falls Geld spart.
Jena
Ht.lU.jV v. v. - r - - .
größter Angst entflohen.
Telephonischer Kursbericht«
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Reich*anleihe do.
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R»8HBn OberheBSf'n
von neuem unb auf einem anderen Gebiete los. Wie weniq man sich aber auf die Newyorker C-fiektenbörse verlassen kann, bas teilen die Ereigniffe. Am Freitag waren bic europäischen Märkte sehr fest infolge der guten Newyorker Melbung unb bes neuerlichen Aufschwungs, ben ber amerikanische Effektenmarkt nimmt. — Ann lefe man die neuesten Berichte, die von drüben kommen. UebriacnS soll auch in Deutschland wieder ziemlich viel Geld durch bieier. amerikanischen 51rach verloren worden sein, da bte Agenten Sullytz von Frankfurt aus arbeiteten und Interessenten gefunden haben.
— Russische Krtegösorgen. In Petersburg ist eine amtlich, Kommission gebildet worben zur Beseitigung der auf bem Gebiete des Handels und der Industrie durch die Kriegsereignisse hervor» gerufenen Schwierigkeiten. Bisher bat man in Rußland geleugnet, daß der Krieg irgendwelche wirtschaftliche Uebelstände mit sich ge. bracht habe.
schönere kann.
R. B. Darmstadt, 19. März. Zum Fall Schade wird noch mitgeteilt, daß die Differenzen, die er zu zahlen hatte, in den letzten 12 Monaten allein nach London 115 000 Mk. betrugen, wovon an seinen Sohn Fred in London 40 000Mk. gezahlt wurden. Der vorgefundene Bestand an Aktiven ist außerordentlich gering. An Effekten wurden 1900 Mk., an Coupons 700 Mk. vorgefunden, in den Kaffenschränken waren 571 Mk. und eine Münzsammlung von einigen Hundert Mark. Auf das hiesige Haus der Firma sind 67 000 Mk. eingetragen, davon 25 000 Mk. auf den Sohn Otto Schade, auf die Villa in Eberstadt 25 000 Mk. und auf das Hau? in Frankfurt 115 000 Mk. Da letzteres ein Mietserträgnis von 7000 Mk. liefert und Schade es auf 160000 Mk. bewertete, hofft man hier auf einen Ueberschuß bei der Venüi^e, ung. Für Wohnungsmobiligr und Weinkeller (ca. 1000 Flaschen!) dürften 4000 Mk. erzielt werden. Dagegen sind an Depots bei der Darmstädter Bank 198000 Mk. und bei der Frank-
- Religionsschule der israelitisch en Religionsgesellschaft. Gestern nachmittag inspizierte der Großh. Provinzial-Rabbiner Dr. Hirschfeld die Religionsschule der israelitischen Religionsgesellschaft in ben Räumen der Synagoge in der Steinstraße. Es war eine Lust für die zahlreichen anwesenden Gemeindemitglieder zu sehen und zu hören, wie die Kinder, über 50 an der Zahl, die einzelnen hebräischen Disziplinen beherrschten. Schlagfertig beantworteten sie, fast ohne Ausnahme, die an sie gestellten Fragen und legten dadurch Zeugnis ab für den Fleiß, ben sie betätigt und für dte Arbeitskraft ihrer Lehrer. Zum Schluffe ermahnte der Inspizient sowohl die aus der Schule austretenden als die dieselbe noch weiter besuchenden Schüler, die gehörten Lehren und erlernten Wahrheiten auch in der Praxis zu üben.
** Ter Jahresbericht der hiesigen höheren und erweiterten Mädchenschule ist erschienen. Mit der Gesamtzahl von 626 (gegen 608 im Vorjahre) hat die Anstalt ihren höchsten Bestand überhaupt erreicht. Eine große Zahl von Schenkungen an die Anstalt wird im Jahresbericht bekannt gemacht. Das neue Schuljahr beginnt am' Montag, den 11. April, um 9 Uhr.
- Gießener Volksbad (Aktien-Gesellschaft) In der vergangenen Woche hielt das Gießener Volksbad seine diesjährige General-Versammlung ab, in welcher der Vorsitzende, Stadtv. Th. Haubach, den Bericht über das sechste Geschäftsjahr des Unternehmens erstattete. Aus dem Bericht durften folgende Angaben allgemeines Interesse haben. DaS Vermögen des VolksbadeS betrug am 1. Januar 1901 188 863,52 Mk., dem gegenüberstehen 152 000 Mk. Aktien, 48 000 Mk. Hypothek, 10 000 Mk. Darlehen ber Stadt Gießen und 24,54 Mk. Reservefonds von 1898. Im ganzen also stehen dem Vermögen Passiven im Betrage von 210 024,54 Mk. gegenüber, so daß am Schluffe des Jahres 1903 eine Unterbilanz von Mk. 21 161,02 Mk. vorhanden war, welche sich im letzten Betriebsjahr allerdings nur um rund 1000 Mk. vergrößert hat, so daß man mit dem finanziellen Erfolge deS Etablissements in 1903 — verglichen mit den Er- gebniffen der ersten 5 Betriebsjahre — sehr wohl zufrieden sein kann. Die Gesamteinnahmen in 1903 betrugen 32 965,95 Mk. und setzten sich in der Hauptsache zusammen
flottille nimmt heute die Hebungen wieder auf.
• Dubl in,20. März. Die deutsche Bark „Mona" stieß heute früh 25 Meilen östlich vom Kishleuchtschiff mit der in Swansea beheimaten, 1 100 Tonnen großen Bark „Lady Cairns" zusammen. Letztere sank rasch. Obgleich die „Mona" bei ihr blieb, wurde von der Mannschaft und den Reisenden nichts gesehen. Später wurde die „Mona" nach
Chinesen Electric. 8cb ackert Nerdd Lloyd . . ITreditekHen Diskonto-Kommnndit Parm städter Bank Dresdener Bank . Rer iner Handelf^es. Oestarr Staate bahn Lombarden . • Gotthar ibahn . . Laura' iltte . • • Bochum . » Harp^ner .
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, 21. März. Die thüringischen Staaten haben die - der konfessionellen katholischen Vor« Sygambria" an der Universität gegen da?
Neueste Meldu»qe>r.
Berlin, 21. März. Bilse's ,W ahrheit' fand Lei der Aufführung im Schiller-Theater eine zweifelhafte Auf. nähme. Die Aufführung bestätigte, daß es sich um em vüllig unreifes Machwerk handelt. — Ein vorzeitiges Ende der Vorstellung im Metro pol» The ater fand infolge 9Jen
Mannheim, 21. März. In Lützelsachsen wurde der .......... ... n___.^.idiener Kabel von einem Handwerksburschen, den .° Beide Schiffe suchten den er wegen Bettelns verhaftet hatte, erstochen. Kabel istvN' — Amtlich wird bekannt heiratet und Vater von drei Kindern.
London, 21. März. Daily Expreß meldet auS pr-, : Eine ernsteMeuterei fand im Gallischen Regnrnm gicuen, nun uuf dem Wege zwischen Pretoria und Durban. In ec . Die Nähe der Stabt Howok und Pretoria weigerte sich J“ Regiment, den Befehlen der Offiziere Folge zu letsien. w
furter Effekten- und Wechselbank 105 000 Mk. verpfändet, woraus ein Ueberschuß nicht zu erwarten ist. Schade hat, soweit sich trotz des Fehlens der Bücher feststellen ließ, nur 15—1600 Mk. Baargeld mitgenommen; die 28 000 Mk., die kurz vor seiner Flucht bei ihm eingezahlt wurden, hat er noch zur Befriedigung einiger drängenden Gläubiger verwandt. Damit ist aber nicht gesagt, daß er nicht vielleicht chon früher in London oder sonstwo sich größere Kapitalien in Sicherheit gebracht hat. Die bis gestern nachmittag angemeldeten Forderungen betragen 1185000 Mk., doch dürften für noch mehrere Hunderttausend Mark nach- räglich zur Anmeldung kommen, sodaß man die Gesamt- orberungen auf rund 1400000 Mk. einschätzen kamt, ^on den auswärtigen Banken, mit denen Schade in Geschäftsverbindung stand, ist nichts zu erwarten; vielmehr haben diese bereits Exekutionsverkäiife der Schadeschen Hinterlegungen stattsinden lassen und verschiedene werden wahrscheinlich noch als Gläubiger mit auftreten. Die zweite Gläubigerversammlung findet am 2. April statt. Von dem flüchtigen Schade sen. fehlt bisher jede Spur.
Darmstadt, 20. März. Der Großherzog hat aus Anlaß des Ablebens de§ Herzogs von Cambridge Hoftrauer vom 17.—24. März anbefohlen.
Offenbach, 21. März. Ein Nachspiel zum Offenbacher Neichstagswahlkampf wird, wie die »Frkf. Ztg." mitteilt, demnächst die Offenbacher Gerichte beschäftigen. Der Vorsitzende des sozialdemokratischen Kreisverbandes für Offenbach, LandtagSabg. und Stadtv. Orb in Offenbach, hat einen Protest an den Reichstag gerichtet, in dem die Wahl Dr. Beckers wegen Wahlbestechung, Stimmenkauf usw. angefochten wird. Durch diesen Wahlprotest hat sich der Stadtverordnete Theodor Böhm, der Führer der Offenbacher Nationalliberalen, beleidigt gefühlt und durch seinen Rechtsbeistand, Rechts- amvalt von Brentano in Offenbach Privatklage erhoben. Auf den Ausgang ber Verhandlung, in der von dem Beklagten ber weitestgehenbe Wahrheitsbeweis angetreten werben soll,
kommen mußte, kam. ..... ........ , ,.... _ —
seltenes. Die wilde Kurstreiberei und bte maßlose Anhäufung von -----
Engagements auf bem Baumwollmarkt hat am vergangenen Freitag zu einem Zusammenbruch geführt, wie er eben nur in Newyork 3Ve% Vorkommen kann. Von dem Trifolium Sully-Brown-Hayes bat 8V schon seit einiger Zeit der erstere die Führung übernommen, aber s1/,0/« sein Zusammenbruch war auch schon seit Wochen von allen kühlen 3°/i Beobachtern der Verhältnisse prognostiziert worden. Die Insolvenz 8'/,»/-> Sulkys wurde anscheinend verursacht durch eine Vereinigung der Händler in effektiver Ware, welche gemeinsam operierten, speziell 4% Oesterr. Goldrente um Sullps Ooerationen unb dadurch den ungesunden Zuständen 4*Oesterr. Silberrente 100.50 im B"umwollgeschäst ein Ende zu machen. Es gelang Sully 4% Umrar. Goldrute . . 99.50 Monate hindurch die Bammvollvreye gewaltsam und gewaltig in 49/ Italien Rente . . '
die >>olie zu fchrmtben, obwohl im offenbaren Widerspruch zur 4* l’wtn?ies*r , .
inneren L’ane, und biet hat sich nun gerächt. Millionen sind durch ”/ "ortrifr-eseu. . .
bie ivcut-lhofte Spekulation gewonnen, Millionen sind wieder oer- 1% C. Türken . . .
loren worden. Ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen, Türkenlono .... werd"ii die amerikanischen Börsen, auch die Effektenbörse, wieder 4% <>rieoh. Monopo'.-Anl. in äußerster Aufregung fern, bann geht eben der Schwindel wieder 4*/,% äussere Argentiner
Hlniversitäts-Machrichlen.
Wien, 19. März. Unter reger Beteiligung der Universität^ unb Technischen Hochschulen Teutschlanbs unb Oesterreichs 'and heute in ber Universität bie Eröffnung des ersten beut- s ch cn Volkshochschultages statt. Bei den Verhandlungen erstatteten die Vertreter der österreichischen Universitätsstädte, sowie Vertreter aus Freiburg, Greisswalb, Jena, Heidelberg, Leipzig unb Zurich Berichte über bisher mit volkstümlichen Universitälskuyen Erzielten Erfolge. Mittags fand ein Festmahl statt, an welchem bie Mitglieder des deutsch-ö'ierreichischenVolksbildungstages teiinehmen. Professor Penck-Wien drückte den Wunsch aus, daß die Beziehungen zwischen dem österreichischen unb bem deutschen Verbände für bie Hochschulkurfe immer inniger werben möchten. Professor Fuchs- Ire! bürg betonte, baß bic reichsdeutschen Delegierten hier in Wien, bas auf diesem Gebiete vorbildlich sei, viele -Anregungen empfingen. _____________
UNS an Sie einzelnen ^lugiu-ueL .....» . ' cn t.
jedes Mitglied gegen den seitherigen kleinen Einkauf jeden- sagens des er fernen Vorhanges statt. i
1 - Bild bes .Tollen Jahres" war eben beendet, als plötzlich
- —----- —---- - ■— der eiserne Vorhang mit großer Gewalt niedergmg. M
Vermi?chter. einer längeren Pause trat schließlich der Regisseur vor dn
'London, 20. März. Ein Lloydstelegramm aus Rampe und teilte den Zuschauern mü, daß durch einen ruch Saint Catherines Point meldet: Ter von New-Pork kommende der Aufzugskctte es nicht möglich sei, den ochang i
Dampfer der Amerikanline"„New-Pork" strandete heute früh in die 5^öhe zu bangen und man daher außer Stande w . bei Kap Delahague, westlich von Cherbourg. Der Dampfer die Vorstellung fortzufetzen.
kam mit Beschädigungen des Bodens ohne fremde Hilfe wieder Jena, los und landete Reisende und Post in Cherbourg. Darauf Beschwerde setzte er seine Reise nach Southampton fort. Auf der Fahrt bindung „C - - - . . ■ , ( t
stich di- „N-w.Y°rk-Nachmittags unw-it Hurst C-stl° mit bem Verbot des b-ntr°g-ns^nsttmm'g• Transportdampfer „Affaye", der nut 500 Mann Truppen nach Indien ausgelaufen war, zusammen. Der »Assaye" Polizei erlitt starke Beschädigungen. Hafen von Southampton auf.
gegeben, daß da§ gesunkene Unterseeboot repariert und wasserdicht gemacht und dann hochgcbracht werden soll, da toria es im gegenwärtigen Zustande infolge der Schwierigkeiten, statt au die seine Lage barbietet, nicht gehoben werben kann. hauptsächlichsten Beschäbigungen sind am Kommandoturm, an \;P cfnbt wo
bem Zeichen des Zusammenstoßes nut dem Dampfer „Berwick Soldaten begaben sich mit 'hren Waff^ tn bte; »
Castle" deutlich sichtbar sind. Die Prüfung des Rumpfes die Schankhäuser und zahlreiche Laden^^auSp^^^ ergab, daß im Innern des Bootes kein Teil mangelhaft ist, sodaß die Einwohner in größter Ung,. -*1 . ", öie
dessen Sinken vielmehr bestimmt durch den Zusammenstoß Offiziere mußten sich ihrer Revolver bedienen, mit dem Dampfer verursacht wurde. Die Unterseeboots- Meuterei zu unterdrücken, wobei 40 S-)ldalen,
aus: Einnahme für Benutzung bes Schwimmbabes 11 298 ] Mk., bes Brausebabes 2189 Mk., ber Wannenbäber । 11 106,90 Mk., ber Heilbäber 2538,80 Mk. Es gingen ferner i ein für Wäscheaufbewahrung 1188,50 Mk., für Wäsche- i Verleihung 2925,90 Mk., für verabreichtes Salz, für Seife usw. ; 998,75 Mk., für Wiegekarten 250 Mk., für Karten zur Be- sichtigung ber Anstalt 31,20 Mk., für verkaufte Babehosen, für Schwimmbüchsen 125,30 Mk., für Diverses 106,46 Mk., sowie Zinsen 207,24 Mk. — Ter Betriebseinnahme von < 82 965,95 Mk. stehen gegenüber 28 003,17 Mk. an reinen , Betriebsausgaben, zu benen noch folgenbe Posten zuzurechnen sind, die von der Brutto-Einnahme mit in Abzug kommen: Hypothekenzinsen 1680 Mk., Abschreibungen (P/e Proz. auf Jmmobllien, 5 Proz. auf Maschinen rc., 10 Proz. auf Mobilien), in Summa 4313,03 Mk. Die Ausgaben betragen somit im ganzen 33 996,15 Mk. Von den Ausgaben für ben Betrieb des Bades haben bie nachstehenben speziellen Posten ein Jntereffe. Es erforberten bie Gehälter runb 10 000 Mk., Kohlen unb Holz ca. 8900 Mk., Beleuchtung 1100 Mk., Waffer 1350 Mk., bauliche Veränberungen unb neue Herstellungen, maschinelle Einrichtungen :c. 3600 Mk., Beiträge zur Krankenkasse unb Berufsgenossenschaft 400 Mk., Versicherung ca. 350 Mk., Steuern 650 Mk., Allgemeine Betriebs- kosten 1600 Mk., Materialien zum Verkaiif 500 Mk. Die Stadt Gießen übernahm bisher, 1903 unb 1904, am 1. Januar je 4600 Mk., zusammen also 9200 Mk. Aktien. — Die Vor- stanbSwahl ergab bie Wieberwahl der bisherigen Mitglieder. An Stelle des als Landgerichts-Direktor nach Darmstadt berufenen Vorstandsmitgliedes Dornseiff wurde ber Architekt HanS Meyer neu in den Vorstand gewählt.
** E h r l i ch e F i n b e r. Am Donnerstag, gelegentlich oes Pferbemarkts, fanden drei Landleute von Großen-Linden in der Neustadt 500 Mark in Gold. Sie lieferten das Geld bei der Polizei ab, wo sich alsbald der Eigentümer, Fabrikant Gail, meldete. Ein Lehrling hatte Geld auf der .Gewerbebank geholt und eine 500 Mk.-Rolle verloren. Die ^Finder erhielten einen namhaften Finderlohn.
(b) Leihgestern, 19. März. Hier schlug ein Arbeiter eine Frau, bei der er wohnte, in der Trunkenheit, als er in seine Wohnung zurückkehrte, mit einer Axt eine 41/2 Zentimeter tiefe Wunde in den Kopf. Tie Arme schwebt in Lebensgefahr. Ter Täter, der mit der Axt auch dre Haustür in Stücke schlug, wurde verhaftet.
(!) Friedberg, 19. März. Der hiesige Bürgerverein erstrebt die Erbauung eines Volks- und Schwimmbades, sowie die Errichtung eines gemeinsamen Elektrizitätswerks für Friedberg und Bad-Nauheim und die Herstellung einer elektrischen Bahn zwischen beiden Städten. — Ins hiesige Hospital wurde ein Knecht aus Ilbenstadt gebracht, der unter sein eignes schweres Lastfuhrwerk geraten war. Da der Wagen über Brust und Beine ging, so ist (der Zustand des Verunglückten hoffnungslos.
(s) Ulfa, 21. März. Außerordentlich vom Glücke begünstigt wurde hier ein in den allerärmlichsten Verhältnissen lebender Mann, dem dieser Tage vom deutschen Konsulat in Newyork die Nachricht zuging, daß ihm von einer SCO 000 Mark betragenden Erbschaft ein Fünftel testamentarisch von einer kürzliw verstorbenen Schwester vermacht worden sei. Der glückliche 83jährige wird hoffentlich recht bald in den Genuß des ererbten Gutes gelangen, damit er sich den Abend seines Lebens noch etwas ver
so. Frankfurt a. M., 21. März. Mrig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise: Weizen Mk. 18.00—18.00, Kurhessischer Mk. 18.00—18.25, La Plata M. 17.75—19.00, KansaS Mk. 17.75—19.00, Roggen (biefiger) Mark 14.25—14.75, Gerste (Wetlerauert Mk. 15.00—15.25, Franken- selber Mk. 15,00—15,50, Safer Mk. 13.75—14.75, MaisMk. 12.75-14.00, Weizenmehl 0 Mk. 26.75—27.25, 2. Qualität Mk. 24.75 bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.75—23.25, Roggenmehl ö Mk. 22.50—23.00,1. Qualität 9)1$. 20.00—20.50, Werzenkleie Mk. 8.75 bis Mk. 9.00, Roggenkleie Mk. 10.00—10.50, Maiskeime Mk. 10.25 bis Mk. 10.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk.00.00—000.0. Alles per 100 Kg. ab hier. ,
fc. Frankfurt a. M., 21. März, (belegt. Qrig.-Bericht der „Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viebmarsi- preise. Zum Verkaufe standen: 460 Ochsen, 183 aus Ceft- reich, 38 Bullen, 7 aus Oestreich, 790 Küße, Fersen, Stiere und Rinder, aus 18 Oestreich, 226 Kälber, 223 Schafe und Hammel, 1402 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 70—73 M 2. Qual. CO—63 Mk., 3. Qual. 59—62Mk.: Bullen l.Qnal. 62 dis 64 Mk., 2. Qual. 59—60 Mk.: Kühe 1. Qual. 60—62 Mk., 2.C.uaL 57—59 Mk., 3. Qual. 44—46 Mk, 4. Qual. 41—43 Mk., 5. £uc.L 00-00 Mk. Kälber: 1. Qual. 84—86P-g., Lebendgewicht 50-52Pf., 2. Qual. 75—75 Pfg., Lebendgewicht 45—48 Pfg., 3. Qual. 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 62—66 Pfg., Schafe: 1. Qual. 70-72 2. Qual. 60—64 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 52-00 Pfg., Lebendgeiv. 41 Pfg., 2. Qual. 50-51 Pfg., Lebendgewicht 40—00 Pfg., 3. Qual. 42—44 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. - Geschäft gut.
Frankfurt a. M., 19. März. Ter Frankfurter Früh- jabrs-Pserdemarkt wurde auf die Tage vom 8. bis 13. April festgesetzt, acht Tage vor dem Frühjahrsrennen des Renn- kluhs. Die Oberleitung des Marktes hat Generalmajor z. T. v. Bardeleben übernommen. Die eigentliche Preisbewerbunq der inländischen, von ihren Züchtern nach Frankfurt gebrachten Pferde erfolgt diesmal am 5. April, vormittags 10 Uhr. Der Melde- schluß zu dieser Prämiiert,ng ist am 29. März.
darf man gespannt sein.
Frankfurt a. M'., 19. März. Die Automobil- Ausstellung wurde heute vormittag durch General von Chappuis in der landwirtschaftlichen Halle eröffnet. Qber- präsident v. Mndheim, welcher an Stelle des durch Trauerfall verhinderten Prinzen Heinrich erschienen war, brachte das Kaiserhoch aus. Hierauf erklärte der Herzog von Ratibor die Ausstellung für eröffnet, woran sich ein Rundgang anschloß. Die Ausstellung ist sowohl vom In- wie vom Auslande sehr reich beschickt.
Frankfurt, 19. März. Wenn Herr Otto Neumann- Hofer sich mit seinem Theater im Westend nicht sehr beeilt, schreibt die „Kl. Pr.", wird ihm Direktor Julius Teltar, der früher das Hippodrom-VariStä leitete, im Ostend zuvorkommen. Herr Tellar soll sich ein Grundstück am Allerheiligentor um 270000 Mk. gesichert haben und nur noch den Baubescheid erwarten. Es soll ein „kleines Theater im Stil eines Residenztheaters" werden und 800 Personen fassen; zur Aufführung sollen in der Hauptsache Operetten, Lustspiele und Schwänke kommen. Wenn es gut geht, soll das Ostendtheater schon im Oktober eröffnet werden.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Lauterbach fand vor einigen Tagen eine Versammlimg von Schneidermeistern statt, welche sich in einer Versammlung zusammentaten, um ber Gefahr, welche bem Gewerbe burch bie Maß-Geschäfte einiger Firnien broht, gegenüber treten zu können. Es sollen in erster Linie bie Rohmaterialen in größeren Quantitäten eingekauft unb an bie einzelnen Mitglieber abgegeben werben, wodurch
clci 6u unu<,uiuuui, wobei 40 Solbaten ver« wunbet würben. Das 2.YorkscheRegiment ist nach Prcwrw abgegangen, um bie Ruhe wieber herzustellen.
Wien, 21. März. Der 40jahrige Schlachlc meister Schwabosch unb besser, Gattin rourbcn \ einem Neffen nachts im Schlafe überfallen un Messerstiche getötet. Ein 19jähriger junger Mann bas Dienstmäbchen, welche Lärm schlugen, würben
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SmM «n» SJertrlir. N-w-wiEch-N.
- Die BanmwoNpauik an der Newyorker Börse. Was 3
kommen mußte, kam. Unb in Amerika ist ja derartiges Nichts veryasier. . _


