9lr« 200
Freitag 26 August 1904
Erscheint täglich mit Ausnahme des SormtagS.
Die „Gießener ZamtlienblStter^' werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt. Der «heiftiche Laudwirf erfcheint monatlich einmal.
Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 5L Tel eg r^-Mr, i Anzeiger Gießen,
RotattonSdruck und Verlag der Brühl'sch«, Wr Unwersttätsdruckeret. R. Lange. Gießen.
Zweites Blatt. 154. Jahrgang
Gießener Anzeige
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Eiehen.
bei den Getreide-
auf den SS-aii Sbr
angekündigten Vortrag
in Hessen abljatfcn
Amtliche Nachrichten über Viehseuchen.
Die unter dem Schweinebestande de§ Jost Lauber II.
Breidenstein (Kreis Biedenkopf) auSgebrochene Rotlauf- seuche ist erloschen und die Gehöftssperre wieder aufgehoben.
ES erheben nächsten sich zu
Vielleicht behält sich auch Schatzsekretär Frhr. v. Stengel vor, auf seine bayerischen Landsleute im Reichstag einzu- vürken. Mit der Möglichkeit einer Erhöhung der Brausteuer muß also auch in Rücksicht auf die parlamentarischen Ver- hältnisie gerechnet werden. Die interessierten Kreise der Bevölkerung werden gut tim, die Angelegenheit im Auge zu behalten und beizeiten Stellung zu nehmen.
fchatzamt in Ausarbeitung befindlichen Entwurf berichteten wir bereits kurz, daß er eine andere Veranlagung der Vrausteuer herbeiführen will im Sinne einer die kleineren und mittleren Brauereien entlastenden Staffelung der Steuer. Beschränkt sich der Entwurf auf diese AenderunA dann hat er auf glatte Annahme zu rechnen. Doch man erinnert sich früherer Erklärungen vom Regierungstisch, wonach der Fiskus Steuern brauche, die „zu Buch schlagen", und das seiSn Steuern auf Bier und Tabak. Es gehört also Wohl eine gewisse Naivität dazu, anzunehmen, die Regierung werde die Gelegenheit der Brau-
Tagespreisen.
Gießen, am 24. August 1904.
Großherzogliches Kreis amt Gießen.
I. V.: Hechler.
auf Weiteres Heu und Stroh — Flegel- oder Maschinenlangstroh — frei Magazin Lich und zahlt bis zu den höchsten
mürbe. Dieser Vortrag soll nunmeln, Zeitnngsnachiichten zu
Völkische Tagesschau.
Die Diersteuer.
steht also fest, daß die Vierschlange ihr Haupt und der Reichstag wahrscheinlich schon in der Session mit einer Reform der Br au steuer beschäftigen haben wird. Bon dem beim Reichs-
KeKanntmachung.
Das Manöver-Proviantamt Lich kaust von
KeKanntmachung.
Unter dem Schweinebestand des Georg Ockel, Löbers- h o f 5, ist die Rotlaufseuche ausgebrochen. Gehöftsperre ist angeordnet.
Gießen, den 25. August 1904.
Großherzogin! tarnt Gießen.
Herberg.
KeKanntmachung.
Die am 22. Juli L Js. angeordnete Sperre der Neustadt zwischen Tiefeuweg und Bahnhofftraße wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 25. August 1904.
Großherzoglickies Volizeiamt Gießen.
Herberg.
ben, nuo bc werden sollen und was das
KeKanntmachung.
Unter dem Schweinebestand des Wilhelm Hainer, Grünberger st raße 89, ist die Rotlaufseuche auSgebrochen. Gehöftsperre ist angeordnet.
Gießen, den 25. August 1904.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Herberg.
Mk. 85.50
Weitere Gaben werden gern entgegengenonrmen. Geschäftsstelle des Gieß. Anz.
** Im Gießener Schlachthaus sollte gestern vormittag ein Ochse erschossen werden. Es war bereits ein Schuß auf ihn abgegeben worden, das Tier war zu Boden gefallen und ein paar Leute hatten ihm bereits den Hals halb durchgeschnitten, als sich das Tier, das man längst für ' ot hielt, plötzlich erhob und in der Schlachthalle herum» raste. Ein paar beherzte Burschen wagten sich indes an das Tier heran und mit ein paar handfesten Korbstricken knebelte man eS und nun konnte es endlich, nach langen Qualen, durch einen neuen Schuß getötet werden.
(?) Reiskirchen, 25. Aug. Heute abend gegen 7 Uhr t ü r z t e hier ein 4 jähriger Knabe in einen sehr mangelhaft zugedeckten etwa 7 Meter tiefen Gemeinde-Brunne», wurde aber sofort durch Straßentvärter Geiß lebend heraus-
KeKanntmachung.
Bei einem Schwein de8 Heinrich Hahn, Leihgesternsr- weg 2 1, ist die Rotlaufseuche ausgebrochen. Gehästsperre ist angeordnet.
Gießen, den 25. August 1904.
Großherzoglw e o.;\eiamt Gießen.
Herberg.
Ans Stadt und Land.
Gießen, den 26. August 1904.
** Stabsarzt Dr. Boßler, Angehöriger der bekannten Darmstädter Familie dieses Namens, ist, wie ron? erfahren, dieser Tage nach dem ostasiatischen Kriegsschauplätze abgereist. Er ist der Begleitung des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen zugeteilt worden. Dr. Boßler 'tand bisher beim Infanterieregiment Graf Barfuß (4. Wests.)! Nr. 17 in Mörchingen, war indes zur Universität Bonn kommandiert.
** Für die Abgebrannten in Herborn sind bei unserer Geschäftsstelle eingegangen:
Bereits nm Schluß der Frankfurter Versammlung war Wannt gegeben worden, daß PernerStorsfer den a nach dem Amst''rdamer S^ialistenkongreß
fei ft der Re 1 tun geeiter befreit war gewiß einer Uedung wert u sehen bekam, sollte and) Mr
pernerstorffer.
In den gestrigen Meldungen unserer Korrespondenten aus Offenbach und Darmstadt zum Fall Pernerstorffer waren ein paar Ungenauigkeiten enthalten. Mr geben heute nach )em „Ofsenb. Abendblatt" das Schreiben wieder, das die Offenbacher Sozialdemokratie in Aufregung versetzt hat. Es lautet:
Großherzogl. Kreisamt
I.-Nr. 36 687 Offenbach (Main), 24. Aug. 1904. Betreffend: Auftreten deS östreichischen Reichsratsabg.
PernerStorsfer in einer Versammlung zu Offenbach
Der östreichischc Reichsratsabg. PernerStorsfer ist, nachdem ihm durch Verfügung deS Kgl. Polizeipräsidenten zu Frankfurt am Main unterlagt worden war, einen vorher angekündigten Vor trag über die Entwicklung der Sozialdemokratie in Oesterreich \u halten, in der bctr. Versammlung in Frankfurt in demon- t rat in er Weise aufgetreten. Er hat nach der Versammlung einen Offenen Bries an den deutßtmi ReiclHkanzler in ber Presse veröffentlich, in dem er die Politik des Reichskanzlers und der preußischn Regierung in abfälliger Weise kritisiert hat.
fteuerreform vorübergehen lassen, ohne zu versuchen, die Erträge aus dieser Steuer zu steigern. Der seltsamerweise öffiziöser Offenbarungen mehr und mehr gewürdigte „Berk. Lokalanz." verkündete zwar, eine Erhöhung der Erträge sei nicht in Aussicht genommen, jedoch „betrachte es die Regierung nicht als ausgeschlossen, daß der Reichstag die neue Grundlage benutzen werlde, um der Reichskasse vermehrte Einnahmen zuzuführen." Das klingt wie Ironie, denn die Volksvertretung kommt tatsächlich in die Zwangslage, für Deckung des finanziellen Mehrbedarfs des Reiches sorgen zu muffen, da dieser Bedarf den aus der Zolltarifreform zu erwartenden, in der Verwendung zum Teil schon festgelegten Ertrag übersteigen dürfte. Neber- dies hat nicht der Reichstag der Regierung neue Desteuerungsobjekte geradezu aufgedrängt, bei der Beratung der Flottengesetznovelle von 1900, also zu einer Zett, da das Reich im Gelde förmlich schwamm? Die Regierung ist in Anbetracht dessen gewissermaßen berechtigt, zu erwarten, daß der Reichstag bei den gegenwärtigen wenig günstigen Fiuanzverhältnissen die Initiative ergreifen und das Mer „bluten lassen" werde, wogegen dann der Bundesrat nichts einzuwenden hätte. Mit berechtigter Erwartung könnte die Regierung besonders auf das Zentrum blicken, das seinerzeit die neuen Flottensteuern anregte und sogar im Entwurf formulierte. Allerdings hat auch das Zentrum die früheren Vorlagen auf Erhöhung der Brausteuer abgewiesen, aber damals war es noch nicht so» ausgeprägt Regierungspartei. Der Zentrumsführer Dr. Spahn erklärte 'ivar dieser Tage in einer Versammlung des katholischen Volksvereins, bezüglich des Tabakmonopols und der Brau st euer stehe das Zentrum auf dem alten Standpunkte, dem'ufolge weiser Sparsamkeit er neuen Steuerprojekten der Vor-
W- i" emer am 28. d. M. in Offenbach hn Saalbau abzu- haltenden Volksversammlung stattsinden. Nach der Entschließ-
£ ^r^^eV^V^inJfteTium9 des Innern vom 23. d. M. wurde das Auftreten Pernerstorffers in einer Versamm- lung in Offenbach oder an einem andern Ort des Großherzoa- tums nach.Lage der Verhältnisse als eine Demonstration gegen die Maßnahmen der Regierung eines benachbarten Bundesstaates betracht werden müffen die von einem Ausländer nicht geduldet werden kann. '
Hiermit würden die Voraussetzungen gegeben sein, unter denen Pernerstorffer aus dem Gebiet des Großherzogtums auszu-, weisen ist.
Wir setzen Sie von dieser Verfügung Großh. Ministeriums mit dem Anfügen in Kenntnis, daß die Ausweisung des Reichsratsabgeordneten Pernerstorfier durch die Polizeibehörde in Vollzug gesetzt werden wird, sobald derselbe den Versuch machen sollte, die angekündigte oder eine andere öffentliche Versammlung zu besuchen.
, v. Homberg!
Herrn Gregor Schmitt.
Das genannte edle Organ der Offenbacher Sozial» demokraten geberdet sich natürlich ob dieser vermeftrt^ lichen „Vervreußun^ Hessens ganz außerm Häuschen. Fn höchsten Tonen gekränkter Leberwurstigkeit wirft es Mib „glühenden Funken freiheitlicher $efnrmmg" blindwütig um sich Das Schreiben des Großh. Kreisrats zu Offen-, bach ist, wie man sieht, in ruhigster und würdigster Ton^ art gehalten. Nichtsdestoweniger sagt das ,FDffenb. Aberll^ Blatt'' ihm nach, die heff. Regierung habe Herrn Pernsrs^ torffer mit der Ausweisung bedroht, falls er „die Frech- 6 eit" (sic!) haben sollte, in Hessen eine öffentliche Ver-- sammlung zu besuchen. Frech ist in Wahrheit nur: diese Fälschung des 'amtlichen Schriftstückes und die auK- drückliche hetzerische Aufforderung zur Ausgestaltung bei? pernerstorferlosen Versammlung „zu einer gewaltigen Demonstration." Fm übrigen unterliegt es keinem Zweifel, dast nach dem berüchtigten Brief Perirerstorffers an den obersten Staatsmann des Deutschen Reichs die Duldung seines öffent^ lichen Auftretens irgendwo innerhalb der Grenzen des Reichs einer Verhöhnung des deutschen Nationalbewußtseius gleichgekommen wäre.
Das von der sozialdenrokratischen „Franks. Volksstimme'^ heute ausgehende Gerüchte, die badische RegierunF habe erklärt, daß sie keine Veranlassung habe, das Auftreten P ernerstorffers zu verhinderns scheint uns durchaus unglaubwürdig.
Es wird übrigens manchen interessieren zu erfahren^ daß Pernerstorffer ursprünglich östreichischer Mittels schullehrer war, der einst ein glühender Msmarckverv ehrer und Freund und Anhänger des Antisemiten Schönerer war. Kaiser Wilhelm I. war ihm einst die verehrungswürdigste Gestalt des deutschen Volkes und seiner Geschichte. Er war sogar Mitbegründer des deutschen Schulvereins^. der die versprengten Teile des deutschen Volkes auch in; der Diaspora national lebenskräftig erhalten wollte. M deutschnationaler Abgeordneter hoben ihn einst die bürgerlichen Wähler von Wiener-Neustadt auf den Schild. Was aus dem Manu geworden ist, das hat man jüngst zur Genüge erfahren.
9. Iayresv^rsammtu"g dcs Wf- Kauptvereins des ft). Kundes.
(Originalbericht des „Gieß. Anz.")
-k. Flonheim, 24. Aug.
Nach Flonheim hat der evang. Bund diesmal seine Einladung ergehen lassen, der von allen Seiten des Landes außerordentlich zahlreich entsprochen wurde. Das Dorf macht durch seinen reichen Schmuck der Fahnen, Guirlanden und das Waldesgrün einen wohltuenden Eindruck, die rheinhessische Gastfreundschaft hat sich hier aufs beste bewährt, fast in jedem Hause sind Freiguartiere.
Um 3 Uhr begann unter dem Vorsitz des Pfarrers Lic. Waitz aus Darmstadt die Versammlung des Vorstandes und der Abgeordneten der Zweigvereine. Nach den interessanten Berichten der Abgeordneän, aus denen zu erkennen war, daß überall in den Vereinen frisches deutsch-evangelisches Leben pulsiert, hielt Oberlehrer L am Pas aus Friedberg einen Vortrag über Jugenderziehung und Volkszukunft. Besonders scharf beleuchtete der Vortragende die verschiedenen Er-iehungs- und Bildungsideale auf katholischer und protestantischer Grundlage. Tas evangelische BildunHsideal erstrebt im Gegensatz zum katholischen die Ausbildung der Individualität als unveräußerliches Menschenrecht. Erziehung bedeutet Charakterbildung auf Grund der Lehre Christi unter Berücksichtigung des Rechts der Einzelpersönlichkeit. Das Individuelle im Menschen soll nach Christi Persönlichkeit veredelt werden. Mr bekämpfen die Jesuiten in erster Linie, weil wir Deutsche sind und das jesuitische Ideal die Jnternationalität ist Nach einstimmigem Beschluß soll der mit großem Beifall aufgenommene Vortrag gedruckt und verbreitet werden. Die Resolution auf Grund dieses Vortrages haben wtzr bereits mitgeteilt, ebenso das einmütig angenommene Telegramm an S. K h. den Großherzog.
Die öffentliche Versammlung fand am Abend statt. Da der Zudrang so stark war, daß kaum die Hälfte der Erschienenen Platz hatten, so wurde sofort eine Parallelversammlung in der „Krone'' einberufen, bereit Saal auch bald gefüllt war. In beiden Versammlungen wurden dieselben Vorträge gehalten, die Kirchengesangveretne von Flonheim und Uffhofen wirkten mit.
Nach einer Begrüßung durch den Ortsgeistllchen Pfarrer Dr. Heußel, der auf das Lutherdenkmal in Worms, das Wahrzeichen des Protestantismus, und das Nationaldenk- mal auf dem Niederwald, das Wahrzeichen echten Deutschtums, als auf die Versinnbildlichung der beiden Kräfte hinwies, die den evang. Bund bewegen, hielt Direktor Dr. Wurster vom Predigerseminar zu Friedberg einen Vortrag über Luther in neuester ultramontaner Beleuch^tung". Er behandelte insonderheit die letzte Schmähschrift über Luther, von dem Dominikanerpater Teniffe, einem päpstlichen Unterarchivar. Es ist noch kein Buch in die Welt hinausgegangen, das so sehr von fanatischem Haß zeugt, wie dieses.
Im Atrschluß an diesen Vortrag wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:
Die 9. Londesveffammlung des ev. Bundes spricht nach einem Vortrag des Herrn Direktor Wurster über die groben niedrigen Angriffe Denifle's gegen Luther und die ev. Heilslehre ihre gerechte Entrüstung aus, bedauert die Verschärfung der kon- essionellen Gegensätze, welche die notwendige Folge von solchen Ausbrüchen des Hasses gegen das, was der evang. Christenheit teuer ist, fein muß, und sieht in diesem erneuten ultramontanen Angriff einen neuen Beweis von der Notwendigkeit vermehrter Arbeit des evangel. Bundes.
Ingenieur Fern au war aus Zeltweg in Steiermark gekommen, brachte Grüße von seiner Gemeinde und gab Schilderungen der dortigen Losvonrombewe-gung, die noch erweitert und ergänzt wurden durch Pfarrer Fritsch aus Ruppertsburg. Äne große Begeisterung herrscht überall.
Heute morgen ist auf den telegraphischen Gruß die Antwort des Großherzogs eingelaufen:
,Lch danke der Landesversammlung des hessischen Landesvereins des evang. Bundes herzlich für die fteundliche Begrüßung. Möge der evangelische Bund im Geiste Landgraf Plnlipps des Großmütigen für ben ev. Glauben weiter wirkrn zum Nutzen und Frommei, unseres deutschen Vaterlandes. Ernst Ludwig."
gegenüber neuen Steuerprojekten der rvor- ,’iU ß zu geben sei. Wb er wenn man auch mit größtmög- Ueber Sparsamkeit nicht zum Ziel kommt, so wird das Zentrum die Erhöhung der Vrausteuer schwerlich von der Hand weisen. Diesen Schluß lassen die Worte Dr. Spahns sehr wohl zu. Eine Erhöhung der nordbeutschen Brau- fteucr wlirbc auch die süddeutschen Staaten in Mitleidenschaft ziehen insofern, als sie einen ent- stnech.'uden Zuschlag zu den M a tri kularbeitr a- gen zu zahlen hätten, da sie das Bier selbst von Staats wegen besteuern. Die süddeutschen ZentrnmSmitglieder wurden also wohl einer Brausteuererhöhung widerstreben, doch daraus folgt noch nicht, daß bad Gros deS -Zentrums
gebracht. Die Tat des Herrn Geiß verdient alle Anerkennung.
Rb. Butzbach, 25. Aug Ofeftern abend hielt die re iw. Feuerwehr unter "Beisein des KreiSfcuerwehr- inspektors, eine Hebung ab. Um baTb 8 Uhr ertönte daS erste Signal, 5 Min. vor 8 Uhr das zweite und nm 8 Uhr gab die erste, am Brandplatz erschienene Spntze Buffer. Die zweite Spritze schien zu ftreifcit, denn nur wenige Meter hoch war ihr Wasserstrahl Zum Brandplatz mar das Hotel „Hessischer Hof" gewählt worden. Der Hebung oll die Idee zu Grund«' gelegen haben, daß N'ährend einer Festlichkeit im kleinen Saale (1. Etage) Feuer auSbricht, der Treppenbau in Flammen stelle und sich Festteilnehmer- auf den Hansvoden flüchteten, also in Lebensgefahr sckuve-
vom „Umfall" zurückschreckt. Auch Minimalzöllen hatte das südoeuffche Zentrum seinen jetzt ab bis besonderen Standpunkt, und am Ende einigte man sich doch.
Ungenannt . .
do. . .
Mk. 12.—
, 2.—
S. F. G. . .
, 20.—
Prof. W. . .
, 20.—
, B. . .
3. —
Ungenannt . .
, 25.—
N. N.....
„ —.50
N. G. ...
, 3.—


