als unvermeidlich.
mit der Rautenkrone.
den 6 au § erben
Ausland
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stehender sehr beruhigender Meldung eingetroffen:
„Liebe ‘Slutter! Die Zeitunaen schreiben, die Europäer müßten Fez verlassen. Beunruhige Dich deshalb nicht. Bis jetzt ist noch niemand abaereist und eine G e i a b r ist hir uns nicht vorhanden. Der Sultan roidjetne iranzosischen Angestellten, um Geld zu sparen, entlassen, die Franzosen wollen es nicht zu- geben. Daher der ganze Lärm.
** Bestimmungen über Fuhrwerke. Das Großh.
mutigen.
•* Sitzung des Provinzialau 8 schusse §.
Mittwoch, den 18. d. M., vormittags V? 9 Uhr beginnend, I Dom Januar aus Fez datierte Antwortkarte mit nach, findet eine Sitzung des Provinzial-Aus'chusses der Provinz' Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gesuch der Elise Kleiß zu Gießen uni Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft in dem Hause Bahnhofstraße Nr. 48 zu Gießen. 2. Gesuch des Heinrich Damm IL zu Reiskirchen
Montelimar, 15. Ian. Die Mutterdes Präsi- denten Loubetist heute nachmittags 3 Uhr gestorben.
Brüssel, 14. Jan. Prinz V i kt o r R a p o l e o n wurde heute in einer halbstündigen offiziellen Audienz beim I /Grafen und der Gräfin von Flandern, dem Bruder und der Schwägerin König Leopolds, empfangen. Diese Begegnung wird hier sehr beachtet, in Verbindung mit früheren, allerdings öfter widersprochenen Gerüchten von einer ehelichen Verbiß duing der Tochter des Königs, der Prinzessin Clementine, mit dem Prinzen, die aber den beharrlichen Widerstand des Königs angetrofsen haben soll.
Wien, 15. Jan. Im neuen Handelsvertrag mit Deutschland bleiben der „Zeit" zufolge die öster- reichisch-mngarischen Roheisenzölte unverändert auf! «Vs Goldgulden bemessen. Auch für H a l b k a b r i k a t e aus Eisen findet nur eine belanglose Umtarifierung statt, um
Verhältnis zwischen Rohloff-, Halbfabrikat-'und Ganzer odukt-Tarifen zu regeln. Dem galizischen Petroe le um soll die seit Jahren erstrebte Gleichstellung mit dem russischen Petroleum m den preußischen Eisenbahntarifen zugestanden werden.
B u d a p e st, 15. Ian. Der Ministerpräsident besprach heute ut einer Ansprache an eine Deputation aus Mikolcz, die
um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. 3. Beschwerde des Karl Henzel zu Obbornhosen gegen einen Gemeinderatsbeschluß.
•• Hessischer Handelskammertag. Am 3. Februar findet in Mainz ein hessischer Handelskammertag statt. Zur Beratung kommen der Gesetzentwurf, betr. Gemeiudeum- ladungcn und die Tagesordnung der am 15. und 16. Februar in Berlin stattfindenden Vollversammlung des deutschen Handelstages und zwar der staatliche Schteppbetrieb auf Wasserstraßen, der gerichtliche Zwangsvergleich außerhalb des Konkurses, das Vereinszollgesetz, die Handelsverträge und die Bevorzugung der landwirtschaftlichen Genossenschaften durch i die Gesetzgebung und der Landwirte durch die Proviant-1 ämter.
** Der Einzug des Raubmörders Hudde am Samstag nachmittag hatte viele Neugierige unserer Stadt in Bewegung gebracht. Zwar ivar es nicht allgemein bekannt, daß der mit so großem Interesse Erwartete nachmittags 2.40 Uhr im hiesigen Bahnhöfe eintresfen würde, allein das hatte eine große Menschenmenge nicht abgehalten, sich dem I guten Zufall anzuvertrauen und schon bei der Ankunft der frühen Züge von Aachen am Bahnhose und am Gerichtsgebäude sich einzustnden. Als um 2.40 Uhr der Zug in die hiesige Station einsuhr, waren sowohl das Perron der Oberhessischen Bahn, wie der Bahnhofsplatz dicht von Menschen besetzt, die den Vielgenannten einmal mit eigenen Augen sehen wollten. Der Kriminalkommissar Daniel von der Staatsanwaltschaft Darmstadt leitete den Transport des Verbrechers. !Er war auf Antrag der hiesigen Staatsanwaltschaft veranlaßt worden, bei dem von den beiden hiesigen Gensdarmen Scharmann und Eichenauer geführten Transport des Hudde als stiller Beobachter zugegen zu sein, um dessen etwaige Aeußer-
Teutsches Reich.
Berlin, 14. Ian. Der Kaiser wohnte gestern mit dem Reichskanzler, den Ministern o. Hammerstein, v. Podbiclski und V. Rbeinbaben dem Diner bei, das der Handelsmini st r zur Einweihung seines neuen Dienstgebäudes gab. Heute morgen unternahm der Kaiser einen Spaziergang, sprach beim Reichskanzler vor und hörte im Schlöffe die Vorträge des Staatssekretärs des Reichsmarineamt? und des Chefs des Marinekabinetts.
— Zum Besuche des Königs von Spanien in Berlin, der Ende Februar oder Anfang März erwartet wird, wird der „Voss. Ztg." aus Magdeburg gemeldet, es verlaute dort mit Bestimmtheit, daß König Alfons von Spanien seine Fahrt | nach der Reichs Hauptstadt in Magdeburg unterbrechen wird, um hier das 3. Magdeb. Inf.-Regt. Rr. 66 zu besichtigen. Es gilt auch als sicher, daß der König vom Kronprinzen begrüßt und dann von diesem nach Berlin geleitet werden wird.
Dresden, 15. Jan. An seinem Heuti" m zwölften Geburtstage wurde der Kronprinz Georg als Offizier im Leibgrenadier-Regiment Rr. 100 eingestellt. Der König hielt eine Ansprache an das Regiment, in der er seiner Freude Ausdruck gab, den Sohn in dem Regiment einstellen zu können, dem er selbst angehöre. Der Kronprinz bewerte mit der Ehrenkompagnie an dem König vorüber. Ter König verlieh dem Kronprinzen
Ministerium hat eine Verfügung erlassen, wonach die Fortbildungsschüler über die gesetzlichen Bestimmungen zu belehren sind, wslche bezüglich der Leiter von Fuhrwerken erlassen sind. Besonders seien folgende Bestimmungen einzuschärfen: 1) Jeder Leiter eines Fuhrwerkes muß sich so verhalten, daß er seine Zugtiere jederzeit in seiner Gewalt bat. 2) Ueberrnäßig schnelles Fahren und Reiten innerhalb der Ortschaften ist verboten. In engen Ortsstraßen und beim Bergabfahren auf steilen Ortsstraßen muß Schritt gefahren oder geritten werden. 3) Bespanntes Fuhrwerk darf nur unter Beobachtung bestimmter Sicherheitsmaßregeln auf Straßen und Plätzen stehen gelassen werden. 4) Mit Eintritt der Dunkelheit müssen sämtliche Fuhrwerke beleuchtet werden. Ausgespannte Fuhrwerke müssen mit Eintritt der Dunkelheit von der Straße entfernt werden. 5) Fuhrwerke müssen bei der Begegnung mit anderen Fuhrwerken, Automobilen oder anderen Fuhr- werken rechts ausweichen. Sie haben Fuhrwerken, Auto- : mobilen oder Radfahrern, welche von hinten an ihnen vorbei- | fahren wollen und dies durch ein Signal anzeigen, genügend nach rechts auszuweichen und überhaupt die rechte Seite der Fahrbahn einzuhalten. 6) Reitpfade und Fußwege der Llrcisstraßen dürfen von Fuhrwerken regelmäßig nicht benutzt werden.
** Die nächste Prüfung der An wä r terin nen
Alis ptndt und £«’’&.
Gießen, den 16. Januar 1905.
-^Auszeichnung. S. K. H. der Großherzog verlieh dem Bürgermeister Joh. H. Schrrm p f in Schlcchtenwege das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß-
' Ein Mi gegen 11 Ubr AoblknpNoitl Nr. 6189 mit enter mögen bestehenden mit einem Schaffner routbi zwei andere letzte telegraphische $er;
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wirren lassen. Mit ganz Rußland vertraue ich, daß "bic 1 Stunde des Sieges -bald anbricht. Ich bitte zu Gott, daß er mir d" teuren Truppen und Flotten segne, damit sie Deren*; vnt Feind niederwerfen und die Ehre und den Ruhm Rußlands stützen!"
Vom japanischen Heer.
Im Beisein des japanischen Kaisers fand am 28. November die Entlassung der Kadetten aus der Hauptkadettenanstalt statt. 264 Abiturienten erhielten die Reifezeugnisse. Sie verteilen sich auf die Armee wie folgt: Infanterie 154, Kavallerie 18, Festungsartillerie 48, Küstenartillerie 8 und Pioniere 37. Trainaspiranten sind diesmal sonderbarerweise nicht dabei, -öiel» leicht sind dort keine starken Verluste. Die Kadetten machten ihr Examen ein halbes früher als sonst. Sie überspringen weiter du erste Ausbildung in der Front, indem sie sogleich in die Kriegsschule übertreten. Im ganzen gelvinnen die iungen Leute alp rin Jahr. Die drei besten Kadetten erhielten wie gewöhnlich vom | Kaiser eine silberne Uhr.
Japanische Schiffahrt.
In ihrem Jahresbericht teilt die N i p v o n Busen K a i s h a 'mit, daß sie seit Ausbruch des Sieges 11 S ch i f f e von zusammen 32 372 Tons im Dienste des Staates verloren habe davon allein 6 am 3. Mai bei der dritten Absperrung Port Arthurs. Von Angestellten der Kompanie ertranken der Kapitän und 102 Mann von der „Hitachi Maru", 10 Mann von der „Jzumi Maru" und 20 Mann von der „Sada Manw. L,er Kapitan der „Kiushu Maru" mit der ganzen Besatzung von 72 Mann, der Kapitän der „Izumi Mcn'u" mit .75 Leuten der Besatzung sowie der Kapitän der ,,Sado Maru" mit 1- Mann der Beiatzung gerieten in russische Gefangenschaft.
Eine Revision russischer Finanzen.
Wie aus Petersburg gemeldet wird, wurde auf Grund der bestehenden Vorschriften am 2., 3. und 4. ds. eine Revision des Geldbestandes der Staatsbank durch eine besondere Kommission vorgenommen, welche aus den Mitgliedern des Verwaltungsrates der Staatsbank, aus den der Bankadministration nickst angehörigen Vertretern des Petersburger und Moskauer Adelsstandes, einem Vertrster der Petersburger Börsenkaufmannschaft und Beamten der kaiserlichen Kontrolle zusammengesetzt war. Die Kommission revidierte die Assignationen der Bergwerksverwaltung, den Meta'lfonds und die Trattenporte- seuilles, welche laut Bilanz vorn 29. Dezember zusammen 667,3 Millionen Rubel ausmachten. Am Revisionstage beliefen sich die Vorräte an Goldbarren und Münzen auf 627 835 147 Rubel, an Gold im Münzhof auf 22 963 5-11 Rubel, an Assignationen der Bergwerksverwaltung auf 11581 120 Rubel, an Tratten auf 4 187 620 Rubel, im ganzen auf 666 527 429 Rubel. Durch Abzählen und Wägen der Barren und Münzen bat die Kommission die völlige Uebereinstimmung des Barbestandes mit den Revisionsziffern festgestellt.
Weimar, 15. Jan. Das heute morgen über das Befinden der Groß Herzogin ausgegebene Bulletin lautet: Nacht sehr unruhig infolge Wiederauftretens von Delirien und heftigen Seiten- I stechens. Weiterer Fortschritt der Entzündung, aber im rechten unteren Lungentappen beginnende Lösung. Puls 124, Temperatur I 38,4 Atmung 40. Bewußtsein getrübt. Kräfte zu stand verhältnismäßig günstig.
Dürkheim, 15. Ian. Ein beute inNenstadta. d. Haardt I tagender weiterer Ausschuß des Nationalliberalen Vereins der Pfalz beschloß einstimmig den Anschluß an das Land-! tagswahlprogramm des rechtsrheinisch^ Bayerns unter Berücksichtigung speziell pfälzischer Verhältnisse gegen das Zentrum und I die Sozialdemokratie.
München, 15. Jan. Der bay eris che Bauernbund! für Franken und Schwaben, der Bund der Landwirte für das Königreich .Bayern, der mittelfrankifche Bauernverein und der Pau ernt) erein Windsheim-Rothenherg veröffentlichen jetzt in der bundlerischen Vresse gemeinsam ihr Pro ara mm. Dieses bringt runächst die Unzufriedenheit der Bauembündler mit den Reichstagsbeschlüssen über den Zolltarif zum Ausdruck, dann wiederholt es die bekannten agrar-, steuer- und kommunalvolitischen For-! herungen und die Versicherung der Bündler, Mitarbeiten zu wollen an der Erhaltung und HebiMg des Mittelstandes. Die Kanalprojekte werden abgelehut, ebenso die Einführung eines Lcmdtaaswahl- gesetzes, durch das die Zahl der ländlickum Abgeordneten zu Giinsten der Städte vermindert würde, und schließlich betont es nochmals, daß der Mittelstand nur mit Hilfe einer starken ländlichen Bundes- genossensck'^ft in der Volksvertretung sich "behaupten und vorwärts kommen könne.
Hamburg, 14. Jan. Auf den Schienen der Verbin- vungsbahn wurde die Leiche eines 12jährigen Knaben ge'unden, welche regelrecht geköpft war. Aus Furcht vor Strafe wegen eines schlechten Schulzeugnisses hatte sich das Kind das Leben genommen.
Wulff-Stuttgart.
*’ Aus Fez, der Hauptstadt des nordweitamkamschen Staates Marocco, das den europäischen Mächten z. Zt. viel Kopfzerbrechen macht, weil sich der Sultan jenes Landes nicht gutmütig von seinen französischen Beamten beaufsichtigen lassen will und, wohl mit Recht, französische Annektionsgelüste befürchtet, war gemeldet worden, daß das Leben der Europäer dort arg gefährdet sei. Diese Nachricht batte natürlich die Angehörigen aller der in Fez iveilenden Europäer in Llngft versetzt, und eine Gießener Dame hatte an ihren Sohn, der seit 6 Jahren als Vorsteher der deutschen Post in Fez wirkt, eine Postkarte mit bezahlter Rückantwort gesandt und 'Djilin nm Auskunft über sein Ergeben gebeten. Soeben ist nun
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Stibjig, 15. 3 M Geheimen xm verworfen, der m 13 wegen Unttrfäl^ w vier Tootben Mr.
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raden zu schaffen.
** D er Verband der Kunstfreunde tu den Ländern am Rhein, dem neuerdings auch der König von Württemberg als Stifter beigetreten ist, hat für das Jahr 1905 fünf Ehrengehälter bewilligt und^ zwar an dte Maler JodokuS Schmitz-Trisseldorf, I. B. f I a r v Darmstadt, Leo Schnug-Straßburg, Brauer-Stuttgart,
** „Hassia". Das Prästdtum der „Ha,fia yar ouren Beschluß vom 4. Januar b. 3. Oberstleutnant Srnmottnt -u seinem Ehrenmitglied ernannt. Ans Anlaß seines Rücktritts sind Oberstleutnant n. 'S. üramolim. schreiben 5uncqanqcn Nom Staatsminister Rotffe und dem -Bor» sitzenden des Kyffhäuscrbnndes der Deutschen Landes- kriegcrverbünde, General der Infanterie z. T1. 9. S pr tz. Tas Präsidium der „Hassia^ hat beschlossen, aus An la tz der Vermählung des Gr o ß h e r z o g s durch Sammlung in der „Hassia" eine Verbandshochzieitsstiftung zum Besten jüngerer, dem Arbeitersta-.de angehöriger Kame-
für das Lehramt an höheren Mädchenschulen beginnd am 20. Februar, vormittags 8 Uhr in Darmstadt, Hochstraße 44. Die Bewerberinnen müssen am 30. September 1904 das 19. Lebensjahr zurück gelegt haben.
Butzbach, 15. Jan. Das Mitglied des hiesigen Stadt- rates Dachdeckermeister Konr. Sammerlad ist an den ungen genau festzustellen. Pünktlich langte der Zug hier an, 15D^cn ^uer schweren Operation »in Meßen gestorben, und der Verbrecher wurde, von den beiden (Sengbarmen qe- Miialieb bes bseilÄ, PUnb tottr feit E
führt, auf dem kürzesten Wege über die Geleise hinweg nach I .^s^htes^geu St°btbvrstandes.
dem am Bahnhofsplatze wartenden Transportwagen gebracht. Im Jahre 1904 sind auf Kosten der Verpflcaunqss atiou Ter an oen Händen Gefesselte war, als er die große Menschen- 80 7 2 mittellose durchreisende Personen auf d^ ^erbeE menge, die ihn lautlos anstarrte, gewahrte, sichtlich betroffen zur Heimat verwiesen und verpflegt worden und 85 armen! und blickte 'cheu vor sich weder, als er den kurzen Weg vom Personen wurden Ge'ldunterstützungen Mr Weiterreise ge- Eisenbahnwagen bis zum Gefängniswagen zu Fuß zurücklegen tvährt.
mußte. Er war ziemlich gut gekleidet und trug einen dünnen, f*L Bureau des Stadttheaters,
schwarzen Ueberzieber und Hellen Hut. Dem Bilde, das früher Stunde sei nochmals eindringlich auf das heutige
lein Frankfurter Blatt von ihm brachte, entsprach fein Aus° viuaem^^^^ Gastspiel des japanischen Theaters sehen in keiner Weise; sein von Sommersprossen gezeichnetes, Geuve? Darbietung ganz außerordentlichen
sehr blasses Gesicht hat einen ziemlich gewöhnlichen Aus- überall mit der Gäste. wurden bisher!
druck; er ist von mittlerer Größe, breitschulterig, und gina lichem Beifall uusn^^^' Teilnahme, mit außergewöhn-
mit festen, aber etwas schwerfälligen Schritten. Der Gelüna- Marburg ^vo K^e °n Een s CrJÄ iu
niswagen,. worm außer ihm auch die beiden Gensdarmen stellung kuudgab. Ite ®äfl' rommen bo“ ffaiM nnb neben
Vlatz nehmen mußten, fuhr in raschem Tempo durch die nach Darmstadt und spät'er nach Frankfurt * äuS mrt
ebrnfan» oon Menschen besetzte Bahnhofstraße und um bic Sr,t,t de? „Kasseler Tagebl." sei folgenbea erwähnt
Anlage nach dem Provinzialarrefthaus. Dort hat Hudde in uns von den Japanern geboten wurde, das war ein Natu- emer Zelle, worm sich nur eine Matratze befindet, mit einem I vom reinsten Wasser, der sich sowohl auf die
Bein an eine lange Kette gefesselt, einstweilen Quartier beJS ll?95fQr! auch auf die aufgeführten Stücke er- «zogen. Die Vernehmungen haben, wie wir hören, h-ut.j.wch R°llkU«ü°^°bL;
a3 f ■ ö f ftt ?l moracn durch Oberstaatsanwalt Theobald und Staatsanwalt
ihm ein Sll^evi^et«imand-ü^bot, die N at 1 on^aI begonnen und werden voraussichtlich den ganzen1 Tag
Kpfrcffc. so werde der^Migatorische Unter- dauern. Als Untersuchungsrichter fungiert spater Land-
Wehner. Da die sehr zahlreichen Straftaten Eckrnung der ungarischen Spr-rche werde weder der sämtlich hierher znr Aburteilung übernommen wor ,
noch der 3iiunä«e feiner ‘‘qL^atoätcn^in kr Kirche, „„h sehr umfangreiche Ermittelungen bei den Uiitersuchungen
in MÄ» Ci"e '1 °ngestellt werden muffen, wird vor Juli ds. I .kaum>d» ivcüncbcnbc Autonomie besitzcu, luic in Ungarn Gerichtsverhandlung gegen den des Raubmorde^ Schwe
"N°skau, 14 3nn. Tic in Saratow ««««Dcrbäd)tifle„ beginnen können, wenn ber Verbrecher nicht vorher i-rvisten brachen Mern m das „Wntki" Geständnis ablegen sollte. Beweis,natmal liegt allerdings
«r'verobreiS^n^Da die anwesenden Polizisten iiichb aiisreMen, ß^n oor; u. a. erfahren wir, daß Hudde nach dem Ver- wurde eine Kosäkenabteilniig zur Hilfe 4n» 6^^, da? er in Heppenheim verübt hat, m Gemein-
von den Pferden UEtergenffen und^ bllittg n mit feincm Komplicen Walter vonibergehenb auch m
&nff Um ^SatÄntt m^«3«6 fWb« einem >ber ersten hiesigen Hotels unter falschem Namen sich
tommanbeur veranlaßt, Feuer geben "" Die Rädels-- kinlogiert hatte.
60 Reservisten schwer verwundet auf der Straße, ^i ** S an i t ü t s ko lo u n c. An dem kürzlich beendeten
führer der Exzesse wurden »««astn-Philadelphia verhaftete Jr- Kursus der Gießener freiwilligen Sanitätstoloune haben
C<r nhV/u bitte eine ähnliche Höllenmaschine, wie sich QUj behördliche Anordnung diesmal auch zfver Sch utz- i,"in Masbinmoii zur Anwendung kam, in seinem Besitze Unnet beteiligt. - Einem Nebelstcmd der h» I)tcr tangjt
Identität mit dem Urheber des Attentats auf das Tcufnuit ubnnt siilstbar gemacht hatte, nämlich, daß auf den beiden Pol,zei- ieü-nüebm Rosseau soll jenem irländi chen Komplott zur Zer- Verband'eug in Notfällen nicht vorhanden war,
Ln^ngliNNiffe angehvren, das E.eme ^lcnmMme Morden, indem zwei Verbandkasten dorthin
auf einen Cunard-Tanivsir p"si'Pt . -1 - übergeben worden sind. Hieran anschließend hielt Mech,
London, 14 San. D>e ta ffli” jiwltat Tr. Haber körn am Freitag der versammelten
bk °Ru s Fen u n e hr enha ft verfahren hätten, Schutzmaunschaft einen lehrreichen Vortrag über das af«di?ri^ea^sschiffe im Hafen von Port Arthur zer- halten bei vorkommenden Verletzungen uud die Auweu- störteu Die Gesamtzahl der in Port Arthur tiorgcTunbeucu <)urtg Von Rotverbänden.
iapanMien Gefangenen beläuft sich nur auf 76 Mann Ma »» „Hassia". Dos Präsidium der „Hassia hat durch lü hierüber in Japan bestürzt, well man entnimmt, daß Die Ji u \ l en Hunderte vchn Japanern, die nach den Kami'fm m den ruftifchen Linien zurückblicben, um kommen ließen. Runen und Chinesen versuchten in Port Arthur zu^plündern, wurien aber vou den Japanern daran gehindert. Die rtpsischen ^fftznre geben ihr Eigentum an die Japaner zur Aufbewahrung hurüch 9C W-; n 14 ^au Marschall Oha m a verständigte die Re- gierung do^ er sofort nach Erhalt von 60000 Manu Ver- sttärkunaeu die Offensive ergreifen und die Ruffeu aus
der Mandschurei zu vertreiben suchen werde. .
Turin, 14. Jan. J»t Pl,ivoea jr ur.zte wahrend bev Gottesdienstes der Kirchturm ein uud durmichlug den Plafond ber Kirche. Tas l.erabMrz-eude Mauerwerk tötete drei Personen auf der Stelle, während vier tödlich und viele andere leickster verletzt wurden.
Paris, 14. Jan. Der radikale Deputierte Bnisson erklärte, er habe von zuverlässiger Seite erfahren, daß der I Ahnifterpräsident Eombes 5um Rücktritt entschlösse 11 Hei. Die dissidenden Radikalen behaupten, daß dies eine I^alle sei, die Combes den Republikanern lege. Die oppositionelle Presie bezeichnet den Sturz des Kabinets Combes


