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Test. Kredit. Deutsche Bank Tarrnstädler Bank Bochumer Gug .
Montag bcn 29. August: SV. August: ......." v_____n - ,
5d)öUer." Sonntag den 4. September: „El)arleyv Xante.-
Fer KatyoltLeniag.
Regensburg, 25. Aug.
Gestern abend sand ein Gartensest auf dem Sternbräu-KeUer statt, das bei günstigem Wetter stark besucht war und mit einem Feuerwerk schloß. peut? morgen nach dem Hochamt im Dom begann bie letzte geschlossene Versammlung, in der der Rest der Anträge erleoigt und angenommen wurde. Um 10 Uhr begann die Letzte öffentliche Versammlung, an der der päpstliche Nuntius Caputo und der Vizepräsident der bc- | bischen Ständekammer Freiherr v. Bodmann teilnahmen. Präsi- oent Porsch begrüßte den Wuntiud und erbat und erhielt die ('Genehmigung, dem Grasen Ballestrcm zum bevorstehenden Geburtstage öie Glückwünsche des Katholikentages darzubringen. Graf Lallestrem habe sehr bedauert, .wegen einer Hock^eit an der Teilnahme am Katholikentag verhindert zu sein. Generalsekretär Tr. Pieper sprach über die Grundsätze oer katholischen Sozialpolitik und warf einen RüÄstick auf die bisherige soziale Tätigkeit. Tie zweite Rede hielt Kanonikus Meyenberg- Lu^rn Über katholische Weltanschauung. Hierauf hielt Präsident Porsch die Schlußrede. Nach Himveis aus den glanzenden Verlaus und den großartigen Besuch deS Katholikentages dankte er allen Rednern uni) den Mitgliedern vom Lokal- Ztomrtee. Tiefe Versammlung habe ihm merkwürdigerweise die Universalität der katholischen Kiräre gezeigt. Redner empfahl oann die RHollttion betreffend den Bonrsatius-Berein und die
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vermischtes.
• Gotha, 25. Ang. Ein Einwohner in Dad Thal! mißhandelte seine 84jährige Mutter so, daß sie noch selbigen TagS starb. Der Unhold wurde verhaftet.
• Königsberg, 25 Aug. Zwei an der Ermordung des Grenadiers Erben beteiligte junge Leute sind ermittelt und verhaftet worden. Ein dritter Beteiligter ist flüchtig geworden. Die Verhafteten imirben auf dem Wege nach dem GerichtSgefängmS vöm Publikum nut Schirmen und Stöcken angegriffen, so daß sie von der Polizei geschützt werden mußten.
• Marseille, 25. Aug. Der Dampfer „TonkingV i der auS Madagaskar hier eingetroffen ist, bringt die Nachricht mit, daß die Pest in fHeumon auSgebrochen ist. 50 Per- Honen sind der Seuche bereits erlegen.
• Sofia, 25. Aug. Wie das Blatt „La Bulgarin ntelbet, wütet unter den Truppen im Lager von Kniajew die Ruhr und eine bösartige Augenkrankheit.
• Belgrad, 25. Äug. In ganz Serbien, Bosnien, der Herzegowina und Montenegro ist ein jäher Wettersturz eingetreten. Tas Thermometer ist auf 2 Grad herab-! gesunken. In verschiedenen Gegenden fällt Schnee.
• Ajaccio, 25. Aug. Seit gestern wütet an der Oft* Lüfte von Korsika ein gewaltiger Brand. Eß ist bereits ein großer Teil der Waldungen vernichtet, der Bahnverkehr >st unterbrochen, der Bahnhof in Bravone ist niedcrgcbrannt. Tie Bevölkerung sucht, unterstützt von Mllitär, des Feuerö IHerr zu werden.
* Der Kaiser als Sänger. Daß der Kaiser ein
Freund der SangeSkunst ist, weiß man, wohl aber nicht, daß er sie zuweilen auch selbst ausübt. In einer Schilderung über den Sommeraufenthalt der kaiserlichen Familie in Wil* helmShöhe heißt es: Nach der Abendtafel ergeht sich die kaiserliche Familie im Garten oder im Salon. In letzterem Falle wird musiziert, wobei die Kaiserin den Flügel spielt und der Kaiser sich oft in der SangeSkunst übt. Wenn der Kronprinz zu Besuch weilt, begleitet er seine Mutter aus der Violine.
'Der korrekte Orthograph. Der kluge Hans, daS „denkende Pferd- in Berlin, das bereits Ströme von Tinte verursacht hat und über daS jede Berliner Zeitung mindestens zwei große Feuilletons m ernsthafter Tonart brachte, wird immer fürchterlicher. Jetzt meldet man von ihm: Ein Offizier, Herr v. Plüßkow, trat mit seinen Zweifeln vor und wollte daS Tier seinerseits befragen; er wählte auch sehr mit Recht ein ganz einfaches Beispiel und wollte nur Hebe Spur einer Hilfe vermieden wissen. „Wieviel ist zwei und zwei?* DaS Pferd scharrte sechs, sieben . , . Man unterbrach eS; der Versuch war mißglückt. Und mit eben» I demselben Herrn, der dadurch die Rolle des Entlarvers gespielt hat, ist den Lehrern des klugen Hans etwas sehr Un-! llugeS passiert — damit müßte bie ganze Sache von Rechts^ iDcgen schon erlebigt sein. Es ist folgendes: Man stellt dem Tiere Herrn v. Plüßkow durch Namensnennung vor: „ man spricht dabei selbstverständlich, und ivie jedermann ausdrücklich hören konnte, PlüLkow. 9lad) einer halben Stunde, bie mit oen anderen Fragen ausgefüllt war, soll das Pferd beim Anblick des Herrn angeblich den Nanien noch wissen und ! buchstabieren können! Eine Tabelle wird gebracht, auf der jeder uichstabe m einer nummerierten Reihe einen ent- 1prechend nummerierten Platz hat. Und nun beginnt daS I Fragen nach den einzelnen Buchstaben deS vor einer halben
(Tivchion S t e i n g o c 11 e r).
icn 29. August: „Gioßslabttnst." Dienstag den
•Heimat." Freitag den 2. September: „Pensum
Herichtsjaal.
♦ „Der große König P ata la ke". Unter diesem Xitel erschien im Anfänge d. I. in einem Wiener Verlag em Buch, welches auch bei Berliner Buchhändlern Absatz fand. Es wurde bald beschlagnahmt, da sich herausstellte, bug cS üicie b c r ft c d t c Beleidigungen gegen den d e u t l che n .^ais e r enthalt Gestern nnterlag daS Buch im Wege des objektiven Ver- > Prüfung der 1. Ferienstrafkammer deS Land-
" Türen teilweise zn- daß es einzuzichen
Stunde ausgesprochenen NamenS. P, l, ü nuyr t) man nimmt daS richtige Klopfen anfangs erstaunt hm. WS kommt zum S-Laut, und das Tier giebt richtig baß ß an. ES kommt zuiu O, und das Tier hängt richtig auch noch daS W an. ES hat die preußischen AdelSnaiuen orthographisch im Kopfe. . . . Mehr kann ein Gaiil in der ^aurengurlenzeu mcl)t gut leisten. ________ —
ausgcdchiit werden. w v . .. ,.a
Htt der Ncunohl des Dervandövorstandcs werben bic bisherig, n rorstanbSmttgliebcr. Dir klar Neugebauer, Ticektor Göhlich und Direktor Tzieian, sämtlich in Breslau, durch Zurus nneder- gr wählt. In den rdandsausschuß wurden bie Herren öd)al- Waldenburg, Scer-S)tridü)crg, Sdwdcn Glenmtz und Patilla Wan- jen nieder- und anstelle dcv verrn Zaän-r-Gr.-Neubon. welclrcr wegen Ürankhcit fern Amt nicdergclcgt hat, Direktor Niklas-Neiße
GenossenschaftStag faßte nach einem Referat dcSJustiz- rats Albetti-Wicsbad.'n cinfummig eine Resolution, die Ber- »rahrung einlegt gegen alle Maßnahmen, ivcldx baljin jiclen, denKreditge nossen schäften die Annahme sremder Spargelder zu ersanveren und protestierte intMonbcre 9 c 0 c n | das Scherl'sciie P rä m i en sv st e m , gegen die ReidHpvstspar- taffen, gegen ein geplantes Verbot dcS SparkaffendetriebeS der Nreditgenosfenscbaftcn und geaen eine beabsichtigte Begrenzung der von den <tteditgcnossenschaften anzunelTmenben Spargelder.
Rach dem stasscnb.'richt betrug die Einnahme 34 50/,58 Mari, die Äuöaabe 24859,75 Mark, so daß ein Bestand von 9647,83 Mk. verbleibt. Dem Last'ensührer, Direktor tvöhlich. Breslan, wurde einstimmig Entlastung erteilt und der Voranschlag für 1' u!/05 in Einnahme und A.rSgabe am K lo 74 < .83 Mark fcilari ft. Ms €rt für den VerbandStag im 3«^ 1905 unirbe Hirsck'b.rg gewählt und hierauf der VerbandStag geschlossen.
einem Hoch auf die TQmen r- ,
Mainz, 25. Äug. Ern furcht erlrcher Unglücks^ fall ereignete such beute auf der alten Eisenbahnbrückc. Dort werden gegenwärtig Änstreicherarbeiten vorgcnommen, H an denen der Änstreicher Mink von hier, ein verheirateter , 5)umn und Vater von zwei Minbcnt, beschäftigt war. LIS , er mit der Arbeit beginnen wollte, fuhr cm Eisenbahnzug über die Brücke, dem Mink nicht mehr auSwcichcn konnte. Vor den Augen zal-lreicher Personeri wurde er von der Lokomotive erfaßt und umgerisjen. Dem Un- Mcklichen sind beide Beine und eine Hand abgefahren; außerdem erlitt er einen scknveren Scksädelbruch. Sterbend brachte man ihn hierher in daS MchuSspiral. — Das dreijährige Söhnchen des Landwirts Kohl m Mom- dach benutzte gestern bie Gelegenheit, sich in einem unbewachten Augenblick ein Fläschchen Vitriol, das das TtenfnnäbdKn zum Lvsselpupen benus,en sollte, anzucignen und trank daruus. Obwohl dem Leinen sofort ärztliche Hilfe im Krankenhause wurde, ist er im Laufe des Raä)- mittags unter furchtbaren Schmerzen gestorben.
kleine Mitteilungcu a u v Hessen und den Nachbarstaaten. Tie Stadtverordneten von Wormö hatten vor einiger Zeit die beantragte Errichtung einer elektrischen Straßenbahn abgelehnt. Nunmehr sind! zwei neue Projekte ausgearbeüet worden, die sich gegenüber dem abgelehnten Entwürfe, welcher einen städtischen Zuschuß von 26 000 Mk. erforderte, bedeutend günstiger stellen sollen. Tie neuen Projekte sehen nicht nur eine elektrische Straßenbahn für den Verkehr in der inneren Stadt, sondern auch für den Verkehr mit den Nachbarorten vor. — Zn Wiesbaden findet am 9. und 10. September der elfte VerbandStag der FeuerbestattungS-Vere'ne deutscher Sprache statt. — In Fleschenbach greife Lauterbach) herrscht seit Frühjahr großer Wasiermangel, der -sich durch die anhaltende Dürre feit Wochen zu einer schweren Kalamität gesteigert hat. Tie wenigen Brunnen sind aus- getrocknet oder enthalten nur schlammige Brühe. Tie Bc- wohner müffen das Wasser täglich 20 Minuten weit in Fässern aus Rad-Mühl holen. Tie seit Jahren projektierte Wafferlenung soll endlich im Herbst in Angriff genommen werden. — Sein fünfzigjähriges Dtenstjubiläum ieiert am 4. Oktober der Lehrer Schneider in Lardenbach bei Laubach. Schneider verließ 1854 das Lehrerseminar Friedberg, wirkte dann bis 1856 in Sichenhausen bei Herchen- hain und ist seit dieser Zeit — also 48 Jahre — in SLatbcn» dach ununterbrochen tätig. Der Jubilar ist noch sehr rüstig.
Die Zahl ber .^rcbitoxiu^cnfdxiftcn ist seit dcm 3^1889 von 2986 aus 13 481 ge,liegen. Diese Vermehrung ist im wesewd- tichen UerDorgerufvn durch bic Gründung jener modernen Ge- inyhenfdMiften, nvldjc die Staatslstlfe in ^lnspriick nehuien W<is die aus Selbstvilse deruheiiden Schultzc-Dclitzscyen Genosienstswften diüdnat, so sind dem Vert>andsami>alt Dr. Altaer von 1003 >lredttgenosscnsäiasteu Jahresberichte über ba« -3ül)r l.XL zugc- rtangen. Dieselben iveisen eine Mttglieder-avl 58154b (gi gcu I 573 873 im Vorilihre) auf. Du: Giyauitsumme der Gcsa^ltsgut' bilKii betrug 165 181947 Mark (gegen ^0 877 175 Mk.), die- icnige btr üieserven 58 862 868 Mk. (öcqcn 64^4 107 Jet.) Ld I lxlrug mithin baJ eigene Bennögen -2 t 047 865^ Morl (gegen I 214 601283 Mk.), während sich die Anleihen und^Spareinlagen! auf 748 9Ü0 818 Mk. tocflcn 717 896 833 J9?t) beliefen. M Bcrdültii.l bc« eigenen Geldes zum fremden Kapital stellt sich demnach uuf '-9,91 Uirjj. igegen 29,8.1 M) axe©e|«mfcul|en- stünde am Schlüsse d s Gesaui,tslahrcs betri^n 808 90.; 666 Mk. I unb die im Laust des Jahren gewährten Kredite ^62180384^ Mark. Bon dr-r gesamten MitgliederfänNt gehörten etwii re ein Drittel der Landwirtsä.ast und dem Dandwerkeruande an. ^.er 9i u 0 c g c l) a 11 s f a s s c des Allgemeinen Berbaiides gehörten am La.lusse des CesarislojatneS 19ü3 an 53/ Personen (gegen 506 im Vorjahre). Viele Vereine Haven e^ne Pc^ronSkasten. Neben der N:.heg Halts6rsse bestehl noch bic H i l f 8 la sse, aus welcher | im verihssencn Iabtt 4- Familien mit 10 u3< Karl untcritii6t m?rbeu sind. Auch die Lärastung einer W itw e n -und W ais e n- kasse ist in die Wege geleitet, sobald sich 100 Mitglieder an derselben beteiligen. T-er 9iebner gab nach der „Brest. Jtg. Zoten über die geschäftliche Emwickelmrg bet dem )chlefisc!>en Verbände anaehörenden Genossensäxisten. Am Schlutz forderte er zu unermiwlichcr Fortarbeit auf dcm Boden der ^elbuhisie auf.
Verbandsanwalt Dr. Erüger ersucht um Unterstützung der c)ilfSkasse, d.-r Ruoegchaltskape und der Wmr-cii- und Waisen- Pensions/asse. Letztere bedürfe noch s In der lliiterstutzung vah- rend bic d'lfskaffe süh in flutet EulwiLlung befinde. Bezüglich des gemeinschaftlichen Einguss von Futtermitteln sn große Vorsicht zu empfehlen Tic iRn rossens wo sten sollen sich nicht ablehnend dag gcn verheilten, aber sie sollen bod) nur tn dringenden fallen diesem GefärisiSzweige ihre Aufmersiamknt zuivenden.
I fvA fei bar.iuf zu aditen, daß die gewährten stredite Nicht zu lange
Srttunn fäuttlichrr Gäste bedeuten, obgleich man mir Feuer- nxbrteute sah, die tnU über bie Leiter unb teils über Xn -reppenbau gingen, ber doch in Flammen stand unb qar nut'! unter Wasiei genommen wurde. Der Trep^'n- bau ist nach der Hofseite unb an der Straßenfront. W) buxx Publikum mar, ivurdc gespritzt. — Ob bie Hebung, nach l^uenriebrl'eririff, bic Rote ^jel)r gut" verdient, oder ob jie schlecht auofiel, das wird der Lreisfeuerwehrinspertor bei der Hrrrik dem Hauptmann und den Führern gesagt hohen. ~ , ..
§ Friedberg, 25. Aug. Eine Zusammenkunft ber Lehrer, die vor 50 Jahren im hiesigen Lehrer- jeminar weilten, fand heute hier statt. Von den etwa 100 damaligen 6cminarabituvienten aus den Jahrgängen 1854 und 1855 sind nur noch etwa 20 am Leben. 13 Herren nahmen an der Versammlung teil, wovon noch 6 im Schul» dienst tätig sind. Im Hotel „Trapp" war gemeinsames Mittageffen. Der Obmann deL Landeslehrcr-vereinS, Oberlehrer BackeS-Darmstadt, der auch ein 1855er ist, warf einen Rückblick auf bie letzten 50 Jahre und wies auf die unwürdige amtliche und ärmliche pekuniäre Stellung der Lehrer vor 50 Jahren, sowie auf die ungeahnten Errungenschaften der Schule und dcS LehrerstandeS seit dieser Zeit hin. An ine Feier im Hotel schloß sich ^eme Besichtigung deL Semmars unb ber Sehenswürdigkeit en Friedbergs.
b. Schotten, 25. Aug. Aus dem Lehrerheim,L.-ogelS- berq^ fand gestern die L u d w i g s t a g s - K o n f e r e n z der ^ebrer-Be;irksvercine Gedemi, Nidda und Schotten statt, >u ber sich eine große Anzahl Lehrer eingefunden hatte. Dar stellvertterende Vorsitzende, Lcl)rcr xern aus Alfa, hieft die Amveseiiden willkommen und widmete fein Hoch Suijer und ^oßherzog. Mit Aufmerksam leit lauschte hierauf die Bersammluna den Ausführungen des Festredners, Haupt lehr ers Storch von Butzl>ach, ber seine Hörer über Berlin nach der Insel Rügen führte. Storch schloß mit
Darmstädter Ban l. opciuiationdfreiicn dcrr'wl fle- gcmvärtifl das Bestreben, den )tur» der Aktien.dic^r Bank m die .\)öb: zu setzen und sie sind allein von vorgestern auf gestern um rund l1. Prozent gestiegen. Latzei -mW meistens mit Gc- rächten gearbeitet. Scln kurze Beiiie hatte die Meldung, datz bic Tarmftäbtcr Bank die Erbschaft der ^eutichen Bant cui- treten und bic Berliner Bank in sich aufnelMen werbe, ^ami kam man mit anderen dunklen Andcutmigeu, die von einem bevorstehenden industriellen Gesä>äft fpwcbcn. Bei dusem foll es sich um den mit der Fürst! AE?" scheu schlosse neu Vertrag lianbeln, gus
Bank mit ber 0 Oschle fischen EisenbahnbedanE'ellichatdie Option auf eine Anzahl Kohlenfelder eingeraumt wurde. Andew wollen wissen daß bic Toruiwwter Bank sich um die Deutsch Luremburaische Bergwerks-Gesellschast bemühe. Dann ivaren auch noch Gerücht in Umlauf, dahingehend, daß in den Kommandit- v^ättnl on B°nwaus°s Robert SBurfdxiuer u do. zur Darm. I städter Bank eine '.'lendermig emtreten luerbe. Es smd dies Gc- > rüclUe "die bafür ausreichen dürften, den Kurs der Aktien um 10 qiroipnt binauszuschrauben, wenii sie sich alle bewahrheiteten.
Berlin, 25. Aug. (W. B.) Die Bestimmungen betreffenb bic Einzahlilng des bereits gemeldeten Antrags ad 3 der Tagesordnung ber Generalversammlung ber „vidernia" lauten: Auf die neuen Aktien nxrbcn sofort 25 Prozent des Renn- kx-iraae-' und das Agio eingezalstt. Je weitere 25 Prozent werden am 1. Juli 1905, am 1. Juli 1906 und am 31. Dezember 1907 eingezal>lt. Eine frühere Einforderung von Einzahlungen kann der Vorstand im Einveniehmen mit dem Aufsichtsrat auSschreibcn. Vor erfolgter Vollzahlung werden aiistelle der Aktien auf den Warnen lautende Jnterimsscheinc ausgefertigt, deren Uebertrao- ung vor erfolgter Vollzahlung an die Genehmigung deS Vorstan- des und des Aufsicht^rates gebunden ist.
fahrens einer Prüfung ber 1. ^erienlirattammer oes ^ano- gcriäNS I. Es gelangte bei verMossenen Türen tetlwerse iur Verlesung, worauf dahin erkannt wurde, datz es einzuzichen und in allen vorhandenen Exemplareii zu ocruid>ten sei.
Einen Kampf u m sein Kind führt der Kaufmann Peter G. in Berlin mit den Belwrdeii. G. lebt in einer ungiudhd)en Ehe unb inhrt einen Scheidungsprozeß. Er scinerleUs bezichtigt seine Frau des Ehebruchs mit emern Baron, der bei ihr em Zimmer gemietet hat, ivahrcnd sie ein ferneres Zusammenleben mit ihm verweigert, weil ec eine Vorstrafe erlitten hat iit auch der Grund gewefen, daß daS Gericht ihr bas Erziehungs- redyt über den einzigen ans der Eße hervorgegangenen vierjährigen Knaben zugcsprochcn hat. G., der mit seiner ganzen Leele an dem Knaben l>ängt, hat seit bic)et Zett alle vebcl in Bcwegnlig gesetzt, um ixh.' Äittb ui seine Gewall zu bekommen. Er bat die höheren und höchsten Instanzen mit einer Menge Eingaben, i Gesuchen und Beschwerden überschüttet, und dabei hoben feine Ausführungen bisweilen einen so fefarien Charakter angenom- nten baß der Amtsrichter, der den ersten Beschluß ttttite, sich belrittgi fühlte. In einer der töcfcfwrbeii behauptete G., datz der irnehreuhastc Lebenölvandel )einer Frau burd) den ihr günstigen Beschluß geradezu uittcrMM werde; m cinem a^ern Schriftstück l-cilck es: „Tie Mackst und das Amehen des Richters geht loeiter, als die kalte, unheilvolle Buchstabenweisheit des toimgebriUten Richters." In versclstebenen Ergaben ließ der Verfasser durckchlicken, daß er bic ^ache der Oellentlichkett übergeben wurde, wenii alle seine Anstrengungen ohne CTolg bleiben fällten. Darauf nmrde gegen G. Anklage wegm Beleidigung und Bedrohung erhoben unb gestern vor der ersten ^erienstral- kammer des Landgerichts I gegen ihn verhandelt. 2er Angeklagte vertrat auch im Termine bic Ansicht, datz ihm Unrecht gcidxben sei. er bedauere es, nxmn er in begreiflid-er Erreg- umg bic Grenzen deS Erlaubten übcrfd/riUcn Ijabe. Der Staats- amvalt Istelt den An^-klagten beider Straftaten für überfuhrt und beantragte gegen ihn einen Dlonat Gefängnis. Der Gerichtshof hielt nicyt eine Bedrohung, .wohl aber eine wiederholte Bcle-digilng für vorliegend unb verurteilte den Angeklagten zu einer G.'lbstrafe von 500 Mark.
Harpencr Bergbau
Tendenz: schwacher.
tzisenvayn-AUtuiig.
— Ein von ber Mundwerk'.ikammer von Elsaß»Lothringen ge- ftdltcr Antrag auf Einfül)rung der in Babin bestehenden Kilo- me ter hefte aud> in Elfaß-Lot bringen ist vom General-Direktor der Reichü-Eisenbahncn absdilägig beschieden worden.
C ptclplan des p»rohh. Kmtycaters ZLad-Nauyeim
Missionen besonderer Beachtung. fRebner charakterisierte bie „k o n f elf ione 11e Hetze besonders gegen bic katholischen Stu oenten-Korps" unter großem Beifall. Er schloß mit Den- Wunsche, daß die Beschlüsse des Ziathollkentages segensreich wirken möchten zum Heile der Kirche unb zum Wohle des Vaterlandes.
Stürmischer Beifall- Nuntius Eaputo begrüßte bie Bersamm- IttHfl intb versprach, dem hl. Baler darüber Bericht zu erstatten. 1 Nachdem Kommerzienrat Putzet dem Präsidenten gedankt hatte,1 summte bie Deriammlung zum Schluß „Großer Gott wir loben \dt" an.
Der ^ößemeine Drutschc ^tnoffen^aftstafl vutSr am ns-tag abend durch eine zatjlreich besuchte Ver- ' mm lang eröffnet. ,
ler ^onitzenve Tire ft or Neugebauer-Nrcslau begr atzte bie erisii-neuen und erstattete alsdann den Bericht über das c'-eschäsis-
M 190'3 04 Am 31. März 1903 waren im Deutschen Reiche ' 42 <^nossensd>2ften oorl/andcn, und -tvar 13 481 Kredit-
17>7 cd , fJ ag ritn und sonstige Genosstns.haiten. Tu < er* Der Gek't, s nsd.aitcn gegen das ^dli!.hr betrag 13b>.
201.75
221.25
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209.80
218.25
— Dem General-Verband ländlicher Genossenschaften für Deutschland zu Neuwied sind im 3uni 1904 in den zwölf Verbandsvczirkcn insgesamt 26 Genoftt'llchatten bcigetreten, 21 Spar- und Darlchenskassen-Vereinc und fünf Bcirlebs-ölenossensck-astcn. Im laufenden Jahre sind bis Ende Ium bcigetreten: 199 Spar- unb DarlehnskasscwVereine unb 55 BetriebsgenosiLns^aften, zusammen also 251 Genoßensd)aften. Der Bestand betrug (rnbe Juni 1904: 3907 Spar- unb Tarlehns- tchsen-Vereine und 540 Bctticds-Genossenschaften, zusammen 4447 Genossensdxiften Bon den 3907 Spar- unb DarlchnSkaliemVer- cinen sind 3818 der Landwirtschaftlichen Zentral- D a r l e h n S k a s s e für Deutsch-land zu Neuwied als Aktionäre angcschlossen und haben sich bei ihr mit 8410 Aktien beteiligt, worauf 8 3,5 010 Mk. eingezahlt sind. Der Umsatz der Abteilung Gcldverkehr der Zcntral-DarlebnSkasse betrug un Monat Juni 1904 bei ber Zentrale 32 390 000 Mk., bei den zwölf Filialen 30 644 000 Mark, zusammen also 63 034 000; der Jahr^- ! umsdstag für bie gleiche Zeit betrug bei der Zentrale 108 <30 000 Marl, bei den Filialen 165 503 000 'Mari, zusammen also 274 233 000 Mark. Die Umsätze der Abteilung Warenverkehr ivarcn im Monat Juni 1904 bei der 3cniralc 11 000 Mk., bei den Filialen 2 575 000 Mk., zusamimn also 2 586 000 Mk , im laufenden Jahre bis Ende Juni 661000 Mk. bei ber Zentrale, 27 753000 Mk., zusammen also 28 414 000 Mk. ^ic Umsätze ber für bic Betriebsgenossensci^ften in den zwölf Vcrbands- bezirlen beslel,?uden Landes- und Provinzialgenossenschattskallen betrugen im Juiii 1901 8 417 000 Mark, im lausenden Jahre bis dahin 54 174 000 Mark. -
fJniiM und Verkehr. Volkswirtschaft.
Berliner Börse vom 25. August 1»<>4.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel unb Jndusttie, Gießen.) Privat-Tiskont 2^ Prozent.
Anfangs- u. Schlutzkurfe.


