lagsanftalt, Hermann Ehbock in Berlin W. 50. Geh. 3F0 Mark. Tiefes neue hübsche Buch Rudolf Presbers, des weit bekannten unb sehr beliebten Plauderers, graziösen Novellisten und kecken, heißblütigen Lyrikers, der uns in Ober- hessena ls geborener Frankfurter besonders nahesteht, ist dazu angetan, das Publikum in wertestem Maße zu erobern. Ja, er hat damit „eine goldene Gabe in die Häuser der Menschen getragen". 2$ie selten einer versteht er zu fesseln. Mit köstlichem Humor, mit erfrischender Satire und mit verblüffender Grazie beleuchtet er die großen und kleinen Schwächen der Menschen' Presber ist eine warmblütige Natur, die aus der ungewöhnlich reichen Fülle de? Selbsterlebten schöpft und alles wahr und echt mit Fröhlichkeit wiedergibt, doch entbehren diese Geschichten auch nicht eines' gedankenvollen, zu Herzen sprechenden Ernstes. In vielem erinnert dieses Buch an „Leberecht Hühnchen", in seiner Art ist es aber ganz neu! Ebenso ansprechend wie der Inhalt ist auch die Ausstattung dieser Gabe. Sie ist ein Boni köstlichen Humors, verquickt'mit trefflicher Satire. Dieses Buch verdient unsere volle Empfehlung. Es wird gewiß die größte Verbreitung finden.
— Nach einer Meldung des „Newyork Herald" will ein Amerikaner 50 000 Dollars zu einem Fonds für Professor v. Behring zeichnen, vorausgesetzt, daß er sein Heilmittel gegen die Tuberkulose sofort bekanntgibt. Die ^dingung solle sein, daß ein Llusschuß von Aerzten, darunter ein von dem vorläufig ungenannt bleibenden Geber der erwähnten Summe Genannter, das Verfahren als erfolgreich anerkenne.
— Hermann Sud ermann hat ein neues, den Abend füllendes Schauspiel „Das SlitmcnBoot" und einen Einakter „Tie Lichtbänder" vollendet.
— Das neue Bühnenwerk Arthur Schnitzers, „Z w i s ch e n s p i e l", Komödie in drei Akten, ist von deut Hofburgtheater in Wien, dem Lessingthcater in Berlin, dem Schauspielhaus in Leipzig, dem Schcmspielhaus in Tüssel- dorf, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und dem Hosthcater in München angenommen worden.
Mittwoch 11. Oktober 1905
155. Jahrgang
Erstes Matt.
2)ie öeutige Knwmer umfaßt 10 Seiten.
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dauerndes LebenSglück bescheren.
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Lxvulstrake 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.e^bl Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße«.
Alter von 38 Jahren 1895 nach ganz kurzem Kranksein starb, weiß man sich in Oldenburg die reizendsten Gcschichtchen zu erzählen. Onkel Georg aber, der einzige Bruder ihres Vaters, stand pfeisercmchend daneben und wunderte sich baß über diese vergnügte Welt im kleinen.
Der Bräutigam, Prinz Eitel Friedrich, ein sehr stattlicher junger Herr von echtem alten HohenzollernwuchS, ist ja den meisten unserer Leser genügend bekannt, sodaß von ihm etwas heute zu sagen kaum nötig ist. Er hat bekanntlich mit seinem ältesten Bruder, dem Kronprinzen, in Bonn studiert und steht heute als Oberleutnant im 1*. Garderegiment zu Fuß.
Möge der junge Herzensbund den beiden Fürstenkmdern
Verlobung des Krinzen gitd Iriedrich.
Wir erhielten gestern in später Abendstunde folgendes Telegramm:
Glücksburg, 10. Ott. Prinz Eitel Friedrich hat sich mit Herzogin Sophie Charlotte von Oldenburg verlobt.
Bekanntlich sind z. Zt. im idyllisch gelegenen holsteinischen Schlosse Glücksburg viele Fürstlichkeiten versammelt zur Teilnahme an der heute dort stattfindenden Hochzeit des jugendlichen Herzogs Karl Eduard von Sachsen-Koburg- Gotha mit der Prinzessin Viktoria Adelheid von Schleswig-Hol stein-Sonderburg-Glücksburg. Unter den Gästen befindet sich auch das deutsche Kaiserpaar nebst den Prinzen Eitel Friedrich und August Wilhelm. Das Kronprinzenpaar weilt dagegen z. Zt. im bayr. Bade Kreuth.
Dort also hat Eitel Friedrich, der 22jährige (geboren 7. Juli 1883), soeben sein Herz verloren. Die Auscrwählte seines Herzens ist die um 41/, Jahre ältere Herzogin Sophie Charlotte von Oldenburg (geb. 2. Februar 1879). Die Braut ist das einzige Kind deS regierenden Großherzogs von Oldenburg aus seiner ersten Ehe mit der Prinzessin Elisabeth von Preußen, die eine Tochter des großen preußischen Feldherrn und Husarengenerals Prinz Friedrich Karl war. Dieser aber war bekanntlich ein rechter Neffe Kaiser Wilhelms I. Der Bräutigam ist also ein Urgroßenkel, die Braut eine Urgroßnichte Kaiser Wilhelms I.
Wer das weltentlegene stille Residenzstädtchcn Oldenburg mit seinem außerordentlichen Gartenreichtum, seinen freundlichen, friedlichen Häuschen und seinen schlichten Großh. Schlüffern kennt, der weiß, wie die Oldenburger allesamt seit Menschen Gedenken in die einzige Tochter ihres Großherzogs verliebt sind. Der kleine Erbgroßherzog Nikoläuschen, ihr Stiefbrüderchen, zählt erst 8, und ihr Stiefschwesterchen Jngeborg gar erst 4 Jahre. In ihrer Backfischzeit, vor etwa einem Jahrzehnt, war Sofie Charlotte aber auch daS herzigste Deschöpfchen. Mit ihren Freundinnen, den jungen Dämchen aus der Oldenburger „Gesellschaft", sprang sie wohl täglich iti den Straßen der Stadt umher, und sie war die munterste, zugleich aber doch auch die würdevollste unter ihnen. Oder sie ritt oder radelte mit ihrem Vater, dem damaligen Erb- großherzog, durch die nahen Felder und Wälder zum weltverlorenen Waldschlosse Rastede oder gar bis nach dem Neustadter Urwald, einem tatsächlich ganz sich selbst überlaffenen, von keinem Forstmann gezähmten unvergleichlich schönen Walde, vielleicht dem schönsten ganz Deutschlands.
Dann und wann unternahm ihr Vater mit ihr in seiner hacht »Lensahn* kleinere oder größere Seereisen, oder ihr Großvater, der kunstverständige Großherzog Peter (f 1900) nahm sie mit nach seinem geliebten Italien, wohin es ihn wohl alljährlich mindestens einmal zog.
Sonst hat ihr wohl bei ihren Mädchenspielen, die ja anderer Art sind als die des oldenb. Ministers Ruhstrat, das beschauliche Oldenburg nicht sonderlich viel Abwechslung geboten. Aber ihr Vater hat sie allezeit auf Händen getragen und ist ihr der treueste und unterhaltsamste Kamerad gewesen. Von der heiteren Geselligkeit im ehemaligen erb- großherzogl. Palais zu Oldenburg, namentlich noch zu Lebzeiten der schönen Mutter der Braut, die leider schon im
Uslitische Tagesschau.
Aus der Ostmark.
Die preußische Ansiedelungskommission ist wieder einmal Gegenstand heftiger Angriffe, weil ein seit vierzehn Jahren zum Kauf ausgebotener, 12 000 Morgen umfaßender Großgrundbesitz in Schlesien in polnische Hände geraten ist. Angesichts des bedrohlichen VordrängenS des Polentums nach der Oder hin wird die Forderung nach Aenderung des bisherigen Systems der preußischen Polenpolitik erhoben. Die Regierung solle anstelle gelehrter Juristen tüchtige Geschäftsleute in die Ostmarkenkommission berufen, wie solche auf polnischer Seite tätig seien.
Nun, der preußische Landtag, in dem die Ostmarkenfrage alsbald auf dem Jnterpellationswege zur Sprache gebracht werden soll, wird sich dieser Forderung kaum anschließen, und zwar weil dort die Konservativen am stärksten vertreten sind. Diese wünschen nicht, daß die im Verwaltungsfach vorgebildeten Beamten an Einfluß in der AnsiedelungSkommisston verlieren, obgleich es andererseits gerade Parteigänger der Konservativen, nämlich Ofsiziere und Verwaltungsbeamte a. D., sind, die beim Verkauf ihrer Güter in der Ostmark die geschäftliche Schwerfälligkeit der Bureaukraten von der AnsiedlnngS- kommission kennen lernen. Es muß durchaus gewürdigt werden, daß die Besitzerin der eingangs erwähnten Ländereien, eine Landratswitwe, sich Jahre hindurch um den Verkauf an deutsche Hand bemühte. Bedarf eS denn erst eines Immediatgesuchs an den König, um die Ansiedlungskommission zum Erwerb eines solchen Areals zu veranlaßen, mit dem daL Po lentum sich jetzt in Schlesien ein Bollwerk geschaffen hat? Daß die Stellung des Oberpräsidenten von Schlesien dieses Landverkaufs wegen erschüttert sei, ist beiläufig nicht zutreffend,
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— Nud. Presber. „V0n Leutchen, die ich lieb gewann". Ein Stizzcnbuch. Concordia Deutsche Ver-
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und Berlin die engen Bande zwischen ihr und dem jungen Koburger Herzoge geknüpft.
Neunzig fürstliche Gäste sind zur Vermahlung heute in Glücksburg anwesend. Unter diesen wohl die glücklichsten sind Prinz Eitel Friedrick von Preußen und Herzogin Sofie Charlotte von Oldenburg.
Das Geschenk des Kaisers und der Kaiserin für das junge Ehepaar besteht aus einem Tafel-Service auS der königlichen Porzellan-Manufaktur.
Tie „Hohenzollern" mit dem Kaiserpaar an Bvrd traf, wie aus Glücksburg gemeldet wird, am Dienstag, vorm. dort ein. Kurz nachdem sie Anker geworfen hatte, stattete der Bräutigam, der Herzog von Koburg, und der Herzog Friedrich Ferdinand von Holstein-Glücksburg dem Kaiserpaar einen Mffuch ab. Zur Mittagstafel beim Kaiserpaar an Bord der „Hohenzollern" waren geladen Oberst Irhr. v. Ende und Prinz Heinrich XXX. von Reuß.
Am Nachmittag waren bet dem Kaiser an Bord der „Hohenzollern" zum Tee Prinz Arthur von Connaught und der Fürst von Teck geladen. Im Laufe des Abends brachte die Bürgerschaft von Glücksburg dem Herzogspaar imb dem Kaiserpaar einen Fackelzug mit Musik dar. Der Bürgermeister von Glücksburg hielt eine Ansprache, in der er der Vermählung der ältesten Tochter der Schloßherrschaft gedachte. _ . ,
Im Schlosse hat die „FricdrichSgarde" (die Glücksburger Schützen-Korporation) in altertümlicher Uniform den Wachdienst übernommen.
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allerdings, daß die musikalischen Darbietungen einiger großer Zirkusse allerdings auf den Künstlerproaramms verzeichnet werden, und auch ein nicht unbeträchtlicher Teil der vermögenden Bevölkerung Deutschlands verteilt bei häuslichen Fest-Konzerten an ihre Gäste gedruckte Programms. Llbcr selbst wenn demnach auch noch ein Teil der Challierschen 3. Gruppe vielleicht richtiger äu seiner zweiten Grusse zu zählen wäre, so wäre damit doch recht wenig für die Genossenschaft gewonnen. Denn diese Programms werden doch nur recht selten in die Hände der ,FZertrauens-- männer" gelangen, selbst wenn ein paar wenige Reiche für die Einsendung ihrer .Hausmusikprogramms Sorge trügen. Ganz mit Recht erwähnt auck Challier die unkontrollierbaren „Zugaben" und das ganze große Nvtenmaterial, das die deutschen Konzertinstitute aus der Zeit vor Bestehen des Gesetzes besitzen. Völlig zwecklos ist es selbstverständlich, daß, hne Challier erzählt, „selbst der armseligste Musikant in dem wcltentlegensten Platze auf dem Kundenregister" der Genossenschaft steht, schon weil diesen Aermsten unter den Armen ihr saurer Broterwerb nicht noch übersauert werden. Nach dieser Analogie müßte ja schließlich jeder Straßenjunge, der den Nadetzkimarsch einen halben Ton zu tief auf der Gasse pfeift, an die erwähnte Genofienschaft, jedes Torfschulmädel, ^as vor ihren Gespielinnen ein in der Schule gelerntes Gedicht vorträgt, einen Obolus an das bekanntlich aus ähnlichen Verhältnissen heraus gebildete „Kartell deutscher Lyriker" entrichten. Challier erwähnt zum Schluß die Beunruhigung und den starken Widerstand, den dieses Gesetz hervorgerufen hat (das übrigens nicht nur die Werke der Tonkunst, sondern auch die der Literatur betrifft, und darum auch bereits auf dem letzten Redaktcur- tage gründlich zerpflückt worden ist). Er behält sich für eine neue Broschüre Vorschläge für eine bessere Ausführung des Gesetzes vor, denen wir mi. Interesse entgegensetzen.
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außer GonntagL.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landrotri bte Eieyrner LamUieo» blätter viermal in der Woche beigelegt.
Notationsdruck u. Verlag der Brühl'schen llnivers.-Buch-u. Steindruckerei. R. Lange.
Zur Vermählung des Herzogs Karl Eduard von Sachsen-Koburg und Gotha.
Ter jüngste deutsche Bundesfürst, der Herzog Karl Eduard von Sachsen-Koburg und Gotha vermählt sich heute (Mittwoch) zu Glücksburg mit einer Nichte unserer Kaiserin, der Prinzessin Viktoria Adelheid von Schleswig-Holstein -Sonderburg-Glücksbnrg. Er, ist als englischer Prinz geboren, ein rechter Neffe König Eduards, und so ist denn sein deutscher Ehebund auch politisch bemerkenswert. Vor allem sind es die Thüringer, die die Vermählung des Herzogs mit Freude und Genugtuung begleiten. Denn so lange bei unS im Reiche nicht das alte gut vertraute Verhältnis zwischen Fürst und Volk unter» graben ist, wird das Volk immer lieber eine dem eigenen Stamme entborene Fürstin als Landesmutter begrüßen, wie eine Fremde.
Herzog KarlEduard ist am 19. Juli dieses Jahres 21 Jahre alt geworden und hat an diesem Tage die Regierung seiner beiden Herzogtümer übernommen. Sein Vater, der Prinz Leopold, Herzog von Albany, ein jüngerer Bruder des jetzigen engl. Königs, starb früh. Herzog Karl Eduard hat seinen Vater gar nicht gekannt, denn er wurde erst vier Monate nachdessen Tode zu Claremont in England geboren. Der junge Herzog war nicht von vornherein Thronfolger in Sachsen- Koburg. Erft im Jahre 1900, nach dem Tode seines Onkels und Vornmnds. beü Herzog? Q^fccb von Koburg, nach dem fiühen Hinscheiden von dessen Sohn und nach Berzicht- leistung des nunmehr folgeberechtigten Herzogs von Connaught kam der Herzog Karl Eduard in den Besitz der Thronfolge, die er <m seinem 21. Geburtstage angetreten hat. Jung und tatkräftig hat er sofort die Selbständigkeit eines eigenen Willens bekundet. Er hat mit der Tradition gebrochen, daß der herzogliche Hof in dem kleineren Koburg residiere und ist trotz Widerspruchs nach dem mehr als um die Hälfte größeren Gotha übergesiedelt. hat sofort nach seinem Regierungsantritt eine vielbesprochene Ministerernennung vollzogen und mit dem Ministerium ein Mitglied des preußischen Ministeriums des Innern betraut, und er hat füglich durch die Wahl seiner Braut gezeigt, daß er auch mit feinem Herzen willens ist, selbständige Wege zu gehen. Jtn Deutschland sind diese Schnitte des Herzogs sympathisch empfunden worden, denn sie beweisen sein starkes Hinneigen zu deutscher Art.
Die Gemahlin des Herzogs wird im Dezember 20 Jahre alt; sie ist die älteste Tochter des Herzogs Friedrich Ferdinand zu Schleswig-Holstein und dessen Gemahlin Mathilde, einer jüngeren Schwester unserer Kaiserin. Prinzessin Viktoria Lldclheid war ein oft gesehener Gast bei ihrer kaiserlichen Tante, und so haben sich in Potsdam j
Kleines JeuisseLon.
— „Das Urheberrecht an den Werken der Tonkunst, ein unausführbares deutsches sieichsgcsetz", nennt unser, ans seinem Wirkungsfelde ungemein eifriger und als alter Sachverständiger in ganz Deutschland bekannter und rnicrforniter Gießener Mitbürger Ernst Challier sen. eine soeben im Selbstver- age erschienene kleine Broschüre. Er kommt darin zu dem Ergebnis, daß das neue Reichsgesetz seinen Zweck, „den (wirt- Haftlich) Schwachen (unter den Komponisten) eine Einnahmequelle zu schaffen, nicht erreicht" und nicht erreichen kann. Ist beweist das in seinen treffenden Ausführungen unwiderleglich. Tie neu gebildete Genossenschaft deutscher Tonsetzer bemüht sich, die ihren Mitgliedern nach dem Gesetze zu- lommenden „Steuern", wie CH. sich, allerdings nicht besonders glücklich, ausdrückt, im ganzen Reiche nach Möglichkeit cinzuziehen. Tas versucht sie im wesentlichen dadurch, daß sie die Einsendung aller deutschen Konzertprogramme an ihre Zentralstelle beansprucht. Die Einlieferung dieser Programme kontrolliert sie durch eine „dün gesäte An- ?abl" über ganz Deutschland verteilter Vertrauensmänner, '.luf Grund dieses Materials verpflichtet sie die Konzert- teranstalter zur Entrichtung jährlicher Pauschalsummen. Nun feist aber Herr Challwr klivp und klar nach, daß sämtliche Llermistalter von musikalischen Aufführungen schlechterdings nicht zu ermitteln sind und behwiytet. gewiß mit Stiedjt, daß eine einigermaßen erschöpfende Ermittelung „mit so hohen Kosten verknüpft sein würde, daß sie die Einnahme (der Genossenschaft) um das zehnfackie übersteigen müßte". Tc teilt die Veranstalter von imusikalischen Aufführungen in übersichtlicher und wohl erschöpfender Liste in drei gruppen, deren erste stets mit Programm, deren zweite hur und wieder, deren dritte aber nach seiner Meinung stets ohne Programm konzertiert. Unter die dritte Gruppe rechnet er u. <t auch die Zirkuskapellen, die Hochzcits- vnfc sonstigen Familienfest-Musizierenden, Leipziger (Stettiner), Tiroler- Sänsergesellschaften usw. Nun wissen wir
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