Wafin nawn er Regierung
Strick Durch die ZdrieyS-
Agentur sofortige
wackle der betriebsamen Firma einen Strich durch die ZkrieyS- schiss-Rechnung. Sie erklärte es für unzulässig, das, in der Union Kriegsschiffe, wenn auch nur vorübergebcnd, im B.sitz von Privatpersonen sich befinden. Mitbin bleibt der Newvorker Agenyrr nur übrig, den Handel rückgängig zu machen, da eine sofortige DeiterveräuGerung der Schiffe an Rußland oder Japan anscheinend nickt möglich ift. Da» Eingreifen der Washingtoner Negieruna bedeutet beiläufig auch eine Zurechtweisung der süd- amer knisä^en Freistaaten, die der Vermittlung geschüstSgervandter Pankce» beim ^rregSschissbandel in Zukunft verlustig gehen.
politische Tagesschau.
Tic Aufhebung der Schiffsbeschlagnahme.
Unser Berliner Mitarbeiter tadelt mit Recht da» allzu gleichmütige Verhalten der Regierung in der Angelegen-1 beit der Schiffsbeschlagnahme Mit einem dreimaligen I Hurra wird von den Offiziösen die Freigabe der „Scandia" I begrüßt. Tic heutige „Nordd. Allg. Ztg" spricht ihre Befriedigung darüber aus, das; die Angelegenheit so rascb und so glatt beigelegr worden sei. Ter womöglich noch! osftziöfere „Lokalem;." stellt fest: Tas Einvernehmen der! beiden Staaten har durch diese Zwischenfälle keine Trüb-I ung erfahren. Welches Glück! Man glaubt den Seufzer der Erleichterung zu hören. Ter Notenaustausch zwischen der deutschen und der russischen Regierung — so verrät der „Lokalanz." weiter — bedurfte der besonderen Schärfe nicht. Tn diesem Punkt kollidieren nun dench die Offiziösen ein bl-chen. Tenn die „Nordd. Allg. Ztg", die den diplomatischen Hergang der Sache, anscheinend auf genauere Informationen gestützt, schildert, berichtet von einer noch am Samstag, also cm Tag der Beschlagnahme, an den deutschen Botschafter in Petersburg gesandten Anweisung, „unverzüglich Protest bei der russischen Regierung zu erheben und die Freigabe des Dampfers zu verlangen." Das klingt1 doch ganz kategorisch, erfreulicherweise. Ein Protest hat in der Sprache der Diplomatie einen viel ernsteren, wuchtigeren Charakter als die Beschwerde. Im Fall der Durchsuchung de-? „Prinzen Heinrich", der ja nun auch soweit erledigt ist, daß die beiden einbehaltenen Poststücke zurückgegeben werden, — hoffentlich ist der Inhalt in jeder Hinsicht unversehrt geblieben! — war, soviel bekannt, die Form der Beschwerde gewählt worden. Nun ist zwar die Verheißung erfolgt, daß künftig solche Akte der russischen Hilfs- kreuzer nicht mehr vorkommen sollen. Aber dies Versprechei? enthält eigentlich etwas Selbstverständliches', weil die in der Vermummung von Handelsschiffen die Darda-
Sh nghai, 25. Juli. Ter belgische Konsul in Han kau
L irt, daß bei römisch-katholische Bischof . , „ c g en und sein Bruder, die zu der belgischen
DNEerrnMdent Balkon r erwidert: Die gestellten! 2!nna .irn beziehen sich auf Fragen verschiedenen Charakter«.
v • bciic.'cn sich aus allgemeine Fragen!
' esonderr Fragen, die aul der! Tatsache entstanden sind, daß Schiffe der ruffischen Frei-
? »schiffe im Roten Meere । genommen haben. Die in Verbindung mit dieser Angelegenheit angestellten Betrachtungen haben nur mittelbare Begehungen zu der, die Wegnahme von Schiffen betreffenden allgemeinen Frage be» Völkerrechte». Die Schwierigkeiten, ich kann sagen, die großen Schwierigkeiten — ich wünsche sie durchaus nicht zu verringern —, die an» diesen Wegnahmen entstehen, behandeln ein besondere» Problem,' da» der englischen Regierung große Sorgen niachte und noch macht, hinsichtlich dcffen aber, wie ich erklären kann, Anzeichen vorhanden sind, die eine günstige Lösung. an- ■ zu sagen, halte ich für unzweckm Bezüglich der Frage über die Stellung de» Suez-Kanal», die die Frage der Frenvilligenflotte nicht besonder» berührt, glaube ich jagen zu können, daß meinem Urteile nach Gibson Bowle» den Inhalt der Snezkanal-Konoention irrig aufgesaßt hat. Soweit ich weiß, ist keine kriegerische Handlung int Suezkanal
ention sieht ausdrücklich vor.I daß eine Prise wie ein Kriegsschiff behandelt werden soll und daß Kriegsschiffe freie» Recht für die Durchfahrt durch den Kanal Haden; ich glaube aber nicht, daß die Frage m dieser I Beziehung besondere Schwierigkeiten bietet oder zu McinungS- verschiedenheiten zwischeii beiden Mächten Anlaß giebt. Meiner I Ansicht nach besteht keinerlei Zweifel, daß wir verpflichtet sind, Prisen die Durchfahrt durch den Suezkanal zu gestatten. Wenn ich da» sage, so habe ich da» Hau» und da» Publi-1 fum an die Tatsache zu erinnern, daß der Suezkanal unter mtcrnatwnaler Leitung steht und e» daher nicht an un» ist. als individuelle Macht zu sagen, wie die Gesetze, welche die egyptische Regierung hinsichtlich de» Suezkanal» binden, auS- zulegen sind. Unserer Ansicht nach darf eine legitime Prise den Kanal passieren.
Laune fragt hierauf, ob Balfour den Teil seiner (Laurie») Anfrage nicht gestellt zu sehen wünsche, der sich daraus bezog, daß ein Schiff zu einer Zeit die Handelsflagge führt, zur anderen Zeit die Autorität eines Kriegsschiffes au6übt.
Balfour erwidert: Dies ist eine Frage de» allgemeinen Rechtes. Ich bin sicher, daß nichts durch emen Versuch meinerseits, darauf zu antworten, gewonnen wurde.
Gibson Bowle» stellt hieraus folgende Frage: Sind die englischen Handelsschiffe verpflichtet, irgend etwa» mehr über sich ergeben zu lasten, al» Durchsuchung und Vernehmung! der Mannschaft, sowie Prüfung der Papiere zum Zwecke der Feststellung der Nationalität deS Schiffes, seiner Bestimmung und Ladung, und im Falle, daß sich auS dieser Prüfung ein Verdacht ergibt, Anhaltung und Beförderung deS Schiffe» durch eine Prijenmannschaft an das Prisengericht. Ferner sind englische Handelsschiffe gehalten, sich der Wegnahme und Fottschaffung eine» Teiles der Ladung nach Gutachten de» Kommandanten des durchsuchenden Kriegsschiffes ohne ander- weite Entscheidung bezw. Entscheidung deS Prisengerichtes zu unterwerfen?
Balfour erwidert: Nach Ansicht der Kronjuristen ist da» Völkerrecht in der ersten Frage richtig ausgefaßt. Bezüglich der zweiten Anfrage glaube ich nicht, daß daS Völkerrecht, wie eS geübt wird, em solches Verfahren zuläßt. Atif eine weitere Anfrage Gibson BowleS betr. Durchfahrt der Schiffe der Freiwilligenflotte durch die Dardanellen erklärte Balfour: Diese Anfrage berührt da», was ich für den gegenwärtigen Augenblick als verbotenes Terrain betrachten muß. Sie wirft eine Kontroverse auf, die, wie ich glaube, bester gelöst werden wirb, wenn da» Haus für den Augenblick sich mit dem zufrieden gibt, was ich gesagt habe.
Ausland.
Kopenhagen, 25. JuU. Der König ist heute vormittag um 11 Uhr mit der Jacht „Dancbrog" wieder hier eingetroffen.
Dublin, 25. Juli. Die Einweihung der Sankt PatrikS-Kathedrale in Armagh gestaltete sich zu einer großartigen Zeremonie. Zahlreiche Katholiken aus allen Landesteilen Irlands waren erschienen. Außer den Kardinalen Danutelli und Logue, PrimaS von Irland, wohnten zahlreiche Erzbischöfe, Bischöfe unb Abgeordnete der Feier bei.
Rom, 25. Juli, ,3m Vatikan ist die Stimmung plötzlich optimistischer geworden. Die Erkommimikation des Bischofs von Laval, welche bereits als Tatsache gemeldet wurde, wird
Mission! in der Provinz Hupei gehörten, in einer kl ei ne n Binnenstadt nördlich von I t fcha n g e r m o r d e t wnr- den, ob von aufständischen Ehincsen oder von Banditen, fei un- bcfnniit. Pater Roberrech 1 von derselben Mission wurde ge anaen genommen, und Dienstag .bei der Station Tscinnan c b e ns all» ermordet, Bisäws Verhaegen war erst.36 Jahre alt und von den Europäern und Chinesen gleich hoch geaclnet. Auf Grund seines kirchlicl)en ProtettorateS fällt Frankreich die Regelung des Falles zu.
Deutsches Reich.
Droniheim, 26. Juli. Kaiser Wilhelm hielt qeNem vormittag Gottesdienst auf der .Hokienzollern" ab. Am Morgen lief der VergnugungSdampfer der Hamburg- Amerika-Linie .Meteor* mit zahlreichen Fahrgästen ein. Der Kaiser gestattete den Paffagieren die Besichtigung der .Hohen- joflern*. Heute morgen lief die .Viktoria Luise* der Hamburg-Amerika-Linie ein, von der zahlreiche Fahrgäste von der Erlaubnis, die .Hohenzollem* zu besichtigen, Gebrauch machten. Einige Paffagiere de» .Meteor" und der .Viktoria I LuiseE erhielten Einladungen zur FrühstückStaicl, u. a. General v. Mihlaff, der Polizeipräsident von Potsdam, Graf Bernstorff, Landrat v. TreSkoiv, General v. Richthofen und die Gemahlin deS amerikanischen Botschafter» in Rom, v. Lengerke-Meyer, nebst ihren Töchtern.
— Um 10 Uhr abend» lichtete die .Hohenzollern' die Anker und fuhr auS dem Fjord, begleitet von zwei Krieg»- schiffen und einer großen Anzahl von Segel- und Ruderbooten, mit vielen Menschen an Bord, die dem Kaiser Ab- schiedSgrüße zuriefen.
Berlin, 25. Juli. Der Kaiser wird auf der Rückreise von der Nordlandfahrt in Swinemünde voraussichtlich iam 3. August landen.
Magdeburg, 25. Juli. Nach Auskunft de» hiesigen I Magistrat» ist die auswärts verbreitete Meldung von Cholera- und TgphuSerkrankungen in Magdeburg vollständig unbegründet.
— Die Verstaatlichung der Pfalzbahnen be- schäfttgte wieder die bayerische Abgeordnetenkammer. In der fortgesetzten Beratung deS Eisenbahnetats widerlegte der Staatsminister der Verkehrsangelegenheiten v. Frauen* dorffer Bemerkungen des Abg. Ehrhardt-Speyer (Soz.) in der Sitzung vom Sonnabend, als ob die Staatsgewalt vor den Aktionären der pfälzischen Eisenbahnen bezüglich der Verstaatlichung kapituliert habe. Ter Minister betont, die Negierung könne zur Wahrnng sinanzieller Staatsrechte gegenüber den pfälzischen Bahnen durch Steuer- und Finanz- I gesetze eingreifen, dürfe aber die verbrieften Rechte der Aktionäre nicht antasten. Eine Neubildung der pfälzischen Bahngesellschaften könne die Regierung nicht erschweren. Durch I die bisherige Hinausschiebung der Verstaatlichung habe die Regierung dem Staate einen Vorteil gesichert. Die Rechte I de» Staates in betreff der pfälzischen Bahnen seien nach lallen Seiten hin gewahrt worden. Der Minister bittet schließ- I lich, die Etatsberatung nicht durch eine jetzt vollkommen Izwecklose Debatte über die pfälzischen Eisenbahnen auf- I zuhalten.
Josef
nach Dresden in Lend erwarten und denselben nach Salzburg begleiten; her Kaiser tverde sodann nach Ischl zurückkehren.
Petersbura ,25. Juli. Die Nicderkun ft der Za- rin stel' unmittelbar bevor.
so DeiBt es in der neuen Petersburger Meldung, den Schisson der Freiwillmen-Flotte da» Recht, Sckriffe zu beschlagnahmen mtb zu durchsuchen. Folglich (ft| den Hilfskreuzern vorher von der russischeir Regierung mit allen Detail» die Weisung erteilt worden, sich an „verdächtig" erscheineitde neutrale Dampfer heranztunacheu. Die Kapttäne haben lediglich dieser Instruktion gemäß gehandelt. E» wäre eine lächerliche Farce, bekämen etwa die russischen .(EVipHätte einen Verweis. Nein, die russische Negierung hat sich den Verstoß zu schulden kommen lassen und die russische Regierrlug ist den Verletzten, Deutschland und England, außer der Entschädigung E^enugttlung schuldig. Nun warteu luir ab, ob in den nächsten Tagen die offiziösen Organe von einer entsprechenden Erklärung de» Grafen LamSdorff au unsere Regierung oder an unseren Botschafter in Petersburg Mitteilung machen können. Erst dann erscheint der 3*nU, nach der politischen Seite Hirt, „glatt beigelcgt".
Handel mit Kriegsschiffen.
Eine Begleiterscheinung deS russisä>-japanisckn'n KnegcS, die in der Oefsemlichkeit weniger beachtet wurde, war der durch e>ne bekannte Ncwyorker Agentur unternommene Versuch, Kriegs- fadrzeuge Argentiniens und Brasiliens nuf.ui* lausen, um sie an Rußland oder Japan zu veräußern. Gleich zu Beginn deS Krieges sind bekanntlich zwei argentinisä>c Kreuzer, die soeben auf einer Genueser Werft fertiggesteltt waren, an Japan verkauft worden. Die südarnerikanstbcu FrsiÜaaten icbcinen in der Tat nur auS dem Grunde Kriegsschiffe sich anzuschaffen, um einen schwungvollen Handel damit zu treiben. Zu eigenem Nutz unb Frommen bedürfen sie der Scbiffe kaum. .Bei Unruhen im Innern treten die Lanbtrnppen in Ak i"N, und Zwisttgkciten mit Nachbarstaaten pflegen durch Vereinbarung beigelegt zu werden, weil keiner dieser Staaten vor Revolutionen im eigenen Lande fieber ist, wenn die RegierimgStrnpven mit einem äußeren Feinde zu tun baden. Der Handel mit KriegSsctnsfcn bringt wo bl einen erklecklichen Gewinn, denn sonst würden die süd- amerck Nischen Freistaaten nicht von neuem Ba a.sträge erteilen, unb zwar ausschließlich an italienische unb engl.schc W rsten. xa» Einträgliche einer Vermittlung bei biejem Haiibel erkannte die besagte Newyorker Agentur, die u. a. in sübasrikanischen Minen- werten „kommissioniert". Doch die Vasbingtoner Regierung
" Geh. RegiemngSrat Prof August Laube n b c i m c r , Direktor an den Farbwerken Meister, Lucius unb Brüning zu Höchst a. M., der lange Zeit an unserer Universität gewirkt hat, ist am Freitag gestorben unb Sestern nachmittag auf dem alten Friedhöfe zu Grabe getragen worben. Geh Hosrat Prof. Dr. Naumann als Direktor beS hiesigen chemischen Laboratoriums, sprach etwa folgcnbe Grabrebe: August ^nubenbcuncT ist mit dem dxmilchen Universitätslaboratorium m srüheren 3Qlrrcn lange Zeit eng nerbunben gewesen. Zunächst war er besten Schüler, bann seit 1869 Assistent über 13 Jahre lang, von 1873 an als Professor. In dieser Stellung hat er sich hervorragende Verdienste um bas chemische Laboratorium erworben nach vcrsäriebenen Ridüungen bin. In der DeNvaltung war ihm neben anderen schätzenswerten Eigenschaften eme peinliche Ordnungsliebe eigen unb ein stark ausgeprägter etnn für fdtfne Formen. Hiervon zeigen bie Sammlungen beS chemischen Laboratoriums jetzt noch wobttucnbc Spuren. Als Lehrer zeichnete er sich aus bitrch eine klare unb ansclxmliche Darlegung bei wohlburäp boebter i'elbstäubiger Gestaltung des NnterrichtSstvfscs. Tie als Frucht seiner wissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiete der OTganifdnm Chemie von ihm zum ersten Male dargestcllten organischen Verbindungen werden heute noch von dem chemischen Laboratorium beivahrl. In die Zeit seiner hiesigen Lehrtätig- | feit fällt auch die Mästung eines Lehrbuchs der orgnnifdren । Chemie, daS in der Anordnung deS vorzutraaenden Stoffs von dem früheren Gebrauch ivefentlicb äbtoid) unb mit Recht vielfache Nachöhniung gefunden hat. Gleichzettig war Laubenheimer für mich der wertvollste Mitarbeiter bei her Herausgabe des umfangreichen Jahresberichts über die Fortschritte ber Chemie. August Laubenheimer gehörte zu den glücklichen Naturen, welckre auch in ber schwierigsten Lage ihren Gleidrmut nicht embüßen. 5>äusig..trug er durch eine launige Bemerkung bazu bei daß er selbst unb anbcrc leichteren Sinnes entgegenstehenbe Hinber- nisse uberwinbeu konnten. Gleid>wvhl hat er nur mit schwerem Herzen die akademische Lansbahn vor setzt 21V, Jahren ausgegeben. Es war eine eigentümlich? Verkettung von Umständen, welche damals die Regienmg in die Zwangslage brachte, den bewälrrten Lehrer unb wissenscliastlichen Forscher ber Universität nicht erhalten zu können. Der sdnveren Cutsagung folgte glücklicherweise eine immer glänzenber sich gestaltende Lausbahn in der d'emisd-en Industrie, glänzend an allseittgen Erfolgen. Noch möchte ich nicht unerwähnt lassen, baß gerade am vorigen Freitag, etwa eine Stunde vor Lflubewhvimers Tode, ich meinen Zuhörern unter Zugrundelegung einer brieflikhen Anleilung Lau- benheimer» und unter Benutzung von Fabrikationsstusen, die I er mir vor Jahren voll Höchst hatte zukommen lassen, gewisse und rote Farbstoffe bargestellt habe. Auch noch in an- I deren Dingen hat Lanbenheimer imd) seinem Weggange gelegent- l lid e Beziehungen zum chemisd^cn Laboratorium gepflegt. Hnr
nunmehr als eine Maßnahme bezeichnet, welche nod) einer einige benben Prüfung bebütfe. — „Voce bella Verita" bezeichnet die anacblidxn Briese der französischen Kardinale als eine Fälsä>- img. Tat Heilige Stuhl behalte sich vor, im gegebenen Moment die Dokumente über den Konflikt zu liefern.
BadGastein,25. Juli. Hier verlautet, ,K a i s e r F r a n z Joses werbe ben König von Sachsen bei besten Rückreise
Gießen, den 26. Juli 1904.
.. Militär.Wochenblatt. Zur Insanterie-Schicb- sckule voiu 20. Juli bi« 23. ?lua»st 1904 kommandiert: Stephan. Oberlt. im Ins.«Nat. Kaiser Wilhelm <2.Kr.Hesi.) gir nt; Befördert zu 218. der Res. die Vizeseldivebel dez'w. Vizewachtmeister Ku ch sl. Berlin) des 1. GrMerzoqOch Mi. Ins.. (Leibgarde-) Regt8. Nr. 116, Dau (II. ßnnt. bürg) des 1. Krobh. Hess. Fcldart..R-,ts. Nr. 25 (Nrohh. Art -KorpS), Mittermaier (Mannheim) de» 4. Großh. Heff. Jnf.-Rgi» (Prinz Karl) Nr. 118. - Der Abschied bewilligt: Korell, Hauptmann d. Lanbw. Inf. 2. Aufqeb. (Friedberg), mit der Erlaubnis zum Tragen der Lanbw.- Armee-Uniform, Schneider (Joseph), Oberlt. der Laitbtv.- Jnf. 2. Aufgeb. (WormS).
•• Heffifch-Thüringifche StaatSlottene. Am heutigen ZichunqStage der 4. Klaffe siel die Prämie oon 75 000 Mk. auf Nr. 2516 (nach Darmstadt), ein Gewinn I von 25 000 Mk. auf Nr. 58867 (nach Meiningen), ein Ge- I nünn von 5000 Mk. auf Nr. 77579, ein Gewinn von 2000 Mk. auf Nr. 96005, Gewinne von je 1000 Mk. auf Nr. 2605.3 36248 42774 43167 60571. (Ohne Gewähr.)
Das Preis schießen des Vereins e Hein aliger Jäger und Schützen nahm einen sehr schöncil Verlauf, weint auch der Besuch der Veranstaltung ein nod) besserer hätte sein können. Die Stapelte des ''..car* burgcr Jäger-BataillonS machte den Feftzug mit unb erfreute die Besucher des FestplatzeS durch Konzert. DaS Resultat deS PreiSschicßenS ist das folgende: Ehrennr eis und Ehr en scheibe: Berdur-Gießen, ^cst- scheibe: Möller-Krosdorf 1. Preis, Nauheimer^ießen 2 Preis, Praß-Fvrsthaus WildhauS 3. Preis, Schwein-Diebe* l. Preis, Klinge-Bieber 5. Preis. — Lausend Wild: Stern* (stießen 1. Preis, Asprion-Offeßeii 2. Preis, Möller-Krofdorf Ist Preis. — 100 Meterstand (freihändig) Lucas-Wißmar 1 Preis, Erb Kleinlinden 2 Preis, Menhold-Gießen 3. Preis, 100 Meterstand (auflegen): Malm-OMeßcit 1. Preis, Schwein- Bieber 2. Preis, Adam-Gießen 3 Preis. — T r o st s ch e i b e : Kling Bieber 1. Preis, Arsl-Hochwart 2 Preis, Mohringer- Haina 3. Preis, Lucas-Krvfdors 4. Preis. Der noch junge Verein kann mit seinem ersten Erfolge in der Oeffentlichkeit in anbetracht der vielen konkurrierenden andern Festlichkeiten am Sonntag recht zufrieden sein, denn wer auf dem SchützenbauS das Fest der ehemaligen Grunröcke besuchte, hat sich gut amüsiert.
•* Sommerwohnungen im Vogelsberg ist der Titel eines vorn Vogelsberger Höhenklub in neuer Auflage 190t herausgegebenen Büchleins, das in gedränger Kürze die reiche Zahl der Luftkurorte und deren Dobn- ungsverhältnisse, sowie Ausflüge und Spaziergänge im Gebiete deö Vogelsbergs angibt. DaS Werkchen ist vom Zweigverein Taufstein deS Vogelsberger Höhen-ÄlubS in Gießen kostenlos zu beziehen.
•• Freisinn unb hessische» Wahlrecht. Tic Vertrauensmänner brr freisinnigen Volkspartei der LandtagS- ivahlkreise Alzey, Wömtabt, Wöllstein, Bingen, Gau-Alge»- heim und Ingelheim haben in einer Versammlung folgende Resolution gefaßt: »Die Vertrauensmänner ber Land- tagSwahlkreise re. rc., grundsätzlsch auf dem Boden de» allgemeinen, gleichen, geheimen unb direkten Wahlrechts stehend, I protestieren hierdurch energisch gegen die vollständig einseitige, zu Gunsten einer einzelnen Partei, nämlich ber Zentrumspartei, willkürlich gemachte WahlkreiSeinteilung deS neuen LanbtagSwahlaesetzeS. Die versaininelten Vertrauensmänner bitten daher Großh. Regierung, dieser Einteilung ihre Zustimmung zu versagen, unb daraus bestehen zu wollen, baß I bie Wahlkreiseinteilung eine gerechte, keine Partei bevor- I xiigenbe, der geographischen Zusammengehörigkeit und der BcvülkcrungSzahl entsprechende roirb/
netten passierenden russischen -cl-ifsc nicht den Schatten eines Recht» zu solchem Volizeisptelen besitzen. Völ'er- rechtlich konnten die Schiffe oyne Umstände wie Piraten- sahrzeuge behandelt, d. h. in den Grund gebohrt werden. ES nimmt Wunder, daß über eine derartige einfache und! flir lifivnbe Sache der russische Ministerrat erst in eine lange Erörterung eingetreten ist. Was wir vor allem in den offiziösen Mitteilimgen vermissen, ist: den Ausdruck bei ^..dauerns über die Schifss-Beschlagncchmen. Solche Entschuldigung in aller Form ist notwendig: die zugesichert- R-^ckung der materiellen Entschädigungsansprüche
hMttn sich eigenmächtig Uebergrifse erlaubt, läßt sich nicht I relegrapi mehr aufrechterhalten. Der russische Mirristerrcrt entzieht,IBer ha


