verhält sich reserviert.
bald (?) übel b estellt sein.
Kaisers dem Präsidenten Loubet ein Gemälde
Verräter an.
— Der russische Gesandte überreichte im Namen
alle Vorbereitungen.
Wien, 30. Okt. In der Angelegenheit des Abschlusses oes Handels- und Zollvertrages mit Deutsch, land trat heute unter dem Vorsitze deS Ministers Grasen Goluchowsky eine gemeinsame Ministerkonferenz zusammen, an der die Ministerpräsideuten von Körber und Graf Tisza
ein Vogel sei, gewöhnlich fliegen sie nur in den Frühlingstagen umher. Dieses Jahr hats aber bei den Frühlingsboten eine Verwirrung gegeben: vorgestern ein blühendes Veilchen, heute ein Maikäfer. Er ist, wie man uns versichert, in der Nähe des Philosophenwaldes ganz munter mnher- geflogen, wahrscheinlich heroorgelockt von den warmen Sonnenstrahlen des gestrigen Sonntags. Wir haben das ! Wundertierchen unserem Redaktions-Museum einverleibt.
Ausland.
Paris, 30. Okt. Die heutigen Blätter veröffentlichen den Wortlaut der Regierungsvorlage betreffend die Trennung zwischen Kirche und Staat. Nach diesem Projekt findet eine vollständige Abschaffung sämtlicher öffentlicher Ausgaben für Kulten statt. Die Vorlage setzt Pensionen für Priester je nach. Alter und den Jahren ihrer Tätigkeit fest. Tie Kultusgebaude liehen den religiösen Vereinigungen bis zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes unentgeltlich zur Verfügung. Nach dieser Zeit werden diese Bauten den einzelnen Kulten auf 10 Jahre verpachtet. Der Preis für die Verpachtung darf ein Zehntel des Einkommens der betreffenden kirchlichen Gemeinde nicht übersleigen. Die Einnahme wird aus Grund strenger lieber» | wachungssysteme kontrolliert, Prozessionen und andere religiösen Kundgebungen dürfen nicht auf öffentlichen Plätzen oder anderen öffentlichen Orten stattfinden. Auch ist es streng untersagt, an öffentlichen Gebäuden und Plätzen irgendwelche religiösen Embleme anzubringen oder aufzurichten.
— Die Blätter kommentieren die letzte Kammersitzung. ,Matin" sagt: Der Sturm der Entrüstung hat all die Schande, die Infamie und die Falschheit, welche eine Hand voll Spitzel, die aus Versehen die Uniform französischer Offiziere tragen, langsam aber sicher in den Bureaus des Kriegsministeriums gesammelt hatte, weggefegt. Es bleibt jetzt nur noch zuzusehen, daß nichts aus den Trümmern gerettet wird, denn dann würde ein neuer Sturm wegfegen, was gut gemacht wurde. — „Pctite Rcpublique" schreibt: Andrs wird seine Pflicht erkennen, die auf einen Staatsstreich gerichteten Bestrebungen niederzukämpfen, er möge sich dabei nicht beeinfluffen laffen, sondern kräftig gegen den Feind vorgehen. — „L'Action" meint: Ministerien vergehen, aber die Freimaurerei bleibt bestehen; ihre Existenz ist mit derjenigen der Republick eng verbunden. Also, Freunde der Freimaurerei, fahret fort, die Klerikalen zu kontrolieren, weil dies ihnen unlieb ist. — „Echo de Paris" sagt, man könne behaupten, daß der Kriegsminister tätlich getroffen hervorgegangen ist. Die Verantwortlichkeit für das monströse Werk, dessen Opfer die Armee geworden, falle auf den Mi-
Aus Stadl uud Land.
Gießen, 31. Oktober 1904.
•• R efo rmati onstag. Heute ist der Erinnerungstag des Beginns der Reformation. Am 31. Oktober 1517 schlug Luther die Thesen an die Schloßkirche 51t Wittenberg.
** Gießener S t a d t t h e a t e r. Der gestrige Sonntag war der heiteren Muse gewidmet. Earl Laufs „Toller Einfall" birgt in seinen vier Men keine anderen originellen Scherze als den einzigen, auf welchen der ganze Schwank auf geb mit ist. Ein lustiger Student der Medizin vermietet in Abwesenheit seiner .Verwandten, bei denen er seine „Bude" aufgeschlagen hat, deren geräumige möblierte Wohnung, die ihm von seinem Onkel zur Verwaltung und Neberwachung anvertraut worden ist, an allerlei merkwürdige Kostgänger: einen von Schuldnern, Schwiegermutter und seiner ausgegebenen Braut gehetzten und viel gesuchten, schwindelhaften jungen Nichtstuer, einen alten, höchst nervösen „Komponisten", ferner an eine Operettensängerin und endlich an die famose Familie Bender, bestehend aus Vater, Mutter und Tochter, mit deren häuslichem Leben viel Spiel getrieben wird. Die kleine Tochter flüchtet natürlich dem jungen Mediziner in die Arme, der sich schließlich, sowohl als Heiratskandidat wie als Vermieter, in ein ganzes Netz von Anforderungen verstrickt sieht und die Stunde verwünscht, da der Wichsier seines Korps ihm den verhängnisvollen Einfall unterbreitete und sogleich als Mädchen für alles seinen Dienst anttat. Laufs zeigt in diesem Schwank eine schon aus „Pension Schöller" bekannte merkwürdige Vorliebe für Mreife und Wiederkehr, viel bewohnte Häuser, verrammelte Türen u. dgl., und man könnte, wenn man schon einmal den „tollen Einfall" als Basis für einen Schwant'oder eine Posse ausersehen wollte, sicher- 1 lich etwas mehr originellen Witz und weniger so oft Dagewesenes entwickeln. Gelacht wurde gestern sehr viel in dem fast bis auf den letzten Platz besetzten Hause. Die Darstellung war im allgemeinen zufriedenstellend; dem Studenten, der von Herrn Andreas gespielt wurde, hat der Verfasser deS Schwanks im Grunde wenig Humor mitgegeben; für Heiterkeit sorgten in erster Linie das „Mädchen für alles", Wichsier Birnstiel (Herr Lippert), der sonderbare Musikdirektor (§crr de Giorgi) und das Ehepaar Bender, das von Herrn E 0 n r a bX und Frau Fischer würdig vertteten war.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters.
-ch. Frankenvaey am Dlwsverg, zy. an. Mr unser« am 13. September d. IS. durch ein Gewitter, verbunden mit Wirbelwind, schwer geschädigten Mitbürger hat der Magistrat von Biedenkopf eine Spende von 100 Mark der hiesigen Gemeinde zur Verteilung überwiesen.
X Aus dem Biebertal, 29. Okt. Der Vorstand des für Rodheim und Umgegend begründeten Lokal» Gewerbe Vereins hat sich in einer Eingabe an die Handwerkerkammer sWiesbaden gewandt, um für den südlichen Teil unseres Kreises eine besondere PrüfungSkommiffion für die Gesellen- und Meisterprüfungen einzurichten.
R.-B. Darmstadt, 31. Okt. (Eigener Drahtbericht.) Auf der Weltausstellung in St. Louis hat die Hess. Weinbaudomänenverwaltung einen schönen Erfolg erzielt. Es wurde ihr für ihre dort ausgestellten Domanial- wcine die goldene Medaille verliehen. — Der Fabrikbesitzer O. Recke in Rheydt hat vorgestern vor der Technischen Hochschule seine Prüfung zum Doktor-Ingenieur mit Auszeichnung bestanden.
Worms, 31. Okt. Gestern nachmittag wurde die erste Tagung der deutschen Synodalen, zu welcher gegen 500 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands eingetroffen 'ind, durch einen Festgottesdienst in der Dreisaltigkeitskirche eierlich eingeleitet. Pfarrer Walter-Worms hielt den Altar- üenft, während Pfarrer Veesenmeyer-Wiesbaden die Festpredigt hielt. Nachdem sodann um halb 7 Uhr nachmittags eine Sitzung des erweiterten Arbeitsausschusses stattgefunden hatte, folgte abends 8 Uhr die Begrüßungsversammlung im Zivil- kasino. — Der Vorsitzende des Frankfurter Arbeitsausschusses Generaldirektor H. Dietze-Franksurt a. M. hieß die zahlreich erschienenen Synodalen im Namen des Arbeitsausschusses herzlich willkommen und erörterte kurz die Zwecke und Ziele der Tagung. Sodann bewillkommnete Oberbürgermeister Köhler-Worms die Versammlung namens der Stadt und der evangelischen Einwohnerschaft. Eine Reihe weiterer An- spr-.chen folgten u. a. von Dekan Bennemann-WormS und üoh Professor Marx-Frankfurt a. M.
Frankfurt, 30. Okt. Groß und Stafsorst. DaS Schicksal der beiden Raubmörder ist immer noch nicht entschieden. Wie wir hören, haben die Verwandten deS Stafforst neuerdings ein Gnadengesuch an den Kaiser eingereicht mit dem Hinweis darauf, daß, wenn Stafforst hingerichtet würde, auch das Ansehen und das weitere Fortkommen seiner Verwandten darunter leiden müßte. Sie bitten aus diesen Grunde um Begnadigung. Es ist möglich, daß die Verzögerung in der Entscheidung über das Schicksal der beiden Verbrecher mit diesem Gnadengesuch in Zusammenhang steht.
fc. Frankfurt a. M., 30. Okt. Heute wurde im „Storch" dahier die General-Versammlung des Hessischen Landesrechnerverbandes in Anwesenheit von 80 Gemeinderechnern au§ allen Provinzen des Großherzogtums abgehalten. Punkt 11V, Uhr eröffnete der Vorsitzende, Rendant Wolfschmitt-Schotten die Generalversammlung und man trat sofort in die Tagesordnung ein. Der Vorsitzende berichtete über die Tätigkeit des Verbands-Ausschußes seit der letzten General-Versammlung. An den Bericht schloß sich eine längere Diskussion an.
Schlüchtern, 30. Okt. Nachdem Landrat Geh. Reg.» Nat Roth in den Ruhestand getreten und die Landrats- anttsstelle zur Erledigung gekommen ist, beschloß der Kreistag auf sein Vorschlagsrecht zur Wiederbesetzung dieser Stelle zu Gunsten deS bisherigen kommiffarischen LandratS Re- gienlngS-Affefsors Grafen zu SolmS-Laubach zu verzichten. In einer Eingabe an den Regierungspräsidenten soll dieser gebeten werden, den Grafen zu SolmS-Laubach a(8 Landrat deS Kreises Schlüchtern höheren OrteS in Vorschlag zu bringen.
Kleine Mitteilungen ans Reffen und den Nachbarstaaten. In Wieseck gründete sich vor einigen Tagen ein Bürgerverein. — Einer der ältesten Aerzte in Darmstadt ist verschieden: Geh. Medizinalrat Dr. Orth. Er hat ein Alter von 83 Jahren erreicht. Der in weiten Kreisen hochangesehene alte Herr konnte bereits im Jahre 1892 unter lebhafter Anteilnahme seiner Berussgenossen sein 50 jährigeS Doktorjubiläum feiern.— Die vakante Lehrerstelle in Lollar wurde dem Lehrer Fehtt aus Ruttershausen übettragen.
Kerichtssaal.
R. S. Leipzig, 29. Okt. Wegen Urkundenfälschung in zwei Fällen in Jdealkonkurren- mit Betrug im Rückfalle wurde der Dachdecker Georg Wilhelm P a n z in Gießen am 20. Sept. b. I. vom Landgericht Gießen zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren sowie zu 450 Mk. Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte ging nach Verbüßung einer Freiheitsstrafe zu einem Gießener Dachdeckermeister in Stellung, da er aber fern Freund von regelmäßiger Arbeit ist, gab er diese bald wieder auf. Mittlerweile sollte er eine größere Kostenrechnung bezahlen^ m die er in dem Ehescheidungsprozesse gegen seine Frau als schuldiger Teil verurteilt worden war. Er fälschte nun einen Brief mit der Unterschrift seines Vaters an einen Bekannten desselben, den Gartenaufseher Dörmer in Gießen, worin stand, Panz fcn. bitte seinen alten Freuick, ihm 25 Mk. bis zum 1. September zu leihen, dann bekomme er sie von der dann fälligen Pension zurück. Er brauche das Geld, um damit die Genchtskoften feines Sohnes zu bezahlen, dem er die Schande nicht antun wolle, daß seine neuen ,guten Möbel ab geholt würden. 45 Mk. habe er selbst dazu. Dörmer gab dem Angellagten, der den Brief gelöst überl-rächte, den gewünschten Betrag: eine Quittung darüber mit der gleichfalls gefälschten Unterschrift seines Vaters lag bei. — Svöt" arbeitete er bei dem Dachdeckermeister Lapp und lernte.
die ,Leipz. Volksztg
habe, sei haltlos. Das „N. Montagsbl." habe diesen Vorwurf ohne die notwendige sorgfältige Prüfung des Sachverhalts erhoben, und das fei eine illoyale Handlungsweise, Die auf das schärfste verurteilt werden muffe. Andererseits habe die „Leipz. Volksztg.« die EaUchuldigung, die sie gegenüber dem Parteitage wegen der ^üdekum-Notiz ausgesprochen habe, nachträglich als ein bloßes taktisches Manöver hingestellt. Wenn es Sitte würde, zu unzweideutigen
Erklärungen nachträglich solche Kommentare zu geben, so würde e§ mit Treu und Glauben in der Partei
* Kleine Tageschronik. Die Mitglieder der „Gemeinschaft der Eigenen" (Homosexuelle) haben gegen den Pastor P i l i p p s in Plötzensee wegen Beleidigung und Verleumdung, begangen auf der Kölner Sittlichkeitskonferenz, Strafantrag gestellt. — Der Herrenreiter und Reitlehrer der Eauitationsanstalt Ulanenmajor Frhr. Max v. R e d w i tz in München stürzte bei der Fuchsjagd der Eguttationsanstatt. Er erlitt einen dopvelten Schlüsselbeinbruch, drei Ripvenbrüche und eine starke Brustquetschung. — In Römhild (Thüringen) wurde der hiesige Sparkaffeuverwalter Tebuner von einem italienischen Arbeiter überfallen, mtt einer Hacke niebergef(fragen und einer Summe von 2200 Mark beraubt. Teubner ist schwer verletzt. Der Täter ist entflohen. — In den braunschweigischen! Dorfe Siersse durchschnitt ein Arbeiter seinem Kinde die Zunge. Das Kind starb an der Verletzung. Ter Täter ist verhaftet. — In einem heftigen Streit mit seiner Frau schlug ihr der Landwirt Ließling in Soisdorf (Thüringen) mit einem Beil auf den Kops und z er tr ti m m e rt e ihr den Schädel. Die Frau liegt im Sterben. Kießling selbst durchschnitt sich mit einem Rasiermesser beide Halsschlagadern und starb. — regr 0 im amerikanischen Staate Colorado fand in einem Kohlenbergwerk eine entsetzliche Explosion statt. 60 Mann, fast lauter Ungarn, waren in der Grube beschäftigt und smd sehr wahrscheinlich um gekommen, da das Bergwerk brennt.
ff-bftrett soll noch einem Vor-1 sowie die österreichischen und ungnrischen Handels-, Finanz-
— Den ^lvr c-iirstcnschicdSoericht unter und Ackerbauminister, außerdem Botschafter von Szocgyeny.
schlag de§ Rc.chSkon.lers cm Manch teilnahmen. Die Konferenz unterzog die Verband.
Vorsitz de« t» - 1 mcibct: Im Anschluß an lungSrnaterien, insbesondere die Vorschläge S" einer gemem-
„V^/^i'e der Reichskanzler kürzlich mit dem saincn Zoll- und Handelskonferenz einer Beratung und die -e'wre'chi ge , «otschaster v. Szoegneny-Marich faßte nach gegenseitigem Einvernehmen die zur Fortsetzung österreichgchStaatssekretär Graf Posadowsky der Vertragsverhandlungen mit Deutschland erforderlichen gehabt "kch Wien begeben, um die Handels- Beschlüße. „ .
rlraasN- handlUNgen zwischen Deutschland und Sofia, 30. Okt. Der König von Serbien ist um v°)tragS--"hano g g Ubr morgens hier ««getroffen. Zum Empfange hatten
Lesterre'ch-Ungarn^^^ Interpellation, sich am Bahnhof Fürst Ferdinand mit den Munstern w.
betreffend Abänderung deSNamens der Stadt Jnowrazlaw cingefundcn. Die Begrüßung war sehrhcrzUch. Aach gegc■ m Lohensalza in, Abgeordnetenhause angekündigt. seitigen Vorstellungen fuhren der Fürst. und fern Gast durch
(£ e Verdoppelung der Landessteuer steht, die Stadt, von nner zahlreichen Menschenmenge lebhaft be- FÄı f «7* »
wird sich der in Kurzem zu Malchin znsannnentretendc meeklen- des ch o ss c n den englischen Danipscr «Her u c i StrSlnS'eit*6^«aanbtrg,0fo bem I Ii°gend° Französisch/Panzer'schVSinais- geht mit dem werden Wdb^U1' . Verdoppelung französischen Konsul nach Larachc. Daselbst sindct eine Kon-
oei -nnowiitut Qnmcnbnna -ur ftiilmina seines d e Ausländer in das engli che Kon ulctt fluchten mußten.
^.Sh°?tÄ^’X Ärt Sifte ?geS deren Newport, 29. Oft. Attentate gegen im Ban t J .,o qAn Ann Mk anacaeben wird. begriffene Kriegsschiffe nehmen zu. Den imaufge-
—*’. sozialdemokratische Parteivorstand klärten Connecticut-Fällen folgen jetzt Brandstiftungs- oeröffentlickt im Vorwärts" eine längere Erklärung, in der Versuche auf den Werften von Philadelphia, wohl tn
<)( RnfiHnft ührr den ihm unterbreiteten Streitfall der offenkundigen Absicht, den Kreuzer St. £ouu zu zer- 5,„film. ns™. W*-« $1-1*.»»®«« «-
t AW m ’ - hnrlc.it Tas Ergebnis lang es, den Brand rasch zu bewältigen. — Die vom dcntschen
beide Var^ien Der Vorwurf, daß Kaiser geschenkt- Statrw Friedrichs des Großen, ,st eine Rüge b, ‘ ^^.opten gearbeitet die hier die Duelle mannigfachen Verdrusses bildet, wird
Das N Montaasbl." habe diesen Vor- jetzt streng überwacht, nachdem die BundeSpolizei daS Be- " " ' - h- > stehen eines Komplottes von Fanatikern, deren Ziel die
Zerstörung der Statue ist, aufgedeckt hat. Die Parteien beschuldigen Roosevelt des VerfasstingSbrucheS, weil im Distrikt Columbia, in dessen Hauptstadt Washington die Statue ausgestellt werden soll, nicht er, sondern ausschließlich der Kongreß dieses Verfügungsrecht habe. Selbst die loyale Presse
der **GabetsbergerStcnographie. Gestern tagte im Hotel Einhorn die diesjährige Herbstvertteterversamtn- des tung des Bezirks Oberhessen im Verbände Gabelsbergerscher von Stenographen des Main-Rheingaues und von Hessen-
Tkatzenko, welches die Einkunft der Kaiseryacht Standart in Nassau. Die s'ehr gut befuchte Versammlung hatte sich Dünkirchen darstellt, auf der im Jahre 1900 das Zarenpaar a-
^ranfreich einen Beiueh abaeftnitrf hat beiden Verbände „Hessen-Waldeck" und „Main-Rheingau und
m k x' 5)essen-Nassau" zu beschäftigen, die im wesentlichen die Ver
Madrid, 30. Okt. Om Parlamentskonflikt, den die! beiber Verbände zu einem und die Einteilung
Jmmunitatssrage der Abgeordneten hervorgerufen ^^^rbezirke: Worms,Darmstadt,Mainz,Wiesbaden, hat, nahm scharfe Formen an. Im Lause der letzten Nacht- Frankfurt a. M., Hanau, Gießen, Fukda, bezweckte. Der sitzung der Kammer brachte die Opposition Antrag auf Bezirk Oberhessen, an und für sich einer der an Mitglieder- Antrag ein, begründete sie und verlangte namentliche Ab- zahl kleinsten im Verbände, hat erfreulicherweise seit Anfang itimmung. Tie Majorität hielt an der Aufrechthaltung des dieses Jahres um 59 Mitglieder, wovon die größte Anzahl Quorum fest. Bei den darauf entstandenen Tumulten wurde auf die beiden Gießener Vereine und den neugegründeten der Präsident mit Stöcken bedroht, so daß die Sekre- Verein Heuchelheim entfällt, zugenommen.. Ju den Vereinen täre und Saaldiener ihn schützen mußten. Das Kruzifix !?u^n^m ganzen 114 Personeni in Alnfänger- und 77 m über dem Platz- d.- ^d- mit Stackichlacz-n dl- Gi°L-
b^unt-rg-fchlasien, und de auf dem Präsidentcnüsche ^ne Familienzusammcuklmft im „Einhorn" vercm- beyndlichen Gegenstände nut Tinte bejubelt. Tie Kammer gattet, die sich ebenfalls eines guten Besuches zu erfreuen erklätte sich in Permanenz. batte und auch die auswärtigen Herren noch lange mit ihren
Mailand, 30. Okt. (Sortiere della Sera behauptet Gießener Kunstgenossen zusammenhielt.
neuerdings, daß eine Zusammenklinst des deutschen^ ** Jeder weiß ja, was so ein Mai-Käfer für Kaisers mit dem Könige von Italien in Livorno stattfinden werde. Das bortige deutsche Konsulat trifft bereits
Auf die morgige Abonnementsvorstellung von Laubes „Karls- schüler" sei noch besonders hingewiesen. In der Freitags- , aufführung hatte das Werk bekanntlich einen großen Erfolg, nisterpräsidenten zurück. — Es wird behauptet, daß Doku- an bcm erster Linie die Herren Lüttjohann als Schiller mente von der Loge Großer Orient für 20000 Frs. er- unb Herr Linzen als Herzog partizipierten.
worben worden sind. Man gab sogar die Namen der ...... - * ' ‘


