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Flagge gebt darau
Vorschlag über die Ac n d c i u i
In Marseille verhaftete die Polizei
Paris, 13. Oft.
von je 2000 Mk. auf Nr. 8656 10023 11327
** Aus dem
der von
heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse fiel ein Gewinn 30 000 Mk. auf Nr. 49063, Gewinne von je 10 000 Mk.
Umgegend eine sich Gchcimerat überbrachte die Ordensanszeich-
22923 29584 29665 31070
45249 48433 53821 62941
81853 82516 83772 87564
19571 21058 37350 37732 76690 8171
Gewähr.)
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gegen sei in seinen Grundsätzen stets einig. Für ein neues Wahlgesetz müßte jener Vertrag, welchen im Jahre 1903 die Kammer der Abgeordneten und die Reichsräte abgeschlossen hätten, auch jetzt noch die Grundlage bilden, daher sei die Proportionalwahl unmöglich. Minister Graf von Feilitzsch habe durch zu späte Veröffentlichung die Einteilung der Urwahlbezirke und die Ausübung des Wahlrechts auf dem flachen Lande erschwert und der Bevölkerung ihr' Beschwerderecht verkürzt.
deutsche Gebiet gleichbedeutend sein würde dem Ruin für die Auswanderer trotz der günstigen geböte der deutschen Behörden. Die Burenführer seien schlossen, um jeden Preis zu verhindern, daß sich Landsleute in jener Kolonie niederlassen.
hinaus, das Unionszeichen zu emjernen und durch ein blaues Feld zu ersehen.
^dgerichts hau
Ausland.
Stockholm, 13. Okt. Beide Kammern des Reichstages hielten heute abend Sitzungen ab, in denen die Regierung zwei Gesetzentwürfe einbrachte, betreffend die Auf« Hebung der ReichSakte von Selten Schivcdens, nach der Rlchtlmg, daß die Regierung Norwegen als einen von Schweden getrennten Staat unter der Bedingung an. erkennt, daß dem sog. Karlstadter Uebercinkommon die Form eines regelrechten Abkommens verlieben im>» c§ nQ($
den Änarchi sten Jaffai, auf welchen die Polizei schon längere Zeit fahndet. Jaffei ist beschuldigt, an der Er- mordung König Humbert,s von Italien beteiligt gewesen zu fein.
Budapest, 13. Okt. Die hiesige Studentenschaft beschloß, Aufrufe an die tschechischen und polnischen Studenten zu richten, in denen es heißt, die ungarischen, tschechischen und polnischen Studenten müßten sich vereinen, um gemeinsam für die Freiheit zu kämpfen, selbst um den Preis der Revolution.
mittags übergaben die Bürgermeister der vrachtvolle Lampe. Unt 3*/2 Uhr fand Provinzialdirektor Tr. Breidert ein und von S. K. H. dem Großherzog verliehene
erlaß über bicL ,
den Bezirksamtmännern vielfach als Luft behandelt worden sei, und daß die späte Bekanntgabe der Urmahlbezirkseinteilung die Erledigung von Beschwerden unmöglich machte. Wenn der Minister so schwach sei, daß er auf die Bezirksamtmänner nicht mehr einwirken könne, fo wäre es an der Zeit, daß er einer stärkeren Kraft Platz mache. Easselmann (lib.) führt aus, das Ministerium werde das Zentrum niemals zufrieden stellen, wenn ihm nicht sämtliche Mandate verschaffe. Das Nürnberger Programm der bayerischer! Liberalen bedeute eine Einigung aller liberalen Richtungen zum Kampfe gegen die gemeinsamen Gegner, ohne die Selbständigkeit der einzelnen liberalen Organisationen aufzugeben. Tie politische Agitation der katholischen Geistlichen, die unverantwortliche Verquickung von Religion und Politik, die maßlose Agitation der Zentrumsagitatorcn im geistlichen Gewände, die selbst das Gebetbuch zum politischen Kampfe mißbrauchen, verschaffen dem Zentrum seine jetzige Mat. Tr. Hein (Ztr.) wendet sich, mit scharfen Dorten gegen Easselmann. Tic Liberalen seien bei den Wahlen dezimiert worden nicht durch die Agitation der Geistlichen, sondern infolge der Fehler ihrer eigenen Partei. Bei den Liberalen herrsche Uneinigkeit, das Zentrum da-
mif Nr. 32035 (nach Mainz) 86280 (nach Offenbach) 55856 (nach Rudolstadt) 76610 (nach Kobnrg), Gewinne von je 5000 Mk. auf 9ir. 31071 21024 26802 78601 85305, Ge-
Aus Stadt un6 AmrS.
Gießen, 14. Oktober 1905. Hessisch-Thüringische Staatslotterie.
Bureau deS Stadttheaters. Die erste Fre in d en v o rste ll u n g der Saison bringt am nächsten Sonntag nachmittag 3^/, Uhr Shakespeares „Kauf-
Aus Pretoria wird gemeldet: Der Untersuchungsausschuß der Buren, welcher beauftragt war, die Lebensverhältnisse in Teutschsüdwestafrika zu prüfen, ist zurückgekehrt und veröffentlicht seinen Bericht, in dein es heißt, daß die Auswanderung der Buren in
nung. Nach Schluß des offiziellen Teiles versammelten sich die Festteilnchmer im Saale zum Löwen. Geheimerat Pro- oinzialdirektor Tr. Breidert toastete auf den LandeSberrn, Pfarrer Weber auf den Jubilar. Lehrer Graulich feierte Geheimerat Tr. Breidert, Beigeordneter .Roth den Ober« amtSrichter Rausch. Tiefgerührt dankte der Jubilar für die ihm in so reichem Maße gewordenen Ehrungen. Noch lange hielten die gastlichen Räume zum Löwen die Festteilnehmer zusammen, wobei noch manche Ansprache gehalten wurde. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, sein zum Segen der Gemeinde verwaltetes Amt noch lange Jahre zu führen.
R. B. Darmstadt, 13. Okt. Der hiesige Landgerichts» rat Tr. Buff, nationatliberater Landtagsabgeordneter für Darmstadt, ist sicherem Vernehmen nach soeben in das R eichsju st i z a m t in Berlin berufen worden. Dr. Buff, der bekanntlich auch als einziger hessischer Jurist der Reichs- kommission für die Umorbcitung deS deutschen Strafrechts angehört, wird zunächst das 9(mt eines vortragenden NatS provisorisch übernehmen und seinen neuen Posten in Berlin bereits mit Beginn der nächsten Woche antreten. Tr. Buff bat sich in den Jahren seiner hiesigen Tätigkeit namentlich auch als Vorsitzender der Kammer sür Handelssachen und des Gewerbegerichts allgemeine Achtung und Sympathie erworben, sodaß man ihn nur sehr ungern von hier scheiden sieht. Zum Nachfolger des Justizministers Ewald als Reichsgerichts rat ist Oberstaatsanwalt Dr, Schmitt in Mainz ausersehen.
sd. Darmstadt, 13. Okt. Der Architekt Peter Birkenholz in München, der vom Großherzog eine Berufung in die Künstlerkolonie erhalten hatte, hat abgelehnt, weil er hier nicht mit Professor Olbrich kollidieren wollte nnd in München mehr verdient, als dies in Darmstadt möglich wäre. Neuerdings schweben mit einem anderen Münchener Künstler Verhandlungen wegen seines Eintritts in die Künstlerkolonie, die voraussichtlich Erfolg haben werden. — Professor Scharrvogel aus München, der, wie schon früher mitgeteilt, die Leitung des Großh. Keramischen Instituts übernimmt, siedelt Mitte November hierher über. DaS Keramische Institut ist zur Zeit im Bau begriffen. — Das hiesige BiSrnarckdenkrnal soll am 1. April, nm Geburtstage des Reichskanzlers, feierlich enthüllt werden.
Groß-Umstadt, 12. Oft. Der Raubversuch an dem Lehrling des Kaufmanns Max Roth hier auf der Straße von Groß-Umstadt nach Dieburg an den sogenannten Drei Brücken hat sich als ein von dem unreifen Jungen ersonnener Schwindel erwiesen. Nachdem durch zahlreiche Streifen seitens der Gendarmerie keinerlei Anhalts- punkte gefunden werden konnten, bequemte sich das 14V3 Jahre alte Bürschchen dank den Bemühungen deL Wacht- meisters Schneeberger zu Groß-Umstadt, einzugesteben, daß er die ganze Anfallgeschichte erfunden habe, weil 'er nicht mehr den Weg von Groß-Umstadt nach Dieburg gehen wollte-
mann von Venedig" in gänzlich neuer Ausstattung. Das Werk hat bekanntlich als Eröffnungsaufführung schon sich durch Ausstattung und Darstellung lebhaften Beifalls zu erfreuen gehabt und wird in dieser Fremdenvorstellung m derselben Gestalt ohne Kürzung gegeben werden. Das gesamte Personal ist in der Vorstellung beschäftigt, deren Ende gegen 6 Uhr stattfindet. — Am Sonntag "abend 8 Uhr findet eine Aufführung des unterhaltenden Volksstückes „Die Herren Söhne" statt, die dadurch besondere Anziehungskraft ausüben dürfte, daß unsere Balletmeisterin Lina Oldini — früher Balletmeisterin am Straßburger Stadttheater — sich im ersten Zwischenakt des Stückes in einem graziösen „spanischen Tanz" dem Publikum vorslellen wird.
*’ Das Promcnadenkonzert unserer Regimentsmusik findet morgen, Sonntag vormittag lli/z Ühr, ui der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Krönungsmarsch a. d. Oper „Der Prophet", von Meyerbeer. 2. Schatz- Walzer, von Strauß. 3. Fantasie ans der Operette „Die Asrikareise", von Suppe. 5. Auf hoher Warte! Marsch von Gageur.
'* Unsere Reg imentSrnnsik konzertiert morgen (Sonntag) nachmittag im Neuen Saalbau. Wie aus dem gestrigen Inserat ersichtlich, werden die Konzertbesucher mit den neuesten Berliner Schlagern aus Paul Linckes jüngstem Schwank „Bis früh um Fünfe" bekannt gemacht. Der so schnell bekannt gewordene geschickte Operetten-Komponist hat auch in seinem neuesten Werke seinen herrlichen musikalischen Humor reichlich fließen lassen. Auch Morena ist mit feinem neuesten Potpourri „Aus dem Berliner ParadieS" vertreten.
"Die Einweihung des neuen Museums irn alten Schloß am Brandplatz fand heute vormittag 11 Uhr statt. Die Uebergabe an den Oberhessischen Geschichtsoerein erfolgte durch Oberbürgermeister Mecum, worauf der Vereinsvorsitzende, Geh. Hofrat Professor Dr. Bchaghel eine die Bedeutung des Tages würdigende Ansprache hielt. Eine Besichtigung des Museums schloß sich an. Um 2 Uhr sand im kleinen Saal des Gesellschaftsvereins ein Festessen statt. (Näherer Bericht folgt.)
" Einbruch. Ein Wirt von der Grünbergerstraße fuhr geltem abend 11 Uhr, nachdem er sein Lokal geschloffen, mit seiner Familie nach der Stadt, um einen befreundeten Wirt zu besuchen. Diese Gelegenheit benutzte ein Dieb zum Einsteigen durch das Küchenfenster und entwendete neben Eßwaren etwa 10 Mark aus dem Musikinstrument, eine silberne Damenuhr und diverse Zigarren. Als der Wirt nm 1 Uhr aus der Stadt zurückkehrte, bemerkte er alsbald öen Dieb'tahl. Der gegen einen der gerade anwesenden Gäste ausgesprochene Verdacht bestätigte sich nicht.
"Ueber den Bau und Betrieb von Warenhäusern veröffentlicht soeben, wie wir der „Frkf. Ztg " entnehmen, das Großh. Ministerium die von ihm auS- gearbeiteten Bestimmungen. Den Anlaß gaben die im I"' und Ausland m den letzten Jahren vorgekommenen zahlreichen Warenhausbrände. Es werden besondere Maßnahmen m baupolizeilicher, feuer- und sichcrheitspolizeilicher Hinsicht in bezug auf den Bau und den Betrieb von Warenhäusern getroffen.
eine Frau aufVerlangenihresMannes ' 111 elnc ervenanpalt sich begeben? Ehegatten sind zur ehelichen Lebensgemeinschaft einander verpflichtet. Aus diesem ■ safce zieht das Reichsgericht eine wichtige Kvnsequenz Tie > Klägerin hatte auf Scheidung gellagt. Sie im ab- worden. Ter Mann batte Wiederherstellung kr ' ehelichen Lebensgcmemsckstift gefordert, und als sich seine Frau '
Ate ßffolera
Ter preuß. „Staatsanz." meldet: Vom 12. bis zum 13. Oktober mittags sind im Preußischen Staate feine choleraverdächtigen Erkrankungen und keine Todesfälle an Cholera amtlich gemeldet worden. Tie Gesamtzahl der Cholerasälle beträgt bis jetzt 271, wovon 90 tätlich verliefen.
Dagegen wird von anderer Seite gemeldet, daß in Berlin als choleraverdächtig der 47 Jahre alte Händler Gustav Mascha in der Isolierbaracke des Krankenhauses Moabit untergebracht worden, und daß in Schönmoor im Kreise Elbing ein Zimmerlehrling, der in Hohenwalde im Kreise Marienburg gearbeitet hatte, unter dem Verdacht der Cholera gestorben ist.
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Acutsch-Südwestasrika.
W. B. meldet amtlich: Durch Erkundung wurden stärkere feindliche Kräfte anscheinend unter Hendrik Witbooi und Simon Köpper, östlich von Aubes festgestellt. Major v. Estorff vcrsammelte'2 Kompanien und 21/2 Batterien in der Linie Persip-Amadab-HaruchaS gegen sie zum Angriff. Morenga und Morris sind aus den Gr. Karrasbergen nach dem Süden abgezogen. Ersterer hatte früher verschiedentlich Verhandlungen wegen feiner Unterwerfung angeknüpft. Jetzt soll er aber erklärt haben, daß er bis zum letzten Mann kämpfen werde. Weiber und Kinder will er auf ein englisches Gebiet nach Pella, etwa 75 Kilometer südöstlich von Warmbad, bringen. Zum Angriff gegen Morenga und Morris ist Oberstleutnant v. Semmern im Vormarsch begriffen und hat mit 5 x/2 Kompanien und mit Maschinengewehren die Linie Amas-Hudab-Dawignab erreicht. Cornelius hat sich von Morenga und Morris getrennt und ist aus den Großen Karrasbergen in nord- westl. Richtung an Keetmannshoop vorbei, abgezogen. Er hatte angeblich die Absicht, sich m i t H en d ri k W i tb o o i zu vereinigen, über dessen Flucht nach Osten er nicht unterrichtet war. Er wird durch eine Abteilung von 70 Mann und einem Geschütz unter Hauptmann v. Lettow verfolgt.
Ein Telegramm aus Windhuk meldet wieder mehrere Verluste. Gestorben ist u. a. am 9. Oktober im Lazarett zu Swakopmund an Typhus und Darm bluten: Militär- und Krankenwärter Gustav Jung vorn Infanterie- Regiment Nr. 116.
(N. Hess. V.)
Marburg, 11. Okt. Lehrer Menge! aus Wiesenfeld, der die 15jährige Tochter deS Landwirts Kinkel dort eines Nachts im Juni ohne Veranlassung erdolchte, wurde nach einer sechSwöchentlichen Beobachtungszeit in bet Landeshellanstalt entlassen. Man wunderte sich damals, daß er, obwohl für geistig unzurechnungsfähig erklärt, trotz der Gemeingefährlichkeit seines Zustandes dennoch auf freien Fuß gesetzt wurde. Erst jetzt hat ihn >em Bater „ m einer Privatheilanstalt untergebracht. Ein zweiter ähnlicher Fall betrifft einen Arbeiter Becker, der vor etwa einem Jahre ohne Veranlassung in Gladenbach einen jungen Mann erstach und wegen seines Geisten- zustandeS außer Verfolgung gesetzt wurde, noch heute frei nm h erlauft. Er soll für ungefährlich erklärt worden sein, obwohl es, nach der „Franks. Ztg.", nicht das erstemal mar, ?arVV!nC"^n,$en mit dem Messer angefallen hat. Eine solche Praxis ist vom Standpunkt der öffentlichen Sicherheit schwer zu verstehen. J 1
^arbutg, 13. DFt. Im letzten Mannöver trafen, nach dem -Werraboten- zwei Fähnriche des Infanterie- Regiments Nr. 3. aus der Garnison Meiningen in einem Restaurant nut einem Einjährigen des Marburger Zager-Bataillons zusammen. Die Fähnriche, welche
Russische Hleuigkeiten.
In Petersburg verstarb plötzlich der Rektor der Moskauer Universität, Fürst Sergius Trübe tzkoy, einer der hervorragendsten Kämpfer des Liberalismus bei der Einführung der Volksvertretung. Fürst Tru- betzkoy hatte eine längere Unterredung mit Minister Glasow, in welcher er für die volle Autonomie der Universitäten eintrat, und nahm an der Sitzung zur Ausarbeitung des neuen Universitätsreglements teil, während deren ihn der Schlag rührte. In dem Verltorbenen verliert Rußland einen Mann mit hohen politischen Idealen, den Träger einer festen poli- tifdjen Idee, die er seinerzeit auch unerschrocken vor dem Zaren entwickelt hat.
In Moskau dauern die Unruhen fort. Die Streikenden errichteten Barrikaden, gegen welche die Kosaken vorgehen, wobei zahlreiche Mannschaften und clma 20 Aufrührer verwundet wurden.
In der Fabrik von Dobrow und Nabholz in Moskau war die Einstellung der Abeit von einer blutigen Schlägerei zwischen streikenden Arbeitern und Streikbrechern begleitet. Auch in den Möbelfabriken und großen Tischlereien ruht die Arbeit. Dichte Arbeitergruppen durchziehen die Fabrikviertel und zwingen ihre Kollegen, die Arbeit niederzulegen. Auf der Dolgorukowskaja kam es vor der Möbelfabrik Siebert zu einem blutigen Zusammenstoß. Die Arbeiter feuerten auf den Polizeileutnant Bunar, der vor der Fabrik Wache stand und auf einen Schutzmann, der sich in seiner Nahe befand, Nevolverschüsse ab. Die beiden erhielten gefährliche Kopfwunden und mußten nach dem Hospital transportiert werden.
In KraßnojarSk wurde bei der Rückkehr vom Theater Polizeimeister von Eydmann in Gegenwart seiner Familie durch 6 Schüsse getötet.
darauf bezog, daß sie hysterisch und ihr Zustand derartig fei, daß sie ohne Gefahr für ihre Gesundheit die häusliche Gemeinschaft nickt fortfeton könne, hatte er beantragt, sie zu verurteilen, sich auf seine Kosten in eine Nervenheilanstalt zu begeben und dort so lange zu bleiben, bis diese Gefahr beseitigt sei. Diesem Antrag hat das Gericht entsprochen und das Reichsgericht hat die Revision der Frau zuruckgewiesen. Nach § 1353 V. G. B. sind die Ehegatten einander zur gegev- seitigcn Treue, zu gegenseitigem Beistand, zum Zusammenleben verpflichtet. Wenn eine solche Pflicht in einem Verhältnis vorliegen würde, auf Grund dessen es sich um Geld und Gut handeln würde, so würde offenbar der Verpflichtete nach Treue und Glauben etwaige öinbernffe beseitigen müssen, die der Er- füllung seiner Vervflichtung entgegenftünben. Ebenso ist es Pflicht der Ehegatten, alle öinbemiffe aus dem Wege zu räumen, bie der Pflicht entgegenstehen, in ehelicher Gemeinschaft miteinanber zu leben. Wenn in der Tat eine Frau hysterisch ist und nicht ohne Gefahr für ihre Gesimbheit bie eheliche Gemeinschaft fortsehen kann, so muß sie eben bazu Mitwirken, daß diesem Zustande abgeholfen wird: Ke muß sich in eine Heilanstalt begeben und dort Gesundung suchen. Sic hat sich zu fügen, weil der Mann ein Recbt auf eheliche Gemeinschaft hat. Tas kann er nicht auSüben, wenn seine Frau nicht gesund ist. Um wieder gesund zu werden, muß sie sich in eine Heilanstalt begeben. Tas Urteil ist von einschneidender Bedeutung. Z-rauen suchen sich so schreibt unser Jurist — recht oft der ehelichen Pflicht dadurch zu entziehen, daß ste Krankheit vorschühen. Der Mann konnte bisher nichts tun. Künftig wird bie Frau sich nicht allein in eine Nervenanstalt, fonbem auch z. B. in ein Frauen bad begeben müssen, um dem Manne nicht nur die eheliche Gemeinschaft im allgemeinen, sondern auch die geschlechtliche im Besonderen ohne Gefährdung ihrer Gesundheit leisten zu können: denn auch darauf hat der Mann ein gesetzliches Recht.
g. Nieber-Bessinqen, 12. Oft. Heute beging bie hiesige Gemeinde ein seltenes Fest. Bürgermeister Horst, der sich sowohl hier wie bei der Behörde größter Werfchätz- ung erfreut, feierte sein 25jähriges Dienstjubiläum. Am Vormittag erschien bei dem Jubilar unter Führung deS Beigeordneten der OrtSvorsiand und überreichte als Ehrengeschenk der Gemeinde einen wertvollen Regulator. Nach-
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J?“ erforderte, so M Jufti hat bie, ga ausitellen lassen, Bild so viel als wirrenden Embri zu begegnen - schattenreich der dahin; bie M neue Gesonitkatal Kmjten von der auf eine einhcW raliuen mit den Es ist dies cinfo Wandanstrich nc vereinigten Gen» unterstützende o gab. Leicht m sammlnng doch kann darin ni werden wie in lammt, Zeiten nn Ganzen ei Dennoch ist bt sehen läßt, bai envoijenen Wc ioldien Räumen Hagen geltend n - «Tatz L oerautzgegebeu \ souale, dlolocD hält viele roix1 voller Wirkung Wiewardd Die ftrau aus unsere (3ei Wiiraer Arbeit, -er Mai und d
Zeughaus" . Mainz, 1 Krehes Sckuui fa'en übrig gel Wüern 13737 eingetragen habe, vmiMyml Nerz, bei Mattel für Mmel s uimnstn mmgen. In eine ntm Vorkommen ^demie, Gener ™ dahin, da
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Präsident, daß er auf solche Anfragen keine Antwort gebe, idem allg. internationalen Brauch unterzeichnet werde, sowie g (Ztr.) beschwert sich, daß der Ministerial- betr. die Aufhebung der geltendcu Bestimmungen über das Bildung klc't'er er Urwahlbezirke von Unionszeichen in der schwodisch :t ?.:.iTer Regiecungs-


