Ausgabe 
23.4.1904 Viertes Blatt
 
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hörlich fort. Er kann sie nicht vergessen, wenn auch die

gradiger Neurasthenie.

Karlsruhe, 22. April. Bei der am 21. April vor- qenommcnen Ersatzwahl eines Abgeordneten im 14. badi­schen Reichstagswahlkrei^ wurde der bisherige Abgeordnete, Landgerichtspräsident Johann Zehnter in Offenburg wie-

Es verlautet, daß der greise General Dragomirow -em rr ar en einen neuen Plan nnterbreitete, der die Möglichkeit des Aufgebens von Port Arthur rn ernste Erwägung zieht.

Volkssagen kennen lernen will, darf nicht nach Frankreich.

gehen. Hier wird er auch auf dem Lande kaum eine einzigeIi . r

entdecken können. Anders ist es in Deutschland. Namentlich , Tstchhanftn,

vinzialarresthaus in Mainz Johannes Napp mit Wirf oom 1. Mai 1904. Am 22. April b. Ja. ,^e? Gesangenauffeher am ProvinzialarrefthauS in Mainz Seuling mit Wirkung vom 1. Mai 1904 feines TtenH? entlassen. Ernannt wurden am 22. April bis. Gcfangenaufseber am Provinzialarresthaus in Mainz Schwab zum Gefangenausseder am Gefängnis in der Gefcmgcnaufscher am 6fesöngnis in Mainz Adam Ewald zilm Gcfangenaufseber am Provinzialarresthans,» Mainz, beide mit Wirkung vom 1. Mai 1904.

Der Bauernstand ist die physische . S)uicn

nationalen Wohlergehens. Es wäre sehr wünschend- ^en -- *fv in

wert, daß diese Worte eines Engländers von allen unseren Thomas F^lneI S q Wohnung in Staatsmännern und Politikern beherzigt wurden, bte dochl Uorung vom drillen Dl - fonft immer \o eifrig bestrebt sind, sich nach englischen Vor­bildern zu richten und Politik nach englischem Muster zu

Der deutsche Bauer in englischer Beleuchtung.

Wie ein Engländer über die deutschen Bauern und deutsches Bauerntum urteilt, kann man in einem Aufsätze nachlesen, der unter dem TitelDie Zukunft Deutschlands" im jüngsten Hefte der englischen MonatsschriftThe Fortnightly Review erschienen ist. Deutschland meint der Verfasser ist wohl das einzige Land, in landwirtschaftlicher Bevölkerung der BegriffB a u e rn st o l z noch etwas zu bedeuten hat. In England kann man f"

Aer Krieg zwischen Japan nnd Kurland. Neues russisches Mißgeschick.

Hin Telegramm des Admirals Alexejew an den Zaren vom 22. April lautet: Bei der Anlage einer Minensperre durch Dampfsckalupven kamen durch vor­zeitige Explosion unter dem Hinterteil einer Scha­luppe Leutnant Beter Bell und 20 Mann um.

Japanische Spione.

Wie berichtet wird, wurden in der Nähe von Wologda ruf der Eisenbahn zwei verdächtige Japaner verhaftet, in deren Besitz Pläne von Archangelsk und dem Solowezn- Bofter gefunden wurden.

Nach neuesten Meldungen aus Petersburg «ll General Kuropatkin eine dringende Warnung »or Meuchelmördern und die Aufforderung erhalten yoben, seine Person mit starkem Schutz zu umgeben.

Englische Intervention.

Die PetersburgerNowosti" schreiben:Die Möglich-. t einer Intervention in dem ruffisch-japanischen Kon­flikte seitens Englands und dazu aus dessen eigener JNittcv- .ive sei sehr erfreulich: eine freundschaftliche Inter­vention Englands im geeigneten Augenblicke werde zweifel- 'os sowohl Rußland wie England ein Dienst leisten und verde mit einem Schlage eine Reihe von Streitpunkten nnsichtlich der Befriedigung der legalen Ansprüche Ruß­lands im fernen Osten beseitigen und gleichzeitig eine feste Grundlage für die volle Verständigung zwischen Ruß- ------

kmb und England über alle Fragen schaffen, welche zwischen knister tragen muß. ihnen diplomatische Mißverständnisse hervorriefen. Außer-1 99

lern werde eine solche Intervention England aus der in jeder Beziehung unbequemen Lage ziehen, der Verbündete rines Volkes zu sein, in welchem die gelbe Gefahr ver- sarpert erscheint, die allen europäischen Volkern droht.

habe ihm Stafsorst 400 Mk. als Schtveiggeld gegeben Weiter habe er mit der Sache nichts zu tun - Ta: r die Darstellung, welche sich der Verbrecher nn ft tngm! zurechtgelegt hat ,(iim womöglich auf Kosten ienr-? P». nossen seinen Kopf zu retten. Ob ihm das nHenW gelingen wird, kann sehr bezweifelt werdens bnncntM gelingt es noch, den Mörder zu einem offenen MeimdmZ zu bewegen, wenn er erst sieht, daß alle feine Sinf'hj' vergeblich sind. Nachdem er die Teilnahme nn ber av selbst zu gestanden hat, wird er dem verdien.-en ohnedies nicht mehr entgehen.i-f

ter. ab.

Die Zahl der am Freitag von Budapest abgegangenen Züge beträgt vier gegen fünfzig bis sechzig, die sonst ab gehen. Die Züge werden durch Soldaten^ des Eisenbahnregiments und Beamte der Zentralverwaltung I bedient. Auf den Stationen wird der Dienst durch die Stationsvorsteher versehen. In Budapest ist eine ziemlich rapide Steigerung der Lebensmittelpreise eingetreten. Die Regierung hofft, bei längerem Andauern des Ausstandes in vier bis sechs Wochen eine Neuorgani­sierung des Betriebes durch Anwerbung neuen Personals vollständig durchführen zu können, wobei auch darauf ge­rechnet wird, daß ein großer Bruchteil des Personals bte weitere Beteiligung am Ausstande aufgeben wird. Unge­fähr 30000 Beamte, Unterbeamte und Eisenbahnarbeiter nehmen am Ausstande nicht teil.

hoben." Staatssekretär Frhr. v. Stengel behält den tier-l bündeten Regierungen die Stellungnahme zu dem Antrag Spahn vor. Gegenüber dem Abg. Singer betont Frhr. von Stengel wiederholt, die Vorlage habe auch nicht im ge­ringsten etwas mit der Flotte und ähnlichen Dingens zu tun. Gegenüber Speck erklärt Frhr. v. Stengel, er habe^ sein schweres Amt erst nach langem Zögern übernommen > und sein Bedenken erst spät überwunden in der Hoffnung auf das Vertrauen id-es Reichstags, der ausschlaggebenden Partei und besonders seiners bayrischen Landsleute in dieser Partei. Werde ihm statt dessen aber Mißtrauen entgegengebracht, dann sei er nicht in der Lage, die Auf­gabe, die er sich gestellt habe, endlich eine Bffscr'mg in die Reichsf'nanzverhältni'se binei-z trag n, dur^z f hrm. Die Kommission nahm schließlich m:t 14 gegen 13 St.mmen den Antrag Spahn nebst einem Antrag Dr. Arend dazu an, wonach im Antrag Spahn die Worte ,,der Ta- baksteuer" zu streichen und anstattStemp^labg'b n ,für Wertpapiere" zu setzen ist der ,.Reichsstempelabgab n."

Dresden 22. April. Die zweite Kammer nahm das Gesetz betreffend den Staatshaushalt (Komptabili- tätsgesetzl in d'er Hauptsache nach der Regierungsvorlage an. Durch das Gesetz wird dem Fin a n z m i n t st er in­sofern eine Sonderstellung gegenüber seinen Minister ko lie­gen eingeräumt, als er das V e t o r e cf) t gegen die Etats­einstellungen der übrigen Minister erhält. Im § 1 tst eine Bestimmung eingefügt, daß der den standen vor - I zulegende Staatshaushalt die Gegenzeichnung sämtlicher

Frankfurt a. M., 22. April. Nachdem die Unter, suchung gegen die beiden Raubmörder nnnnr V geschlossen ist, ist derFr. G.-Anz." in der Lage mi : 4V welche Darstellung Groß gAg n Fr den A ss g-, Stafforst von seiner eigenen Anteilnahme an d- gibt. Stafforst bleibt bei seinem 0'est ndn s. ctr> tu [ 1. m als springender Punkt hervorgeheben sei, da'' er n-ir c n einzigen Schlag gegen Lichtenstein geführt haben will und der eigentliche Mord und auch der Raub van Grob be­gangen worden sein soll. Groß hat demgegenüber im <W der Untersuchung bis jetzt folgende Darstellung des ster. gangs gegeben: Er kenne den Stafforst van steher lu und sei mit ihm hier mehrfach zusammenge:rcs'm 2ab; habe ihm Stafforst immer geklagt, er hab? kein G'ld unb es müsse irgend etwas unternommen werden, bnmir ii» zu Geld kämen. Darauf habe er, Groß, dun Safiorst ver­raten, daß man bei Lichtenstein in der Mittagsstunde.^Q-. machen könne, zu dieser Zeit sei dort niemand im (Veicbän. Er verwahrt sich aber dagegen, daß er daran gebricht hätte Blut zu vergießen. Er habe nur an einen TiebHahl, wch leicht an einen Einbruch gedacht. Stafforst habe den Plan sofort aufgegriffen und habe Groß gebeten, daß er ihm deraewäblt ! dazu seinen' Revolver leihen solle. Tas habe er auch

1 -g-g. - - *" I getan, nachdem ihm Stafforst versichert hätte, daü er bi?

Ufllrtifrhf Waffenur zum Erschrecken" benutzen wolle. Zweimal

W/Ul^lUJUU. seien sie dann erfolglos bei Lichtenstein gewesen lc$

Zn Bismarcks Stnrz eine Mal, als Lichtenstein am Klavier etwas vorspieltr

erzählt anläßlich des Hinscheidens Dr. Roths ein Ano- habe Stafforst eine Düte mit geriebmmi Tabak herpor- nymus in denAarg. Nachr." folgendes Vorkommnis: gezogen, die er dLm Lichtenstein ins Gesicht schütten wollte Der Schweizerische Bundesrat hatte auf das Jahr 1890 jx-Z sei aber damals nicht dazu gekommen Beim dritten eine internationale Konferenz für Arbeiter- Besuche habe er, Groß, bei Stafforst aus einmal einen schuh nach Bern einberufen. Fast gleichzeitig hatte auch Gewichtstein gesehen, und auf die strage, was er damit Kaiser Wilhelm die europäischen Regierungen zur Be- wolle, hab ' Stafforst erwidert:Ach, nur w:mi j nm schickunq einer solchen Konferenz nach Berlin eingeladen, kommt, daß ich etwas in der Hand habe, und es ihm an Dem Reichskanzler Bismarck lag diese Berliner Kon- ben Kopf zu weifen l" Als er dann am Mordtage mit feren wunbequem: er verfügte sich daher zum schweizert- Mafforst das Haus Lichtensteins betreten habe, sei er zu- scheu Gesandten Dr. Roth und drang in denselben, den nächst auf der Treppe geblieben, und erst m b>en schweizerischen Bundesrat zu bestimmen, an der Einberuf-1 eingetreten, als er von dort Geschrei gehört lmk>, (h una der Konferenz nach Bern festzuhalten. Von diesem sah Lichtenstein bereits am Boden liegen und habe nun Besuche des Kanzlers bei Minister Roth erhielt der gemerkt, daß Stafforst im Begriff gewesen sei. ikm wM Kaiser Kenntnis und ungesäumt verfügte sich der junge umzubringen. Er habe sich nicht weiter darum gcfumnvT. Monarch es war zu später Rächt stunde zum I auch nicht darum, was Stafforst foimnn int Bureau l'it* schweizerischen Gesandten, um aus dessen eigenem Munde tensteins gemacht habe. Als ste au', bte straße ta, zu vernehmen, daß Bismarck es gewagt hatte, dem kaiser- - < - licheu Willen zu trotzen. Am folgenden Tage, am 20. Marz 1890, erhielt Msmarck seinen Mschied. Dem schwer- zerischen Gesandten Dr. Roth aber schenkte der Katser sein Bild, ein großes Tableau, das die eigenhändige Widmung trägt:Zur Erinnerung an den 19. März 1890. Katser Wilhelm II." In einem Raume der Gesandtschaftswohn- ung hing unL> hängt wohl noch zur Stunde dteses Btld, und im Angesicht desselben hat Minister Roth im Wtnter 1890/91 einigen zu Gast geladenen jungen Schweizern unter denen sich auch der Schreiber dieser Zeilen befand, er­zählt, welche Bewandtnis es mit dem Datum der Mdmung hatte und mit welchem welthistorischen Ereignis dreses Ge­schenk des Kaisers an den schpreizerischen Gesandten in I Zusammenhang stand.

BarlamkNtarisches

Berlin, 22. April. Die Budgetkommission deS Ab­geordnetenhauses bewilligte heute für daS Residenzschloß! in Posen die von der Regierung geforderten 6 350 0001 Mark.

Berlin, 22. April. Tie Budgetkommission pes Reichstages setzte die Beratung der Reichs­finanzreformvorlage fort. Spahn (Zentr.) be­antragt, den § 1 folgendermaßen zu fassen:Unter Auf­rechterhaltung der Ueberweisungen der Reinerträge der

Tabak st euern und Branntweinverbrauchs-I ab gäbe samt Zuschlag dazu, sowie der Stempel­abgaben für Wertpapiere an die einzelnen Bundes­staaten ist auch der Reinertrag der Maischbotttch- steuern zu überweisen. Die Ueberweisung des Rein­ertrags der Tabak st euern und der Stempelab­gabe erfolgt nach Maßgabe der Bevölkerung, mit der die einzelnen Bundesstaaten zu den Matrikul ar bet tra­gen herangezogen werden. Die Ueberweisung der Rern- ertrüge der BranntweinverbrauchSabgabe samt Zuschlag dazu, sowie der Maischbottichsteuern erfolgt nach Maß-! gäbe der matrikularmäßigen Bevölkerung, mit der sie zu dem Gebiet der Branntweinsteuergemetnschaft gehören. Den Ueberweisungen sind vorbehaltlich der endailtigen Ab­rechnung zwischen der Reichskasse und den Ginzelstaaten die im Artikel 39 der Reichsverfassung erwähnten Quartal­extrakte bezw. die Jahresabschlüsse zu Grunde zu legen." Ferner beantragt Spahn, den Paragraphen drei folgender­maßen zu fassen:§ 8 des durch Bekanntmachung vom 24. Mai 1885 veröffentlichten Zolltarisgesetzes toirü aufge-

Vcrtnijcptc».

* Berlin, 22. April. Den AbendMm > " wurde Graf Pückler-Klein-Tschirne, der s-b Haltung politischer Vorträge hier aufhielt, heute vormiüaq wegen Nichterscheinens vor Gericht in (Wogau verband.

' Kiel, 22. April. Ein bl utigetz Famllieu'r.ai . spielte sich gefterrt hier ab. Der au§ Posen ftammen. Bureau-Assistent QuafchinSky, der mit kmer v.QU sglScheidung lebt, suchte diese hier bet ihren Wv dessen Maschinisten Wilke, auf und wollte sie bewegen, ml szlirückzukehren. Die Frau bat sich Bedenkzeit au, - Wl#...... sich Ouaschinsky wegging, (P«er »J« JÄta <»' M

beute kaum noch vorstellen, was .Bauernstolz- eigentlich Revolver znn chft s ,

Dagegen löst daS deutsche Wort .Bauer- eine Re.he von -«-"den Schw°"°?°5l i-germutt-- eindrucksvollen Vorstellungen aus. Im Gegensätze zu dem --tzte, dann sch°8 « ' die er aus sein-

sranzösischen Bauer hat sich der deutsche Bauer v.el W M M « » "'',l

Poesie der früheren Zeit bewahrt. Er hängt zäh- an tausend «bg-k>, gmg s-h H ' ' ?6Mi» wirkt-. d°U-

eigenartigen Gewohnheiten, aüch an seiner malerischen Kleidung, ~ s sgiefier mit dem « M irv'"

und besitzt immer noch jenes gesund-, phantasi-voll- und l>ch- -u« !dn. .m beibradiie. 1«

poetische Empfinden, daS in der deutschen Lüteratur so sehr ^Mend 9 firanfenhm'.? 1*'

Z Ausdruck gelangt ist. In ihm rieselt der Quell der unb

HT S9:"n^^^r'n^^eUl^en^al.*abfi;kerTcfeung der Frau scheinen nicht fo 'chw-r '

Der ungarische tzisenöahnerstreik.

Wie dieN. Fr. Pr." meldet, befindet sich der Landes- Verteidigungsminister für Ungarn, Generalmajor Niyri, in Wien, um dem Koiser und dem Kriegsminister Vorschläge wegen der Mobilisierung des Eisenbahnregi­ments behufs Brechung des ungarischen Eisenbahn-Aus­standes zu machen; eventuell erfolgen noch wettere Mobili­sierungen, um <Äsenbahnbeamte und. Arbeiter zu ge­winnen, die der militärischen Disziplin unterstehen.

Sensation erregte ein in der letzten Nacht bekannt I gewordenes Handschreiben des Kaiser-Königs, welches vom Minister Nyiri gegcngezeichnet das sofortiae Ein rucken aller im Eisenbahn dienst stehenden ungari­schen Reservisten der gemeinsamen Armee, Kriegs­marine und Honvedschaft und die sofortige Zuteilung der­selben zum Dienste bei den ungarischen Staatsbahnen an­befiehlt. Unter den streikenden 37 000 Eisenb ahnern sind 11000 hiervon betroffen, welche Eisenbahn dienst keiften müssen. ,

Zm ungarischen Abgeordnetenhaus erklärteI der Ministerpräsident, es sei wenig Aussicht, daß das Entgegenkommen der Regierung seitens der Eisenbahnbeamten entsprechend ausgenommen werde. Cs weroen daher organisatorische Maßnahmen getroffen, um den Verkehrsdienst, wenn auch vorläufig in beschranktem Umfange, wieder aufzunehmen. Bon heute, Samstag, an, sollen neue Kräfte für den Eisenbahndienst angeworbM werden, wodurch die Aus ständigen selbstverständlich ihre Stellen verlieren.

Die Aus ständigen richteten an das Abgeordneten­haus eine Eingabe, in der sie ihre Beschwerden über den Entwurf betreffend Gehaltsregulierung darlegen. Sie! verlangen eine Erhöhung des Änfan gs-Ge- halts von 1400 auf 1600 Kronen, Sicherung des Aufsteigens in eine höhere Rangstufe bet tadel­loser Führung, während jetzt nur Zulagen nach Maßgabe der Dienstzeit gewährt werden. Ferner fordert die Eingabe Einführung eines Dienstregelungsplanes und be­schwert sich über die Verringerung des Dohnungsgeld- zuschusses. Ministerpräsident Tisza lehnte die Entgegen­nahme eines Memorandums der ausständigen Bahnbeam-

Präs? des Z-stalterS kaum Z- = tfT fflet UH*J** $cn -.............. "in W -b«

* ' , ein heftiges lSewi t- -

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bieten dem Forscher eine wahre Fundgrube an Sagen und g-l-hrl.ch verletzt. M-.-yz 8 Märchen. Leider - s° fährt der Verfasser fort - der g«dt-t. -kn dem im Umbau beftn«

deutsche Bauernstand dank dem Fortschr-ck-n der Industrie »öniaSsäh'loss-S in Laaken brach

immer mehr zurück. Und doch ist d.e Erhal ung ® 8 "

breiten bäuerlichen Bevölkerung gerade für -me F-u-r °>>S, w-l-y-s van ae o kontinentale Großmacht eine unbedingte Notwend.g. werden konnte. Claudy L

feit, denn vom Lande stammen die gesunden unb fcäftigen A. ^qestürzt. 9lr6,lle

Rekruten, auf die sich die Nai.on im Kriege stützen muß: Tunn° da, 400 qam. Erde e.ng

^Der Bauernstand ist di- physisch- Grundlage . d-SIunt-rbr^Archivdir-No- «ZxK-d» lner stürzte sich m einem Ansau 2id)tbc ftörung vom dritten Stock seiner ßcjt an

und blieb sofort tot. Fellner l.tt I--t em.ge-ö

- D e r Kn st w ^lÄch-r

Wäg Än

4 Mk., das einzelne Heft 60 P g.) widmet 3abren p,, 31 dem Vater Homer und fernem »o - r £ ((e r, 3gs genialen bildnerifchen Darsteller Fri Schmuck de§ . 1 bte leitenden Austäye, ist der Muftrat«' be be.ben roibmet. 65 werden feiner IW«"'Lben, «l13 nach-vosiifchen H°w°r-Uebei1eY>ma-" Odyssee'.____

Grimms .Ilias" und Wrlb Jordans .

treiben. I

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 23. April 1904.

- Personalien. Sc. K. H. der Großherzog haben am 15. April dS. IS. dem Pfarrer Heinrich Barth zu Kettenheim die evangelische Pfarrstelle zu Großen-Buseck, Dek. Gießen, und dem Pfarrer Dr. Wilhelm Volp zu Schwarz die evangelische Pfarrstelle zu Rieder-Erlenbach, Dek. Rodheim, übertragen. Der Gerichtsschreiber bet dem Amts- Gericht Beerfelden Joseph Streu der wurde auf fern Rach» suchen in den Ruhestand veffetzt. In den Ruhestand wurde versetzt am 22. April d. IS. der Gefangenaufseher am Pro-