Nr. 278
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autzer SonniagL.
E)em Giehener 9i uzeiger »erben im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Giehener Familien« Hütter viermal in der Woche beigelegt.
KotattonSdruck u. Ber- !ng bet BrÜ h l 'schen Unwetl.-Buck^u. Stein» bruderet, R. Longa. Redaktion. Örpebittoe und Drnrkerri:
Vchulstratze 7« tlbrefle für Depesche»« Anzeiger Vietze».
FernsprkchanIchtußRr 51.
Erstes Blatt. 154. Jahrgang
Freitag 25. November 1904
General-Anzeiger
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Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
YeLNgSvretA, monatlich 76 Pf.. oterteU jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Vf.; durch disyost!Ak.S.—Viertel« tährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für bie Tagesnummer bis vormittag« 10 Uhr. ZeilenpreiS: lokal 12 Ps^ auSwärtS 20 Pfg. verantwortlich füt den polit und allgem. Teil: V. Wittko: für .Stadt und Land^ und ^GerichtLfaaf: August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck.
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deutsches Reich
Ick Lich feierte am gestrigen Donnerstag der ©teno*. graphenverein Gabelsberger im „Holländischen Hof" beul Geburtstag des Großherzogs mit einem sehr gut besuchtes Kommers.
Berlin, 24. Nov. Man meldet aus dem schlesischer^ Orte Groß-Strelitz: Die Fasanenjcigd wurde heute bei nebeligem aber trockenem Wetter abgehalten. Die Jagd war um V/2 Uhr beendet. Hierauf fuhr der Kaiser nach dem Schloß, wo ein Gabelfrühstück stattfand. Um 4 Uhr erfolgte die Abfahrt nach Großmoschen. Dem Grasen Tschirschty-, Nenard wurde der Kronenorden erster Klaffe verliehen. —j Der Kaiser ist heute Nachmittag an der Moschener Haltestelle vom Grafen Thiele-Winckler empfangen worden.
— Der Bundesrat stimmte heute den Gesetzentwürfen über die Friedenspräsenzstärke des Heeres und üben die Aender ungen der Wehrpflicht zu.
— Das Abgeordnetenhaus hat heute die Vorlage die Nachzahlung des WohnungsgeldzuschusseZ in dritter Lesung nach den Beschlüssen der zweiten Beratung un-! verändert angenommen und hat hierauf den Antrag des! Grafen Douglas auf Schaffung einer Landeskommission für Volkswohlfahrt einer Kommission von 21 Mitgliedern überwiesen. Dann wurde der Gesetzentwurf über die Regelung der oberen und mittleren Oder in zweiter Lesung nach den Kommissionsschlüssen einstimmig angenommen.
— Die Nachricht, daß die „Berliner Zeitung* am 1. Januar ihr Erscheinen einstellen werde und sämtlichen Redakteuren gekündigt habe, ist in dieser Form unrichtige Tie Bert. Ztg. wird auch nach dem 1. Januar weiter er* scheinen und nimmt nur eine Aenderung in ihrer ErscheinungS* weise vor. Infolgedessen sind nur zwei Redaktionsmitglieder entbehrlich geworden.
Bort Arthur.
Ein amtliches Telegramm von der Port Arthur be*, lagernden japanischen Armee berichtet, daß ein durch Geschosse, nu§ japanischen Schiffsgeschützen verursachter Brand in ber> Nähe des Arsenals von 12^ Uhr mittags am 22. November bis 2 Uhr morgens am 23. November gedauert habe; wcihr- scheinlich sei das Kohlenlager verbrannt.
Der Aufstarid in Aeursch-Südwestasrika.
General von Trothcl berichtet von mehreren-, Gefechten mit den aufrührerischen Hottentotten, u. a. von von einer größeren Schlappe, die anscheinend Hendrik Witboi selbst mit 250 seiner Leute bei dem Angriff auf das deutsche Lager bei Kub-Kuis davongetragen hat.
In dem „Berl. Lokalanz/ veröffentlicht Hauptmanm DannbauerMitteilungen, wonach Hendrik Witbo i auch ben, Aufstand der Herero angezettelt habe, während er. den Deutschen noch immer Treue heuchelte. Gefangene Hereros hätten dies verschiedentlich durchblicken lassen, ohne daß man ihnen Glauben schenkte. Ebenso hätte ein Bure, der von den' Hereros gefangen, aber wieder entkommen war, einen Brief Witbois gesehen, in welchem dieser die Hereros zum 91 uf-[ stand auffordert; auch ihm wurde nicht geglaubt., Hauptmann Dannhauer beklagt bitter die Vertrauens-j seligkeit der leitenden deutschen Stellen.
Ium 36. Geburtstage Kr. Königs. Kohei't des chroßherzogs.
Die Bevölkerung unseres Landes ist von jeher mit ihrem Herrscherhause innig verbunden gewesen, und Freude Und £etb im Darmstädter Residenzschlosse ist von ihr allezeit warm mitempfunden worden. Denn fester als in einem großen Staatswesen schlingen sich die Bande in engeren Grenzen, innerhalb deren der Monarch dem Einzelnen nähertritt und die Eigenschaften seines Eharakters klarer erkennbar werden.
Raum vorüber sind die Tage, an denen unser Großherzog Ernst Ludwig zu seiner Verlobung in dem altehrwürdigen Fürstenschlosse zu Lich die zahllosen Kundgebungen Heller Freude und innigster Beglückwünschung entgegennahm, Zeichen der unvergänglichen Liebe des hessischen Volkes zu seinem erlauchten Fürsten. Auch der heutige Tag gilt der Verehrung unseres Landesherrn, dessen Milde und Schlichtheit, dessen Leutseligkeit und Wohlwollen, dessen Herzensreichtum und feines Fühlen, dessen unvoreingenommener, selbstloser gerader Sinn ihn zu einer der Persönlichkeiten auf Deutschlands Fürstenthronen machen, die in der Volksgunst am höchsten stehen.
Frei und ehrlich wie unser Landesherr bekennt sich das Großherzogtum Hessen zum Reichsgedanken. Dieser aber würde seinen lebenskräftigen Rückhalt verlieren, wenn man ihm allein nachhängen und der Hingebung an das engere Vaterland und den angestammten Herrscher für geringwertig erachten wollte. Auf der Treue gegen den Landesvater, auf der stetigen Anteilnahme an dem Wachsen und Gedeihen der engeren Heimat beruht die patriotische Kraft, die das Reich machtvoll und bleibend erhält. Ein Deutscher, der nur Reichspatriotismus hätte und seinen Heimatstaat für nichts ansähe, wäre wie ein Künstler, der zwar äußerlich durch seine Werke blendet, dem aber die Tiefe nachhaltiger Gemütswirkung fehlt. Die eigentlichen Wurzeln unserer patriotischen Tüchtigkeit ruhen in dem Nährboden der engeren Heimat.
3ti allen drei Provinzen unseres Landes weiß man, welche Achtung unser Großherzog jeder wackeren Arbeit entgegenbringt, welches Interesse er besitzt für jede besonders gute Arbeitsleistung, sei sie nun wissenschaftlicher oder künstlerischer Natur oder sei sie ein mühevolles Werk des sauren Fleißes einer schwielenreichen groben Hand; wie gern er bereit ist, Suchenden die rechten Wege zu weisen, Aufstrebende zu fördern, Taten zu lohnen.
Mit gerechtem Stolze hören wir, daß man allenthalben das Großherzogtum Hessen zu den am besten und freiesten regierten Ländern der deutschen Zunge zählt. Wie prächtig würden sich in einem Bilde Deutschlands, wenn man es von einem Turme zu überschauen vermöchte, die hessischen Lande ausnehmen vor anderen an blühenden Feldern, und ragenden Wäldern, an industriellem und landwirtschaftlichem, an wissenschaftlichem und künstlerischem Fleiß, an Zahl und Güte der Schulen und an weisen Gesetzen! And überall würde der Beschauer Zeugnisse für die segensreiche Regierung des Großherzogs Ernst Ludwig erblicken.
Im Schlosse zu Lich rüstet man sich zur frohen Hochzeit. In wenigen Wochen, an einem Wintertage, soll die Vermählungsfeier unseres Großherzogs mit der Prinzessin Eleonore von Solms-Lich stattsinden. Db sie in aller fürstlichen Pracht, im Beisein von glänzenden Vertretern der meisten deutschen Fürstenfamilien, im Beisein der nahe verwandten Träger der deutschen und russischen Kaiserkronen und der englischen Königsfamilie — ob/te im engsten Familienkreise begangen werden wird, das wissen wir noch nicht. Das aber wissen wir, daß das hessische Volk in diesen Tagen und Wochen des jungen Liebesglückes mit der gleichen Anhänglichkeit, mit dem gleichen herzlichen Mitempfinden treu zu seiner Seite steht wie einst in den Tagen herbsten Unheils und Kummers.
Auch der Braut unseres Landesherrn gelten heute unsere besten wünsche, von denen wir nicht zweifeln, daß sie sich sämtlich erfüllen werden, wo sich ihre edle hohe Gestalt zeigt, jauchzen ihr die Herzen zu. Ihr Leben war bisher dem Wohltun geweiht, sie versteht es, Tränen zu trocknen und Unglück zu linder.;. Sie wird auch, wenn sie mit unserem Großherzog den Thron Hessens teilen wird, es verstehen, in gütiger Antellnabme an dem Geschicke anderer die Dankbarkeit und Ergebenheit des ganzen hessischen Volkes zu erwerben.
Möge Sr. Kgl. Hoheit unserem Großherzog Ernst Ludwig es beschieden fein, unter des Höchsten gnädigem Schutz und Beistand das fürstliche Amt, zu dem die Vorsehung ihn berufen hat, zum Heile und Segen des Volkes lange Iahresreihen weiterzuführen, und möge das reinste und köstlichste häusliche Glück ihm zu teil werden I
Aus Stadt und Zand. ?
Gießen, 25. November 1904. x
•• Personalien. Durch Entschließung beS Großh.' Ministeriums der Justiz ist mit Wirkung vom 1. Januar 1905' an die Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amts-! anwalts bei den Großh. Amtsgerichten Oppenheim unb] Nieder-Olm, die bisher von den Amtsanwälten in Worms^ und Bingen versehen worden sind, auf die Amtsanwälte in Mainz übertragen worden. — Den; Stationsassistenten in der Hess.-Preuß. Eisenbahngemeinschast Kempel zu Pfeddersheim wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Dem Lokomotivführer Philipp zu Hanau wurde aus 9lnlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" j verliehen. — In den Ruhestand versetzt wurde der Bahnwärter Hohl zu Ehringshausen.
** Zur Philippsfeier am Großh. Gymnasium hatten sich zahlreiche Eltern und Freunde der 9lnstalt ein* gefunden. Treffliche Vorträge deS Schülerchors und Schülerorchesters leiteten die Feier ein. Hieran schlossen sich vier auf die Bedeutung des TageS bezügliche Deklamationen von Schulern. Mit großer Spannung folgten die Anwesenden dann der Festrede des Prof. D. Stamm, welcher mit packenden Worten und großer Sachkenntnis das Leben
Keer rmd ILotte.
Die nächstjährigen Kaisermanöver finden, wie der „Hamb. Korr." aus Homburg v. d. H. hört," zwischen dem 11., 18. und einem bayerischen Armeekorps statt. Der Kaiser nimmt seinen Aufenthalt im Hom-, burger Schloß, wo bereits große Veränderungen getroffen werden. Hofmarschall Frhr. v. Lyncker besichtigte dieser Tage die 9lrbeiten. — Derartige Meldungen sind jedoch stets mit großer Vorsicht aufzunehmen.
mit ben wärmsten, aufrichtigsten Wünschen für ein wahres, ungetrübtes häusliches Glück in dem soeben geschlossenen Herzens- bunde.
In diesem Sinne, meine Herren, fordere ich Sie auf, mit mir anzustoßen unb einzustimmen in ben Ruf: Se. Königs. Hoheit der Großherzog Emst Ludwig von Hessen unb bei Rhein er lebe hoch, hoch, hoch?
Im Offizierkasino begann um 4 Uhr ein Festmahl. Die hierbei und auch bei dem Regiments-Appell gehaltenen Festreden gaben insbesondere der Freude über die Verlobung Sr. Kgl. Hoheit Ausdruck.
Am Abend finden Mannschaftsfeiern in verschiedenen Lokalen der Stadt statt.
Auszeichnungen.
S. K. H. der Großherzog haben aus Anlaß seines Geburtstages u. a. folgende Auszeichnungen erteilt:
Ten Charakter als Geheimrat 1. Kl. erhielten Provinzialdirektor Tr. Breid er t (Gießen) und Ministerial- rat Braun (Darmstadt), den Charakter als Geh. Ober» regiernitg5rat Oberregierungsrat H. Nover (Darmstadt). Ko'mmerzijenr at 'wurde der Fabrikant H. Schirmer in Gießen. Das Komtur kreuz 2. Kl. des Verdienstordens Philipps des Großmütigen erhielten Geh. Hofrat Prof. Dr. Heß und Geh. Hoftat Prof. Dr. Oncken in Gießen. Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großrnütigen erhielt Geh. Med^inal- rat Dr. Bostroem in Gießen, das Ritterkreuz 1. Kl. dess. Ordens Prof. Dr. B ald ensPerger und Baurat Die hm in Gießen, Medizinalrat Prof. Dr. G r o e d e l in Bad-Nauheim, Pfarrer und Domdechant O. Klingelhöffer in Lich, Oberlehrer Nehmeyer in Frieoberg, Medizinalrat Dr. Weckerling in Friedberg, Mädchenschuldirektor Dr. Frdr. R ö m h e l d in Mainz, Prof. Dr. Schädel in Büdingen, Kreisrat Sch liep hake in Erbach, Pfarrer Strack in Leihgestern. Den Charakter als K i r ch e n r a t erhielt Pfarrer Dr. N a u - mann in Gießen. Zum Oberstleutnant befördert wurde der Kommandeur des Gendarmeriebezirks Oberhessen, Major Zahn. Den Charakter als Scmitätsrat erhielt Dr. G. Schlosser in Alsfeld, den Charakter als Medizinalrat Dr. O. Wiesner in Büdingen^, den Charakter als Geh. Forstrat Prof. Dr. Wimmenauer in Gießen. Das Ritterkreuz 1. Kl. erhielten Forstmeister Spieler in Friedberg, Forstmeister Hab er körn in Alsfeld, Forstmeister Köhler in Gießen, Forstmeister Hallwachs in Nidda, Forstmeister Bücking in Büdingen, Forstmeister Trautwein in Eichelsdors, Forstmeister E. Hofmann in Butzbach, Forstmeister Diefeubach in Schotten. Geh. Baurat wurde der Baurat Neuling, Nechnungsrat wurden der .Hauptsteueramtsrendant Petry in Gießen, der Hauptkassierer Kissel in Bad-Nauheim und Eisenbahnsekretar Rullmann in Gießen. Das allgemeine Ehrenzeichen erhielten Hauptsteueramtsdiener Petri in Gießen, der Schutzmann Lang in Gießen und der Monteur Heller in Gießem
Die Aeier des Heöurlstages $r. Kgl. Koheit des Krotzyerzogs.
Gießen, 25. Nov.
Zur' Feier'des Geburtstages S. K. H. des Großherzogs fand gestern abend 8 Ubr großer Zapfenstreich des Regiments und am 25. November morgens 7 Uhr großer Weckruf durch verschiedene Straßen der in reichem Fahnenschmuck prangenden Stadt statt. §eute um 8 llgr morgens wurde ein Choral vom Turm der Stadtnrche geblasen. : „ui...
Der Festgottesdienst
sand um 11 Uhr in der Stadtkirche als gemeinsamer Gottesdienst der Militär- und Zivilaemeinde statt. Me Spitzen der Behörden wohnten ihm bei. Pfarrer Euler predigte über den Text: Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? (Röm. 8, 31) und sprach — ausgehend von dem glückverheißenden Blick in die Zukunft unseres Fiirsten- hauses und fr cm Blick in die ferne Vergangenheit (Landgraf Philipp) — über den Wahlspruch: Gott, .Ehre, Vaterland. ,, r. ..
An den Fcstgottesdienst schloß sich für die hiesige Garnison ein Re gim en t s ap pe l l tm Hofe der Zeughauskaserne.
Ein Festessen
6er Zivilbehörden und der Bürgerschaft fand um 1/2 2 Uhr mittags im Gesellschaftshause statt. Wahrend des Mahles hielt Se. Magn. der Universitäts-Rektor Geh. Medl- zinalrat Prof. Dr. Vossius folgende Ansprache:
Hochansehnliche Feftvcrsannnlung! o c,,.
In jedem deutschen Gau gilt bet Geburtstag des fürsten als ein besonders hoher Festtag. Alt und Jung, Groß und Klein wetteifern, ihre Wünsche für das Wohlergehen^ü)res Landeshernr zum Ausdruck zu bringen. haben auw wu uns heute vereint, um L-r. Königl. Hoheit drm Großherzog das Olelübde unverbrüchlicher Treue zu erneuern inü> die ehrerbrettgsten Glück- unb Segenswünsche zu dem neuen Lebenswahr nur parrro- tischer Begeisterung entgegenzubringen. , , ,
Unserm vielgeliebten Landesherrn gebührt unser unter- tauigster Dank für die vielfachen Beweise der Gnade und Huld, die er in dem verflossenen Lebensjahr toie auch heute der Provinz Obersteisen und speziell uns in Gießen allergnädrgst hat zuteil w^en lassen Noch 'vor kurzem hatten wir dw Freude ulffern Gros'herzog in voller Jugendfrische unb blühender Gesundheit unter uns sehen. Es ist unser aller Wunsch, daß Se. Komgl. Hoheit sich ^äuch ferner bet besten Gesundheit erfreuen möchte, damit Seine unaufhörlichen Bemühungen und Bestrebungen für das Wohl aller seiner Untertanen unb zur Förderung von Wissenschaft und Kunst, die weit über bie Grenzen unseres Hesseulandes zu wohl verdienter Anerkennung gelangt ist, auch werter von cmTas0'abgeÄlferr?Lebensiahr unteres allverehrten Fürsten hat t,n-er dem Einoruck eines schweren Herzenskummers gestanbeu. «ju, r J den Zeiten der Tri'ibsal, so halten wir auch letzt in Zecken di das ganze Hessenvolk Über bie Verlobung Se. ^nial Hoheit des Großherzogs mit der Prinzessin Eleonore von ^Ä,Ä'-Hohensolms-Lich 'beseelt, Mann für Mann zu unserem ^liebten Herrscher und begleiten ihn in das neue Lebensjahr


