Hier sind sechs Gefangene
Einer her
aus dem Untersuchungsgefängnis entflohen.
An den Staatsminister Rothe.
des Selbstmörders zu unternehmen.
auf 45 erhöht, welche von den 45 (in jeder der drei Provinzen je 15) Kreisverbänden gewählt werden. Bezüglich des Umlageverfahrens wird der vorgeschlagene Modus akzeptiert, doch soll der Mindestbetrag der Umlage statt auf 1 Mk. aus
geschlossen.
Bialostock, 6. Febr.
stellungen im Volkstheater sind abgesagt. Die Aufführung der Oper „Andre Eh enier" im Großen Theater wurde verboten, da das Stück zur Zeit der französischen Revolution spielt.
Warschau, 6. Febr. Der Ausstand nimmt an Ausdehnung zu. Die Arbeiter üdorreichten heute den Fabrikherren ihre Forderungen, von denen die hauptsächlichsten sind: Achtstündiger Arbeitstag, Abschaffung der Akkordarbeit und Erhöhung des Arbeitslohnes. Angesichts der Unmöglichkeit, die Forderungen zu bewilligen, baten die Hüttenbesitzer den Finanz Minister telegraphisch, sie an den Beratungen, betreffend die Arbeiterfrage, teilnehmen
*• Auszeichnungen. S. K. H. der Groß Herzog haben verliehen: dem Hofstallmagazinsverwalter Kirch er das t
Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmutigen barsta aten.
Unter dem Titel „Wie der Zar die Arbeiter empfing weiß der allerdings nicht sehr zuverlässige ...Gil/Blas', eine Fülle von Einzelheiten zu beachten. Einiges )et hier . toiebergegeben. Der Zar soll General r e p o ty nach Zarskoje Selo befohlen und ihm gesagt haben: „Ich kann nicht alle Arbeiter empfangen. Sie werden daher dafür Sorge tragen, General, daß man zwölf intelligente Ber- trefer der Arbeiterschaft wähle; .ich will sie morgen empfangen imb sie sollen mir ihre Beschwerden vortragen. Sie werden den Männern sagen, daß sie auch ihre Frauen mitbringen dürfen. Die Frauen sind die Genossinnen der Manner in Freud unb Leid, und es ist daher nur recht und billig, daß sie gleichfalls.empfangen werden." Zwei Stunden später war das Arbeiterpersonat der verschiedenen Fabriken von dem Entschluß des Zaren in Kenntnis gefekt. Um 4 Uhr versammeltem sich etwa.' 260 Wgeordnete der Fabriken .in einem ihnen von der Behörde zur Verfügung gestellten «großen Lokal, und um 6 Uhr toaren die zwölf Arbeitervertreter gewählt (?). Bald darauf wurden sie von Trepow empfangen: „Ihr werdet die Ehre haben, von Eurem Kaijer empfangen zu werden", sprach er zu ihnen. „Ich brauche Euch nicht erst zu sagen, daß Ihr Euch keiner Gefahr mlssetzet, aber ich erkläre Euch, daß ich Euch alle gemeinsam verantwortlich machen werde für die geringste Verletzung des Respekte, den Ihr Eurem Kaiser schuldig seid." Tie Audienz war für 2 Uhr nachmittags angefept.. Von einer ungeheuren Menschenmenge, die Hochrufe auf den Zaren ausbrachte, begleitet, Perfanrrnelten sich die zwölf Delegierten auf dem Bahnhof: sie und ihre Frauen hatten Sonntagskleider angelegt. Die Ordnung wurde in feiner Weise gestört, und die Polizei hatte nur den Verkehr in der Nähe des Bahnhofs zu regeln. Am Gitter des kaiserlichen Schlosses in Zarskoje Sselo empfingen zwei Flügeladjutanten die Mordming und geleiteten sie durch den Park in einen Saal des Erdgeschosses: die Frauen wurden von einem Kammerherru. in einen anderen Saul geführt. Einige Minuten später I erschien der Kaiser unter den Arbeitern; er trug die Uniform eines Obersten der Garde, ohne Säbel und ohne Orden. Ein einziger Adjutant begleitete ihn. Er grüßte mit der Hand und s agte: „Guten Tag, Kruder'." Der Zar habe zum Abschied gesagt: „Gut, Kinder. Ich kann Euch nichtver sprechen, Euch alleglücklich zu machen, aber ich wiederhole Euch noch einmal, daß ich Eure Sache in die Hand nehmen werde. Und nun geht zu Euren | FrauenIn der Vorhalle wurden den Arbeitern Erfrischungen gereicht, und jeder bekam als Geschenk be§ । Zaren eine Zigarrentasche mit Inhalt.
Die Frauen waren inzwischen von ber Kaiserrn empfangen und zum Tee eingeladen worden. Die Kaiserin erkundigte sich lebhaft nach dem Familienleben der Arbeiter, sprach mit den Frauen über die Kindererziehung und über die Berhüttmg von Kinderkrankheiten und gab ihren begeisterten Zuhörerinnen zuletzt sogar Kochrezepte. Als die Frauen ihr Erstaunen über den häuslichen Sinn der Kaiserin zum Ausdruck brachten, sagte diese lächelnd: „Bei uns in Hessen werden die. Prinzessinnen zu e r st zu Hau3 f r a u en erzogen. Die Kronen kommen später." , ,
Der Petersburger Korrespondent des „Gil Blas" scheute seinen Bericht gar phcmtasievoll aufgepupt zu haben!"
Jer Krieg.
Petersburg, 6. Febr. Generaladiutant Kur osiatkin meldet unternt 5. Febr.: Eines unserer Detachements ist gegen Santattie. 12 Werkt südöstlich von Svfontay. vorgegangcn und bat i a p a n i s ch e I n f a n t e r i e ans Santaitse und Sawmeng heraus geworren Uui^e Verluste sind unbedeutend. — Ferner meldet Kuropatkin unterm gleichen Datum: Javaner
gingen zum Angriff von Honghuantke und Tatag vor und brachten mehrere Batterien an die Front. Unsere Artillerie eröffnete ba» Feuer und trieb die Javaner zurück. ~
Tokio, 6. Febr. (Amtlich.! In der Umgegend von Swaug- tintQ ist alles ruhig, ausgcuommeu, daß Russen sich eifngft verschanzen. Die Russen griffen am 4. Febr Ehitawn an und zogen sich am nächsten Tage in nördlicher Dichtung zürn ck Am 4 und 5. Febr. beschossen d'e Rusten Machuantzfahu mit Attillerie: kleine Abteilungen russischer Infanterie ariUen b'm: d>" aber niriiff aeirortcn.
selben wurde wieder ergriffen.
Gapon.
Zürich, 6. Febr. Wie aus guter Quelle berichtet wird, ist es Gapon gelungen, sich der russischen Polizei zu ent» .stehen und befinde sich gegenwärtig in der Schweiz.
neignng entgegenbringt.
Auch Meine Gemablin ist dadurch beglückt und bittet Mich . .
anszulprecheii, daß Höchstsie ben Dank für die Ihr alleirtbalbcn ^thständige' Provinzialkammern bestehen sollen. Die Zahl erwiesene Liebe abstatteu wolle, indem Sie an Ihrem -teil nn.° Kammermitglieder wird von 30, wie vorgeschlagen war, wirke zum Wohl Unseres teuren Heßenvolkes. > y «- «■ ™ -
Ich ersiiche Sie, diesen Erlaß zu veröffentlichen.
Romrod, ben 4. Februar 1905.
ERNST LUDWIG.
Zur Lage.
Petersburg, 6. Febr. lPetersb. Telegr.-Ag.) In 6er letzten Zeit erscheinen in ber englischen Presse eine Menge von Drahtberichten über die Unruhen in Rußland, wobei die Tatsachen entweder entstellt oder aus der Luft gegriffen werden. Beispielsweise ist eine Meldung des „Daily Chroniele" aus Petersburg, daß 6000 Reservisten, die in Peterhof in Garnison standen, sich gegen die Offiziere erhoben hätten und erst durch andere Truppen zur Ruhe hätten gebracht werden können, für vollkommen | erfunden. Die jetzige Lage Rußlands ist durchaus nicht derartig, daß solche Vorkommnisse überhaupt möglich sind.
Batum, 6. Febr. sPetersb. Telogr.-Ag.) Der Aus- stand breitet sich mit neuer Kraft aus. Die Fabriken feiern mit Ausnahme einer einzigen.^ Viele Magazine und Läden sind geschlossen. Die Verluste sind groß. Die Lebensmittelpreise sind gefttegen. Infolge der Beschädigung ber Eisenbahn auf einer Strecke von mehreren Kilometern durch Ue'belgesinnte würben Patrouillen ausgeschickt. Auf der Station Scmteredi wurde! der Passagier- und Frachtverkehr eingestellt.
Sosnowice, 6. Febr. (W. B.) Seit Samstag ist der Betrieb auf ber Weichse'lbahnlinie Sosno- wiee-Olkusch infolge des Ausstandes ber Eis en b ahn ar b eiter auf ber Station Strehemenschizy unb wegen Beschädigung des Weges eingestellt worden. — Ans die Forderung, der Ausständigen ist in der Realschule feit Mittwoch und in ber Handelsschule seit Freitag der Unterricht eingestellt worden.
Warschau, 6. Febr. In sämtlichen Bäckereien ist der Ausstand ausgebrochen. Die Bierbrauereien wollen arbeiten, werden aber daran gehindert. Die Vor-
5 Uhr bemerkte ein Arbeiter, der aus der Schmatlschen Eis- ^IttiversttätS-ÄachnchteN.
Halle an der Lahn das Dach reparierte, daß am Bootsplatz ° Wan
der Nudergesellschast ein Mann in die Lahn sprang und in I jctoi6t : Ae^Vora-inae an der Technischen
den Fluten verschwand. Der Llrbeiter begab sich an die sg,ule kamen in der letzten Sitzung ber städtiscken Kollegien zur Stelle, allein es war zu spät, um noch etwas zur Rettllng I Sprache. Es wurde die. Befürchtung ausgesprochen, daß der Be- Neber die Person des wch der 5oochschule infolge dieser Vorkommnisse zurückgehen und , , ,. - . ., r, 1 . die Stadt 5)an»wvcr Schaden daran haben werde. Stadtdircktor
Ertränkten hat blv jetzt näheres nicht fc|lgc]tclÜ werden I ^vamtlt gab seinem Bedauern über die Zuspitzung der Angelegenkönnen. — Seit gestern abend 9 Uhr wird ein junger Mann,! heit Ausdruck, sowie dem Wunsche, daß alle beteiligten Instanzen;
zu lasten, da deren LSsung nur auf gesehgcderischcm Wege möglich sei. M
Lodz, 6. Febr. (W. B.) Eine Anzahl Arbeiter der Fabrik ©einer nahm die Arbeit auf, ohne daß die Ausständigen ihnen Widerstand bereiteten. Bei einem Zusa m m en- stoß zwischen Kosaken unb Arbeitern wurde ein Kosak und ein Arbeiter getötet; fünfzehn Arbeiter wurden verletzt. p., „, ...
Odessa, 6. Febr. (W. BZ Die Universität ist geschlossen ivorden.
Kasan, 6. Febr. (W. B.) In der Stadt herrscht Ruhe. Die Gassabrik und die Elektrizitätsanlagen werden durch Militär bewacht. Die Universität ist bis auf weiteres
Der Adel Vvn Petersburg glaubt auftickstig, daß falls der Kauer Vorttmieu hat und es kundgibt, daß Thron und Nation innig verbunden sein, daß die inneren Unruhen aufhören lvcrdeii imb daß das gesamte ^lkußland sich erbeten wei-de, um in getreuer und nutzbringender Weste dem Souverain zu dienen zum Wohl und zuni Ruhm des Landes wie zum Schrecken der p-einoe.
Die Adresse wurde mit 158 gegen 20 Stimmen gc- Fwhrnigt. .
Mos kau,6. Febr. (W. B.) 80 Mitglieder ber AbelS- Aenossenschaft haben unter Besugnahine auf die atn 4. Februar angenommene Lldresse an ben Kaiser eine M i - m o r it ä t s a d'r e s s e eingcreidit, in ber bas ^vtnnil der Majorität bedauert und betont wird, d-aft das einzige Ackttel, nus den gegenwärtigen Wirren zn kommen, darin bestehe, daß eine Kundgebung erfolge, aus der man ersehe, daß Thron und Volk innig verbunden seien. Dies könne nur burch Anhörung fre ige wählter V er t r e t er d c s Volkes geschehen. Um den äußeren Krieg glncnich zu Ende zu führen, müsse man vor allem die Ruhe un Innern iviederherstellen.
Der Zar und die Arbeiter.
50 Pfg. festgesetzt werden.
Kleine Mitteilungen ans Hessen und den »^luiv.niuvu..^ ----------------» I’jcacguutiiuuitiu In Offenbach spielte in der Nähe
mit der Krone. Dem Leibkutscher Schneider und dem ^oscnhöhe ein 15jähriger Knabe mit einer geladenen Fouragemeister Weber das Silberne Kreuz des Verdienst- Piftole. Ein vor ihm her gehender 12jähriger Knabe rief: ordcns Philipps des Großmütigen, dem Hofftallportier Nees! schieß nur zu, Du triffst mich ja doch nicht!" Darauf das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für lang- der Bursche ab und traf den 12jährigen Jungen in jährige treue Dienste", den Hoskutschern Amelung nitekcn <^fl(feUe Schwer verletzt wurde dieser inS Krankenhaus Es s l e r, dem Hofreitknecht Stein, dem Hofkutscher Götz ^^bracht. _m
unb dem Hofwagenwärter Neudörfer das Allgem. Ehren- --- —-------- —- 7
zeichen mit der Inschrift .Für treue Dienste".
*• Das Großh ermögliche Paar bleibt bis zum "Eine dretßigi ahrtge Großmutter fuhrt sitzt 14. Februar in Romrod, begibt sich dann aus einige Sage beim Landgericht zu Potsdam einen Prozeß. Es ist eine zum Besuch ins Schloß Lich und von dort am 18. Februar unverehelichte Arbeiterin aus Nowawes, die mit 15 Jahren nach Darmstadt. Der für vergangenen Sonntag geplante einem Mädchen das Leben gegeben hatte; dieses wurde ander- Ausflug nach Windhausen und Groß-Felda ins Feldatal wärtL in Erziehung gegeben und folgte jetzt dem Beispiele mußte infolge de§ ungünstigen Wetters verschoben iverden. seiner Mutter, indem es gleichfalls im 15. -ebensiahre Mutter
•• Fwei Dankschreiben sind, wie uns mitgeteilt wurde. Die jugendliche Großmutter hat letzt bet Gericht wird, zwei hiesigen Damen auf poetische Glückwünsche, die sie eine Klage auf Herausgabe ihrer Tochter angestrengt, um sie aus Anlast der Vermählung des Großherzogs an daZ Hohe selbst zu erziehen.
Paar abgesandt hatten, zugegangen. " Eine glückliche Stadt. Emen wohl cmzrg da.
** Tagesordnung für die Sitzung de r Stadt- stehenden Beschluß hat der Stadtrat von Eallenberg (Be- v er ordne ten-Verianiinlung Donnerstag, den 9. Febr. • p Zwickau) gefaßt. Vom 1. d. M. an soll für jedes tn 1905, nachmittags 4 Ubr pünktlich. 1. Ganenbcrg geborene Kind von der Stadt ein Spar-
Löck^"zu deLl^M ds7R°dhem,^a^ie^Asneus. lassenbuch mit Einlagen angelegt „ach vollendetem ersten 4. Baugesuch des H. Becker II. für die Katharinengasse 14. 5. Bau- Lebenswhre den Eltern zwecks luciteren Sparens ansgefolgt ! aesuch der Gail'schen Dampsziegelei für bat Erdkauter Weg. Ihis zum 14. Lebensjahre oder dem etwaigen Ab- 6. Gesuch des Heinrich Kröck V. zn Heu^lheim unr Erlaubnis (cben b(?§ lindes das Buch gesperrt werden.
öTuÄtC8.^8C cined • Ueber den rätselhaften Tod eines Stadt. Geländers an der Trevve bei der neuen katboltichen Kirche, x^ts werden aiis Liegnitz folgende Einzelheiten gemeldet. 9. Aend»vung des Fluchtliuieuplanes ftlr die Straßen zwischen 60jährige Stadtrat und Tuchkaiifmann Kappelt hatte n'KL'eims sich am Vormittag in seiner E-genschaft °ls Forstd°z°rneni Kiesbcmketts auf ber n ördtichen Seite des SchrffenbergerwegS. nach dem Stadtforst begeben, wo eine Holzauktion stattfand. 12. Genehmigung von Rechnungen. 13. Kosten der Einquartier- Nach Beendigung des Geschäfts bestieg K. auf der Eisenbahn- ! ungeit in 1904. 14. Rechnung des Gr. Realgymnasiums und der Vorderhaide den nach Liegnitz gehenden Mittagszug. eSSftte’:1 Beschafstmg Bald darauf sahen Bahnbea.nte, wie K das Coup« auf der
von Schnlräumen für das Re^laymnastum. 17. Beschaffung eines anderen Seite plötzlich wieder verließ. Er geriet hietvei uus I Sprengwagens und zweier Schlammwagcn. 18. Vergebung der Nebengeleise unter den gerade von Liegnitz Fommenucn Arbeiten sür die Hausauschlüsse bei der KaEation 19. Unter- dersonenzug, wurde überfahren und von den Rädern fast Haltung des Blumenbeetes im Vorhof des Friedhofs am Rodt- ö J f rSun hat ©tabtrat
berg 20 Verbesserung der alten Swllenanlage bei Großen-Buseck. völlig zermalmt. Nach einer anderen Meldung hat öMWat 21 Kol-lenbefteslung fürs Gaswerk. 22. Errichtung einer Ziegen- K. einen Bnef hinterlassen, in welchem es heißt, oag er frei- zuchtstation. 23. Errichtung eines Zuchtviehmarktes. 24. Gesuch willig in den Tod gehe, da er mit Arbeit überlastet und sehr
des Wilhelm Hahn von Annerod wegenErdarbeiten im Stadt- ; , . hieraus mußte also geschlossen werden, daß der
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laus 27 8 W Ladenschluß für die Uhren-, Gold- und Silber- K., der bei der Bürgerschaft in hohem Ansehen stand, ver-
warenhandlunaen. 28. Desgleichen sür die Eisen- und Blechwaren- waltete als Magistratsmitglied neben den Forstsachen die
Handlungen. 29. Desgl. für die Buchhandlungen, dre Papier-... ^«oral-Vormiindschafts- und Armen-Unter- ÄmUA-L Ä? einer* M von Hause Schiffenberger Weg 63. 31. Tesgl. des Gustav Laichiuger Vereinen als Vorsitzender an. Er hinterlaßt eine .untnje mit für die Bruchsttaße 11 zwei erwachsenen Kindern.
S e l b st Ni ö r d c r. Gestern nachmittag zwifchen 4 imd -------■—
der hier in Stellung war, vermißt. An seine Quartierfrau faltete er einen Brief, in deut er angab, sich erschießen zu wollen. ,
** Majestätsbeleibigung. Vor einigen Tagen erging sich iii einer hiesigen Wirtschaft ein Arbeiter im Kreise ftmec Fremtee in rohen, beleidigenben Ausdrücken gegen Se. Kgl. Hoheit den Groß Herzog. Als ihn einer seiner Freunde ermahnte, sich in diesen Ausdrücken zil ermäßigen, da sie sirasbar seien, wiederholte der Mensch nicht nur die Ausdrücke, sondern er beleidigte seinen Ermahner und sagte zii ihui, er solle ihn nur anzeigen, was dieser dann auch tat. Da der Arbeiter seine Stelle aufgegeben und abreisen wollte, wurde er verhaftet. ,
*• Der Maskenball ber „Confentta" am Sonn- tag bot Meisterstücke ber Dekoration; bie Alpen konnten bestiegen werben unb ans schwirteeliteer Höhe konnte man nut einer Rutschbahn abstürzen ohne Hals unb Bein babei zu brechen. Oben auf bem Berg ftanb eine Sennhütte, wo es Alpenbrod, Ebelweiß 2c. zu kaufen gab; in ben Voralpcn waren Erfrischungshäuser, wo es Sekt unb Konbitoreiwaren zu kaufen gab. In ber Bayrischen Bierhalle ging es unter Jodeln und Zitherspiel recht lustig her, und auch die Schießbude wurde fleißig benutzt. Beide Säle waren überfüllt.
** Hessische Staatslotterie, Ueber den Stand der schon seit Monaten schwebenden Verhandlungen zwischen Preußen und Hessen wegen der zukünftigen Gestaltung der hessischen Staatslotterie soll nach der „Frkf. Ztg." der Finanz Minister D r. Gnauth beim Wiederzusammentritt der zweiten Kammer (der bekanntlich heute erfolgt) inter
pelliert werden.
8(1. Darmstadt, 6. Febr. In der vergangenen Woche hat sich der Sonderausschuß zur Regierungsvorlage betr. die 2an d wirtschaftskammer unter dem Vorsitz de§ Kammerpräsidenten Haas in verschiedenen Sitzungen, bet denen teilweise die Regierung vertreten war, mit dieser schwierigen Materie befaßt, und cS ist im allgemeinen eine -----------« «r 1 x.a « % 1 Einigung zustande gekoniinen, so daß die Annahme der Aus UMS! uns Kaus. Vorlage im Plenum der Kammer gesichert erscheint. Die
Gießen, 7. Februar 1905. Schwierigkeiten, welche das von der Regierung vorgeschlagene -Einen Allerhöchsten Dank er laß veröffentlicht indirekte Wahlsystem bot, sind zunächst dadurch ^beseitigt .. rr. । i trtfrtpnSpn Wortlaut' worden, daß der Llusschuß seinen emstimnng gefaßten Be-
1C '3'bT«i»«IÄ Sbobcit bie ®ro66erioqin, Meine Gemablin. schluß, nur für eine direkte Wahl einzutreten, M't Rücksicht und Icb haben aus Anlaß Unserer Vermählung aus allen Kreisen auf den von der ersten Kaniwer zu erwartenden starten der Bevölkerung und aus allen Teilen des Landes überaus zahl- Widerstand aufgab, daß dafür aber die Wahlen zur Land- reiche und wohltuende Beweise aufrichtiger Ergebenheit und ircm ^wsich(fftZfammer nicht, wie von der Regierung vorgeschlagen hiermit ausdrücke,.babe Ich..ge- wurde, von den Nusschüssen der Provinzialverbände sondern sehen wie Atciii treues Volk, das mantees Schwere mit Mir gefühlt von den Bezirks- resp. Kreisverbanden direkt gewählt w.rden und getragen (int, mm auch das Glück mitempfindet, das durch sollen. Dadiirch wird die eine Mittelinstanz bet der Wahl Gottes Gnade Mir und Meinem Haus beschleden nt mte mie es L r , ■ überhaupt die Provinzialverbände in ihrer
der Landesherrin, die Ich ihm zngesührt habe, Verehrung und Zu-1 “gj .„^schaltet werden, so daß nur
eine Landwirtschaftskanuner für ganz Hcsien, nicht aber drei


