Ausgabe 
24.10.1904 Zweites Blatt
 
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gegeben. Der

15. Oktober bei Osowandimee gefallen: Reiter Würg.

Kc

1-Ltrahlen wohl noch weniger (tfnabe finbeiu

ersten Regierungstaten Kaiser Friedrichs war bann, daß er dem Reichsgerichtspcäsidenten Simon und dem Iustizminister Friedberg den Schwarzen Adlerorden verlieh, mit dem außerdem statutenmäßig erblicher Adel verbunden ilt. ° sind die Vorgänger, auf die James Simon blicken darf.

vergessenen Vater zu «

wissen nicht, ob Herr Simon, dessen in großem Stile geübte philantropische Tätigkeit bislang nur dem kleinen Kreise^Ein­geweihter bekannt war, je Gelegenheit gehabt hat, von Fried­rich in., als Kronprinzen oder Kaiser, bemerkt zu werben Aber es darf gesagt werben, daß die Verleihung dieser hohen, ein Symbol drr sozialpolitischen Anschauungsweise unseres Monarchen darstellenden Auszeichnung an einen Berliner Kaufmann nichtchristlicher Religion ganz im Geiste des auf- geklärten kaiserlichen Dulders geschah, der allen Berufen, allen Konfessionen mit gleicher Vorurteilslosigkeit gegenüberstanb. So hat Kaiser Wilhelm U. als der rechte Erbe seines Vaters sich erwiesen. Es ist noch nicht so lange her, wenigstens von einer historischen höheren Warte aus be­trachtet, daß in Preußen israelitische Staatsbürger der Gnaden- rechte für würdig angesehen wurden, deren Erteilung zu den Privilegien der Krone gehört. Erst in jüngster Zeit gab der m Biantz erfolgte Tod der Gräfin Emilie de la Rochefoucauld, | die sich laut preußischer Kabinetsordre vom 26. Juni 1869 .Freifrau von Delmar* nennen durste, dazu Anlaß, ihres Großvaters, des Bankiers Moritz Levy Delniar, zu gedenken, der in der Zeit deL tiefsten Niederganges Preußens, am 13. April 1810, preußischer Freiherr wurde. Trotz seiner großen Verdienste um den Staat mußte Baron Delniar wegen seiner Standeserhöhung mit so starken Gegenströmungen kämpfen, daß er es vorzog, seinen Wohnsitz aus Preußen fort- zulegen. Wie fein ferneres Leben sich gestaltete, ersehen wir aus einer kurzen Tagebuchnotiz in dem 2. Bande der Er­innerungen des österreichischen Botschafters am Tuilerienhofe Grafen Hübner. Der schreibt am 28. November 1859: .Der alte und blinde Baron Delmar, ein Berliner, desien pracht-

Zu der

Verleihung des Wilhelm«.Ordeu8 an Herrn James Simon

volles Hotel in der Avenue Marigny unter dem Julikönigtum einer der exklusivsten Mittelpunkte des Faubourg St. Germain war, ist vergangene Nacht, fast ruiniert und von aller Welt verlassen, gestorben. Ich bin naiv genug, mich über diese Undankbarkeit zu entrüsten; aber Wett ist Weit'. Die nächste Etappe nach Herrn v. Delmar in diesem Kapitel der Ge­schichte des preußischen Adels und Ordenswesens bietet der Geh. Rat Bleichroeder, der 1871 das Eiserne Kreuz, 1873 die drei bedeutsamen Buchstaben .von" erhielt. Eine der

Jua öte m werben bi

Der Aufstand in Deulfch-Südwestafrista.

Berlin, 22. Okt. Ein heute von dem Generalkonsul in Kapstadt eingegangenes Telegramm meldet: Die Kompanie Wehle wurde am 5. Oktober im Lager Sturacsiverst beim Waffersall (Hurub) bei Tagesanbruch diirch Morenga mit 150 Gewehren angegriffen. Der Feind wurde m die Karrasberge zurückgeworfen. Eine Verfolgung ist ohne Verstärkung unmöglich. Der Feind hatte elf Tote zurückgelassen, sein Verlust ist aber zweifellos erheblich stärker. Major Lengerke beabsichtigt vorläufig in Warmbad und

Verlegenheit,ich weiß wirklich nicht, wie ich anfangen soll, um Sie nicht zu verletzen''.

Sie tonnen mich überhaupt nicht verletzen, wenn Sie mir auch die-wersten Tinge sagen wollten, Herr Rat", antwortete die Frau ernst und ruhig.

Nun denn, Marie ick» will es kurz machen. Wir kennen /ms nun fast drei Jahre, ich weiß, daß Sie ein gutes, braves, tüchtiges Mädchen sind, welches unverschuldet in das Unglück geraten ist." . . .

(Fortsetzung folgt)

In Wiesbaden ist Oskar BlumenthalsToter Löwe" durch die Polizei in den Buchhandlungen der Konfiska­tion verfallen.

ledigt zu erklären.

Ter für 1903/04 vorgesehene Betrag von 5000 Mk., der für den für die Osterferien 1904 geplanten n a tur wissen­schaftlichen Fortbildungskurs bestimmt war, findet um deswillen leine Verwerfung, weil der Fort­bildungskurs auf die Osterferien 1905 verschoben wurde. Tie Negierung schlägt nun vor, diesen Betrag insofern int Interesse des höheren Schulwesens $u verwenden, als er zur Bewilligung von Reisesttpenoien an zwei bis drei Lehrer der neueren Sprachen an Oder- re als chu len verausgabt werden soll. Der 1. Ausschuß beantragt Zustimmung zur Negierungpvorlagie.

Ten Staatsvertrag zwischen Hessen uud Preußen über die Aenderung und Feststellung der zwischen den Gemarluugen All t i e d c r m u s wtd Hstttengefäß- Neuwiedermus verlaufenden Landesgrenze bean­tragt der 1. Ausschuß Ku genehmigen.

In eine Borstellung der Gemeinde Buß dach wird die zivette Kamnter um Bietvilligmtg eines Beitrags zu den nun un. hmhw _________ Wiederher stellungsko st en der S t. ftartuö*

^^elehrten4, schön' "an' die Ära hl en" mchi' glauben, Ikirch e gebeten. Die Größe der Baukosten, im Betrage r: -K, 1 von 7000t) Mk. und der Umstand, daß die GenioiiiOe Brutz-

kvird unß noch geschrieben: .

Der Kaiser hat bekanntlich am Dienstag, bei Gelegenheit der Enthüllung des Kaiser-Friedrich-Denkmals und der Em- weihnng de§ Kaiser-Friedrich-Mnseums, einen reichen Ordenv- und Titelsegen auf diejenigen noch lebenden Personen nieder­gehen laßen, die, vom Generaladjutanten und Oberhofmeister bis herab zum Kammerdiener und Lakaien, heldenhaften un-

permischte-.

. Paris 22. Okt. In der verflossenen Nacht unter* nahm der Ballon Lebaudy eine vollkommen ge- alückte arößere Fahrt.

9 » Wien, 23. Okt. Beim Oberhofmarschallamt fand

eine Zusammenkunft statt, bei der Dr. Feistmaickel und Dr. Bachrach, die Vertreter des Prinzen von Ko bürg, er- Härten daß sie gegen die vorgeschlagenen Psychiater nichts einznwenden hätten. Das Gesuch der Prinzessin Luise von Koburg wird also genehmigt. Die Psychiater werden durch das Pariser Tribunal beeidigt werden. (Frkf. Z.)

* Wien, 22. Okt. Sämtliche an der Defraudation JennerS beteiligten Personen sind in Haft. Die Polizei brachte den größten Teil deS gestohlenen Geldes, 2 4 5 000 Kronen, herbei. Die vom geistigen Urheber dec Defraudation, bem heute in Re ich en berg verhafteten Bank- diener Gottstein teiliveise in Wien bei Bekannten deponierten, teilweise im Stalle seines Bruders in Oberaltstadt bei Trautenau vergrabenen 200 000 Kronen wurden sichergestellt. In Grasen- sutz bei Mistelbach wurden bet bem weiter verhafteten Komplizen Gastwirt Schoedl gleichfalls im Stalle vergrabe 27 000 Kr. ausgesunben. Die Hausburchfnchungen bet in München wohnhaften Schwester bes Unterstanbge " Beuchbuechner, wo 30 000 Kr. deponiert sein sollten, bisher erfolglos. Die Anzeige erstattete in Fiume ^r Btaschinenarbeiter Stockert, den der Komplize jlid Beschaffung bosnischer Nationalkostüme, in denen Zenn

Sandsontein zu bleiben.

Berlin, 22. Okt. (Amtlich.) Jin Gefecht am

nrtter,1 voll Lebensmut und GvUvmr-lucn, zäh und unbeugsam, mit praltischem SAiarsblick, so steht sein Sebenelnfo DOT uni. Mit milttärischem Genie vereinigte sich bei Roon eine bewundernngsioürdige organisatorische Befähigung, paUamrnta- rische Gewandtheit und eine stammende Vegeisterung fürs Mter- land. Ein Mann, aus solchem Holz geschnitzt, der sein Alles für die Durchführung einer großen Lösche ern^uletzen verstand, mußte schließlich, allen Gegnern zum Trotz siegreich aus dm Kämpfen hervorgehen und eine Armee schaffen, die befähigt war, die großen Siege in den letzten drei vaterländischen Kriegen

Als Gencralstabsoffizier lernte Roon 1835 während der schle­sischen Königsmanöver in Groß-Tinz bei Liegmtz Anna Rogge, die Tochter des dortigen Pfarrers, kennen, mit der er sich ein Jahr spater vermählte. Bon der Tvtation, die er für 1866 in Höhe von 300 000 Talern erhalten hatte, kaufte Roon 1868 Gütergotz int Kreise Teltow. Am 16. Juni 1871, dem Tage des Einzuges der Truppen in Berlin, nnrrbe Roon Gras, erblich im Mminesstamme seine GesMechis nach dem

Für das Grafenwappen bestimmte der Monarch, d-tzder Wappen ipcuch@cht und Recht in Rat und Tat" lauten lallte. Mr den ecldzua 1870/71 erhielt Roon ebenfalls eint Totation von 300 UoS Talern, 1873 zum (MmlfelimtarfcfaU befördert, vei- laufte Roon Giitergod an den Mrsten 6. Blücher und kaufte Re Rittergüter Brobnisz und TMchrntz rm Kreise Gorlid nick Mmhos mn Rune ber Koburaer Feste. 1879 wurde auS diesem Bentz ein Fideilommib gebildet. Am 23. Febr 1879

Marschall zu Berlin an einer Lungenentzündung. ®rtne n wlgte ihm 1885 im Tode nach. Aus der Ehe des NeUnnmschmir ind 6 Kinder, 4 Söhne und 2 Töchter

älteste Sohn ist Generalleutnant z. D. und warzuletzt Mipeiieur der 2. Landwehr-Jnspektion. Ter zweite Sohn. wurde m der Sckftacht bei Sedan als Ches der 5. Gachebattme durch ernt Wiesel d°n Unterinb tSM'Äta <^ohii, General der Infanterie z. . <Nn^nittonskomman-

«Itoe'mit bem irü^eu Regierung^EE'Lu Wisimaun^^

Mrt leit tenK27 Januar 1889 zur Erinnerung an ihn den NamenRoon". _____

Leistungsfähigkeit unserer Anstalt stellt, müssen und können wtr . nufere Einrichtung in erster Linie für die Reinigung der Bade- wasche reservieren, während die Wäsche von Privaten im we ent­liehen den Hcnidwäscheveien überlasseii i|t Diese ArbeiMeilung ivürbe sofort geändert werden müssen, wenn wir infolge der Errichtuiig einer staatseignen Tampfwaschanstalt gezwungen mären, uns ausschließlich der Wäscherei von Privatwaiche zu- zuweiiden. Es würde dann zwischen uns und den Heinen Hand­wäschereien ein Konkurrenzkampf entbrennen, der gewitz im In­teresse der vielen kleinen Wäschereien in Bad-Nauheim ver­miede werden sollte. Wollten wir jedoch den uns aufgezwungnien Lamps mit den kleinen Wäschereien nicht ausnehmen und müßten wir aus Mangel an Arbeit unfern Betrieb einstellen, so wäre nicht nur unsere Existenz in Frage gestellt, soii^rn es wurden zugleich mit der Liquidation unserer Anstatt 120 Arbeiter ans Schwalheim und den anliegenden Lrtschiften Stelle und Brot verlieren, die jetzt bei uns beschäftigt sind." .

Ter Militär-Invalide tzeinrich Schäfer m Lrch , 1832 geboren, trat 1853 in das damalige Garde-Ehevcauxleger- Regimeut ein und verunglückte 1858 durch den Tritt eines > Pferdes gegen den Unterschenkel des linken Deines, sodaß

er dauernd erwerbsbeeinträchtigt wurde. Er versäumte die Geltendmachung feiner Pensionsrechte und bekam schließ­lich (1862; eine Unterstützung von 3 Gulden pro Monat. Der Mann petioniert nun, die Kammer möge die Negierung veranlassen, ihm alö Jriedensinvaliden die Wohltaten der von den Ständen im Jahre 1900 bewilligten Pensions­zulagen, eventuell eine Erhöhung seiner seitherigen Unter­stützung zu bewilligen. Die Regierung hat dem Petenten aus Dtlligkeitsgrünoen, mit Wirkung vom 1. April 1902 an, eine jährliche Zulage von 120 Mk. zu, der seitherigen Unter­stützung bewilligt. Ter 1. Ausschuß sieht damit das Gesuch des Heinrich Schäfer berücksichtigt und beantragt, es für er*

parlamentarisches aus Kesten. ___

"Tie Dampfwasch-Anstaltsbesitzer Menzel & Schön- Kolonialpost.

wasser in Bad-Nauheim haben eine Vorstellung an Berlin, 22. Okt. Nach einem am 22. Oktober über Sydney die 2. Kanimer gerichtet, in der sie bitten, dem großen eingcgangencn amtlichen Telegramm des .Gouverneurs von Dad-Nanheimer Projekte, insoweit cS die Errichtung einer Deutsch-Neu gu in ea ist bie Verfolgung der ber dem Ueber- T a mv f w a s ch an st a11 betrifft, die Genehmigung satt for Vtissionsftatton in den Bamuigbeigen (^upommern) nicht zu ertktlen. Sic führen im wesentlichen aus: J«n r>7t-iligt°n ^ng°bo»n-» b°°^°t Tt° SLuldtgen wurden ixunt- Oicnct unu verlangte die vrvsih. Dadeverwaltung, baß die llch bcitrast, und die .vwtdcr h l u g c a>t t.

dcstcn ßebenBjcit nahestanbcn. W. ^re ^9^vrri°ng^^ be genannten - - ----------

Firma außerhalb Bad-DtauheimS errichtet wurde, dam,t das ^oon- .

ünrvublikum nicht durch den betrieb drr Anstalt gejtdrt 5eute, am 24. Oltobcr trügt das deutsche Volk dem .großen werde Jnwlge dieser Forderung wurde ein bereits käuflich Wasstnschnncde". dem vcrewlgten Knegsnnmsttt Grafen von n Bad.Nauhcim erworbener Platz mit Verlust von 10 000 Roo., durch die EutlMu.rg eines Teuüuals rn Berlm ttw erbaut. Ter Borgaiiger der Hirma hat diesen ' Sofien Spitze bei uns der Provinzialdirektor stand,

getragen und sein persönliches ^uteresie d«n ^lfle dev ucs2l,lbrcd)t Roon imirbe 1803 zu Pleußhagen bei Kolberg Ganzen untergeordnet.Es darf deshalb nicht unbillig a£r)orll Seine Familie stammte aus den ehemals spanychen erscheinen, daß bei der Prüfung des von Der iKegierung sj^e5erlanj)CU/ roanderte infolge Religionsverlolgung nach Teutsch- vorgelegten Projektes nunmehr auch das Wohl des Einzel-aus, ging nach F^aickfurt a. M. und kam un 18. Jahr- nen berücksichtigt wird." Tie Urma ist der Meinung, daß Ändert nach Pommern. w 1Q91

die Erbauung und der Betrieb einer slaatseignen ^amps- Im KadetttnkorpS erzogen, trat von Roon 1821 a^ waschanslalt Osyeder nottvendig noch zweckmäßig fei. -^er Leutnant in das Füsilier-Bataillon

Gedanke, eine eigne. Äüs-lMei -u «bau-n, der Grohh cm,

Badeverwaltung, weil der Borganger nicht gut und pünktlich h ietzimn Äiegsakobemie, loar Roon lange Jahre Erzieher und genug geliefert Haben soll. Jedenfalls sei, seitdem tzie Berliner Kadettenhause. Später in den General-

I Anstalt in andere Hände über gegangen i st, e ine gründliche - oevsetzt, gehörte er diesem zuletzt als Chef des Qteneral* Aenderung eingetreten.Wir behandeln die Wascherei mit des 8. Armeekorps an und toar während der Bonner ber größten Gewissenhaftigkeit, fodaß in den letzten beiden Studienzeit des Prinzen Friedrich Karl dmen müitäriscker Be- <3al-rcn nur eine einzige berechtigte Reklamation eingelaufen g[citcr. Als Truppendefchlshaber kommandierte er baäM- ur/bie sich auf unpiinktliche Lieferung bezog." Und auch illier-Regiment in Köln, die 20. ^^teri>Brmade m Posm mch M WLWWLSWL der vorjährigen ^aqon habe Herr Wenzel den Vorstand y näuCTe Bnbindung getreten war, eine Tenkschrist über bie der Großh. Ladedirektion, Herrn ^aurat ^r. ^[er, barauf bei militärischen Einrichtungen Preußens ein. Tie

aufmerksam gemacht, daß feine Anstalt vielleicht einem Erreichung dieser Denkschrift war der Anfang von RoonS ge- roeientlidi vergrößerten Konsum Nicht gewachsen s^Echer Mission; denn bald darauf erfolgte die Ber.usung sei und sich erboten, sofort eine Vergrößerung vorzunehmen, al^ Kriegsminister. Eine imponierende hünenhafte Persönlich- wem, man mit dem llntetyidjnctcn -m-n mehrjährige» ein taej,ÄÄÄ. Vertrag abschlösfe, der die Kerzmsung der Ausgaben einer Vergrößerung gewährleisten möchte. Tiefes Anerbieten wurde abgelehnt und der Vertrag läuft von Jahr zu ^zahr. Nichtsdestoweniger seien im vergangenen Winter bedeutende Vergrößerungen und Verbesserungen vorgenommen, die neuesten und modernsten Maschinen wurden angeschafft, wdaß die Firma heute jeder Eventualität gewachsen fei. Tas Etablissement sei heute eines der schönsten und größten in Teutschland. Die Errichtung einer staatlichen Dampf- lvaschanstalt sei auch nicht zweamäßig. Ter Betrieb werde bedeutend teurer sein, als in der Privatindustrie, rote ja ein staatlicher Betrieb in der Regel teurer arbeüe als ein Privatbetrieb, bei dem naturgemäß auf möglichste Erspar­ung gesehen werden muß. Ter Verschieiß der Badewäsche werde doppelt jo groß fein, wie seither. Tie Eingabe schließt mit folgenden Ausführungen:

..Ta die Großh. Badeverwaltung große Ansprüche an die

>£x.t upriie Teil, ber uoch tm Trust bogrist-n ist,I Verwund et: llnteroffizier Schmarsüw, Sch,ch in '"ju duftet ft^lic^n? ein« -mge-

an Umfang ülxr den ersten etwas tstnauSgehen und Ichultcr i>nd Streifschuß ,n» Knie; Reiter ' ,esscnc Uuderstützung gerechtfertigt erschcrnen Dte Regier-

die van ted'nih'U'ii ÄesicklSpunstten a»Sgel>ent>e ttttlidx ®e- i* in den rechten Oberarm; Reiter Hausier, ^lcstchichusil ^0 6ejjirloort|,tc einen Staatszuschuß von 8000 Mk. und ardeituna kr öergiingc Unfälle nebst den taltUarnMi jn bcn ^cn Oberschenkel. J>» Lazarett Otstrnbinde cuu ^»bsichtigt, in den Hauptvoranschlag für 1905 cm« erste Raetm-eruntzen >ibcr v.e BctnebSeinrMuirgm uud Bvrgäna-- " gestorben: die Gefreiten Franke und Kunze, mit 4000 Mk. cinzuitcll«n. Ter 1. Ausschuß erklärt

KZLLE»Lddtch und Reitet Friedrich Robert «sser. mit den. Borfchlage i-r Reg.-rung emberstanden.

Luuv ui.b forchpirtfchafttilln: Unfallstatistik^ ist du ~ 1 ' 1oon

»weite ihrer Slrt. Tie erste wurde für das Jahr 1891 ott- anftülrtt Man tvird namentlich aus einer Vergleichung bei Ergebnisse beider Statistiken ebenso wie auS derjenigen der ge- nvrblidKn Unfallstatistiken für 188.7 und 1897 mancherlei -ehren «eben können. Im übrigen n*irb man, nach denBert. Hou

" nvbl in der Annahme nicht fehl gehen, daß die nachlde

derartige llniallstatistik vom Reich^Ber-sicherunaSamte für die ge- Nxwblichen B^russgeno.sfensckUiften int Jahre 1907 verunstaltet nx-rden wirb, wie sich ül>erh<iupt diese etatifhTcn abwechstlnd für Gerverbe und Ltmdri'irt'schaft in zehnjähr igen ü e 11 r a u men wiederholen dürsten.

Ter Schriftsteller Viktor Vlüthgen ist seit etlva acht Tagen in Berlin an einer Blinddarmentzündung schwer erkrankt.

Tas Preisgericht für die Entwürfe zu dem Gebäude der 1905 in Köln stattfindenden Kunstausstellung hat die Ausführung dem Professor Billing in Karlsrauhe zugesprochen. Aus Tarmstadt wird mitgeteilt, daß Professor Olbrich bei dem Präsidenten des Verbandes der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein Protest gegen den Beschluß erhoben hat.

Die I - Strahlen. Wtr haben jetzt X-Strahlett, K-Strah-1 (en, R'-Strahlen, Alpha», Beta- und Gamma-Slrahten. Das neueste sind die I-Strahlen, die von dem Physiker bt Brazza in Liittich entdeckt fein sollen. Die I-Ltrahlen sollen stch von den ^'-Strahlen dadurch unterscheiden, das sie durch leuchte Stoffe hindurchgehen (?). Wenn eine Person ihren Willen konzenkiterl, io bringen die von ihrem Gehirn ausgehenden I-Strah- len Beranoerungen im Leuchten eines phosphorescicrenden Schinns Strahlen werden nicht gleichnnigtg von allen Tellen gejandt, von der Stirn gar nicht. Tann nehmen uien zil und erreichen den Höchstbetrag hinter den Wirkung der -trahten kann photographiert werden.

1 Komv. 2. Feldrcgiment, geboren 1882 in Offenbach ~ssa*^**o**^*^^1

am Main, früher Infanterieregiment Nr. 117 (am 21. Oktober Keer UltD iJrlOtt .

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nur wenige Meldungen folgen, fo trägt man sich'"it dem seinem^AuMMm ^aus dem Timste zu teil

Gedanken, ein Handgeld in Gestalt von Meldepramien clin)r^n Heuer darf von sich mit ^tolz behaupten, der letzte i-*«.s<»ii- »»>'

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helmshaven eingetroffen und wurde am Bahnhof vom Offizier- , ;,ag vierzigjähriger aktiver Tienstzeit ist ihm die erbetene korps deS 2. SeebataillonS empfangen. Pensionierung bewilligt worden. Ter Kaiser verlieh l^m alten

- " I WarfUntpifirr den Charakter als Leutnant mit der ^oereastig

nng die Uniform seines' bisherigen Truppenteils zu tragen.