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FaUaMcNtarljches.
künde hielt am 28. d. M. ihre diesjährige sapungsgeniüße
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Um einen genauen Ueberblick über das Wasser zu gewinnen, müssen m jährlichen Perioden Untersuchungen angestellt werden. Hierbei ergab es sich, daß die Hochwasserbehälter, welche mindestens eine Wasjermasse gleich 50 Prozent des täglichen Bedarfs fassen müssen, zu klein waren, und daß diesem bald abgeholjen werden mußte. So sei man schließlich zu der Ansicht gelangt, daß der Säckelgraben genügende Wassermengen liefern könne. Näher auf die eigentliche Deckung des Wasserbedarfs eingehend, führte Redner die Unzulänglichkeiten deS eigentlichen Wasserwerkes, wie sie schon in diesem Sommer zu tage getreten seien, aus. Soll nun einem Wassermangel und sonnt einer Schädigung unseres Bades vorgebeugt werden, so handelt es sich, eine Anlage zu schaffen, die ein Versagen
Hauptversammlung ab. Ter Vorsitzende, Pros. Tr. Sievers, Anspruch aus Invalidenrente von der ^tichalidenverstcyer- gaü einen Rechnungs- und Geschäftsbericht über das ver-unüSaustutt Gr. Hessen z^ Darmsttcht deshE Lurückg^w^ep.
politische Tagesschau.
Entschuldung des bäuerlichen Grundbesitzes.
Ucbcr die Entschuldung des bäuerlichen Grundbesitzes in Preußen machten die /Bert. Pol. Nachr.", wie nur Le» reits am Samstag kurz mitteilten, einige offiziöse ■‘DiitteiUimjcn. Es wird hervorgehoben, daß die Selbsthilfe dabel die erste und entjcherdenste Rolle spielen müsse, die durch eine Hilfsaktion öffentlicher Körperschaften nur unterstützt werden dürfte und daß diese Unterstützimg auch nicht in erster Linie Sache des Staates, sondern bei provinzial-öffentlichen Körperschaften sei. Der Staat könne sich nur m begrenzter, übersehbarer Verpflichtung an der Hilfsaktion beteiligen. So heißt es:
Bevor indessen daran gegangen werbe» konnte, solche Grundsätze in die Dar umzusetzen, war es erforderlich, zunächst den Umfang der Verschuldung der bäuerlichen Besitzungen ituö insbesondere die gegebenen Falls für die EnljchulDung in Frage kommen können, genau- keimen zu lernen. Erst wenn so die finanzielle Tragweite des Ganzen zu übersehen sein würde, könnte über die Einzelheiten auf sicherer Grundlage ein Beschluß gefaßt werden. Tie demziifolge veranstalteten Erhebllugeli finb nunmehr für einige Provinzen zum Abschluß gelangt. Tie Staatsregierung ist auf Grund der Erhebungsergebnisse 311 der Aiufajsuug gekommen, daß es sich empfiehlt, ohne den Abschluß der Ermittelungen für die übrigen Provinzen abzuwarten, schon jetzt an die Lösung der großen Aufgabe heranzulreten. Es wird daher der Versuch unternommen werden, unter finanzieller Mitwirkung Des Staates die nötigen provinziellen Einrichtungen zu treffen imö den Bauern unter billigen Bedingungen Abstoßung der sie am schwersten bc-
anscheinend nach den E^sicküspunkten dcS Vaters Schaumann gebildet war daß er ferner fein Terrain zur Ausübung der Jagd besaß und sich ausschließlich im Kugelschießen, nicht im Schrvt- schietzen übte. Ferner besänftigte sich der Mörder Bobrikows damit, für die geheimen Schützenvereine R e p e ti er g e w eh re und eine Art Uniform zu beschaffen. Zu diesem Zweck unterhielt er einen Briefwechsel mit einigen Personen in Stockholm. Schließlich findet man in den Papieren, die bei anderen Söhnen des früheren Senators Schaumann beschlagnahmt wurden, ost die Frage, der Organisation zur Erhebung Finlands behandelt. — In 1 enter Erwiderung auf diese Anschuldigungen gab Schaumann Vater in der Sitzung des höchsten Gerichts an, daß das fragliche, gegen ihn geltend gcnuWe Schriftstück tatsächlich von ihm geschrieben sei, ferner, daß die in Dem Schriftstück dar- gelegtcn Absichten verbrecherische seien, daß er aber das Projekt nur zum Zeitvertreib ausgearbeitet habe, aber niemals an eine praktische Verwirklichung desselben dachte. Tie in der Sitzung des höchsten Gerichts in Abo zutage geförderten Tatsachen werden in hohen Re- gierun gs kreisen als besonders ernst angesehen. Zn den zuständigen russischen Kreisen konnte man über Die Freisprechung Schaumanns nicht erstaunt sein, da nach dem Gesetze die einfache Absicht nicht strafbar i|t, wenn bei Angeschuldigte nichts getan hat, um sein Vorhaben auszufuhren. Im Falle eine Freispruchs könnte daher die bona Udes der fm ländischen Richter nicht angezweifelt werden. AicdtSdesio.veuiger würde mit diesem Prozeß der beabsichtigte Zwea doch erreich: sein, weil er eine niederschmetternde Anklage gegen die schwedisch gesinnten Agitatoren bedeutet, -wenn die russische Regierung nicht strenge Maßregeln zur Aufrechter Ha ltung der Ordnung ergriffen und die hauptsächliü ,ccii Anstifter angewiesen hätte, so hätte die ganze sindländische Bevölkerung die Heimat verlassen müssen. Ter Prozeß Schauinann ist ein Guaven- swß, der den sinländisären Oppositionsparteien verletzt wird: erläßt deren so gerühmte Lovalität in ihrem wahren Lichte erscheinen.
Uns will es scheinen, als ob auch hier die Herren Russen m blinder Flnlünderfurcht, wie der berüchtigte Admiral Roschdjestwensky in blinder Japanersurcht, eine ziemlich harmlose Sache furchtbar tragisch genommen hätten. Tiefe ganze offiziöse russische Tarsrellung deutet an, daß diese Schaumann-Tragödie nicht viel unterschieden ist von der Sud ermann sch en Komödie vom r u r m g e s e l l e n Sokrates". Eine Handvoll biederer alter Herren haben ein bischen Schützenverein gespielt und zu ihrem eigenen Ergötzen dazu eine Reihe „hochverräterischer" Ak tenstücke fabriziert, die den Vereinsulk vollkommen machten. Kein Vernünftiger unter ihnen hat, nach eigenem Geständ- nis, je daran gedacht, diesen Mersp-aß ernst zu nehmen. Ter junge Schaumann war ein blutrünstiger Fanatiker, darüber besteht, nach seinem politischen Attentat, kein Zweifel. Ter alte Schaumann dagegen hat, wie es scheint, alle Züge des Sudermann'schen Zahnarztes Hartmeyer, der sich und seinen Freunden eine kleine Revolutionslomödie vor- mimt. Im Grunde aber ist er, wie der Sudermannsche Zahndoktor, ein harmloser alter Sprudellops, der keinem Menschen was zu Leide tut, sich im Gegenteil herzlich freut, wenn ihm niemand etwas anhat. Also die ganze „s i 11 i f cf) e Verschwörung" ist wohl nichts anderes als eine Komödie, die die russische Regierung ganz unnützerweise tragisch nimmt. Tabei unterliegt eS freilich keinem Zweifel, daß die russische Regierung gut täte, die F-inläuder zu schonen statt sie zu brutalisieren, um sie so zu wahrhaft treuen Volksgenossen zu machen. Durch barbarische Gewaltmaßregeln erobert man nicht die Herzen eines aus seine Ehre haltenden Volkes.
einer Fabrik in Dresden, ihr Zustano wird bemerkt, der Fabrikleiter entläßt sie, sie liegt auf der Straße. Sie denkt an den Tod — sie will sich in Den Fluß stürzen, der Gedanke an ihr Kind hält sie zurück. Für ihr Kino will sie leben, wenn auch in äußerster Bedürftigkeit, in tiefster Einsamkeit. Sie flieht in das Gebirge, sie findet ab unö zu noch einige Arbeit, Hann vermag sie nicht mehr zu arbeiten, niemand gibt ihr Arbeit mehr, niemand nimmt sie auf — \u bettelt — sie bettelt, um wenigstens ihr ^eben so lange zu fristen, bis sie ihrem Kinde das Leben gegeben — dann will sie sterben, mitleidige Menschen werden sich ihres unschuldigen Kindes erbarmen — sie will für sich kein Erbarmen."
(Fortsetzung folgt.)
— Graf Baudissin (alias Frhr. 0. Schlicht), der Verfasser des Offiziers-Romans „Erstklassige Menschen", der jüngst wegen dieses Werkes vom Berliner (Gericht benirleilt wurde, hat sich bei diesem Urteil nicht beruhigt. Wie das „B. T." mitteilt, bat er Revision angemelbet. — Zn Frankfurt hielt Gras v. Baudissin am Samstag einen Vortrag über seinen Roman, dessen Tendenz er verteidigte.
— BjörnsonsneuesSchauspiel „Tagland" (Verlag von A. Langen in München- wurde im Deutschen Theater zu Berlin am Samstag beifällig aufgenommen. Tas Drama behandelt den Konflikt zwischen autoritätsgläubigem Alter und forlsck>rittlich gesinnter Zugend, einen Konflikt, den Liebe löst. Tie dramatischen Vorgänge find an sich einfach, die Versöhnung zwischen dem Vater und den Kindern wiro dadurch herbeigeführt, daß Die älteste Tochter einer schweren Gefahr, in die sie sich trotzig begeben, glücklich entrinnt. Sv erklimmt, von harten Worten oes Vaters gepeitscht. Die schwinolige Höhe eines ewigen Schneeberges und g,-langt HZ! zurück. Zn die einsachen Vorgänge aber hat Björnson viel hineiugeheimnist unD damit das ohnehin nicht starke dra- rnati'<' Leben seines Stückes beeinträchtigt.
— B lumc.irhals „Toter Löw e" (Verlag von Fontane a. Eo in . 1 te Lei der ersten Ausführung im „Deutschen
Volkstheater" zu Wien guten, nach den beiden ersten Akten sogar starken Erfolg.
inende» Schulden zu ermöglichen und eS dürfte voraussichtlich l flossene Vereinsjayr, baS nicht ungünstty adlchllefZT. Derk cbon nächstjährige Etat die Gelegenheit bieten, sich mit dieser Rechner wurde Entlastung erteilt. Tas Programm' des Frage iin Landtage zu befaffen. begonnenen Winbersemesters wurde alsdann sestgestektt.
L__'________ _______ -----— Noch firn Laufe des November werden Pie Herren Tr. W>eaener
Der ilUtlUnö in Deulsch-Südrvestasrika. über „Tibet" und Dr. Huth über die „Mandschurei^ in ™ -Tr , nm 29 Oktober ans der Aula des Kollegiengebäudes .Vorträge halten, denen
Genetal v. Trotha m loct * am 1. Dezember ein Vortrag der Frau von Mormvetz
Windhuk, 6 Uhr 10 Mtn. abendS: Arn 20. Oktober vertrieb ^^land" anschließt. Im Januar wird voraussichtlich die Patrouille von Krüger eine Abteilung Witbois von ^carib. Jj Tove-Jena über „Teutschsüdwest-Afrika" sprechen und Der Feind verlor zwei Tote, sowie Pferde und Vieh. Bei Kornemann-Tübingen über „Nordafrika" berichten. Der Station Gibeon wurden 1O0 Pferde geraubt. Die meist aktuellen Themata werden sicher nicht verfehlen, Patroiiille Steffen trieb in der Gegend von Rorntsas per Gesellschaft neue Freunde zu werben. Ter Mitglieder- OOO Stück Kleinvieh zusammen; ein Wilboi ivurde stand hält sich seither auf annähernd gleicher Höhe. Der Ach offen. Die Station Kleinpenz ist unbeschädigt und wird Vorstaiid wurde durch Zuruf wiedergewahlt und Pro. Dr. von ,ehn Slnfieblcm und Soldaten besetzt. Ain 23. Oktober Hansen neu rn den Vorstand ausgenommen Die ermr Revi- wurden die Wagen der Patrouille Steffen vier Stunden o°,^kgf'a»Ä Romtsas überfallen. Ein Reiter iind zwei Gmgeborene ^ouanmeldungen sind an die Schriftführer der Gesellschaft, diesseits gefallen. Am 26. Oktober stieß Die Patroiiille ^erren q Kindt oder A. Töpelmann zu richten. Der auf dem Wege von SUil) nach Pforte bei Packriem aus den Zahresbeitrag (Oktober—Oktober) betrügt 4 Mark. FlU Feind, der auf 60 Gewehre geschätzt ivird. Die zweite Ersatz- Studierende sind besondere Jahresabonuemettts zu 1.50 kompagnie ging am 27. Oktober mittags gegen Packriem vor. Mark eingerichtet.
Lengerte ist nut einer Konipagnie und einer Batterie noch in th. Dorf - Gill, 30. Okt. Heute nachniittag wurdv Keetniannshopp. Eine Kompagnie ift in Warnibad. Iunser neues Schulhaus eingeweiht und seiner Be- Vom 3 0. Oktober liegt folgende Meldung des Gene- stirnrniing übergeben. Der Bau liegt an der Ecke der rals vor: Siach der Aussage von Gefangenen haben die Gießener Straße unö der Straße nach Grüningen und ent- H'ereros alles Vieh verloren. Die Kapitäne feien hält im Parterre 2 Klassenrärnne und im 1 Stock zwei ge- c‘ad) Britisch - Betach uenaland geflohen. Das räurnige Lehrerwohnungen. Ein recht geräumiger Hof, welcher lolf, halb verhungert und halb verdurstet, beginnt der Jugend als Spielplatz dient, ist vorhanden, hinter scheinbar ans dem Sandfeld nach dem Westen zurück- welchem sich für die beiden Lehrer, welche im Schulhause zuströnieii. Bei Elvare und Okmvaruniende haben mehrere ihre Wohnimg erhalten, Gärten befinden.
Trupps, teilweise mit Gewehren, einen Psad in westlicher Bad-Nauheim, 29. Okt. Gestern vormittag 10 Uhr Richtung gekreuzt. Ans den Posten in Okatieknrl wurde am fand eine öffentliche Sitzung der Stadtverordneten 26. Oktober geschossen. Mühlensels ist angeiviksen, durch statt. Den einzigen Punkt der Tagesordnung bildete der Streifzüge die Gegend zu säubern. Umbau des städtischen Wasserwerks. Der Bürger-
■ - - ..............I niciftcr erteilt dem Direktor Lempelius-Barmen das Wott,
Kecr unO welcher in seinem Referat über den jetzigen Zustand des
- Wie die „Irls. Ztg/ vernimmt, wird im nächsten Wasserwerks und der Neuanlage der Pumpstation im Säckel- Herbst das 11. und 18. Arniee ko rps Ka ise rnia nö ve r graben zuiiächst aus die Frage der Erlangung eines guten haben. Hierzu sollen auch zwei bayerifche Korps hinzugezogen Trinkwassers, ohne die Heilquellen zu schädigen, emgeht. Bet werden dem früheren Proiekt des Staates ist es nicht klar gestellt,
woher der Wasserbedarf bei den großen Ansorderungen her- genommen werden solle. Die vorn Staate nach allen Rich- hingen angestellten Erhebungen seien ziemlich ergebnislos verlausen, so daß der Staat jetzt weitere Untersuchungen aufgegeben habe. Bei der Stadt schieden diese Untersuchungen aus, da sich die auf den Säckelgraben erstreckten als günstig erwiesen haben- Ten besten Beweis habe der vergangene Sornnier gegeben, in dem der Grundwafferstand nur ganz minimal zurückgegangen sei, dieses beweise, daß man es mit einem Grundwasser zu tun habe, das kaum erschöpft würde.
** T er 1. Ausschuß Der 2. hessischen Kammer beantragt, den (in unserer letzten Nummer vesprock)enen) Antrag Der Abg. Schönberger unD 22 Genossen, betreffend Die lieber» nähme sämtlicher V-v l k s s chu 11 a st e n auf den Staat, ebenso Die Anträge Der Abgg. virschet und K ö h l e r , - betressend Die Erbauung einer Eisenbahn von G r ü n b e r g ,n a ch L i ch, sowie Den Antrag des Abg. Z o u tz und die Vorstellung des Bürgermeisters Z i in m e r zu Grunberg uit> 6 Genossen in gleichem Betreff; ferner auch den dringlichen Antrag des Abg. Breimer, betresiend die B e st e u c r u n g der auf hessischem Gebiet in Rhein und Main gebaggerten Baumaterialien, und Den Antrag Des Abg. Köhler, betreffenD Das B r a u n l o h l e n b e r g w e r k b e i M u n st e r un Sirene Gießen, sämtlich für erledigt erklären. Zu diesem letzteren Anträge äußerte sich Die Grotzh. Regierung dahin, daß mit Rücksicht auf das erhobene sachver- stänDige Gutachten nrcht die Absicht besiehe, das Brauniohlen- üergivert für den Staat zu erwerben, daß aber die zuständigen Behörden angewiesen luorDcii seien, die Grubenbesitzer zu Versuch S d v h r u u g e n in den in Betrat >t kommenden Gruben- lelDcm zu veranlassen. In der Kammersitzung am 4. März 1903 nahm Abg. Häusel Veranlassung, den mangelhasteu Betrieb und die geringe Ausbeutung der lonzessionierten BergwerkSfilder im allgemeinen zur Sprache zu bringen und bei der Großh. Regierung a115urcg.ii, u. a. die Ursachen des Wicht betreibens der schon vor Zayrziyni.n verliehenen Bergwerke festzustellen. Wurde doch kon- Äsern« ,«b»??«r.e'ä ***■*•
ii-r Die w.itschasllick-e Entwickelung der betreffenden erzreick-eu wertes sei man jedenfalls nut der Ansicht umgegangen, ganz ivcgeiiDcn, j.i für das ganze Land, von nicht zu unterschviveuDem \m der Nähe Wasser zu schöpfen, daher sei seine Lage zu Wau teil in. Tenn es ilt nnbesirüten, daß zu den wichtigsten r . I^ach Versagen deS nächstliegenden Grundwassers Ä I» Ä Se man )L°hen und hi-- sei
schicDcnü.'n Einslnß auf die gewerbliche Zndusirie und die Land- schon das Verfehlte der Anlage ausgetreten, daß man daS wirtschaft ausüben. Und noch erhebliche Mengen dieser P^pwerk „icht Dort errichtet hatte. Mit genauen Vor- Miucralschätze liegen unbeachtet im schoße un- .-^läaen konnte der Redner heute noch nicht hervortreten, das * man- not, geprüft werden- errät den M-dtvervrd. als eine wesentliche Urfache die Unzulänglichkeit des Berggesetzes, ueten, sich die Sache noch einmal zu überlegen und dann tu Das 5. B. hinsichtlil des ^Zettiebsumfapgcs dem Bergwcrlseigeiu Tagen über das Nähere endgülig zu beschließen.
tümer einen so großen Spielraum lätzt, daß einem wirksamen ' ^eftenbacb, 27. Okt. Bei einem Dienstgang trafen Eingreisen seitens des Staates nicht uncrheoli<l>e Lchwrertgleiten i . b* %'Srffpr pin nerbäcBtin aus-
sich entgegenslellen. Daß nun diese dem Bergwerksbesitzer über- zwei grafilch Meerholzsche Förster em verdächtig aus-
lassene gewisse Willkür zu schweren Schädigungen der angesessenen sehendes Individuum tut Walde, das em Jagdgewehr Bevölkerung führen kann, beweist gerade die Eingabe ber (&> halb verborgen unterm Rock trug und beim Erscheinen der meinde Münster, deren Bewohner, wie auch anderorts, z. B ui ^ou.-l[cute entfliehen suchte. Er wurde jedoch festgehalten s» <*» m »#.«"•»*».«»-* und sich in Städten Arbeit zu suchen gezwungen wurden. Auch abgenommen und seine Personalien festgestellt. Er gab an Der Spekulationssucht wird durch das bestehende Gesetz Weber zu heißen und aus Gelnhausen gebürtig zu sein. Bet Vorschub geleistet, denn der Erwerbung größerer Grubenkomplexe bcn Nachforschungen in Gelnhausen ergab es sich jedoch, daß Ätahcn -in W-bc- dort gar nicht existiert Man -enrmtet daß es zu bezeichnen, wenn Die Mitteldeutsch^ Kreditbank das Anerbieten enter der Wilderer gewesen sei, die tn letzter Zett Ote um- Der „Gesellschaft Elifenbur 9" zu Berlin, das angeblich hegenden Wälder unsicher machen.
aus Gründen der Aetriebsunmöglichkcit wegen Wchsorzudrangs . Burkhardsfelden, 29. Okt. Einen seltenen Fang 5—>1«m. «.««, e« »»ch». »-fch-» b" werben, ablehnte und 60 000 Mk. dafür forderte. Aehnliche Hunger m das Dors getrieben hatte, wollte sich am Hellen Fälle sanden in anderen Grubengebieten statt, sodaß nicht selten Tag einen saftigen Gänsebraten holen, wurde jedoch von bettiebSlustige Unternehmer vor der Erwerbung selchet^Bergwerke ^„jaen Bauern bemerkt, und obwohl er sich durch Schwimmen zurückschrecken. Als geeignetes Mittel, nin den beregtcn Mitzstaiiden, verfuckte ereilte ibn dennoch sein Geschick. Die
ohne eine Aendcrung des Berggesetzes vom Januar 1876 vorzu- Z" retten vci)iici)ie, eicuic tyn oennoa) juh
nehmen, wirtiam enigcgenzutrcten, hält der Ausschuß die Ein- Bauern verkauslen das Fell und erzielten einen Preis von sührung einer FeldeSabgabe, d. i. eine Besteuerung „„x 1 Mark.
des GruöenfeldcS nach der Fläche und un wesintlichen Darmstadt, 30. Okt. Am 13. November wird die
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Was die Erbauung einer Eisenbahn von Lich nach tag des Landgrasen Philipp festlich begehen.^ Am Grünberg betrifft, so ist die 'Regierung bereit zur Be- Morgen hält der historische Verein einen Festakt ab, für den wilhgung des üblichen St a a ts zuschu sses, sobald die Fman- Herrmann die Festrede übernommen hat, und am Abend im °C wird im städtischen Saalbau eine mehr volkstümlich- Feie:
Ter ‘2. Ausschuß beantragt die Anna h m e der Regierungs- statlsinden, deren Mittelpunkt daS von Dr. Rich. Weitbrecht Vorlage, betressend den Entwurf eines Gefetzes, die Verwahr- eigens für den Tag gedichtete Festspiel: »In Treuen ung von Verfügungen von Todeswegen betreffend. Silben soll. Die einleitende Ansprache hat Prälat
- ------ .....— -------- D. Walz übernommen. Unter dem Vorsitz von Prof. Knoll
SitnÖt UllD hat sich ein vorbereitender Festausschuß gebildet, der sich in-
. T. , 1OA4 sonderheit große Verdienste um das Zustandekommen deS Gießen, den 31. Oktober 1904. von Darmstädter Damen und Herren darzustellenden Fest- "Empfänge. S. K. H. der Großherzog empfingen erworben hat. Etwa 75 Mitwirkende waren in der am 29. Oktober u. a. den Kammersänger Biisf-Gießen au§ h^tert Probe tätig. Auch anderwärts im Hessenland wird, Dresden. lvie wir hören, daS Festspiel zur Aufführung gelangen.
" Auszeichnung. Dem Bremser Eckhardt von __
Klein-Linden ist uon St. Majestät dem Kaiser das Allgemeine ‘ ed)icsg(lc..i(flt fiir Arbeiterversichcrung.
Ehrenzeichen verliehen worden. „. . r SlM 1OAl
« Tie Geicllschaft für Erd- und Völker. G.eßen, den 31 Oktober 1904.
Der Kellner Johannes Vöhl zu Nidda war mit feinem ievers, Anspruch auf Invalidenrente Don der Jnchalidenversicher-


