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k^iit urtiontvDUierbared. Geruml spricht von d id e ig (e i ch z eitig geworfenen Bomben. Tie Bergung der Lcrck,-enteile iwh-m eine geraume Zeit in Anspruch. Der Hauptmann der Kreml- WaFe leitete diese traurige Arbeit, 1vMe dadurch erschwert wurde, daß von einzelnen Trümmern des zerschellten Wagens MuskeMuck- und Knoeb-eusvlitter losgelöst tocrben tnuisten Ste ömnbtlbeclc wurde notdürftig zusammengestellt. l^roßfürftrn Elisabeth eilte im Hauslleide aus die Mordstelle. ' Astete die Triihe mit den Lerchenresten zuerst in die iberische S.unb dann in das Palais Nikolaus IT., wo sie einen O hn m a cht s a n f a ll erlitt. Sergius wollte in b~m hi irischen Museum mit Professoren sprechen, welche die 800 Unterschriften tragende Erklärung der Moskauer Intelligenz mit unterschrieben haben und durch sie die Universitätsiugcnd zum Besuch der Kollegien zu veranlassen. Sergius wusste, daß M a ss e n v e rha ft u n g en von Studenten beabsichtigt waren, was er verhindern wollte. Das Attentat wird vielfach als Antwort auf den letzten Brief des Großfürsten Sergius an den Zaren angesehen, in welchem er sich rühmte, daß seinem Einfluß der <steg der konservechoen Partei im Adel bei der Mbwßung der Adresse an den Z^ren zuzuschreiben sei. Am Zar en Hofe hat die Blut- tat unbes^weiblich niederscbmeitternd gewirkt. ^ie Zarin wurde ohnmächtig, der Zar selbst soll einige Minuten sprachlos geblieben sein. .
Neueste Meldungen.
Berlin, 18. Febr. Zum Schutze der akademischen Freiheit fand eine von 3000 Studierenden besuchte Versammlung statt. Die Versammlung, an der auch ©cbeinuat Wilhelm Förster, Prof. Liszt und Graf Hoensbroech teil- - nahmen, faßte eine Resolution, in der es u. 91. heißt: Die Versammlung ist der Ansicht, daß die Tradition des deutschen Studententums wie das Recht unseres modernen Staats- und Gesellschaftslebens in gleicher Weise erfordern, daß der deutschen Studentenschaft grundsätzlich die Freiheit gewährleistet wird, über alle das studentische Leben wie die akademischen Interessen berührenden Fragen sachlich zu beraten nnd auch von Hochschule zu Hochschule in' Verbindung zu treten. Mit freudiger Genugtuung begrüßt es die Versammlung, daß der Deutsche Kaiser sich als Schirmherr der akademischen Freiheit bekannt habe.
Mk. 100 000.— „ 346 606.59 „ 417171.08
Aniversttäts-AaciiriAten.
p r. Em stadt 17. Febr. Die Frage der B e re ch- gSiffiäässsÄS Sro enibe^ statt imteev bcm Vorsitz des
gifenacber Pcrbanbstaa Rur G-ntfrbcibunq nor-
■bT 2n Stud Schäfer („Sevmnnia") betonte, das; fon-
toftonene Stnbentenoerbinbimgen überhaupt ferne Gjiftcnsberecb” ■tiauna hätten. Seutfcbe Studenten mußten deutsch denken und üb en d e katholischen Verbindungen be-ogen aber ihre De - ■h«thtna§ma6reqeln aus Rom, sie mußten davor auch die WS- Ät.R, 5».»'«■ .g'StSSt.'&Ä *&S «m &"=&. Ger, in Darmstadt habe die Studentenschaft schon muner gege di? katholischen Verbindungen Stellung genommen. Gleich bet Lnrch'duuq dieser Verbiuduuq lei die Smdeuteulchatt schar, da-
gegen au,getreten im Zmerehe beö iirieoeiw unter den Studierenden der Technischen Hochschule und die wtzt noch bestehenden waren längst nicht mehr vorhanden, wenn sie nicht rn einem hoch- g e st e l l t e n H o k b e a m t e n eine m a ch t i g e S t u tz e g e - iun den hätten. Die Versammlung schloß sich nvt erdrückender Majorität dem Antrag auf Zustimmung zur Berliner Resolution an. B
Ate Ermordung des Kroßfürst-n Sergius.
Neueste Meldungen.
Petersburg, 18. Febr. Ein aus Z^rskoje-^Sselo datiertes kaiserliches Manifest erklärt: Ter Vorsehung, bat es gefallen, uns einen schweren Kummer treffen zu lau en, indem unsac geliebter Onkel. Großfürst Sergius Alexandrowitich, am 17. Februar im 48. Lebensjahr uns entrissen wurde gefallen von der Hand ruehchsn.- M"rdcr. welch-e nach seinem uns teuren Leben trachteten In itM beweinen wir einen Oickel und Freund, dessen ganzes Leben und ganze Tätigkeit und Sorge stets unserem Dienste und dem des Vaterlandes ^weilst waren. Wir vertrauen fest darauf, daß alle unsere treuen Untertanen wärmste Teilnahme an dem Leid nehmen, welches das kaiserchche .Haus betrogen und ihre innigen Gebete für die Seelenruhe des Verewigten mit den unserigen vereinen werden.
Petersburg, 18. Febr. An dem T r a u e r g o t t e s - dienst nahmen die kaiserliche Familie und die höhere Beamtenschaft teil. Die B e is.e tz un g des Großfürsten wird vor- aussichllichi n a cht T a g en in d>er Vttcr Paulskirche stattfinden. Man befürchtet aus diesem Anlaß neue Zwischenfall e.
Varis 18 Febr. Ter Petersburger Korrespondent des Tsctit Varisien" gibt folgende Sch-ld-rung des Attentats: ,^er Großfürst b"merkte, als er am Nikitin-Tor vorüberfuhr. einen anderen Wagen hinter fick, der in Eile auf ihn zufuhr. ^n diesem befandm sich zwei Nonnen, welche Per,oncn auf dem Vnrgersteioe Zeichen gaben, worauf letztere sich auf die Pferde warfen und diese anhielten. Hierauf wurden zwei Bomben unter den Wagen des Großfürsten geworfen. Nach dem Attentat fand eine Kundgebung statt, welch? für die Unbeliebtheit des Ermordeten ll'ugnis ablegt. Mehrere Personen tauchten ihre Finger in das Blut des Großfürsten, malten damit ein Kreuz an die M aue r und riefen: „T iefes Blut läutert Rußland".
Moskau, 18. Febr. Des Großfürsten Wagen wurde durch einen sck-einbar ungeschickt unst'ehrenden. Fuhrmann momentan augehastu Dadurch hatte der Attentäter, ein junger Mann, die Mögli hkeit, die Bombe sicher zu werfen. Die verstümmelt? L eich e des Großfürsten lag im Strapcnkot, bis Polizei herbei eilte und sie mit einem Lmzicrswautel b"d"ckte und zum >treml brack'-te.
Kandel und <5crMr, chatt.
Van, für Handel und Industrie. (Darmstadter Baur.)
— Wir erhalten nachstehende Depesche aus D a i ft a o t, 118. Februar: Der Aufsichtsrat beschloß tn feiner heutigen Sitzung, . der Generalversammlung für das Jahr 1904 die Verteilung emei Dividende von 7 Prozent vorzuschlagen.
Der Bruttoniltzen beträgt pr. 1904 inklusive 1Q7 015 30
Mk 142 659.48 Vortrag aus 1903 . . . Mk. Io 497 V1O.
Hiervon ab die Handlungsunkosten, Steuern
und die Gratifikationen an die Beamten mit___:___-s''"-'
Vorweg werden bestritten: Zuwendung an den Pen- siousfonds ..... Abschreibung auf Immobilien und Mobilien . .
Uebertrag auf Allgemeine und Besondere Reserve . -
Verbleibt verteilbarer Reingewinn Mk. '
— Die Hypothekenbank tn Hamburg veristei licht im Anzeigenteil unserer heutigen Ausgabe ^re ^ilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung ultimo Lezember 1. 4.
Heute Morgen 9% Uhr verschied unser lieber Gatte, Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager' und Onkel
Herr Friedrich Koch II.
Mainzlar, 18. Februar 1905.
Grossh* Bürgermeister
nach langem, schweren Leiden im 62. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Die Beerdigung findet Montag den 20. ds. Mts., nachmittags 3V2 Uhr in Mainzlar statt
925
Stück mit 12,94 Inhalt,
y210 Uhr auf der Straße
370
82
141
450
2183
1411
Freitast den 24.
Waldungen Distr. Neuhof
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10
8
50
47
49
94
Fichten-Neisstangen,
„ -Bohnenstangen,
Februar 1905 sollen in gen. und Eichköpfcl versteigert werden:
Zusammenkunft vormittags .
Winnerod—Nei.nhardshein am Neuhof.
Holzversteigerunst
in den Mmmerischen Waldungen zu Winnerod
Winnerod, den 17. Februar 1905.
891 SaMes
Eichen-Prügel , -Stock „ -Reiser
Nadel-Prügel „ -Stock „ -Reiser
Buchen-Scheit
„ -Prügel
„ -Stock
u -Reiser
Hslz-Berkauf.
Das in den Waldungen der Gemeinde Großen-Buseck
Bekanntmachung.
In der Zeit vom 11. bis 18. Februar 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Kahn und 1 Nachen, verloren: 1 Gebund Schlüsiel, 2 goldene Broschen und 1 Arbeitsbeutel mit 1 Paar weißen Damenhandschuhen, 1 Taschentuch, gez.A C„ 1 Portemonnaie, 1 silberne Scheere und Fingerhut und 1 Handarbeit Inhalt.
Entlaufen ist: 1 schwarzer langhaariger' Spitz ohne jegliches Abzeichen, 45 cm hoch.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände -belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 16. Februar 1905.
Großherzogli^""-' '-'O^mmt Gießen. ' Herberg.
Holzversteigermrg.
Montag, 20. Februar 1905, von vormittags 10 Uhr ,an, sollen im Rödgener Gemeindcwald in verschiedenen Abteilungen versteigert werden:
72 Eichen-Stämme von 13—41 Ctm. Durchmesser — 10,52 Fstm. (meistens Wagnerholz),
30 Fichten-Stämme v. 12—24 Ctm. Tchm.—9,45 Fstm., 134 Fichten-Derbstangen ----- 8,34 Fstm.,
16 Rm. Buchen-Scheitholz,
60 „ Knüppel,
20 „ Eichen-Knüppel,
2050 Wellen Buchenreisig, \
750 M Eichenreisiq, \ 1. u. 2. Durchs.
1050 „ Fichtenreistg, |
10 Rm. Buchen-Stöcke, 9 „ Fichten-Stöcke.
Die Zusammenkunft ist auf der Ho.)l am Wald. Rödgen, am 17. Februar 1905.
Grokh. Bürgermeisterei Rödgen. 905 Wagner.
lagernde Fichten-Stammholz soll durch Submission vergeben werden und zivar:
13 Stämme von 30—40 Ctm. mittl. Durchm. bis 24 Mir.
Länge mit 18,26 Fstm.,
51 Stämme von 20—29 Ctm. mittl. Durchm. bis 25 Mir.
Länge mit 40,56 Fstm.,
166 Stämme von 12—19 Ctm. mittl. Durchm. bis 22 Mtr.
Länge mit 42,59 Fstm.
Angebote auf jedes einzelne Sortiment oder auf^ das ganze Holz sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum
28. Jebruar f. Js., mittags 1 Kör, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Kaufliebhaber stattfindet. Das Hotz wird auf Verlangen von dem Forstwart vorgezeigt und ist ohne Rinde geiiiessen.
Großen-Buseck, am 17. Februar 1905.
Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck.
916 Schwalb.__
Nutzholz-Versteigerung.
Donnerstag, 2. März 1905, von vormittags 10 Uhr an, versteigern wir im hiesigen Stadtwalde:
11 Eichen-Stämme = 3>1 Fstm., 2 Eschen-Stämme ----- 0,19 Fstm., 1 Birken-Stamm ----- 0,09 Fstm., 1 Kirsthen- Stamm — 0,10Fstm., 57 Weißtannen-Stämme —24,28 Fstm., 7 Kiefern-Stzämme == 1,68 Fstm., 77 Lärchen-Stämme = 22,14 Fstm., 105 Eichen-Derbstangen ------ 5,08 Fstm., 18 Eschen-Derbstangin ----- 0,97 Fstm., 50 Eichen-Reisstangen = 0,51 Fstm., 25 Eschen-Reisstangen ----- 0,42 Fstm.
Zusammenkunft am Ernst-Ludwig-Garten in der Nähe des Stadtwaldes.
Bad-Nauheim, 17. Februar 1905.
Großh. Bürgermeisterei Bad-Nauheim.
D'% Dr. Kayser.
Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden im Monat Mai statt.
An derselben können alle jungen Handwerker unseres Gewerbes teilnehmen, deren Lehrzeit spätestens am Schluß, der Prüfungen beendet ist.
Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung des- vorgeschriebenen Formulars (bei dem Unterzeichneten erhältlich) bis zum 15. April an den unterzeichneten Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mark und i|t mit der Anmeldung an den Unterzeichneten cinzusenden.
Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die' Ablegung der Gesellenprüfung u. A. als Vorbedingung fürs die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meister-^ titels erforderlich ist, ihre Versäumnis daher später empscnd- liche Nachteile im Gefolge hat.
Gießen, den 18. Februar 1905. , D18/«
Der Prüfungsausschuß der Fleischer-Innung zn Gießen.
H. Simon.


