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seltstellen, er wird auf ca. 100 000 Mk. geschätzt. 3 Versicherungsgesellschaften, Phönix, Magdeburg und München- Gladbach teilen sich in den Schaden. Unglücksfälle sind anscheinend nicht vorgekommen. Neber die Entstehungsursache ist bestimmtes nod) nicht bekannt, doch steht fest, daß an«* I scheinend Ueberstunden gearbeitet wurden, denn man fand bei
"Theater- und Saalbau-Projekt. In
der Entdeckung des Feuers noch 2 brennende Lampen in den Arbeitsraumen. Das Feuer muß im Maschinenhaus entstanden sein. Der Betrieb des Etablissements ist in keiner Weise gestört, da die abgebrannten Gebäude nur einen kleinen Teil der Werkstätte und Lagerräume der Firma umfaßten, deren Hauptgebäude der Möbelfabrik sich in der Heidelbergerstraße befinden.
r. Mainz, 23. Jan. Infolge starken Nebels kam eS heute vormittag hier zu einem Z u s a m m e n st o ße zwischen dem S ch lepp d a in p f er „Taunus" und einem der Traj ekt- boote, die den Verkehr zwischen hier und Kastel vermitteln. Der Kapitän des TrajektbooteS hatte vollständig die Steuerung verloren und stieß mit großer Wucht auf den Seiten- tci( des „Taunus", der bedeutende Lekage erlitt. DaS Trajekt- boot wurde auch sehr stark beschädigt, und besonders die Kajüte erster Klasse ging ganz in Trümmer. Glücklicherweise erlitten die Passagiere keinen Schaden und kamen mit dem schrecken und einer nicht unbedeutenden Verspätung davon.
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Leibdragoner-Regiments Nr. 24. Beim Empfang der zukünftigen Großherzogin am Bahnhof am 31. Jan., nachmittags 4 Uhr, wird eine Ehrenkompagnie durch das Infanterie-Regiment Nr. 117 (Mainz), welches wahrscheinlich auch bald auf den Achselstücken die Abzeichen der neuen Inhaberin tragen wird, gebildet, während die Ehreneskorte auf der Fabrt nach dem Schloß eine combinirte Schwadron deS Garde-Dragoner-Regiments Nr. 23 unter dem Befehl des Rittmeisters Westerweller v. Anthoni stellt. — Die Trauung
Vermischtes.
* Familiendrama in Kassel. Der Inhaber der Wirtschaft auf dem Bahnhof des Vorortes Vettenhausew Weisel, hat seiner Frau den HalS durchschnitten und banr
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Ko st proben von Maggis Suppenwürze. Die durch ihre altbewährte Suppenwürze rühmlichst bekannte Maggi-Gesellschaft wird, so schreibt man uns, in den nächsten Tagen hier verschiedene Kostproben veranstalten. Es werden dabei besonders Maggis Suppen Schutzmarke Kreuzstern praktisch vorgeführt werden. Da diese Würfel nicht nur ein billiges, sondern auch sehr bequemes Mittel zur raschen Herstellung vollständig fertiger, reinschmeckender Suppen bilden, so kann unseren Hausfrauen der Besuch dieser Kostproben
brannte schon der Dachstock in der Mitte des Gebäudes nächst dem Kesselhaus, und daS Feuer dehnte sich trotz des energischen Eingreifens der Feuerwehr, deren sämtliche' Züge alsbald herbeigeeilt waren, über den ganzen, ca. 40 Meter langen Dachstock ans, so daß er vollständig ausbrannte. da das Feuer in den zahlreich aufgestapelten Polstermöbeln gute Nahrung fand. Die Feuerwehr warf mit 18 Schlauchlinien Wassermassen in daS Feuer, so daß die Hauptvorräte gerettet sein dürften, wenn auch der Schaden immer noch sehr bedeuten^ ist. Auch die Wassermengen haben bedeutenden Schaden angerichtet. Erst gegen 2 Uhr war man des Feuers ziemlich Herr: der Dachstuhl war in sich selbst zusammengefallen, doch hatte die Feuerwehr noch Stunden mit dem gänzlichen Ablöschen zu tun. Vorteilhaft war, daß das Gebäude von allen Seiten frei steht, sodaß man von allen Seiten zur Bekämpfung deS Feuerherdes herankommen [Tonnte. Da es windstill war, kamen die Nachbargebäude nicht in Gefahr, lieber die Höhe des Schadens läßt sich bis jetzt noch nichts
der, nicht verwirrt von der Parteien Gunst und Haß, in einer zehnjährigen Arbeit, mitten unter dem „gelben" Volk lebend, in angesehener wissenschaftlicher Tätigkeit und in stetem Umgänge mit dem eingeborenen Volke reichlich Gelegenheit hatte, dessen Stimmungen und Ansichten kennen zu lernen, mit dem i geschärften Blick des Gebildeten und mit dem warmen Herzen des Menschenfreundes zu studieren. Herr Maier, im Dienste der Baseler Mission stehend, namentlich mit der Leitung ihres höheren Schulwesens in Südchina betraut, hat seine Urteile und Eindrücke in einen fesselnden Vortrag zusammengefaßt."
** Aus d em Bureau des S t a b t1 b e a t e r 5. Da die Indisposition des Herrn Linzen, die sich schon am Sonntag in der Aufführung von „Zopf und Schwert" stark bemerkbar machte, tn letzter Stunde bedeutend zugenommen hat, so kann die heutige Vorstellung von „Zopf und Schwert" nicht stattfinden. Statt deffen sindet (als 12. Dienstags-Abonnements-Vorstellung) eine Aufführung von Halbe's „Strom" statt.
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Aus Stadl und Land.
Gießen, 24. Ianua rl9O5.
** Zur Vermählung des GroßherzogS am 2. Februar wird, so wird uns aus Darmstadt berichtet, die Ehren-Kompagnie beim Eintreffen des Kaisers am Bahnhof durch eine Kompagnie des Jmanterie-Leib-Garde- Regiments Nr. 115 gestellt: die Ehreneskorte auf der Fahrt nach dem Schloß bildet eine combinierte Schwadron des
Trinkwasser in unserer Stadt zu besitzen. („L.-P.")
(!) Ilbenstadt, 24. Jan. Zn unserer gestrigen Nottz, über die hier stattgesundene Schlägerei ist zu bemerken, das; nach den neuesten Feststellungen nicht die Frau und der Bruder des Herbert als Täter in Betracht kommen. Erst nach und nach scheint sich das aus der Tat ruhende Dunkel zu lichten. Vorgestern war die Staatsanwaltschaft den ganzen Tag hier, nm an Ort und Stelle Beweiserhebungen anzustellen. Soviel bis jetzt bekannt ist, waren außer dem Verletzten vier junge Leute an der Schlägerei beteiligt, die in einer dunklen Ortsstraße stattsand. Wer den eigentlichen Schlag geführt hat, ist noch nicht ermittelt, doch sind genauere Anhaltspunkte für die Person des Täters gegeben.. Ta Herbert noch immer bewußtlos ist, so konnte er auchs bisher noch nicht vernommen werden: erst durch seine Vernehmung dürfte wohl vollkundige Klarheit geschaffen werden. — Das Spielen mit Schußwaffen hat wieder einmal ein Opfer gefordert. Ein hiesiger Müller ging unvorsichttg mit einem scharf geladenen Terz er ol um, das sich in her Hand des Mullers entlud, wobei die Hand von der Kugel durchbohrt wurde.
8ä. Darmstadt, 23. Jan. Heute nacht kurz nach 10 Uhr brach in dem der Firma H. Lantz hier, Kunstdruckerei, Ecke der Franckensteiner- und Weinbergstraße,gehörenden- Fabrikwesen, welches erst in einigen Wochen seinem neuen; Betrieb übergeben werden sollte und in dem z. Zt. noch die? Darmstädter Möbelfabrik die meisten Räume im ersten: und Dachstock zum Aufbewahren von Möbeln gemietet hat,,' auf bis jetzt unaufgeklärte Weise ein großes Schadenfeuer aus. Beim Herannahen der ersten Feuerwehrzügei
gestrigen Sitzung des Komitees wurde Mitteilung über die! bis jetzt eingegangenen Zeichnungen gemacht und das erfreuliche Resultat konstatiert, daß für das ganze Projekt bis jetzt Mk. 287 700, und — bei Ablehnung desselben d urch die Stadtverordneten — für das Theater Mk. 282 8 50 und für den Saalbau Mk. 3 9 2 5 0 zur Verfügung stehen. Besonders bemerkt wurde die starke Beteiligung der Universität. Es wäre nun zu wünschen, daß auch die breite Bürgerschaft mit ihren Zeichnungen nicht länger zurückhielte.
•• Sie gelbe Gefahr. Neber dieses Thema wird, wie schon mehrfach mitgeteilt wurde, Missionar Martin Maier morgen, Mittwoch, abends 8 Uhr, im Saale der großen Aula der Universität einen Vortrag halten. Die „Berner Zeitung" schreibt dazu: „Es ist von Interesse, das objektive, ruhig abwägende Urteil eines Mannes zu hören,
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— Trr Reichskanzler Grat von Bulow ilt durcv eine leichte Erkältung genötigt, bas Zimmer zu hüten, und hat deshalb cm dem gestrigen Lrdensfest nicht teilgenommen
— Die die „Nordd. Mlg. Ztg." erfährt, linb bie Arbeiten! für den deutsch-österreichischen Handelsvertrag Jo weit gedichen, daß bie Unterzeichnung für bie nächsten Tage in Aussicht steht. , ,, .
— Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: In einem Bericht der ,.Koln. Ztg." vom 21. Januar wurde Kolonialdi r e k t o r S t ü b e l verantwottlich gemacht für die Verweigerung der 200 000 Mark, die aus Grund eines mit der Firma Kopvel abgeschlossenen Vertrages für bie Vorarbeiten der Eisenbahn Dindbuk- Reboboth verausgabt sind. Der Bericht behauptet, der .Kvlo- nialdirektor habe in ber Sitzung der Budgetkommission vom 19. Januar die Verpflichtung zur vorherigen Vorlegung des Etatsvoranschlags für diese Bahn bestritten. Aus die entgegenkommenden Erklärungen des Reichsschatzsekretärs, der Fehler und versehen bei bei etatsrechtlichen Behandlung zugegeben habe, s en bie Parteien zur Bewilligung des Postens geneigt gewesen, bis ber kolonialdirektsr wiederholte, daß er nach seiner Ansicht in jeder Beziehung im Recht gewesen sei. Demgegenüber stellen toir _mif Grund des Protokolls ber betreffenden Sitzung fest: Zunächst gab ber Reichsschatzsekretär die Erklärung über die staatsrechtliche Seite der Frage ab. Er gab dabei zu, daß bei, der formellen Behandlung Fehler unterlaufen sein könnten, bat die Kommission, nachdem um Indemnität nachgesucyt sei, sich über die verfassunas- mäßigcn Bedenkm hinweg?,usetzen und die Entscheidung lediglich nach sonstigen Gesichtspunkten zu treffen. Im weiteren Verlaufe ber Sitzung legte der skolomaldirektor als Vertreter des ^ach- refforts auf ausdrückliche Aufforderung aus der Mitte der .Kommission nochmals die sachlichen Gründe dar, die rücksichtlich der bei ber militärischen Lage zurzeit zu treffenben Entschließung nach seinem pflichtgemäßen Ermessen die umgehende Inangriffnahme der Vorarbeiten für die Bahn als dringlich hätten erscheinen lassen. Was .t<ie formelle Seite anlangt, so hat ber Kolonial- direktor, um jeder mißverständlichen Auffass.mg entgegenzutreten, ausdrücklich sich den vom Reichsschatzsekretär gemachten Ausführ-
nicht gefaßt.
Hungen, 23. Ian. Wie ein Lauffeuer durcheilte firn letzten Freitag die Nachricht unsere Stadt, daß die städtische Bohrung nach Trinkwasser von Erfolg gekrönt worden sei. Diese frohe Kunde hat sich bestätigt. Nachdem Bergingenieur Schiffmann am Mittwoch abend daS Bohrloch für tief genug erklärt hatte, wurde am folgenden Tage ein Pumpwerk eingebaut, und seit Freitag vormittag 10 Uhr fließt ein starker Strahl krystallhellen guten und wohlschmeckenden Wassers ununterbrochen aus. Die ausgeworfene Menge ist etwa drei mal größer, als für den Bedarf der ganzen Stadt notig ist, und dabei hat sich der Wasserstand im Bohrloch nur um wenige Zentimeter gesenkt; es ist aber ganz sicher, daß dieses noch viel mehr Wasser zu liefern i vermag. Die Temperatur beträgt 11,5 0 Cels., ist also genau die bei kalten Getränken für Menschen und Tiere als am zuträglichsten erwiesene. Das andere Bohrloch, das zur Reserve dienen soll, wird voraussichtlich in der Kürze auch fertig werden. Dann sollen im Frühjahr auch die übrigen Arbeiten in Angriff genommen werden, so daß wir wohl hoffen dürfen, zu Beginn des Sommers ein vorzügliches und sehr reichliches
Neils).
Berlin, 23. Jan, Da? Abgeordnetenhaus nahm teilte die Hib'er nia-Vorlage auch in dritter Lesung an und fetzte alsdann die zweite Etatberatung beim Landrvi rtf ck a’t s- Etat fort. Die Einnahmen wurden bewilligt. Bei den Ausgaben Titel Minister) wurde die Weiterberutung auf morgen
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Lobs, 24. Jan. Hier fanden S t r a ß en u n r u h c n statt. Die Polizei sowie Kosaken zersprengten die durch die Straften ziehenden 6000 Arbeiter. Viele Verletzungen kamen vor. Hebet 50 Verhaftungen wurden vorgenommen.
Washington, 23. Jan. (Reuter.) Seitens des Staatsdepartements wird erklärt, daß die Dominika u i s ch e Republik bie Regierung der Vereinigten S t aa te n crfuchit habe, bei der Verwaltung ihrer Zolleinnahmen und bei der Schaffung einer festen Grundlage für ilrre Finanzen b e h i l s l i cp & u fein Da verschiedene Mamte wiederholt baraitt buigeiuicfcn hätten, daß die Vereinigten Staaten entweder in das rnnanz- chaos von Santo Domingo einigermaßen Ordnung bringen oder zugeben müßten, daß gewisse europäische Gläubiger der Republik dies tun, so hielt 'die Regierung der Vereinigten Staaten ey für angezeigt, die Aufforderung Santo Domingos anzunehmen. I Darauf sei von den Vertretern beider Regierimgen ber bezügliche Vertrag unterzeichnet worben. Tie Vereinigten seien Willens, die Gebiets in tegrität Santo Domingos zu gewahrlegten, nicht aber em Protektorat über die Republik zu übernehmen oder sich weiter in die inneren Angelegenheiten einzumffchen, als die Zollerhebung, die Neuordnung des Zolltarifs und die Regelung der Forderungen der Ausländer angcl)e. Von den Eingängen sollen 45 Prozent der Regierung von Santo Domingo zur Bestreitung der lausenden Ausgaben überwi sen werd?n -ter Rest soll zur Verzinsimg der anerkannten Obligationstckmld des Staates verwandt werden, welch Tel’terc in bedeutendem Umfange in den Händen ausländischer Gläubiger ist.
empfohlen werden. Die nächsten derartigen Veranstaltungen finden statt am Dienstag dem 24. ds. Mts. bei
Seel er, Ludwigstraße 20, am Donnerstag dem 26. d. M.
ungen angLschlossen.
— Der Propst von Sankt Hedwig, Deuber, ist heute vormittag Hi/. Uhr gestorben.
Kiel 23. Jan. Wie die „Kieler N. 91/' melden, ist die Zurückziehung des Marineexpeditionskorps und des Landungskorps S. M. S „"Habicht" aus Südwestafrika «ach Ablösung durch Schutztruppen befohlen worden. Der Abtransport wird etwa am 5. und 20. März d. I. in zwei Abteilungen von Swakopmund erfolgen.
Dresden, 23. Jan. Der Dresdener ärztliche Be- ^irksverein erklärte die von der Ortskrankenkasse den Kassen- irsten gewährte Pensionsberechtigung für standes - u 11 w u rdig und betraute den Ehre-nrat mit oer Angelegenheit.
Straßburg, 23. Jan.. Die Straßburger Handelskammer unterbreitete kürzlich dem reichstandischen Ministerium eine Petition, daß die elsaß-lothringische Landesregierung gemäß der 00m Landesausschuß gefaßten Nesol"tion tunlichst bald an uie bafterifche Regierung die Anfrage richten möge, unter welchen Bedingungen sie den Kanalausbau auf pfälzischem Eebiet genehmigen würde. Darauf hat nun das Ministerium erwidert: Seit dem Beschluß des Landesausschusses habe sich die Sachlage bezüglich ber Rheinregulierung durch den Gang der Verhandlungen insofern geändert, als Baden sich nachträglich zu größeren Beiträgen bereit erklärte. Jn- solgedesien wurde der Vürgermeist-r von Straßburg durch das Ministerium Feranlaft,t, wegen Aufbringung der hiernach noch fehlenden Mittel mit den Interessenten zu verhandeln. Unter diesen Umstanden bedauerte die Landesregierung, mit Bayern wegen des AanÄbaues auf pfälzischem Gebi-te nicht in Verbindung treten zu können, zumal die mit dem Schreiben der Handelskammer eingereichten Vorichlage als Grundlage für eine Behandlung ber Sache im <sinne der Petition nicht geeignet seien
München ,23. Jan. Der in Berchtesgaden weilende Prin z- «egent hat heute vormittag an den ersten Bürgermeister Dr. v. Borscht als 1. Vorsitzenden des Komitees zur Versorgung der Arbeitslosen nachsttheiches Telegramm gerichtet: ,.Mit lebhaftem Bedrmem habe ich vernommen, daß in diesem Winter eine außergewöhnlich große Zahl von Arbeitern infolge von Mangel an Arbeit in Bedrängnis geraten üt. Ich hoffe mit Zuversicht daß ihnen bald Arbeit beschafft werde und auch künftig die ernstlich Arbeitswilligen zur rechten Zeit die Gelegenheit zum Verdienste finden. Zur Linderung der Not unter den Arbeitern und ihren
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Sattnar fand ein Angriff des.Feindes, der IV- Kompagnien stark iriv. beim Torfe Ntzoatar fhrtt, als die russischen Jager und Kochten cmen Offenstvstost aus die Flanke und die tstachlmt de? Femdes machten Dtc Japaner flüchteien ror den ilosaten und.besesttcn du! F Kbnuchinn im Innern des Torfe?, ^re Kosaken unter Csim, und Nekrafoff näherten sich der Maner der Fa-brrk. wurde durch Bajonettstich« am Kops verwundet und dann durch zwei Gewehrkicheln getötet: °uey der frtmzvsi ck>e -em xant Berttn siel. Um die Japaner, welche sich ymter oer starken Mauer der Fabrik befanden, zu vertreiben, much Artillerie berbeigernftn werden. Tiefe eToffnete aitf CdhTitt das Granatfeuer. Tarauf floben d'- Japaner, s wurden zum Teil vernichtet, zum Totl gefangen aenvEen. Tie Verluste auf feiten der Russen smd. S^fsi»,ere un^ 7 Soldaten tot, 7 Ofsitt-re und 33 Soldaten verwundet ®x>t dem Angriff auf die Statton von ^nk-u am 1- Januar traf ein Zisg aus Taschrkiau, bestestend aus i tzvagcn mit japanischer Jnfmrteric em. Ter Zust wurde durch Freiwillige beschossen, tvclche die ltnke Flanke deckten, dann durch unsere Artillerie. Tie Lowmotrve 5"'vdespSter^r trümmert infolge einer D-schüdrgung der Eisenbaünsime b-' Inkan. Der Angriff war verlsindert durch da^ -rabtge^ccht das vor b>en iapanisckicn Grüben angebracht war. der Nacht vorn 14. Januar lief eine Meldung em daß em Dorf, 4 Werst von unserem Feldlager entfernt, von den Japanern besetzt war und daß eine andere feindliche Kolonne von Niutschwang heranrücke. Unsere Kolonne erhielt Lum Morgen den Befehl, nach Nordwesten vorzugehen, um imfere Bewegungen zu decken. Kosaken Wurden ge^en em^e Bataillone" starke feindliche Kolonne beordert, stie dann bat Feuer eröffnete, aber unter Verlusten zum Ruckzngge- fünfen wurdr. Eino ander- Kosar.nabt°tlung erofin°te das Fcuer auf da? von d-n Japanern besetzte ^orf, da^ außerdem noch durch eine andere Nterlung unserer. Ar- tillerie beschossen wurde. Tie Vorhut einer
Kolonne, ü ic .aus dem Torfe herauskam, wurde durch unsere Angriffe vernichtet. Unsere Verluste inSgesaimt sind: < Cftv -tet-e und 71 Soldaten getötet und 32 Offiziere und 2»7 Mannschaften verwundet. . v
Aus Tokio meldet Reuter: Admiral Kamimura berläßt heute Schimbaschi, um wieder zur Flotte zu stoßen. Es heißt neuerdings, das Dladiwoft.ok-Geschwader habe seine Ausbesierunaen beendet und könne jeden Augenblick uuslausen. Die Flotte bereitet nm tntt Nachdruck auf die zweite Periodode? Dneges vor. ^zn Japan sind bis jetzt von Po^ 2lrthur 309 russische Osttzrere und 17 511 Mann einaettoffem________________
ÄD11Sero astopol, 23. Jan. In Sewastovol steht das Ma r i n e- dstvot in Brand Nach beut zweiten Fabriksignal zum Sammln der Arbeiter um 7 Uhr morgens brach in verulmdenen Werkstätten ber Admiralität Feuer aus. Fast gleichzeitig stand das Dach des Gebäudes in seiner ganzen Ausdehnung in flammen. Der ^Brand behüte sich mit solcher Schnelligkeit aiis, daß lieh bie Arbeiter ber Mobellabtellung kaum durch einen Lprimg ans ben Fenstern auf ba? Nachbarbach retten konnten. ^ie Ursache deS Brandes ist unbckannt. Der Scheden beträgt einige hunderttausend Rubel. In den Werkft-'ttten sind gegen loOO Arbeiter beschäftigt. Dank vielen Vorkehrungen gegen die ^euersgewbr wurden viele Hafengebäude gerettet. Der Brand wurde um 1 Uhr
Familien habe ich angcorbnct. Ihnen 10 000 Markzur "Neustadters! 23.^- Gestern tagte hier der Par-
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sfsvtnsr der pfälzischen Nationalliberalen an das ^'OMptoarnmin und den Wahlaufruf der Liberalen des rechtsrhetnischen Papern aussvriebt. __
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Innsbruck 23 Jan. Von hier ging ein T r a n s p o r t non^lOÖ Arbeitern n a ch De n t s ch--s ü dw e st a f r i?a. Diese Arbeiter sind Tiroler und wurden von Agenten sur Bahn- bauten anyeworbtm.^ rnssisch-n rev-.
l u t i o nären Sozialisten hielten heute abend eine zahlreich besuchte V^ammlimg ab, in der den P cterSburg, er n n i f e n Svmpathie ausgesprochen wurde. Die Zugänge zum Versammlungslokal waren polizeilich bewacht, ebenso daS russische
bei Adolf Geisse, SelterSweg.
Der Hessische Landesverein vorn Roten Kronz hielt, wie uns ans Darmstadt gemeldet wird, am gestrigen Montag nachmittag unter dem Vorsitz des Ober- konsistorialpräsidenten I). Buchner seine Hauptversammlung für 1903 und 1904 ab, die von 35 Vertretern der hessischen Zweigvereine besucht war. Nach der Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates erstattete der Vorsitzende Bericht über die Tätigkeit deS Lande^vereins, dem gleichzeitig die Verwaltung der Kaiser Wilhelmftiftung obliegt, und teilte u. a. mit, daß der Ertrag der Sammmliingen für die deutschen Truppen in Sü dw est afri ka sich auf 4408,26 Mk. belief. Zur Vervollständigung der 200 vorrätig zu haltenden Betten wurden sogleich 2000 Mk. bewilligt und für weitere Anschaffungen wurde beschlossen, bis zu 3000 Mk. bereit zu stellen. Weitere Beschlüsse wurden
des hohen Paares wird Prälat Dr. Walz unter Assistenz des Hofpredigers Ehrhardt vollziehen.


