JPeiifldj-Sübwi’ftdfrifta.
Nach einer Meldung Generalleutnant v. Trothas übersiel Leutnant Müller auf dem Marsch von Okahcmdja nach Otjihangwo bei Gundo mehrere Hererowerften, nahm 20 Männer und 21 Weiber gefangen und erbeutete mehrere Gewehre. Nach der Angabe eines Händlers sollen Friedrich und Wilhelm Maharero, sowie Traugott, der Colm Tjetjas. nach Abgabe ihrer Waffen sich auf einer englischen Polizeistation östlich von Nietfontein (Nord) befinden. Auf dem Patrollillenritt südlich von Hudup fielen am 31. März 3 Weiter der 2. Ersatz-Kompagnie imb einer mürbe verwundet. Major v. Estorff hatte nm 23. März in 9lmn«= daob die Meldung erhalten, das; Spuren von Hottentotten bei Kowisc-Kolk, aus östlicher Nichtling kommend, und in nordöstlicher Richtung weiterführend, beobachtet worden seien. Er üermntete daher, daß ein Naubzllg gegen Anlinuis geplant sei, und entsandte die 3. Kompagnie des Regiments Nr. 2 mit einem Geschütz dorthin. Die Vermutung war richtig gewesen. Oberleutnant v. Bähr mit 31 Reitern von der 4. Kompagnie stieß am 25. März, vier Kilonleter südlich von Aminuis, auf eine 150 bis 200 Nkann starke Hottentottenbande. Er batte ein schwere? Gefecht, bei dem ein Sanitätsoffizier, ein Unteroffizier und vier Reiter fielen. Ein Untcofizier und fünf Weiter wurden verwundet. Ein Weiter wird vermißt. Wahrscheinlich infolge der Annäherung der 3. Kompagnie ging der Feind eiligst in der Wichtung auf Kowise-Kolk zurück. Eine Meldung über seine Verlliste fehlt noch. Die 3. Kompagnie verfolgte den Feind, konnte ihn aber nicht mehr einholen und kehrte nach Awadaob zurück. Major v. Estorff tritt nunmehr den Vormarsch auf Geiab an. Das Hauptquartier verbleibt bis auf weiteres in Kub.
Ein Telegramm nu§ Windhuk meldet: Weiter Eisenmann ist am Typhus gestorben. Am 2. April ronrben bei Packriem erschossen aufgefunden: der Unteroffizier Bornmann und Weiter Werner.
Das Wolffsche Bureau veröffentlicht eingehende Angaben über die derzeitige Verteilung und Verwendung der Truppen in Südwestairika. _________________________
Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen, 6. April.
Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curschmann und Georgi und die Stadtverordneten Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelills, Elller, Faber, Gabriel. Dr. Glitfleisch, Dr. Haberkorn, Haubach, Heichelheim, Helm, Jann. Iughardt, Keller, Kirch, Krumm, Löber, Orbig. Dr. Schäfer, Schiele, Schmoll und Wallenfels.
Oberbgm. Mecum macht auf eine gedruckt vorliegende Notiz über die städt. Lesehalle im Jahre 1904/05 aufmerksam unnd empfiehlt sie den Stadtv. zur Beachtung. Ferner teilte er der Versammlung mit, daß rund um den Landgraf-Philippplatz ein Fußweg angelegt worden sei, der allerdings immer wieder befahren werde, wogegen sich aber einstweilen nichts tun ließe. Endlich hatte Oberbgm. Mecum der Versammlung noch den Vorschlag zu machen, nächsten Donnerstag nachmittag gem^iuschaf'.l^ch das ftädt. Elektrizitätswerk zu besichtigen, womit die Anwesenden einverstanden waren.
lieber das Ergebnis einiger Straßenkosten- Pro z e s s e konnte Oberbgm. Mecum einige für die Stadt günstige Mitteilungen machen. Mettenheimer in der Alicestraße hat seinen gegen die Stadt angestrengten Prozeß verloren und muß 2030,72 Mk. Straßenkosten und 314 Mk. Zinsen bezahlen; 8 Hausbcsiher im vorderen Teil der Damm st raße, von der Walltorstraße bis zum Schoorgraben, haben gleichfalls an die Stadt zu zahlen, und zwar Zusammen 8453,98 Mk. Straßenkosten und4396,07 Mark Zinsen.
Tie nächsten Punkte der Tagesordnung betrafen einige Zaugesuche. Das Gesuch des Jakob Hengst für die Licherstraße wegen eines Anbaues, der mit Erdgeschoß an die Straße zu liegen kommt, wurde genehmigt, ebenso daS Gesuch des August Deibel für den Neuenweg wegen zweier Erker an einem Doppelwohnhaus neben der Bank für Handel und Industrie.
Das Gesuch des A. R a h n e f e l d wegen der Errichtung eines Schweinestalles in dem Hofe seines Grundstückes Schanzenstraße 2 wurde aus prinzipiellen Gründen abgelehnt. Ter Hof würde nicht mehr die vorschriftsmäßige Größe haben.
Zu der E n t w ä s s e r u n g des H. Kühn schen Grundstückes im Seltersweg 36, die schon früher einmal auf der Tagesordnung gestanden hat, haben die Anlieger, die zu den Kosten der Anlage eines Entwässerungskanals durch das fragliche Gäßchen beitragen sollen, den Antrag gestellt, die Stadt möge das Gäßchen unentgeltlich in ihren Besitz nehmen und die Entwässerung auf ihre Kosten vornehmen. Damit ist die Versammlung einverstanden.
Punkt 6 der Tagesordnung, den A u s b a u d e r N o o n - straße und Geländeerwerb von Wwe. Karl Stohr I. betreffend, wurde ausgesetzt.
Wegen des Verkaufs eines Grundstückes am Niegelpfad an Dr. Kennel hatte dieser an die städtische Verwaltung ein Sch reiben gerichtet, worin er bittet, den Preis von 25 Mk. für den Quadratmeter, wie er von der Vaud"putation vorgeschlagen ist, auf 18 Mk. zu ermaß "gen, da der in der dortigen Gegend übliche Preis nur zirka 11 Mk. für den Quadratmeter betrage. Es handelt sich um 59 Quadratmeter. Auf den Vorschlag der Vaudep.'tatio-n bleibt die Stadtverordnetenversammlung bei dem angcsetztcn Preis von 25 Mk., und zwar mit Rücksicht auf den Nutzen, den dieser Geländeerwerb dem Besitzer bringen wird, und weil dem Grundstück gegenüber auch Kaufverträge abgeschlossen worden seien, wobei der Quadratmeter mit 22 Mark bezahlt wurde.
Ter Verkauf eines 57 Quadratmeter großen Nest- grundstückes aus dem ehemaligen Stephansweg für 450 Mark an Weisbindermeister Georg Wagner III. wird ebenfalls genehmigt.
Ter mit der Universitätsbehörde geschlossene Vertrag wegen der Unterhaltung der Anlagen vor dem Universitätsgebäude wird auf ein Jahr verlängert.
Bei der Verputzerneuerung des Bäcker Frey scheu Hauses Neuenbäu e 9 sind alte, wie der Oberh. Geschichtsverein und der Denkmalspflegcr meinen, wertvolle Holzschnitzereien an der Holzfassade aufgedeckt worden. Man hat mit Bäcker Frey verhandelt und will diese Holzschnitzereien erhalten und freilegen. Die Mehrkosten dieser Herstellungswei'e über die Kosten des gewöhnlichen Verputzes betragen 800 Mk. An der Tragung dieser Kosten wollen sich beteiligen der Staat, der Oberh. Geschichtsverein, Bäcker Frey selbst und, wie beschlossen werden soll, auch die Stadt (Meßen. Da der Staat einen Betrag bis zu 250 Mark zur Verfügung gestellt hat, beantragt Oberbgm. Mecum, daß die Stadt ebenso viel wie der Staat für den erwähnten Zweck beisteuern solle. Damit ist die Versammlung einverstanden. (Anmerkung der Red. Tie Holzschnitzereien sind übrigens ziemlich schadhaft, und ihre Erhaltung hat mehr altertümlichen als Schönheitswert.)
Zur Verlegung des Stadtringgrabens in der Nordanlage wird beantragt, den alten Kanal zuzuwerfen, da zurzeit die Erde leicht und auf kurzem Wege vom Kanal her beschafft werden könne. Es tvird in diesem Falle nötig, einige Kanäle an den neuen Kanal anzuschließen. Der Firma Jäger u. Rumpf wird e'.n entsprechender Auftrag erteilt, der 200 Mk. Kosten erfordert.
Stadtv. Wallenfels meint, man könne bei dieser Gelegenheit auch den Teil des Grabens in der O st a n l a g e vom Torhaus bis zum Lazarett aussüllen, da dort stets die Ansammlung von Schlamm usw. Anlaß zu Klagen gebe. Oberbgm. Mecum gibt dies zu, glaubt aber, daß die Ausfüllung dieses Grabens zurzeit noch nicht gut vorgenommen werden könne.
Die Vervielfältigung der Bebauungspläne, die sich als notwendig herausgestellt hat, wird freihändig an eine Darmstädter Firma vergeben.
Das ftädt. Vermesslingsamt hat beantragt, die Parze l l e n v e r m e s s u n g in der G e m a r f u n g Gießen, zu deren Vornahme der Staat verpflichtet ist, der indessen wohl erst nach Jahren an diese Arbeit Herangehen würde, ans verschiedenen praktischen Gesichtspunkten heraus durch die städtischen Geometer besorgen zu lassen. Tas Katasteramt in Darmstadt hat sich bereit erklärt, einen etwaigen Antrag bei der zuständigen Stelle im Großb. Ministerium zu befürworten. Der Staat muß Kostenersatz leisten, und die Kosten werden nicht erheblich höher aus die beantragte Weise als der Zuschuß des Staates betragen wird. Die Versammlung ist mit dem Antrag einverstanden.
Eine kleine Abänderung im Vertrag mit der Brühl - schen Druckerei wegen der Herstellung des gedruckten Voranschlags und Verwaltungsberichtes wird gutgeheißen.
Außerhalb der Tagesordnung teilt Oberbgm. M e c u rn mit, daß der Gießener Wadsahrerverein von 1885 in diesem Jahre sein Stiftungsfest zu feiern gedenke und die Stadt gebeten habe, vom 1. bis 3. Juli d. I. Oswaldsgarten für diesen Zweck als Festplatz zu überlassen. 14 Tage vorher findet aber das Fest unserer beiden Feuerwehren statt, imb Stadtv. Helm bittet im Interesse dieses Festes von der Genehmigung des Gesuches des Rad- sahrvereins abzusehen. Ein Eintrag des Stadty. Kirch, die Erledigung des Gesuchs zu vertagen, nm eine Einigung zwischen der Feuerwehr und dem RadfaHrverein zu ermöglichen, wird vom Stadtv. Heichelheim unterstützt und schließlich von der Versammlung angenommen.
Weiter teilte Oberbgm. Mecu m mit, daß zur Verpachtung der städt. Ob st stände ein Antrag eingelaufen sei. Bei der letzten Versteigerung der Stände am 11. März wurden von den seitherigen Pächtern erheblich höhere Preise erzielt. Nun schrieben diese Pächter an die Stadtverwaltung, bei diesen hohen Kosten könnten sie nicht auf ihre Rechnung kommen. Ein Gießener Gemüsehändler habe vor der Versteigerung die Absicht geäußert, die Preise hinaufzutreiben, und das sei ihm leider auch gelungen. Die Pächter bitten nun um Ermäßigung bezw. Beibehaltung der seitherigen Preise. Die Versammliing geht indessen, um die Grundsätze bei Versteigerungen nicht zu durchbrechen, nicht daraus ein. So müssen denn die unklugen Pachter ihre Obst stände mindestens ein Jahr lang zu den hohen Preisen behalten.
Wegen der Ziegenbockhaltung war es dem Bei- geordn. Curschmann bekanntlich überlassen worden, bezüglich der städt. Unterstützung mit dem Ziegenzuchtverein in Verhandlungen einzutreten. Wie Hr. Ciirschiiiann nun berichtet, hat der Verein mit einem städt. Zuschuß von 400 Mk. und der Deckiing des diesjährigen Defizits von 110 Mk. sich zufrieden gegeben und will auch weiterhin die Bockhaltimg besorgen. Die Versammlung ist damit einverstanden.
Zum Schluß trug Beig. Curschmann noch einige Wirtschastsgesuche vor, die sämtlich genehmigt wurden: 1. Das des Georg Korndörfer für Kaplaneigasse 7, des Peter Wagner für Schloßgasse 9, des Joh. Carla für Lindengasse 2 und des Georg R ö m e r für die Grünbergerstraße («Germania"). Das Wirlschaflsgesuch des K. S ch m a l z für Landgraf Philipp-Platz 9 wurde vertagt, da ein anderes Gesuch für diesen Platz in zwei Tagen vom Provinzialaus- jchuß zur Erledigung kommen wird und man diese Entscheidung abwarten will.
Damit war die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung erschöpft.
(AH& SwiN unO Qi"d.
Gießen, den 7. April 1905.
•• Versendung von Paketen lüährenb der Osterzeit. Die Vereinigung mehrerer Pakete zu einer Post- paketadresse ist für die Zeit vom 16. bis einscbl. 23. April im inneren deutschen Verkehr nicht gestattet. 9(iid) für den Auslandsverkehr empfiehlt es sich im Interesse des Publi
kums, während dieser Zeit zu jedem Pakete vejouderc Begleit- papiere auszuferligen.
-o- A l 1 w i e d e rm u s, 6. April. Heute nacht brach im Wohnhause des K. Will he iß ein Schadenfeuer aus, wodurch ein Teil des Dachstocks zerstört wurde.
<r. Büdingen, 6. April. Ter von den Behörden schon längere Zeit gesuchte Kautionsschwindler Wolf aiis Gadernheim wlirde gestern nachmittag hier durch die hiesige ©enbormerie verhaftet. Seine umfangreichen Schwindeleien hatte er seinerzeit von Frankfurt aus verübt. Einen hiesigen Hausknecht hat er um 1500 Mk. gebracht. — Der heutige Tag vereinigte sämtliche Mitglieder des Psen- burger Geschlechts am hiesigen fürstl. Hofe. Derartige Zusammenkünfte, f n b u r g e r Tag" genannt, finden regelmäßig in gewissen Zeitabschnitt en bei den Mitgliedern statt.
Frankfurt a. M., 6. April. -IC Metzgerinnung hielt am Donnerstag eine Versammlung ab, in der abermals die Streitfrage um die Piehniarktsbank aufgerollt wurde. Obermeister Karl Marx führte aus, daß von feiten des Vorstandes alles geschehen sei, um den Frieden mit den Händlern herbeizuführen, die Händler hätten das aber nicht gewollt. Von anderer Seite wurde auf die unhaltbaren Zustände hm« gewiesen, die durch das Verkaufen ohne Währschaft geschaffen wurden. Vom 10. Januar bis 23. März habe cs vierzig Schadenfälle gegeben, die von den der Großvieh-llnsallkasse angehörenden Metzgern bezahlt werden müßten; ferner sei es vorgekommen, daß im Kühlhaus bis zu 20 Stück Vieh vierzehn Tage lang hängen mußten, weil es auf der Freibank nicht verkauft werden konnte. Man beschloß, den Großeinkauf enbgiltig zu orga ntfieren. Die Mehrzahl der Meister verpflichtete sich mit einer Konventionalstrafe für den Uebertretungsfall, ihren Vieh bezug in den nächsten drei Jahren bei der Bank zu decken. Die anwesenden Obermeister der benachbarten Großstädte erklärten sich mit dem Vorgehen der Frankfurter Innung einverstanden. — Ein junger Gärtnergehilfe namens Weis wurde in der letzten Wacht an der Konstablerwache von einem Unbekannten überfallen, der ihm Geld und Uhr abnehmen ivollte. Es kam. zum Handgemenge, in dessen Verlauf der Gärtner in Kopf und Leib gestochen wurde. Der Schivcrverletzte kam ins Heiliggeistspital; Lebensgefahr ist aber nicht vorhanden. Der Täter ist noch nicht ermittelt.
KirÄlicke TiachrichLen.
Evangelische Gemeinde.
In der Stadtktrche.
lK,'ttesdienst.
Am Sonntag Judica, den 9. April:
Vormittags 9'/? Uhr: Professor D. Drews.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Mattha'usgememde. Pfarrer D. Schlosser.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten mäimlichen fügend der Älatthäusgemeinde.
Dienstag, den 11. April, abends 6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Dtarkusgemeinde.
In der ^ohanneskirche.
Vormittags 9% Uhr: Piarrafsistent Schulz.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinbe. Piarrassistent Schul z.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Mittwoch den 12. April, abends 6 Uhr:
6. Passions-Andacht.
Pfarrer Euler.
Nächstfolgenden Sonntag, den 16. April. Landes - Bnß- u nb Vertag; an diesem Tage nach allen Gottesdiensten Kollekte zur Unterstützung von Hilfsbedürftigen evangelischer Gemeinden unseres Laiides, die an Orten mit überwiegend katholischer Be- uölförung bestehen.
An demselben Tage Beichte und heiliges Abendmahl für die 2nkas- und die Johannesgemeinde im Abendgoltesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder föemeinbe erbeten.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 8. April 1905:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Von 41/.,—7 und 8—9 Uhr wird ein fremder Priester Beichte hören Sonntag, den 9. A p r i l 1 905, P a f f i o n s s o n n t a g:
Feier des Großen Gebetes.
Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
w um 7 Uhr: Die erste heil. Dtesse, vor und in derselben Ansteilung der heil. Kommunion.
Aussetzung des Allerheiligsten. Beginn bei* Betstunden.
, um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe.
„ „ 10 „ Die dritte hl. Messe.
Die Betstunden werden ununterbrochen gehalten von morgens 7 bis abends 6 Uhr.
Nachmittags um 5 Uhr ist die letzte Betstunde, darauf Schluß des Groben Gebetes mit Te Deum.
Mittwoch abend um 6 Uhr ist Fastenandacht. Freitag abend um 6 Uhr ist Mntlergottesandacht.
^InivrrQtäts-Tlatfiridifs’n.
Wien, 5. April. Die Untersuchung gegen 30 deutsche Stndenten wegen der Innsbrucker Unruhen wurde c i n gestellt. (IT. Z0
Berliner Börse bont 6. April 1905.
(Mitgeteilk von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Pnvat-Diskont l’/8 Prozent.
Anfang?- u. Scklichkurse.
Ceft. Kredit .... 210.20 209.12
Deutsche Bank . . . 242.00 241.87
Darmstädter Bank . . 144.60 144.90
Bochumer Guß . . . 247.60 248.75
Harvener Bergbau . . 212.00 212.12
Trübem : fest.
1624
Grosse Auswahl rn 7£OW*11*iTlClti.ORS<jCSCh(*Tlk.C¥t vorn billiq.-ren bis zum 'einst•'» Genre empfiehlt
Jiurclier
Brück
Kreuzplatz 8
LinzMmMn die Säuglingssterblichkeit, hierin betätigen sich alle Schichten unserer Volke ur. die Behörden. Jeder einzelne hat aber die Pflicht, mit Tat und Rat binzuweisen auf Knorrs Hafermehl, welcher für die Säuglingspflege vorzüglich ge<» nv ist. Dasselbe wird mittelst eines sehr vervollkommneten ,-sabrikationsprozesses aus dem besten und reinsten Rohmaterial hergestellt. Ls zeichnet sich durb hc: Nährwert und durh leichte verdauüchkeit aus, beide .faklore sind für die ersprießliche Kinderpflege unerläßlich. Durch zweckmäßigen Ansatz von Ruh nil.h erhält man ein (Getränk für die Säuglinge, das ihnen nicht nur wohlbekommt, welches auch die Blut-, Muskel- und Rnochen-
_________bildung sehr vorteilhaft beeinflußt. Im Jntere'se unseres kräftigen und gesunden Nachwuchses verwende man allgemein Knorrs Hafermehl. bT/


