Vermischte»
und glaubt der
erworben habe. Schon drei Fakultäten hätten bisher den Verblichenen durch Verleihung der Doktorwürde geehrt und er widme im Namen der Landesuniversität einen Kranz als letztes Zeichen der Verehrung. Hieraus widmete in gleicher Weise Prof. Dr. Dingeldey als Rektor der Technischen Hochschule dem Verschiedenen Worte der Trauer. Von der Landesuniversität waren noch vertreten Geh. Rat Bros. Dr. Schmitt und die Prosesiorcn Tr. Groß und
Besitzer, er habe etwas ganz Apartes nn Sortenreinheit, dann steht wohl der Herr Proseffor eine Weile fhU beobachtend vor dem wogenden Achrenmcer. Tarnt durchquert er das Feld. TaS ist bei dem prachtvollen Stand der Felder und bei dem Sonnenbrand keine so leichte Sackic. Die Halme wollen einem die Beine nicht loslassen und die Aehreii schlagen uns über den Kopsen Zusammen. Aber nur immer und ganz langsam bürd). Bald greift der Professor linfs, bald rechts, und wenn eS schlimm ist, dann kann er dem überraschten Besitzer des Feldes einen großen Strauß von Achren unter die erstaunt blickenden Augen halten, Aehren, die den Beweis liefern, daß das Saatgut, »oelches verwendet wurde nicht sortenecht war, pber daß es durch Unachtsamkeit oder durch widrige Umstände bei der Saat verunreinigt
meister Grünewald. m
Ludwig,ßafen, 2b. Juli. Vom Mannbeuner Bc- airferat wurde am 6am«taq in aufKrorbcntltdicr Sitzung da« Gesuch der chemischen Fabrik Kunßeim n. Cv., dcr Rbrimschrn Gummi, und Eellulaidfabrik und dcr Cbttmschen ,zabnk Rbcnania', sowie dcr Aktiengesellschaft für Anilmsabrikatian in Trcptow bei Berlin, alle in Rßcinau, um Gestattung der Einleitung der Abwässer in den Rhein nach drei- ständiger Verhandlung einstimmig genehmigt. Besonders em» gebend wurde die Frage geprüft, ob die Einleitung der Ab» wäffer da« Baden im Rhein bei Mannheim unmöglich mache ober beeinträchtige. Sie wurde verneint. Auch eine Gesahr. düng der LudwigSbafener WafserversorgungS-Anlagen und der Zellstoffsabrik Waldbos durch Veninremigung de« In- dustriehafenS sei ausgeschlossen. . .
Kleine M i t t e' 1 n n g e n an« Sossen u n b den Nachbarstaaten. Bei Kostheim rettete der Maurer — ■ Pater und Sohn — vom
qe Male den Versuch gemacht, an den Ehr- b ^ronzukommen, wurde aber daran von den im G-zolge .nbl’Arn weiblichen Personen verhindert. -Xr. der Mitte
Tr. Poppert.
Frankfurt a. M., 25. Juli. Am Sonntag nachmittag, zur Zeit deS größten Verkehrs, kam es aus dem Hauptbahnhof zu einer erschütternden Szene. Eine Frau, in deren Begleitung sich drei Kinder befanden, geriet durch den Anblick einer Nebenbuhlerin so in Aufregung, daß sie tätlich vorging. oen Schirm aus ihrer Gegnerin entzweischlug und sie schließlich mit einem Messer attakierte. Die Bedrohte floh, verfolgt von der gekränkten Gattin. Die Polizei mußte ein- scheiten und die Unglückliche, die tobsüchtig geworden war, nach dec Irren anstatt überweisen. Die bedauernswerten Kinder wurden vorläufig von der Polizei in Cbfyut genommen. (ftt Vr.)
ünnau, 25. Juli. Am SamStag abend gerieten vom auS auf dem Wege nach der Nürnbergerstraße
«n Kops. Brust imb Rücken brachte man den Bewußtlosen riach Hause, wo er starb. . ...
Fi Neaida dt, 25 Juli. Anläßlich deS 4(>sahngen 6Mfhmg«fefteb de« hiesigen Turnverein« sand gestern hier vine Rertretersitzuikg von 11 Turnvereinen statt, welche mm Teil zum Gau Sossen gehören. Der Turm- verein Rauschenberg hatte den Antrag gestellt brc^Tum vereine der vier Kreise Marburg, Karchbaln.Fran fcnbcTq und Ziegenhain zu einem bcfonbirut wau m vereinigen. Der Antrag wurde schließlich vertagt, well man erst die Ansicht der verschiedenen vurnveremt Horen toins Grebenau, 25. Juli. Auswärtige Händler, die sich gegenseitig im Preise steigern, zahlen hier »ur«ttfür ba® Pfund öeibclbeeren 19 Psg. In 'ruberen Jahren waren die Beerensammler schon froh, wenn jie 8—9 Cfa pro Pfund erhielten. Infolge chrr anhaltenden Trockenheit sind die Beeren ziemlich klein und fangen auch schon an, tr fQlla Lauterbach, 25. Juli. In den umfangreichen Riedeselischcn und Gordischen Waldungen in der Ranc . benachbarten Torfe« Ä« treibt feit. euugen .Jage»iw fremder Mensch sein Unwesen, der nut einem utocr bewaffnet die im Walde Beeren f^enben SXnber ängstigt und einen kleinen dund, den er bet sich hat, an fte hetzt Da die Polizei bereit« ein scharfe« ^'gemnerk auf da« fragliche Individuum bat — auch bic , vor |t beamt en haben schon Stteifzüge nach ihm durct, den Wald unternommen -, so wird dein Unwesen wohl bald gesteuert werden man
glaubt allgemein, daß man es mtt einem Geistesschwachen ju tun bat. Erwachsene sind von ihm noch nttch belästigt
ro0Tb”" Schwarz b Alsfeld, 25. Juli Astern beging ber diesige Kriegerverein das Ck'i>ad)hn-5 des strotzen Srxeaea von 1870‘71. Am Bormittag war Krrchent»arade, nforten geschmückte Dorq nach dem ^vestpsgtzi., wo Dalldcr die von echt patriotischem rede hielt. Hierauf entwickelte sich das übliche eiben. Am Mend fand Festball im Gasthausgoldenen Stern statt der wie die ganze Feier aufs schönste verlies.
Darmstadt, 25. Juli. Am Sonntag nachmittag tft, mie wir bereits kurz meldeten, im nahezu vollendeten 74 ocbcn5iahrc Se. Erz. der Wirkl. Gcheimerat Dr. Hem- rich Knorr von Rosenroth gestorben An, ». August 1830 in Gießen geboren, widmete stch der Hingeschiedene dem Sesstschen Staatsdienst Rach vollendeten otubien und "lbsolvierung deSVorbereitungsdienstes erfolgte am -l.cebruar 1857 seine erste Anstellung bei dem Sekretariat deS Mimste- riumS des Innern. Am 11. August 1867 wurde er »um des Kreises Bensheim befördert und von dieser stelle auS am 16. September 1872 als Ministerialrat in das Ministerium deS Innern berufen, in welcher Stelle er bis zum 1 Juli 1898, also beinahe 26 Jahre lang, verblieb ’,nb ch der ihm hauptsächlich auch die Leitung deS Unter- richiSwesens oblag. Beim Ausscheiden auS dem genannten Hauptamt würden von dem Landesherrn seine langjährigen, treuen und ausgezeichneten Dienste besonders anerkannt. DaS chm im Nebenamt übertragene Amt des Präsidenten deS VerwaltungsgenchtshofeS hat er bis zu feinem Ableben be- fteider. An äußeren Ehren und Auszeichnungen war dem Heimgegangenen viel beschieden. Schon im Jahre 1879 mar rr zum Geheimen Staatsrat, im Jahre 1896 zum Wirklichen (Seheiwerat mit dem Prädikate .Erzellenz^ ernannt worden. Lie Landesuniversität verlieh ihm angesichts der Verdienste, die er sich in seiner amtlichen Stellung um sie er- vorben hatte, die juristische Doktorwürde im Jahre 1879 und die medizinische im Jahre 1896, honoris causa. Durch landesherrlichen Erlaß vom 10. Llpril 1886 war dem Heimgegangenen gestattet worden, von dem seiner Familie m Oesterreich einst zugestandenen Adel im Großherzogtum Ge- ürauch zu machen und Namen und Wappen der Familie Knorr von Rosenroth zu rühren. Erzellenz v. Knorr war ein lauterer Charakter, desien Name in der Geschichte deS heswchen Staatsdienstes fortleben wird. — An der am gestrigen Montag erfolgten Beisetzung beteiligten sich, wie unS unser Darmstädter Korrespondent meldet, u. a.: Als Vertreter Sr. Kgl. Hoh. des GroßherzogS, der auch einen sehr wertvollen Kranz gespendet hatte, Kammerherr v. Bellersheim, crner SlaatSminister Rothe, Justizminister Dr. Dittwar, Geheimrat Emmerling, die Ministerialräte Braun, Dr. Best, Dr. Becker, Eisenhut und Weber, Mitglieder deS VerwaltungsgerichtShoseS, Provinzialdirekior Freiherr v. Grancy, der Divisions-Kom- umndeur Freiherr v. Gall, Stadtkommandant v. Lyncker, zahlreiche Mitglieder und Räte der Ministerien, Vertreter der Landesuniversität und der Tech. Hochschule, daS OssizicrkorpS, der Studentenausschuß, sowie Freunde und andere Leidtragende. Ter Rektor der Landesuniversität Gießen Prof. Dr. Brauns hob die großen Verdienste des Dahingeschiedenen hervor, welche dieser sich während zweier Dezennien in getreuer Mitarbeit um das Emporblühen der Landesuniversität
"""Nun' ist die Entscheidung zu treffen: ist die Getreidefläche geeignet, fortenechtes Saatgetreidc zu liefern ober nicht. liö wird in diesem Jahre zum ersten Male Saatgetreide angckört: die Landwirte haben noch geringe Erfahrung im Anbau toirntct) sörlencchten Saatgutes, ihr Auge ist noch nicht geübt genug, um zu erkennen, daß sie nicht unbedingt sortenechtes Getreide nm ihren Aeckern stehen haben. Auch die Vorsichtsmaßregeln, die beim Ernten, Dreschen und Lagern des Saatgetreides notweiidig sind, werden aus Mangel an Erfalnung und Hebung ntw genügend beobachtet. Wie man bei d'r Ankörung dcS Vogelsberyer Rmdes im Anfang auch einmal ein Neines weißes Fleckchen übersah, so wird im ersten Fahr auch einmal eine kleine Anzahl Achren übersehen, die das Saatgut nicht als biirdxiuä sortenrcm er- kennen lassen. Mit jebrot solgenden Jahre tmrd man natürfub strenger verfahren — Aber nicht allein die Sorteiireinhett enn* scheidet über Ankörung ober Ricl>tankörnng. Zeigen otc Achren häufig Branbfvnren, ist das ^etrcibefelb von pflanzlichen ober tierischen Schüblingen ni erheblicher Weise heinigelucht, ist. es mit Unkräutern burchsetzt, unter beucn die Kornrabe, Die Distel, bet Senf, her Flughastr und andere sick hervortun, oder ste )t unter (Vkrftc Hafer, unter Weizen Roggen und umgckehrt, so kann Saatgut von solch-'N Aeckern natürlich nicht empfohlen
beim Miel«ahfcn an ihren Hauswirt Stöbe jufälha jefchen bette, baß dieser ein- große Summe m Gold in seinem SLretd- lisck zu liegen l-atic. beit Plan gefaßt. Stäbe und leine betagte Ehefrau »u ermorden und sick> deS Gelde« zu bemächtigen. Zu diesem Zwecke zog sie sich an dem Tage de« Mordamckilages. al« ihr Mann, der von dem entsetzlichen Vorhaben seiner Frau keine Ahnung hatte, schon sehr früh zur Arbeit gegangen war, Kleidungsstücke desselben an und machte, wie geschildert, den «er- »ch, zunächst Stöbe zu erschlagen, .roorauf ste dann Weise bic noch im Bette liegende betagte Eb-stau S" abtun das Geld rauben und sich unbemerkt über den Flur m Wre Wobnung, deren Tür sie nut angelehnt batte- zurückbegeben rcollte — Wäre ihr der sckneckliche, mit soviel List ersonnene Plan ' gelungen, dann hätte die Polizei zunächst vor einem läti'el gestanden, da doch jedermann angenommen hätte, daß die Mordtat von einem Manne verübt, und niemand aus ein Weib al« Täterin verfallen wäre, -tte irdische Strafe für ihre furchtbare Tat bat die Schlosierfrau - tm übrigen etne kleine, unscheinbare Person — nicht mehr ereilt. Satte sie schon vorher eine recht beschrankte getsttge Versassung gezeigt, die durch da« Romanlesen noch, verschlimmert wurde so ver- wirrte sich während der NMermchungshas ,ht Geist miolge der durch die Tat bei ihr entstandenen Ausregung immer mehr, bic Perlte sie für unzurechnungsfähig erllärten, und sie in ein Irrenhaus gesteckt wurde. Dott ist sie bann einige Jahre "ftfater ai'swrbfu.
DÜpati aus aus onn e(eqen(;ett§arbcitcr Konr. Has, bisher in Offenbach tätiq ?r, unb Christ. Ehrharb von hier aneinander. Ter HaS
(Originalartikel deS „Gieß. Anz ")
Wieder etwas Reue- in der Provinz, das zum weücren Fortschritt im Icmdwirtsclmftlichen Gcwerbe fuhren soll- Bw I botnn haben wir Vogelsberger und Simmentaler Rinder aw getort. auch reinrassige Schweine und Ziegen genostenschastllch aesüAtct, reinrassige, für un« passende vieslügelattrn ,n ZiiMt- anstalten untergebracht unt> Zuchttiere au« bitten Ansiallem an stnleressenten abgegeben. — Jetzt kommt da« betreibe an die Reihe, au* Getreide und andere Ackerfrüchte iverden angekort. f-vnn au* die Ackenrückte der verschiedensten Art haben ihre Eigen. tümlickkeiten, die sie für die verschiedenen Bodenarten, für imdrt- bare (Ebenen und sterile Gebirgsländer wehr oder weniger gt-] eignet erscheinen lassen Aus diese Eigentümlichkeiten nxrkn die verschiedenen (Mreibearten gevrüst. Ma» bttchrünkt sick> aui wenige auKgewShIte Sorten, bezieht ne in tadellosem Zustande von bekanntni Züchtern, wenn au* für M . unb bnu sie bei un« unter der größten -Sorgfalt an. Tiit dieser Ausgabe beschästigen si* auch in der Provinz Cberbenen eine SHeibt von Lanmvinen .Eie wollen für ihre eigenen 98cbMrufie da« Beste auf ihren Aeckern erzielen, sie wollen aber auch da« Beste zum großen Teil an ihre Kollegen aU Saatgut absetzen und zu guten
" "wndwirtschastliLc Verein sür die Provinz Oberhessen
Ällsin« m den MMsimlsmiNm, brr Stidt «ittzrv.
Aufnebotc.
Ain 17. Juli. Jakob GroßhauS, Sergeant dahier mit Maria ®cd)Mn Gonterskirchen. Am 19. Juli. Andreas Heinrich Wilhelm Eidmann, Kaufmann dahier mit Lina Marie Ruhl hierfelbst. — Emil Paul Friedrich, Zigarrenfortierer in,Kleinlinden mit Karoline 9luquftc Größer daselbst.
Eheschließungen.
Am 16. Juli. Dr. Heinrich Ludwig Bruno Beutler, Oberlehrer in Bremerhaven mit Johannette Petronelle Wilhellnine Berq^r dahier. — J"ll»'s Pfäffli, Fabrikarbeiter dobier mit Anna Maria Peppel hierselbst. — Joseph Herbert, Baufchreiber dahier mit Magdalene Emilie Gilldan bicrfelbft. — JuliuS Johannes Inna, Schutzmann dahier mit Marie Vetter in Lollar. Anr 20. Juli. Konrad Becker, Schutzmann in Bensheinr mit Georgine Elffabethe Seidewand dahier.
Geborene.
Anr 11. Juli. Dem Hoboisten Arthur Riemann eine Tochter, Emma Erna. 9hn 15. Juli. Dem Lokomotivheizer Adolf Rinker '-ui. Dem Fabrikarbeiter Jakob Müller ein Sohn, Willy Georg Adam. — Dem Telegraphenleitungsalüschcr Heinrich Waqner ein Cohn, Otto Heinrich.Dem Mineralumsferfabrikanten Josl Schneider eine Tochter, Klara Liim Luise. Aln 17. Juli. Dcnr Taglöhner Kar! Stumpf eine Tochter, Marie. — Dem TaqlÜlmer Johann Peter Rosenbecker ein Sobn, Johann. Am 18. Juli. Dem Eisenbahnschaßner Wilhelm Schnewer ein Sohn, Ludwia. — Dem
OeDcn dem er sogleich fein Messer tn den nnferletb ycrfrrrihlttTI tadellosem Saatgutes nicht all w
“n’i. Scheinbar schwer vorleßl und unter großem Blut- Ankörung regt den Wetteifer d» Limdwirte an ,u,,ä^t verliist stürzte E, zusammm und mußte von Schittsleuten in« sortenechtes btT das ^crantcifcn
*Ärt L
trennt lebende Frau dreht, die van Offenbach nach Hanau arbettew dah schon in den nächsten Jahren die
gekommen war und stch im Gasthaus- .zum Schloßpark Lmidwirte sortenechtc« Saatgetreide, bai für nmirc
(dieinbar wieder mit ihrem Mann geeinigt hatte, wa« den 0aS, niinatif*cit und Bodenverhälttusse ,» auSreichandn M^g«
[ ] Biedenkas, 24. Juli, AuS Anlaß deS gegenroartiq |OTrbc^ tojrb ss„d intelligente Landwirte genug da, die unter hier rtattfinbenben 18. GauverbandSschießenS öcg| f<lrf,flini>iafr Leimug du- bejic leiste» werden. _________
GaueS besten lind Rasta» trägt unser Städtchen retd)cn ----------
Flaggcnschmuck. In dem Festzuge, welcher sich beute nach- vermischte».
mittag durch die Stadt bewegte, waren Schüßen aii« zahl- . st »in 23 Juli. Der ,.Rheinischen Zeitung" zusolge ist reichen bcstiichen Städten vettreten. Die Festrede htelt Burger- b pi'n ss 11 e » pol i, c i l i rber M i ßg rif fvoiaefom-
1 men Aus Veranlassung d « Tarrn nbe« eines 2^ la&rtgrtt un- befdwltencn Mädchen« wurde da« letztere itt der Wohnung feinet Dienstherrin Von zwei Beamten der Stttenpolizei verhaftet und tum P 1-,'iprSsidium geführt, wo eS drei Stunden m der Wacht- stube verbringen mußte. Alsdann wurde das Mädchen ,um Bahnbos in einen für Transportgesangencn bestimmten Wagen nebrarf>t und unter Begleitung eine« Beamten brr Sittenpolizei, weil sie der gewerbsmäßigen Unzucht bezichtigt wurde, dem 9fgnt«-Siitt in Bonn -ugeslhtt «a^bem da« Mädchen mehrere Tage dort verbracht hotte, gelang ihm nut einer anderen Insassin hie Flucht. Ta« Mädchen unterbreitete hei seiner Ankunft in Köln die Vorgänge dein V o r m un d scha f t Sg e r icht, wel- cf.eS erklärte, batz weber ber Vormunb, noch bce Polizei zu diesem Vorgehen berechtigt gewesen xxt
Angelegenheit würbe bereits b'r Staatsanwaltschaft juntCTPrettet- Naä) brr Mitteilunabes genannten Blattrs wird der zicnirbcrrm | sowohl, wie bem Mäbchcn bas beste Lcumunbszrugnis and*
1 ' Ruhrort, 23. Juli. Aus Zeche Neumühl bei Hamborn würben vier Reparaturschlosser burd) herein* m — vom i brechendes Gestein verschüttet. Einer blieb tot, die übrigen
Georg Lang zwe, Personen " murbrn lebensgefährlich verletzt.
Tode des Ertrinkens im Ma,n. Dw Beiden durchfch^ . Breite ne ich, 24. Juli. Freitag nachmittag wurden
den Main, wob«, sie die ^ste vcrlivtzen. - Am ^mStagl cmcn Brand 68 Wohnhäuser und 17 Wirt-
abend mußten auf hem 6c%Mtbotf m -Jin nJ 18< i tingeäfchert. Die eben emgefahrenen
angekommene fette Schweine al, rotlaufoerdachtig Sofort ab-1 ^beLräte. sowie großer Teil de« Viehes und gestochen werdenl&l r,* viele landwittschaftliche Maschinen sind mitoerbrannt.
bürg wohnenden Weichensteller« ettränkte sich im «betn. . ~Q1 bur 28. Juli. Der Wiener Gymnasial- Der Grund zur Tat ist unbekannt. — In ,rrankfiir ^^^^^^^ ^^aubinger wird seit Mittwoch
a. M., am Mainkai, sand em Arbeiter ein Kastchen mtt^age unternahm er von Berchtesgaden 2000 Mk. bar und einen Pho agrap^nappatat.^ Da, ist! cjnc <Bart|C auf bcn Unterberg und wollte den Abstieg der Haßlocher Gemacknng gelegene Gut de« »re, yerrn 6 u ma[6cn. Mehrere RettungSexpeditivnen sind
.«« S'"«1 ”fI• «>.'- J- S.» ,««,*,1. „
VON 450 000 Mk. an die Stabt Wiesbaden Über, die dort . Die Erinnerung an ei neu schrecklichen M ort». Pumpstationen zur Wastergewmmmg anlegen will. versuck» wird durch den kürzlich erfolgten Tod eine« Bürger«
—--------her Berliner Vorstadt Rirdori, deS 76 jährigen wüheren Fuhr-
. |T,m I furrn Lkovolb (Stöbe, wacharruskv. ES war an einem (Sommer*
^andwirllchastlichtS aus der Vrovin- 06er^tlTen. moricu** i89i, als schon früh um Haid 4 Uhr an
- - - ' ber Flurtür des damals 63 jährigen Stöbe geschellt wurde, ^tobe
ging hin, um naclr-uschen. Als er im Halbbunkcl die '5l"rtur öffnete, sprang von draußen ein tferl auf ihn zu uiw führte einen furchtbaren Schlag mit einem groven Dammer nach seinem Kopf, der '5t. halb betäubt zu Doben streckte. Während etöbf blutüberströmt am Boden lag, um Hilfe schrie und sich auS Leibeskräften mehrte, schlug der Mordbube weiter auf ibn ein, bi« er einsah, baß er sein Opfer nicht bewältigen werbe, und bie Flucht ergriff. Stäbe raffte bic letzten Kr^te zusammen, sprang aus, unb lief, laut um Jptlfe rufend, hinter dem flieyen den Menschen her, den er auf bem Hose erreichte, zu Boden riß und in seiner ivahnfinnigen Wut hallttot schlug- -J^ere Hausbewohner eilten hinzu unb beteiligten sich an ber ^.ynch- , justiz. Als man aber bann ben über und über blutig ge- ! schsagenen Morbmenschen aufhob, erkannte man — daß es em ! Weib war, das sich Männerkleider angezogen hatte.
ES war die jungt Frau de- Stöbe gegenüber wobnenben Schlossers Älicni. Sie würbe junädift in ärztliche Behandlung gegeben, dis sie nneber vernehmungsfähig war, -voraul sich in dem mit ihr vorgenommenen polizeilichen Verhör folgender Tatbestanb ergab, ber einen in seinem Raffinement geradezu ungeheuerlichen MorbanMag mtbülltc: Fran Kliem, eintauhcrit
SnK BSÄ'Ä" SÄS'.“minK -.11* *"*!«" e tWBÄtt SÄ
meinsamen HanbeM Professor Albert war im vergangenen Jahr mit ber Einleitung b?s Unternehmens betraut Jeot bat icm Nachfolger Professor Gisevius bic Führung übernommen unb leitet baS Unternehmen mit energischer unb kundiger Hand.
Schon im -eiligen Frühjahr sind bic Lanbwirtc ausgnordert morden, ihre Ackerflächen, bic mit bestimmten Getrcibewrten aus anerkannten Züchtungen besät waren, zur Köruna anzumel^m Tas ist geschehen. Eine erhebliche Anzahl unserer bcniljcn Lanbwine, bie gern das beste Getreide aus ihren Acker- stächen erzeugen möchten, Getreide, das den Kon,»menten und Produzenten tunlichst gleichmäßig befriedigt, sind der Aufforberung gefolgt. Schon seit Wochen burchstreiste Prosessor GiseviUs mit seinen Hilfskräften die Provinzen bes Lanbes, suchtc die Landwirte aus, bic ihre Saaten ankören lassen wollten, unb bann geschah bie Ankörung ober — geschah auch nicht. Bei ber An- förung kommt e5 in erster Linie auf Sortcnochtheit an. Wirb z B. eine Roagenffäche als Petkuser Roggen porgestettt ober eine Weirensläche als echter Sturis-sauare keab r** - Besitzer, er haoe etwas ganz Apartes an Sor. ...... ,
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