Ausgabe 
20.1.1905 Zweites Blatt
 
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freundlichen formen.

Wcsorm^n in Wußsand

QU

öffentlichung geboten er a chten. Bis der Steck-

Organ geschaffen wird, das nicht nur täglich er­scheint, sondern in dem alles dias Aufnahme fin­det, was die Polizeibehörden als zur Ver-

tylrfi.

reibehördender große- o . - ... c -amtlichen

HRramei sch»W im i sahm woGte. N? Q(|üniln ersaßt,

(Ff n Rundschreiben des Ministers des n n e r n an die Eh-ess der Gouvernements, in denen Konferenzen über Die Revision der bürgerlichen Gesetzgebung nbgehalten werden. weist darauf hin, daß die Annahme, der kaiserliche Erlaß vom 25. Dezember habe die Grundlagen für diese Gesetzgebung von Grund aus verändert und daß eine weitere Beratung daher überflüssig sei, aus einem Mißverständnis beruhe, ^cr er*

Müller-Meiningen, wie Iustizrat L-nZmann der freismmgen Volkspartei angehörend, sollwegen Mangels an Zeit ein Ein- v_i Inhalt der Broschüre abgelehnt haben, und ebenso Bergrat Gothein von der Freisinnigen Vereinigung, und zwar dieser wegeii der Erörterung der rein persönlichen Verhältnisse des Sicrrn Lenzmann vor der breitesten Oeffentlichkeit. Gegen diese Vorwürfe verteidigt sich Hüger in seiner sehr interessant geschriebenen Broschüre, an deren Schluß er die Frage aufwirft, obGesetz oderWillkur" herrschen solle. Nacktem niemand bisher klagbar gegen Hüger vorgegangen ist, dürste eine Klärung ber Sacke beim Militäretat im Reichstag insofern erwartet wer­den, ob die außerordentlich schweren Angriffe Hügers berech-

reichten tzühe emporgestiegenen Luftballons; die fast zur Voll* fommenbeit gelangten Luftschiffe; die ausgedehnteste Station für drahtlose Telegraphie; eine aus Blumen gebildete Niesen- uhr von 37 Meter Durehmeffer mit 23 Meter langen Zeigern; eine Niesenorgel mit 10 000 Pfeifen; eine 20 000 Quadrat* meter große Landkarte der Vereinigten Staaten; ein mit 60 000 Rosenbüschen besetzter Rosengarten und unzählige (uibere Dinge, mit deren Auszählung man ganze Spalten füllen könnte, lieber alle diese Wunder, über die romantische Geschichte und Entwickelung Louisianas und der Stadt St. Louis gedenkt der bekannte Schriftsteller Nud. Cronan cnls Rcwyork, welcher als Berichterstatter derGartenlaube" Lt. Louis besuchte, in ausführlicher Weise zu sprechen, und zwar wird er seinen Vortrag durch eine Sammlung von Licht- bilbern illustrieren, welche aus vielen hundert eigenen 9lnf* nahmen, sowie denjenigen der Weltausstellungsbehorden aus­erlesen und zusauimengestellt, wohl die vollkommenste ist, die > irgendwo zur Anschauung gebracht werden wrrd. Sie uni#

mou vorne menrv nntrrrc rrn B^ichtjahrr w War er Weise unterstützt dirrch Organe der S e lb st^v e rovaJt:uin , öw altem durck die Vertreter der Zivilgememdc. gesehen davon daß regelmäßige Sitzungen der Zivilvertreter mit dem erlichen Zivilkommilsar stattfanden, ,haben diese an der Dorberatung aller wichtigen Verordnungen tätigen und einflußreichen ^utilge nommen. Ferner ist der fördernden ^rtarb-ft sowohl der Organe des Handelsstandes als des Grimdln-fitzerver-ms zu gedenken Ler Verkehr mit den chinesischen Behörden hielt sich ttt

der Bahn nach Tsingtau gehen, um von bart weiter versendet zu werden. Es läßt sich erwarten, daß durch die Eisenbahn und ihren Anschluß an den Hafen von Tsingtau nicht nur die Industrie von Schantiing durch leichteren Absatz ihrer obengenannten Er­zeugnisse gehoben werden wird, sondern daß namentlich auch der Landwirtschaft der Provinz durch die Erschließung von Märkten für das Obst, die Gemüse, das Oel, den Tabak und die Eerealien wesentlich ausgeholfen und hierdurch die Kaufkraft der Bevölkerung, damit aber zugleich ihre Fähigkeit und ihr Be­dürfnis zur Aufnahme ausländisckscr Waren namhaft gestärkt werden wird. Die Gesundheitsverhältnisse wahrend deS Verichtjahres waren durchaus erfreuliche. Eine neu einge­richtete Druckerei verlegt die erste deutsche Tageszeitung am Platze, nämlich dieTsingtauer Neuesten Nachrichten", die im Vereine, mit dem WochenblatteDeutsch-Asiatische Warte" und zwei chinesischen Zeitungen die Bevölkerung über die wichtigsten Ereignisse unterrichtet. Die Tätigkeit des Kaiserlichen

den. Dieser Fall trat insofern nicht ein, als das deutsche Fahndungsblatt sich nur auf Veröffentlichung von richter­lich erlassenen Steckbriefen, wichtigen Ausschreiben und Ver­öffentlichungen beschränkte, welche das Reichsinteresse er­heischten. Ausschreiben, die von Polizeibehörden erlassen wurden und in denen um vorläufige Festnahme von Per­sonen ersucht wurde, fanden keine Aufnahme, auch solche Ausschreiben lehnte man ab, die nicht einen sehr großen Verlustwert darstellten. Aus diesem Grunde wird das deutsche Fahndungsblatt, insbesondere von den Behörden Süddeutschlands, nur wenig benützt, trotz seiner großen! Verbreitung über ganz Deutschland. Gerade der Umstand, daß die Polizeibehörden großes Gewicht darauf legen und unter den heutigen Verhältnissen legen müssen, daß Notizen' über zu verfolgende Personen und Ausschreiben über vor­gekommene Verbrechen alsbald veröffentlicht und in die Hände der Exekutivbeamten gelangt, erfordert es, daß ein

zur Veröffentlichung kommt, vergehen eine Anzahl Tage, wenn nicht gar Wochen und bis dahin hat der zu Verhaftende I bei den heutigen Verkeh srverhältnissen einens großen Vorsprung! Die Polizeibehörden helfen sich in dieser Richtung insofern hin und wieder mit großem Erfolg aus, indem sie Ausschreiben vervielfältigen und sich unterein­ander direkt zuschicken, ebenso verfahren sie bei Ausschreiben über Diebstähle und unbekannte Täter, bei vermißten Per­sonen usw., allein wäre ein Organ vorhanden wie oben erwähnt, wie einfach und nützlich müßte es sich erweisen.

Die Schaffung eines solchen Organs kann eine Behörde Nicht gut unternehmen, es dürfte sich aber für ein Priv at - Im unternehmen nicht nur eignen, sondern auch rentieren.I ,>vanffcke

'Ser Unternehmer müßte sich allerdings zunächst mit den MB e r f o n en

lesen und beachtet werden.

Da? hervorraqmdstc und zweckcntsprechendite Fahn. eunqblatt ist zweifelsohne derSüddeutsche PoliMtelc- qrapß". Er wird in Mainz hcrauSgegeben erscheint Wochent. lich zweimal und enthält Steckbriefe, AuSschrnben Mlichcr Art. sowie Verzeichnisse derjenigen Personen, deren Äufen - halt festzusteNen begehrt wird. Er har die größte Verbreit ung in Dessen selbst, wo er jedem Gendarmen auf dem Lande ebenso rasch zugeht als den Behörden rn der Stadt. Auch in den süddeutschen Staaten findet man ihn der allen Polizeibehörden, dagegen wird er in Nord den ts ch l and ledig­lich nur von den Polizeibehörden der größeren Städte ge- M*2a§ Internationale Kriminal-Polizeiblatt", welches ebenfalls in Mainz herausgegeben wird, erscheint wöchent­lich einmal und zwar in englischer, französischer und deut­scher Sprache. In diesem Organ finden vornehmlich Steck­briefe und Ausschreiben Aufnahme, die sich gegen Personen richten, die entweder bereits das Ausland erreicht haben oder von denen man annimmt, daß sie das Ausland zu

»eS

Also auf zur Gründung einer

Allgemeinen deutschen Vigilanz-Zeitung.

erreichen suchen werden.

Die Kgl. Preußischen und Kgl. Bayrischen Zentral-Polu Beiblätter, sowie die Kgl. Preuß. Reg.-Anzeiger bringen wohl den gleichen Stoff wie der Süddeutsche Polizertele- graph, haben aber nur Verbreitung in den betreffenden Gebietsteilen. Die erwähnten Steckbriefregister bringen Auszüge, Namensverzeichnisse aus allen vorerwähnten Fahn- dunasblättern und leisten deshalb ganz gute Dienste, aber es kann der Beamte gar zu leicht zu einem Mißgriffe verführt werden, weil nach der in Zeitabschnitten erfolgen­den Ausgabe eine Menge Erledigungen eintreten, die eben in dem Register nicht gewahrt werden können. .

Tas deutsche Fahndungsblatt wird, vom Kgl. Poltzei- a-b-n °u, dm Präsidium Berlin herausgegeben und erscheint täglich. Von diesem Blatte versprach man sich in polizeilichen Kreisen, als es gegründet wurde, sehr viel. Mmi glaubte nun em täglich erscheinendes und allgemein im ganzen Deutschen Reiche verbreitetes Fahndungsblatt zu erlangen, das allen Anforderunaen entspreche und glaubte annehmen zu sollen, die vielen Blätter und Blättchen würden überflüssig wer-

nahmen, wegen Diebstählen und sonstiger Verbrechen, wegen vermißter Personen, angehaltener gestohlener Gegenstände, überhaupt Ausschreiben jeder Art, sowie Notizen über zu ermittelnde Personen. Auch die inzwischen erfolgten Er­ledigungen müßten tag lich ver öf f ent li cht werden.

In diesem Falle wäre auch den Polizeibehörden Ge­legenheit geboten, die Ausschreiben etwas ausführlicher zu bringen, insbesondere über die Art und Weise der Ausführ, ung der Verbrechen. Es ist eine altbekannte Tatsache, daß auch die Verbrecherwelt in einzelnen Abteilungen arbeitet. Der gewiegte Kriminalist erkennt bereits bei der Besichtig­ung eines Tatortes und der Art der Ausführung, in welchen Kreisen er den Mann zu suchen hat. Er kann gleich be­urteilen, ob ein Stümper oder ein Geriebener der Täler

^orarbtiim feL Wirsbgh,.

teufe ihnn» . läßlich wchnnq Mitglieds

^öd)bariuc! unter gro^ J Horden und >nanns i. A 'n Friedberg ^r»ng i)ft >, 'r jm

^/onksurt rr enfnial!qft o ,Verf)nrtct. £. 1 ?"* f- 'n

Mm Unl Onflrrfr Zei, 611-3 "ins0 . ft;,noen f

Jas Aaöndanqsweftn im A^utsÄ n Mciche.

(Original-Artikel bceGiehener Anzeiger".)

Ter Fan Hudde bat. so schreibt man UNS ans Fach­kreisen, wieder einmal reckt den Mangel eener allg meinen deutschen Digilanz-Zertnng zu -. treten lassen Wie umständlich, tostspielw und zeetraubenv cs für die Behörden ist. ein Ansschrerben m den vielen einzelnen Fahndnngsblättern rechtzeitig zur Bem Ä ung zu bringen, davon macht sich, der Laie keinen Begiiss.

An Fahndungsblätterii existieren geaenwärtig folgenve die am meisten benutzt werben: TerSuddeutsche telegrapb", dasInternationale Krim>nal-Poli,,eiblatt , -

Kgl. Prenhischc Zcntral-Polizeiblatt , dasKgl. Bavrisch Zentrai-Poltzzeiblatt", daSTentsche F-ah^nngSblatt ferner die össentlickwn Anzeiger samtlickM jkal. Regwr' imgen in Preußen sowie daS .Fsesterreichische Zentral-Po lizeiblatt", b'crMgemeine Polizeianzeiger sehen Eidgenossenschaft" und andere H'nzu kommen dan noch da?Zentral-Steckbriefregister und »^hmanns Sic k briefregister". Man ersieht schon aus der a»ßen Anzahl daß alle diese Blätter für einzelne Bezirke vder SandeSteile vorgesehen sind und daß sie Infolgedessen auch nur den Beamten zugänglich sind, die in den betref nden Becken sich befinden. Nur die P o li z - : b - hör d - " * "aroüe. rett Städte sind gewöhnlich tnt Bcfitz der st Blätter, aber sie können von den Beamten kaum alle ge

Aus Sludl un- Lun-.

Gießen, 20. Januar 1905.

tiat'sind oder nickt. I " Eine Kreiskonferenz der Bürgermeister

- .. --------s----!!= I b eg Kreises Gießen findet am Montag dem 23. Januar

Kolonialpost. 1905, mittags 12'/z Uhr, im Lenz'fchen Felsenkeller zu Gießen

_ ... ... mit folgender Tagesordnung statt: 1. Reform des Orts-

Dle Ktaulschou-Tenkschrtft. aerichts-Gebührenwesens; hier: schriftliche Zusammenstellung

Im Reichstage ist soeben die neue Denkschrift über üv? 93or[ch(äac. 2. Bezahlung der Sterbfalls-Berichte. 3. Das

ststuL7diests » ^om cSwtrlSOsÄ OrtsgerA als kostenlose Auskunftei für die Notare 4,Be-

tober 1904, gibt aber für einzelne wirtschaftlich besonders Wrck-I zahlung aller Jonnularten der Bürgermelfteret und der Otts- tige Punkte Nachweisungen auf Grund von Drahtnachrichten bis durch Gemeinden und Staat. 5. Vergütting für

»um Schlüsse des Jahres 1904. fo WB w mir^^Diefe Ent- staatliche Polizei- und StaatSanwaltS-Mithilfe. 6. DaS neue «J>lb- und Forststrasgesetz. 7. Da- neue Forstoerwaltungs. ber Marineverwaltung stets betonte Grundanfchauung, daß die q^setz. 8. Erhebung eines etnmaügen JahreSbeltraqeS. 9. Ver- Entwicklung der Kolonie nicht sprunghaft und plötzlich, sondern sibterwabl ah der Frankfurter Bürgermeister-Versammlung, in stetiger, orgamftfcr Weise, im engsten Zusammenhänge mft . Allaemeine AuSfuraebe der Ausgestaltung der Verkehrswege towohl über See wie über 10. ^gemeine Aus^praepe. _

^nd sich vollziehen müsse und vollziehen werde. Die beiden Vortrag tm Kaufmännischen Verein. Seck

wesentlichen Vorbedingungen ftir ein Aufblühen des jungen Platzes im Jahre 1893 zur 400jährtgen Gedenkfeter der Ent- sind einerseits die Förderung der Schiffahrt durch m ob er ne urtö L)CCfunq Amerikas begangenen Columbischen Weltausstellung ......_..a .........._____ __________ L°tzchlhß7m7'd°?aus^hnttn sLLs, Wsbrsmdcw s-im^ M Chicago hat keine der >'^)fo^nben fo all6crOri^ntIi<^)e5 fitief vom Richter gegen eine Person erwirkt ist und dann wirtfckastlich wichtigen Plätze ^durch die Eisenbahn, ^n finden Jntcrefle erregt, als die am 1. Wpx.il 19G4 _ eröffnete Sßclt- zur Veröffentlichung kommt, vergehen eine Anzahl Tage, Beziehungen hat d-r Derichtwhr entscheidende rtori1<$mtte ge- au6ftcaung zu St. Loms. Näumltch übertrat diese mit ihrer wenn nicht gar Wochen und bis dahin hat der zu Verhaftende hracht: Der erste Mschnitt des großen Sasens tft d-m Verkehr 4 960 000 Quadratmeter betragenden Grundfläche die letzte

Bahnverkehrs lassen sich schon jetzt in ihrem zahlenmäßigen Gesamtkosten beltesen sich auf über 200 Mtlltonen Mark. Ausdrucke mannigfach Nachweisen: Die Einnahmen des Die Zahl ihrer Paläste betrug 500; darunter befanden sich Schutzgebietes Megen im vergangenen Jahre 30o03^ ^(efcnKnuten, die an Umfang nur von dem Jndustriepalast Schfffen^ auO ZIV ru mit ein^TmnenÄl?v°n 388323 Re- der Weltausstellung zu Chicago übertroffen worben sind, gistettonnen statt 286 2ß0, die Einnahmen des in Tsingtau zu- Zwei wichtige Etgentchaften waren für btc Ausstellung be- gelassenen chinesischen Seezollamts steigerten sich tion 441000 : ihre glückliche übersichtliche Anlage und ihr hoher

»eStSJnsÄi'tiK s Wig

Ausbruch des russisch-japanischen Krieges der vorher bestehende wunderung der -abllosen Europäer, welche die weite Reise Schiffsverkehr und Handel nach Tsingtau aufhörte. Der!über den Ozean nlcht scheuten, um mit eigenen Augen die - V > 4^ rd I u «c u - und Güterverkehr aufder S chan tun g- erstaunlichen Wunder zu studieren, welche aus aller Herren

Regierungen sämtlicher Bundesstaaten rns Einvernehmen bahn ist in naml^aftem Steigen begriffen. Re Zahl der wöchent- . nn den Ufern des Mifsissivvi uünmmpnaebracht und etzen, damit diese ihre unterstellten Behörden veranlassen, lick beförderten Personen beläuft fick auf 12 000 bis 15 000, gegen ^"nvcr an om ujewi oes miUPPt zusammengeviacyr unö

me Veröfsentlichunaen krimineller Art sämtlich in das eine 8000 bis 10 000 im Vorjahre. Nock weit bedeutender ist bic .Vir oenan gestellt waren. Da gab e5 auf dem Gebiete des

Blatt zu konzenttieren und zwar entweder gegen einen Zunahme des Güterverkehrs, der in den ersten neun Monaten VerkebrswefenS die größten bisher erbauten Lokomotiven; die

Abonnementsbeitrag oder aber gegen die Einsetzunasgebühr 1903 sich auf 27 000 Tonnen Frackt- und Eilgut belaufen hatte schnellsten elektrischen Wagen; die nir höchsten bisher er-

Das Blatt müßte täalick emckfint>-n unh iTTrii während er in dem glengen Zeiträume des Verichttabres 88 000 I * . ---------- n?

bebörben bet^©täbtebiSalso mehr als das Dreifack>e erreicht hat. Wie bereits

1.00 Einwohnern, ferner allen im Vorjahre läßt sich nach Vollendung der Bahn nunmehr in ^5?be und auch oen Ge- verstärktem Maße wahrn^men, daß Landeserzeugnisse, wie Seide, richten, Staats- und Amtsanwaltschiaften zugehen. Auf- Strohgesteckte, Glas- und Töpferwaren die bisher auf den alten genommen mutzten werden -alle Steckbriefe, Aus-I lleberlandwegen die gewohnten Verfcknsstmgspläke anfsuckten, mit schreiben der Polizeibehörden wegen vorläufiger Fest- " .....-

Keer und 5fottc.

D^LpidensgesckicktecinesRegementskom- maiTbcur« \n den & wrftefienben NeichstagSverhgndkung n in d/r letzten Zett . . siühere ReaimentSkomman-

MunbSÄ- «SeHtttoW Kurorts Königsborn bei Unna W Oberst'-> D 5" er, bildet. Oberst Sügct war früher he« 1 Wür temberaiscken Fe^dartülerie-Regiments

.....................-......- . s.

In ^dieser Schrift schilderte Süger einen ,wchriahrlgen Kampf, wähnte kaiser'icke Erlaß bestätigte aufs neue dre N o tw e n d i g- dcn er gegen hochstehende militärisckw Persönlichkeiten zu füpreti teit unablässig dem gesteckten ^ele zuzustreben, ^urch den hatte und oder schließlich mit feiner Verabsckned'.mg endete Dieser hont H. Januar 1904 fet cme Durchsicht der bauersichen Kampf fall vei-ursackn worden sein durck Widersetzttchkesten von ^fetzgeburw angeordnet auf der Grundtage der Neform von 1861 feindsftig gesinnten subalternen Ofsizieren, die nach befett unb mit Petticksicktigung der U nantastb a r k e, t d e s G e-

Darstellung bei feinen direkten Vorgesetzten biS hmmlf zu dem m e i n d e b e s i tz e s , aber unter Erleichterrmg des Austrittes aus kommandierenden ft^eneral v. L i n d e a u i st eme wirsiame Unter- ^uerlichcn Gemeinde für einzelne Bauern. Dabei wllte der stutzung fanden. Um sein vermeintliches stcecht zu fori^n, scheute ^^^rnstand erhalten und die Landanteile wllten rwfrt enteignet brr Oberst kein gesetzliches ihm zu Gebote stehendes Mittel. Er tner^rt dürfen. Diese Grundlagen feiert voll durch den kanerltchen erhob öffentlich Befckwerden und grave D-schuldigunaen gegen am 25. Dezember gewährt, welcher vorfchrecht, durch nne

die Generäle v Lind^uist, v. Witzendorff und andere Er wandte Neubearbeitung die bäuerliche Gesttzgebung mit der allgemeinen fick foaar an den Kaiser und an den König von Württemberg, jn ßinflQnn zu bringen und den Angehörigen des Bmiernstandes beide Male erfolglos, und schließlich sandte er nne Petition ermöglichen die ihnen zustehendm Rechte als vollberechtigte, an den Reichstag. Auffehcn erregte seinerzeit die Beleidig- Landbewohner zu genießen. Auch der Erlaß vom 2n De- ungsklage, die §>üger gegen den Redakteur derUlmer Zeitung 3cm6fr samit der Beobachttmg und Verwirklichung ber G-trunb»

3 (frön fet ber angesttengt hatte, weil dieser ibn wegen feiner (ngcn M Gesetzes von 1861 vor, und dieser Erlaß schließe durchaus s-nsationellen Veröffentlickrungen einenU l m e r V i l s e genannt bic Erhaltung der b ä u e r l t ch e n u n d st ä n d i s ck e n O r d- hattc Sckwnfelder wurde deswegen in einem interessanten -öe* n u n a lQ.u§# s^it alter Zeit herausgebildet sei. Von einer leidiaung^prozefse zu 100 Mk. Geldstrafe verurteilt, ^n der vollständigen Beseitigung der bäuerlichen und ständischen Ordnung Folge litt Oberst Säger auch mit seiner Petition im Reickistagc fönltc ^ine Rede sein, da sie ihnen nötig sei zur Beftiedigung Schiffbruch und zwar auS Gründen, die ihm nach seiner eigenen ^ncll allein eigenen Bedürfniffe. Als Bestätigung hierfür Darstülung nicht zur Last liegen. Er W dies" Gründe m einer ^nue Umstand dienen, daß auch andere. Stände, die unter den sehr eingehenden Broschüre unter dem TitelW i e eS meiner is^meinen Reichsgesetzen stehen, zur Befriedigung ihrerstan-

P e t i t i o n i m R e i ck s t a g e e r g i n g" dargestellt, da mit bisher Bedürfnisse eine besondere Kommunalorganiwtion hatten,

jedoch weiter nichts erreicht als seine Eittlassung als Badekom- Erlaß des Kaisers vom 25. Dezember erkenne ferner an, miss ar, sodaß er gegenwärtig nickt nur reckftlick, sondern auch c5 unauffckiebbar sei, zur Mehrung der Gleichheit der Per­materiell von allen Mitteln entblößt dastebt. Diese Vroschilre ^nen aller Stände vor dem Gesetz in das Iustizwelen Einheit zu enthält zuerst nochmals die alten Beschuldigungen, gegen die gringert mnd der Justiz die nötige Selbständigkeit zu wahren, immer noch nickft gerichtlich vorgegangen ist, und ferner icbrocrc aber nirfit als eine Aufhebung des ständischen bauerlicken

! Vorwürfe gegen den freisinnigen ReiehstagSabgeordneten Lenz- ^rjchtcs aufzufafsen, dessen bishettge Jsoliernng inAriderer Weffe mann, den Vertreter für Mena-Iserlohn, und den Zentrums l^scitigt und dessen Selbständigkeit auf andere Weise gesichert abgeordneten Dr. Am Zehnhoff. Justizrat Lenzmann hat nach tocrben fönnc ^er Erlaß des Kaisers habe keinerlei Veränderung Rügers Broschüre, deren Darstellung bisher noch mckft^ widersprochen ^^acht: er enthalte im Gegenteil den direkten Dinweis, den den ist zuerst sich warm für ihn ins Zeug gelegt, hat ihn dann aber I G-ouvernementskonserenzen erteilten wichtigen Aufttag beizube- im Stick gelassen. Die Gründe glaubt Hüger in der kurz nach halten. WaS die in dem Erlasse erwähnte Erkundung der wich- der Ablehnung seiner Petition erfolgten Ernennung von Lenz- tjasten Fragen des bäuerlicken Lebens in einer besonderer Ron* ,nanns Schwiegersohn zu einer höheren militärischen Charge zu für die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Industrie be­

sehen <ocrr Dr. Am Zehnhoff erkläre Herrn Huyer, er sei treffe, so beschränke sie sich auf die Beratung übet die Mitteilungen in der fraglichen Sitzung der Petitionskommission, m der über Gutachten örtlicher Komitees für landwirtschaftliche ,vragen feine Petition verhandelt wurde, nickst anwesend gewesen, -ter uxx^ xtzune nur zur Beleuchtung der bäuerlichen Bedürfniffe bei­nationalliberale Wg. Dr. Semler war auS dem Gnmde gegen tragen Sie taube aber durchaus nicht den bevorstehenden Ve-

die Behandlung des Falles im Plenum deS Reick^stagS, lucil das schlüssen der Gouvernementskonfetenzen ihre Bedeuttmg, die

ein gefundenes Fressen für die Sozialdemokraten wäre. Em ^eifellos als grundlegendes Material bei der endgültigen Be-

Einzelnet müsse im Interesse einer so großen Institution, tote arbeitung ber bäuerlichen Gesetzgebung bienen würden. Vorstehende | die Armee es sei, eine Ungerechtigkeit hinnehmen. Herr ^Lbg. Dr. Gr^sigust^n des Ministers de§ Innern sind vom Kaiser gebilligt.

. - Daher beauftragt bet Minister die Eiouverneure, alle Maßnahmen

zu ergreifen, damit die Arbeiten der Gouvernementsberatungen fort bauern unb mit ganzer Energie und unbedingt zu Ende geführt werden. Das Zirkular schreibt ferner vor, in den Kon­ferenzen volle Meinungsfreiheit walten zu laffen, damir die wahren Ansichten der mit den bäuerlichen Bedürfnissen ver­trauten Männer voll zum Ausdruck gelangen

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Cfftnbai. Jffenbad) für i Dank verausgabt der nächsten Aad YÄX waren 3 gaben vorgesehen ergeben an (finno 3 505 110.79 M gaben betrugen Mindereinnahmen 40891.34 Mk. o

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