochzeitsmarsch von Mendelssohn. 2. In lauschiger Nacht! (etwa 1 500 000 Mk.) nicht mit eingerechnet sind.
Walzer von Ziehrer. 3. Fantasie aus „Lohengrin" vor: —■ ......... - - .ü _ ■
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Berlin, 27. Jan. Wie oerlautct, bat der Kaiser hem Grafen Bülow gegenüber seine besondere Befrie- digung über den endlichen Abschluß des Handelsvertrags mit Oesterreich-Ungarn ausgesprochen und in gleicher Weise hat sich Graf Bülow gegenüber dem österreichischen Botschafter Szögyeny ausgesprochen. Zwischen dem Grafen Bülow und Goliichowsky soll aus Anlaß der Unterzeichnung des Handelsvertrags ein freundschaftlicher Depeschen- wechsel stattgefimden haben.
'—Mit Genehmigung des Kaisers soll einer Verfügung des Reichspostamts zufolge zur Dienstkleidung der Untcrbcamten der Post- und Telegraphcn- verwaltung ein Um Hang eingeführt werden. Dieser wird aus schwarzem, wasierdicht imprägniertem Tuche ober tuchähnlicheiii Stoffe ohne Aermel und Armlöcher hergestellt werden und so lang sein, daß er die Knie bedeckt. Ter Umhang erhält einen zum Umlegen eingerichteten, mit orangefarbenem Vorstoß versehenen, durch Haken und Ccien ver- schließbaren eckigen Kragen aus dem gleichen Stoffe. Jiii Innern wird cm 25 Zentimeter langes Schulterstück au§ Grundstoff eingenäht. Längs der Brustseite befinden sich links fünf freiliegende Knopflöcher und dementsprechend rechts fünf polierte Knöpfe kleinerer Art aiis gelbem Metall mit ausgeprägtem kaiserlichen Adler. Zilin Dilrchstecken der filmte wird im Innern des Umhanges außerdem ein schwarzes Gurtband von 3 Zentimetcr Breite und etwa 26 Zentimeter Länge schräg an jeder Seite angebracht.
— Die Zeitung „Das Reich" meldet aus Düsseldorf: Zum Vorsitzenden des Gesa nttv er band es christlicher Gewerkschaften an Stelle des filbg. Brust wurde Schiffer, der Vorsitzende des christlichen Textilarbeiter-Verbandes, gewählt.
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Feuerwehr Lollars betonte und nach einer herzlickfen Dank- rebe des Herrn Feller bewegte sich der Fackelzug, den Jubilar in der Mitte, nach dem Festlokal des Germaniasaales, der I zu diesem Zwecke sehr schön dekoriert war. Dorthin hatte Generaldirektor Steinecke die sämtlichen Beamten desWerkes, sowie die freiwillige Feuerwehr und die Honorationen des Ortes in liebenswürdiger Weise zu einem Festkommers eingeladen, dessen Verlauf allen Teilnehmern noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben wird.
Darmstadt, 27. Jan. Wie die „R. H. V." hören, hat die Demonstration der russischen Studenten beim Staatsministerium sowohl als beim Rektorat der Hochschule lebhaftes Mißfallen erregt, und es werde in aller
I Kürze eine Maßregelung der Beteiligten seitens deL Rektorats erfolgen, wenngleich sie sich in milder Form äußern dürste. Man geht von der Erwägung aus, daß die russischm Studenten, die sich hier, wie in russischen Kreisen selbst betont wird, der denkbar besten Aufnahme erfreuten, alles vermeiden I mußten, was der Regierung des gastfreundlichen Landes politische Angelegenheiten bereiten könnte.
Mainz, 27. Jan. Zwei traurige Unglücksfälle durch Brände ereigneten sich, gestern in unserer Stadt. Bei beiden sind die Betroffenen Kinder und in beiden Fällen ist durch die Unerschrockenheit Opferwilliger! das schlimmste verhütet worden. Das „M. Tgbl." berichtet! darüber: Gestern abend erlitt der dreijährige Knabe des Fuhrmanns Friedrich Lickel, Schillerstraße 46 wohn- I hast, schwere Brandwunden. Tie Mutter versieht Monats-
I bienst, und der Knabe und ein zweites Kind waren sich -allein überlassen. Gegen Abend fiel aus dem brennenden Ofen leine glühende Kohle heraus, und als sie der Knabe wieder in den Ofen tun wollte, singen seine Kleider Feuer. Aus das Geschrei eilten die 5>ausbewohner herbei, drangen in das Zimmer ein und erstickten die Flammen. Das Kind hatte aber schwere Brandwunden davongetragen und wurde ins Hospital gebracht. — Der zweite Fall ereignete sich I ebenfalls gestern abend aus der Gaustraße 36. Kinder kamen I gegen 5 Uhr aus den dritten Polizeibezirk und teilten mit.
0. Otto". Das seit acht Taaen ausgestellte Gemälde „9l(m bo^ent Dr. med I. Seemann-Marburg, stud. rer. nat. im Winter* von R. Scholz-München bleibt nur noch Sonn- Mager-Marburg unb stud. phil. Carl Mayer-Lemgo. Den tag unb Montag ausgestellt. größten Teil der Feier füllte die Festrede des Prof. Träger
** Aus dem üurcau d e s S t a d 11 h e a t e r s über die Reformen des Freiheitsstrasensystems und des Straf- Es sei nachdrücklich darauf hingewiesen, daß die Erstaufführung Vollzugs auS.
von „Anna von Hessen" morgen Sonntag, den Kleine Mitteilungen aus Hessen und den 2 9. Januar, stattsindet, wie es ja auch richtig in allen Nachbar st aaten. Fürst Karl von Hanau ist in bisherigen Annoncen und Notizen angegeben wurde. Das Kassel an Lungenentzündung gestorben. (Der Fürst Datum für die Erstaufführung (30. Januar), das in der Hanau unb zu Horowitz, Graf von Schaumburg, ist gestrigen Lokalnotiz erwähnt war, beruht auf einem Versehen 3ohn des letzten Kurfürsten, Friedrich Wilhelm I.
aber er verstand es habet, die Kulturstufe, aus der diese Art, . .
von Toctcrci crrondjfcn ist, m ihren historischen Bedmmmsten » erstickte" die Flammen mit seinen Händen und trug und in ihrer Bedeutung für d,e weitere Literaturen'wickelunc, erhebliche Verlehungen davon. Das Kind ist Ziemlich vorzüglich zu charakterisieren. Und nicht wenicie der feinen schwer verleht, aber nicht "lebensgesährlich. Bei dem Brand Bemerkungen, deren eine große Zahl den Vortrag würzte, der Lickelschen Wohnung zeigte sich das fünfjährige ließen erkennen, daß den Redner so manches auch in unserem Schwesterchen als ein tnutiges, unerschrockenes Kind, fills es heutigen staatlichen unb gesellschaftlichen Leben bedenklich zu sgh, daß seinem Brüderchen die Kleider branntew riß es erinnern schien an die Beschränktheit und Zopfigkeit jener ihm die Sachen vom Leib und sehte das verletzte Kind ins Dichter, denen mein zu gute halten muß, daß sie vor Goethe Bett, wo es bei der Heimkehr die Mutter fand, ^.as Kind und Bismarck - um mit biefen zwei Namen bie aanzr wurde sofort ms Stzital gebracht wo lerderi stirch erliche Folqezcit zu bezeichnen — gelebt haben Es wollte. der Mcpgermcistcr ein
als habe der Rebncr selbst sem Organ bem Gegenltanb an- Vorstandes auf Schluß der Läden um
gepaßt. Em Geh. Titulaturrat des 18. Jahrhunderts aus 8 n [)'r Geraten. Von den meisten Rednermwurde zugegeben^ einer kleinen thüringischen Residenz hätte sein Carmen nicht namentlich im Winter von 9 Uhr ab faEt. niemand bester Dero Hochfürstlichen Gnaden submissest vortragen mehr kaufe, was dgmit Zusammenhänge, daß ein großer können. Was hierin Stimmung schaffend lag, würde beim Teil der übrigen Geschäfte bereits längere Zeit den 8 Uhr- Drnck verloren gehen. Aber e§‘ronic doch sehr schade, wenn Ladenschluß ei'ngeführt hätten, und sprachen stich dafür aus, dieser unterbliebe daß vom 1. Februar ab die Läden um 8 Uhr geschlossen
« Kirchcn'qesanqverein. Morgen wird der Kirchen- werden sollen. Um den Bedenken, welch« g-g-n diesen Bor.
. ■ \ : cy> fdildq vorgebracht wurden, gerecht zu werden, wird der Vor-
gesangverein ,n ber Stabtk.rche m V°rm,ttagSg°tte8b,enst Gelegenheit zur Aussprache geben; es wird
Mitwirken, und dabei u. a. nochmals die schöne Komposition bnnn bcfinitiü beschlossen werden, ob die Metzgerläden um Bartmuß: ^Das ist das wahrhaftige Licht" singen. 8 ut)r über 8.30 Uhr -wscklossen werden.
•• In der Gemälde-filusstellunq am Brand! § Marburg, 27. Jan. Gelegentlich der hiesigen sind neu ausgestellt von 91. H0 lz-Dusseldorf: „filnsfahrende Kaisersgeburtstagfeier in der Universität erfolgte Fischerboote", ^TrüberTag", »Interieur"; von C. Küstner- auch die Bekanntgabe derjenigen Herren, welche im vorigen München: „filbend im Walde, „Winterabend, „Weiden am Jahre von den verschiedenen Faknltäten gestellten Preis- Bache"; von F. W n ch er er-Cronberg: „Motiv bei König- aufgaben gelöst haben. Es sind dies folgende: stud. stein", „film Bache", „Tanmiswiese"; von H. Leitzen- Carl Bornhausen-Frankfurt a. M., stud. tlieol. fildam
Wagner. 4. Ärmeemarsch Nr. 9. — Unsere Regi»nentsmufik Vcrtllifd^tCS*
konzertiert Sonntag nachmittags im Philosophenwald. .
ö 9 j ' ... .. * Graf Pückler und der Orden pour le m 6 r 11 e.
Konzert. Im (Safe Ebel konzertierte gestern ^raf Pückler hat Knopflocbschnierzen imi\ nimmt allen Ernstes abend eine altbayrische Pirtuosengesellichaft, „D'fillstiiühl- den Orden pour le m6ritc für sich in Ansvrnch. Er beklagt sich thaler", deren Leistungen bei den Zuhörern reichen Beifall in seinem neuen Organ, das gestern /^^^n ^t, bitter über c . ' m o -- _ die Undankbarkeit des deutmien Vaterlandes, lieber ]eme Ver-
fanben. ZciouberS nefteien bie Sologesan-ze, wovon nament- er unter anderem folgenbes: „Also seck>4
lich das Lied „Nach der Heimat" das Piiblikum erfreute. ($}efängm3! Das ist der Dank des deutschen Volkes für die Heilte, Sanistag, unb morgen abends um V»9 Uhr werden ungeheuren Opfer, welche ich gebracht. Vfni Teufel, da kann mmt die Konwrte fortacfcht ' allerdings beinahe verzweifeln an der eigenen Nation wenn wlche
oie uonzene forrgewyr. „ Urteile möglich sind. Nicht eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten,
2. Lollar, 28. Jan. Zu Ehren des (0. Geburts - ^^ern eine hohe filuszeiämung verdiene ich, den Orden pour
tages des Ingensc?urs F. W. Feller bei den Eisen- ^erite hatte ich schon lange erhalten müssen mit Diamanten q; . o 9- cvnn <mi 11 istpinrüiident N 0 ilvier ver- werken Lollar fand am vergangenen Dienstag ein Fest- und Schwerterii als Belohnung für meine fiNühe und für meine
los beü.eU 'dee'Lm^ ber^ ” en.^ °der ftomn-ers, v-ranstoltet v°n. Grner-ldiroktor. St-in°cke. Ovferwittigktit." Ob man des Grasen fehnllchen Wunsch erfüllen
es heißt: Das Nünisteriilm gellt sich eilte dovvelte filil^gabe, uälnlich I statt, der bewies, welch, großer Beliebtheit otefer Herr I nnro A.. • hnm Orhen
die Ge,unter zi, beruhigen und EintractU unter den Republikanern sich hier erfreut. Gogen halb 12 Uhr vormittags, nachdem E i n e ra u a l s n. « • ' T
zu schaffen, zweitens so ichned luie möglich die Reformen dilrchzu- l Generaldirektor Steinecke dem Jubilar im Namen der Firmad einer Frau, die als Mann galt und aU urjt oem engiycyen
führen, deren dringende Notwendigkeit die Kammer durch ihr Blumenarranaement überreicht hatte, kam eine aus! Heere angehörte, erzählt ein Artikel der „Cape Times",
feierliches Volmu niit imposanter M'ebrheit proklamiert hat. Zu- Beamten des" Werkes bestehende Deputation zu dem Diese Frau, die als Dr. med. James Barry im Heere diente, Ä und w«M?Ä Milar und überreichte ihm em^prach^voNe Bowle in matt- wurde bereits in einem kürzlich erschienenen »uefi Fifty
Sorqdnqe. Sie ilt feft enticblofien. den z«r?Uh»mq ber Negienm« silberner Aussubrung uamcuS der sämtlichen kaufmanm- ^^^ of puMjc Service“ von Mn,or Arthur Lrisfähs er.
benötigten fileiftaub nur bei den regelmäßigen gesetzlichen Organen I schen und technischen Beamten des Werkes mit den I roQknf «Vet* fi3crfaffev des Artikels in der „Cape Times" zu suchen '.:nter Ausschluß jeder außerhalb stehenden Organisation, lichsten Glückwünschen, filbends um 8 Uhr wurde von der } , • Selbstbiooraphie von Dr. Barri
welche es auch sein möge. Das Ntinisterimn wird sich nicht dazu freiwilligen Feuerwehr Lollar dem Gebuptstagskinde einigt das ^lamstlnpr einer ^eivinwgrapme von ^uiu heraeben, den heftigen Foi derimgen nachzugeben, welche die Gegnei imposanter Fackelzug, unter Mitwirkung einer Musikkapelle, der Nevnblik bei ihrem Feldzug gegen diese stellen ohne sich darum veranstaltet, der sich nach der Villa des Jubilars begab, zu fummeni, ob sie möglicherweife das nationale Verteidigungs-1 <_o ----
roefei:, in Gie^abr bringen und dabei Frankreich selbst treffen. Tie
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rmmem Zollkrieg den alleinigen Vor-teil bet sästirsste Konkurrent Deutschland im internationalen firnrtschaftSleben batte: England. Jeder besonnene Politiker muß sich sagen und fagt sich, haß eine 'chwere Verantivortung übernimmt, wer die Neuregelung der ban- delspolirischen Beziehungen zwischen Deutschland und den gereinigten Staaten stört, weil beide Länder einander als ckbsa^ gebiet gleick>ermaßen bedürfen. Es wird der Regierung nicht fallen, ohne Not der Union den Fedehandschuh hmzuwerfen.
Ein Millionen-„Almoskn".
M. Berlin, 27. Jan.^
In der Entschädigungsfrage der s"bwestafri- Manischen Ansiedler wird wieder einmal von. der ^uoget kommission des Reichstages au das Plenum appelliert Cs fou die von der Kommission gestrichenen -wer
Mark wieder in den Etat einstellen. Diese Erwartung J
nicht erfüllen. Der Antrag auf Hcrabietzung der Enffchadigung von 5 auf 3 Millionen Mark ist vom Zentrum ausg^fang.en, und eines feiner einflußreichsten Mitglieder machte dem ^™?er dieser Zeilen kein Hehl danrus, daß die Partei an dnn ubstiich genau so festbalten werde, wie sie es ans dem gleichen ^.3 via st im vorigen Jahre getan habe. Die diesmal vom gegebene Begründung decke sich mit der dcnnaligen d . . g. Gröber. Wenn ein Deutscher sich in ^.westasinka ansiedle, so müsse er wissen, daß er ein größeres Nisiko emgehe, als tpenn er in der Berliner Friedrichstraße em Geschäft eröffnet batte. Das Reich könne ihn nickst der eigenen Ber antwortlich kett überleben. . . . Die man im übrigen zur Entschädig^ngsfrage sich stellen mag, son>eit sollte man nicht gehen, die.) .Millionen Mark, die der Reick'stag erneut b. willigen wilsi als zu bezeichnen
Südwestafrika stellt so Hobe Ansprüche an die ReichskaNe daß andere, uicbt minder berechtigte Forderungen noch weniger Be- rücksickstig'.mg finden, als die der geschädigten (tiirrmr.


