Ausgabe 
28.1.1905 Erstes Blatt
 
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Wetter

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Januar

26. bis 27.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Verlauf der Witterung seit gestern morgen:

Anjanas- u. Schlußkurse.

demHann. Anz."

4/9% äussere Argentinei

Tendenz: rtibisr«

Januar 1905.

1,4 °C.

7,6 "0.

211.62

236.12

142.75

239.90

212.25

Es starben au:

Tuberkulose des

130.00

51.60

Höchste Temperatur am

Niedrigste ,

Bew. Himmel Schnee Bew. Himmel

vom

215. Jahr

3°/o Mexikaner . . , 4l/o% Chinesen . , . Electric. Sohuckert . . Nordd Lloyd . .

Kreditaktien . . . Diskonto-Komniandit. . Darmstädter Dank . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . . . Gotthard bahn . . . . Lanrahütte.....

Bochum ...... Ilarpener.....

Staatsschatzscheine . .

53 CJ

8Vt% 3V- «V/o 31/n **W)

212.00

235.40

142.75

241.40

214.25

Tendenz: lest.

33.26, 92.40!

140 501 109.40

211.60

192.00

140.70

158.50

164.80

137.75

17.00

Privat-Diskont 2a/e Prozent.

Ceft Kredit. .

Deutsche Bank

Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau

Berliner Börse vom 27. Januar 1905.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

MeteoroloHisckre Beobachtungen

der Station Gießen.

Markte.

fc. Frankfurt a. M., 26. Jan. (Telegr. Orig.-Bericht de? Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 54 Ochsen, 21 aus Oesterreich 2 Büsten, 00 aus Oesterreich, 40 Kühe, Ferien, Stiere und Rinder, 0 ans Oesterreich, 868 Kälber, 254 Schafe und Hammel. Bezahlt ronrbe für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qimlität 70 bis 72 Mt., 2. Qual. 68-70 Mk., 3. Qual. 59-63 Mk.; Bullen 1. Qual. 6163, 2. Qual. 0000: Kühe 1. Qualität 67-69 Mk., 2. Qual. 6466 Mk., 3. Ql,al. 5456 Alk., 4. Qual. 4547 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber 1. Qual. 7580 Pfg., Lebendgewicht 4548 Pfg., 2. Qualität 5962 Pfg., Lebelldgewicht 43 - 45 Pfg., Schlachtgew. 5761 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 6870 Pfg., 2. Qual. 6200 Pfg. Geschält bei Hornvieh flau, Ueberstand bedeutend, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.

Limburg a. d. L., 25. Jan. Frachtmarkt. Durch­schnittspreise pro Malter. Roter Weizen 15.03 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn Mk. 10.70, Gerste 10.20 Mk., Hafer 7.20 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.

Kerichtssaal.

Oppeln, 27. Jan. Die Strafkammer verurteilte den ho uvtlebrer und Organisten Josef Gai da aus ^lsickalkowitz zu drei Monaten Gefängnis, weil er m vier Fällen den in der Kirche zu Altschalkowitz befindlichen Opfer- laflen bestohlen hatte.

. 102.00

. 90.05

. 102.10

. 90.00

. 100.10

. 99.70

. 101 90

105 00

65.75

65.60

26. 27.

Zucker. Unter dem 23. Januar wird

berichtet, daß in der Hamburger Raff in er i e Feuer aus- brach und 17 000 Sack Rohzucker beschädigt wurden, während weitere daselbst lagernde 233 000 Sack unversehrt geblieben sind. Diese ungeheuren Vorräte in einer Raffinerie lassen vermuten, daß auch die übrigen Raffinerien ähnlich mit Rohzucker versehen sind, daß sie. also ihren Bedarf für diese Saison gedeckt haben und vorerst nicht weiter kaufen werden. Der Rückgang der Preise macht heute weitere Fortschritte und wurde August bis 32,30 bezahlt.. Bei diesem Stande, welcher einen Rückgang von 90 Pfennig innerhalb zwei Tagen bedeutet, machte sich etwas Deckungsbedürfnis geltend, wodurch die Werte sich für den Rest des Tages behaupten konnten. Zum Schluß blieben jedoch Verkäufer zu den notierten Preisen überwiegend. Auch neue Ernte verlor ca. 1 M k., weil darin ein großes Hausse- Engagement besteht und bedeutende Realisationsangebote Vorlagen.

Kirche und Schule.

Braunschweig, 27. Jan. Wie dieBraunschw. N. N." mitteilen hat die Disziplinarkammer für nichtrichterliche Beamte te5 Herzogtums den Oberlehrer Dr Söbing in Ganders­heim, der kürzlich vom Schwurgericht von der Anklage des M ein- eids freigesprochen worden ist, auf-disziplinarischem Wege vo m Amte entfernt.

An Ni.: Die in Klanimern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von ailswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Reichsanleihe do.

Konsols do . .

Hessen Oberhessen'

beanspruchen wollen.

W. H. Von der ordentlichen Gerichtsbarkeit find die Landes­herrn re. ausgenommen, also auch S. M. der Kaiser in seiner Eigenschaft als König von Preußen, soweit Hausgesetze oder landesrechtliche Vorschriften ein solches Privileg statuieren. Er ist unverletzlich und unverantwottlich. Ein Strafprozeß gegen den deutschen Kaiser ist unzulässig, ein Zivilprozeß i stnur hinsichtlich des Privatvermögens und der Zivilliste zulässig, d. h. nur in vermögensrechtlicher Beziehung darf die Zulässigkeit nicht von der Einwilligung des Kaisers abhängig gemacht werden.

H. Q. Durch einfache Rechnungzustellung wird die Verjährung I nicht unterbrochen, wohl aber durch ein Anerkenntnis seitens1 Ihres Schuldners. Wenn z. B. Ihr Schuldner auf die Rechnung, hin um Frist 'gebeten hat, so liegt darin eine Anerkenntnis und es läuft von da an eine neue Verjährunsfrist. Im übrigen können Sie die Verjährung durch 'Zustellung eines Sttafbefehls oder durch- Klageerhebung unterbrechen.

I. S. in D. Sie werden schwerlich gegen Ihren Manu etwas machen können, denn es muß nach Ihren Angaben als zweifelhaft erscheinen, ob Sie mit einer Klage auf Herstellung der ehelichen Lebensgemeinschaft durchdringen. Ihr Mann ist seiner Mutter gegenüber unterhaltungspflichtig und wird tmint eine Ver- gNfnng für senie Dienste beanspruchen können, wenn sie ihm nicht ausdrücklich zugesichert worden ist. Wenn die Mutter Allein­ei aentümerin des Hauses ist, kann sie Ihrem Mann ein lebens- läugücbes Einsitzrecht bestellen, doch würden Sie dasselbe als Ehe­frau mitgenießen können. Ta Sie zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet sind, fo werden Sie Ihren Mann auch jederzeit bei sich aufnehmen müssen. Können Sie denn nicht jetzt schon zu ihm ziehen? Das wäre doch das einfachste.

ZI

Neueste Mel du «neu.

London 28 Jan. DerPreß Association" zufolge sandte K ö u i g Eduard an Kaiser Wilhelm zum Geburts­tage sein Bild, welches von Windsor aus von eiwm Beamten des auswärtigen Dienstes begleitet wurde. Tas Bild war so groß daß esin einem Möbelwagen nach dem Auswärtigen Amt und 'von dort nach der Bahn gebracht werden mußte.

Die Bergarbeiterbewegung.

Essen 28 Jan. Gestern wurden Ausschreitungen in Caternberg begangen. Eine Gruppe Ausständiger hatte angeblich Arbeitswillige angegriffen, mit Steinen beworfen und mit R e v o l v e r u b e s ch o s s e n. Polizei und E^eudarmene schickt ein und verhaftete zehn Rädelsführer. Aus den anderen Re­vieren wird völlige Ruhe gemeldet. m

rüffel 28 Jan. Reichstagsabg. Bernstein und Berg- arbeiter Schröder trafen von London hier ein, um mit den Vertretern der Syndikate der belgifdycn und französischen Kohlen arbeiter die Frage der Unterstützung der Ausstaudsbewegung in .Stolanb 3u bespvcchm. Im KMenbecken von Bcrmagc ftecitten

WöchruMt Nrberfickst da TodrsM in der SM Gießen

52. Woche. Vom 18. Dez. bis 24. Dez. 1904.

(Einwohnerzahl: angenommen zn 27 500 iinkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 26,46

nach Abzug von 5 Ortsfremden: 17,01 n/nr.

Kinder

4% ümrar. Goldrente, . . 4°/' Italien Rente . . . 4V2% Portugieser » . < °n/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken ... Tiirkcnlose.....

4°-0 Griech. Monopol.-Anl.

37,%

4% Oesterr. Goldrente

Telephonischer Kursbericht.

F nnktnrt a. 28. Januar.

Zusammen: Erwachsene: im

1. Lebensjahr:

gestern 2500 M<mN gegen 2800 am Donnerstag, ^m MittelbeckeM' entstanden auf den Östubeu Honssu und Ressaix Teilausstände.,

Die Vorgänge in Rußland.

Petersburg, 27. Jan., 11 Uhr 3 Min. abends. 3ur; Zeit fanden polizeiliche Haussuchungen auf den Re-> daktionen der liberalen ZeitungenRasehaschssn" undNa-I schidni" statt. Beide Zeitungen werden voraussichtlich m*rgerri nicht erscheinen.

Petersburg. 28. Jan. Tie Zahl der bei den Kundgeb-1 ungen in Riga erschossenen Personen beträgt 37, außer-s dem wurden 60 verwundet.

Petersburg, 28. Jan. Wie vmi gut unterrichteter Seite verlautet hat die Polizei bei Sestroreck ein Mitglied der revolu­tionären Kampf-Organisatton verhaftet. Nach den bei dem Manne vorgefundenen Briefschaften und Sachen soll seine Absicht, ein Attentat gegen das Staatsoberhaupt zu verüben, feststehen.

Warschau, 27. Jan. In der Leschnostraße fand ein Zu-^ s a m m e n st o ß zwischen den Arbeitern, Polizei und Truppen ftatt.i Letztere machten von der Waffe. Gebrauch. Tie Zahl der Ver-; mundeten ist unbekannt. Um 6 Uhr abends drang ein Haufen- ! Arbeiter in die Vorstadt Voloki und verwüsteten Wein-: i Handlungen. Bei dem Zusammenstoß mit der Polizei warfen,' die Arbeiter mit Ziegelsteinen.

Saratow, 27. Jan. Ter Ausstand hält hier an. Werl, alle Angestellten aus ständig sind, sind Zeitungen nichti erschienen. Der Gouverneur gibt durch Mauermischlag bekannt,^ daß alle Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung (getroffen seien, und daß die Fabriken, welche dst Arbeit wieder ausnehmen wollen, um Schutz gegen die Gewalttätigkeiten der Ansständigenj nachsuchen können.

L i b a u, 27. Jaus Die Zeitungen sind heute md)t erschienen., Die Kundgebunaen, die veranstaltet wurden, ^verliefen, ohne daß es zu einem Zusammenstoß mit der bewaffneten Macht kam.j I Alle Straßen werden von Patrouillen durchgogen.

A s ch a b a d, 27. Jan. Aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens'' des BlattesTranskaspische Revue" hat der Verlag dieses Blattesj die achtstündige Arbeitszeit eingesührt und eine Er-j Höhung der Löhne bewilligt.

London, 28. Jan.Daily Mail" meldet aus Moskau' I von gestern: Der Polizeichef von Moskmi hat trotz des Befehls I aus Petersburg, das englandfeindliche Plakat $u,ent=t fernen, dem englischen Konsul mitgeteilt, daß er auf feine eigene- - Verantworttrny den Anschlag noch zwei Tage hängen lassen werde. Tiese Maßregel sei dazu bestimmt, die Beruhigung J>er Bevöl-l kerung zu fördenr. Außerdem sei es wahrscheinlich, daß in Japan! und England Mittel zur Untmtützung der Bewegung in Rußlands zusammengebracht würden. Der Konsul sandte telegraphisch eütcl Beschwerde an den englischen Botschafter in Petersburg. Standard" meldtt mis Petersburg, der Regierungsbote und ba§; halbamtlicheJournal de St. Petersburg" veröffentlichten benj Anschlag des Moskauer Präfekten. Der englische B o t s ch a | Iter richtete von neuem einen energischen Einspruch tat] I das Auswärtige Amt.

Bom Kriege.

Petersburg, 27. Jan. (Tel.-Ag.) Nach einer Meld^ ung aus Tschansjamutun vom 26. Januar dauerte^die Schlachtbei Sandou einen ganzen Tag. Tie Nuss en verloren bei der Einnahme einer Befestigung 4 5 O f f i - ziere und 1000 Mann Tote und Verwundete. Tie Russen nahmen lOS Japaner gefangen und er- beuteten Waffen/ Wagen und Munition.

London, 28. Jvn. Tie hiesigen Blätter veröffent^ lichen ein Telegramm, wonach Kuroki aus dem Haupd- quartiere meldet, daß die Japaner das russischeKorps^. das über *»cn Hunho vorgedrückt war, zurück geschla­gen und vier Feldgeschütze erbeutet haben.

London, 28. Jan.Morning Post" meldet aus Schanghai von gestern, die Japaner haben eine wirklich.^ wrrksa me Blockade des Hafens von Wladiwo­stokbegonnen.

L o n d o n, 28. Jan. DerStandard" meldet aus Newyork von gestern: Tie Firma Tillmanns u. Co. in Peters­burg bestellte telegraphisch lOOLokomotiven lieferbar inner», halb 3 Monaten. Diese Lokomotiven sind vermutlich 4 für die. sibirische Bahn bestimmt. Die Lokomottv-Werke ht West^ St. Louis antworteten, es sei unmöglich in der verlangten Zeit zu liefern. t w

London, 28. Jan. DerStandard" meldet aus Tokios von gestern: Kuropatkin steht in Taschan. Er hat feine, : beiden Flügel verstärkt. Auf dem rechten Flügel sammelte er' I Kavallerie in Stärke von 20 000 Mann an.

®mne mädchenhaft zu sein. 2. Die Mitglieder sind ver­pflichtet, a) gänzlich abgehärtet gegen männliche Reize zu! srin, b. eine gesunde Verachtung gegen das Verliebtsein zu

n ünd die Heirat zu verabscheuen. 3. Die Mitglieder Und auch verpflichtet, die Liga und alle ihre Vorteile ein* beglich den jungen Mädchen vorzustellen, die ihrer Mein­ung nach das Opfer der im § 2 erwähnten Irrtümer werden könnten. 4. Jedes Mitglied muß in der Lage sein, das Recht der Liga zu verteidigen, es muß gesund, geistig nnteressiert und in der Lage sein, seinen Lebensunterhalt selbst zu ver­dienen, so daß kein Mitglied eine Ehe einzugehen nötig hat." Tie Sekretärin dieser merkwürdigen Liga muß allerdings zu ihrem Bedauern zugeben, daß es nicht leicht ist, neue Mit­glieder zu werben.

Familien Nachrichten.

Verlobte: Mnthlldc Nuppel tAlsseld) und Wilhelni Pons lDarmstadts.

Gestorbene: Katharine ^llban in Laubach. Emilie Mell in Friedberg.

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Berufswechsel. Die dauernde Veränderung der wnchchast-- lichen Verhältnisse hat eine lauiende Verschiebung des Personen­standes der einzelnen Berufe ziw Folge. Wer m seiner Positton- kein bettiedigendes Wilkommen findet, sei es mt§ allgemein-wirt- schastlichen sei es ans individnellen Gründen, sucht einen anderen Er'verb. Ganz naturgemäß ist der Zug zu neuen Berufen. Hierzu gehört der Verstcherungs-')lnßendienst, den es in Deutschland erst seit einigen Jahrzehnten gibt. Er hat stch allgemach auch hier, wie »chon längst in ' England und Amerika, die ihm zu ko in men de Schätzung erworben und es wenden sich ihm immermehr allererste Kräfte aus allen möglichen Berufen zu, weil sie die Möglichkeit seheii ohne a l l z ii l a n g e Vorbereitu n g und ohne Kapital in voller Wahrung ihrer Selbständigkeit eme befrie- digeiide und aiich für ste lohnende Tätigkeit zu finden. Es liegt, auf der Haiid, daß die Gesellschaften ein größeres Interesse daran haben, tüchtige Mitarbeiter zu geivinnen, die ihnen lamend Anträge zuführen, als die Beziehungen dos einzelnen zum Abschluß einiger' weniger Versicherungen beniitzen zu lassen. Das Ziel bev Bewerbers, die Anstellung ist auch das Ziel der Gesellschaft und ihrer - Der Versicherungs-Außendienst erfordert aber, darüber seii ich] klar!, charakterfeste intelligente Akänner von raulofem vletß un nie erlahmender Willenskraft. Wer in ihm eintreten will, wadw am besten eine anerkannt leistimgsfähige Gesellschaft, die JWfl i Ii viel Branchen führt, ivie die Lebeiis-, Volks-, Unfall-, V afffsticht-. Feiler- imb Eilibrilchsdiebstahl-Versicherung. gronte.i Ehaneen bietet z. Z. die Viktoria, die größte Versicheriings-Gesellschast unseres Kontinents.

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D i e religiöse ii Ström un gen der Gegenwart. Lc»n Superintendent D. A. H. Braafch in Jena. (Aus Natur ur'd Geisteswelt." Camnilung wiffenschaftlich-gemeinverständlicher DLrstellunqen aus allen Gebieten des Wissens. 66. Bändchen.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig. [IV u. 148 S.j 8. Preis geb. Mk. 1.25. Wer die Zeichen der Zeit zu deuten versteht, -------------- ,

ber erkennt, daß das religiöse Jutereffe in raschem Wachsen be- Das schon gestern im Nordwesten erschienene Tief Ht unter Ver­griffen ist. Die Frage der Kirchenpolitik und des Kultus, t>er I (tärfitng südwärts vorgedrungen, sodaß das mitteleuropäische Hoch the-ologischen Wiffenschaft und besonders der religiösen Anschauung mehr nach Südwesteuropa zurückweichen muß. Flache Randgebilde bewegen die Gemüter. Aber allerdings ist es nicht leicht, sich über be§ nördlichen Tiefs haben über Nacht geringen Schnee hervor- bk religiösen Strömungen zu orientieren, die bedeutendsten Seiten qerufenf auch steigt die Temperatur langsam an. Beim Vor­bei gegenwärtigen religiösen Lage kemien zu lernen. Da (eiue^ I bringen des nördlichen Sturmwirbels haben wir noch milderes bos Büchlein von D. Braasch die besten Dienste. Es führt in das I Wetttr mit Regenfällen zu erwarten.

geschichtliche dieser Lage ein nnd zeigt, warum es gerade so und Vorausfichtliche Witterung in Hoffen für Sonntag, nicht anders aussteht und andererseits legt er die Januar 1905: Meist trüb, milder Regenfälle, starkwmdig.

Richtung klar, welche die kumtige Entwicklung voraus- Näheres durch die Gießener Wetteckarte.

sichtlich einschlagen durfte. Dadurch soll jeher in den Stand gesetzt ; _ |

troerben, selbst bestimmte Stellung zu nehmen. Die geschichtlichen > " -- -- I

Wurzeln des Gegenwärtigen werden aufgewiesen, die für das reli° * ...

giliie Leben der Gegenwart markanten Persönlichkeiten und Rich- jßtlfl KUltEll vtT l^SvUnUinU

tlinaen, Kant, Schopenhauer, Nietzsche, Strauß, Haeckel, die neuen ö t r

Picobleme: welche die moderne Natursorschung, die ökonomische und H. G. Die von Ihnen beabsichtigten Verfügungen können so aale Entwicklung heraufgeführt haben, die Ergebnisse der Bibel- Sie nur in einem gemeinschaftlichen Testamente krirtik und Leben-Jesu-Forschung, der Ultramontanismus in feiner treffen, welches Sie sowohl von einem Notar oder dem Amts­modernen Entwicklimq und Ausgestaltung, die großen Gebiete gericht Ihres Wohnsitzes, als auch durch eigenhändige, unter ck cistlicher Liebestätigkeit werden dem Leser in anschaulicher Weise I Angabe des Ortes und des Tages vollzogene Niederschrift und v»r die Augen geführt. Unterschrift errichten können. Tn Sie indessen auch das selbst

I geschriebene Testament zweckmäßig doch bei Gericht hinterlegen ' l^..1 müßten, um der Verwirklichung Ihrer Verfügungen sicher zu

z sein und es sich außerdem in dem Testamente um verschiedene

Nnlversttats-Uachrlchten. Rechtsftagen handeln wird, so empfehlen wir Ihnen, das Testa-

(r.xs.-fx.. meitt vor einem Notar oder dem Amtsgericht zu errichten; die . Dlb gematzregelten tude nten der Technischeu der Errichtung werden nach dem Betrage des Nachlaffes

H 0 ch sch u l e m H a n n 0 v er benutzten den K a i ser k0 m m ers dessen

k einer D emon st ra tio n üegen^ Dil^smimstermm. Ter Anfrage. Wenn Sie Ihre Erlaubnis zur Weitervermietung an dritte Personen nicht erteilt haben, so können Sie Ihrem Mieter lebhasten Kundgeb^g ^^ttidmtenschaf^ der Technischen Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, sofern er ttotz

schule gestaltete sich ihr Kaiserkommers ^ie Hauptredner d r Abmahmmg die Person weiter bei sifl) in Miete behält. Studenten betonten unter lebhafter Zustimmung und unter An- können Sic jckerzeit gegen Ihren Mieter Klage aus

kilupfung an die letzten Vorgänge, daß die Studentensll>aft immer U^>vst7<si,na erbeben freiheitliche und nationale Ideale pflegen und sich nicht ft ®, in Solfar. 1. Da wir Ihr Anstrllungsverhälwis en toerb^: dem Kaiser werde sie stets die Treue bewabrerr geTiau kennen, so ist auch eine genaue Antwort nicht möglich, Rektor Geh. Rat tmmS glauben wir nick>tt daß Ihre Dienstzeit bei der Post

Anspielung auf d:e ^sfuhrimgen der ^tiiden^n. 1 at§ anrechnungspflichüge Vordienstzeit angesehen werden muß.

tenteii hatten es absichtlich Unterlasten, Wichs anzulegen. 3jährigen Gehalterhöhungen rechnen jedenfalls von der Zeit - der Anstellung als Schutzmann. Probieren Sie doch einmal, im Beschwerdeweg bei der oberen, vorgesetzten Behörde etwas ~ ,, erreichen. Andernfalls müßten Sie klagend vorgehen. 2. Ihr

fiflllud UUO Nerkenr. UolhSttJinrfnnfL »auswirt kann Ihnen jederzeit zu einem gesetzlich zuläffigen Termin UUV rünbjgen; üb Winter oder Sommer ist, bleibt ganz einerlei.

(B. G. B. §§ 564, 565 rc.) 3. Da Sie Ihre Gesuche in höchst­eigenem Interesse , abschicken, so müssen Sie auch das Potto dafür tragen. Es ist ims unverständlich, wie Sie Portofteiheit

Gehirns

KD

KD

| Lungenentzündung

4 (11

2 (1)

2

I Lebensschwäche

3

3

I Darmverfchlnß

1 (1)

1(1)

I Hautbrand

1

1

I Unterleibsbruch

1

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I Selbstmord

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Totschlag

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