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154. Jahrgang Dienstag 23. FebruarlS04
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Srschetvt täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit den, Kesflschen Landwirt die Eichener Zamilien- blätttr viermal in der
Woche beigelegt Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u. Steindruckerei. 9t Lange. Redaktion, Ervedition und Druckerei:
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General-Anzeiger 67 Verantwortlich tüt
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MWZ
<z Ak » zeigenteil: Hans Beck.
Bekanntmachung.
Hetr.: Abhaltung landw. Vorträge.
Nächsten Sonntag, den 28. Februar d. IS., nachmittags 3 Uhr, findet zu Heuchelheim in der Wirtschaft von Ludwig Kröck X ein Vortrag des Herrn LandwirtschaftS- lchrers Schwarz von Alsfeld über:
„Welches Zuchtziel erstreben wir in der Rindviehzncht, und wie ist dasselbe zu erreichen"
statt, wozu die Mitglieder des Vereins und sonstige Interessenten hiermit eingeladen werden.
Die Großh. Herrn Bürgermeister der umliegenden Gemeinden ersuche ich um gefällige ortsübliche Bekanntmachung.
Gießen, den 20. Februar 1904.
Der Direktor des landwirtschaftlichen BezirkSvereinS Gießen.
I. V.: Dr. Heinrichs.
Der Krieg zwischen Japan und Nußland.
Der Petersburger Korrespondent des „Newyork Hocald" meldet, ein Kriegs rat habe in Petersburg sich mit der internationalen Lage befaßt und sei übereingekommen, daß Komplikationen nicht unvermeidlich, aber doch so wahrscheinlich seien, daß Rußland aus alle Fälle vorbereitet sein müsse. Tie Truppentransporte nach Ostasien gingen nicht so glatt, wie man gehofft. Statt des täglichen Durchschnitts von 7000 Mann, die man befördern zu können geglaubt, erreiche man nur die Ziffer von 3000 Mann.
Die japanische Regierung erteilte dem Oberst Crowder und den Hauptleuten March, Morissen und Kuhn von der amerikanischen Armee die Erlaubnis, die japanische Armee zu begleiten.
Die japanischen Zeitungen drücken warmen Dank für das Anerbieten des deutschen Kaisers, betreffend die Hospitäler aus. Der deutsche Gesandte in Tokio Graf von Arco-Valley spendete tausend Aen für die Zwecke des Roten Kreuzes.
Uinc Tschifuer Drahtung der „Morning Post" vom 21. Februar meldet, etliche Divisionen russisch>er Truppen seien auf dem Marsche zu dem Äalu und zehntausend von Japanern rücken in Eilmärschen.von verschiedenen Punkten Koreas aus den Yalu vor.' Demnächst wird ein großes Tressen in Nordkorea erwartet. Die koreanische Regierung hat nun auch 2)ongamphosür einen o s f e n e n Hasen erklärt, wodurch die russische Valufluß- BauHolzkonzession ihren vorherrschenden Einfluß in diesem Teile Moreas verliert.
Der Petersburg-Reise des russischen Botschafters in London, Grafen Benckendorff, angeblich zum Besuch eines Sohnes, der nach Ostasien abgeht, wird in Kreisen, wo man die guten Beziehungen des Grasen Bencken- dorfj sowohl zum Londoner wie zum Petersburger Hof kennt, eine politische Bedeutung beigemessen. Graf Bencken- dorfs hat sich um die 'Erhaltung des Friedens durch Konzessionen Rußlands an die japanischen Forderungen bemüht und bis zuletzt an den Frieden geglaubt. Dian hält es nicht für ausgeschlossen, daß er auch jetzt noch, nach Ausbruch des Krieges, der Ueberbringer von Vorschlägen ist, die allerdings nach Lage der Sache sehr wenig aussichtsvoll erscheinen müssen. Graf Benckendorff hatte vor seiner Abreise nach Petersburg in London eine Zusammenkunft mit Lord Lands- downe. Dieser soll ihm gesagt haben, die englische Regierung wäre bereit, dem Zaren ihre Vermittlung für die Beendigung des Krieges anzubieten. (??)
Politische Tagesschau.
Vom Einbrecher zum Premierminister.
Tie englische Politik in Südwestafrika hat in acht Jahren einen Kreislauf vollendet, der zu den merkwürdigsten Episoden britischer Machinationen gehört. Tr. Ja mes on, der Landfriedensbrecher, der um Die Jahreswende von 1895—96 mit einer bewaffneten Horde von
1000 Mann in die Südafrikanische Republik einbrach, ist, wie wir schon meldeten, an die Spitze des Kapministeriums berufen worden. Tr. Jameson hatte sein Leben verwirkt, die Erhaltung desselben verdankte er nur der Gnade des Präsidenten Krüger. In London selbst fürchtete man, daß es dem Landräuber an den Hals gehen würde und Chamberlain richtete selbst eine Bitte um Gnade direkt an den Präsidenten Krüger, während sonst das englische Kabinett nicht unmittelbar mit der Transvaalregierung verkehrte, sondern nur durch Vermittlung des Oberkommissars in Kapstadt mit ihr verhandelte. Die Sorge um das Leben des Schützlings drückte aber Chamberlain so, daß er sofort an Krüger telegraphierte. Eine Ueberraschung war es, daß die Wahlen zum Kapparlament eine Mehrheit für die englische Partei ergaben, denn der Afrikanerbond beherrschte die öffentliche Meinung im Kaplande in solchem Maße, daß selbst Sir Gordon Sprtgg sich mit ihm verständigen mußte. Tie Fortschrittler haben nur dadurch eine kleine Majorität erlangen können, daß im Kaplande auch Farbige das Wahlrecht besitzen. Natürlich) sind diese mit allen Mitteln bearbeitet worden, worüber man wohl in einiger Zeit Näheres erfahren wirb. Nach dem Einsalle in Transvaat suchten Chamberlain und andere britische Staatsmänner Jameson von ihren Rockschößen abzuschütteln; sie wollten glauben machen, daß sie von dem Eiufatl gar nichts gewußt hätten, heute wird und kann man einen solchen Versuch gar nicht mehr mache.'.. Nach dem im Kaplande herrschen- Den Brauche war Die Berufung Jamesons als Führer der Progressisten an die Spitze des Mmistercums selbstverständlich. Trotzdem ist seine Ernennung zum Premier eine Rücksichtslosigkeit ersten Ranges gegen einen bedeutenden Teil Der Bevölkerung, vielleicht gegen die größere Hälfte. Jameson ist mit Recht der verhaßteste Mann bei Den Afrikanern; diese werden durch ein Ministerium seines Namens förmticy herausgesordert. Diese Stimmung kann nicht ohne wcitgreisende Wirkung bleiben; der jetzige Sieg der Progressisten muß sich auf diese Weise in eine spätere Niederlage umwandeln.
Deutsches Reich.
Berlin, 22. Febr. Ter Kaiser machte heute die gewohnte Promenade im Tiergarten, hatte darauf eine Unterredung mit dem Reichskanzler und hörte, ins Schloß zurückgekehrt, die Vorträge des Herrn v. Lukanus und der Minister Rheinbaben, Studt und Budde.
— Dem Grenadier-Regiment Friedrich Wilhelm IV. (1. Po mm.) Nr. 2 hat der Kaiser aus Anlaß des 225. Jahrestages seiner Gründung, zu Händen des Obersten v. Schlippenbach in Stettin das folgende Glück- wunschtelegramm zugehen lassen: „Ich spreche dem Regiment zu dem heutigen Jubeltage, an dem es aus eine 225jährige, ruhmreiche Vergangenheit zurückblickt, meinen (plückwunsch aus. Möge es seinen großen Ueberlieferungrn immer treu bleiben und, wenn das Vaterland seiner bedarf, seinen Fahnen neuen Siegeslorbeer erkämpfen. W i l h e l m."
— Der aus Petersburg hier eingetrosfene Direktor der dortigen Internationalen Bank, Rothstein, dem besonders intime Beziehungen mit dem früheren Finanzminister, jetzigen russischen Ministerpräsidenten Witte, nachgesagt werden, wurde zu einer längeren Unterredung von dem Reichskanzler Grasen Bülow empfangen.
— Zur zweiten Beratung des Militäretats haben Dr. Müller (Sagan) und Tr. Eickhoff mit Unterstützung der freisinnigen Bolkspartei die Resolution gestellt, den Mannschaften des stehenden Heeres und der kaiserlichen Marine im Falle der Urlaubserteilung alljährlich, oder mindestens einmal während ihrer Dienstzeit, für eine Reise in die Heimat mit freier Fahrt aus den Eisenbahnen zu ermöglichen.
— Dem Reichstag ging ein Gesetzentwurf betreffend den Schutz vonErsindungen, Mustern und Warenzeichen auf der Ausstellung zu. Dem Entwurf zufolge hat der Schutz die Wirkung, daß die Schaustellung ober spätere Veröffentlichung der Erfindung :c. der Erlangung des Patents, des
Muster- und Warenschutzes nicht entgegenstehen, sofern die Anmeldung vom Aussteller binnen sechs Wochen nach Eröffnung der Ausstellung bewirkt wird. Diese Anmeldung geht dem anderen AmneldunLen vor, die nach Eröfsnunp eingereicht werden.
— Dem Reichstag ist eine die Zeit bis Ende 1903 umfassende Zusammenstellung zugegangen, betreffend die Anwendung Der in den Bundesstaaten für die b e d i n g t e B e - gnadigung geltenden Vorschriften. Aus der umfangreichen Statistik führen wir nur an, daß in Den letzten vier Jahren stets etwa vier Fünftel der Fälle einen günstigen Ausgang gehabt haben. In diesen Fällen ist also eine Besserung der Verurteilten ohne Strafvollstreckung herbeigesührt worden. Die Bewährungsfrist war in der großen Mehrzahl der Fälle (78 Proz.) aus weniger als drei Jahre bemessen. Nur bei 22 Proz. aller Fälle betrug sie drei Jahre oder mehr. Die stta,baren Handlungen, auf welche sich die bedingte Begnadigung bezog, waren in 66 Prozent aller Fälle ein Vergehen, in 21 Proz. ein Verbrechen und in 13 Proz. eine Uebertretung. Im Jahre 1903 wurde in 13 779 Fällen die Aussetzung der Strafvollstreckung mit Aussicht aus Begnadigung gewährt. Die Zahl dieser Fälle hat von Jahr zu Jahr ^genommen. Vis Ende 1898 betrug sie durchschnittlich nur jährlich, 60-11.
— Tie Frage einer Reform des preußisch en Landtagswahlrechts wurde in der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses gestreift. Von der Regierung wurde betont, daß sie im 'Prinzip das jetzige Wahlrecht au frecht erhalten werde. Sie werde aber versuchen, Verbesserungen in der Ausführung herbeizuführen. Die Verhandlungen darüber seien noch nicht zum Abschluß gebracht. Von Mitgliedern der Kommission wurde der bei den Stadtverordnetenwahlen zu befolgende Modus als Vorbild für die Reform empfohlen, auch sei Eile am Platze, da man nicht wissen könne, wann wieder Wahlen Vorkommen würden.
— Der Verband fortschrittlicher Frauenvereine hat an den Reichstag das Ersuchen gerichtet: den Zugang zu den höheren Stellen des Po ft dien st es durch Freigabe der Sekretärprüfung für weibliche Postbeamte unter den gleichen Bedingungen, wie für männliche, eröffnen zu wollen. In der Begründung wird betont, daß in der Schweiz, in England, in den skandinavischen Staaten weibliche Postsekretäre, Oberpostsekretäre, Post- direktoren, ja Ressortchefs ganzer Dostverwaltungstzweige mit bestem Erfolge amtieren. Es sei Daher fein Grund, den deutschen Frauen einen Beruf zu versperren, zu dem sie wohl geeignet wären.
Magdeburg, 22. Febr. Der hiesige Aerztestreit ist beendet. Die Kassenärzte nehmen morgen ihre Tättgkett als solche wieder auf.
Kirche und Schule.
— Die päpstliche .Armee". Der Papst hat am 18. Februar den Vorschlag des Staatssekretärs Mercy del Val, betreffend eine Reform der päpstlichen .Armee" in praktischem Sinne, angenommen. Danach wird bet Präsenzstand wie folgt verändert:
Nobelgarde bisher 100, fortan 75, Schweizergarde , 100, , 75,
Palastgarde , 200, , 100,
Gendarmerie M 72, , 1OO,
Im ganzen bisher 472, fortan 350.
Die Gendarmerie ist nämlich der einzige bewaffnete Körper des Vatikans, der wirklich zur Bewachung dient und innerhalb des riesigen Gebäudekomplexes einen praktischen Wert hat, und gerade dieser Truppenteil war am schwächsten und am schlechtesten bezahlt. Fortan wird seine Stärke und seine Bezahlung erhöht. Der Papst geht damit auf dem Wege fort, den er schon im Herbst betreten hat, als er einen praktischen Polizeimann, den früheren Oberkommiffar in der königl. italienischen Polizei, Grafen Ceccopieri, zum Kommandanten der Gendarmerie ernannte. Mit dieser vatikanischen Reform werden wohl alle zufrieden sein.
Feuilleton.
Bachs Matthäuspassion. Man schreibt uns: Der Verfasser des Artikels: „I. S. Bachs Matthäuspassion" in der gestrigen Nummer des Anzeigers ist über die musikalischen Ausführungen Gießens in früheren Jahren nicht unterrichtet. Folgende Notizen mögen zur Aufklärung dienen. Bachs Matthäuspassion wurde in unserer Stadt ausgesührt: im März 1866, im März 1867 unter der Leitung des Universitätsmusikdirettors Prof. Wilhelm Wickler, am 28. Februar 1883 unter der Leitung des Universitätsmusikdirettors Adolf Felchner. Die Tatsache, daß wir nicht vor der ersten, sondern vor der vierten Aufführung des genannten Werkes stehen, beweist, daß Gießen sich bereits im 19. Jahrhundert zu den Städten mit „geordneten musikalischen Verhältnissen" zählen durste. Auch die 9. Symphonie Beethovens horten wir im letzten Jahre nicht zum ersten Male, wie irrtümlicherweise behauptet wurde; sie wurde bereits unter der Leitung des letztgenannten Dirigenten aufgeführt. Namen und Zahl der bedeutendsten Chor- und Orchesterwerke, die mit Hinzuziehung namhafter Solisten unter den damaligen bescheidenen Verhältnissen in würdiger Weise zu Gehör gebracht wurden, findet der Verfasser in der Festschrift ’ur Jahrhundertfeier des Gießener Konzert-Vereins 1892.
F.
Bilse als Dramatiker. „Wahrheit!", Drama in vier Akten von Fritz Oswald Bilse. — Der Autor ist, wie die
„Zeit" mitteilt, kein anderer, als der junge Forbacher Leutnant, den der Ruhm also nicht mehr ruhen ließ. „Wahrheit" steckte bereits in seinem aus sehenerreg end en Roman, aber man weiß, welcher Art sie war. Diesmal scheint es sich um keine Indiskretionen, keine Photographien aus der Wirklichkeit zu handeln! Spezialist in diesem Fach^ das überdies noch gesetzlich versolgt wird, zu sein, wäre ja gar zu arg. Und ein Märtyrertum. Der „Gesellschaft" sollte diesmal — ganz im allgemeinen — die „Wahrhett" gesagt werden. Lüge, überall Heuchelei und Lüge! ruft der kleine Leutnant, als ob er eine unerhörte Neuigkeit entdeckt hätte. Seine Naivität muß man zumindest loben, wenn schon sein Talent dazu keinen Anlaß gibt. Zu einem schlechten Leutnantroman hat er ein Gymnasiastenstück geschrieben. Gymnasiastenarbeit, ungeordnet, unreif und billig. An den Verfasser von „Aus einer kleinen Garnison" erinnern nur zwei, drei Typen aus einem Berliner Salon. Schnoddrige Hohlköpfe, Karrp faturen, aber doch mit Witz unD Beobachtungsgabe festgehalten. Sonst sind die Gestalten des Dramas überhaupt leine ganzen Menschen; nicht einmal Temperament spricht aus ihnen allen; aus dem Roman Bilses wollte man wenigstens einen Notschrei heraustönen vernommen haben. Bilse gehört eben zu jenen SchrüftellerN, bie alles, was sie zu geben haben, in ihrem Erstling g*ben; mag die Form künstlerisch oder unlünftlerisch sein, ei.i solches Werl übt durch seine Notwendigkeit, seine Spontaneität Wirkung. Dieses Glück wintt ihnen aber eben nur einmal.
— „Wenn der Frühling kommt...." Von
Margarethe Böhme. Berlin 1904. Fontane u. Co. — Tas schöne Erzählertalent der Verfasserin erweckt unsere wärmste Teilnahme an dem Schicksal ihrer Heldin, die mit dem unbewußten Sehnen im Herzen, nach der feinen, ihr gemäßen Individualität, die sie seelisch versteht, ihre Hand einem ungeliebten, aber hochgeschätzten Manne gibt, um die Taseinsbedingungen ihrer leibenben, von ihr vergötterten Mutter und eines geliebten, leichtsinnigen Bruders zu verbessern. Wie die beiden Gatten, sie aus altadligem Geschlecht, durch eine Mesalliance der Mutter in kleinbürgerliche Verhältnisse gezwängt, er ein Bauernsohn vom Rhein, der sich durch Fleiß und praktischen Sinn zum Meingroßhändler in Berlin emporgearbeitet hat, ohne eigentliche Schuld, sich immer mehr auseinander leben und tief unglücklich werden, ist klar und verständlich gezeichnet: ebenso lebenswahr sind die Schilderungen Des oberflächlichen, ge- sellschaftlichea Lebens imb Treibens der Großstadt und der Typen, die sich im modernen Berlin entwickeln. Fast zu modern mutet uns nur das tragische (Snbe des Mannes an, der in einer stürmischen Herbsckmcht auf einer Auto- mobilsahrt verunglückt. Nachdem die schwer geprüfte Frau, die sich bann ganz Werken der Nächstenliebe widmet, den tiefen Eindruck, den Die Katastrophe auf sie machte, überwunden hat, erwacht in ihrem Herzen eine neue Neigung. Diesmal schenkt sie. ihre Liebe einem geistig ebenbürtigen Mann, und mit dieser Liebe zieht endlich der Frühling ein in die Brust der schon im Sommer des Lebens Stehenden. R. &


