Ausgabe 
28.7.1904 Erstes Blatt
 
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Der erste Lehrer deS

doch Lob und Dank dafür!

Am Erntedankfest, sowie bei anderen kirchlichen Feierlichkeiten

fünbigt.

'Es iS ei

von Togo, diesem Beispiel zu folgen?

Dem Dozenten für Wasscrkrastmaschinen an der hiesigen Technischen Hochschule, Geh. Baurat Professor A. Psarr,

Alsfeld, 27. Juli. Heinrich EiSfeller auS Groß- Felda, der seither bei der Firma Bücking u. Langsdorfs, Bankgeschäft in Alsfeld, in Stellung war, wird seit Montag vermißt. Man befürchtet, daß der erst 1K jährige, der so­wohl von seinen ChesS als auch von feiten seiner Bekannten als tüchtiger, gescheidter und sehr braver Mensch geschildert wird, dem in keiner Beziehung ciwaS vorzuwersen ist, sich ein Leid angetan hat.

G. Büdingen, 27. Juli. Große Anforderungen treten in den nächsten Jahren an den hiesigen Stadtsäckel heran. Tie Kosten der Kanalisation, mit der in den nächsten Tagen begonnen wird, belaufen sich auf insgesamt 166 OOO Mk. Der CchulhauSncubau kosttt über 100 000 Mk. Ferner ist vom Gemeinderat vor kurzem die Errichtung eineS ElektrizitätS- l werkS beschlossen worden. Die Wasserleitung genügt nicht mehr und ein baldiger Umbau ist erforderlich. Nach Been-

wäffcrn heimkehrende aktive Schlachtflotte wird anfangs August vor Swinemünde eine große Schießübung ab­halten, welcher der Kaiser beiwohnen wird. Infolgedessen erfährt das Eintreffen der Kaiserflotille in den heimischen Gewässern eine Verzögerung. Tie Schlachtflotte verläßt am 6. August die norwegischen Hasen und geht unter beständigem Manövrieren um Skagen durch den Großen Belt und den jSund nach Swinemünde, wo die Hebungen der Schiffsartillerie am 11. August stattfinden.

PosaunenchorS war der Musiklehrer Rübsamen auS Buhbach, spater wurde Philipp Fung und dann Philipp Weigel damit betraut. Unter feinem jetzigen Dirigenten, dem Werkführer Ludwig Weigel, hat der Verein einen guten Aufschwung ge­nommen; die Klein-Lindener Bläser sind bei kirchlichen fielt» lichkeiteu gerngesehene Gäste. Ter Verein hält jetzt seine UebungSstunden im Saale der hiesigen Kleinkmderschule und übernimmt bei Mission-festen die Begleitung der Gesänge.

Kolonialpost.

Berlin, 27. Juli. In verschiedenen Zeitungen wurde mttgeteilt, der Gouverneur von Togo, Horn, habe seinerzeit krankheitshalber seine Abreise aus der Kolonie be­schleunigt und er werde wegen eines Herzleidens nicht dort-

Geh. Kommerzienrat Michel geleiteten, sehr sachlichen Ver­handlungen zeitigten den Erfolg, daß man von der Aus­hebung der Schule vorerst absehen will, um zu sehen, wie sich die Schule in den neuen Verhältnissen entwickeln wird, in die sie in dem neuen Schulhause fommt, da die bisherigen angeblich sehr ungünstig gewirkt haben. Beson­ders in der Kaufmannschaft soll die Schule mehr propagiert werden. Die Verhandlungen nahmen zwei Stunden in Anspruch.

Kleine Mitteilungen aus Hes|en und den Nachbarstaaten. In Frankfurt wurde in der Nidda- straße der 19 Jahre alte Sohn achtbarer Leute wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftet, das er auf der Reise in Gießen an einem sechsjährigen Mädchen begangen haben soll. ...

politische Taoesschau.

Vertauschte Rollen.

In der HandelsvertragSsrage. so schreibt unS unser Berliner Mitarbeiter, haben RcichSamt des Innern und Auswärtiges Amt die Rollen getauscht, firhr. v. Richt- hofen, zu deffen Reffort die handelspolitische Abteilung ge­hört, tritt gegenüber dem Grasen PosadowSky in den Hintergrund. Vor zehn Jahren war es anders. Neben dem Kanzler v. Caprivi führte in erster Linie und auf daS glänzendste der Staatssekretär des Auswärtigen, Frhr. v. Mar­schall die Sache der Regierung in der HandelSvertt-agskam- pagne. Wie damals Frhr. v. Marschall, so ifl jetzt Graf VosadowSkn über die Bedeutung eines ReffortleiterS hinaus- gewachsen. Er ist em Staatsmann von unübertroffener Viel­fettigkeit und gründlichstem Wißen. Er war die Seele der Beratungen des wirtschaftlichen Ausschusses und Haupwcrtreter der Regierung bei den KommiffionSverhandlungen über den Zolltarif. Jetzt berief ihn Graf Bülow nach Nordcrnen zu den Konferenzen mit den Abgesandten Rußlands, und es ist kein Zweifel, daß dem Grafen PosadowSky bei den Handels- Vertragsdebatten im Reichstag die Vertretung der Regierung in der Hauptsache zufallen wird. Der Leiter deS Auswärtigen Amtes dürste sich auf gelegentliche Erklärungen, wie beim Zolltarif, beschränken.

heit ber dort ansässigen Europäer absolut unerläßlich ist, -m ovgafrisieren. ?u; Lage in Tanger ist aber eine der- artige daß unverzüglich etwas zur Sicherheit der Europäer

Die französische Regierung hat nun, wie eine letzte ^epefebe meldet, zwei Kriegsschiffe nach Marokko entsandt, läßt aber diesen Sckrttt offi rieft als nicht weiter aufregend i>arstellen. Petit 3t>umal" veröffentlicht folgendes: Die beiben Kriegsschiffe .Kleber" undGalileo", welche miet) 'einem Beschlüsse der französischen ^Regierung nach Marokko entsandt werben sollen, werden beute in See stechen, um sich nach Tanger zu begeben. Rack Ankunft der Schiffe int dortigen Hafen werden die Schisfskommandanten )im bein französischen Gesandtem zur Verfügung stellen. Es bandelt sich einzig und allein barum, die verschiedenen tn Marokko befindlichen französischen HaickwlS- und Explora­tions-Missionen zu schützen.

Deutsches Reich.

Berlin. 27. Juli Das StaatSminifteri um trat heute unter Vorsitz des Grafen Bülow zu einer Sitzung zu­sammen. .

Vie verlautet, beabsichtigt der Eisenbahnmmnter. in allen Eisendabub clriebswerküätt en rine 9»r ftün- dige Arbeitszeit einzufübren. Sie soll sich eritreaen un Sommer von 6i-< bis 12 Uhr. jm Vinter auf die Zeit von O* bis 12* .und von 26 Uhr.

T-crRricksonzriger" meldet die Verleihung des Roten Adlerordens 3. Klasse mit der Schleife an den Geichichtsmaler Professor Karl Röchling zu Charlotten-

Ans Stadt und Land.

Gießen, den 28. Juli 1904.

-r. Fünfzigjähriges Jubiläum deS Posaunen­chorS in Klein-Linden. Wie bereits mitgeteilt wurde, feiert Sonntag den 31. Juli der Posaunenchor in Klein- Linden das Fest seines 50jährigen Bestehens. Zu Anfang der 50er Jahre schloffen sich in Klein-Linden mehrere christ­lich gesinnte Männer zu einem Verein zusammen, der als sogenannterKreuzerverein* von einem jeden Mitglied wöchentlich 1 Kreuzer für Missionszwecke erhob. So kamen jährlich 2025 Gulden zusammen, die von der Leipziger Mission zur Erziehung indischer Waisenkinder verwendet wurden. Em ständiger Sonntagsgast in diesen Versammlungen war Wilhelm Rüter, Krankenwärter am Wetzlarer Spital. Er lud zu einer Versammlung in Leun a. d. L. ein und verstand c3, die Erschienenen, darunter auch zwei Männer auS Klein-Linden, den Mechaniker Jung und den Gemeinde­rechner Lenz, zur Gründung eines Vereins für geistliche Musik zu gewinnen. Im Jahre 1854 geschah auch wirklich die Gründung, bei der sich 42 Mitglieder anmeldeten, dabei auch solche von auswärts, auS Gießen, Krofdorf, Waldgirmes, Kinzenbach, Groß-Rechtenbach, Hochelheim und HörnSheim. Unter den Mitgliedern waren aber nur neun Bläser, die schon zu Weihnachten gelegentlich einer Christbescheerung in der Kirche zu Kinzenbach zum erstenmale öffentlich auftraten. Darüber entnehmen wir auS einem Bericht deS Vorstandes ! folgende Auszeichnung: ,9Pir können bis jetzt acht Melodieen blasen; eS geht zwar noch ziemlich raub, dem Herrn aber sei

hin zurückkehren. Wie die »Norddeutsche Allgemeine Zeitung" auS zuverlässiger Quelle erfährt, entbehrt diese Nachricht jeder. _ ... x. , .m

Begründung. DaS ist ersteulich, weil Herr Horn als Kolonial-1 ^er Kanalisation soll endlich eme Neupflasterung beamtet sich bewährt hat. Verwunderlich aber bleibt, daß lamtlicher Straßen vorgenommen werden.

der sett Dezember in Deutschland weilende Gouverneur den R'"B* r m ?8* cP, m Reichstagsverhandlungen über die Togobahn- Kabmettsrat Römheld, Vorstand der Großh.

Vorlage 'fernblieb. Er hätte den Kolonialdirektor, der keinen KabmettSdirektwn, wnrde mit Wirkung vom 1. August, der leichten Stand hatte, wirksam unterstützen können. Die -Darmst. Ztg." zufolge, zum Direktor deS LandeSmuseumS anderen leitenden Kolonialbeamten sind, sofern sie zur Parla-1 xxxx ^ikbenamt ernannt.

mentszeit in Deutschland sich aufhielten, im Reichstag er- Darmstadt, 27. Juli. An Stelle deS verstorbenen

schienen und hervorgetreten. Was hinderte den Gouverneur GehelmeratS v. Knorr soll Geheimrat Emmerling non Togo, diesem Beispiel zu folgen? 5 Präsidenten deS Verwaltungsgerichtshofs bestimmt fein.

ntte am Freitag, der über die Lage beraten soll, den Vorsitz ^Budapest ,27. Juli. In der heutigen Gilamg M 7IK- ^wdnetenlrnufe^ wurde der Antrag dcS M^geordneten .ttatznaet) auf Abbruch der HandekSvertragSverHandlung en mit Deutschland und Italien a b g c I c I) n t Der rest­liche Poften deS Hand-'l^budget wurde ohne Debatte bewilligt.

P e t er Sb u r g , 27. Juli. Die Gri'etzsammlung tieröftmthrfit ein (Mcb über Organisation deS Kl e i n kr e d i t e s für Ackerbliu- imb ^Gewerbetreibende sonne für Handioerker zur Er­teilung von Dorlel>en und Permittelung beim Ankauf der zum Beiried n-tigeu ^genftände sowie beim Verkauf landwirtichast- tidwr Erzeuauifse und zur Eutgegeunalnne von Einlagen.

Ohfterbav, 27. Juli. Präsident Roosevelt wurde beute formell davon in Ki'nntniS gesetzt, daß die r e p u b l i - konische Nationalkonvention ihn zum Präsident­schaftskandidaten nominierte. Als der ^breeber des Re­präsentantenhauses, Lannon, ilnn int Auftrage deS ökomiteeS davon Mitteilung machte, nahm Ro^evelt die Nomination an und erklärte ferne freudige Zustimmung zu den Erllarungen und Grundsätzen der Konvention.

echS Monateit Gefängnis.

DaS Kartenlegen frfieint in Berlin nom an der. Tagesordnung zu sein. Als ein Beitrag zum Unwesen der Karten», legermnen wird im Lustgarten ein Zettel vertritt, aus hm an»; standSlos in fettestem groben Druck zweimal bte WorteAchtzig prangen. Sodann heißt eS weiter'Meine Zirkulare und Snmit sind durch Amts und Landgericht^beschlüsse vom fianuar und. fiebnwr 1904 erlaubt. Motto: Ter Hang zum Wunt^rbaren ist Dielen eigen. Es liegt in der Natrlr gewaltiger Kraft, Bor dessen Mack)t vornehm und niedrig sich neigen, Dem selbst em Räriel der edlen Wisienschaft. (Aus: .Imperium tl bntria , berühmte Tragödie von Tr. Sch. . .) Trotz der Konkurrenz und der Kritik ist meine Kunst eine unübertroffene tote vor­nehme Zeitungen meine Kiinst würdigen denn ich.,tve«.^ I?11* schriftliche Nachweisen von Tausenden Consultanten lahrliw vier und auswärts in ^lnspruch genommen. Karlen-Klmulerin Fisher, Berlin NW., Feldzeugmeisterstr. 6 vorn 3. Etage (direkt an der Rathenower- und fmibpftr. Ecke. Nur 10 Minuten vom Lehrter Bahnhof und Nähe Eriminalgerichts'» sagt Damen streng gewissenhaft bevorstehendes Schicksal, GlückSfalle und Zukunft. Herren werden nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung zu- gelchscn Karten-KünMerin firau Fischer ist durch nachweisbare große Erfolge und öfsenttich' Anerkennungen in Berlin, Edar. tott nburg. SMnebera und auswärts berilhmt. Sprechzeit täglich von 102 Uhr vormittags und 510 Uhr nachmittags. Bon 35 Uhr nur Zutritt für vornehme Herrschaften. Sonntag und fieiertage dieselbe Sprecfarit. Nur Consultanten ist der Zutritt ?u meinen Wartezimmern und Sprechzimmer geftattet. xag ein derartiger Dumbug ungestraft verübt werden darf, ilt über* ous deschäm.'nd si>r 'Zerliu und die Berliner.

Vevßnlschter.

Regensburg, 27. Juli. Dem .Regensburger Anzeiger^ mfoltic äscherte gestern nachmittag ein Großfeuer die Hälfte des Dorfes Heumaden bei Moosbach in der Oberpfalz cm. 10 An- roefen 19 Nebengebäude und die Ortskapelle wurden ein Raub der filammen. .

Mailand, 27. Juli. Nach einer hier emgetrofrenen Meldung bat der vom Militär desertierte Sohn Alberto des MalerS Segantini auf dem Simplonpasse Selbst­mord begangen. _ ,

Dummheit und Aberglauben. Nicht die Ober- Hessen allein glauben an die Wahrsagekunst, und bte Bilbeler Affäre, die noch in frischer Erinnerung stehen wird, steht Nicht allein da. Ein kaum glaublicher Fall von Dummheit und Aber­glauben wurde am Montag in einer Verhandlung vor der dritten Strafkammer deS Landgerichts I in Berlin erörtert. Auf der Anklagebank befand sich die 40 iäbnge unverehelichte Auguste Mvs - ka. In der Reich-nbergerstraße betrieb die ver- e(Ktidrte Wilhelmine Sck. ein Grünkramgeschäft. Zu ihren Kundinneii gehörte auch die Angellagte. 2lls dieic io häuftg von der Sch. Klagen über den schlechten Geschäft s S.a n g hören mils-te beschloß sie. die firau, deren grenzenlose Einfalt und Dunimh.it s.e durchschaut hatte, auSzubeuten. .^^^föählte ihr, daß ihre Großmutter Zigeunerin sei und tn ^dlershos nwlme. ^Es sei eine außerordentlich kluge, mit übernaturlmten straften ' auSgestattete firau, ivelche der Sch. durch An cnpung von Sympathiemitteln helfen könne, wie sie sckwn vielen anderen zu einem blühenden Geschäft und Vermögen geholfen habe, .firau Sch nahm das Anerbieten mit fireuben an. Am folgendeii Tage begann der Dokuspokus. firau Sch mußte zunächst drei fiünfzigpsennigstücke opfern, welche bte Angeklagte angeblich auf der bloßen Brust tragen mußte. Sodann hatte firau Sckr. sich einen lleinen Flausch Haare abzu schnei den und diesen ihrerseits an dem bloßen Busen aufzubewahren. tfrau Sch kam der Vorsäwist getreulich nach, bei der Angeklagten wurden die drei Geldstücke aber nicht einmalwarm". DaS Mittelzog" nickt, es mußten stärkere -Seiten angespannt wer­den. firau Sck. mußte jetzt drei Einmarkstücke opfern und als ihr L»rden nach wie vor leer blieb, mußte sie drei Talerftücke bergeben Alles vergeblich. Nun griff die Angellagte aut Ge­britz ihrer alten Zigeuner-Großmutter zu fcMrferen Mittelm CS müsse, wie sie der Fran Sch. .vorredete, ein -rrösch ans Kreuz genagelt werden, sie müsse sich außerdem Letchen- blut und Tetenblumen beschaffen und schließlich drei Zehiimark- stücke aus dem bloßen Dusen tragen, firau Sch opserte bic 30 Mark und bann auch nod) 60 Mark, da die Angellagte es mch größeren t^eldstückm versuck'en wollte, .firau Sch. hatte schtten- lich 270 Mark geopfert. Die Angeklagte behauptete, datz mit den Goldstücken daSgoldene Rad des Lebens in Be­wegung gesetzt mcrben müsse und hierzu fei nur ihre Grotz- mutt e r im stände. Die Betrügerin erhielt eine Strafe von

Litteratur.

JuftuS Perthes' Staa tSbürger-AtlaS, 24 Blätter mit über 100 Karten, Diagrammen und Mbildungen zur Veriaffung und Verwaltung des Deittscken Reiches und der Bun­desstaaten. Mit Bealeitworten. Von Paul Langl-ans. (Vierte Auslage. Preis 2 Mk.) ist im Verlag von JustuS Perthes in Gotha erschienen. Der Atlas H folgenden Inhalt: Vorwort. Begleitwerte. -- Karten: Volk^ftämme und deutsche Mundarten. Religiöse Bekenntnisse. Kirchliche Gli d^rung. Vernxittung der Jnvaliditäts und Altersversicl>eriing. Entscheidende Disziplin narbehörden. Politische Einteilung, Zusammensetzung des Reichstags 1903. Vergleichende llebcrfirfyt der Reichstags- Wahlkreise. Justiz-Verwaltung. Gliederung einiger L»an- d'ls und Verkelirk-anftatten. -höhere Schulen. V?rw<iltung der Zölle und indirekten Steuern. Standorte des ReichsheerS und der Kcriserl. Marine, Divisions- und Brigade-Kommand"s, fiestungswe'en. Territorialbezirke des ArmeekorpZ. Landweh - besirkseinteilirng: Ausbildung«- und ErziehimgSwesen, teckwische Anstalten von .^eer und Marine. Verwaltung der Deutschen Sclm gebiete, Standorte der Kafferlick>en Schutz truppen.

Kunst und Wissenschaft.

Darmstadt, 27. Juli. Der Darmstädter Künstler Karl Sckmoll von Eisenwertb erhielt auf der Dresdener Kunst- ausftellilng die lle'ne go'dene Medaille. Aiick tmtrhen seine Ra- dierungen und Holzschnitte von dem dortigen Kupferstich-Kabinett angckauft.

Kopenha.gen, 27. Juli. Nach einem Brief des Leiters der dänischen literarisck^en Gr ö n l a n d e r v c d i t i o n , bcdl Schriftstellers Mvlius Griffen vom 6. Juli, beenbete die Erpe- dition Ende Juni ihre Reifen in Nordgrönlcmd. Sie schließt ietzt das <511'bi um über Land und Leute mit einer viermouatigen Reise in Südgrönland ab. Die bann fatgvnbcn Ervedirionsreisen sollen sich vom 60. dis zum 80. (Arad nördlicher Breite er­strecken. Das Mitglied der Expedition Maler Graf Moltke k brt krankheitshalber zurück.

Sport.

Ruder-Regatta in Gießen. Reges Leben herrscht setzt alle Abende am Boodchause der Ök R.-G. 1877. Die Vorarbeiten

bürg. _

Nordseebad Westerland, 27. Juli. Vriin urtcb* rrdj Leopold von Preußen ist mir fernen Kindern, Prin- z^ffin Viktoria Margarete und den Prinzen Friedrich Sigismund und Friedrich Karl, deren nnlitärischen Begleiter Hauptmann Graf. v-nutruumjcu, fuiuic vn unucun von Stillfried und Rattowtz. dem Z'vilerzieher und dem OVio^gc I ^cc Posaunenchor durch seine Mitwirkung wesentlich zur mit bem SatmTbantTcr ®ottftibienfie bei. Am Oslermorgen,

Xuraufen tbalt imter dem ^meognno von vpornunn ein-1 . . ° . .... . f

getroffen mtb nahm 'm ..fcotel L>ohen;ollern^ Sehnung. frflf) bei Sonnenaufgang, labt bet Verein seine Weisen er.

Kiel ,27. Juli. Die R e ichswerft hat neuerdings reich- schallen und in der Sylocsternacht durchtönen vorn Kirchcn- lick 4000 Arbeiter entlassen, beziehungsweise ihnen ge-1 her die feierlichen Choräle den Ort. Von den temfiOTt beschlossen worben. Mibürgermeister Germer, Schneider Adolph, Kausmann Jung.

Samburg, 27. Juki. Als Geschenk be8 «inio3 poljbeim und al« auberordentliche« Mitglied der Kirchen-

von England für den Tne'^g-n Senat ist em kostbarer d^r a D Philipp Weigel.

f»7lb k^anTurlaub wrweilenbe " Gute Weinaussichten verzeichnet dieDeutsche

denUche^«°ni'ül Ä Ri»i^.^Frhr. v.^Redwitz a cr- Deinzeitung", indem sie in ihrer letzten Ni.mmer schreibt:

ft ar b beute infolge eines Schlaganfalles. Die geradezu tropische Hitze hält an und treibt tne ^rauben

,. - 1 im Wachstum ungemein rasch werter. Wenn auch ein vvr-

Heer und 3»(otfe. I übergehender, durchgreifender Regen denselben sehr zu

m m , cm uvi statten käme, so ist vorerst doch noch auch ohne diesen eine

Berlin, 27 Jutt. Nach emer Mitteilung deS Ebe 51 rQ|^e (^ntwidTlunfl möglich. Die Rebkrankheiten, nrieOidium der aktiven Lchlachtffotte ist beim Auslaufen aus -ermck am I utT^ Peronospora, Kirnen naturgemäß bei dieser trockenen 25. Juli abends das Torpedoboot Nr. 98 vorn .Ldin* Witterung kaum aufleben, zumal sie auch beim 2luftreten Steuerbord-mittelschiffs gerannt worden. Da die Heizräume sofort ihre Nahrung in einem für sie giftbefpri^fen Zu­leck sind, wird daS Boot vom Aoffo »Blitzt über Norwegen stunde vorfinden. ES unterliegt somit keinem Zweifel, nach Kiel geschleppt werden. Verletzt ist niemand. daß, abgesehen von den Verheerungen deS SanernntrmS,

Stettin, 27. Juli. Die aus den norwegischen Ge- der quantitativ in einzelnen Orten größeren Schaden an- 'richtete, die Aussichten zurzeit recht günstige sind.

* !wurden zur Fortsetzung seiner Versuche über die Bc-

London, 27. Juli. Die Prin-essin von Wales wegungSverhältniffe deS WasserS innerhalb der Turbinen ist frnte moraen nach - Str e l i V abg st zum Besuche Qu5 der JubiläumSstistunq 3 000 Mk. bewilligt. (D. T. A.' m Mainz, 27. Juli. Mit ben Verhältnissen der

P^riS, 27. Juli. Der Bischof Lenordez von Difon Höheren Handelsschule beschäftigte sich eine Konferenz, ist "tri '-i^n neuer Brief deS Staatss-'kr''tärs Merrh del Val hin die gestern von der HandelSkannner in ihr Sltzungvlokal ein- ",'7. der Regierung »««R °m ab «ex ei ft Xie berufen war. E, wohnten ihr die Ministerialräte Eisenhuth

1 dieses ^rrries sckim tn den Augen des Minnter-I . . « ... . . ,« 1 »» « c

frtdrfibnrtrn Combes eme ernste Verschärfung des Ko' und Nodnagel für die Großh. Regierung bei, außerdem eine tlittcS darzustellen. .Präsident Lmcket wird in dem Minister-1 Anzahl Mttglieder der städtischen Schulkommission. Die von