Ausgabe 
16.1.1905 Erstes Blatt
 
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recht

18.5000.00, La Plata

Zlniversttäts-Machrichten

3. Qual.

214.00

236.50

142.25

236.40

208.37

der hiesigen Hochschule fordert. Ferner soN eilte Mn g ave an Den Reichskanzler wegen Verbotes des Ingenienrt itels für Abiturienten eines Technikums gerichtet werden.

In Jena ist am 14. Januar Professor Ern st Abbe, der Begründer der Karl Zeißssiftnng. im 65. Lebensjahr ge - st o r b en. Mit Abbe verliert Deutschland- einen bedeutenden Ge­lehrten und einen warmherzigen Sozialpvlitiker, einen wahren Freund des arbeitenden Volkes. Abbes Leben und Wirken ist mit Jena eng verknüpft; im Alter von 23 Jahren ließ sich der zu Eisenach 1840 geboreire PrivatdoKent der Physik dort nieder, 1878 wurde er Direktor der dortigen Sternwarte, 1891 ließ er sich 'von seinen Lehramtspflichten entbinden, um sich ganz der Zeiß-Stiftung zu widmen. Bereits 1866 war Abbe mit der optischen Werkstätte von Karl Zeiß in Verbindung getreten, 1875 wurde er Mitinhaber; nach Karl Zeiß' Tode übernahm er in Gemein­schaft mit dessen Sohn Roderich die Leitung und stellte nach dessen Austritt das Unternehmen in den Besitz der von ihm 1889 be­gründeten Karl Zeiß-Stiftung. Dieses Institut war eins der ersten in Deutschland, das auf dem Grundsätze der Gewinn­beteiligung der Arbeiter errichtet wurde. Ferner richtete Abbe als erster Arbeiterausschüsse ein, die als gleichberechtigte Faktoren in der Verwaltung mitwirken; er führte eine Arbeits­ordnung im Einvernehmen mit den Arbeitern und den acht­stündigen Arbeitstag ein. Die Zeiß-Stiftung beschäftigt 30 Beamte und 500 Arbeiter und fertigt jährlich für mehr als li/2 Millionen Mark optische Instrumente. Als wissenschaftlicher und technischer Leiter der Werkstätten hat Abbe Hervorragendes geschaffen. Bei den Versuchen zur Herstellung neuer optischer Gläser, mit denen man praktisch ausführen wollte, was theoretisch in der Optik als noch erreichbar angesehen werden mußte, wurden neue Glassorten gefunden, die in der Tat dies erreichen ließen. Für die Herstellung von Mikrm'koplinsen, astronomischen Linsen und photographischen Objekten wies Abbe ganz neue Wege; er konstruierte eine Reihe wichtiger neuer astronomffcher Apparate.

62 Mk., 2. Qual. 5658 Mk.; Kühe 1. Qual. 6668 Mk., 2. Qual. 59-61 Mk., 3. Qual. 4951 Mk, 4. Qual. 3941 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qual. 8183 Pfg., Lebendgewicht 7276 Pf.,

fc. Frankfurt a. M., 16. Jan. (Orig.-Telegr. desGießen.

ui o r-.xrxj.-cn-*: ----- *4 Fruchtmarktpreise.

Oe st. Kredit ..... Deutsche Bank . . 236.80

Darmstädter Bank . . 142.00

Bochumer Guß . . . 236.50

Harpener Bergbau . . 208.30

Tendenz: Schwächer.

Markte.

allen Gebien Wochenrealisierungen vorgenommen wurden, fest, besonders wieder für elektrische Sachen, Privat-Diskont 25/e Prozent.

Anfangs- u. Schlußkurse.

Mark 14.5014.75, Gerste (Wetterauer) Mk. 18.0018.25, Franken- selber Mk. 18,2518,50, Hafer Mk. 14.5015.00, Mais Mk. 12.5000.00, Weizenmehl 0 Mk. 26.7527.25. 2. Qualität Mk. 24.75

bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.7523.25, Roggenmehl 0 Mk. 22.0023.25,1. Qualität Mk. 19.5020.75, Weizenkleie Mk. 10.00 bis Mk. 10.25, Roggenkleie Mk. 11.5000.00,. Maiskeime Mk. 10.00 bis Mk. 10.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00.0000.00. Alles per 100 Kg. ab hier.

fc. Frankfurt a. M., 16. Jan. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 586 Ochsen, 235 aus Oest­reich, 65 Bullen, 3 aus Oestreich, 873 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oestreich, 264 Kälber, 414 Schafe und Hämmel, 1636 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 7074Mk., 2. Qual. 6508 Mk., 3. Qual. 5860Mk.; Bullen l.Qual. 60 bis

Dcrtmicbtes-

* Ein Eisenbahnunfall. Am Samstag abend gegen 11 Uhr stieß bei der Einfahrt in den Gütrrbahnhof Koblenz-Mosel der von Karthaus kommende Güterzug Nr. 6489 mit einer aus einer Lokomotive und einem Pack­wagen bestehenden Abteilung zusainmen; der Packwagen war mit einem Schaffner und vier Bremsern beseht. Der Schaffner wurde getötet, ein Bremser lebensgefährlich, zwei andere leichter verletzt. Die Ursache ist unterbliebene telegraphische Verständigung; der Betrieb ist nicht gestört.

aus Der japanischen Schicksals trag obreFatum" sehen. Wegen einer Geisha kommt es zwischen einetn Marine­offizier und einem reichen Kaufmann zu einem' Kampf, bei welchem der Offizier getötet wird. Insbesondere die Kampf-Szene und die Hcnwkari-Szene waren Mei st er stricke natur alistischer Darstellun gskunst.

** Die Eisbahn war aut gestrigen Sonntag von morgens bis abends überaus gut besucht. Wenn das Frost­wetter anhält, soll nächsten Mittwoche nachmittag auf der Bahn die Regimentskapelle konzertieren.

** Der Lokomotivbeamtenverein Gießen feierte am Samstag sein 9. Stiftungsfest in der Turn­halle. Die Beteiligung war eine recht rege, sodaß der Saal vis auf den letzten Platz besetzt war. Nachdem ein passen­der Prolog gesprochen und vom Bereinsvorsitzenden eine die Gestaltung des Vereins betreffende Ansprache gehalten worden war, wickelte sich das Programm ordnungsmäßig ab. Unter den vielfachen Abwechslungen, welche dieses brachte, sind besonders hervorzuheben zwei heitere Duette und ein von einem Vereinsmitgliede vorgetragenes Eouplet. Der einaktige SchwankTie, Denkmalsenthüllung" wurde in vollendeter Weise dargestellt. Außerordentlichen Beifall fand die Serie lebender BilderIw bunten Rock". Nach der Beendigung des Programms folgte der übliche Tanz, welcher die Festversammlung bis in die frühen Morgen­stunden zusammenhielt. Am Sonntag Nachmittag versam­melten sich die Festteilnehmer in überaus großer Zahl im Lokale des Herrn Kruse in Heuchelheim, wo wiederum ein Vereinsmitglied durch gesanglichie Vorträge zur allge­meinen Unterhaltung beitrug.

Kleine M i 11 e ; 1 u n n e n aus Hessen und den Nachbarstaaten. Am 13. d§. Mts. erhängte sich zu Köddingen bei Ulrichstein der 44 jährige Landwirt Heinrich Göbel II. an der Tennleiter seiner Scheuer, nachdem er vorher die Türen fest verriegelt hatte. Sein Schwiegervater schnitt ihn noch lebend ab: er starb aber noch am Abend. Ueber das Motiv des Selbstmords ist nichts bekannt ge- worden.In Offenbach entstand am Freitag nachmittag gegen 5 Uhr im Dachstock des Hauses Kleiner Biergrund 17 Feuer. Bei Ankunft der Feuerwehr stand der ganze Dachstuhl bereits in hellen Flammen. Bei dem Winde waren die Nach­bargebäude stark gefährdet, doch gelang es, den Brand auf den Dachstuhl des Gebäudes zu beschränken.

Kerichtslaal.

Dresden, 15. Jan. Ter frühere angesehene Fabrik­besitzer Hermann aus Chenmitz wurde von der Strafkammer wegen Diebstahls und Zechbetrugs zu einem Jahre und acht Monaten Zuchthaus verurteilt.

Leipzig, 15. Jan. Das Reichsgericht hat die Revision oes Geheimen Kommerzienrats Viktor Hahn-Dresden verworfen, der am 13. September v. I. vom Landgericht Dresden wegen Unterschlagung und Vergehens gegen das Depotgesetz zu vier Jahren Gefängnis und 3000 Mark Geldstrafe verurteilt worden war.

Kol mar, 13. Jan. .Der 50jährige frühere Schreiner Gaijean, ein alter Zuchthäusler, der 24 Jahre seines Lebens hinter Schloß und Riegel zugebracht hat, erschien eines Tages, kurz nachdem er aus dem Gefängnis entlassen war, bei einem Bürgermeister der hiesigen Gegend in guter Kleidung und gab sich als Geheimrat v. Herbach vom Landgericht in Kolm ar aus; von einem Mitgefangenen hatte er im Gefängnis gehört, daß bei dem Bürgermeister verschiedene Sachbeschädigungen verübt worden seien und diese Sache beutete er jetzt aus. Er gab an, vom Ersten Staatsanwalt in Kolmar geschickt zu sein, um in jener Sachbeschädigungsgeschichte Nachforschungen anzu­stellen. Der Bürgermeister fühlte sich ob des Besuches sehr ge­ehrt, der Geheimrat wurde zum Essen gebeten und über­nachtete in der Gaststube des Bürgermeisters. Am anderen Morgen nahm der Gast eine Ortsbesichtigung am Ort der Tat vor und begab sich dann weiter, wie er sagte, zum Kreis­direktor nach Gebweiler. Einige Stunden später, während der Bürgermeister auf dem Feld war, erschien der Gauner wieder bei der Frau Bürgermeister in großer Aufregung, erzählte, er ver- missesein Portemonnaie, vielleickfl habe er es im Zimmer liegen lassen, es seien. 300 Mark darin. Man suchte, natürlich ohne Erfolg. Jetzt bat derGeheimrat", man möge ihm dann doch wenigstens 300 Franks leihen und die arglose Frau gab ihm auch das Geld, mit dem er verschwand. Später klärte sich dann der Schwindel auf und man faßte den Angeklagten in Frank­reich, wo er mit dem Geld sich einige gute Tage gemacht hatte. Das Gericht verurteilte denGeheimrat" zu drei Jahren Gefängnis.

Auz."> Amtliche Notierungen der heutigen F Weizen Mk. 18.5000.00, Kurhessischer Mk. 18

Mk. 18.5019.50, Kansas Mk. 18.5019.60, Roggen (hiesiger)

Arbeiterbewegung.

Venedig, 14. Jan. Ein Hafenarbeiter streik nimmt ernste Dimensionen an. Es ist zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, welche von der blanken Waffe Gebrauch machte. Da die Streikenden ansingen, Gewalttätigkeiten zu. be­gehen, wurden die wichtigsten Punkte der Stadt militärisch besetzt.

Kandel und DerKelir. Molkswirrschast.

Kohle narbeiteraus st and und die Börse. Wenn auch am Samstag eine etwas schäriere Abschwächung auf dem Kohlenaktienmarkt eintrat, so stand dieselbe doch in keinem Ver­hältnis zu der fast unzweifelhaft in Aussicht stehenden Arbeits­einstellung in den Rhein-Ruhrgebieten. Es haben z. B. verloren: Concordia 1 Proz., Eschweiler l^/« Proz., Gelsenkirchener 1V< Proz., Harpener 1,30 Proz., Hörder */? Proz., Massener Bergbau 1,10 Proz., Mühlheimer Bergwerke 2,10 Proz., Rheinische Bergbaugesellschaft 1 Proz.; hingegen sind Schalter Gruben von 532 bis 535 ge­stiegen. Die Börse beharrt eben bei ihrer Meinung, daß ein Aus­stand im Winter schon an sich nicht von langer Tauer sein kann, bann, weil auch die Arbeiterführer selbst nicht mit der nötigen Begeisterung dabei sind. Und weiter bleibt man auch noch immer dabei bestehen, daß durch das Feiern die großen Kohlenvorräte eine Verringerung erfahren und daß jedenfalls für das Kohlen­syndikat sich ein Nutzen ergeben wird. Anders dürfte aber unseres Erachtens die Lage werden, wenn die gegenwärtige Kalte auch 8 bis 10 Tage anhält.

Berliner Börse vom 14. Januar 1905.

(Mibreteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Wider Erwarten war die Tendenz der heutigen Börse nicht so fest, wie an den vorhergehenden Tagen, und zwar wurde der Rückgang durch die weiteren Ausdehnungen des Kohlenarbeiter­streiks herbeigesührt, von dem vor allen Dingen Kohlenaktien und von Eisenwerten Bochumer und die übrigen rheinisch-westfälischen Werte betroffen wurden. In Bankaktien war das Geschäft nur ein sehr geringes, und die Kurse ziemlich gut behauptet. Oester­reich ische Werte waren auf Wiener Änregung hin besser; Amerikaner folgten der Steigerung an der gestrigen New--Porter Börse. Für fremde Renten herrschte weiter gute Tendenz, be­sonders waren heute türkische Werte und Spanier auf Pariser Käufe hin wesentlich beffer, und auch Russen erfuhren eine leichte Steigerung. Gegen Börsenschluß trat der Hamburger Platz wieder als Käufer für Schiffahrts-Aktien auf, welche um ca. 1 Proz. ge­winnen konnten. Der Kaffa-Jndustriemarkt war, trotzdem au'

Marburg, 14. Jan. Der hiesige Privatdozent und charak­terisierte Professor Dr. Karl Wenck wurde zum ordentlichen Honorarprofessor in der philosophischen Fakultät ernannt.

Heidelberg, 14. Jan. Der große Senat unserer Nni- versität wählte heute den Chemiker Geh. Rat Theodor Curt ins sunt Prorektor für das Studienjahr 1905/06.

Braunschweig, 13. Jan. Eine Student env er-»

fammlnng beschloß eine Eingabe <n$ das Ministerium, die-----. ----- ---1T -'n-

Maßnahmen gegen das Vor drängen der Russen an 12. Qual. 7276 Pfg., Lebendgewrcht 4246 Pfg.,

üuou Pig CTTjmcntgerotmr 00vo vm., r. jctutxt. xrofiT

2. Qual. 5456 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual 5960 Pfg., Lebendgew. 47 Pfg., 2. Qual. 5800 Pfg., Lebendgewicht 4600 Pfg., 3. Qual. 5254 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gedrückt, Ueberstand bedeutend, bei Klein­vieh aut. fein Ueberstand.

Kirchliche Vachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Montag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, Bibel stunde im Konsirmandensaal der Johanneskirche.

Pfarrassistent Schulz.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag deq 17. Januar 1905; Trübung und Schneefälle bei starker btfc stürmischer Luftbewegung, Temperatur langsam ansteigend.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

---------------- -------------t Krieflmsten der Redaktion.

(Auontzme Anfragen bleiben unberücksichtigt.!

K. C., Großen-Bnseck. Kleine Vereinsfeierlichkeiten, wie die von Ihnen uns mitgeteilte, haben für den größten Teil unserer Leserschaft kein Interesse, und Notizen, die nur Einzelne interessieren, werden nur dann ausgenommen, wenn sie für diese von höchster Bedeutung sind.

Nnielle Meldungen.

London, 16. Jan. Die Blätter melden aus Tokio; Rußland habe den Vorschlag gemacht, die Gefange­nen aus zu tausch en. Japan'habe sein Einverständnis hierzu gegeben.

Mukden, 16. Jan. (Reuter.) Der Fall von Port Arthur und die eintretende warnrere Witterung veran­laßten eine ungewöhnliche Tätigkeit der Ja­paner westlich von der Eisenbahn, die auf eine baldige Schlacht schließen läßt. Die Japaner forderten durch Auflassen eines Drachens die llttissen zum Angriffe auf- mit der Drohung, daß sie sonst selbst angreifen toflrben.,

London, 16. Jan. DerStandard" meldet aus To- kio von gestern; Die wiederholten Mißbrauche, die die russischen Gefangenen von iber ihnen zuteil werdenden guten Behandlung machen, rufen einen unangenehmen Eindruck hervor. Die Presse verlangt daß die Russen schärfer kontrolliert werdet:.

Na g as aki, 14. Jan. (Reuter.) General Stosset mit seiner Frau, zwei Ofsizieren seines Stabes, sieben anderen Ofsizieren, zwei Damen und sechs Waisenkinderni- landete am 14. Januar nachmittags 3 Uhr an der Fähre von In a s a. Eine Polizeiwache von 50 Mann und mehrere Gendarmerieosfiziere empfingen die Landenden. Stöffels trug Militärmantel und Säbel und sah gut aus.

Tschifu, 15. Jan. (Reuter.) Ter russische Leutnants der einen der entkommenen Torpedobootszerstörer befeh­ligte, erklärte, die von General Nogi als erbeutet ge­meldeten zwei Millionen Gew e hr patr on en seien leere Hülsen aus der Zeit der chinesischen Besatzung^ und die Granaten seien ebenfalls chinesische und für russig sche Geschütze nicht verwendbar. Die Russen zerschlu­gen vor der Unterzeichnung der Uebergabe die Schlossery ihrer Gewehre.

Petersbur g, 16. Jan. Hier Zirkulieren Gerüchte von der Bildung eines Po st-und Telegr aphenmiwi^ st er ium s.

Bochum, 16. Jan. Der Streik umfaßt zurzeit 106, Zechen, die aber nur teilweise ruhen. Gegen 80 000/ Mann streiken.

Telephonischer Kursbericht.

F «1

3Vs% Reichsanleihe . . 102.00 !p/n do. . . . 89.50 3V,% Konsole . . . . 101.85 30.-n do......90.00

Hessen .... 100.20 3l/t% Oberhessen . . . 99.70 4% Oesterr. Goldrente . . 101.60 4Oesterr. Silberrente 100.55 4% Un»ar. Goldrente4 . 100.10

4/c Italien. Rente , . . 105.20 4%% Portugieser . . . 65.00 s®/ Portugiesen.....64.10

1% C. Türken ..... Türkenlose......132.40

4% Griech. MonopoL-Anl. 52.10 47,% äussere Argentiner.

ikfnrt a. Ml., 16. Januar.

3o/ö Mexikaner .... 33.35 41 /g-/; Chinesen . . ... 92.90 Electric. Schnckert . . . 143 70 Nordd. Lloyd . . . . 105.70

Kreditaktien ..... 213 90 Diskonto-Kommandit. . . 194.50 Darmstädter Bank . . 142.40

Dresdener Bank .... 158.40 Berliner Handeleges. . . 166.25 Oesterr. Staats bahn . . . 131.00 Lombarden ...... 17.90 Gottbar obahn ..... 194.50 Lanrahütte . ..... 257.75 Bochum ....... 236.00 Harpener ...... 210.301 Schatzscheine......

: fest.

Zur Ernährung der Säuglinge dient am besten Kuhmilch, welche dem Sliter des Kindes entsprechend mit Wasser verdünnt wird und der man etwas Kufeke's Kindermehl zufetzt. Der Zusatz, von Kuieke's Kindermehl zur Kuhmilch macht dieselbe im Magen, des KindeS feinsiockiqer gerinnbar und arrch leichter verdanklch, ver­hindert die starken Gährungen der Kuhmilch im Darm des Kindes! und bewahrt es daher vor Erkrankungen an Magere und Darm-> katarrhen. Außerdem wird der (behalt der Milch an Nährstoffen durch den Zusatz von Kufeke's Kindermehl nicht unmefentließ erhöht) ----------------------------------21-----i

Haarausfall Herba-Seife.

Roßdorf, 28. Juli 1902.^ \

Ich teile Ihnen höflichst mit, daß ich Oberweyers Herba-Seife! bei einem Haarausfall mit vorzüglichem Erfolge angewandt habe> und faim dieselbe bei Haarausfall nur sehr empiehlein

Achtilngsvoll PH. Prinz I., Schu^rchermstr.

Z. h. L a. Apoth, Drog. u. Parf. p. St. 50 Pfg. u. 1 Mk. ' ssl/n Obermeher & Co. G. m. b. H. Hanau. }

in zwangloser Reihenfolge

D16/1

heft 3: Neue Steuerreformen in Staat und Gememde.

Jm Verlage von Emil Roth in Gießen ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, franko nach auswärts gegen Einsendung des Betrages

(heft 1: Das Problem der ländlichen Grundentfchuldung' und die ©raanifation des Realkredits. 3 Ba. 0.60

Danksaqunq.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahine während des lanaen Leidens und bei der Beerdigung unfered un­vergeßlichen Gasten, Vaters, Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen

Herrn Karl Trechsler sagen innigsten Dank 321

Die tiefirauerndeir Hiuierblicbcnen.

Gießen, den 16. Januar 1905.

TtinfißfllUtfl.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer geliebten Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante

Fra» Katharive Nuporrt Wivr., flfü. M sowie für die trostreichen Worte beß Herrn Pfarrer Glück sagen ihren tiefgefühltesten Dank

Die trauernden Hinterbliebenen.

Heuchelheim, Friedberg, den 15. Jainrar 1905.________

Brennholz - Versteigerung

der Oräfkichen Hbersöisterei Arnsknrg.

Mittwoch den 25. Januar, nach Znsaminenkunst wt* mittags 10 Uhr im Kloster, werden auk den Distrikten Hardt, Hain, Mnckenwäldchen und Seif versteigert:

Scheiter Rm.: 317 Buche, 16 Eiche, \

Prügel Rm.: 318 124 , 18 Nadel- u. Akrchholz,

Stöcke Rm.: 96 113 , 8 ,

Astrciser Rm.' ^95 w 243 18 ,

Stammreiscr Rm.: 395 Buche, 405 Eiche.