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Telcphonischer Kursbericht
in Gießen bleiben.
Gießen.
die Lehrerinnen
aus aus mit wir hier
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Wirkung erhalten:
mit ES
3% Mexikaner . . 4Vgn/n Chinesen . . Electric. Sohuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. DarniRtädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handolsges. Oestorr. Staatsbahn . Lombardei. . . . Gotthardbahn . . . Laurabntte . . . . Bochum . . « » . Harpener . . . Scbatzscheine . . . : rnhiff.
. 131.20
48.00
45.10
Tendenz
VolkLschullehrer der Stadt Gießen 1. April 1905 wie folgt neu geregelt.
allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit' erhielten der Waldarbeiter Eißfelder in Großfelda und die Waldarbeiterin Kath. Schmidt dortselbst. Die vortragenden Nate im Finanzministerium Dr. Nohde und Seip erhielten den Titel Geh. Oberfinanzrat, den Charakter als Finanzrat der Finanzamtmann Spa in e r in Darmstadt.
Münch in Darmstadt. Das Ritterkreuz 1. blasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen die Oberstaatsanwälte v. Hessert in Darmstadt und Theobald in Gießen, Landgerichtsdirektor Dornseisf und Amtsgerichtsrat Weidig in Darmstadt, Oberamtsrichter Bötticher in Vilbel und Land
hain, die Kreisstraßenwarte Fohs. Petermann in Nidda, Si l z in Lembach und Tr e chs l e r in Lich. Geh. Oberschulrat wurde der Oberschulrat Dr. Schenermann-Darmstadt, Geh. Hosrat der Hochschulrektor Prof. Dr. D i n g e l d e y in Darmstadt. Geh. Schulräte wurden die Direktoren Dr. Do sch und
anwälte Wolff in Groß-Umstadt, Dr. Schmitt in Mainz, Dr. Weifsenbach und Bodmann in Bingen, Dr. Horch
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Auszeichnungen
erhielten ferner aus Anlaß deS Geburtstages S. K. 5).
Frankfurt a. M. hat heute früh die Effekten des gestern verhafteten Taglöhners Müller untersucht. Er hat fest- gestellt, daß die Blutspuren an Hemd und Kragenschoner von Nasenbluten des Verhafteten herrühren können. Die Messungen der Hand- und Fußabdrücke haben ergeben, daß sie nicht mit den Spuren in Heldenbergen überein st i m m e ii. Außerdem hat ein Schlafgenosse unter Eid ausgesagt, d-aß der Verhaftete in der fraglichen Nacht bei ihm im Bett geschlafen hat.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Rachbar st aaten. In Fechenheim ist eine Loge des GuttcmplerordenS errichtet worden. Das „Mainzer Taaebl.« schreibt, daß der Großherzog und seine Braiit voraussichtlich in der nächsten Zeit auch dec Stadt Mainz , • ™
einen Besuch abstatten würden. Bet welcher Gelegenheit und Dr. Sommer in Mainz, v. Brentano in Offenbach, verschweigt das Blatt. — Bei der HandelSkammerergänzungS- jHal wachs in Darmstadt, Wind ecke r in Friedberg. DaS
102.10
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Kerichislaal.
d. Mainz, 25. Nov. Der wegen deS R a u b mordeS an Pfarrer TböbeS in Helden berg en steckbrieflich verfolgte Metzger Oskar Hudde auS Ccbalke in Westfalen sollte sich gestern vor der hiesigen S t r a i k a m m e r wegen K ö r p e r v e r l e tz u ii g verantworten. Huddc war vom Schöffengericht in Worms verurteilt ivordcn, gegen dieses Urteil legte er Berufung ein, die gestern verhandelt werden sollte. Die Zeugen waren sämtlich erschienen, aber Hudde fehlte, trotzdem ihm die Ladung zum Termin zugesietlt worden war. Seine Berufung wurde kostenfällig verworfen. _ . _ L .
R. S. Leipzig, 24. Nov. Wegen Raubes in Jdeal- konkurrenz mit gefährlicher gcmeinschaftlich-er Kö r p e r v c rl e tz- ung wurde der Tnglölmer Georg Kl öS am 28. Sept.^d. I. vom Sch würg .'richt Gießen zu einer Gesamtstrafe von 2 Vs Jahren Zuchthaus verurteilt: außer ihm wurde noch ein Mitangeklagter Fuchs bestraft, der indes sich mit dem Urteil beruhigte. Klos wurde für schuldig erkannt, am 1. Mai in gemeinschaftlicher Aus- fübrung mit Fuchs den Heinrich Meyer von Dornheim körperlich mißhandelt und beraubt zu haben. Seine Revision stützte sich auf eine Anzahl Prozeßbeschwerden. Zunächst erblickte er eine unzulässige Pescknänkuug der Verteidigung darin, daß ein StaatS- anwaltschaftsa'Hilfe einen Schriftsatz mit einigen Beweisantragen, den er ihm überaebm habe, nicht ausgeliescrt habe. Eine weitere Deschw'roc oina dahin, daß von vornherein für beide Aiigeklagte nur ein Offizialverteidiger bestellt worden sei. Als aber die Angab.n der beiden Angeklagten wesentlich avseinandcraingen, und 'ich sogar gegenseitig belasteten, sah sich der erste Richter genötigt, Ltinen zweiten Verteidiger zu bestellen, der den Mit- angellagten Fuchs zu vertreten hatte. Auch dies bezeickmete der Beschwerdeführer als unzulässige Verteidignngsbeschränkung. Es wurde auch gerügt, daß u. a. ein Sachverständiger geladen und gebärt worden sei, der gar nicht in der Lage gewesen sei, ein Gutachten über den Geisteszustand des Angeklagten abzugeben, da er ihn nur einmal vor zwei Jahren und auch da nur wenige Minuten lang beobachtet habe. Ein Verstoß gegen § 223 n St.-G-V. wurde darin erblickt, daß dieses Gesetz zu Unrecht an- I gewendet worden sei, denn das Stöckchen, mit dem geschlagen worden sein solle, sei doch kein gefälwlick>es Werkzeug. Endlich seien noch 'zwei Sachverständige zugleich auch als Zeugen vernommen worden, die — in ihrer Eigenschaft als Sachverständige — während der Vernehmung der anderen Zeugen im Sitzungssaal zugegen gewesen seien. — Ter Reichsanwalt bezeichnete sämtliche Prozeßäffchwerdcil für hinfällig, insbesondere sei, die letzte Rüge anlangend, die Anwesenheit von Sachverständigen in der Haupt- Verhandlung rechtlich zulässig, auch wenn sie als Zeugen noch vernommen werden. Der erste Strafsenat erkannte entsprechend dem Anträge des Rcichsanwalts auf kostenpflichtige Verwerf- u n g der Revision des Angeklagten. __
vom 28. Dienstjahre
gütet: Den verheirateten oder verwitweten Lehrern 500 Mk., den unverheirateten Lehrern, den Lehrerinnen und den verheirateten Schulverwaltern 300 Mk., allen übrigen Schul-! Verwaltern und den Schulverwalterinnen 200 Mk. Ein un= । verheirateter Lehrer mit eigenem Hausstand wird einem ver-1 heirateten Lehrer gleich geachtet. Die Hauptlehrer erhalten | neben ihrem Gehalt eine jährliche Zulage von 300 Mk., ber | Rektor eine solche von 600 Mk.
•• Früher Winter. Wir am Fuße deS rauben Vogelsberges sind gewohnt, mit nahezu einem halben Jahre Winter zu rechnen. Niemand erwartet, daß diese Jahreszeit erst an der Grenze beginnt, die ihr der Astronom gezogen hat, am 21. Dezember. Heuer war uns ein leidlich guter und langer Spätherbst beschieben. Frost haben wie erst seit wenigen Tagen, heute aber in den grauen Frühstunden lagerte sich auf die Straßen, die Häuser und die Bäume ein dichter Reif, der um V, 11 Uhr in Schneefall überging. Ganz außerordentlich schön nahmen sich zini frühen Morgen unsere Anlagen und der Botanische Garten aus. Tie Baume und Sträucher waren dicht überzogen mit Rauhreif, dessen blendende Zartheit uns die ganze Poesie der Winterland' schaff zeigte. Noch befinden wir uns im übrigen int Zeichen der gut gebratenen, als gute Gottesgabe betrachteten M art ins- gans und ihres durch die Einverleibung würziger Aepfcl gesteigerten krustigen Duftes. Bald aber beginnt der frische fröhliche Wintersport im Freien, und nicht mehr fern sind
. 33.70
. 90.60 . 120.70 . 108 30 . 211 80 . 192.80 . 142.90 . 156.00 . 164.70 . 138.90 . 18.00 . 192.00 . 257.00 . 228.50 . 217.60
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 25. Nov. Drig.-Telegr. des „Gieß. Artz.") S ch m e i n e m a r k t. Zum Verkauf standen 411 Schweine. Schweine. 1. Qualität 59-CO Pfg., Lebendgewicht 47-00 Pfg., 2. Qual. 58—00 Plg., Lebendgewicht 46—00 Pfg., 3. Qualität 52—53 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft gut, fein Ueberftanb.
Weihnachtsbaum und Kerzenschiminer.
** Eine Gemäldeausstellung bat brr hiesige Kunstmaler Leib im Verein mit einem Kollegen im alten Kai'?rgartcn, 'Seltersweg 79, veranstaltet, welche bis nächsten Sonntag bier geöffnet sein wird. Es sind Werke von hervorragenden Künstlern vorhanden, s' von dem bekannten Gcfiügclmalcr Jul. Scheuerer, anrei Pf^rd- iii.-fe von Prof. E. Volkers, von dem berühmten Tiermaler L.' i^ert zwei sorgfältig ausgesöhrte Hunde. AnGenre- bilbmi sind I 'orzuhebcn H. Kern: ein Jäger von echtem Schrot
und Korn, • ie ein Naturforscher aus der guten alten Zeit, beide vortres > -h gemalt, von Lendick zwei scbr hübsche Rolkokko- bilber, ebenso von Kolosczwary zwei interessante Figurenbilder dem .^Ojührigen Krieg, Stojanow bringt Napoleons Flucht Moskau. Auch die Landschaft ist gut vertreten, so Helmer seinen lebhaften Farben, Clmblad fd iifcert den Norden. Da vor Weihnachten stehcn, werden einige der Bilder vielleicht
VbilippS deS Großmütigen und die Begebenheiten jener großen $cit schilderte. Ein Hoch auf S. Kgl. Hoheit, in welches Groß und Klein begeistert einstimmte, schloß die würdige Feier.
•• In der gestrigen nid)töffcntlidjcn Sitzung ber 6tnbtixerorbnctenucrfammlung wurden die Ge-
llnicltc Meldnniwtt.
Frankfurt a. M.. 25. Nov. Hellte früh um 9 Uhr hier Schneefall ein.
Marienburg, 25. Nov. Der Tischler Baumgarten
""Konzert der Hanauer Ulaneukap elle. Am nächsten Montag, dem 28. dS. Mts. gibt die weit und breit bekannte und geschätzte Kapelle des Thüringischen Ulanen-- Regiments au5 Hanau in den Sälen des ,bleuen Saalbaus" ein großes Extra-Militär-Konzert, worauf empfehlend Hinweisen, da der .§anauer Ulanenkapelle ein
Vekmmtmachung.
Dic untci-m 30. Juli l. J8. nnncorbnclc Sperre der Südanlnge zwischen Bleich- und Goethestraße wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 24. November 1904.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen.
Herberg.
Die unterni 19. September l. I. der Nord-Einlage zwischen Stein- und hiermit atlfgehoben.
Gießen, den 24. November 1904.
Großherzoglis!'"" ' olizetamt Herberg.
Bekanntmachung.
Die unterm 19. September l. I. angeordnete Sperre der Landgrafenstraße wird hiermit aufgehoben.
Gießen, den 24. November 1904.
Grvßl)erzoglie''e> ' "innanu Gießen.
Herberg. .
gerichtssekretär Löwer in Gießen. Den Charakter als Geh. Justizrat erhielten die Oberamtsrichter Gebhardt in Gießen und Mickel in Grünberg, den als Justizrat die Rechts-
BckamitmachANg.
Auf Beschluß der Stadtverordneten -Versammlung vom 20. Oktober 1904 und mit Genehmigung des 6^roß. Mimslerilims deS Fnnern vom 8. Mai 1904 wird dem Ortsstatut über das Ge-' werbegericht vom 11. Februar 1903 ein § 20a mit folgendem Wortlaute eingefügt:
„Das Geruht fann beschließen, ui geeigneten Fallen von der Erhebung von Gebühren und Auslagen ganz oben teilweise abzusehen."
Gießen, den 21, November 1904. B26/11
Groß herzogliche Rüraermeisterei Gießen.
__ I. V.: Eurfchmanu._____________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Dorf-Gitt pro 1905/06 liegt vom 28. November ab acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeistereibureau offen. 8546
Dors-Gill, den 26. November 1904.
Großherzogliche Bürgermeisterei Dors-Gill.
K u h l.
c) b i e S ch u l v er w a l t e r: Vor der Schlußprüfung 1000 Mk., Fm 1.—3. Tiensljahre 1150 „ „ 4.-6. ., 1300 „
vom 7. Dienstjahre ab 1450 „ d) b t e S ch u l v e r w a l t e rin n e n: Vor der Schlußvrliiung 1000 Mk-, Im 1.—3. Dienstjahre 1100 „ „ 4.-6. „ 1200 „
vom 7. Diensijahre ab 1300 „ Mietentschädigung werden außerdem fürs Jahr
ReichRanleihe . . 101.35
do. . . . 89.40
Koneols . . . 101.45
do.....89.40
H<*88on .... 100.20
OberhcflRPn . . . —.—
wähl für den Wahlbezirk Büdingen wurde Bankier Ludwig Nothschild-Büdittgen gewählt.
MM eine TageSchronik. In Nenenhagen bei Hovpe- garten hat ber 25jährige Schuhmacher Swings seine Schwester und einen Bruder nrt einem Schustermesser ersto chen , während ein anderer Bruder, den er gleichfalls bedrohte, sich durch einen Sprung ans dem Fenster retten konnte. Schungs zeigte seit dem vor anderthalb Jahren erfolgten Tod seiner Mutter Svuren von Wahnsinn, der jetzt völlig zum Ausbruch kam. Auf der Straße bedrohte der Wahnsinnige einen anderen Mann, der sich jedoch durch die Flucht retten konnte. Der Wahnsinnige konnte festgenommen werben. — Die 15jährige Tochter des 40iähriaen Schulnnachers Peter in Gauweiler (Pfalz) brachte ein Siinb zur Welt, dessen Vater ihr leiblicher Vater ist. Der Wüstling wurde verlostet. — In Genf wurden unter dem Verdacht, den Kassierer Mages aus Nürnberg ermordet und beraubt zu haben, verhaftet der aus Bapern stammende Viebtreiber Jörges Zi.-rl und der Monteur Georg Pschorn. Man fand bei ihnen Iffandbriese in Höbe van 500 und 200 Mk., ebenso zirka 1800 Kronen Bargeld. Tie Banknoten 'ollen die in Frage kommenden Nmnmwn tragen. — AuS Newvork meldet man: Dos Nan- tncket-Lenchtschiff ist mit dein deutschen Svstem „Tele funken" ausgerüstet worden. Hierdurch ist an einem der wichtigsten Punkte des internationalen Schiffsverkehrs die Nutzbarmachung der drahtlosen Telegraphie gewährleistet. — Nach einem Telegramm aus S t. Louis wurden dem Prinzen Fushimi, dem Vertreter des Mikado, während des Besuches der Weltausstellung aus seinem Hotel Fuwelen im Werte von 5 00 0 D^oll. gestohlen.
Kunst und Wissenschaft.
Neue Dichtungen von Gerhart Haupt m a n n. Gerhart Hauvtrnann hat sein neues Drama — ein L u st spiel, das den Titel führt: „D i e fröhlichen I u n g f r a u c n vom Bischofs berg- — in der ersten Niederschrift fast vollendet. Ein uveites, bereits vor annähernd neun Fahren verfaßtes Drama des Dichters „E l g a", wird nächstens in einer Revue zum 2lb- druck kommen. Hallptmann schrieb es als Entwurf auf einen Hieb vom 31. Januar bis 3. Februar 1896, also gleich nach der ersten Aufführung des „Florian Geyer". Er erhielt damals für „Hcmnele" den Grillparzervreis, und nach einer Novelle Grillparzers, ^Das Kloster bei Sendonnr" ist die „Elga" gearbeitet.
4?L Oesterr. Go’drento . . 41 '69ö Oesterr. Silberrento 4,°o Unpar. Ooldrento . . 4o/,r Italien. Rente , . . 41/, % Portugieser . . . 3°/ l’orhigiescn. . . .
1 % C. Türken . . . Türkenloso.....
4°/o Grieoh. Monopol.-Anl. 4l/i% äussere Argentiner
Ktlmnntmachnng.
angeordnete Sperre Wetzsteinstraße wirb’
neuerbauten SchulhauseS statt. Das stattliche Gebältbc
steht an ber oberen Straße zwischen Watzenborn und Stein- des Großherzogs u. a.: , s a
Oft9’ ^ussteNunq dcs pußc§ erfolgt gegen 2 Uhr ani Ai'-WgAd^enstoäens Philipps d. Kroßm.: das Silberne alten ^.chulhaufe zu Watzenborn. Kreuz des Verdienstordens: Bürgermcistercisekretär Grau-
Butzbach, 23. Nov. In ber Nacht vom Montag auf Hd) in Friedberg, die Lehrer Hotz in Nidda, Land- Dienstag brach ein etwa 30 Jahre alter Mensch in ein mnnn in Stausenberg, Weidmann und Weine in Panoptikum, das anläßlich deö Katharinenmarktes hier auf- Büdingen, Steuereinnehmer Reuning in Nidda, .Ereis- peftellt ist, ein, und vernichtete alle Figuren usw., straßenmeister Peter Sen ß seid er in Gießen ; das allg. mit Ausnahme der beiden Raubmörder Groß und Ehrenzeichen mit der Jnsck)rift „für langjährige treue Stafforst. Der Besitzer verfolgte den Täter, der einen Dienste" erhielten: Gemeindeeinnehmer Eberh. Maid III. Schuß auf ibn abgab, ohne zu treffen. Nun nahmen noch Ln Watzenborn, Gymnasialpedell Ort wein in Büdingen, ein Bahnbediensteter und ein Gendarm an der Verfolgung Gnneindeeinnehmer Ludw. Seip IV. in Lollar; das allg. teil und verhafteten den Einbrecher in Lang-Göns. Mau Ehrenzeichen mit der Inschrift „für treue Arbeit": die Sand- fand einen Dolch, einen Revolver und eine Menge Dietriche Gießer Em r ich und Hergenroth er in .Hirzenhain, Zi- bei ihm vor. Der Unbekannte gab, Wie der „Fr. G.-A." '^arrenmacher Philipp Junker in Wieseck, der Schlosser meldet, an, ein „Freund von Groß" zu fein. Ferner gab Lambmann in Gedern, der Schnitter Phil. Oß- er an, die Tat mit Uebertegung verübt zu haben. Er fvill ^a ld in Wieseck, der Eisengießer Stonr. Müller inHirzen- in letzter Zeit in Frankfurt gewohnt haben. .. . . .. • - -- - ■ ‘
Eronberg, 24. Nov. 6/erichtschemiker Dr. Popp aus
wurde unter dem Verdacht verhaftet, seine Frau durch Erwürgen ermordet zu haben.
Belgrad, 25. Nov. Hauptmann Milan Niko» kitsch inNegotin wurde wegen angeblicher Verschwörung verhaftet.
Athen, 25. Nov. Der griechische Dampfer (pi§* ist im Schwarzen Meere mit Mann und Maus untergegangen. Alle Bemühungen, Spuren dcS Dampfer? zu finden, sind vergeblich gewesen. Etwa 60 Personen fanden mit dem Dampfer ihren Untergang. Im Piräus herrscht große Aufregung.
Born Kriege.
Tschifu, 24. Nov. (Reuter.) Ter von den Japa- n er n weg genommene englische Dampfer hatte 30 000 Büchsen Büchs en fleisch an Bord. Er gehörte der Firma Buttersi?ld. Kurz vor der Abfahrt des Dampfers von Schanghai wurde das Schiff einem Manne, übergeben, der, wie man annimmt, im Auftrage der rusfifchen Regierung handelte.
London, 25. Nov. „Daily Mail" berichtet aus Tokio von gestern: Ein russischer Gefangener aus Moji sagt aus, daß die Garnison von Port Arthur nur noch 800 0 Manu stark sei. Sie habe viele Augenckranke, es ehle an Winterkleidern; die Stadt und drei Schlachtschiffe feien durch das F-euer st a r k b c s ch ä d i g t.
Tokio, 25. Nov. Nunmehr werden die endgiltigen Listen üb-r die javanischen V e r l u st e. vorn 19. bis 24. A u g u st bei dem Sturmangriff au* Port Arthur veröffentlicht. Di.- Gesamtzahl der Opfer beziffert sich danach auf 14 400 Mann, darunter 550 Offiziere, von denen 200 gefallen sind. Es gelang damals, zwei vorgeschobene Forts zu besetzen, welche die russisckxn Stellungen überragten, wodurch neue Mmen gelegt Werden konnten. ~
Port Said, 24. Nov. (Reuter.) Drei Jachten passierten v 0 r d e r b a l t i s ch e n F l ot te den Suezkanal. Die „Fiorentina" führte die französische, die „Catarina" und die „Emeralds die englische Flagge. Es ist völlig unbekannt, in westen Auftrag sie waren. Man nimmt aber an, daß sie im ^ienste^der russischen SIbmiralität stehen, um die Riste im Golf von ,^uez und bei den Schadwan-Jnseln vor dem Eintreffen der baltrschen Flotte abzusuchen. An Bord des r-ussischen Flaggschiffes fand heute abend ein großes Essen statt. Die Furcht vor iaPani sch en Agenten ist geschwunden. Die Rußen sinden im Gegenteil die Maßnahmen der Hafenbehürden zu icharf und man sprach den Wunsch au5, daß den Handelsbooten gestattet werde, an die Kriegsschiffe h.'ranzukommen.
Paris. 25. Nov. Der Irländer Sinnst erllarte heute im „Matin" x daß er, als er das fragliche Torpedo b 0 01 /umlauft habe, niemals weder direkt noch'indirekt in irgend Welmen Beziehungen zu der russischen Regierung gestanden habe. Er habe bas Schiff im Auftrage einer Anzahl russischer Patrioten gekauft, die zur Verstärkung der russischen Flotte hätten beitragen wollen. Das Torpedoboot habe selbstverständlich keinerlei Waffen oder sonstige Krieasansrüstima an Bord gehabt.
guter Ruf vorauSgeht.
-r. Watzenborn-Steinberg, 24. Nov. kommenden Sonntag findet hier die Einweihung
a) die Lehrer: 1— 8. Dienstjahre 1400 Mk., 4.— 6. „ 1600 „
Im
V
7.— 9. „ 1800 „
10.-12. „ 2000 „
•
13.-15. „ 2200 „
16.—18. „ 2400 „
19.-21. „ 2600 „
22.-24. v 2800 „
u
25.-27. ff 3000 „
Im
1.— 3.
Dienstjahre 1300 Mk.,
4.— 6.
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7.— 9.
1620
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10.-12.
1780
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13.-15.
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16.-21.
2100
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vom 22. Tienstjabre ab
2250
II


